Licht und Schatten
20.11.2017, 19:51 Uhr von Franzi

Im ersten Spiel standen wir dem SVK Beiertheim gegenüber. Bereits nach dem Einspielen war klar, dass von der mit erfahrenen Spielerinnen gespickten Mannschaft erhebliche Gegenwehr zu erwarten war.

Im ersten Satz begannen wir mit Franzi im Zuspiel, Dani auf der Diagnoalposition, Valli und Cate auf außen, Svea und Babsi als Mittelblocker und Tina als Libera in der ungewohnten Startaufstellung Läufer sechs. Obwohl Joachim vor Spielbeginn ein hochkonzentriertes Spiel vom ersten Punkt an gefordert hatte, gingen gleich die ersten sechs Punkte durch Fehler und Unsicherheiten vor allem in der Annahme verloren. In der Folge konnten wir unser Spiel zwar stabilisieren, aber die erfahrenen Beiertheimerinnen ließen sich den Vorsprung nicht mehr nehmen und gewannen den Satz mit 25:17.

Im zweiten Satz blieb die Startaufstellung gleich, allerdings begann Franzi diesmal mit dem Aufschlag und konnte die gegnerische Annahme, insbesondere die Libera, durch präzise und druckvolle Aufschläge zu Fehlern zwingen. Im Vergleich zum ersten Satz kam auf einmal die Annahme, die Abwehr stand gut und das präzise Zuspiel ermöglichte es insbesondere Valli auf außen und Dani auf Diagonal, mit wuchtigen Angriffen ein ums andere Mal die Beiertheimer Abwehr vor unlösbare Aufgaben zu stellen. Auch die Aufschläge kamen druckvoll, so dass der Gegner selten in der Lage war, seinerseits ein ordentliches Angriffsspiel aufzuziehen. Hochverdient gewannen wir diesen Satz mit 25:19.

Den Schwung wollten wir mitnehmen in den dritten Satz, in dem die Aufstellung ebenfalls unverändert blieb. Leider hatten sich die Beiertheimerinnen wieder gefangen und unsere Annahme hatte wieder Probleme mit den platzierten Aufschlägen der Gegner, so dass wir auch hier schnell in Rückstand gerieten. Trotzdem konnten wir uns wieder durch großen Einsatz herankämpfen und zum 13:13 ausgleichen. Mit guten Angriffen über außen und diagonal und einer dann erneut gut aufgestellten Annahme und Abwehr gelang es uns sogar, die Führung zum 24:20 herauszuspielen. Das hätte eigentlich der Satzgewinn sein müssen, aber leider schafften wir es nicht, einen der vier Satzbälle zu verwerten, und Beiertheim konnte zum 24:24 ausgleichen und schließlich mit einem Punkt in Führung gehen. Nachdem wir noch einige Satzbälle abwehren konnten, schaffte der Gegner es am Ende doch, den Satz mit 31:29 zu gewinnen.

Der vierte Satz begann bei gleicher Aufstellung zunächst ausgeglichen und wir konnten uns zur Mitte des Satzes eine kleine Führung herausspielen. Dann allerdings mussten wir zwei Aufschlagserien des Gegners hinnehmen, die uns erst die Führung kosteten und dann in Rückstand brachten. Ein paar Punkte vor Ende des Satzes brachte Joachim dann Jenny für Franzi im Zuspiel, was aber letztlich nichts mehr daran ändern konnte, dass wir den Satz mit 25:18 und damit das Spiel mit 3:1 verloren.

Auch für dieses Spiel gilt: da wäre mehr drin gewesen für uns. Im Endeffekt hat Beiertheim aber aufgrund des insgesamt konstanteren Spiels verdient gewonnen. (Kristina)

Der Gegner im zweiten Spiel war der Ladenburger SV. Die Vorgabe für dieses Spiel war, aus einer sicheren Annahme heraus ein flexibles Angriffsspiel aufzuziehen und so den Gegner unter Druck zu setzten. Dies klappte zu Anfang jedoch nur bedingt. Zwar war die Annahme stabil, jedoch konnten im Angriff nicht die nötigen Punkte gemacht werden, um sich vom Gegner absetzten zu können. Das Spiel blieb bis zum Stand von 13:13 ausgeglichen ehe starke Ladenburger Aufschläge und ein paar Eigenfehler einen kleinen Vorsprung für die Gäste bescherten, welchen diese bis zum Satzende halten konnten.

Der zweite Satz begann aus SSC Sicht leider sehr schlecht. Schnell lag man aufgrund der guten Aufschläge der Gäste mit 4:11 zurück, ehe man sich wieder auf die eigenen Stärken besinnen konnte, und mit guten Aufschlägen wieder die Punkte aufholen konnte beim Stand von 15:15 war der Ausgleich wieder hergestellt, aber leider verpasste man es erneut sich vom Gegner abzusetzen und musste sich auch in diesem Satz mit 20:25 geschlagen geben.

Der dritte Satz starte gleich zu Anfang mit einer Aufschlagserie von 6 Punkten. Ab diesem Zeitpunkt war die Annahme wieder stabil und die gegnerischen Aufschläge konnten somit entschärft werden. der Angriff fand jetzt auch immer öfters einen freien Platz im gegnerischen Feld und somit konnte dieser Satz mit 25:22 gewonnen werden.

Dieser Schwung konnte auch in den vierten Satz mitgenommen werden in welchem jetzt auch immer öfters der Block zupackte und bedingt durch die gestiegenen Eigenfehler des Gegners konnte man sich schon früh absetzten und auch diesen Satz ungefährdet für sich entscheiden. Damit war der 0:2 Satzrückstand wieder egalisert und der Tiebreak musste entscheiden.

