Damen 1 weiter im Aufwärtstrend
10.02.2020, 22:01 Uhr von Joachim

Im Vorfeld des Spiels gegen die VSG Ettlingen/Rüppurr schrumpfte der Damen 1 Kader auf acht Spielerinnen zusammen. Neben der Langzeitverletzten Daniela Schurr meldeten sich auch noch Victoria Pscherer und Wienke Förster krankheitsbedingt ab. Nichtsdestotrotz war man fest entschlossen, den Schwung von dem knappen Sieg in der Vorwoche mitzunehmen und auch in Rüppurr Punkte zu sammeln.

Der erste Satz startete jedoch nicht so, wie man es sich auf SSC Seite vorgestellt hatte. Gleich nach den ersten Ballwechseln lag man mit 1:5 im Rückstand und hatte Probleme ins Spiel zu finden. Aber mit zunehmender Dauer bekam man die Ettlinger Angriffe immer besser in den Griff und konnte gegen Satzende ausgleichen. Beim Spielstand von 22:21 sorgte dann die eingewechselte Annika Greif mit drei Service Winnern in Folge für den SSC Satzgewinn. Mit diesem Schwung starte man in den zweiten Satz, führte auch schnell mit 5:2 Punkten, aber Ettlingen kämpfte sich wieder heran und konnte den Ausgleich wieder herstellen. In einem engen Satzendspurt führten einige unglückliche Fehler auf SSC Seite zum 23:25 Satzausgleich für die Heimmannschaft. Der dritte Satz lief von Beginn an ausgeglichen: Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzten. In einer wiederum knappen Endphase konnte man, wenn auch etwas glücklich, diesen Satz für sich entscheiden. Damit schien die Gegenwehr von Ettlingen gebrochen zu sein. Gleich von Beginn an des vierten Satzes, führte man mit einem Vorsprung von fünf Punkten. Ettlingen traf nun öfters das Aus oder den Karlsruher Block, sodass man den Vorsprung immer weiter ausbauen konnte. Man entschied den Satz am Ende mit 25:13 klar für sich.

Mit diesem Sieg geht es in die zweiwöchige Spielpause, bevor dann zum Endspurt der Liga der aktuelle Tabellenletzte TV Villingen 2 ins Otto-Hahn-Gymnasium kommt.

Dritter Sieg im fünften Rückrundenspiel
03.02.2020, 05:31 Uhr von Joachim

Die Rückrunde läuft bisher gut für die Mädels vom SSC: Die Mannschaft des HTV 2 konnte in einem sehr knappen Spiel mit 3:2 geschlagen werden. Die Vorzeichen vor dem Spiel waren nicht ganz ideal. Zuspielerin Catrin Walter viel krankheitsbedingt komplett aus und Mittelblockerin Svea Nagel konnte die letzten beiden Wochen wegen einer Verletzung kaum trainieren und ging angeschlagen in die Partie.

Das Spiel begann sehr ausgeglichen. Gleich die ersten Ballwechsel waren sehr lange und umkämpf. Durch gute Block- und Feldabwehrarbeit konnte sich bis zur Satzmitte keine Mannschaft absetzten. Dann führten ein paar kleine Unkonzentriertheit dazu, dass Heidelberg sich einen Vorsprung von drei bis vier Punkten erspielen konnte und diesen bis zum Satzende nicht mehr abgab. Der zweite Satz begann ähnlich wie der erste, lange und umkämpfte Ballwechsel mit wechselseitigem Ausgang. Jedoch hatte man immer mehr mit der guten Abwehr des Gegners zu kämpfen und es schlichen sich neben den Punkten des Gegners auch immer mehr Eigenfehler ins eigene Spiel ein. Somit ging auch dieser Satz nach Heidelberg. Erst Mitte des dritten Satzes schaffte man es immer öfters, die Lücken in der Heidelberger Abwehr zu finden und auch durch erfolgreiche Blocks den Gegner mehr zu Fehlern zu zwingen. Damit ging dieser Durchgang mit 25:22 nach Karlsruhe. Auch im vierten Satz konnte man an die Leistung des dritten anknüpfen und ließ den Gegner nur zwischenzeitlich mit vier Punkten davonziehen. Der Vorsprung war allerdings bis zum Satzende eingeholt und in einem spannenden Finale behielt man die Nerven und konnte auch diesen Satz mit 25:23 für sich entscheiden. Nach dieser Aufholjagd musste der 5. Satz den Sieger bestimmen. Von Beginn an lag Heidelberg mit zwei Punkten in Führung, jedoch schaffte man es, diesen Rückstand nach dem Seitenwechsel in einen 12:9 Vorsprung zu verwandeln. Leider war man dann in dieser Phase nicht konsequent genug und Heidelberg konnte durch gute Abwehr und gezielte Angriffe seinerseits mit 12:13 erneut in Führung gehen. Aber auch Heidleberg schaffte es nicht das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Bei 14:13 und 15:14 wehrten sie jeweils SSC Matchbälle ab. Den dritten Matchball verwandelte dann Eva Oberhausen mit einem Ass nach über zwei Stunden zum 3:2 Erfolg!

Mit diesem Sieg konnte man sich weiter von den Abstiegsplätzen distanzieren. Nächste Woche geht es dann zum Auswärtsspiel gegen die VSG Ettlingen/Rüppurr. Auch hier hofft man auf SSC Seite den einen oder anderen Punkt mitnehmen zu können. Die Bilanz der Rückrunde ist bis jetzt sehr positiv und sollte genügend Selbstvertrauen liefern.

