Vizemeister, Vizemeister!!
19.03.2018, 20:18 Uhr von Tina

Genau ein Punkt hat uns vor dem vergangenen Spieltag gefehlt, um die Saison mit dem zweiten Platz abzuschließen. Dieser sollte am letzten Spieltag gegen den SVK Beiertheim her.

Los ging es mit Wienke und Svea auf der Mitte, Anne und Valli auf Außen, Dani auf Diagonal, Jenny im Zuspiel und Saskia auf der Liberoposition. Mit einer stabilen Annahme und gezielten Angriffen gingen wir früh in Führung und zwangen den SVK Beiertheim bei 7:11 zur ersten Auszeit. Mit druckvollen Aufschlägen und erfolgreichen Block- und Abwehraktionen ging es weiter und auch die zweite Auszeit der Beiertheimerinnen bei 12:19 brachte nicht den erhofften Erfolg. Der Satz ging mit 25:17 an uns.

In den zweiten Satz starteten wir mit Babsi und Svea (MB), Anne und Valli (AA), Dani (D), Jenny (Z) und Tina (L). Mit Jennys starken Aufschlägen und einem guten Block sicherten wir uns die ersten Punkte. Doch Eigenfehler und Fehlaufschläge erschwerten es uns, ins eigene Spiel zu kommen und unterstützten das nun bessere Spiel des SVK Beiertheim. Nach der ersten Auszeit bei 14:15 wurden wir konsequenter in unseren Aktionen. Ein Wechsel von Kristina für Valli (16:18) verstärkte die Abwehr. Bis 20:20 konnten wir so mit dem Gegner mithalten. Allerdings zwang uns eine gegnerische Aufschlagsserie und Abstimmungsprobleme auf unserer Seite zur zweiten Auszeit (21:23), die leider keinen Erfolg mehr brachte. Der zweite Satz ging mit 25:21 verdient an den Gegner.

Im dritten Satz begannen wieder mit Wienke und Svea auf der Mitte, Anne und Valli auf Außen, Dani auf Diagonal, Jenny im Zuspiel und Saskia auf der Liberoposition. Motiviert starteten wir in den Satz. Durch Eigenfehler lagen wir gleich zu Satzbeginn mit 6:10 im Rückstand. Dies brachte uns allerdings nicht aus der Ruhe. Mit starken Tick-Tick-Boom-Angriffen (Anne, du Maschine!) und Jennys Aufschlägen holten wir auf und bauten unsere Führung aus (21:19). Trotz einer kurzen unkonzentrierten Phase (Aufschlagfehler, Abstimmungsprobleme) gewannen wir mit Sveas MEGA-Block und einem letzten Tick-Tick-Boom-Angriff den umkämpften Satz mit 26:24.

Die Vizemeisterschaft war somit bereits gesichert :-)

Mit Babsi und Svea (MB), Anne und Valli (AA), Dani (D), Jenny (Z) und Tina (L) ging es in Satz 4. Mit einer soliden Annahme und gezielten Angriffen bauten wir unseren Vorsprung auf 12:6 aus. Wer nun denkt, der Satz war uns so gut wie sicher, täuscht sich… Annahmeprobleme und Fehler im Angriff verringerten unseren Vorsprung rapide. Der Gegner holte nicht nur auf (13:13), sondern baute diesen auch noch aus (17:13). Die erste Auszeit zeigte bei uns keine Wirkung, erst die zweite bei 13:17 weckte uns – leider zu spät - wieder auf. Satz 4 ging mit 25:21 an Beiertheim.

Nachdem nun klar war, dass wir das letzte Spiel der Saison mit fünf Sätzen auskosten würden, fehlte jetzt nur noch der Sieg als krönender Abschluss. Mit Wienke und Svea (MB), Anne und Valli (AA), Dani (D), Jenny (Z) und Saskia (L) ging es in den entscheidenden fünften Satz. Durch anfängliche Schwierigkeiten in der Annahme lagen wir zunächst 0:3 hinten. In den folgenden Ballwechseln kämpften wir uns allerdings langsam aber sicher heran. Zum Seitenwechsel stand es 8:6 gegen uns. Tina kam für Saskia auf der Liberoposition. Verbissen kämpften wir um jeden Punkt. Ein Zuspielwechsel auf Seite des SVK Beiertheims bei 12:12 brachte uns nicht aus der Ruhe. Mit einer soliden Annahme und daraus resultierenden druckvollen Angriffen brachten wir uns in Führung (13:12) und schenkten dem Gegner keinen Punkt mehr. Satz 5 ging mit 15:12 an uns :-)

Durch die gewonnenen zwei Punkte schließen wir in diesem Jahr die Saison in der Verbandsliga als Vizemeister ab! Schön war's und jetzt kommt erstmal der Sommer (hoffentlich bald...).

Trotz Startschwierigkeiten immerhin zwei Punkte aus Ladenburg
05.03.2018, 19:47 Uhr von Dani

Dass dieser Spieltag für die Damen 1 des SSC Karlsruhe nicht ganz rund verlaufen sollte, zeichnete sich bereits am Treffpunkt ab: Die letzte Spielerin trudelte erst mit einer Verspätung von fünf Minuten ein. Bis dann noch die Frage um den Autoschlüssel geklärt war,… Weitere kostbare Minuten gingen dann im Stop and Go auf der A5 verloren. Dennoch erreichten wir die Lobdengauhalle in Ladenburg rechtzeitig.

Dass dieses Spiel gegen den Tabellenvorletzten kein Selbstläufer wird, war uns allen klar. Bereits im Hinspiel hatte sich der Ladenburger SV die beiden ersten Sätze mit einer guten Abwehr erspielt und zeigte dann erst Schwächen in den Sätzen 3 bis 5. Außerdem kämpfen die Mädels aus Ladenburg gegen den Abstieg.

Trotzdem zeigten sich direkt nach Anpfiff erste Wackler in der von Trainer Joachim zusammen gestellten Starting Six. Diese bildete sich aus Wienke (M), Jenny (Z), Valli (A), Babsi (M), Franzi (D) und Cate (A). Als Libera spielte Tina. Starke Aufschläge der Ladenburger setzten unserer Annahme zu. Sie führten in Folge zu schwachen Angriffen, welche von Ladenburg mühelos pariert wurden. Der Rückstand stieg bis auf ein 9:18 an und auch der Spielerwechsel von Anne für Valli konnte den Satz nicht mehr retten. Er ging deutlich mit 18:25 an den Gegner.