Auch dieser Satz begann durch gute Aufschläge mit einem kleinen Vorsprung für den SSC. dieser konnte, teilweise auch mit etwas Glück, immer weiter ausgebaut werden, sodass am Ende dieser Satz und damit auch das Spiel souverän gewonnen werden konnte.

Nächste Woche geht's bei der zweiten Mannschaft der VSG Kleinsteinbach um weitere Punkte. (Joachim)

Glattes 3:0
05.11.2017, 20:36 Uhr von Svea

Am Samstag standen in Mosbach als Startaufstellung Babsi und Svea als Mittelblocker, Valli und Anne auf Außen, Dani auf Diagonal, Tina als Libero und Franzi ausnahmsweise mal als Zuspielerin auf dem Feld. Bis zu diesem Spiel war Mosbach ungeschlagen und hatte keinen einzigen Satz abgegeben, aber das sollte sich an diesem Tag ändern! Vorgabe von Joachim für dieses Spiel war Druck aufzubauen und von Anfang an und bis zum Schluss konzentriert dabei zu bleiben. Im ersten Satz waren wir immer dicht an den Mosbachern dran und schafften es dann auch bei 22:21 ihnen die Führung abzunehmen und so entschieden wir diesen Satz, dank einer Aufschlagserie von Valli mit 25:21 für uns.

Es ging gleich in den zweiten Satz und da hatte der VfB Mosbach einen besseren Start, aber weder Motivation noch Konzentration ließen bei uns nach und so schafften wir es einen Rückstand von 6:11 zu einem 13:12 wieder aufzuholen. Unsere sehr gute Abwehr ermöglichte einen guten Spielaufbau und somit gezielte und perfekt platzierte Angriffe besonders von Anne, mit denen wir die Abwehr des Vfb knacken konnten. Auch mithilfe von Stellertricks und erfolgreichen Blöcken schafften wir es die gewünschte Hektik auf der anderen Seite auszulösen. Und auch so kam es wieder zu einem 25:21, wie bereits im ersten Satz.

Die Aufstellung aus den beiden vorherigen Sätzen behielt Joachim bei und angetrieben von dem immer näher rückenden Auswärtssieg ging es in den dritten Satz. In diesem Satz waren wir es, die von Anfang an, aber auch nur mit zwei/drei Punkten, in Führung gingen. Bei dem Spielstand von 19:18 wurde Cate eingewechselt und gab so Valli eine wohlverdiente Pause. Die Führung gaben wir nie ab und gewannen somit den letzten Satz mit 25:22 sowie das Spiel mit einem 3:0. Der VfB Mosbach gilt als die stärkste Mannschaft in der Verbandsliga und wir haben es geschafft diese mit einem konstanten und konzentrierten Spielen und viel Spaß und Zusammenhalt zu besiegen.

Hochmotiviert freuen wir uns auf unseren nächsten Heimspieltag am 18. November im Otto-Hahn Gymnasium.

Einfach nicht gut genug
23.10.2017, 16:53 Uhr von Franzi

Nach einem bislang gelungenen Saisonauftakt mit sieben Punkten aus drei Spielen mussten wir am Sonntag auswärts gegen den SV Sinsheim antreten. In der Startformation standen Valli und Svea als Mittelblocker, Babsi und Cate auf Außen, Franzi als Diagonalangreiferin, Jenny im Zuspiel und Tina als Libero. Obwohl Joachim vor Spielbeginn eindringlich volle Konzentration ab dem ersten Punkt eingefordert hatte, mussten wir schnell einen Sechs-Punkte-Rückstand hinnehmen. Zwar kam die Annahme meistens gut nach vorne und das Zuspiel funktionierte auch, aber die Angriffe waren nicht zwingend genug und im Gegenangriff wurde mehrmals unser Block angeschlagen. In der Folge konnten wir uns wieder bis auf 13:14 herankämpfen, aber dann setzte Sinsheim sich erneut mit einer guten Aufschlagserie ab, so dass der Satz letztlich mit 16:25 verlorenging.

Im zweiten Satz konnte Jenny gleich zu Anfang mit einer kleinen Aufschlagserie drei Punkte in Folge erzielen. Babsi erhöhte mit einer weiteren Serie den Vorsprung auf 11:8 und in der nächsten Rotation sogar auf 21:17. Danach schlichen sich unerklärliche Fehler und Unsicherheiten ein. Trotz weiterhin überwiegend ordentlicher Annahme konnten wir den Ball nicht im gegnerischen Feld versenken. Wir mussten vier Punkte in Folge durch druckvolle Aufschläge der Sinsheimer hinnehmen und verloren den Satz schließlich mit 23:25.

Im dritten Satz änderte Joachim die Aufstellung, so dass Franzi und Valli auf außen, Svea und Babsi über die Mitte und Dani auf Diagonal spielten. Vom Ablauf her ähnelte dieser Satz dem vorangegangenen. Wir konnten uns mit überzeugendem Spiel und wuchtigen Angriffen, vor allem von Valli über die Außenposition, absetzen und einen Vorsprung von vier Punkten zum 21:17 herausarbeiten. Auch hier riss dann der Faden, es wurde hektisch, Abstimmungsprobleme schlichen sich ein und wir mussten nach eigenen Satzbällen den Ausgleich zum 25:25 hinnehmen. Der Satz endete schließlich mit einem Aufstellungsfehler unsererseits mit 25:27.

Schade, denn es war definitiv mehr drin in diesem Spiel.