Drei Punkte bleiben bei der abwehrstarken FT Freiburg
27.01.2020, 20:25 Uhr von Dani

Am Samstag ging es für die Damen des SSC Karlsruhe zur FT Freiburg, der viertplatzierte Mannschaft in der Tabelle. Die Voraussetzungen waren nicht die allerbesten: der Kader war bereits durch Krankheit dezimiert und zwei Spielerinnen waren etwas angeschlagen. In der Spielerliste standen Svea und Manuela als Mitten, Vali, Marisa und Annika auf den Außenpositionen, Eva und Daniela auf der Diagonalposition sowie Catrin im Zuspiel. Nicht zu vergessen ist Tina als Libera.

Dennoch warenn wir äußerst motiviert. Letzte Woche gegen Mosbach konnten wir drei wichtige Punkte sichern, sodass wir etwas Abstand zwischen uns und die Abstiegsplätze bringen konnten. So konnte es gerade weitergehen. Leider wurde die Erwartungen direkt zu Beginn des ersten Satzes gedämpft. Durch gute Aufschläge setzen die Freiburger unsere Annahme von Beginn an stark unter Druck, sodass wir schnell ins Hintertreffen gerieten. Im Angriff verlegte sich Freiburg hauptsächlich auf Lobs in den Marktplatz unseres Spielfelds. Es fehlte an Konzentration sowie Beweglichkeit, um diese einfachen Bälle abzuwehren. Auf der anderen Seite des Spielfelds wurde hingegen um jeden Ball gekämpf. Kein Ball fiel umberührt auf den Boden. So ging der erste Satz verdient an Freiburg (17:25).

Im Verlaufe des zweiten Satzes kämpften wir uns langsam ins Spiel. Wir stellten uns auf die Angriffe der Freiburger ein und konnten unsererseits ebenfalls mehr Druck in Aufschlag und Angriff aufbauen. Leider verletzte sich Svea in der Crunchtime und musste ausgewechselt werden.Trotzdem konnten wir gegen Ende des Satzes den Vorsprung der Freiburger annähernd aufholen, der Satz ging dennoch knapp an Freiburg (22:25). Wir nahmen Spielfluss und -spaß mit in den nächsten Satz, wodurch eine äußerst spannende Partie entstand. Vali ersetzte Svea auf der Mitte und brachte die Angreiferinnen mit äußerst effektiven Blockaktionen ins Grübeln. So konnten wir uns im Verlauf des Satzes um zwei Punkte absetzten (17:15). Dies genügte leider nicht, um diesen Satz für uns zu sichern. In der Folge gingen mehrere längere Ballwechsel an Freiburg, in denen wir den Ball einfach nicht auf den Boden der Freiburger Feldhälfte bringen konnten. So ging auch der dritte Satz (25:21) an die Freiburger.

Damit gewannen die äußerst abwehrstarke Mannschaft des FT Freiburg verdient das Spiel (3:0). Nächste Woche geht es für die Badenvolleys zu Hause gegen den HTV Heidelberg zur Sache. Wir erhoffen uns ein spannendes Spiel gegen die Mannschaft, die zwei Plätze über uns in der Tabelle steht.

Zweiter Sieg im dritten Rückrundenspiel
20.01.2020, 18:34 Uhr von Joachim

Nach der 0:3 Niederlage im letzten Spiel hatte man sich vorgenommen, im Spiel gegen Mosbach konzentrierter und konsequenter zu Werke zu gehen. Und natürlich wollte man sich auch für die Niederlage im Hinspiel revanchieren. Und so startet man gleich von Beginn des ersten Satzes mit druckvollen Aufschlägen ins Spiel und konnte sich schnell einen Vorsprung von 5 Punkten erarbeiten. Aber Mosbach kämpfe sich ins Spiel zurück und konterte mit druckvollen Aufschlägen, sodass der Vorsprung bis zur Satzmitte auf nur noch einen Punkt zusammenschmolz. Aber durch gutes Blockspiel und weiterhin druckvolle Aufschläge konnte man sich erneut einen kleinen Vorsprung erarbeiten und somit ging der erste Satz mit 25:22 nach Karlsruhe. Der zweite Durchgang glich im Verlauf dem ersten. Zuerst konnten die SSC Mädels einen Vorsprung zu Beginn des Satzes herausspielen, ehe Mosbach diesen wieder ausgleichen und diese Mal sogar vorbei ziehen konnte. Gegen Ende des Satzes lag Mosbach mit einem Punkt in Führung, aber durch eine gute Leistung in der Abwehr und konsequentem Nutzen der Chancen ging auch dieser Satz mit 25:22 an den SSC. Im dritten Satz stemmte sich Mosbach nun gegen die drohende Niederlage und konnte in diesem Satz gleich von Anfang an in Führung gegen. Zwar gelang es die SSC Mädels diesen nochmal aufzuholen, allerdings führten Nachlässigkeiten zum Ende des Satzes dazu, dass Mosbach seine Chancen zum Satzgewinn nutzen konnte. Der vierte Satz begann gleich zu Beginn wieder mit einer Aufschlagserie und so lag man schnell mit 5 bis 6 Punkten in Führung. Mosbach schaffte es jetzt nicht mehr, diesen Vorsprung nochmal auszugleichen und so ging das Spiel mit 3:1 nach Karlsruhe. Mit diesen wichtigen drei Punkten konnte man den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter vergrößern. Nächste Woche geht es zum Auswärtsspiel zur FT nach Freiburg. Auch hier möchte man sich für die Niederlage im Hinspiel revanchieren und versuchen den einen oder anderen Punkt mit nach Hause zu nehmen.