Auch im zweiten Satz fanden wir nicht richtig ins Spiel und spielten immer noch unter unserem Niveau. Zwar wurde die Annahme zusehends sicherer, jedoch wurden die Ballwechsel häufig durch Eigenfehler im Angriff beendet. Dennoch konnten wir bis zum Spielstand von 18:15 einen kleinen Vorsprung herausarbeiten. Aufgrund eines starken Laufs des LSV schmolz dieser immer weiter dahin. Auch weitere Spielerwechsel (Dani für Franzi, Valli für Cate und Saskia für Tina) konnten nicht verhindern, dass wir den Anschluss verloren und auch diesen Satz mit 21:25 unnötigerweise abgaben.

In den dritten Satz starteten wir mit der gleichen Aufstellung wie Ende des zweiten Satzes. Allerdings konnten wir nun endlich abrufen, was wir auf dem Kasten haben! Die Annahme wurde stabilisiert, Zuspiel und Angriff intelligent durchgeführt und auch die Block/Feldabwehr funktionierte einwandfrei. So geschah es, dass Ladenburg kein Land mehr sah. Der Satz war sehr schnell vorbei und ging deutlich mit 25:14 an den SSC.

Ab dann lief das Spiel wie am Schnürchen. Der vierte Satz ging zu 10 und der fünfte zu 11 aus. Besonders hervorzuheben sind hervorragende Einzelblock-Aktionen Mitte gegen Mitte von Babsi (Kommentar des Gegners: „Respekt! Und das bei der Größe!“), die aggressiven Angriffe auf die Linie durch Valli sowie Annes gezielten Angriffe an geschickt genutzte gegnerische Hände oder in Lücken auf dem Feld. Dies wurde ermöglicht durch die saubere Annahme und die intelligente Passverteilung von Jenny.

Da stellt sich nur die Frage: Warum nicht gleich so? Nun fehlt genau ein Punkt um den zweiten Platz abzusichern. Dieser soll am letzten Spieltag gegen Beiertheim her.

Weiße Weste in der Eichendorff
20.02.2018, 17:40 Uhr von Damen 1

SSC - VfB Mosbach --- Keine Chancen für die Gegner

Am Samstag traten die Damen 1 wieder hochmotiviert in der Eichendorffhalle zu ihrem Heimspieltag an. Im ersten Spiel standen wir dem Tabellenführer VfB Mosbach gegenüber.

Gestartet wurde im ersten Satz mit Wienke und Svea als Mittelblocker, Anne und Valli auf Außen, Dani als Diagonalangreifer, Saskia als Libero und Jenny im Zuspiel. Das Spiel begann mit einer Aufschlagsserie von Jenny, die durch eine gute Abwehr und erfolgreiche Angriffe unterstützt wurde. Somit führten wir schon einmal 5:0. Ein guter Start auf unserer Seite war aber nicht genug, um den starken Gegner zu schwächen. Sofort antwortete Mosbach mit einer stabilen Abwehr und schnellen Angriffen durch die Mitte, die uns oft überraschten. Beide Mannschaften kämpften mit aller Kraft um jeden Punkt und keines der beiden Teams konnte seine Führung deutlich ausbauen. Allerdings half uns eine Auszeit bei 15:15 kurz durchzuatmen und noch motivierter weiterzumachen. Bei 19:18 entschied Joachim, etwas zu ändern und wechselte Cate für Valli Cate ein, die uns später mit ihren Aufschlägen zur Führung verhalf. Eine Auszeit von Mosbach bei 23:19 half dem Gegner nicht, wieder ins Spiel zu kommen und wir beendeten den Satz mit 25:21.

Im zweiten Satz blieb die Aufstellung wie am Ende des ersten Satzes. Mosbach erhöhte den Druck im Aufschlag, so dass wir kurz Schwierigkeiten hatten, ins Spiel zu kommen. Nichtsdestotrotz blieben wir konzentriert auf dem Feld und schafften es, auch die langen Ballwechsel zu gewinnen. Es wurde um jeden Punkt gekämpft. Gegen Ende des Satzes holten wir uns - dank durchdachter Auszeiten bei 21:19 und 23:22 und großer Lust, den Gegner platt zu machen - den Satz mit 25:23.

Im dritten Satz spürten wir leider die bisherigen langen Ballwechsel und auch den vorherigen zweiten Satz. Unseren Aufschlägen fehlte zunächst der nötige Druck und das schnelle und trickvolle Spiel von Mosbach brachte uns durcheinander. Der Wechsel bei 7:12 von Anne durch Valli, die wieder stark aufs Feld kam, konnte leider nichts an der Gesamtsituation ändern. Ein Wechsel im Zuspiel (Franzi für die erschöpfte Jenny), gab der Zuspielerin die Möglichkeit, ihrem Körper wieder Sauerstoff zuzuführen ;-) Leider verloren wir trotz der beiden hilfreichen Spielerwechsel und einigen hart erkämpften Punkten den Satz mit 19:25.

Im vierten Satz blieb Valli auf Außen und Jenny kehrte wieder ins Zuspiel zurück. Die Situation war jetzt anders, der dritte Satz hatte uns als kleine Pause gedient, so dass wir wieder sehr motiviert und stark in den vierten Satz starten konnten. Bis 14:14 war der Satz durch eine konstante und stabile Annahme und eine starke Abwehr auf beiden Seiten charakterisiert. Nach einer kurzen Auszeit gingen wir jedoch noch mutiger aufs Feld und ließen schließlich den Tabellenführer bei 19 Punkten und gewannen dank starker Angriffe und Wienkes stabilen Aufschlägen den Satz, und somit auch das Spiel, mit 25:19. (Jenny)


SSC - VSG Kleinsteinbach

Für unser zweites Spiel am Samstag standen wir unseren Gästen vom VSG Kleinsteinbach 2 zwar mit dem Spiel gegen den VfB Mosbach-Waldstadt in den Knochen, aber keinesfalls mit geschwächter Motivation, gegenüber. Das Ziel war klar: 3 Punkte mit 3:0 für uns!