Auswärtssieg!
16.10.2017, 17:15 Uhr von Cate

Aller Anfang ist schwer und so war es auch für unsere erste Sechs, die in Handschuhsheim auf den Platz ging: Valli und Svea in der Mitte, Babsi und Cate auf Außen, Franzi auf der Diagonalposition und Jenny, unsere einzige Zuspielerin. Schwache Annahmen und Fehler im Angriff führten zu einen großen Rückstand bis Joachim das erste Time Out bei dem Stand von 3:8 nahm. Er fand die richtigen Worte und so fingen wir nach der Pause endlich mit einem ordentlichen, ruhigen Spielaufbau an, konnten somit sogar den Rückstand aufholen und holten uns den ersten Satz mit 25:19.

Im zweiten Satz erspielten wir uns durch exzellente Aufschläge von Babsi und Jenny einen großen Vorsprung und zwangen die Gegner schnell beide Time Outs aufzubrauchen, das zweite bei einem Spielstand von 16:9. Die Ansprache des gegnerischen Trainers hatte aber nicht den gewünschten Effekt und so spielten wir den vor allem auf guten Aufschlägen unsererseits basierenden Satz mit 25:16 zu Ende. Die zweite Hälfte des Satzes stand Dani als Diagonalspielerin auf dem Feld.

Im dritten Satz änderte Joachim die Aufstellung etwas und Maren kam zusammen mit Svea in der Mitte zum Einsatz, Valli wechselte auf die Außenposition und Dani begann als Diagonalspielerin. Maren machte sofort mit guten Blocks und effizienten Angriffen auf sich aufmerksam, unser neuer Libero Kristina hatte die heimtückischen Lobs der Handschuhsheimer vollkommen im Griff und nach nur einer Rotation begann Jenny wieder mit einer unglaublichen Aufschlagserie. Dadurch gingen wir wieder deutlich in Führung. Nicht lange danach verletzte sich eine Spielerin von Handschuhsheim am Knie, was zu einer kurzen Unterbrechung führte - wir wünschenihr an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung. Anscheinend brachte uns das etwas durcheinander und es schlichen sich wieder vermeidbare Fehler ein. Somit machten wir es nach dem Spielstand von 21:15 doch noch sehr spannend und holten uns aber letztendlich den dritten Satz knapp mit 26:24.

Neue Saison, neues Team, neue Liga, neue Trikots...
01.10.2017, 19:15 Uhr von Franzi

...also alles besser als letztes Jahr? Das sollte sich am Samstag im OHG bei unserem ersten Heimspieltag in der Verbandsliga herausstellen. Das hieß also mal wieder ein Doppelspieltag, was für große Teile der Mannschaft auch quasi neu war, schließlich kann man sich auch ganz gut an nur ein Spiel pro Wochenende gewöhnen.

Als erster Gegner trafen wir auf die Mädels des Heidelberger TV, bei denen wir so gar nicht wussten was uns erwarten sollte. Ein bisschen nervös, aber positiv gestimmt - auch durch unsere recht soliden Spiele im Verbandspokal - starteten wir in den ersten Satz. Mit Jenny im Zuspiel, Babsi und Cate auf Außen, Svea und Valli in der Mitte, Franzi auf Diagonal und Tina als Libero, lief es soweit ganz gut. Bis zum 10:11 konnte sich keine Mannschaft absetzen. Immer wieder gab es lange Ballwechsel, die wir oft für uns entscheiden konnten. Viel kürzer, und deswegen auch umso ärgerlicher, waren allerdings die dummen Fehler, die uns immer wieder passierten: der Ball wird übermütig an die Decke abgewehrt, oder fällt einfach zwischen uns auf den Boden, oder wird grundlos ins Aus oder das Netz gebaggert... Als ob das nicht schon genug wäre, kamen in der Folge noch einige Annahmefehler dazu, so dass der HTV sich deutlicher mit 18:10 absetzen konnte. Dieser Vorsprung zog uns dann endgültig den Zahn, so dass wir den ersten Satz mit 25:16 abgeben mussten.

Also galt dann: abhaken, dumme Fehler sein lassen, und weiter machen. Joachim veränderte die Aufstellung auf zwei Positionen: Valli statt Babsi auf Außen und dafür dann Maren in der Mitte. Am Verlauf des Satzes veränderte die Aufstellung allerdings erstmal nichts. Wieder ging es hin und her - wir konnten immer noch die langen Ballwechsel für uns entscheiden, aber das mit den dummen Fehlern ließen wir doch noch nicht ganz sein. Diesmal lagen wir allerdings mit 16:15, verloren dann zwar die Führung, aber blieben immer noch dran - bis zum 21:22. Dann machte Heidelberg einfach immer einen Punkt mehr als wir und holte sich den Satz mit 25:22.

Also gleiches Spiel für den dritten Satz: wir waren ja schon deutlich dichter dran und glaubten weiterhin, dass wir die HTV-Mädels schlagen konnten. Im dritten Satz ging es zwar, mit unveränderter Aufstellung, erstmal wieder mit einem Rückstand los, aber diesmal konnten wir das Blatt wenden. Bei 7:7 hatten wir den Rückstand aufgeholt und konnten uns durch höheren Druck im Aufschlag mit 2-3 Punkten absetzen. Diesen kleinen Vorsprung hielten wir auch bis zum 21:19, wo wir dann, wieder durch gute Aufschläge, den Satz letztendlich mit 25:19 eintüten konnten.

Na also, geht doch. Das Mittel zum Erfolg hieß also, wie so oft, druckvolle Aufschläge. Die Devise für Satz 4 war also: bloß nix ändern und vielleicht trotzdem noch ein paar dumme Fehler und Abstimmungsschwierigkeiten abstellen. Das mit dem 'bloß nix ändern' klappte dann auch ziemlich gut. Satz 4 war eigentlich eine Kopie von Satz 3: wir starteten etwas holprig mit Rückstand, holten diesen bis zur Mitte auf, setzten uns ein paar Punkte ab und tüteten am Ende den Satz mit guten Aufschlägen und einem 25:18 ein.