3 zu 0 Niederlage gegen die Tabellenführerinnen
14.01.2020, 20:20 Uhr von Marisa

Am Samstagabend waren die Damen 1 des SSC Karlsruhe in der Pfinztalhalle zu Gast. Das Team um Trainer Joachim wusste, dass es kein leichtes Spiel gegen die VSG Kleinsteinbach sein würde. Mit acht Siegen aus zehn Spielen war die VSG an der Tabellenspitze zu finden, der SSC auf dem achten Tabellenrang. Mit einem starken Kader von 12 Mädels reiste das Team aus Karlsruhe an. Die Motivation war zu spüren, nicht zuletzt durch die musikalische Begleitung der Gastgeber. In der Teambesprechung kurz vor Spielbeginn wurden klare Anweisungen zu Aufschlagszielen und Taktiken gegeben. Es konnte losgehen. Mit sehr starken Aufschlägen setzte Kleinsteinbach die Karlsruherinnen gleich zu Beginn unter Druck. Die Aufschläge des SSC dagegen waren schwächer und es schlichen sich einige Fehler ein. Mit einem Doppelwechsel der Diagonalspielerinnen und der Zuspielerinnen konnte häufig eine Situation von drei Vorderangreiferinnen hergestellt werden. Leider brachte uns dies nicht die nötige Durchschlagskraft. Mit 25 zu 16 Punkten ging der erste Satz deutlich an die favorisierte Mannschaft aus Kleinsteinbach. Ein höheres Risiko in den Aufschlägen war die Ansage vor Satz Nummer zwei. Zuspielerin Catrin setzte die Vorgabe direkt um und holte mit einer starken Aufschlagreihe die ersten Punkte für den SCC. Das Team aus Karlsruhe fand besser ins Spiel, konnte einige Punkte aus dem Angriff erzielen und von Fehlern des gegnerischen Teams profitieren. Auch im zweiten Satz wurde der Doppelwechsel durchgeführt und gut umgesetzt. Doch leider fehlte am Ende die Konstanz und das nötige «Glück», um den Satz für sich zu entscheiden. Mit einem Ergebnis von 22 Punkten war dennoch eine Steigerung der Karlsruher Mädels zu erkennen. Den dritten Satz bestimmten die Aufschläge der VSG Kleinsteinbach. Es wurden damit einige direkte Punkte erzielt und Schwierigkeiten im Spielaufbau erzeugt. Auch Spielerinnenwechsel konnten den Satz nicht drehen. Viele Eigenfehler im Aufschlag, sowie im Angriff führten zusammen mit einer phasenweise schwachen Annahme zu einem deutlichen Ergebnis von 25 zu 15 Punkten gegen den SSC Karlsruhe. Die klare Niederlage muss nun schnell verarbeitet werden, denn schon nächsten Samstag wird gegen den VfB Mosbach-Waldstadt, der aktuell auf dem siebten Tabellenplatz steht, gespielt. Jetzt heißt es also: Niederlage wegstecken, Vollgas im Training geben und sich auf das Heimspiel kommenden Samstag freuen!

Erfolgreicher Start in die Rückrunde
16.12.2019, 12:22 Uhr von Joachim

Am letzten Samstag stand das erste Spiel der Rückrunde bei der zweiten Mannschaft des VC Offenburg auf dem Programm. Zum einen wollte man sich für die knappe Auftaktniederlage am ersten Spieltag revanchieren, zum anderen ging es auch darum gegen einen direkten Konkurrenten Punkte zu sammeln, um sich von den Abstiegsplätzen weiter zu entfernen.

So starte man konzentriert in den ersten Satz, fest mit der Vorgabe, in diesem Spiel beweglicher und agiler in der Abwehr zu agieren als im Spiel zuvor. Die ersten Ballwechsel waren sehr umkämpft und keiner Mannschaft gelang es, sich entscheidend abzusetzen. Die SSC Mädels rannten kurz nach dem Satzbeginn einem 2 Punkte Rückstand hinterher. Aber beim Spielstand von 12:12 war dieser eingeholt und nun konnte man durch druckvolle Aufschläge und gute Blockarbeit den Gegner immer mehr unter Druck setzten und somit auch zu einfachen Fehlern zwingen. Damit ging der Satz dann mit 25:14 nach Karlsruhe.

Der zweite Satz begann wie der erste geendet hatte. Mit einer Aufschlagserie von Catrin Walter lag man schnell mit 6:0 in Führung und konnte dieser auch im weiteren Verlauf noch etwas ausbauen. Allerdings kam zur Mitte des zweiten Satzes ein Bruch ins Karlsruher Spiel. Man agierte nicht mehr konsequent genug und Offenburg kämpfe um jeden Ball und kam so immer öfters zum Punktgewinn. Davon sichtlich beintrugt lief auf Karlsruher Seite nicht mehr viel zusammen, währen Offenburg weiter fleißig Punkte sammelte und schließlich auch den Satz mit 21:25 für sich entscheiden konnte.

Trotz dieses Rückschlags zeige man sich im dritten Satz davon wieder gut erholt und starte wieder druckvoll in die Partie. Offenburg hatte immer wieder mit dem starken Karlsruher Block zu kämpfen, und kam nicht mehr so oft zu Punktchancen. Auch im vierten Satz lies man nichts mehr anbrennen, und konnte auch diesen souverän für sich entscheiden. Somit gelang es in diesem wichtigen Spiel mit einer konstanten Leistung die drei Punkte mit zurück nach Karlsruhe zu nehmen. Nach einer kurzen Weihnachtspause geht es am 11.1. bei der VSG Kleinsteinbach wieder weiter.

