Zum Hinrundenende das Derby verloren
09.12.2019, 22:51 Uhr von Annika

Letzten Samstag empfingen wir die Mädels aus Beiertheim im Otto-Hahn-Gymnasium für das letzte Spiel der Hinrunde. Mit Ausnahme von Wienke konnten wir mit einer vollständigen Mannschaft auftreten und freuten uns über den Zuwachs von Vici. Im ersten Satz starteten wir mit Catrin im Zuspiel, Valli und Annika als Außen-Annahme, Manu und Svea auf der Mitte, Eva auf Dia sowie mit Dani, die erneut auf der Liberoposition spielte. In diesem Satz war die Annahme deutlich besser als im Spiel zuvor, wir hatten aber eine zu hohe Eigenfehlerquote und waren im Angriff nicht so durchschlagsstark. So konnten wir bis zu einem Spielstand von 12:13 gut mithalten, verloren dann aber den Anschluss und gaben der ersten Satz deutlich mit 15:25 an die Beiertheimerinnen ab. Im zweiten Satz starteten wir mit der gleichen Anfangsaufstellung wie im Satz zuvor. Der Satz war ein Auf und Ab was unsere Leistung anging. Die ersten Ballwechsel waren wir stark, dann verloren wir den Anschluss und zum Schluss holten wir aufgrund guter Aufschläge von Marisa, die wie schon im Satz zuvor gegen Ende des Satzes gegen Valli eingewechselt wurde, auf. Auch Anna im Zuspiel und Vici als Dia kamen während des Satzes als Unterstützung auf das Feld. Trotzdem konnten wir den Satz nicht mehr drehen und verloren 22:25. Im dritten und auch letzten Satz konnten wir nicht unsere volle Leistung abrufen. Die ersten Bälle lagen wir noch gleichauf, aber dann sorgten unsere eigenen Fehler und ein starker Angriff des Gegners dafür, dass wir den Satz am Ende mit einem Spielstand von 14:25 deutlich abgaben. Auch in diesem Satz spielten sowohl Anna und Catrin im Zuspiel und Marisa kam kurz für Valli auf das Spielfeld. Abschließend ist zu sagen, dass wir sehr gute Ballwechsel hatten, es uns aber eindeutig an Konstanz gefehlt hat. Wenn wir es schaffen, durchwegs auf einem guten Niveau zu spielen und für jeden Ball zu kämpfen, wird in der Rückrunde der ein oder andere Punkt für uns drin sein.

Niederlage gegen den Tabellenführer
02.12.2019, 17:56 Uhr von Annika

Am siebten Spieltag ging es für die Baden Volleys zum Auswärtsspiel nach Freiburg, wo wir gegen den bisher noch ungeschlagenen USC Freiburg antraten. Trotz einiger Schwierigkeiten die Halle überhaupt zu finden, kamen wir mit Freude auf das Spiel in der Halle an. Im ersten Satz starteten wir mit Anna im Zuspiel, Valli und Annika als Außen-Annahme, Wienke und Svea auf der Mitte, Eva auf Dia sowie Dani die zum ersten Mal Libero spielen durfte. Diesen Satz gaben wir deutlich mit 12:25 an die Freiburger ab, was vor allem auf unsere schwankende Annahme zurückzuführen war. Im zweiten Satz, in welchem Catrin als Zuspielerin antrat , konnten wir unsere Annahme verbessern. Aufgrund der guten Abwehrstärke der Gegner und einer zu hohen Fehlerquote unsererseits konnten wir aber zu wenig Druck aufbauen. Auch das Einwechseln von Marisa und Manuela konnte den Satz nicht mehr drehen und so gaben wir auch den zweiten Satz deutlich mit 14:25 ab. Im dritten Satz starteten wir mit der gleichen Aufstellung, mit der wir zuvor aufgehört hatten. In diesem Satz schafften wir es von Anfang an mehr Druck zu machen und profitierten auch von den Fehlern der Gegner. So lagen wir bis 19:19 gleich auf, fielen dann aber zurück und verloren leider auch den dritten Satz mit 20:25. Abschließend ist zu sagen, dass wir eine Steigerung im Spielverlauf feststellen konnten, den Mädels vom USC Freiburg aber immer noch unterlegen waren. Wir werden an einer konstanteren Annahme und einer geringeren Eigenfehlerquote arbeiten müssen und freuen uns auf das letzte Spiel der Hinrunde gegen Beiertheim.

