Ein Satz ergattert..
25.03.2019, 10:08 Uhr von Dani

Die kleine aber feine Mannschaft der D1 des SSC machte sich am Samstag für das letzte Spiel der Saison 18/19 auf den langen Weg zu den Tabellenführen vom Bodensee. Die Damen des USC Konstanz hatten bisher noch kein Spiel verloren und bisher nur auswärts 5 Sätze abgegeben. Daher wurden die Erwartungen direkt etwas herunter geschraubt. Es war aber auch klar, dass es bei diesem Spiel für die D1 nichts mehr zu verlieren gibt. Aus diesem Grund reisten sie entspannt und guter Laune in den Süden.

Direkt im ersten Satz konnten der SSC mit dem Aufschlag großen Druck auf die Gegnerinnen ausüben und dadurch einen Vorsprung von 9 Punkten zum Spielstand 18:9 herausarbeiten. Auch in Block und Angriff konnten die D1 sehr gut punkten, während die Gegnerinnen auch immer wieder Eigenfehler produzierten. Dennoch schmolz der Abstand bis kurz vor Schluss dahin, da sich Konstanz aufrappelte: Die Aufschläge wurden druckvoller und auch im Angriff setzten sie sich besser durch. Gerade so konnte der Satzgewinn mit einem Endstand von 25:23 gesichert werden.

Der folgende Satz startete so, wie der erste endete. Konstanz übte in allen Bereichen großen Druck auf die D1 aus und hatte damit Erfolg. Sie stellten ihre Angriffe von hart in unsere Hände auf platziert mit Köpfchen bei uns im Feld um. Immer wieder mussten die D1 kleinere Punkteserien der Konstanzer schlucken, sodass diese letztendlich mit einem klaren Vorsprung den Satz 15:25 beendeten. Ähnlich lief es in den Sätzen drei und vier. Dazu kam, dass sich die Konstanzer langsam auf unseren Block einstellten und diesen auch gekonnt für ihre Zwecke nutzen. So gingen auch Satz drei und vier deutlich zu 15 und zu 13 an den USC Konstanz zu einem abschließend Spielstand von 1:3.

Dennoch konnten sich die D1 des SSC Karlsruhe über ein sehr schönes und anstrengendes letztes Spiel der Saison freuen. Immerhin waren sie doch die einzigen, welche den Konstanzer Damen einen Satz zu Hause abluchsen konnten! Nun geht’s ab in die Sommerpause bevor wir dann mit neuem Elan wieder mit der Vorbereitung für die kommende Saison starten.

Keine Punkte im Derby für die Damen1
18.03.2019, 09:01 Uhr von Saskia

Am vorletzten Spieltag stand für uns Damen1 heute (17.03.) die VSG Kleinsteinbach in der heimischen Wildparkhalle auf dem Programm. Aufgrund diverser Ausfälle waren wir allerdings nur noch zu sechst, so dass uns heute Marion (von unseren Damen 2) im Mittelblock und Saskia (reaktiviert) als Libera unterstützten.

Doch gleich der Einstieg des ersten Satzes lief leider ganz und gar nicht rund, so dass schnell ein gehöriger Vorsprung für die Gastmannschaft zu Buche stand. Zwar schafften wir es zur Mitte des Satzes wieder näher heranzurücken, jedoch nicht nah genug - mit 18:25 ging der erste Satz an die Kleinsteinbacherinnen.

Auch die zweite Runde brachte keine Steigerung, im Gegenteil: Wir konnten lediglich 15 Punkte sammeln, definitiv zu wenig. Doch dann platzte im dritten Durchgang endlich der Knoten und wir zeigten uns in allen Elementen von unserer besten Seite. Mit druckvollen Aufschlägen, starken Blocks, spektakulären Abwehr-Aktionen, cleveren Angriffen und einer guten Annahme blieb dieser Satz verdient bei uns.

Hochmotiviert an diese Leistung anzuknüpfen starteten wir auf Augenhöhe mit den Gästen. Keiner konnte sich aber merklich absetzen, so dass alles auf den Showdown am Ende hinauslief. Letztendlich behielten die Gäste die Nerven und wir mussten uns knapp mit 24:26 geschlagen geben. Nächste Woche treten wir zum Saisonabschluss die Fahrt zum ungeschlagenen Tabellenführer USC Konstanz an.

Es spielten: Catrin, Dani, Franzi, Jenny, Marion, Saskia, Svea & Valli.

Nichts zu holen in der Primetime
12.03.2019, 22:27 Uhr von Valli

Am Samstag begrüßten wir den FT Freiburg zu Gast im OHG Karlsruhe. Ziel war es einige Punkte zu erspielen um den Klassenerhalt zu sichern. Doch leider führten einige Umstände dazu, dass unser kleiner Kader sich noch weiter dezimiert hat und wir dann nur mit 7 Personen antreten mussten. Kurzfristig hat Saskia sich bereit erklärt uns nochmal als Libero zu unterstützen (Vielen lieben Dank an dieser Stelle!).