Zum Hinrundenende das Derby verloren
09.12.2019, 22:51 Uhr von Annika

Letzten Samstag empfingen wir die Mädels aus Beiertheim im Otto-Hahn-Gymnasium für das letzte Spiel der Hinrunde. Mit Ausnahme von Wienke konnten wir mit einer vollständigen Mannschaft auftreten und freuten uns über den Zuwachs von Vici. Im ersten Satz starteten wir mit Catrin im Zuspiel, Valli und Annika als Außen-Annahme, Manu und Svea auf der Mitte, Eva auf Dia sowie mit Dani, die erneut auf der Liberoposition spielte. In diesem Satz war die Annahme deutlich besser als im Spiel zuvor, wir hatten aber eine zu hohe Eigenfehlerquote und waren im Angriff nicht so durchschlagsstark. So konnten wir bis zu einem Spielstand von 12:13 gut mithalten, verloren dann aber den Anschluss und gaben der ersten Satz deutlich mit 15:25 an die Beiertheimerinnen ab. Im zweiten Satz starteten wir mit der gleichen Anfangsaufstellung wie im Satz zuvor. Der Satz war ein Auf und Ab was unsere Leistung anging. Die ersten Ballwechsel waren wir stark, dann verloren wir den Anschluss und zum Schluss holten wir aufgrund guter Aufschläge von Marisa, die wie schon im Satz zuvor gegen Ende des Satzes gegen Valli eingewechselt wurde, auf. Auch Anna im Zuspiel und Vici als Dia kamen während des Satzes als Unterstützung auf das Feld. Trotzdem konnten wir den Satz nicht mehr drehen und verloren 22:25. Im dritten und auch letzten Satz konnten wir nicht unsere volle Leistung abrufen. Die ersten Bälle lagen wir noch gleichauf, aber dann sorgten unsere eigenen Fehler und ein starker Angriff des Gegners dafür, dass wir den Satz am Ende mit einem Spielstand von 14:25 deutlich abgaben. Auch in diesem Satz spielten sowohl Anna und Catrin im Zuspiel und Marisa kam kurz für Valli auf das Spielfeld. Abschließend ist zu sagen, dass wir sehr gute Ballwechsel hatten, es uns aber eindeutig an Konstanz gefehlt hat. Wenn wir es schaffen, durchwegs auf einem guten Niveau zu spielen und für jeden Ball zu kämpfen, wird in der Rückrunde der ein oder andere Punkt für uns drin sein.

Niederlage gegen den Tabellenführer
02.12.2019, 17:56 Uhr von Annika

Am siebten Spieltag ging es für die Baden Volleys zum Auswärtsspiel nach Freiburg, wo wir gegen den bisher noch ungeschlagenen USC Freiburg antraten. Trotz einiger Schwierigkeiten die Halle überhaupt zu finden, kamen wir mit Freude auf das Spiel in der Halle an. Im ersten Satz starteten wir mit Anna im Zuspiel, Valli und Annika als Außen-Annahme, Wienke und Svea auf der Mitte, Eva auf Dia sowie Dani die zum ersten Mal Libero spielen durfte. Diesen Satz gaben wir deutlich mit 12:25 an die Freiburger ab, was vor allem auf unsere schwankende Annahme zurückzuführen war. Im zweiten Satz, in welchem Catrin als Zuspielerin antrat , konnten wir unsere Annahme verbessern. Aufgrund der guten Abwehrstärke der Gegner und einer zu hohen Fehlerquote unsererseits konnten wir aber zu wenig Druck aufbauen. Auch das Einwechseln von Marisa und Manuela konnte den Satz nicht mehr drehen und so gaben wir auch den zweiten Satz deutlich mit 14:25 ab. Im dritten Satz starteten wir mit der gleichen Aufstellung, mit der wir zuvor aufgehört hatten. In diesem Satz schafften wir es von Anfang an mehr Druck zu machen und profitierten auch von den Fehlern der Gegner. So lagen wir bis 19:19 gleich auf, fielen dann aber zurück und verloren leider auch den dritten Satz mit 20:25. Abschließend ist zu sagen, dass wir eine Steigerung im Spielverlauf feststellen konnten, den Mädels vom USC Freiburg aber immer noch unterlegen waren. Wir werden an einer konstanteren Annahme und einer geringeren Eigenfehlerquote arbeiten müssen und freuen uns auf das letzte Spiel der Hinrunde gegen Beiertheim.