Jetzt erst recht!
25.11.2019, 17:58 Uhr von Joachim

Am vergangen Samstag stand das Auswärtsspiel beim bis dahin ebenfalls noch sieglosen TV Villingen 2 auf dem Programm. Der Sieger kann klettert auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Bis auf Fariza standen auch alle Spielerinnen zur Verfügung, sodass auf allen Positionen Wechseloptionen vorhanden waren. Gleich in den ersten Ballwechseln zeigte sich, dass Villingen auf keinen Fall kampflos die Punkte überlassen würde. Trotz guter Angriffe auf Karlsruher Seite, gelang es den Villingerinnen immer wieder diese zu entschärfen und im Karlsruher Feld unterzubringen. Aber nach kurzem Rückstand zu Beginn des ersten Satzes hatte man die Villingerinnen zur Satzmitte eingeholt und konnte dann Punkt um Punkt bis zum 25:20 Satzende davon ziehen. Der zweite Satz begann mit einer Lehrstunde in Sachen Regelkunde, genauer gesagt mit der Frage “Wer steht denn jetzt genau neben wem in der Annahme?”. Der Schiedsrichter erklärte es auch gerne mehrfach, allerdings immer erst, als den Villingerinnen einen Punkt wegen falscher Aufstellung der SSC Mädels zugesprochen wurde. Zudem hatte man noch in dieser Phase mit den starken Aufschlägen des Gegners zu kämpfen, sodass man schnell mit 2:11 in Rückstand geriet. Nach dem das Thema Aufstellung nun endlich geklärt war, konnte man sich nochmal auf 15:18 herankämpfen, schaffte es aber leider nicht mehr, den Satz noch für sich zu entscheiden. In den Sätzen 3 und 4 schaffte man es immer, sich gleich zu Beginn des Satzes durch gute Angriffe auf allen Positionen etwas abzusetzen, sodass man zur Mitte des Satzes jeweils mit 5-6 Punkten vorne lag. Anders als in den Spielen davor schaffte man es nun, durch ein konsequentes Spiel diesen Vorsprung nicht mehr zu verspielen, sondern sicher bis zum Satzende zu verteidigen. Damit feierten wir den ersten Sieg in der Saison und konnten auch am Tabellennachbarn Offenburg vorbei ziehen. Bis zum Ende der Hinrunde stehen noch die zwei schweren Spiele gegen den Tabellenführer USC Freiburg und den SV KA-Beiertheim 2 an. Aber mit einem konsequenten Spiel und geringer Eigenfehlerquote ist hier hoffentlich der eine oder andere Punkt zu holen.

Der Sieg blieb aus, auch beim Spiel zuhaus ́! Ein Reim zum Heimspiel
11.11.2019, 17:15 Uhr von Marisa

Die Damen 1 waren fit und parat, für ein super Match am Samstag. Wir empfingen die Gäste in Blau, vom VSG Ettlingen- Rüppur, genau. Einige Leckereien boten wir, wahlweise auch einfach nur ein Bier. In der Startaufstellung unsere Libera Tina, auf den Außenpositionen Valli und Annika. Im Zuspiel Katrin, auf der Diagonalposition Eva, und auf Mitte griffen an Wienke und Svea. Anfangs machten wir es uns schwer, und hinkten gleich einige Punkte hinterher. Den ersten Satz konnten wir nicht mehr drehen, er ging an die Gäste mit 25 zu 19.

Mit 25 zu 21 ging auch Satz 2 an den Gast, wir waren nur phasenweise gut, nicht dauerhaft. Durch einen vollen Kader von 12 an der Zahl, ließ sich viel wechseln– Joachim hatte die Wahl. Zum Einsatz kamen auch Dani, Anna und Marisa, nicht zu vergessen, unsere Mitte, Fariza. Mit viel Positivität und Motivation, gelang uns mit anderer Spielerkonstellation, ein Ergebnis von 25 zu 22 Punkten. Satz Nummer drei lief zu unseren Gunsten. Der vierte Satz ging erstmal steil bergauf, denn Annika hatte im Aufschlag 'nen Lauf. Leider verschenkten wir unseren Vorsprung, und fanden für die Unsicherheit keine Lösung. Zum Satzende kämpften wir uns wieder ran, leider zu spät und wir verloren, oh Mann. Trotz unserer immer besser werdenden Form, hatte die VSG die Nase vorn. Wir lassen nun nicht die Köpfe hängen, sondern kämpfen für den ersten Sieg in Villingen.

Immer noch keine Punkte in Sicht...
04.11.2019, 14:58 Uhr von Anna

Am 5. Spieltag der Saison ging es für uns nach Heidelberg, wo uns der HTV im Sportzentrum Mitte empfangen hat. Nach den drei 0:3 Niederlagen der vergangenen Spieltage, waren wir motiviert, endlich mit dem Punktesammeln anzufangen.

Schon von Beginn an war klar, dass es sich hier um ein Match auf Augenhöhe handelte. Den gesamten Satz über ging es hin und her, ohne, dass sich ein klarer Favorit herauskristallisieren konnte. Bei einem Spielstand von 22:20 nahm Joachim eine Auszeit, um uns dazu anzuhalten, Ruhe zu bewahren und die zwei Punkte Vorsprung zu halten. Es wurde weiter gekämpft, auch der Gegner nahm nochmal eine Auszeit, doch letztendlich waren es die Heidelberger, die ihre Konzentration bis zum letzten Ball hochgehalten haben und somit den Satz mit 28:26 für sich entscheiden konnten.

Diese Niederlage mussten wir dann aber schnell abhaken, um im zweiten Satz wieder mit voller Konzentration auf das Spielfeld zu gehen. Wir starteten unverändert mit Valli und Marisa auf Außen, Manu und Svea auf der Mitte, Eva auf der Diagonalen, Anna im Zuspiel und Tina auf der Liberoposition. Zu unserer großen Freude konnten wir nach einer Aufschlagserie von Eva, den HTV schon zu Beginn des Satzes bis zu einem Spielstand von 6:1 unter Druck setzen. Aber genauso schnell wie man sich einen fünf-Punkte-Vorsprung erkämpft, passieren auch vier Eigenfehler und Joachim musste bei 5:6 seine erste Auszeit nehmen, um uns wieder wachzurütteln. Im weiteren Verlauf war es wieder ein Kopf an Kopf Rennen: Auch die Wechsel auf der Mitte, die uns Wienke und Fariza als Angreiferinnen auf das Feld brachten, konnten nicht mehr verhindern, dass die Heidelberger wieder mit letzter Konsequenz ihre Nase vorn hatten und wir den zweiten Satz sogar mit 20:25 an den HTV abgeben mussten.