Also dann halt 5 Sätze...hatten wir schon länger nicht mehr. Deswegen vergaßen wir wohl auch dass der Satz nur bis 15 geht (obwohl Joachim uns genau das vor Beginn des Satzes eingebleut hatte). Nur so kann man das völlig sinnlose Anfüttern mit einem Rückstand von 2:8 und 6:12 erklären. Alles was wir taten war ein bisschen hektisch und deswegen hatte Heidelberg natürlich Oberwasser. Franzi konnte mit einer Aufschlagserie noch Ergebniskorrektur bis auf 11:12 betreiben. Das gab uns natürlich wieder ein bisschen Hoffnung, vor allem als Cate gleich noch bis auf 14:14 nachsetzte. Allerdings ließ sich der HTV davon leider nicht wie gewünscht beeindrucken und holte sich den 5. Satz knapp mit 16:14.

Nach einer kurzen Verschnaufpause und Erholungsphase nach einer Spielzeit von über 2 Stunden, konnten wir diese knappe Niederlage erstmal abhaken und uns mit voller Energie auf das zweite Spiel konzentrieren.

Wir starteten als hochmotiviert, aber durchaus schon mit etwas schweren Beinen, in unser zweites Heimspiel gegen die VSG Ettlingen/Rüppurr.

Für diese Partie baute Joachim etwas um: Cate und Valli gingen wieder als Außenangreifer an den Start, Babsi und Svea stellten den Mittelblock und Dani griff auf der Diagonalposition an. Dank einer guten Annahme kamen wir direkt ins Spiel und Jenny setzte ihre Angreifer gekonnt in Szene. Das Ergebnis nach 25min: 25:19 für den SSC.

Auch im zweiten Satz gelang es von Beginn an gehörig Druck durch gute Aufschläge aufzubauen. Libera Tina präsentierte sich in tollen Abwehraktionen und auch starke Blockaktionen ließen die Gegnerinnen bis zum Ende nur auf fünf Punkte herankommen..

Für den dritten Satz war das klare Ziel "den Sack direkt zuzumachen". Nach anfänglichen Unsicherheiten gelang es dann jedoch wieder den Gegner durch ein cleveres Angriffsspiel in Bewegung zu bringen. Zudem brachte Franzi die Mädels der VSG durch flexible Aufschläge weiter in Bedrängnis. Ganz nach dem Motto, "wenn es läuft, dann läuft's", sicherten wir uns auch den dritten Satz mit 25:17 und feierten die ersten drei Punkte in der Verbandsliga.

(Saskia und Franzi)

Mut zur Lücke? - Nein!
09.05.2017, 16:51 Uhr von Franzi

Du spielst gerne Volleyball und hast richtig Bock auf Wettkampfspiele? Du suchst eine nette Mannschaft, die auch abseits des Feldes zusammenhält?

Für die kommende Saison suchen wir Spielerinnen auf allen Positionen!!

Wir spielen vielleicht nicht am höchsten in Karlsruhe, aber wir bieten das beste Umfeld: - Jede Mannschaft hat einen qualifizierten Trainer - Wir bieten die Chance dich persönlich weiter zu entwickeln - Mannschaften für jedes Leistungsniveau - Gutes Umfeld und sehr gutes Verhältnis zu unseren Herrenmannschaften.

Wenn du Interesse hast, dann melde dich unter (hidden)

Zum Abschluss nichts Neues
27.03.2017, 20:58 Uhr von Nadine

Am Samstag traten wir unser letztes Spiel gegen den Tabellenzweiten VSG Mannheim an. Unser Ziel war es mit Spaß in das Spiel zu gehen. Ob für uns noch einmal ein oder zwei Punkte herausspringen, sollte Nebensache sein, denn an der Tatsache, dass wir absteigen, ließ sich zu diesem Zeitpunkt nichts mehr ändern. Wir haben das Spiel mit 0:3 an die Mannheimerinnen abgeben müssen, doch unser Ziel, uns mit erhobenem Haupt zu verabschieden, haben wir erreicht!

Im ersten Satz gingen wir mit 8:6 in Führung, blieben dann eine Weile auf Augenhöhe mit unseren Gegnerinnen und schlussendlich gaben wir den Satz mit 18:25 ab. Schuld daran war einerseits unsere Annahme als auch die Abwehr die zunehmend schlechter wurde, was nicht zuletzt daran lag, dass unser Block oft nicht schnell genug zur Stelle war.

In den zweiten Satz starteten wir mit voller Energie, führten wieder, wie im ersten Satz und gaben unsere Führung bei einem Punktestand von 18:18 ab. Unsere Konzentration ließ jetzt nach, wir machten wieder mehr Eigenfehler und brachen wieder in der Annahme zusammen. Der Satz war mit 21:25 verloren.

Auch der Dritte und damit letzte Satz scheiterte erneut an unserem Block und unserer Annahme. Diesmal überließen wir den Mannheimerinnen schon zu Beginn des Satzes die Führung und gaben ihnen immer mehr Vorsprung, bis wir uns bei einem Spielstand von 18:25 geschlagen geben mussten.

Alles in Allem hatten wir doch einen schönen Saisonausklang und freuen uns auf die kommende Saison. Wir sind gespannt, wie sich die Mannschaft künftig weiter entwickeln wird und ob wir kommende Saison vielleicht wieder zurück in der Oberliga sind!