Jetzt erst recht!
25.11.2019, 17:58 Uhr von Joachim

Am vergangen Samstag stand das Auswärtsspiel beim bis dahin ebenfalls noch sieglosen TV Villingen 2 auf dem Programm. Der Sieger kann klettert auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Bis auf Fariza standen auch alle Spielerinnen zur Verfügung, sodass auf allen Positionen Wechseloptionen vorhanden waren. Gleich in den ersten Ballwechseln zeigte sich, dass Villingen auf keinen Fall kampflos die Punkte überlassen würde. Trotz guter Angriffe auf Karlsruher Seite, gelang es den Villingerinnen immer wieder diese zu entschärfen und im Karlsruher Feld unterzubringen. Aber nach kurzem Rückstand zu Beginn des ersten Satzes hatte man die Villingerinnen zur Satzmitte eingeholt und konnte dann Punkt um Punkt bis zum 25:20 Satzende davon ziehen. Der zweite Satz begann mit einer Lehrstunde in Sachen Regelkunde, genauer gesagt mit der Frage “Wer steht denn jetzt genau neben wem in der Annahme?”. Der Schiedsrichter erklärte es auch gerne mehrfach, allerdings immer erst, als den Villingerinnen einen Punkt wegen falscher Aufstellung der SSC Mädels zugesprochen wurde. Zudem hatte man noch in dieser Phase mit den starken Aufschlägen des Gegners zu kämpfen, sodass man schnell mit 2:11 in Rückstand geriet. Nach dem das Thema Aufstellung nun endlich geklärt war, konnte man sich nochmal auf 15:18 herankämpfen, schaffte es aber leider nicht mehr, den Satz noch für sich zu entscheiden. In den Sätzen 3 und 4 schaffte man es immer, sich gleich zu Beginn des Satzes durch gute Angriffe auf allen Positionen etwas abzusetzen, sodass man zur Mitte des Satzes jeweils mit 5-6 Punkten vorne lag. Anders als in den Spielen davor schaffte man es nun, durch ein konsequentes Spiel diesen Vorsprung nicht mehr zu verspielen, sondern sicher bis zum Satzende zu verteidigen. Damit feierten wir den ersten Sieg in der Saison und konnten auch am Tabellennachbarn Offenburg vorbei ziehen. Bis zum Ende der Hinrunde stehen noch die zwei schweren Spiele gegen den Tabellenführer USC Freiburg und den SV KA-Beiertheim 2 an. Aber mit einem konsequenten Spiel und geringer Eigenfehlerquote ist hier hoffentlich der eine oder andere Punkt zu holen.

Der Sieg blieb aus, auch beim Spiel zuhaus ́! Ein Reim zum Heimspiel
11.11.2019, 17:15 Uhr von Marisa

Die Damen 1 waren fit und parat, für ein super Match am Samstag. Wir empfingen die Gäste in Blau, vom VSG Ettlingen- Rüppur, genau. Einige Leckereien boten wir, wahlweise auch einfach nur ein Bier. In der Startaufstellung unsere Libera Tina, auf den Außenpositionen Valli und Annika. Im Zuspiel Katrin, auf der Diagonalposition Eva, und auf Mitte griffen an Wienke und Svea. Anfangs machten wir es uns schwer, und hinkten gleich einige Punkte hinterher. Den ersten Satz konnten wir nicht mehr drehen, er ging an die Gäste mit 25 zu 19.

Mit 25 zu 21 ging auch Satz 2 an den Gast, wir waren nur phasenweise gut, nicht dauerhaft. Durch einen vollen Kader von 12 an der Zahl, ließ sich viel wechseln– Joachim hatte die Wahl. Zum Einsatz kamen auch Dani, Anna und Marisa, nicht zu vergessen, unsere Mitte, Fariza. Mit viel Positivität und Motivation, gelang uns mit anderer Spielerkonstellation, ein Ergebnis von 25 zu 22 Punkten. Satz Nummer drei lief zu unseren Gunsten. Der vierte Satz ging erstmal steil bergauf, denn Annika hatte im Aufschlag 'nen Lauf. Leider verschenkten wir unseren Vorsprung, und fanden für die Unsicherheit keine Lösung. Zum Satzende kämpften wir uns wieder ran, leider zu spät und wir verloren, oh Mann. Trotz unserer immer besser werdenden Form, hatte die VSG die Nase vorn. Wir lassen nun nicht die Köpfe hängen, sondern kämpfen für den ersten Sieg in Villingen.

Immer noch keine Punkte in Sicht...
04.11.2019, 14:58 Uhr von Anna

Am 5. Spieltag der Saison ging es für uns nach Heidelberg, wo uns der HTV im Sportzentrum Mitte empfangen hat. Nach den drei 0:3 Niederlagen der vergangenen Spieltage, waren wir motiviert, endlich mit dem Punktesammeln anzufangen.

Schon von Beginn an war klar, dass es sich hier um ein Match auf Augenhöhe handelte. Den gesamten Satz über ging es hin und her, ohne, dass sich ein klarer Favorit herauskristallisieren konnte. Bei einem Spielstand von 22:20 nahm Joachim eine Auszeit, um uns dazu anzuhalten, Ruhe zu bewahren und die zwei Punkte Vorsprung zu halten. Es wurde weiter gekämpft, auch der Gegner nahm nochmal eine Auszeit, doch letztendlich waren es die Heidelberger, die ihre Konzentration bis zum letzten Ball hochgehalten haben und somit den Satz mit 28:26 für sich entscheiden konnten.

Diese Niederlage mussten wir dann aber schnell abhaken, um im zweiten Satz wieder mit voller Konzentration auf das Spielfeld zu gehen. Wir starteten unverändert mit Valli und Marisa auf Außen, Manu und Svea auf der Mitte, Eva auf der Diagonalen, Anna im Zuspiel und Tina auf der Liberoposition. Zu unserer großen Freude konnten wir nach einer Aufschlagserie von Eva, den HTV schon zu Beginn des Satzes bis zu einem Spielstand von 6:1 unter Druck setzen. Aber genauso schnell wie man sich einen fünf-Punkte-Vorsprung erkämpft, passieren auch vier Eigenfehler und Joachim musste bei 5:6 seine erste Auszeit nehmen, um uns wieder wachzurütteln. Im weiteren Verlauf war es wieder ein Kopf an Kopf Rennen: Auch die Wechsel auf der Mitte, die uns Wienke und Fariza als Angreiferinnen auf das Feld brachten, konnten nicht mehr verhindern, dass die Heidelberger wieder mit letzter Konsequenz ihre Nase vorn hatten und wir den zweiten Satz sogar mit 20:25 an den HTV abgeben mussten.