Somit starteten wir mit Jenny im Zuspiel, Wienke und Svea auf Mitte, Dani auf der Diagonalen, Catrin und Valli auf Außen und Saskia auf der Liberoposition in den ersten Satz. Viele Zuschauer sind an diesem Tag zur Primetime gekommen und haben uns kräftig unterstützt. Jedoch starteten wir etwas holprig in den ersten Satz. Probleme in der Annahme und Abwehr und entsprechend wenig Druck im Angriff bescherten den Gegnern viele Punkte. Wir spielten sehr unsicher und der große Vorsprung schien nicht mehr aufholbar. Doch langsam kam unser Selbstbewusstsein zurück und wir konnten noch einige Punkte aufholen so dass das Ergebnis nicht mehr so schlimm aussah. Diesen Schwung wollten wir trotz verlorenen Satz 21:25, in den nächsten Satz mit nehmen.

Doch es kam anders als erhofft. Wieder viele Eigenfehler ließen uns im zweiten Satz alt aussehen und er ging mit 18:25 an die Gäste.

Im dritten Satz starteten wir mit einem Wechsel auf der Diagonalen, Franzi für Dani. Wir ließen uns nicht entmutigen von den vorherigen Sätzen. Auf einmal klappte alles, druckvolle Angriffe, starker Block und Aufschlagserien führten zu einem guten Vorsprung. Unsere Zuschauen feuerten uns kräftig an und der Satz schien uns schon fast sicher. Doch dann kriegten wir weiche Knie und machten in jeder Aktion irgendwelche Fehler so dass die Freiburgerinnen Punkt für Punkt aufholen konnten und bei 23:23 den Ausgleich schafften und dann mit 23:25 das Spiel für sich entscheiden konnten.

Drei wichtige Punkte aus Bad Krozingen mitgenommen
18.02.2019, 15:36 Uhr von Jenny

Am Samstag traten wir in Bad Krozingen gegen die junge Mannschaft des TB Bad Krozingen an. Beim Heimspieltag in der Hinrunde zeigte sich diese Mannschaft, obwohl sie seit Anfang der Saison den letzten Tabellenplatz besetzt, motiviert das Beste zu geben und schaffte es bei uns zwei Punkte zu holen. Das sollte im Rückspiel nicht mehr passieren. Unterstützt vom schönen Wetter entstand im hochmodernen SCC-Bus (Gott sei Dank sind wir lebend angekommen) schon bei der Anreise gute Laune, die wir später aufs Feld mitnahmen, sowie der Anreiz das Ding so schnell wie möglich zu gewinnen.

Der erste Satz ging mit Valli und Anne auf Außen, Svea und Wienke im Mittelblock, Dani auf der Diagonalen, Jenny im Zuspiel und Tina als Libero los. Alles klappte gut und unsere Taktik ging auf, denn schnell konnten wir uns durch ein durchdachtes Spiel in Führung bringen und so die Gegner mit ihren zahlreichen Fans auf der Tribüne ruhig halten. Stabile Annahme, druckvolle Aufschläge und erfolgreiche Angriffe haben dazu geführt, dass wir den ersten Satz 25:12 abschlossen.

Im zweiten Satz ging es mit der gleichen Aufstellung und Motivation weiter. Das Ziel war „einfach“ unser Spiel ruhig und konzentriert durchzuziehen. Viel hatte sich nicht verändert außer, dass wir hier und da Eigenfehler produzierten und dass wir es nicht mehr schafften druckvolle Aufschläge zu machen. Dadurch konnten wir uns den ganzen Satz hindurch auch keinen Vorsprung aufbauen. Nichtsdestotrotz bewahrten wir alle einen kühlen Kopf und setzten uns im Angriff und im Block so gut durch, dass wir auch diesen Satz -nur etwas knapper mit 25:22 - holten.

Der dritte Satz fing aber leider nicht besser an, au contraire. Die Gegner hatten nichts zu verlieren, somit brachten sie durch einige Wechsel und ein paar Glückstreffer mit ihren – O-Ton Joachim - Harakiri Aufschlägen unsere Annahme zum Wackeln und machten es uns schwer ins Spiel zu kommen. Der Versuch etwas zu ändern kam mit dem Wechsel von Franzi für Dani auf der Diagonalen, aber leider hatte sich Bad Krozingen schon um einige Punkte distanziert und wir konnten diese nicht aufholen. Erst als Catrin für den Aufschlag eingewechselt wurde schafften wir es durch ihrer Aufschlagserie und einen super Block endlich wieder zum Ausgleich zu kommen. Ab diesen Moment fing ein Kopf an Kopf Rennen bis zum Punktestand von 23:23 an, was sich aber nicht mit unserem Sieg beendete. Angefeuert vom Heimpublikum fanden die gegnerischen Mädels die richtige Stimmung um die letzten zwei Punkte zu machen und wir mussten diesen Satz abgeben.

Im vierten Satz ging es mit unveränderter Aufstellung weiter. Die kurze Pause half jeder von uns die innere Ruhe zu finden und den Fokus auf die eigenen Aufgaben zu legen, also betraten wir diesmal wieder hochkonzentriert das Feld. Zügig schafften wir es dank einer langen Aufschlagserie von Svea und später noch einer von Franzi uns eine deutliche Führung zu erarbeiten. Dazu waren wir mit gut positioniertem Block, guter Abwehr und direkten Punkte im Angriff nur noch wenige Punkte vom Sieg entfernt. Bedauerlicherweise dauerte es bis dahin länger als erwartet, denn statt den Sack zu zu machen, rutschten wir wieder in eine Tief-Phase ab und wären fast noch eingeholt worden. Ein Punkt für uns ein Punkt für die, so ging es bis 24:20 weiter, als die Gegner uns den Sieg mit einem Aufschlagfehler schenkten.

