Das Beste kommt zum Schluss – oder auch nicht.
19.03.2018, 17:08 Uhr von Lena B

Mit nicht wenig Druck fuhren wir diesen Samstag zu unserem letzten Gegner der Saison, dem VC Eppingen. Wie es der Zufall wollte, trafen an diesem Tag die drei Teams in Eppingen aufeinander, die unseren und ihren eigenen Abstieg in der Hand hatten: Wir, platziert auf dem vorletzten Tabellenplatz trafen auf Eppingen, die in der Tabelle zwei Plätze über uns standen. Direkt über uns stand Brötzingen, die mit einem Abstand von zwei Punkten nicht unerreichbar fern für uns schienen, um unseren Abstieg nach der fulminaten Aufholjagd der letzten Spieltage noch zu verhindern. Dafür mussten wir allerdings das Spiel gegen Eppingen gewinnen, während Brötzingen verlieren musste.

So begann also das erste Spiel zwischen dem VC Eppingen und uns. Der erste Satz startete solide, mit guter Stimmung, lautstarker Unterstützung durch die mitgereisten Fans und einem Spiel, das auf Augenhöhe verlief. Bei einem Punktestand von 17:19 gegen uns verließen uns die Nerven und die starken Aufschläge der Gegnerinnen ließen sich für uns nicht mehr unter Kontrolle bringen. Weder ein danach durchgeführter Spielerwechsel noch eine Auszeit konnten uns aus diesem Loch ziehen, so dass der erste Satz eher deutlich an den Gegner ging. Der zweite Satz startete deutlich besser, so dass wir uns zur Satzhälfte einen Vorsprung von einigen Punkten erarbeiten konnten, den wir auch bis kurz vor Schluss halten konnten. Was uns dann davon abhielt, den Sack zuzumachen, um diesen Satz nach Hause zu bringen, das mag vielleicht eine nachgelagerte Spielanalyse bringen, ist aber auch hinfällig, da der Satz leider dann 23:25 gegen uns endete. Gute Aufschläge und kraftvolle Angriffe der Gegner waren bestimmt ein Faktor, flatternde Nerven bei uns vielleicht ein anderer. Daher galt es nun im dritten Satz zu zeigen, was wir in den letzten Spielen ja auch eindrucksvoll bewiesen hatten: Mithalten können wir in dieser Liga schon und Gewinnen auch! Neuen Mutes starteten wir in den dritten Satz, in dem wir aber zunächst mit einem deutlichen Rückstand von Beginn an zu kämpfen hatten. Wir fingen uns aber wieder und zogen dank einer starken Aufschlagsserie von Jessy auch wieder punktgleich mit den Gegnern, so dass der weitere Satzverlauf recht ausgeglichen verlief. Recht ausgeglichen blieb es auch bis zum Schluss, so dass der Endspurt ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um Punkte war – das wir aber leider 24:26 verloren.

Damit war das Spiel, von dem wir uns viel erhofft hatten, leider sehr schnell wieder vorbei. Wir haben es einfach nicht geschafft, unsere Leistung abzurufen und in das Spiel einzubringen.

Damit geht für uns eine Saison zu Ende, die uns definitiv unsere Schwächen aufgezeigt hat, unseren Abstieg in die Bezirksliga bedeutet, aber uns auch als Mannschaft zusammen wachsen und steigern hat lassen. Daher auf ein Neues, wir sammeln den Sommer über neue Kräfte, kurieren alle Verletzungen aus und kehren dann in die nächste Saison umso gestärkter wieder zurück!