Der dritte Satz war nun also unsere letzte Chance das Blatt noch einmal zu wenden. Richtig nutzen konnten wir diese leider nicht und so ähnelte der Spielverlauf stark dem aus den vorangegangenen Sätzen. Vermehrt schlichen sich Fehler auf unserer Seite ein, was einerseits auf Erschöpfung, größtenteils aber auf steigende Nervosität zurückzuführen war. Wir konnten bei einem Spielstand von 21:18 noch einen Vorsprung von drei Punkten verbuchen, aber wie wir bereits im zweiten Satz erfahren hatten, ist ein Polster schnell wieder aufgebraucht und so waren es zum Ende hin wieder die Heidelberger, die den Kampf mit 26:24 für sich entschieden haben.

Im Laufe des gesamten Spiels konnten wir immer wieder beweisen, dass wir zu einem guten Spielaufbau fähig sind, wir dem Druck in risikoreichen Situationen allerdings noch nicht standhalten können. Diese Unsicherheiten zu überwinden, ist nun unser größtes Ziel für die kommenden Trainingseinheiten und das anstehende Heimspiel gegen die VSG Ettlingen-Rüppurr.

Trotz Niederlage gute Leistung
28.10.2019, 18:41 Uhr von Manuela

Im Anschluss an das letzte Spiel gegen den VfB Mosbach-Waldstadt waren die Schwerpunkte der kommenden Trainingswoche schnell definiert: Absprache auf dem Feld, Ballkontrolle und das Zusammenspiel von Block und Abwehr sowie Zuspieler und Mitte sollten die Damen 1 der Baden Volleys optimal auf das Heimspiel gegen die Damenmannschaft des FT Freiburg vorbereiten. Fast voll besetzt und gut vorbereitet war man nun also bereit, den zu diesem Zeitpunkt Tabellenzweiten aus Südbaden zu empfangen.

Im ersten Satz wurde das Spiel zunächst von druckvollen Aufschlägen und einer wachsamen Abwehr auf Seiten der Karlsruherinnen dominiert, sodass die FT nur schwer ins Spiel fand. Früh war der Freiburger Trainer gezwungen, seine Auszeiten zu nehmen. Harte Angriffe konnten nur selten aufgebaut werden, doch fanden die Freiburgerinnen zusehends in den Satz und brachten die Karlsruher Abwehr durch präzise Bälle ins Schwitzen. Es schien, als seien die Gastgeberinnen etwas überrascht, dass die Gäste doch auch bereit waren Volleyball zu spielen. Der zeitweise Vorsprung von 7 Punkten war in der Satzmitte weg in Folge einer Freiburger Aufschlagserie, ein Duell auf Augenhöhe entstand bis zu einem Spielstand von 21:21. Das Zusammenspiel von Karlsruher Block und Abwehr wurde nun von den Freiburgerinnen eingefordert, das Training sollte sich hier auszahlen. Catrin und Fariza erhöhten den Druck als Aufschlagjoker. Weiterhin behalfen sich die Gäste mit gelegten Bällen hinter den Block. Auch Joachim musste nun seine Auszeiten einsetzen, an die eigene Qualität und immer wieder an den Matchplan erinnern. Letztlich zeigten die Karlsruher Nerven, Freiburg dagegen zeigte sich unbeeindruckt und konnte den Satz mit 25:21 für sich entscheiden.

Die Aufstellung wurde für den zweiten Satz nicht geändert, sodass Anna im Zuspiel, Eva auf der Diagonalposition, Annika und Valli über Außen und Svea und Manuela auf der Mitte begannen während Tina die Annahme und Abwehr als Libera koordinieren sollte. Der Start in den zweiten Durchgang wollte nicht gelingen. Eigenfehler schlichen sich ein, es schien die nötige Konsequenz im Spiel der Karlsruherinnen zu fehlen während gleichzeitig Freiburg immer mehr an Fahrt aufnahm. Nun war es Joachim, der früh eine Auszeit nehmen musste. Im Anschluss erfolgte ein Wechsel auf der Mitte, Wienke ersetzte Manuela, und auf der Zuspielposition, Catrin ersetzte Anna. Wenngleich sich diese Wechsel auf dem Papier nicht sichtbar bezahlt machten, so schien der „frische Wind“ den Spielerinnen auf dem Feld doch gut zu tun. Gegen Ende war zumindest die Ordnung auf dem Feld wieder hergestellt und der Kampfgeist geweckt. Satz zwei war zwar nichts, doch konnte man Schwung für den dritten Durchgang aufnehmen.