Joachim startete mit Jenny im Zuspiel, Franzi auf Diagonal, Svea und Babsi auf Mitte, Cate und Vali im Außenangriff und Tina als Libera. Die guten Aufschläge, und diese gleich in Serie, sicherten uns den Vorsprung und die konsequente Führung im Satz. Verstärkt wurde unsere Leistung durch eine mobile und sichere Abwehr. Unstimmigkeiten auf der gegnerischen Seite erleichterten uns zu punkten, so konnten wir den Satz 25:17 für uns entscheiden.

Mit gleicher Aufstellung und Jennys Aufschlägen ging es in den zweiten Satz, der sich durch konsequente Angriffe und variables Angriffsspiel ausgezeichnet hat. Kristina ging für Tina in der Abwehr auf das Feld. Trotz manch längerer Ballwechsel haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Unser Block stand, die Blocksicherung noch dazu und die Punkte gingen auf unser Konto, der Satz endete ebenfalls 25:17.

Der dritte Satz, und für uns war klar, der Letzte für heute, begann mit Punktgewinn für uns und druckvollen Aufschlägen für unsere Gäste. Wir machten das richtig, was die letzten beiden Sätze auch funktioniert hat und sicherten uns Spiel und Satz mit vorzeigbaren 25:14.

Das ist doch eine super Bilanz, sechs von sechs zu ergatternden Punkten und der 2. Tabellenplatz noch dazu! (Wienke)

Dreizunull, dreizunull, dreizunuhull!
28.01.2018, 10:56 Uhr von Anne

Dieses Spiel beim VSG Ettlingen/Rüppurr startete anders als sonst. Da Joachim bei der zweiten Herrenmannschaft als Coach aushelfen musste, hat Saskia seine Position übernommen und uns auf das Spiel vorbereitet und eingeheizt.

Wir starteten mit Jenny, Anne, Wienke, Franzi, Valli, Cate und Tina und haben gleich ab dem ersten Punkt in unser Spiel gefunden. Dank der guten Aufschläge von Franzi und Jenny konnten wir uns sofort absetzen und gingen in Führung. Dies sollte sich den ganzen Satz über nicht ändern und wir haben den ersten Satz souverän gewonnen.

Auch im zweiten Satz lief es super. Die Abwehr und Annahme stand gut, die Aufschläge waren druckvoll, haben um alle Bälle gekämpft und haben einfach konstant unser Spiel gespielt. Somit war der zweite Satz auch schnell gewonnen. Wir haben all das umgesetzt, was wir die letzten Wochen im Training geübt haben. Um jeden Ball kämpfen und keine Annahme nach hinten. Gesagt! Getan! Nur Joachim war noch nicht da und konnte nicht mit ansehen, wie wir seine Vorgaben umgesetzt haben.

Dies änderte sich aber im dritten Satz. Joachim übernahm Saskias Position und wir taten uns anfangs sehr schwer. Es dauerte einige Ballwechsel bis wir wieder in das Spiel gefunden haben und waren dann wieder hellwach. Nach 1 Stunde und 15 Minuten hatten wir den Satz und das Spiel mit einem Monsterblock von Valli und Jenny erfolgreich beendet. Zusammenfassend lässt sich sagen das wir kaum Schwächephasen gezeigt haben und unser Spiel konstant und souverän durchgezogen haben. So kann es weitergehen!

Revanche verpasst
15.01.2018, 19:23 Uhr von Valli

Das erste Spiel im neuen Jahr fand Auswärts gegen den Heidelberger TV 2 statt. Nachdem das Spiel in der Hinrunde knapp 3:2 an den HTV ging, war das Ziel den Sieg mit nach Hause zu nehmen und sich in der Tabelle von dem HTV abzusetzen.

In der Aufstellung standen Jenny im Zuspiel, Cate und Valli auf Außen, Babsi und Wienke im Mittelblock, Franzi als Diagonalangreiferin und die Liberoposition übernahm Saskia und Tina im Wechsel.

Wir starteten etwas holprig in das Spiel. Die Annahme war sehr bescheiden und wir erzeugten sehr viele Eigenfehler, insbesondere Aufschlagfehler. Dies zog sich durch den gesamten Satz, den wir auch 16:25 an die Heimmannschaft abgegeben haben.

Der zweite Satz startete mit einer tollen Aufschlagserie von Jenny, die uns einen Vorsprung von 9:0 gebracht hat. Leider ließ zwischendrin die Konzentration nach so dass HTV bei 19:20 die Führung übernommen hat. Doch mit starken Abwehraktionen und platzierten Angriffen konnten wir den Satz 27:25 für uns entscheiden.

Leider konnten wir den Schwung aus dem zweiten Satz nicht mitnehmen. Mit Druckvollen Aufschlägen und guter Abwehr baute HTV ihren Vorsprung immer weiter aus und wir mussten uns in diesem Satz 15:25 geschlagen geben.

In den vierten Satz starteten wir Dank Wienkes Aufschlagserie und guten Block- und Angriffsaktionen mit einer Führung. Doch schon bald fand wieder das Chaos in unser Spiel zurück. Abstimmungsprobleme und Hektik führte dazu, dass uns die einfachsten Bälle ins Feld gefallen sind. Auch das Einwechseln von Dani für Cate auf Außen führte nicht zu der erhofften Ruhe. Wir mussten den Satz 20:25 und damit das Spiel 1:3 an den Heidelberger TV 2 abgeben.

#6PunkteHeimspieltag
13.12.2017, 20:48 Uhr von Franzi

Am Sonntag, den 10.12. begann bereits die Rückrunde. Das erste Mal mussten die Damen 1 in der Eichendorfhalle antreten. Zuerst begrüßten wir den Gegner SV Sinsheim.

In der Startaufstellung standen Jenny im Zuspiel, Anne und Valli auf Außen, Svea und Wienke im Mittelblock und Franzi als Diagonalangreiferin. Nach dem wir in der Hinrunde gegen Sinsheim eine Niederlage erleben mussten, war das Ziel diesmal ganz klar Revenge. Dank der Aufschlagserie von Jenny starteten wir souverän in den ersten Satz und behielten zunächst die Führung. Doch ab Spielstand 12:10 übernahm Sinsheim durch eine Aufschlagserie die Führung. Diesen Vorsprung konnten wir allerdings durch gute Angriffe und Aufschläge von Anne aufholen und es bot sich ein spannendes Kopf an Kopf Rennen den wir 26:24 für uns entscheiden konnten.