Abstiegskampf - die heiße Phase
12.03.2018, 19:55 Uhr von Lisa

Hoch motiviert von dem vorherigen Sieg gegen den Tabellenführer starteten wir in den Heimspieltag. Im ersten Spiel stand uns der TV Eppingen gegenüber. Wir konzentrierten uns, trotz einiger Spielerausfälle, auf unser gewohntes Spiel, was uns zu Beginn nur teilweise gelang. Es verlief sehr ausgeglichen, denn Eigenfehler konnten auf beiden Seiten nicht verhindert werden und so spielten wir uns immer mit einem Punkt Rückstand bis zum 22:23. Dank starker Nerven und der hochgehaltenen Euphorie, die Dank der Bank bis auf das Spielfeld überschlug, konnten wir den ersten Satz mit 26:24 für uns gewinnen. Auch im zweiten Satz blieb der Spaß am Spiel und wir fanden in unsere Routine, so dass wir bereits am Anfang einen kleinen Vorsprung ausbauen konnten. Anstatt uns auf diesem auszuruhen, zeigten wir bis zum Schluss unser Können, das uns zu einem 25:10 verhalf. Im letzten Satz, der uns zu wichtigen 3 Punkten verhelfen sollte, zog sich ein Abstand von drei bis vier Punkten bis zum Ende durch. Die Motivation unserer Gegner wurde durch unsere immer weiter verdrängt und somit ging auch der letzte Satz mit 25:20 an uns.
Nach diesem tollen, ersten Spiel, galt es nun auch im zweiten keine wichtigen Punkte zu verschenken. Dies schien uns auch von Anfang an gut zu gelingen. Der erste Satz war sehr ausgeglichen aber wir lagen immer ein paar Punkte vorne und konnten uns am Ende, wenn auch nur knapp, mit 25:23 durchsetzen. Im zweiten Satz schien dies ähnlich, obwohl Bretten öfters die Nase vorne hatte. Zwei Aufschlagserien von Katja und Mareike brachten uns jedoch wieder in Führung, sodass wir diesen Satz sogar mit 25:19 für uns gewinnnen konnten. Alles schien wie im ersten Spiel und der Sieg war schon zum Greifen nahe. Da hatten wir die Rechnung aber ohne die Mädels aus Bretten gemacht. Diese lagen, wie schon im zweiten Satz, auch im dritten immer eine Spur vorne. Diesmal konnten wir diesen Vorsprung leider nicht mehr einholen und mussten den Satz mit 21:25 abgeben. Ähnlich sollte auch der nächste verlaufen. Trotz zwischenzeitlichem Aufwind reichten die Kräfte nicht und die Brettener Mädels schlugen uns mit 19 zu 25 Punkten. Der Entscheidungssatz ging, genau wie die beiden zuvor, bei einem Punktestand von 11:15 an den TV Bretten. Trotz des nicht ganz so gut verlaufenen zweiten Spiels, war es ein erfolgreicher Heimspieltag, nachdem noch alles drin ist und der Klassenerhalt immer noch zu schaffen ist.

Dabei waren: Anka, Alisa, Leni, Mareike, Sarah B., Lisa, Katja, Annika, Jessy, Hella, Karin und Christina

Damen 2 gewinnen im Derby gegen den KIT SC
27.02.2018, 17:38 Uhr von Lisa

Nachdem die Saison bisher nicht so gelaufen war, wie wir uns das gewünscht hatten, ging es uns am vergangenen Samstag vor allem darum Spaß zu haben. Gegen den - wenn auch nach dem ersten Spiel etwas geknickten - Tabellenführer gelang uns recht überraschend ein glatter 3:0 Sieg. Durch eine stabile Annahme und eine konzentrierte Abwehrleistung konnten wir von Beginn an mithalten und den ersten Satz mit 25:23 für uns entscheiden. Der zweite Satz war einerseits geprägt von Aufschlagfehlern auf beiden Seiten und andererseits von langen Ballwechseln, was beide Trainer zu frühen Auszeiten bewegte. Beim Stand von 23:24 sicherten wir uns dann erneut das Aufschlagsrecht und Lena konnte den Gegner kräftig unter Druck setzen, sodass der Satz mit 26:24 an uns ging. Auch der dritte Satz war umkämpft. So konnte sich der KIT SC zur Mitte des Satzes zunächst ein paar Punkte absetzen, bevor wir uns mithilfe druckvoller Aufschläge von Jessy am Ende des Satzes wieder herankämpften und diesen schließlich mit 25:22 gewannen. Fazit: Sebbe sollte öfter Wetten auf uns abschließen. Dabei waren: Jessy, Lena, Leni, Karin, Rebecca, Mareike, Anka, Lisa, Marta und Sarah, sowie Sebbe als Trainer und Hella als Co-Trainerin.

Leider wieder nicht gereicht...:(
31.01.2018, 13:09 Uhr von Lisa

Nach dem Heimsieg gegen Bühl wollten wir am 27.01.18 direkt den nächsten Sieg nach Hause bringen. Der Gegner war der TSV Mühlhausen/Würm in Tiefenbronn. Mit der Motivation des letzten Sieges wollten wir in den ersten Satz starten. Mit der Startaufstellung von Jessy als Zuspielerin, Katja und Rebecca auf Außen, Karin auf Diagonal, Leni und Mareike auf Mitte und Anka als Libera gingen wir an den ersten Aufschlag. Schnell mussten wir feststellen, dass der Gegner einen starken Mittelangriff hatte und vor allem starke Angaben, welche uns Probleme in der Annahme bereiteten. Und obwohl der TSV nur einen Einerblock stellte, fiel es uns meistens schwer einen druckvollen Angriff zu machen. Schnell lagen wir zurück und auch ein Wechsel der Außenpositionen konnte die Satz-Niederlage von 12:25 nicht mehr verhindern. In den zweiten Satz starteten wir besser und auch unsere Angaben brachten die Gegner kurzzeitig ins schwanken, doch schnell fanden sie wieder in ihr gewohntes Spiel, was es uns wieder schwerer machte und wir auch diesen Satz mit 17:25 abgeben mussten.