Ohne personelle Veränderung wurde dieser gestartet. So langsam sollte sich zeigen, dass die Mannschaft von Spiel zu Spiel konstanter wird und die Abstimmung der Spielerinnen aufeinander sowie das Training Früchte trägt. Eine stabile Abwehr ermöglichte es Catrin immer wieder, taktisch kluge Pässe zu spielen und die Angreifer in Szene zu setzen. Der Block machte es den Gegnern schwer, Bälle im Karlsruher Feld zu versenken. Hinzu war die Abwehr schnell auf den Beinen und erlieg viele gelegte Bälle. Lange Ballwechsel konnten die Karlsruherinnen für sich entscheiden. Auf beiden Seiten wurde kein Ball aufgegeben. Joachim konnte aus einem großen Kader schöpfen und Manuela und Fariza für den Aufschlag einwechseln und die Freiburgerinnen aus dem Tritt bringen. Freiburg erarbeitete sich immer wieder eine Führung, die sich die Baden Volleys unbeeindruckt wieder zurück eroberten. Nach vergebenen Satzbällen auf beiden Seiten konnten am Ende die Gäste aus Freiburg des Satz mit 27:25 und somit das Spiel für sich entscheiden.

Zwar steht am Ende eine 3:0 Niederlage, aber insbesondere an den dritten Satz können die Baden Volleys anknüpfen und guten Oberligavolleyball zeigen.

Keine Punkte aus Mosbach
14.10.2019, 11:10 Uhr von Dani

Bei bestem Herbstwetter reisten die Damen 1 der Baden Volleys für ihr drittes Spiel nach Mosbach. Höchst motiviert sammelten wir auf dem Weg noch die letzten Spieler ein. Wir freuten uns auf ein anstrengendes aber gutes Spiel gegen die äußerst sympathische 1. Damenmannschaft des VfB Mosbach-Waldstadt, gegen die bisher immer wieder Punkte zu holen waren.

Im ersten Satz starteten wir mit Catrin im Zuspiel, Valli und Annika als Außen-Annahme, Manuela und Svea auf der Mitte, Eva auf Dia sowie Tina auf der Liberoposition. Leider verpassten wir direkt den Einstieg in den ersten Satz. Wenig Druck im Angriff und auf der anderen Seite des Netzes eine gute Abwehr kombiniert mit starken Angriffen besorgten uns ein hartes Erwachen. Die Neuzugänge auf Außen und Dia aus Mosbach zeigten äußerste Effizienz im Angriff. Auch die Auszeit beim Spielstand von 8:15 brachte keine Wendung. Mit 9:25 ging der erste Satz ohne Gegenwehr an Mosbach. Dennoch ließen wir den Kopf nicht hängen. Mit gleicher Aufstellung starteten wir in den zweiten Satz. Mit starken Aufschlägen u.a. von Catrin und Manuela zwangen wir die Gegner immer wieder zu Fehlern und erzeugten auch mehr Unruhe bei Mosbach. Bis auf einen kurzen Durchhänger konnten wir von Beginn einen Vorsprung von 5 Punkten halten. Langsam kämpfte sich aber auch Mosbach wieder ins Spiel und brachte uns zunehmend unter Druck. Dies äußerte sich bei uns in hektischen Aktionen, die immer wieder zu Fehlern auf unserer Seite führten. Dazu kamen mehrere Punktverluste durch besonders gute und schnelle Angriffe über die Mitte. In der Crunch-Time flatterten uns endgültig die Nerven und der zweite Satz ging 22:25 an Mosbach.

Im dritten Satz konnten wir zumindest zu Beginn den Elan mitnehmen und gut mithalten. Allerdings zeichnete sich bereits nach wenigen gespielten Punkten ab, dass Mosbach sich langsam absetzen wird. Joachim reagierte schnell mit einem Wechsel, Dani für Annika, beim Spielstand von 7:11. Dieser Wechsel auf der Außenposition brachte allerdings auch nicht das gewünschte Durchsetzungsvermögen im Angriff. Letzten Endes kamen noch kleinere Abstimmungsprobleme in der Abwehr und besonders effektive Angriffe von Mosbach dazu, die zum Verlust des 3. Satzes führten. Der Satz ging beim Spielstand von 17:25 zu Ende.

Trotz deutlichem Ergebnis von 0:3 in Sätzen können wir vor allem aus dem 2. Satz auf sehr gute Spielaktionen zurückblicken. In unserer neu zusammengewürfelten Mannschaft werden wir in den nächsten zwei Wochen daran arbeiten, konstant konzentriert Druck auf die Gegner aufzubauen, um aus dem nächsten Spiel daheim gegen die FT Freiburg 1 wieder Punkte für uns zu gewinnen.

Nichts zu holen gegen Kleinsteinbach
06.10.2019, 17:19 Uhr von Anna

Am zweiten Saisonspieltag am Samstag Abend, haben wir die VSG Kleinsteinbach bei uns im Otto-Hahn-Gymnasium empfangen. Nach unserer ersten Begegnung vor zwei Wochen beim Verbandspokal, die für uns erfolglos verblieb, waren wir motiviert aus unseren Fehlern zu lernen und diesmal selber Druck auszuüben. Bis auf unsere Kapitänin Valli und unsere Diagonalangreiferin Franzi, die uns verletzungsbedingt nur von der Bank aus unterstützen konnte, waren wir vollständig und so spielten Catrin und Anna im Zuspiel, Manuela und Svea auf der Mitte, Dani auf der Diagonalen, Catrin und Annika auf Außen, Eva sowohl auf Außen als auch auf der Diagonalen und Tina auf der Liberoposition.

Zu Beginn des ersten Satzes schien unser Plan aufzugehen und nach kurzen Anfangsschwierigkeiten, schienen wir mit dem Gegner auf Augenhöhe zu sein. Doch schon bei einem Spielstand von 8:12 musste Joachim die erste Auszeit nehmen, denn der Aufschlagdruck der Kleinsteinbacher war hoch und ein strukturierter Spielaufbau viel uns immer schwerer. Im weiteren Verlauf des Satzes behielt Kleinsteinbach die Oberhand und wir mussten ihn schließlich mit 14:25 verloren geben.