Der dritte Satz war nun also unsere letzte Chance das Blatt noch einmal zu wenden. Richtig nutzen konnten wir diese leider nicht und so ähnelte der Spielverlauf stark dem aus den vorangegangenen Sätzen. Vermehrt schlichen sich Fehler auf unserer Seite ein, was einerseits auf Erschöpfung, größtenteils aber auf steigende Nervosität zurückzuführen war. Wir konnten bei einem Spielstand von 21:18 noch einen Vorsprung von drei Punkten verbuchen, aber wie wir bereits im zweiten Satz erfahren hatten, ist ein Polster schnell wieder aufgebraucht und so waren es zum Ende hin wieder die Heidelberger, die den Kampf mit 26:24 für sich entschieden haben.

Im Laufe des gesamten Spiels konnten wir immer wieder beweisen, dass wir zu einem guten Spielaufbau fähig sind, wir dem Druck in risikoreichen Situationen allerdings noch nicht standhalten können. Diese Unsicherheiten zu überwinden, ist nun unser größtes Ziel für die kommenden Trainingseinheiten und das anstehende Heimspiel gegen die VSG Ettlingen-Rüppurr.

Trotz Niederlage gute Leistung
28.10.2019, 18:41 Uhr von Manuela

Im Anschluss an das letzte Spiel gegen den VfB Mosbach-Waldstadt waren die Schwerpunkte der kommenden Trainingswoche schnell definiert: Absprache auf dem Feld, Ballkontrolle und das Zusammenspiel von Block und Abwehr sowie Zuspieler und Mitte sollten die Damen 1 der Baden Volleys optimal auf das Heimspiel gegen die Damenmannschaft des FT Freiburg vorbereiten. Fast voll besetzt und gut vorbereitet war man nun also bereit, den zu diesem Zeitpunkt Tabellenzweiten aus Südbaden zu empfangen.

Im ersten Satz wurde das Spiel zunächst von druckvollen Aufschlägen und einer wachsamen Abwehr auf Seiten der Karlsruherinnen dominiert, sodass die FT nur schwer ins Spiel fand. Früh war der Freiburger Trainer gezwungen, seine Auszeiten zu nehmen. Harte Angriffe konnten nur selten aufgebaut werden, doch fanden die Freiburgerinnen zusehends in den Satz und brachten die Karlsruher Abwehr durch präzise Bälle ins Schwitzen. Es schien, als seien die Gastgeberinnen etwas überrascht, dass die Gäste doch auch bereit waren Volleyball zu spielen. Der zeitweise Vorsprung von 7 Punkten war in der Satzmitte weg in Folge einer Freiburger Aufschlagserie, ein Duell auf Augenhöhe entstand bis zu einem Spielstand von 21:21. Das Zusammenspiel von Karlsruher Block und Abwehr wurde nun von den Freiburgerinnen eingefordert, das Training sollte sich hier auszahlen. Catrin und Fariza erhöhten den Druck als Aufschlagjoker. Weiterhin behalfen sich die Gäste mit gelegten Bällen hinter den Block. Auch Joachim musste nun seine Auszeiten einsetzen, an die eigene Qualität und immer wieder an den Matchplan erinnern. Letztlich zeigten die Karlsruher Nerven, Freiburg dagegen zeigte sich unbeeindruckt und konnte den Satz mit 25:21 für sich entscheiden.

Die Aufstellung wurde für den zweiten Satz nicht geändert, sodass Anna im Zuspiel, Eva auf der Diagonalposition, Annika und Valli über Außen und Svea und Manuela auf der Mitte begannen während Tina die Annahme und Abwehr als Libera koordinieren sollte. Der Start in den zweiten Durchgang wollte nicht gelingen. Eigenfehler schlichen sich ein, es schien die nötige Konsequenz im Spiel der Karlsruherinnen zu fehlen während gleichzeitig Freiburg immer mehr an Fahrt aufnahm. Nun war es Joachim, der früh eine Auszeit nehmen musste. Im Anschluss erfolgte ein Wechsel auf der Mitte, Wienke ersetzte Manuela, und auf der Zuspielposition, Catrin ersetzte Anna. Wenngleich sich diese Wechsel auf dem Papier nicht sichtbar bezahlt machten, so schien der „frische Wind“ den Spielerinnen auf dem Feld doch gut zu tun. Gegen Ende war zumindest die Ordnung auf dem Feld wieder hergestellt und der Kampfgeist geweckt. Satz zwei war zwar nichts, doch konnte man Schwung für den dritten Durchgang aufnehmen.