Weitere drei Punkte für den SSC und wir klettern langsam in der Tabelle hoch, immer weiter weg vom Abstiegsplatz!! Jetzt haben wir zwei spielfreie Wochenenden und drei Wochen Zeit wieder alle Kräfte zu sammeln und uns auf den Heimspieltag gegen Freiburg am 9. März vorzubereiten.

Revanche geglückt!
04.02.2019, 14:29 Uhr von Catrin

An unserem Heimspieltag am 2.2. empfingen wir den SV Bohlingen im OHG. In der Hinrunde mussten wir nach einer 2:0 Satzführung den Sieg noch 2:3 an Bohlingen abgeben. Dies wollten wir in der Rückrunde natürlich wieder gut machen.

Zu unserem Glück half uns an diesem Spieltag Annes Schwester Lena aus, welche zu Besuch war. Und da Svea im Urlaub war rückte Valli auf die Mitte-Position. Also starteten wir in den ersten Satz mit Anne und Lena auf Außen, Wienke und Valli auf Mitte, Jenny im Zuspiel und Franzi auf Diagonal und Tina als Libero. Anfangs wackelte unsere Annahme wodurch sich der Gegner einen Vorsprung verschaffen konnte, doch wir kamen immer mehr ins Spiel und konnten oftmals durch gute Angriffe und Blocks punkten. Gegen Ende des ersten Satzes lagen wir voraus und es schien schon fast sicher, dass wir den Satz für uns entscheiden könnten, doch Nervosität schlich sich in unser Spiel und wir mussten den Satz knapp mit einem 24:26 abgeben.

Im zweiten Satz wechselte Dani für Franzi auf die Diagonal Position. Die Bohlingerinnen überzeugten mit einer guten Annahme wohingegen unsere immer noch Schwachstellen hatte. Auch mehrfache gute Abwehraktionen machten es uns nicht einfach direkte Punkte zu erzielen. Am Ende lagen wir wieder voraus, doch bei 21 Punkten funktionierte bei uns nichts mehr. Mehrere Annahmefehler und dadurch resultierende schwache Angriffe ließen den Gegner aufholen und schließlich mit einem 21:25 gewinnen.

Das wollten wir nicht auf uns sitzen lassen, mit einem erneuten Wechsel auf der Diagonal Position starteten wir in den dritten Satz. Anfangs schien es so als ob sich die Bohlinger perfekt auf uns eingestellt hätten. Sie hatten weiterhin eine stabile Annahme und eine gute Abwehr. Doch auch bei uns lief es insgesamt besser. Die Stimmung war wieder oben und unser Kampfgeist überwog. In diesem Satz konnten wir unsere Leistung bis zum Ende oben halten und so gelang uns der Satzgewinn mit einem 25:20.

In den vierten Satz starteten wir genauso selbstsicher wie wir den letzten beendet hatten. In der Annahme lief es besser und dadurch konnten wir unsere Variabilität im Angriff zeigen. Auch mit unserem Aufschlag setzten wir die Mädels von Bohlingen weiter unter Druck. Auch diesen Satz entschieden wir mit einem 25:21 für uns, also ging es in den letzten, entscheidenden Satz.

Zu unserer Überraschung wählten die Gegner Annahme bei der Auslosung, obwohl sie diese gewannen. Das mussten sie gleich darauf bereuen, denn Jenny legte eine beeindruckende Serie im Aufschlag hin. Das Glück war auf unserer Seite, wir machten Druck im Aufschlag, die Bohlinger produzierten im Angriff Eigenfehler und aus Danke-Bällen verwandelten wir die Punkte. Wir führten 9:0, dann schafften es die Bohlinger jedoch einen Punkt zu erzielen und machten selbst wieder Druck im Aufschlag. Doch das bekamen wir schnell in den Griff und ließen uns nicht mehr beeindrucken und schlossen den fünften Satz mit einem 15:6 für uns ab.

Somit konnten wir das Spiel einmal komplett umdrehen und zwei Punkte für uns gewinnen, Revanche geglückt!

Dritter Sieg in Folge verpasst
30.01.2019, 09:44 Uhr von Catrin

Nach zuletzt zwei gewonnen Spielen wollten wir am Samstag den 26.1. im Spiel gegen den SV KA Beiertheim weitere Punkte sammeln, um unseren Vorsprung auf den Vorletzten in der Tabelle weiter auszubauen.

In den ersten Satz starteten wir motiviert mit Valli und Anne auf Außen, Jenny im Zuspiel, Wienke und Svea auf Mitte und Dani auf Diagonal. Unser Ziel war es den Gegner durch druckvolle Aufschläge und einen gut gestellten Block aus ihrem eigenen Spiel zu bringen. Doch das klappte von Anfang an nicht so wirklich, eher im Gegenteil, die Beiertheimer schafften es Unruhe in unser eigenes Spiel zu bringen sodass wir nicht effektiv zum Zug kamen. Überall haperte es und dadurch dass wir in der Abwehr nicht viel kratzen konnten, klappte es auch im Angriff nicht so wie wir es wollten. Der erste Satz ging somit ,it 16:25 an die Gegner.