Im zweiten Satz starteten wir in der gleichen Aufstellung. Die Gegnerinnen machten uns die Sache durch druckvolle Aufschlage nicht so leicht, doch wir behielten fast durchgehend die Führung und gewannen den Satz deutlich 25:19.

Auch im dritten Satz wurde die Startaufstellung nicht geändert. Beide Teams starteten gleichauf. Babsi wurde bei 8:8 für Wienke auf Mitte eingewechselt. Anschließend baute Jenny mit 5 Aufschlägen und dann Anne mit 6 Aufschlägen in Kombination mit guten Angriffen und Blocks die Führung auf 21:11 aus. Doch dann zeigten die Gäste ordentlichen Kampfgeist und holten mit guten Abwehraktionen und guten Aufschlägen noch ordentlich auf. Doch wir haben uns nochmal zusammengerauft und haben den Satz und damit das Spiel 25:21 für uns entschieden. (Valli)

Im zweiten Spiel des Tages trafen wir auf den TSV Handschuhsheim. Obwohl wir das Hinspiel mit 3:0 gewonnen hatten, waren wir gewarnt, denn unsere Gegner hatten in den letzten Wochen eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt.

Im Vergleich zum ersten Spiel stellte Joachim um und wir starteten mit Anne und Cate auf Außen, Valli und Babsi in der Mitte, Dani als Diagonalangreiferin, Tina als Libera und wie gewohnt Jenny im Zuspiel. Jenny eröffnete den ersten Satz mit dem Aufschlag und setzte die gegnerische Annahme mit platzierten und wuchtigen Aufschlägen derart unter Druck, dass erst beim Stand von 5:0 zum ersten Mal gewechselt wurde. Nachdem wir uns den Aufschlag zurückerobern konnten, machte Anne da weiter, wo Jenny aufgehört hatte. Gegen ihre ebenso druckvollen wie variablen Aufschläge hatten die Handschuhsheimerinnen kaum eine Chance in der Annahme, und wenn dann doch mal ein Ball zurückkam, war die Abwehr hellwach und die Angreiferinnen konnten die Bälle nach gutem Zuspiel von Jenny verwerten. Neun Punkte hintereinander bedeuteten schon eine kleine Vorentscheidung. Diesen Vorsprung gaben wir bis zum Schluss auch nicht mehr ab und gewannen den Satz mit 25:11.

Im zweiten Satz hatten sich die Handschuhsheimerinnen jedoch schnell erholt und setzten ihrerseits nun unsere Annahme unter Druck. Leider wurde der Schwung aus dem ersten Satz nicht mitgenommen, so dass wir Mitte des Satzes mit drei Punkten hinten lagen. Dann konnte Anne mit einer erneuten Aufschlagserie das Blatt wenden. Da Handschuhsheim sich verbissen gegen den Verlust eines weiteren Satzes wehrte, ging es hin und her, bis schließlich Dani mit drei guten Aufschlägen den Satz endgültig mit 26:24 zu unseren Gunsten entschied.

Zu Beginn des dritten Satzes konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen, bis diesmal wieder Jenny mit einer fulminanten Aufschlagserie einen derart großen Vorsprung herausholte, dass der Satz mit 25:14 an uns ging und auch dieses Spiel mit 3:0 gewonnen werden konnte. Insgesamt war es - von kleineren Schwächephasen im zweiten Satz abgesehen - eine kompakte Leistung in allen Bereichen. So kann es nach der Weihnachtspause weitergehen!! (Kristina)

Knapp vorbei ist auch daneben
28.11.2017, 18:26 Uhr von Babsi

Am Sonntag, den 26.11. begrüßte uns der VSG Kleinsteinbach in Pfinztal.

In der Startaufstellung standen Valli und Svea als Mittelblocker, Anne und Cate auf Außen, Dani als Diagonalangreiferin, Jenny im Zuspiel und Tina als Libero. Trotz unseres Vorsatzes den Gegner keinesfalls aufgrund der Tabellensituation zu unterschätzen, spielten wir den ganzen ersten Satz immer nur mit und lagen die meiste Zeit ein, zwei Punkte hinter Kleinsteinbach. Richtig konzentriert wurde immer nur dann gespielt, wenn wir etwas mehr im Rückstand lagen. Besonders am Ende war es ein Kopf and Kopf rennen, dass sich zog und trotz wiederholten Satzballes konnten wir den Satz nicht für uns entscheiden und mussten uns 28:30 geschlagen geben.

Im zweiten Satz ersetzte Franzi Dani auf der Diagonalposition. Leider ging es gleich weiter wie im ersten Satz. Meist konnten wir uns im Angriff nicht gegen die abwehrstarke Mannschaft durchsetzen und es kam zu langen Ballwechseln, die durch unsere Eigenfehler beendet wurden. Auch im Aufschlag hatten wir so unsere Probleme. Trotzdem schafften wir es gegen Ende des Satz in Führung zu gehen und bekamen wieder bei einem Stand von 24:22 kalte Füße und mussten den Satz noch 25:27 an Kleinsteinbach abgeben.

Der dritte Satz schloss sich leistungstechnisch an die vorherigen Sätze an. Valli wechselte auf die Außenposition und Babsi auf die Mitte. Auch der letzte Satz ging ebensoknapp mit 23:25 an den Gegner. Damit verschenkten wir leider unnötige Punkte, die Chance auf mindestens einen Satzgewinn lag absolut in unserer eigenen Hand.

Licht und Schatten
20.11.2017, 19:51 Uhr von Franzi

Im ersten Spiel standen wir dem SVK Beiertheim gegenüber. Bereits nach dem Einspielen war klar, dass von der mit erfahrenen Spielerinnen gespickten Mannschaft erhebliche Gegenwehr zu erwarten war.