Ohne personelle Veränderung wurde dieser gestartet. So langsam sollte sich zeigen, dass die Mannschaft von Spiel zu Spiel konstanter wird und die Abstimmung der Spielerinnen aufeinander sowie das Training Früchte trägt. Eine stabile Abwehr ermöglichte es Catrin immer wieder, taktisch kluge Pässe zu spielen und die Angreifer in Szene zu setzen. Der Block machte es den Gegnern schwer, Bälle im Karlsruher Feld zu versenken. Hinzu war die Abwehr schnell auf den Beinen und erlieg viele gelegte Bälle. Lange Ballwechsel konnten die Karlsruherinnen für sich entscheiden. Auf beiden Seiten wurde kein Ball aufgegeben. Joachim konnte aus einem großen Kader schöpfen und Manuela und Fariza für den Aufschlag einwechseln und die Freiburgerinnen aus dem Tritt bringen. Freiburg erarbeitete sich immer wieder eine Führung, die sich die Baden Volleys unbeeindruckt wieder zurück eroberten. Nach vergebenen Satzbällen auf beiden Seiten konnten am Ende die Gäste aus Freiburg des Satz mit 27:25 und somit das Spiel für sich entscheiden.

Zwar steht am Ende eine 3:0 Niederlage, aber insbesondere an den dritten Satz können die Baden Volleys anknüpfen und guten Oberligavolleyball zeigen.

Keine Punkte aus Mosbach
14.10.2019, 11:10 Uhr von Dani

Bei bestem Herbstwetter reisten die Damen 1 der Baden Volleys für ihr drittes Spiel nach Mosbach. Höchst motiviert sammelten wir auf dem Weg noch die letzten Spieler ein. Wir freuten uns auf ein anstrengendes aber gutes Spiel gegen die äußerst sympathische 1. Damenmannschaft des VfB Mosbach-Waldstadt, gegen die bisher immer wieder Punkte zu holen waren.

Im ersten Satz starteten wir mit Catrin im Zuspiel, Valli und Annika als Außen-Annahme, Manuela und Svea auf der Mitte, Eva auf Dia sowie Tina auf der Liberoposition. Leider verpassten wir direkt den Einstieg in den ersten Satz. Wenig Druck im Angriff und auf der anderen Seite des Netzes eine gute Abwehr kombiniert mit starken Angriffen besorgten uns ein hartes Erwachen. Die Neuzugänge auf Außen und Dia aus Mosbach zeigten äußerste Effizienz im Angriff. Auch die Auszeit beim Spielstand von 8:15 brachte keine Wendung. Mit 9:25 ging der erste Satz ohne Gegenwehr an Mosbach. Dennoch ließen wir den Kopf nicht hängen. Mit gleicher Aufstellung starteten wir in den zweiten Satz. Mit starken Aufschlägen u.a. von Catrin und Manuela zwangen wir die Gegner immer wieder zu Fehlern und erzeugten auch mehr Unruhe bei Mosbach. Bis auf einen kurzen Durchhänger konnten wir von Beginn einen Vorsprung von 5 Punkten halten. Langsam kämpfte sich aber auch Mosbach wieder ins Spiel und brachte uns zunehmend unter Druck. Dies äußerte sich bei uns in hektischen Aktionen, die immer wieder zu Fehlern auf unserer Seite führten. Dazu kamen mehrere Punktverluste durch besonders gute und schnelle Angriffe über die Mitte. In der Crunch-Time flatterten uns endgültig die Nerven und der zweite Satz ging 22:25 an Mosbach.

Im dritten Satz konnten wir zumindest zu Beginn den Elan mitnehmen und gut mithalten. Allerdings zeichnete sich bereits nach wenigen gespielten Punkten ab, dass Mosbach sich langsam absetzen wird. Joachim reagierte schnell mit einem Wechsel, Dani für Annika, beim Spielstand von 7:11. Dieser Wechsel auf der Außenposition brachte allerdings auch nicht das gewünschte Durchsetzungsvermögen im Angriff. Letzten Endes kamen noch kleinere Abstimmungsprobleme in der Abwehr und besonders effektive Angriffe von Mosbach dazu, die zum Verlust des 3. Satzes führten. Der Satz ging beim Spielstand von 17:25 zu Ende.

Trotz deutlichem Ergebnis von 0:3 in Sätzen können wir vor allem aus dem 2. Satz auf sehr gute Spielaktionen zurückblicken. In unserer neu zusammengewürfelten Mannschaft werden wir in den nächsten zwei Wochen daran arbeiten, konstant konzentriert Druck auf die Gegner aufzubauen, um aus dem nächsten Spiel daheim gegen die FT Freiburg 1 wieder Punkte für uns zu gewinnen.

Nichts zu holen gegen Kleinsteinbach
06.10.2019, 17:19 Uhr von Anna

Am zweiten Saisonspieltag am Samstag Abend, haben wir die VSG Kleinsteinbach bei uns im Otto-Hahn-Gymnasium empfangen. Nach unserer ersten Begegnung vor zwei Wochen beim Verbandspokal, die für uns erfolglos verblieb, waren wir motiviert aus unseren Fehlern zu lernen und diesmal selber Druck auszuüben. Bis auf unsere Kapitänin Valli und unsere Diagonalangreiferin Franzi, die uns verletzungsbedingt nur von der Bank aus unterstützen konnte, waren wir vollständig und so spielten Catrin und Anna im Zuspiel, Manuela und Svea auf der Mitte, Dani auf der Diagonalen, Catrin und Annika auf Außen, Eva sowohl auf Außen als auch auf der Diagonalen und Tina auf der Liberoposition.