Offenburg gewinnt verdient
08.03.2017, 22:29 Uhr von Kathleen

Die Crunchtime der letzen holbaren Punkte im Abstiegskampf ist nun wirklich angebrochen. Nachdem der letzte Spieltag gegen den direkten Konkurrenten Wiesloch 2:3 in die Hose ging, zählt nun jeder hart umkämpfte Punkt. Auch wenn das Schlussprogramm der Rückrunde mit Offenburg, Mannheim und Bad Dürrheim sehr anspruchsvoll besetzt ist, gibt es doch immer noch die Hoffnung sich möglichst teuer zu verkaufen.

Nach packender Ansprache in der Kabine und der Macht der pinken Glitzerhaargummies spielten wir uns recht ansprechend ein. Kampfeswillen und Bewegung schienen in der kalten Halle mit einigen Zuschauern zum Greifen.

Tatsächlich leisteten wir uns wieder einmal einen klassischen Fehlstart. Mit 6 Punkten Rückstand durften wir zum ersten Mal zum Aufschlag. Zum Glück sind wir mittlerweile an unsere Spezialität von hinten rankämpfen gewöhnt und es entwickelte sich ein spannender Satz mit vielen gelungenen Ballwechseln. Gerade als wir wieder uns wieder an Offenburg herangekämpft hatten, brach unsere Annahme/Abwehr ziemlich ein und wir kassierten die nächste Serie. Zum Schwung behalten für den zweiten Satz legten wir uns weiter ordentlich ins Zeug, allerdings gewann Offenburg den Satz souverän, verdient und deutlich.

Satz Nummer 2 startete tatsächlich ohne unseren Rückstand von Anfang an. Eine der Kamikaze aufschlagenden Offenburgerinnen aus Satz 1 konnte entschärft werden. Die Ballwechsel waren schnell und spannend. Dann entschied Offenburgs Nummer 13 das Spiel weitestgehend. Druckvolle Aufschläge verhinderten ein variables und druckvolles Angriffsspiel. Offenburg nutze die Chance von vielen Dankebällen und klopfte diese buchstäblich willkürlich nach cleverem Zuspiel in unser Feld. Also war der zweite Satz nun auch weg. Falls es jetzt noch etwas für das Punktekonto geben sollte, hieß es jetzt in Satz 3 Popo zusammenkneifen und endlich Trainingsleistungen abrufen. Soweit so gut: Die ersten Punkte waren gespielt und wir waren nicht in Rückstand sondern gleich auf. Aufschlagsangstgegner Nummer 8 und 13 hatten es nicht geschafft uns bis zur Mitte des Satzes in Bedrängnis zu bringen. Plötzlich schnupperten wir am Satzgewinn. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel mit langen kräftezehrenden Balllwechseln. Kurz vor Ende schwächelten wir dann doch – wahrscheinlich vor Erschöpfung – brachten den Satz aber noch heim. Ein Licht am Ende des Horizonts.

Der hart erkämpfte Satz 3 hinterließ wohl noch Spuren als es 3 Minuten später weiterging. Erinnerung an den ersten Satz – der SSC 4 Punkte hinten. In der Auszeit erinnerten wir uns, dass wir diesen Abstand schon oft wieder aufgeholt hatten. Immer ran an den Speck. Dann durfte Angstgegnerin Nummer 13 wieder an den Aufschlag und viel mehr passierte in diesem Satz leider nicht mehr – ganz nach dem Motto Pleiten, Pech und Pannen.

Auf dem Programm stehen nun noch die starken Mannheimerinnen und das unangenehm zu spielende Team aus Bad Dürrheim.

Immerhin ein Punkt gerettet
20.02.2017, 17:22 Uhr von Lisa

Ein Punkt ist besser als kein Punkt...

...und trotzdem rückt der Klassenerhalt in weite Ferne.

Aber der Reihe nach. Mit dem Sieg der letzten Woche im Hinterkopf, traten wir am Samstagabend hoch motiviert gegen die TSG Wiesloch an. Anfangs fanden wir jedoch kein Mittel gegen die Aufschlag-, Block- und Abwehrstarken Wieslocher. So ging der erste Satz an die Gastgeber (14:25).

Der zweite Satz verlief ähnlich. Erst gegen Ende besserten wir uns und starteten im 3. Satz voll durch. Die Annahme wurde konstanter, die Angriffe erfolgreicher und die eine oder andere hart umkämpfte Rally konnten wir auch für uns entscheiden. So sicherten wir uns Satz 3 deutlich mit 25:12.

In den vierten Satz starteten wir dank guten Aufschlägen mit einem 7:0. Aber die Wieslocher kamen zurück und es entwickelte sich zu einem spannenden, ausgeglichenen Satz mit dem glücklicheren Ende für den SSC (25:22).

Nach dieser Aufholjagd wollten wir uns natürlich auch den alles entscheidenden fünften Satz sichern. Doch nach ein paar „unforced errors“ gerieten wir schnell in den Rückstand und so stand es zum Seitenwechsel schon 8:3 für die Gastgeber. Das schafften wir nicht mehr aufzuholen und so mussten wir uns mit 14:25 / 19:25 / 25:12 / 25:22 / 12:15 geschlagen geben.

Aber nichts ist unmöglich, nächste Woche spielen wir zu Hause gegen den Tabellenzweiten Offenburg.

Es spielten: Valli, Eu, Saskia, Tina, Alex, Laura, Franzi, Livia, Cate, Kathleen und Lisa

Endlich wieder ein Sieg
12.02.2017, 20:23 Uhr von Franzi

Nach dem sehr ernüchternden Spiel von letzter Woche fassten die Damen 1 den Entschluss, es einmal mit etwas radikaleren Maßnahmen zu versuchen. Energie tanken durch alternative Wettkampfsimulationen und Teambuilding und neue Spielkleidung ;) war der Plan. Soweit so gut, am vergangenen Samstag im Spiel gegen die VSG Kleinsteinbach sollte sich dann zeigen ob der Plan auch aufgeht.