Im ersten Satz begannen wir mit Franzi im Zuspiel, Dani auf der Diagnoalposition, Valli und Cate auf außen, Svea und Babsi als Mittelblocker und Tina als Libera in der ungewohnten Startaufstellung Läufer sechs. Obwohl Joachim vor Spielbeginn ein hochkonzentriertes Spiel vom ersten Punkt an gefordert hatte, gingen gleich die ersten sechs Punkte durch Fehler und Unsicherheiten vor allem in der Annahme verloren. In der Folge konnten wir unser Spiel zwar stabilisieren, aber die erfahrenen Beiertheimerinnen ließen sich den Vorsprung nicht mehr nehmen und gewannen den Satz mit 25:17.

Im zweiten Satz blieb die Startaufstellung gleich, allerdings begann Franzi diesmal mit dem Aufschlag und konnte die gegnerische Annahme, insbesondere die Libera, durch präzise und druckvolle Aufschläge zu Fehlern zwingen. Im Vergleich zum ersten Satz kam auf einmal die Annahme, die Abwehr stand gut und das präzise Zuspiel ermöglichte es insbesondere Valli auf außen und Dani auf Diagonal, mit wuchtigen Angriffen ein ums andere Mal die Beiertheimer Abwehr vor unlösbare Aufgaben zu stellen. Auch die Aufschläge kamen druckvoll, so dass der Gegner selten in der Lage war, seinerseits ein ordentliches Angriffsspiel aufzuziehen. Hochverdient gewannen wir diesen Satz mit 25:19.

Den Schwung wollten wir mitnehmen in den dritten Satz, in dem die Aufstellung ebenfalls unverändert blieb. Leider hatten sich die Beiertheimerinnen wieder gefangen und unsere Annahme hatte wieder Probleme mit den platzierten Aufschlägen der Gegner, so dass wir auch hier schnell in Rückstand gerieten. Trotzdem konnten wir uns wieder durch großen Einsatz herankämpfen und zum 13:13 ausgleichen. Mit guten Angriffen über außen und diagonal und einer dann erneut gut aufgestellten Annahme und Abwehr gelang es uns sogar, die Führung zum 24:20 herauszuspielen. Das hätte eigentlich der Satzgewinn sein müssen, aber leider schafften wir es nicht, einen der vier Satzbälle zu verwerten, und Beiertheim konnte zum 24:24 ausgleichen und schließlich mit einem Punkt in Führung gehen. Nachdem wir noch einige Satzbälle abwehren konnten, schaffte der Gegner es am Ende doch, den Satz mit 31:29 zu gewinnen.

Der vierte Satz begann bei gleicher Aufstellung zunächst ausgeglichen und wir konnten uns zur Mitte des Satzes eine kleine Führung herausspielen. Dann allerdings mussten wir zwei Aufschlagserien des Gegners hinnehmen, die uns erst die Führung kosteten und dann in Rückstand brachten. Ein paar Punkte vor Ende des Satzes brachte Joachim dann Jenny für Franzi im Zuspiel, was aber letztlich nichts mehr daran ändern konnte, dass wir den Satz mit 25:18 und damit das Spiel mit 3:1 verloren.

Auch für dieses Spiel gilt: da wäre mehr drin gewesen für uns. Im Endeffekt hat Beiertheim aber aufgrund des insgesamt konstanteren Spiels verdient gewonnen. (Kristina)

Der Gegner im zweiten Spiel war der Ladenburger SV. Die Vorgabe für dieses Spiel war, aus einer sicheren Annahme heraus ein flexibles Angriffsspiel aufzuziehen und so den Gegner unter Druck zu setzten. Dies klappte zu Anfang jedoch nur bedingt. Zwar war die Annahme stabil, jedoch konnten im Angriff nicht die nötigen Punkte gemacht werden, um sich vom Gegner absetzten zu können. Das Spiel blieb bis zum Stand von 13:13 ausgeglichen ehe starke Ladenburger Aufschläge und ein paar Eigenfehler einen kleinen Vorsprung für die Gäste bescherten, welchen diese bis zum Satzende halten konnten.

Der zweite Satz begann aus SSC Sicht leider sehr schlecht. Schnell lag man aufgrund der guten Aufschläge der Gäste mit 4:11 zurück, ehe man sich wieder auf die eigenen Stärken besinnen konnte, und mit guten Aufschlägen wieder die Punkte aufholen konnte beim Stand von 15:15 war der Ausgleich wieder hergestellt, aber leider verpasste man es erneut sich vom Gegner abzusetzen und musste sich auch in diesem Satz mit 20:25 geschlagen geben.

Der dritte Satz starte gleich zu Anfang mit einer Aufschlagserie von 6 Punkten. Ab diesem Zeitpunkt war die Annahme wieder stabil und die gegnerischen Aufschläge konnten somit entschärft werden. der Angriff fand jetzt auch immer öfters einen freien Platz im gegnerischen Feld und somit konnte dieser Satz mit 25:22 gewonnen werden.

Dieser Schwung konnte auch in den vierten Satz mitgenommen werden in welchem jetzt auch immer öfters der Block zupackte und bedingt durch die gestiegenen Eigenfehler des Gegners konnte man sich schon früh absetzten und auch diesen Satz ungefährdet für sich entscheiden. Damit war der 0:2 Satzrückstand wieder egalisert und der Tiebreak musste entscheiden.

Auch dieser Satz begann durch gute Aufschläge mit einem kleinen Vorsprung für den SSC. dieser konnte, teilweise auch mit etwas Glück, immer weiter ausgebaut werden, sodass am Ende dieser Satz und damit auch das Spiel souverän gewonnen werden konnte.

Nächste Woche geht's bei der zweiten Mannschaft der VSG Kleinsteinbach um weitere Punkte. (Joachim)

Glattes 3:0
05.11.2017, 20:36 Uhr von Svea

Am Samstag standen in Mosbach als Startaufstellung Babsi und Svea als Mittelblocker, Valli und Anne auf Außen, Dani auf Diagonal, Tina als Libero und Franzi ausnahmsweise mal als Zuspielerin auf dem Feld. Bis zu diesem Spiel war Mosbach ungeschlagen und hatte keinen einzigen Satz abgegeben, aber das sollte sich an diesem Tag ändern! Vorgabe von Joachim für dieses Spiel war Druck aufzubauen und von Anfang an und bis zum Schluss konzentriert dabei zu bleiben. Im ersten Satz waren wir immer dicht an den Mosbachern dran und schafften es dann auch bei 22:21 ihnen die Führung abzunehmen und so entschieden wir diesen Satz, dank einer Aufschlagserie von Valli mit 25:21 für uns.