Im zweiten Satz lief es nicht viel anders, trotz kurzzeitigem Druck im Aufschlag waren uns die Beiertheimerinnen immer einen Schritt voraus und konnten ihren Vorsprung weiter ausbauen, was letztendlich mit 19:25 endete. Im darauffolgenden Satz wollten wir nochmal alles geben, die Stimmung oben halten, doch die Schwächen der zuvor gespielten Sätze hielten immer noch an. Die Annahme wackelte und die gegnerische Abwehr hatte sich gut eingestellt und wehrte viele Bälle ab. Im Gegensatz zu uns konnten sie daraus selbst effektive Angriffe und somit Punkte machen. Auch im Block konnten wir nicht wirklich Punkte machen, oftmals war ein Loch im Block welches der gegnerische Angreifer sofort für sich ausnutze und direkte Punkte erzielte. So ging auch der dritte Satz an den SV KA Beiertheim mit 18:25.

Leider konnten wir unsere Ziele nicht ganz erreichen, doch wir lernen weiter daraus und blicken positiv und motiviert auf die folgenden wichtigen Spiele.

Aller guten Dinge sind drei!
21.01.2019, 10:27 Uhr von Wienke

Am Samstag begrüßten wir die VSG Ettlingen/Rüppurr zu unserem ersten Heimspiel im OHG im neuen Jahr - und das mit neu gewonnenem Selbstvertrauen aus dem ersten 3-Punkte-Sieg von letzter Woche. Wir starteten mit Jenny im Zuspiel, Franzi auf Diagonal, Anne und Valli auf Außen, Tina als Libera und Svea und Wienke in der Mitte. Der erste Satz begann ausgeglichen, beide Mannschaften mussten erst einmal ins Spiel finden. Die VSGlerinnen hatten mit unserem Blockspiel Schwierigkeiten und wichen auf gelobbte Bälle aus. Uns gelang es durch gute Angriffe und ebenso gezielte Bälle, die gegnerische Abwehr zum Laufen zu bringen. Franzis Aufschläge halfen uns dabei, uns zum Spielstand 18:11 abzusetzen. Auf zwei, drei Punktgewinne folgte ein Punktverlust, Cathrin wurde für Valli eingewechselt (19:14) und der letzte Punkt brauchte schließlich fünf Matchbälle, bis uns dieser Satz mit 25:22 sicher war.

Konzentriert weitermachen war die Ansage des zweiten Satzes. Die Aufstellung war die Gleiche wie zum ersten Satz und der Spielverlauf war ähnlich, jedoch lagen wir von Anfang an hinten. Die Führung gelang uns erst durch eine super Aufschlagserie von Valli und der variableren Spielweise unserer Angreiferinnen und sicheren Blocks. Dann setzten uns die Aufschläge der Ettlingerinnen so unter Druck, dass wir erst bei 15:19 wieder an den Ball kamen und es richtig spannend machten. Cathrin wurde für Svea zum Aufschlag gewechselt und Dani kam bei 21:21 für Franzi zum Einsatz. Trotz des Rückstandes von 21:23 gelang es uns, den Satz 25:23 für uns zu entscheiden.

Nun sollte es an den letzten Satz für heute gehen, hoch motiviert das erste 3:0 (für uns) zu holen! Die Aufstellung veränderte sich mit dem Tausch von Dani für Franzi auf der Diagonalposition. Annes grandiose Aufschlagserie setzte unsere Gegnerinnen von Beginn an stark unter Druck und bescherte uns viel Rückenwind; vielleicht zu viel, weil es den VSGlerinnen dann gelang, den Vorsprung von acht Punkten auf Einen zu verkürzen. Eine Auszeit bewirkte einen Punktgewinn, damit wurde der Satz nicht mehr aus der Hand gegeben und die Führung weiter ausgebaut. Gute Aufschläge und Angriffe, sowie die Eigenfehler unserer Gegnerinnen trugen zu einem sicheren Satzgewinn (25:16) bei. So konnten wir drei wichtige Punkte und unseren dritten Sieg einfahren. Am nächsten Samstag spielen wir gegen den SVK KA-Beiertheim 2 um 17:00 in der Friedrich-List-Halle in Karlsruhe und hoffen auf unseren vierten Saisonsieg und ein gutes Spiel!

3 Punkte zum Jahresbeginn
14.01.2019, 22:22 Uhr von Franzi

Zum ersten Spiel im neuen Jahr ging es für die Damen 1 nach Mosbach. Ganz nach dem Motto "neues Jahr, neues Glück" wollten wir der Niederlagenserie ein Ende bereiten und endlich unseren zweiten Sieg in der Oberliga holen. Spiele gegen Mosbach hatten für uns in den vergangenen Jahren oft ein gutes Ende, also warum sollte das nicht auch diesmal so sein.

Nach ausgiebigem Aufwärmen in der Halle - das kommt davon wenn mal kein Stau ist - starteten wir mit Jenny im Zuspiel, Svea und Wienke in der Mitte, Valli und Anne auf Außen, Franzi auf Diagonal und unserer Libera Tina in den ersten Satz. Entgegen unserer guten Vorsätze holten wir zwar den esten Punkt, gaben dann aber die ersten 5 Punkte schonmal unseren Gegnern. Zum Glück fingen wir uns gleich wieder und konnten den Rückstand halten. Die anfangs etwas wackelige Annahme stabilisierte sich zusehends und so punkteten unsere Angreifer zuverlässig. Mosbach machte das allerdings genauso gut und deswegen änderte sich erst einmal nichts am Abstand. In der zweiten Aufschlagsrunde drehten Jenny und Anne den Spieß um und brachten uns auf 14:15 ran. Leider ließen sich unsere Gegner davon nicht weiter beeindrucken und holten sich den ersten Satz mit 25:23.