Nach einer auflockernden Kabinenansprache und einem historischen Sieg bei der Auslosung starteten wir furios in den ersten Satz. Druckvolle Aufschläge ließen der gegnerischen Zuspielerin nicht viel Variationsmöglichkeit, der Block stand dementsprechend gut, und eine solide Annahme auf unserer Seite führten zu sauber herausgespielten Punkten für den SSC. Kleinsteinbach bekam einfach keinen Fuß auf den Boden und wir holten uns den Satz mit 25:12.

Wohl wissend, dass wir dieses Niveau in der Vergangenheit meistens nicht halten konnten, nahmen wir uns vor, den zweiten Satz als noch einen ersten zu betrachten und demensprechend souverän weiter zu spielen. Leicht gesagt...leider waren auch unsere abwehrstarken Gegner mittlerweile im Spiel angekommen und der Satz ging hin und her, bis wir gegen Ende ein wenig den Faden verloren. Eine wackeligere Annahme und etwas zu viel Zurückhaltung im Angriff führten zum 20:25 für Kleinsteinbach.

Egal, dritter Satz. Leider ging's so weiter, wir spielten zwar ganz gut mit, aber eben nicht mehr. Zunehmendes Chaos auf dem Feld und vor allem viel zu viel Eigenfehler bescherten unseren Gegner auch den dritten Satz mit 19:25.

Die Erinnerung an vergangene Woche kam wieder zurück, aber wir weigerten uns das hinzunehmen. Wir hatten es ja schließlich selbst in der Hand und mussten 'nur' die vielen Eigenfehler weglassen. Also, Kampfgeist und Fokus an und los ging's. Kaum konzentrierten wir uns wieder, musste auch unser Gegner wieder mehr tun und bekam auch mal die Chance Fehler zu machen. Und, oh Wunder, wir machten wieder Punkte statt Fehler und holten uns den vierten Satz mit 25:16.

Für den entscheidenden fünften Satz galt die Devise: 'Bloß nicht wieder mit 0:6 Rückstand anfangen, es geht ja nur bis 15...'. Das hat sich unsere Zuspielerin zu Herzen genommen und fing gleich mal mit einer kleinen Aufschlagserie an. Der Satz war zunächst wieder eng, dann konnten wir uns erneut absetzen, so dass wir mit einem vermeintlich komfortablen Vorsprung nur noch die letzten zwei Punkte machen mussten. Zwei Punkte können ganz schön viel sein...aber zum Glück konnten wir uns grad noch rechtzeitig wieder zusammenreißen und den Sack zum 15:13 zu machen.

Endlich wieder ein Sieg und wichtige 2 Punkte für den SSC. Nächste Woche geht es weiter gegen Wiesloch...

Die Pechsträne geht weiter
07.02.2017, 22:04 Uhr von Livia

Nach einem spielfreien Wochenende starteten wir diesen Samstag in eigener Halle voller Kraft und Motivation in das Spiel gegen den USC Freiburg mit dem Ziel nach so langer Zeit mal wieder einen Sieg auf unser Punktekonto zu holen. Der erste Satz lief super, wir kamen gut ins Spiel und machten einen Punkt nach dem anderen und sicherten uns Satz Nummer eins mit 25:20.

Im zweiten Satz war Freiburg aber im Spiel angekommen und so ging es Kopf an Kopf bis in die heiße Phase. Einen Satzball konnten wir abwehren und so auf 24:24 ausgleichen, doch den zweiten verwandelten die Gäste gekonnt zum Satzgewinn. In Satz drei wollte dann gar nichts mehr funktionieren und bis wir realisiert hatten, dass wir gerade einen Fehler nach dem anderen produzierten und so Punkt für Punkt an Freiburg verschenkten, stand es auch schon 25:8 für den Gegner.

Ziemlich demotiviert vom vorigen Satz aber trotzdem mit Motivation das Spiel noch zu drehen, starteten wir in Satz Nummer vier. Gleich zu Anfang lagen wir hier mit 6 Punkten hinten und diesen Vorsprung der Freiburgerinnen konnten wir bis zum Satzende nicht mehr einholen, sondern nur noch größer werden lassen und so ging der vierte Satz mit 25:16 an die Gäste.

Da unsere Pechsträhne einfach nicht abreißen will, hat Joachim beschlossen eine neue Strategie zu fahren... Lasst euch überraschen!

Von Flop über Top zum wichtigen Punkt
22.01.2017, 17:08 Uhr von Alex

Nach den ersten beiden Sätzen dachte keiner von uns mehr an eine Wende. Trotz der guten Stimmung und der auflockernden Worte – „Ihr müsst im Block ganz spät springen. Wie so oft im Leben ist zu früh kommen nicht gut!“- von Trainer Joachim vor Beginn des Spiels fanden wir nicht ins Spiel. Nicht nur unsere Annahme wackelte, auch im Angriff und Block konnten wir uns einfach nicht durchsetzen. Der erste Satz endete mit einem weit entfernten 13:25 und unsere Erinnerung an das Hinrundenspiel kam zurück. Auch hier kamen wir nicht ins Spiel und hatten enorme Probleme mit den Aufschlägen der Heidelberger. In diesem Spiel schien es genau so zu werden.

Der zweite Satz begann wie zuvor der erste und zu guter Schluss gab es Mitte des zweiten Satzes noch eine gelbe Karte für Joachim, der nach einer Meinungsänderung des Schiedsrichters „dazwischenrief“. Da immer noch kein Durchkommen im Angriff war, forderte Joachim in der danach genommenen Auszeit, dass alle Spielerinnen ab sofort die Bälle in die Mitte des Feldes legen sollen. Und tatsächlich, der Plan ging auf! Heidelberg hatte extreme Schwierigkeiten mit den gelegten Bällen und gab einige Punkte an uns ab. Leider jedoch zu spät für den zweiten Satz. Der große Vorsprung von 21:7 ließ sich dadurch zwar etwas verkleinern, ein Sieg war jedoch noch weit entfernt.