Es ging gleich in den zweiten Satz und da hatte der VfB Mosbach einen besseren Start, aber weder Motivation noch Konzentration ließen bei uns nach und so schafften wir es einen Rückstand von 6:11 zu einem 13:12 wieder aufzuholen. Unsere sehr gute Abwehr ermöglichte einen guten Spielaufbau und somit gezielte und perfekt platzierte Angriffe besonders von Anne, mit denen wir die Abwehr des Vfb knacken konnten. Auch mithilfe von Stellertricks und erfolgreichen Blöcken schafften wir es die gewünschte Hektik auf der anderen Seite auszulösen. Und auch so kam es wieder zu einem 25:21, wie bereits im ersten Satz.

Die Aufstellung aus den beiden vorherigen Sätzen behielt Joachim bei und angetrieben von dem immer näher rückenden Auswärtssieg ging es in den dritten Satz. In diesem Satz waren wir es, die von Anfang an, aber auch nur mit zwei/drei Punkten, in Führung gingen. Bei dem Spielstand von 19:18 wurde Cate eingewechselt und gab so Valli eine wohlverdiente Pause. Die Führung gaben wir nie ab und gewannen somit den letzten Satz mit 25:22 sowie das Spiel mit einem 3:0. Der VfB Mosbach gilt als die stärkste Mannschaft in der Verbandsliga und wir haben es geschafft diese mit einem konstanten und konzentrierten Spielen und viel Spaß und Zusammenhalt zu besiegen.

Hochmotiviert freuen wir uns auf unseren nächsten Heimspieltag am 18. November im Otto-Hahn Gymnasium.

Einfach nicht gut genug
23.10.2017, 16:53 Uhr von Franzi

Nach einem bislang gelungenen Saisonauftakt mit sieben Punkten aus drei Spielen mussten wir am Sonntag auswärts gegen den SV Sinsheim antreten. In der Startformation standen Valli und Svea als Mittelblocker, Babsi und Cate auf Außen, Franzi als Diagonalangreiferin, Jenny im Zuspiel und Tina als Libero. Obwohl Joachim vor Spielbeginn eindringlich volle Konzentration ab dem ersten Punkt eingefordert hatte, mussten wir schnell einen Sechs-Punkte-Rückstand hinnehmen. Zwar kam die Annahme meistens gut nach vorne und das Zuspiel funktionierte auch, aber die Angriffe waren nicht zwingend genug und im Gegenangriff wurde mehrmals unser Block angeschlagen. In der Folge konnten wir uns wieder bis auf 13:14 herankämpfen, aber dann setzte Sinsheim sich erneut mit einer guten Aufschlagserie ab, so dass der Satz letztlich mit 16:25 verlorenging.

Im zweiten Satz konnte Jenny gleich zu Anfang mit einer kleinen Aufschlagserie drei Punkte in Folge erzielen. Babsi erhöhte mit einer weiteren Serie den Vorsprung auf 11:8 und in der nächsten Rotation sogar auf 21:17. Danach schlichen sich unerklärliche Fehler und Unsicherheiten ein. Trotz weiterhin überwiegend ordentlicher Annahme konnten wir den Ball nicht im gegnerischen Feld versenken. Wir mussten vier Punkte in Folge durch druckvolle Aufschläge der Sinsheimer hinnehmen und verloren den Satz schließlich mit 23:25.

Im dritten Satz änderte Joachim die Aufstellung, so dass Franzi und Valli auf außen, Svea und Babsi über die Mitte und Dani auf Diagonal spielten. Vom Ablauf her ähnelte dieser Satz dem vorangegangenen. Wir konnten uns mit überzeugendem Spiel und wuchtigen Angriffen, vor allem von Valli über die Außenposition, absetzen und einen Vorsprung von vier Punkten zum 21:17 herausarbeiten. Auch hier riss dann der Faden, es wurde hektisch, Abstimmungsprobleme schlichen sich ein und wir mussten nach eigenen Satzbällen den Ausgleich zum 25:25 hinnehmen. Der Satz endete schließlich mit einem Aufstellungsfehler unsererseits mit 25:27.

Schade, denn es war definitiv mehr drin in diesem Spiel.

Auswärtssieg!
16.10.2017, 17:15 Uhr von Cate

Aller Anfang ist schwer und so war es auch für unsere erste Sechs, die in Handschuhsheim auf den Platz ging: Valli und Svea in der Mitte, Babsi und Cate auf Außen, Franzi auf der Diagonalposition und Jenny, unsere einzige Zuspielerin. Schwache Annahmen und Fehler im Angriff führten zu einen großen Rückstand bis Joachim das erste Time Out bei dem Stand von 3:8 nahm. Er fand die richtigen Worte und so fingen wir nach der Pause endlich mit einem ordentlichen, ruhigen Spielaufbau an, konnten somit sogar den Rückstand aufholen und holten uns den ersten Satz mit 25:19.

Im zweiten Satz erspielten wir uns durch exzellente Aufschläge von Babsi und Jenny einen großen Vorsprung und zwangen die Gegner schnell beide Time Outs aufzubrauchen, das zweite bei einem Spielstand von 16:9. Die Ansprache des gegnerischen Trainers hatte aber nicht den gewünschten Effekt und so spielten wir den vor allem auf guten Aufschlägen unsererseits basierenden Satz mit 25:16 zu Ende. Die zweite Hälfte des Satzes stand Dani als Diagonalspielerin auf dem Feld.

Im dritten Satz änderte Joachim die Aufstellung etwas und Maren kam zusammen mit Svea in der Mitte zum Einsatz, Valli wechselte auf die Außenposition und Dani begann als Diagonalspielerin. Maren machte sofort mit guten Blocks und effizienten Angriffen auf sich aufmerksam, unser neuer Libero Kristina hatte die heimtückischen Lobs der Handschuhsheimer vollkommen im Griff und nach nur einer Rotation begann Jenny wieder mit einer unglaublichen Aufschlagserie. Dadurch gingen wir wieder deutlich in Führung. Nicht lange danach verletzte sich eine Spielerin von Handschuhsheim am Knie, was zu einer kurzen Unterbrechung führte - wir wünschenihr an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung. Anscheinend brachte uns das etwas durcheinander und es schlichen sich wieder vermeidbare Fehler ein. Somit machten wir es nach dem Spielstand von 21:15 doch noch sehr spannend und holten uns aber letztendlich den dritten Satz knapp mit 26:24.