Für Satz 2 hatten wir allerdings die Gewissheit, dass wir durchaus in der Lage sind gut mitzuhalten wenn wir uns konzentrieren und die Annahme nach vorne kommt (eigentlich nichts Neues, aber es schadet schließlich auch nicht, sich mal wieder daran zu erinnern). Dieses Mal gestaltete sich das Spiel von Anfang an eng und wir konnten uns sogar Stück für Stück ein bisschen absetzen. Gute Aufschläge von Wienke und Anne und eine deswegen nicht so präzise Annahme der Mosbacherinnen führten dazu, dass es uns gelang das Netz in eine Karlsruher Wand zu verwandeln. Durch gefühlte 100 Blockpunkte (okay, es waren eher 5, aber die dafür direkt und hintereinander) und eine weitere Aufschlagserie von Franzi demoralisierten wir unsere Gegner endgültig und gewannen den zweiten Satz ungefährdet mit 25:16.

Der dritte Satz ging eigentlich grad so weiter, nur dass sich leider immer mehr Aufschlagfehler einschlichen. Glücklicherweise standen Block und Annahme nach wie vor solide und auch in der Abwehr konnten wir einige Bälle rauskratzen. Den Rest der Punkte machten wir dann einfach im Angriff und holten uns so auch Satz drei etwas knapper, aber immer noch deutlich genug mit 25:20.

Ein Punkt war schonmal gut, aber wir waren hungrig auf mehr. Schließlich sind 3 Punkte schon die halbe Miete, oder eher unser halbes bisheriges Punktekonto. Gesagt, getan - oder auch nicht. Im vierten Satz hatte sich Mosbach deutlich besser auf unseren Block eingestellt. Der stand zwar immer noch gut, aber wir konnten in der Abwehr leider nichts aus den daraus resultierenden langen Bällen machen. Dazu kam, dass unser Angriff ein bisschen unpräzise wurde und wir deswegen einige Bälle nacheinander knapp ins Aus setzten. Da unsere Annahme aber immer noch stabil stand und wir auch im Aufschlag immer wieder Druck erzeugten, war es den ganzen Satz hindurch ein Kopf an Kopf Rennen. Umso motivierter standen wir auf dem Feld und kämpften um jeden Ball. Jennys gute Aufschläge und - Achtung: Phrasenschwein - das Glück der Tüchtigen sorgten für einen kleinen Endspurt von 19:21 auf 24:22. Diesen kleinen Vorsprung retten wir dann auch ins Ziel und holten uns Satz Nummer vier und 3 Punkte.

So kann es weiter gehen - nächste Woche geht es dann Zuhause gegen die VSG Ettlingen/Rüppurr.

Das Jahr endet wie es begann...
17.12.2018, 22:35 Uhr von Franzi

Zum Jahresabschluss empfingen die Damen 1 die Mannschaft der VSG Mannheim in eigener Halle. Gleichzeitig war das auch das erste Spiel der Rückrunde. Die Gegner aus Mannheim waren uns also schon bekannt. Allerdings verlief das Hinspiel für uns nicht ganz so erfolgreich, das wollten wir also ändern.

Motiviert es besser zu machen starteten wir also in Satz 1 mit Tina als Libero, Svea und Wienke auf der Mitte, Jenny im Zuspiel, Dani auf Diagonal und Valli und Franzi auf Außen. Am Anfang lief auch alles prima, keine Mannschaft konnte sich absetzen, wir machten Stimmung und Punkte - bis zum 6:6. Danach waren wir gefühlt nicht mehr anwesend. Nur so kann man sich die lose Aneinanderreihung von Fehlern erklären, die daraufhin folgte. Daran konnte auch die Einwechslung von Catrin nichts ändern. Der Endstand von 9:25 spricht Bände...

Neuer Satz neues Glück - wie so oft musste der verkorkste Satz schnell abgehakt werden. Der gute Anfang hatte uns ja gezeigt dass wir es eigentlich können. Die Aufstellung wurde, verglichen mit Satz 1, nur leicht verändert, Franzi wechselte statt Dani auf die Diagonale. Positiv formuliert war auf jeden Fall schon eine Tendenz nach oben zu erkennen. Nüchtern betrachtet hatten wir aber immer wieder ein paar Hänger, die den Vorsprung für Mannheim immer größer werden ließen. Wir spielten zwar ganz ordentlich mit, lagen aber schnell ein paar entscheidende Punkte hinten. Das änderte sich auch bis zum Endstand von 15:25 nicht.

Dann also halt Satz Nummer 3 - man kann ja schließlich auch 5 Sätze spielen, das hatten wir diese Saison schon oft genug bewiesen. Mit unveränderter Aufstellung nahmen wir die Sache in Angriff. Diesmal zum Glück ohne die oft erlebten Durchhänger. Die Annahme war stabil und vor allem der Block stand wie eine Eins und beförderte ein ums andere Mal den Ball wieder zurück ins gegnerische Feld. Endlich machten wir auch im Angriff wieder einige Punkte und so blieb es bis zur Crunchtime spannend. Leider zeigte sich letztendlich warum die VSG Mannheim aktuell oben in der Tabelle zu finden ist und wir unten: bei 23:23 gab es einen erfolgreichen Angriff für Mannheim und einen Fehler von uns, und schon war das Spiel mit 23:25 vorbei.