Mit neuer Energie, durch den zuvor erfolgreichen Plan, und zurück gekehrtem Kampfeswille starteten wir in den dritten Satz. Joachim forderte noch einmal alle Spielerinnen auf, sich auf unsere Taktik zu konzentrieren und diese konsequent zu spielen. Neben den weiterhin erfolgreich gelegten Bällen standen wir nun auch im Block an der richtigen Stelle und machten es Heidelberg zunehmend schwerer. Die Blockpunkte gaben uns einen großen Energieschub und wir punkteten endlich auch im Angriff. Einer nach dem anderen schlugen bei Heidelberg ein. Von Anfang an behielten wir so die Führung und konnten den dritten Satz mit einem deutlichen 25:17 gewinnen.

In Satz vier konnten wir hieran anschließen und verfolgten den Plan genau so akribisch weiter wie im dritten Satz. Eine Reihe guter Aufschläge brachte in diesem Satz auch endlich die Annahme der Heidelberger zum wackeln. Wir kämpften um jeden Ball und ließen Heidelberg nicht an uns heran kommen. Mit einem Vorsprung von 7 Ballpunkten gewannen wir zu unserer Freude auch den vierten Satz.

In Satz fünf sollte sich nun zeigen, ob wir unsere Energie bis zum Ende mitnehmen können. Leider startete der Satz jedoch mit ein paar Annahmeschwierigkeiten und Heidelberg konnte mit einem kleinen Vorsprung in den Seitenwechsel gehen. Immer noch heiß und voller Siegeswille ließen wir uns nicht unterkriegen. Wir erkämpften uns jeden Punkt, hatten nun jedoch eine zurück gekehrte starke Heidelberger Mannschaft auf der gegnerischen Seite. Auch sie kämpften um jeden Ball und hatten letzten Endes die Nase vorne. Heidelberg gewann mit 15:10 den fünften Satz und wir erhielten einen wichtigen und mehr als verdienten Punkt.

Neues Jahr - neues Glück?
16.01.2017, 22:26 Uhr von Hana

Das erste Spiel der SSC-Damen im neuen Jahr fand am 14.1. in der eigenen Halle statt. Die Ausgangssituation sah vielversprechend aus: Trotz eines kurzfristigen Ausfalls trafen sich 12 gut gelaunte Spielerinnen in der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums, wo sie noch den letzten Bällen des sieggekrönten Spiels der Herren 2 zuschauen durften. Auf der gegnerischen Seite befanden sich hingegen lediglich sieben Spielerinnen.

Beginnend mit der ersten Annahme und dem daraus resultierenden Angriff wurden die Bälle kompromisslos ins gegnerische Feld geschlagen und die ersten drei Punkte gingen an den SSC. Auch weiterhin lief alles rund: Die Aufschläge brachten die Bohlinger Damen in Schwierigkeiten, der Block stand, der Angriff war nicht zu stoppen und der Vorsprung wuchs (6:2, 11:6, 14:7…). Auch wenn hin und wieder kleine Fehler passierten, die Punkte für den Gegner zur Folge hatte, dominierten die SSC-Damen den ersten Satz und gewannen ihn mit 25:17.

Genauso wollte man weitermachen, aber… die ersten vier Punkte gingen an die Bohlinger Damen. Plötzlich funktionierte nichts mehr. Sowohl die Aufschläge als auch die Angriffe landeten überall, nur nicht im gegnerischen Feld. So verschenkte man immer mehr Punkte an den Gegner, ohne ihm überhaupt die Gelegenheit zu geben, Fehler zu machen. In der ersten Satzhälfte versuchten die SSC-lerinnen den Vorsprung des Gegners, der langsam an Selbstvertrauen gewann, vergeblich aufzuholen. In der zweiten Satzhälfte spielten sich die SSC-Damen bis auf einen Punkt an den Gegner heran (18:19, 19:20, 21:22) und die Spannung stieg. Doch die letzten Punkte gingen an den Gegner und der SSC verlor den zweiten Satz 22:25.

Einen Satz verloren heißt noch nicht, dass das Spiel verloren ist. Den Spielerinnen war klar, dass sie „nur“ so spielen müssen, wie im ersten Satz. Doch der Verlauf im dritten Satz ähnelte dem des zweiten Satzes – Bohlingen lag vorne, der SSC versuchte dranzubleiben. Im Vergleich zum zweiten Satz spielten die Gegnerinnen nun aktiver mit mehr Druck im Aufschlag sowie im Angriff, während die Aufschläge der SSC-lerinnen an Wirkung verloren und sie Probleme hatten, gegen Block und Abwehr Punkte zu machen. Leider brachten auch die Wechsel auf der SSC-Seite keinen Durchbruch und der Satz endete wie der zweite Satz – SSC verlor 22:25.

Eine Aufschlagserie zum Auftakt des vierten Satzes brachte den SSC 5:0 in Führung und diese gaben die SSC-Damen auch nicht mehr aus der Hand. Die Gegnerinnen, die mangels Wechselspielerinnen keine Möglichkeit zum Durchatmen hatten, schienen nicht mehr die Kraft zu haben, sich dem SSC zu widersetzen. Der SSC gewann souverän 25:10.