Zu Beginn des ersten Satzes schien unser Plan aufzugehen und nach kurzen Anfangsschwierigkeiten, schienen wir mit dem Gegner auf Augenhöhe zu sein. Doch schon bei einem Spielstand von 8:12 musste Joachim die erste Auszeit nehmen, denn der Aufschlagdruck der Kleinsteinbacher war hoch und ein strukturierter Spielaufbau viel uns immer schwerer. Im weiteren Verlauf des Satzes behielt Kleinsteinbach die Oberhand und wir mussten ihn schließlich mit 14:25 verloren geben.

Mit gleichbleibender Aufstellung starteten wir in den zweiten Satz. Ziel war es, durch einen ruhigen aber einfachen Spielaufbau den Gegner zu Fehlern zu zwingen, was uns zwischendurch auch gelang. Allerdings hatten sich die Gegner bereits zu Beginn des Satzes, durch eine Aufschlagserie einen Vorsprung von sieben Punkten verschafft, wodurch die Nervosität auf unserer Seite immer weiter stieg. Auch durch einige Aufschlagfehler haben wir wichtige Punkte an unsere Gegner aus Kleinsteinbach abgegeben, die den Satz mit 25:15 klar für sich entschieden.

Für den dritten Satz nahm Joachim dann einige Veränderungen auf dem Feld vor. Eva wechselte auf Außen und Catrin rückte auf die Zuspielposition. Außerdem kam eine neue Abwehrtaktik zum Einsatz, die uns gegen die Angriffe der Kleinsteinbacher wehrhafter machen sollte. Diese Änderungen haben sich bezahlt gemacht. Immer öfter gelang ein erfolgreicher Spielaufbau und wir konnten zeitweise gut Druck ausüben, sodass auch auf der gegnerischen Seite sichtlich Nervosität aufkam. Auch nach einem Zwischenstand von 11:17 Punkten, haben wir es nochmal geschafft uns auf einen Spielstand von 20:23 heran zu kämpfen. Letztendlich war es aber Kleinsteinbach, die mit einer konstanten Spielweise und deutlich weniger Eigenfehlern den Satz mit 25:20 und damit auch das Spiel mit 3:0 für sich entschieden haben.

Schlussendlich können wir aber auf einzelne Sequenzen dennoch stolz sein und blicken voller Vorfreude und Motivation in Richtung des kommenden Wochenendes. Am nächsten Sonntag geht es für uns nämlich nach Mosbach, wo wir dann unser Punktekonto hoffentlich weiter aufstocken können.

Wir begrüßen unseren ersten Punkt....Hallo Punkt!
02.10.2019, 18:49 Uhr von Svea

Zum Saisonstart in die Oberliga Baden 2019/20 begrüßten die Damen 1 der Baden Volleys SSC Karlsruhe den VC Offenburg 2 im Otto-Hahn-Gymnasium. Offenburg spielte vergangene Saison noch in der Regionalliga, was sie zum Favoriten in diesem Spiel machte, aber trotzdem wollten wir unseren Heimvorteil nutzen. Wir gingen gespannt und motiviert in dieses Spiel. Leider ohne unsere Diagonalangreiferin Franzi, die uns aufgrund ihres Kreuzbandrisses nur mit Statistik und von der Spielerbank aus unterstützen konnte, und unsere Außenangreiferin und Kapitänin Valli. Es spielten im Zuspiel Anna und auch zeitweise Catrin, Manuela und Svea auf Mitte, Dani als Kapitänin auf der Diagonalen, Annika und Catrin auf Außen, Eva sowohl auf Außen als auch auf der Diagonalen und Tina auf der Liberoposition.

Die ersten zwei Sätze waren geprägt von dem Respekt vor dem Gegner und Eigenfehlern von unserer Seite. Doch mit Spielzeit schafften wir es immer mehr in unser Spiel finden und uns wieder an die Halle sowie unseren Gegner zu gewöhnen. Das zeigt auch der Punktestand, während der erste Satz noch mit 15:25 an die Mädels aus Offenburg ging, rückten wir im zweiten Satz mit 21:25 immer näher. Unser Spielaufbau verbesserte sich und schafften es mit starken Aufschlägen immer mehr Druck zu machen. Wir nahmen die Konzentration und die gute Laune mit in den dritten Satz. Jeder konzentrierte sich auf seine eigene Aufgaben, wodurch Ordnung und Ruhe auf unserer Seite einkehrten und wir auch in längeren Ballwechseln die Konzentration behalten konnten. Der Block wurde aggressiver und Angriff und Aufschlag präziser, sodass wir das Spiel bestimmten. Eva machte nach 13 Punkten neun Aufschläge, wodurch wir unsere Führung ausbauen konnten. Nicht einmal die zwei genommenen Auszeiten des VC Offenburg 2 konnten diesen Flow unterbrechen. Dieser Satz ging mit 25:16 verdient an das Team von Joachim Greiner.

Der Spielverlauf der ersten Sätze schien sich jetzt auf der anderen Seite zu wiederholen, ähnlich überrollt, wie wir es im ersten Satz wurden, kämpften sich die Offenburgerinnen wieder zu ihrem Spiel zurück. Es war ein knapper Satz mit einer mal größeren, mal kleineren Führung für den SSC, der weniger deutlich als vorherige mit 25:19 an uns ging. Wir starteten leider nicht so gut in den letzten Satz und Offenburg führte beim Seitenwechsel mit 8:3. Mit der neuen Seite schafften wir es den Abstand zu verringern (8:13), mussten uns letzendes jedoch mit 10:15 gegen die starken Absteiger geschlagen geben.