Mit gleichbleibender Aufstellung starteten wir in den zweiten Satz. Ziel war es, durch einen ruhigen aber einfachen Spielaufbau den Gegner zu Fehlern zu zwingen, was uns zwischendurch auch gelang. Allerdings hatten sich die Gegner bereits zu Beginn des Satzes, durch eine Aufschlagserie einen Vorsprung von sieben Punkten verschafft, wodurch die Nervosität auf unserer Seite immer weiter stieg. Auch durch einige Aufschlagfehler haben wir wichtige Punkte an unsere Gegner aus Kleinsteinbach abgegeben, die den Satz mit 25:15 klar für sich entschieden.

Für den dritten Satz nahm Joachim dann einige Veränderungen auf dem Feld vor. Eva wechselte auf Außen und Catrin rückte auf die Zuspielposition. Außerdem kam eine neue Abwehrtaktik zum Einsatz, die uns gegen die Angriffe der Kleinsteinbacher wehrhafter machen sollte. Diese Änderungen haben sich bezahlt gemacht. Immer öfter gelang ein erfolgreicher Spielaufbau und wir konnten zeitweise gut Druck ausüben, sodass auch auf der gegnerischen Seite sichtlich Nervosität aufkam. Auch nach einem Zwischenstand von 11:17 Punkten, haben wir es nochmal geschafft uns auf einen Spielstand von 20:23 heran zu kämpfen. Letztendlich war es aber Kleinsteinbach, die mit einer konstanten Spielweise und deutlich weniger Eigenfehlern den Satz mit 25:20 und damit auch das Spiel mit 3:0 für sich entschieden haben.

Schlussendlich können wir aber auf einzelne Sequenzen dennoch stolz sein und blicken voller Vorfreude und Motivation in Richtung des kommenden Wochenendes. Am nächsten Sonntag geht es für uns nämlich nach Mosbach, wo wir dann unser Punktekonto hoffentlich weiter aufstocken können.

Wir begrüßen unseren ersten Punkt....Hallo Punkt!
02.10.2019, 18:49 Uhr von Svea

Zum Saisonstart in die Oberliga Baden 2019/20 begrüßten die Damen 1 der Baden Volleys SSC Karlsruhe den VC Offenburg 2 im Otto-Hahn-Gymnasium. Offenburg spielte vergangene Saison noch in der Regionalliga, was sie zum Favoriten in diesem Spiel machte, aber trotzdem wollten wir unseren Heimvorteil nutzen. Wir gingen gespannt und motiviert in dieses Spiel. Leider ohne unsere Diagonalangreiferin Franzi, die uns aufgrund ihres Kreuzbandrisses nur mit Statistik und von der Spielerbank aus unterstützen konnte, und unsere Außenangreiferin und Kapitänin Valli. Es spielten im Zuspiel Anna und auch zeitweise Catrin, Manuela und Svea auf Mitte, Dani als Kapitänin auf der Diagonalen, Annika und Catrin auf Außen, Eva sowohl auf Außen als auch auf der Diagonalen und Tina auf der Liberoposition.

Die ersten zwei Sätze waren geprägt von dem Respekt vor dem Gegner und Eigenfehlern von unserer Seite. Doch mit Spielzeit schafften wir es immer mehr in unser Spiel finden und uns wieder an die Halle sowie unseren Gegner zu gewöhnen. Das zeigt auch der Punktestand, während der erste Satz noch mit 15:25 an die Mädels aus Offenburg ging, rückten wir im zweiten Satz mit 21:25 immer näher. Unser Spielaufbau verbesserte sich und schafften es mit starken Aufschlägen immer mehr Druck zu machen. Wir nahmen die Konzentration und die gute Laune mit in den dritten Satz. Jeder konzentrierte sich auf seine eigene Aufgaben, wodurch Ordnung und Ruhe auf unserer Seite einkehrten und wir auch in längeren Ballwechseln die Konzentration behalten konnten. Der Block wurde aggressiver und Angriff und Aufschlag präziser, sodass wir das Spiel bestimmten. Eva machte nach 13 Punkten neun Aufschläge, wodurch wir unsere Führung ausbauen konnten. Nicht einmal die zwei genommenen Auszeiten des VC Offenburg 2 konnten diesen Flow unterbrechen. Dieser Satz ging mit 25:16 verdient an das Team von Joachim Greiner.

Der Spielverlauf der ersten Sätze schien sich jetzt auf der anderen Seite zu wiederholen, ähnlich überrollt, wie wir es im ersten Satz wurden, kämpften sich die Offenburgerinnen wieder zu ihrem Spiel zurück. Es war ein knapper Satz mit einer mal größeren, mal kleineren Führung für den SSC, der weniger deutlich als vorherige mit 25:19 an uns ging. Wir starteten leider nicht so gut in den letzten Satz und Offenburg führte beim Seitenwechsel mit 8:3. Mit der neuen Seite schafften wir es den Abstand zu verringern (8:13), mussten uns letzendes jedoch mit 10:15 gegen die starken Absteiger geschlagen geben.

Alles in allem können wir als neu zusammengestelltes Team stolz auf die letzten drei Sätze sein und mit einem gesammelten Punkt auf das nächste Heimspiel vorbereiten. Unseren Heimvorteil gegenüber der VSG Kleinsteinbach am kommenden Samstag um 20Uhr im OHG wollen wir nutzen und freuen uns daher über Eure Unterstützung!