Wir werden jetzt erstmal Motivation in Form von Weihnachtsgebäck und Glühwein sammeln und dann mit Volldampf ins neue Jahr starten. Fröhliche Weihnachten an alle und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Licht und Schatten
05.12.2018, 09:32 Uhr von Kristina

Am vergangenen Samstag war der Tabellenführer aus Konstanz zu Gast im Otto-Hahn-Gymnasium. Nachdem die Konstanzer bislang aus 9 Spielen 26 Punkte geholt und dabei insgesamt nur 3 Sätze abgegeben hatten, war klar, dass uns eine schwere Aufgabe erwarten würde. Um unseren Siegeswillen anzustacheln, versprach Joachim, die Spielberichte dieses und des nächsten Spieltags zu übernehmen, falls wir Konstanz besiegten.

Mit entsprechend hoher Motivation starteten wir in der Besetzung Valli und Franzi auf Außen, Svea und Wienke im Mittelblock, Dani auf Diagonal, Jenny im Zuspiel und Tina auf der Liberoposition. Wie erwartet begann die Konstanzer Mannschaft, die die Seitenwahl gewonnen hatte, mit druckvollen Aufschlägen. Leider konnte die Annahme diese nur bedingt entschärfen, so dass nur selten ein variabler Spielaufbau möglich war. Konstanz konnte die Angriffe im Regelfall gut abwehren und seinerseits im Gegenangriff punkten. Im Endeffekt ging der Satz mit 14:25 verloren.

Auch der zweite Satz brachte keine grundlegend veränderten Spielanteile. Konstanz spielte weiter druckvoll, präzise und annähernd fehlerlos, während unsere Annahme weiter wackelte und wir Punkt um Punkt abgaben. Auch ein Liberowechsel in der Mitte des Satz brachte keine Stabilisierung, so dass wir den Satz mit 12:25 abgeben mussten.

Im dritten Satz zeigte sich ein deutlich anderes Bild. Aus einer immer besser werdenden Annahme konnten wir uns Punkte im Sideout erspielen, unsere Aufschläge wurden risikoreicher und führten dazu, dass der Konstanzer Spielaufbau aus der Annahme heraus nicht mehr ganz fehlerfrei wurde, so dass wir auch ein paar Bälle abwehren und unsererseits aus der Abwehr punkten konnten. Konstanz ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und erspielte sich kurz vor Ende des Satzes eine Zwei-Punkte-Führung, die wir nicht mehr ausgleichen konnten. So ging der dritte Satz mit 22:25 und das Spiel mit 0:3 verloren.

Gute Leistung gegen Kleinsteinbach wird nicht belohnt
26.11.2018, 14:36 Uhr von Kristina

Am Sonntag sollte nach den – teilweise punktlosen – Niederlagen der letzten Wochen diesmal gegen Kleinsteinbach ein Sieg her, mindestens aber ein Punkt, um uns im Kampf um den Klassenerhalt nach unten ein wenig Luft zu verschaffen. Ohne die urlaubsabwesenden Anne und Franzi, aber dafür mit Rebecca, die uns dankenswerterweise unterstützt hat, traten wir dementsprechend hochmotiviert in der Pfinztalhalle an.

Im ersten Satz begannen wir mit Jenny im Zuspiel, Dani auf Diagonal, Valli und Catrin auf Außen, Wienke und Svea im Mittelblock und Tina und Kristina als Liberos. Leider konnten wir zunächst unserer Motivation keine Taten folgen lassen. Die Kleinsteinbacher Aufschläge setzten die Annahme unter konstant hohen Druck, so dass kaum einmal ein vernünftiger Spielaufbau möglich war und wir schnell mit sechs Punkten im Rückstand waren. Zwar konnten wir in der Folgezeit unsere Annahme und damit unser Spiel etwas stabilisieren, aber zu oft kosteten uns Abstimmungsfehler und Unsicherheiten Punkte. Letztlich ging der Satz mit 18:25 verloren.

Im zweiten Satz war von Anfang an eine andere Leistung zu sehen. Die Annahme stand im wesentlichen stabil, im Angriff wurde mehr Druck ausgeübt und die Abwehr kam dank einer guten Blockarbeit mit den Kleinsteinbacher Angriffen deutlich besser zurecht. Bis zur Mitte des Satzes konnten wir den Satz absolut ausgeglichen gestalten, doch dann brach unser Spiel insbesondere aufgrund einer guten Aufschlagsserie des Gegners wieder ein. Letztlich verloren wir den Satz deutlich mit 14:25.

Mit dem Rücken zur Wand musste also im dritten Satz unbedingt ein Satzgewinn her, um überhaupt noch punkten zu können. Mit druckvollen Aufschlägen und einer guten Annahme und Abwehr konnten wir Kleinsteinbach aus dem Gleichgewicht bringen und uns gleich zu Satzbeginn einen Vorsprung erarbeiten. Leider hielt dieser Vorsprung nicht bis zum Ende des Satzes. Nachdem Kleinsteinbach ausgeglichen hatte, fanden sie zu ihrer gewohnt sicheren und schwer zu knackenden Spielweise zurück, erkämpften sich ihrerseits einen Vorsprung und gewannen den Satz mit 20:25. Alles in allem hat die Mannschaft eine solide Leistung gezeigt, die leider nicht belohnt wurde.