Alles in allem können wir als neu zusammengestelltes Team stolz auf die letzten drei Sätze sein und mit einem gesammelten Punkt auf das nächste Heimspiel vorbereiten. Unseren Heimvorteil gegenüber der VSG Kleinsteinbach am kommenden Samstag um 20Uhr im OHG wollen wir nutzen und freuen uns daher über Eure Unterstützung!

Neue Spielerinnen gesucht
05.08.2019, 20:02 Uhr von Tom

Die Damenteams des SSC trainieren schon wieder fleißig in der Halle für die kommende Saison, dennoch freuen wir uns immer über Neuzugänge. 💪🏽

Neben dem Training bei lizenzierten Trainern bieten wir noch folgende Extras:🏐

  • Möglichkeit dreimal pro Woche zu trainieren (Damen 1).
  • Erstattung aller Fahrtkosten komplett zu allen Auswärtsspielen.
  • kostenloser Eintritt bei allen Spielen der Bundesligamannschaft.
  • Möglichkeit durch Volleyball etwas Geld nebenher zu verdienen (z.B. durch Aufgaben rund um das Bundesligateam).

Haben wir Dein Interesse geweckt und suchst Du neue Herausforderungen? Dann erreichst Du uns unter (hidden)">kontakt@volleyball-Karlsruhe.de.

Ein Satz ergattert..
25.03.2019, 10:08 Uhr von Dani

Die kleine aber feine Mannschaft der D1 des SSC machte sich am Samstag für das letzte Spiel der Saison 18/19 auf den langen Weg zu den Tabellenführen vom Bodensee. Die Damen des USC Konstanz hatten bisher noch kein Spiel verloren und bisher nur auswärts 5 Sätze abgegeben. Daher wurden die Erwartungen direkt etwas herunter geschraubt. Es war aber auch klar, dass es bei diesem Spiel für die D1 nichts mehr zu verlieren gibt. Aus diesem Grund reisten sie entspannt und guter Laune in den Süden.

Direkt im ersten Satz konnten der SSC mit dem Aufschlag großen Druck auf die Gegnerinnen ausüben und dadurch einen Vorsprung von 9 Punkten zum Spielstand 18:9 herausarbeiten. Auch in Block und Angriff konnten die D1 sehr gut punkten, während die Gegnerinnen auch immer wieder Eigenfehler produzierten. Dennoch schmolz der Abstand bis kurz vor Schluss dahin, da sich Konstanz aufrappelte: Die Aufschläge wurden druckvoller und auch im Angriff setzten sie sich besser durch. Gerade so konnte der Satzgewinn mit einem Endstand von 25:23 gesichert werden.

Der folgende Satz startete so, wie der erste endete. Konstanz übte in allen Bereichen großen Druck auf die D1 aus und hatte damit Erfolg. Sie stellten ihre Angriffe von hart in unsere Hände auf platziert mit Köpfchen bei uns im Feld um. Immer wieder mussten die D1 kleinere Punkteserien der Konstanzer schlucken, sodass diese letztendlich mit einem klaren Vorsprung den Satz 15:25 beendeten. Ähnlich lief es in den Sätzen drei und vier. Dazu kam, dass sich die Konstanzer langsam auf unseren Block einstellten und diesen auch gekonnt für ihre Zwecke nutzen. So gingen auch Satz drei und vier deutlich zu 15 und zu 13 an den USC Konstanz zu einem abschließend Spielstand von 1:3.

Dennoch konnten sich die D1 des SSC Karlsruhe über ein sehr schönes und anstrengendes letztes Spiel der Saison freuen. Immerhin waren sie doch die einzigen, welche den Konstanzer Damen einen Satz zu Hause abluchsen konnten! Nun geht’s ab in die Sommerpause bevor wir dann mit neuem Elan wieder mit der Vorbereitung für die kommende Saison starten.

Keine Punkte im Derby für die Damen1
18.03.2019, 09:01 Uhr von Saskia

Am vorletzten Spieltag stand für uns Damen1 heute (17.03.) die VSG Kleinsteinbach in der heimischen Wildparkhalle auf dem Programm. Aufgrund diverser Ausfälle waren wir allerdings nur noch zu sechst, so dass uns heute Marion (von unseren Damen 2) im Mittelblock und Saskia (reaktiviert) als Libera unterstützten.

Doch gleich der Einstieg des ersten Satzes lief leider ganz und gar nicht rund, so dass schnell ein gehöriger Vorsprung für die Gastmannschaft zu Buche stand. Zwar schafften wir es zur Mitte des Satzes wieder näher heranzurücken, jedoch nicht nah genug - mit 18:25 ging der erste Satz an die Kleinsteinbacherinnen.

Auch die zweite Runde brachte keine Steigerung, im Gegenteil: Wir konnten lediglich 15 Punkte sammeln, definitiv zu wenig. Doch dann platzte im dritten Durchgang endlich der Knoten und wir zeigten uns in allen Elementen von unserer besten Seite. Mit druckvollen Aufschlägen, starken Blocks, spektakulären Abwehr-Aktionen, cleveren Angriffen und einer guten Annahme blieb dieser Satz verdient bei uns.