Neue Saison, neues Team, neue Liga, neue Trikots...
01.10.2017, 19:15 Uhr von Franzi

...also alles besser als letztes Jahr? Das sollte sich am Samstag im OHG bei unserem ersten Heimspieltag in der Verbandsliga herausstellen. Das hieß also mal wieder ein Doppelspieltag, was für große Teile der Mannschaft auch quasi neu war, schließlich kann man sich auch ganz gut an nur ein Spiel pro Wochenende gewöhnen.

Als erster Gegner trafen wir auf die Mädels des Heidelberger TV, bei denen wir so gar nicht wussten was uns erwarten sollte. Ein bisschen nervös, aber positiv gestimmt - auch durch unsere recht soliden Spiele im Verbandspokal - starteten wir in den ersten Satz. Mit Jenny im Zuspiel, Babsi und Cate auf Außen, Svea und Valli in der Mitte, Franzi auf Diagonal und Tina als Libero, lief es soweit ganz gut. Bis zum 10:11 konnte sich keine Mannschaft absetzen. Immer wieder gab es lange Ballwechsel, die wir oft für uns entscheiden konnten. Viel kürzer, und deswegen auch umso ärgerlicher, waren allerdings die dummen Fehler, die uns immer wieder passierten: der Ball wird übermütig an die Decke abgewehrt, oder fällt einfach zwischen uns auf den Boden, oder wird grundlos ins Aus oder das Netz gebaggert... Als ob das nicht schon genug wäre, kamen in der Folge noch einige Annahmefehler dazu, so dass der HTV sich deutlicher mit 18:10 absetzen konnte. Dieser Vorsprung zog uns dann endgültig den Zahn, so dass wir den ersten Satz mit 25:16 abgeben mussten.

Also galt dann: abhaken, dumme Fehler sein lassen, und weiter machen. Joachim veränderte die Aufstellung auf zwei Positionen: Valli statt Babsi auf Außen und dafür dann Maren in der Mitte. Am Verlauf des Satzes veränderte die Aufstellung allerdings erstmal nichts. Wieder ging es hin und her - wir konnten immer noch die langen Ballwechsel für uns entscheiden, aber das mit den dummen Fehlern ließen wir doch noch nicht ganz sein. Diesmal lagen wir allerdings mit 16:15, verloren dann zwar die Führung, aber blieben immer noch dran - bis zum 21:22. Dann machte Heidelberg einfach immer einen Punkt mehr als wir und holte sich den Satz mit 25:22.

Also gleiches Spiel für den dritten Satz: wir waren ja schon deutlich dichter dran und glaubten weiterhin, dass wir die HTV-Mädels schlagen konnten. Im dritten Satz ging es zwar, mit unveränderter Aufstellung, erstmal wieder mit einem Rückstand los, aber diesmal konnten wir das Blatt wenden. Bei 7:7 hatten wir den Rückstand aufgeholt und konnten uns durch höheren Druck im Aufschlag mit 2-3 Punkten absetzen. Diesen kleinen Vorsprung hielten wir auch bis zum 21:19, wo wir dann, wieder durch gute Aufschläge, den Satz letztendlich mit 25:19 eintüten konnten.

Na also, geht doch. Das Mittel zum Erfolg hieß also, wie so oft, druckvolle Aufschläge. Die Devise für Satz 4 war also: bloß nix ändern und vielleicht trotzdem noch ein paar dumme Fehler und Abstimmungsschwierigkeiten abstellen. Das mit dem 'bloß nix ändern' klappte dann auch ziemlich gut. Satz 4 war eigentlich eine Kopie von Satz 3: wir starteten etwas holprig mit Rückstand, holten diesen bis zur Mitte auf, setzten uns ein paar Punkte ab und tüteten am Ende den Satz mit guten Aufschlägen und einem 25:18 ein.

Also dann halt 5 Sätze...hatten wir schon länger nicht mehr. Deswegen vergaßen wir wohl auch dass der Satz nur bis 15 geht (obwohl Joachim uns genau das vor Beginn des Satzes eingebleut hatte). Nur so kann man das völlig sinnlose Anfüttern mit einem Rückstand von 2:8 und 6:12 erklären. Alles was wir taten war ein bisschen hektisch und deswegen hatte Heidelberg natürlich Oberwasser. Franzi konnte mit einer Aufschlagserie noch Ergebniskorrektur bis auf 11:12 betreiben. Das gab uns natürlich wieder ein bisschen Hoffnung, vor allem als Cate gleich noch bis auf 14:14 nachsetzte. Allerdings ließ sich der HTV davon leider nicht wie gewünscht beeindrucken und holte sich den 5. Satz knapp mit 16:14.

Nach einer kurzen Verschnaufpause und Erholungsphase nach einer Spielzeit von über 2 Stunden, konnten wir diese knappe Niederlage erstmal abhaken und uns mit voller Energie auf das zweite Spiel konzentrieren.

Wir starteten als hochmotiviert, aber durchaus schon mit etwas schweren Beinen, in unser zweites Heimspiel gegen die VSG Ettlingen/Rüppurr.

Für diese Partie baute Joachim etwas um: Cate und Valli gingen wieder als Außenangreifer an den Start, Babsi und Svea stellten den Mittelblock und Dani griff auf der Diagonalposition an. Dank einer guten Annahme kamen wir direkt ins Spiel und Jenny setzte ihre Angreifer gekonnt in Szene. Das Ergebnis nach 25min: 25:19 für den SSC.

Auch im zweiten Satz gelang es von Beginn an gehörig Druck durch gute Aufschläge aufzubauen. Libera Tina präsentierte sich in tollen Abwehraktionen und auch starke Blockaktionen ließen die Gegnerinnen bis zum Ende nur auf fünf Punkte herankommen..