Ein Punkt für die Gesamtwertung war damit gesichert, aber die SSC-Damen hätten gerne auch den zweiten erspielt und die Partie für sich entschieden. Die Tie-Break-Queens können es doch!? Doch die Spielerinnen aus Bohlingen wollten es auch. Sie mobilisierten die wohl letzten Kräfte und waren wieder voll da. Es entwickelte sich eine Schlacht um jeden Punkt. In der Endphase machte der SSC einige Punkte über die verstärkt eingesetzte Mitte, konnte aber auch dadurch die Oberhand nicht gewinnen. Es stand 10:10, 12:12, 14:14. Die letzten zwei Punkte konnten leider die Gegnerinnen für sich entscheiden und dadurch gewannen sie das Spiel mit 3:2.

So verlor der SSC zwar das Spiel, konnte aber zumindest einen Punkt einfahren. Die SSC-Damen sehen es als einen etwas zaghaften Neubeginn, der nächste Woche in Heidelberg an Deutlichkeit gewinnen soll.

Nichts zu holen gegen den Spitzenreiter
15.12.2016, 20:15 Uhr von Kathleen

Nachdem am letzten Spieltag gegen Bad Dürrheim immerhin mit zwei Punkten wieder mal etwas für das Punktekonto dabei war, fuhren wir am 10.12.16 hochmotiviert nach Mannheim. Der Einsatz des Trainers war hoch für die schon freudig erwartete Weihnachtsfeier, falls wir dem Tabellenführer einen, zwei oder gar drei Punkte abknüpfen könnten. Da Mannheim nach ansonsten lupenreiner Leistung zweimalig geschwächelt hatte, erwarteten wir natürlich härteste Arbeit.

Leider kristallisierte sich schon nach dem Einspielen heraus, dass die punktgenaue Konzentration und Bereitschaft den Kampf um die Punkte aufzunehmen vielleicht an diesem Samstag noch nicht ausreichten. Im ersten Satz blieb es eng. Der uns diese Saison fehlende Rhythmus schien zum Greifen nahe. Gute Abwehrarbeit und flexiblere Angriffsarbeit unterstützten die weitgehend stabile Annahme. Es entwickelten sich viele längere Ballwechsel von denen wir einige auch für uns entscheiden konnten. Die letzte Konsequenz fehlte allerdings unter dem Strich doch. Mannheim stellte zum richtigen Zeitpunkt die Eigenfehler ab, wechselte geschickt und hakte den ersten Satz für sich ab.

Die Köpfe hingen in der Pause, der Trainer fand klare Worte und schickte die Mannschaft doch wieder motiviert in die zweite Runde. Noch fühlte sich nichts entschieden an. Konzentriert versuchten wir den Mannheimerinnen mit guten Einzelaktionen den langen Atem zu nehmen. Die Punktestand war knapp, die Bank laut und der Spielfluss in Entwicklung. Bis … ja … bis nichts mehr ging. Eine Fehlerkette unsererseits nutzte Mannheim gnadenlos und tütete Satz 2 nun auch ein.

Nach guter Stimmung zu Beginn war die Satzpause nun sehr nachdenklich. Trainer Joachim versuchte zu motivieren, anzutreiben, zu beraten und mit taktischen Mitteln alles, um jetzt Satz 3 in unsere Hände zu bringen. Von Satzbeginn an wackelte dann allerdings alles und jeder, sodass wir schnell einem gewaltigen Punkterückstand hinterher liefen. Mit wirklich fiesen Aufschlägen und guten Angriffen besiegelte Mannheim nach einer kleineren Aufholjagd zum Schluss den Satz und das Spiel für sich.

Der erste Heimsieg der Saison ist geschafft!
29.11.2016, 22:51 Uhr von Lisa

Am vergangenen Samstag empfing die Damen 1 die Mannschaft aus Bad Dürrheim. Mit Spaß und Lockerheit aufs Feld, das war die Devise.

Der SSC startete solide in den ersten Satz, und sicherte sich diesen verdient mit 25:21. Der zweite Satz, war der Satz der Verletzungen. Beim Stand von 0:2 verletzte sich eine Spielerin der Gäste, später im Satz knickte auch noch Livia unglücklich um. An dieser Stelle gute Besserung an die beiden! Sportlich konnten die SSC Damen nicht an die Leistung vom ersten Satz anknüpfen. Kurz die Konzentration weg und der ein oder andere Fehler im Angriff führten zu einem 1:7. Die Gastgeber fingen sich dann jedoch wieder und holten bis zum 19:19 auf. Leider führte die Aufholjagt nicht zur erwünschten 2:0 Satzführung. Der Satz ging mit 25:21 an Bad Dürrheim.

Gut eine Stunde später, der SSC gewann Satz drei (25:22), Bad Dürrheim Satz vier (25:21), stand es nach Punkten 93:92 für Bad Dürrheim – ein enges Match. Es folgte der alles entscheidende fünfte Satz.

Nach einem glücklichen Händchen der Mannschaftsführerin bei der Auslosung, starteten die SSClerinnen mit dem Aufschlag. Schnell führten diese mit 6:1, konnten diese Führung aber nicht ausbauen. Die Gäste holten auf und der Vorsprung schwand – 9:8 – nur noch ein Punkt vorn. Nach einer Auszeit gelang es den Karlsruherinnen jedoch den fünften Satz mit 15:11 für sich zu entscheiden.

Zwar keine Glanzleistung, aber die zwei Punkte waren trotzdem wichtig um sich von den Abstiegsrängen zu distanzieren. Der erste Heimspielsieg der Saison ist geglückt mit 25:21 / 21:25 / 25:22 / 21:25 / 15:11, auch dank der lautstarken Unterstützung der Herren 2

Es spielten: Valli, Eu, Saskia, Tina, Alex, Laura, Franzi, Livia, Cate, Kathleen und Lisa