0:3 - 75 Minuten - Nicht den Hauch einer Chance
12.11.2018, 10:10 Uhr von Anne

Voll motiviert und endlich mal wieder mit voller Besetzung sind wir am Sonntag um 16 Uhr ins Spiel gegen Freiburg gestartet. Leider kam es anders als wir dachten...

Wir haben mit Jenny auf Zuspiel, Tina als Libero, Dani auf der Diagonale, Svea und Wienke in der Mitte und Valli und Anne auf Außen angefangen. Gleich von Anfang an hat uns Freiburg das Leben mit sehr guten Aufschlägen schwer gemacht. Wir sind lange vier Punkte hinten gelegen und durch Kampfgeist und Wille immer wieder an die Freiburger rangekommen. Es war dann bis zum Mitte im ersten Satz sehr ausgeglichen. Leider konnte wir unser Niveau nicht halten und haben den ersten Satz verloren.

Im zweiten Satz haben wir mit der gleichen Aufstellung begonnen. Wir konnten anfangs mit den Freiburgern mithalten und somit war das Spiel ausgeglichen. Leider haben wir dies nicht durchgehalten. Durch sehr gute Aufschläge haben die Freiburger unsere Annahme zum wackeln gebracht und somit haben wir auch keine Punkte im Angriff gemacht. Wer jetzt 1:1 zusammen zählt weiß dass man leider bei schlechter Annahme und bei keinen Punkten im Angriff einen Satz nicht gewinnen kann. Auch der Wechsel auf der Diagonal Position konnte uns keinen Aufschwung bringen und somit haben wir auch diesen Satz abgeben müssen.

Der dritte Satz ist nicht der Rede Wert. Wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden, es hat nicht mehr wirklich was geklappt und auch verschiedene Wechsel haben keine Wirkung gezeigt. Wir haben den Satz 9:25 sang und klanglos verloren. Diese Spiel muss so schnell wie möglich vergessen werden und positiv auf das nächste Spiel schauen. Wir haben jetzt ein Wochenende spielfrei und Zeit uns zu erholen und Energie für die letzten Spiele in 2018 zu tanken.

Wieder nur ein Punkt
04.11.2018, 21:09 Uhr von Franzi

Nach der Serie von knappen Niederlagen sollte am vergangenen Samstag zuhause mal wieder ein Sieg für die Damen 1 her. Die Gegner waren die Mädels vom TB Bad Krozingen, ein Mit-Aufsteiger, Fast-Relegations-Gegner und Tabellennachbar.

Mit einer etwas ungewohnten Startaufstellung ging es am Samstag Nachmittag los: Jenny im Zuspiel, Dani auf Diagonal, Svea und Saskia (Danke nochmal fürs kurzfristige Einspringen!) in der Mitte, Anne und Franzi auf Außen und Tina als Libero. Wie schon so oft in dieser Saison spielten wir das Spiel „ein Punkt für uns, zwei Punkte für die Gegner“ und erarbeiteten uns so einen immer größer werdenden Rückstand. Bei 10:19 wachten wir endlich auf und fingen an ordentlich zu spielen und vor allem zu kämpfen. Wir gewannen einen hart umkämpften Punkt nach dem anderen und verkürzten den Rückstand auf 22:23. Leider fehlte uns mal wieder die letzte Konsequenz und der erste Satz ging mit 24:26 an den TB Bad Krozingen.

Vermeintlich im Spiel angekommen starteten wir mit unveränderter Aufstellung in den zweiten Satz. In diesem Falle leider, können wir manchmal doch recht konstant spielen...zumindest wenn es darum geht dem Gegner erstmal einen beruhigenden Vorsprung zu geben. Dieses mal stand es irgendwann 11:21 und bei den Mädels auf der anderen Netzseite stieg die Stimmung zusehends. Da hatten sie allerdings nicht mit Saskia am Aufschlag und unserer Blockreihe gerechnet, die, zusammen mit dem Rest der Mannschaft eine furiose Aufholjagd zum 22:21 startete. Danach ließen wir uns auch nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und gewannen den Satz mit 25:23.

Im dritten Satz bekam unser Kapitän Anne eine kleine Pause und dafür spielte Catrin auf Außen. Auf der Liberoposition wechselten sich Tina und Kristina ab. Um den letzten Spielbericht zu zitieren „ich glaube diesen Satz habe ich vergessen“ - das Einzige an das ich mich noch erinnern kann, ist, dass wir dieses Mal glatt unsere obligatorische Aufholjagd beim 9:20 verschlafen hatten. Der Satz ging mit 13:25 nach Bad Krozingen.

Mit der Devise „das Ziel ist das 1:0!“ starteten wir also in Satz Nummer vier, diesmal mit Anne und Catrin auf Außen. Das angestrebte Ziel wurde prompt erreicht – Tschacka! - und vor lauter Begeisterung vergaßen wir unsere übliche Taktik und setzten uns immer weiter von den Gegnerinnen ab. Der Satz ging also ungefährdet mit 25:16 auf unser Konto.

Mal wieder im Tie-Break angekommen – wäre ja auch langweilig wenn wir mal ein Spiel schnell über die Bühne bringen würden – hätten wir uns mal an unser Ziel aus Satz vier erinnern sollen. Nix war‘s mit 1:0 und schwupps, rannten wir schon wieder einem 7:3 Rückstand hinterher. Das Ergebnis wurde zwar noch etwas korrigiert, aber letztendlich reichte ein 11:15 nicht zum Sieg.