Für den dritten Satz war das klare Ziel "den Sack direkt zuzumachen". Nach anfänglichen Unsicherheiten gelang es dann jedoch wieder den Gegner durch ein cleveres Angriffsspiel in Bewegung zu bringen. Zudem brachte Franzi die Mädels der VSG durch flexible Aufschläge weiter in Bedrängnis. Ganz nach dem Motto, "wenn es läuft, dann läuft's", sicherten wir uns auch den dritten Satz mit 25:17 und feierten die ersten drei Punkte in der Verbandsliga.

(Saskia und Franzi)

Mut zur Lücke? - Nein!
09.05.2017, 16:51 Uhr von Franzi

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Zum Abschluss nichts Neues
27.03.2017, 20:58 Uhr von Nadine

Am Samstag traten wir unser letztes Spiel gegen den Tabellenzweiten VSG Mannheim an. Unser Ziel war es mit Spaß in das Spiel zu gehen. Ob für uns noch einmal ein oder zwei Punkte herausspringen, sollte Nebensache sein, denn an der Tatsache, dass wir absteigen, ließ sich zu diesem Zeitpunkt nichts mehr ändern. Wir haben das Spiel mit 0:3 an die Mannheimerinnen abgeben müssen, doch unser Ziel, uns mit erhobenem Haupt zu verabschieden, haben wir erreicht!

Im ersten Satz gingen wir mit 8:6 in Führung, blieben dann eine Weile auf Augenhöhe mit unseren Gegnerinnen und schlussendlich gaben wir den Satz mit 18:25 ab. Schuld daran war einerseits unsere Annahme als auch die Abwehr die zunehmend schlechter wurde, was nicht zuletzt daran lag, dass unser Block oft nicht schnell genug zur Stelle war.

In den zweiten Satz starteten wir mit voller Energie, führten wieder, wie im ersten Satz und gaben unsere Führung bei einem Punktestand von 18:18 ab. Unsere Konzentration ließ jetzt nach, wir machten wieder mehr Eigenfehler und brachen wieder in der Annahme zusammen. Der Satz war mit 21:25 verloren.

Auch der Dritte und damit letzte Satz scheiterte erneut an unserem Block und unserer Annahme. Diesmal überließen wir den Mannheimerinnen schon zu Beginn des Satzes die Führung und gaben ihnen immer mehr Vorsprung, bis wir uns bei einem Spielstand von 18:25 geschlagen geben mussten.

Alles in Allem hatten wir doch einen schönen Saisonausklang und freuen uns auf die kommende Saison. Wir sind gespannt, wie sich die Mannschaft künftig weiter entwickeln wird und ob wir kommende Saison vielleicht wieder zurück in der Oberliga sind!

Offenburg gewinnt verdient
08.03.2017, 22:29 Uhr von Kathleen

Die Crunchtime der letzen holbaren Punkte im Abstiegskampf ist nun wirklich angebrochen. Nachdem der letzte Spieltag gegen den direkten Konkurrenten Wiesloch 2:3 in die Hose ging, zählt nun jeder hart umkämpfte Punkt. Auch wenn das Schlussprogramm der Rückrunde mit Offenburg, Mannheim und Bad Dürrheim sehr anspruchsvoll besetzt ist, gibt es doch immer noch die Hoffnung sich möglichst teuer zu verkaufen.

Nach packender Ansprache in der Kabine und der Macht der pinken Glitzerhaargummies spielten wir uns recht ansprechend ein. Kampfeswillen und Bewegung schienen in der kalten Halle mit einigen Zuschauern zum Greifen.

Tatsächlich leisteten wir uns wieder einmal einen klassischen Fehlstart. Mit 6 Punkten Rückstand durften wir zum ersten Mal zum Aufschlag. Zum Glück sind wir mittlerweile an unsere Spezialität von hinten rankämpfen gewöhnt und es entwickelte sich ein spannender Satz mit vielen gelungenen Ballwechseln. Gerade als wir wieder uns wieder an Offenburg herangekämpft hatten, brach unsere Annahme/Abwehr ziemlich ein und wir kassierten die nächste Serie. Zum Schwung behalten für den zweiten Satz legten wir uns weiter ordentlich ins Zeug, allerdings gewann Offenburg den Satz souverän, verdient und deutlich.

Satz Nummer 2 startete tatsächlich ohne unseren Rückstand von Anfang an. Eine der Kamikaze aufschlagenden Offenburgerinnen aus Satz 1 konnte entschärft werden. Die Ballwechsel waren schnell und spannend. Dann entschied Offenburgs Nummer 13 das Spiel weitestgehend. Druckvolle Aufschläge verhinderten ein variables und druckvolles Angriffsspiel. Offenburg nutze die Chance von vielen Dankebällen und klopfte diese buchstäblich willkürlich nach cleverem Zuspiel in unser Feld. Also war der zweite Satz nun auch weg. Falls es jetzt noch etwas für das Punktekonto geben sollte, hieß es jetzt in Satz 3 Popo zusammenkneifen und endlich Trainingsleistungen abrufen. Soweit so gut: Die ersten Punkte waren gespielt und wir waren nicht in Rückstand sondern gleich auf. Aufschlagsangstgegner Nummer 8 und 13 hatten es nicht geschafft uns bis zur Mitte des Satzes in Bedrängnis zu bringen. Plötzlich schnupperten wir am Satzgewinn. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel mit langen kräftezehrenden Balllwechseln. Kurz vor Ende schwächelten wir dann doch – wahrscheinlich vor Erschöpfung – brachten den Satz aber noch heim. Ein Licht am Ende des Horizonts.

Der hart erkämpfte Satz 3 hinterließ wohl noch Spuren als es 3 Minuten später weiterging. Erinnerung an den ersten Satz – der SSC 4 Punkte hinten. In der Auszeit erinnerten wir uns, dass wir diesen Abstand schon oft wieder aufgeholt hatten. Immer ran an den Speck. Dann durfte Angstgegnerin Nummer 13 wieder an den Aufschlag und viel mehr passierte in diesem Satz leider nicht mehr – ganz nach dem Motto Pleiten, Pech und Pannen.

Auf dem Programm stehen nun noch die starken Mannheimerinnen und das unangenehm zu spielende Team aus Bad Dürrheim.