Hochmotiviert an diese Leistung anzuknüpfen starteten wir auf Augenhöhe mit den Gästen. Keiner konnte sich aber merklich absetzen, so dass alles auf den Showdown am Ende hinauslief. Letztendlich behielten die Gäste die Nerven und wir mussten uns knapp mit 24:26 geschlagen geben. Nächste Woche treten wir zum Saisonabschluss die Fahrt zum ungeschlagenen Tabellenführer USC Konstanz an.

Es spielten: Catrin, Dani, Franzi, Jenny, Marion, Saskia, Svea & Valli.

Nichts zu holen in der Primetime
12.03.2019, 22:27 Uhr von Valli

Am Samstag begrüßten wir den FT Freiburg zu Gast im OHG Karlsruhe. Ziel war es einige Punkte zu erspielen um den Klassenerhalt zu sichern. Doch leider führten einige Umstände dazu, dass unser kleiner Kader sich noch weiter dezimiert hat und wir dann nur mit 7 Personen antreten mussten. Kurzfristig hat Saskia sich bereit erklärt uns nochmal als Libero zu unterstützen (Vielen lieben Dank an dieser Stelle!).

Somit starteten wir mit Jenny im Zuspiel, Wienke und Svea auf Mitte, Dani auf der Diagonalen, Catrin und Valli auf Außen und Saskia auf der Liberoposition in den ersten Satz. Viele Zuschauer sind an diesem Tag zur Primetime gekommen und haben uns kräftig unterstützt. Jedoch starteten wir etwas holprig in den ersten Satz. Probleme in der Annahme und Abwehr und entsprechend wenig Druck im Angriff bescherten den Gegnern viele Punkte. Wir spielten sehr unsicher und der große Vorsprung schien nicht mehr aufholbar. Doch langsam kam unser Selbstbewusstsein zurück und wir konnten noch einige Punkte aufholen so dass das Ergebnis nicht mehr so schlimm aussah. Diesen Schwung wollten wir trotz verlorenen Satz 21:25, in den nächsten Satz mit nehmen.

Doch es kam anders als erhofft. Wieder viele Eigenfehler ließen uns im zweiten Satz alt aussehen und er ging mit 18:25 an die Gäste.

Im dritten Satz starteten wir mit einem Wechsel auf der Diagonalen, Franzi für Dani. Wir ließen uns nicht entmutigen von den vorherigen Sätzen. Auf einmal klappte alles, druckvolle Angriffe, starker Block und Aufschlagserien führten zu einem guten Vorsprung. Unsere Zuschauen feuerten uns kräftig an und der Satz schien uns schon fast sicher. Doch dann kriegten wir weiche Knie und machten in jeder Aktion irgendwelche Fehler so dass die Freiburgerinnen Punkt für Punkt aufholen konnten und bei 23:23 den Ausgleich schafften und dann mit 23:25 das Spiel für sich entscheiden konnten.

Drei wichtige Punkte aus Bad Krozingen mitgenommen
18.02.2019, 15:36 Uhr von Jenny

Am Samstag traten wir in Bad Krozingen gegen die junge Mannschaft des TB Bad Krozingen an. Beim Heimspieltag in der Hinrunde zeigte sich diese Mannschaft, obwohl sie seit Anfang der Saison den letzten Tabellenplatz besetzt, motiviert das Beste zu geben und schaffte es bei uns zwei Punkte zu holen. Das sollte im Rückspiel nicht mehr passieren. Unterstützt vom schönen Wetter entstand im hochmodernen SCC-Bus (Gott sei Dank sind wir lebend angekommen) schon bei der Anreise gute Laune, die wir später aufs Feld mitnahmen, sowie der Anreiz das Ding so schnell wie möglich zu gewinnen.

Der erste Satz ging mit Valli und Anne auf Außen, Svea und Wienke im Mittelblock, Dani auf der Diagonalen, Jenny im Zuspiel und Tina als Libero los. Alles klappte gut und unsere Taktik ging auf, denn schnell konnten wir uns durch ein durchdachtes Spiel in Führung bringen und so die Gegner mit ihren zahlreichen Fans auf der Tribüne ruhig halten. Stabile Annahme, druckvolle Aufschläge und erfolgreiche Angriffe haben dazu geführt, dass wir den ersten Satz 25:12 abschlossen.

Im zweiten Satz ging es mit der gleichen Aufstellung und Motivation weiter. Das Ziel war „einfach“ unser Spiel ruhig und konzentriert durchzuziehen. Viel hatte sich nicht verändert außer, dass wir hier und da Eigenfehler produzierten und dass wir es nicht mehr schafften druckvolle Aufschläge zu machen. Dadurch konnten wir uns den ganzen Satz hindurch auch keinen Vorsprung aufbauen. Nichtsdestotrotz bewahrten wir alle einen kühlen Kopf und setzten uns im Angriff und im Block so gut durch, dass wir auch diesen Satz -nur etwas knapper mit 25:22 - holten.

Der dritte Satz fing aber leider nicht besser an, au contraire. Die Gegner hatten nichts zu verlieren, somit brachten sie durch einige Wechsel und ein paar Glückstreffer mit ihren – O-Ton Joachim - Harakiri Aufschlägen unsere Annahme zum Wackeln und machten es uns schwer ins Spiel zu kommen. Der Versuch etwas zu ändern kam mit dem Wechsel von Franzi für Dani auf der Diagonalen, aber leider hatte sich Bad Krozingen schon um einige Punkte distanziert und wir konnten diese nicht aufholen. Erst als Catrin für den Aufschlag eingewechselt wurde schafften wir es durch ihrer Aufschlagserie und einen super Block endlich wieder zum Ausgleich zu kommen. Ab diesen Moment fing ein Kopf an Kopf Rennen bis zum Punktestand von 23:23 an, was sich aber nicht mit unserem Sieg beendete. Angefeuert vom Heimpublikum fanden die gegnerischen Mädels die richtige Stimmung um die letzten zwei Punkte zu machen und wir mussten diesen Satz abgeben.