Wie es aussieht müssen wir unsere Eichhörnchen-Taktik noch etwas verbessern...nächste Woche geht es weiter mit dem Nüsse – ääh Punkte – sammeln.

The same procedure as every Spieltag
29.10.2018, 14:58 Uhr von Kristina

Am gestrigen Sonntag stand das Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn SV Bohlingen in Singen an. Trotz Schneefalls und starkem Wind erreichten wir die Halle gesund und pünktlich, wenn auch mit stark ausgedünntem Kader.

Im ersten Satz begannen wir mit Catrin und Anne auf Außen, Valli und Svea in der Mitte, Jenny im Zuspiel, Franzi auf Diagonal und Tina auf der Liberoposition. Wie von Joachim in der Vorbesprechung gefordert versuchten wir den Gegner von Beginn an unter Druck zu setzen. Nach einem etwas holprigen Beginn gestaltete sich das Spiel zunehmend ausgeglichen. Vor allem unser Block stellte die gegnerischen Angreiferinnen immer wieder vor unlösbare Probleme. Beim Stand von 13:16 kam Catrin zum Aufschlag und sorgte mit druckvollen Aufschlägen in der gegnerischen Annahme für Verwirrung, so dass wir den Satz schließlich mit 25:18 für uns entscheiden konnten.

Im zweiten Satz konnten wir uns gleich zu Anfang einen kleinen Vorsprung erarbeiten, den wir dank weiterhin starker Blockarbeit und solidem Spiel bis zum Endstand von 25:19 verteidigen konnten.

Beflügelt von zwei gewonnenen Sätzen sollte nun im dritten Satz der Sack zugemacht und die ersten drei Punkte der Saison eingefahren werden. Auf Diagonal kam Dani für Franzi auf das Feld. Zunächst konnten wir uns durch gute Aufschläge und solide Blockarbeit einen Vorsprung von fünf Punkten erarbeiten. Bohlingen wehrte sich jedoch erbittert gegen die drohende Niederlage und konnte zum 23:23 ausgleichen. Am Ende unterliefen uns dann zwei leichte Fehler zum 24:26.

Der vierte Satz verlief nach einigen Annahmeproblemen auf unserer Seite zu Beginn ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Am Satzende hatte Bohlingen mit zwei glücklichen Aktionen die Nase vorn und konnte den Satz 27:25 für sich entscheiden.

Wie so häufig in dieser Saison musste also der Tie-Break die Entscheidung bringen. Auch hier konnte sich kein Team entscheidend absetzen, beim Seitenwechsel beim Stand von 7:8 war für uns noch alles drin. Danach waren die Bohlinger einen Tick präziser in ihren Angriffen und erspielten sich einen kleinen Vorsprung, den wir nicht mehr aufholen konnten und letztendlich den Satz mit 12:15 und damit das Spiel mit 2:3 verloren.

Großes Auf und Ab gegen Tabellenführer Beiertheim
22.10.2018, 12:15 Uhr von Dani

Mit dezimiertem Kader empfingen wir am Samstag, den 21.10.2018 die 2. Mannschaft des SV KA-Beiertheim beim Heimspieltag im OHG. Glücklicherweise erhielten wir ab dem zweiten Satz Verstärkung von der Jugendspielerin Catrin Walter, welche nach eigenem Spieltag zum zweiten Satz dazu stieß.

Im ersten Satz starteten Jenny, Anne, Svea, Daniela, Valli, Wienke und Kristina in ein ausgeglichenes Match. Für unsere Hauptangreiferin, Anne, war in der Mannschaft des SV KA-Beiertheim ein Pendant zu finden: in Block und Abwehr wurde besonderes Augenmerk auf die Spielerin mit der Nummer 9 gelegt. Dennoch konnten wir uns erst nach einer Aufschlagserie von Valli absetzten und gewannen den ersten Satz dann 25:18.

Nach dem Erfolg, dass wir endlich einmal den ersten Satz eines Spiels für uns entscheiden konnten, starteten wir hoch motiviert in den zweiten Satz. Allerdings ließ die Aufmerksamkeit sowie Beweglichkeit in Annahme und Abwehr im Verlauf des Satzes auf unserer Seite immer weiter nach, während Beiertheim langsam aufdrehte und sich Schritt für Schritt absetzte. Die Spielerwechsel, Franzi für Dani und Catrin für Anne, konnten den Satzverlust nicht mehr abwenden, aber mit spielerisch guter Leistung zumindest das Endergebnis optimieren (19:25). An den dritten Satz kann ich mich leider nicht mehr erinnern… Ich fürchte, den haben wir komplett verschlafen.

Erst im vierten Satz schrillten dann die Alarmglocken. Nach kurzen Startschwierigkeiten kämpften wir uns wieder ins Spiel. Nach einer grandiosen Aufschlagserie von Wienke kam kaum mehr Gegenwind auf, sodass wir den Satz sicher nach Hause brachten (25:18). Und wieder einmal ging es für uns ins Tiebreak. Man sollte meinen, dass wir uns langsam daran gewöhnt hätten. Allerdings fehlten am Ende doch die letzten Kräfte, um uns durchzusetzen, sodass der letzte Satz und damit der zweite Punkt an Beiertheim ging (12:15).

Wieder einmal reichte es nicht für drei Punkte, aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen: 1 Punkt gegen Tabellenführer SV KA-Beiertheim lässt uns mutig ins nächste Spiel gegen den SV Bohlingen blicken.