Im vierten Satz ging es mit unveränderter Aufstellung weiter. Die kurze Pause half jeder von uns die innere Ruhe zu finden und den Fokus auf die eigenen Aufgaben zu legen, also betraten wir diesmal wieder hochkonzentriert das Feld. Zügig schafften wir es dank einer langen Aufschlagserie von Svea und später noch einer von Franzi uns eine deutliche Führung zu erarbeiten. Dazu waren wir mit gut positioniertem Block, guter Abwehr und direkten Punkte im Angriff nur noch wenige Punkte vom Sieg entfernt. Bedauerlicherweise dauerte es bis dahin länger als erwartet, denn statt den Sack zu zu machen, rutschten wir wieder in eine Tief-Phase ab und wären fast noch eingeholt worden. Ein Punkt für uns ein Punkt für die, so ging es bis 24:20 weiter, als die Gegner uns den Sieg mit einem Aufschlagfehler schenkten.

Weitere drei Punkte für den SSC und wir klettern langsam in der Tabelle hoch, immer weiter weg vom Abstiegsplatz!! Jetzt haben wir zwei spielfreie Wochenenden und drei Wochen Zeit wieder alle Kräfte zu sammeln und uns auf den Heimspieltag gegen Freiburg am 9. März vorzubereiten.

Revanche geglückt!
04.02.2019, 14:29 Uhr von Catrin

An unserem Heimspieltag am 2.2. empfingen wir den SV Bohlingen im OHG. In der Hinrunde mussten wir nach einer 2:0 Satzführung den Sieg noch 2:3 an Bohlingen abgeben. Dies wollten wir in der Rückrunde natürlich wieder gut machen.

Zu unserem Glück half uns an diesem Spieltag Annes Schwester Lena aus, welche zu Besuch war. Und da Svea im Urlaub war rückte Valli auf die Mitte-Position. Also starteten wir in den ersten Satz mit Anne und Lena auf Außen, Wienke und Valli auf Mitte, Jenny im Zuspiel und Franzi auf Diagonal und Tina als Libero. Anfangs wackelte unsere Annahme wodurch sich der Gegner einen Vorsprung verschaffen konnte, doch wir kamen immer mehr ins Spiel und konnten oftmals durch gute Angriffe und Blocks punkten. Gegen Ende des ersten Satzes lagen wir voraus und es schien schon fast sicher, dass wir den Satz für uns entscheiden könnten, doch Nervosität schlich sich in unser Spiel und wir mussten den Satz knapp mit einem 24:26 abgeben.

Im zweiten Satz wechselte Dani für Franzi auf die Diagonal Position. Die Bohlingerinnen überzeugten mit einer guten Annahme wohingegen unsere immer noch Schwachstellen hatte. Auch mehrfache gute Abwehraktionen machten es uns nicht einfach direkte Punkte zu erzielen. Am Ende lagen wir wieder voraus, doch bei 21 Punkten funktionierte bei uns nichts mehr. Mehrere Annahmefehler und dadurch resultierende schwache Angriffe ließen den Gegner aufholen und schließlich mit einem 21:25 gewinnen.

Das wollten wir nicht auf uns sitzen lassen, mit einem erneuten Wechsel auf der Diagonal Position starteten wir in den dritten Satz. Anfangs schien es so als ob sich die Bohlinger perfekt auf uns eingestellt hätten. Sie hatten weiterhin eine stabile Annahme und eine gute Abwehr. Doch auch bei uns lief es insgesamt besser. Die Stimmung war wieder oben und unser Kampfgeist überwog. In diesem Satz konnten wir unsere Leistung bis zum Ende oben halten und so gelang uns der Satzgewinn mit einem 25:20.

In den vierten Satz starteten wir genauso selbstsicher wie wir den letzten beendet hatten. In der Annahme lief es besser und dadurch konnten wir unsere Variabilität im Angriff zeigen. Auch mit unserem Aufschlag setzten wir die Mädels von Bohlingen weiter unter Druck. Auch diesen Satz entschieden wir mit einem 25:21 für uns, also ging es in den letzten, entscheidenden Satz.

Zu unserer Überraschung wählten die Gegner Annahme bei der Auslosung, obwohl sie diese gewannen. Das mussten sie gleich darauf bereuen, denn Jenny legte eine beeindruckende Serie im Aufschlag hin. Das Glück war auf unserer Seite, wir machten Druck im Aufschlag, die Bohlinger produzierten im Angriff Eigenfehler und aus Danke-Bällen verwandelten wir die Punkte. Wir führten 9:0, dann schafften es die Bohlinger jedoch einen Punkt zu erzielen und machten selbst wieder Druck im Aufschlag. Doch das bekamen wir schnell in den Griff und ließen uns nicht mehr beeindrucken und schlossen den fünften Satz mit einem 15:6 für uns ab.

Somit konnten wir das Spiel einmal komplett umdrehen und zwei Punkte für uns gewinnen, Revanche geglückt!