Im dritten und letzten Satz war die Annahme zwar schon besser, doch die Angriffe der Gegner konnten wir entweder nicht abwehren oder nach der Abwehr nicht durch einen eigenen Angriff verwandeln. So war dieser Satz schnell gespielt und ging deutlich an die Pforzheimer mit 8:25. Trotz dieser 0:3 Niederlage konzentrieren wir uns auf das nächste Spiel am 24.02 gegen den KIT SC.

Dabei waren: Anka, Mareike, Rebecca, Hella, Jessy, Karin, Katja, Lena, Leni, Lisa, Sarah B., Catrin und Eu als Trainerin

Durststrecke (teilweise) beendet?!
31.01.2018, 13:08 Uhr von Lisa

Den Kopf über die Weihnachtspause freibekommen waren wir hoch motiviert und maximal positiv eingestellt. Bereits im Hinspiel war es uns phasenweise gelungen die VSG Ettlingen/Rüppurr 3 zu ärgern. Daran wollten wir im Rückspiel anknüpfen und noch eine Schippe drauf legen. Dem entsprechend gelöst und voller Freude, dass endlich wieder Volleyball gespielt wurde, war die Stimmung auf dem Feld.
Im ersten Satz konnten wir dies jedoch noch nicht in ausreichend Punkte umwandeln. Wir starteten gut mussten nach dem 6:6 jedoch schnell zwei Aufschlagserien zum 8:16 einstecken. Den Rückstand konnten wir leider nicht mehr aufholen und verloren den ersten Satz mit 15:24.
Im ersten Satz wurden wir somit leider noch nicht für unseren Kampfgeist bezahlt, den am heutigen Tag die ganze Mannschaft auf dem Feld und der Bank spürte. Dennoch starteten wir denkbar ungünstig mit einem 0:6 Rückstand in den zweiten Satz. Nach dem die Aufschlagserie gebrochen war, waren wir bis um Satzende ebenbürtig. Hier konnten wir sogar mit starken Aufschlägen von Karin, Rebecca und Leni den Abstand verringern. Am Ende fehlte nicht mehr viel den Satz noch zu drehen. Der zweite Satz endete denkbar knapp mit 23:25.
Die starke Abwehrleistung vervielfachte den Spielspaß und feuerte die Stimmung weiter an und motivierte für den dritten Satz. Ob wir selbst mit 3 Punkten zunächst in Führung gehen konnten mussten wir erneut zu Beginn des Satzes Ettlingen ziehen lassen und gewährten ihnen einen Vorsprung von vier Punkten zum 6:10. Wieder kämpfen wir uns über starte Blocks und Abwehraktionen ran bis auf ein 23:23. Letztlich mussten wir dann jedoch leider auch im dritten Satz geschlagen geben. Die Stimmung und gute Leistung gegen einen starken Gegner, aus dem oberen Drittel der Tabelle, macht Mut für die kommenden Spiele.

Am Samstag den 20.01.2018 traf die zweite Damenmannschaft des SSC Karlsruhe als Gastgeber im neuen Jahr auf den TV Bühl.
Nach einer langen Zeit ohne Punkte in der Tabelle konnten die Damen einen klaren 3:0 Sieg gegen den TV Bühl holen und so ihre Serie der Niederlagen unterbrechen.
Trotz einem starken angeschlagenen Kader des SSC schafften es die zweiten Damen sich als ernstzunehmender Gegner zu repräsentieren. Eine kontinuierliche gute Stimmung und die Vermeidung von Eigenfehlern halfen dabei, sich die Punkte nach Hause zu holen. Dazu beigetragen haben des Weiteren druckvolle Aufschläge von Katharina Daschewski und Mareike Mühleis im zweiten und dritten Satz. In der Annahme wurde sich deutlicher abgesprochen, sodass auch hier nochmals Fehler vermehrt vermieden werden konnten.
Der TV Bühl hatte ein großes Loch auf der kurzen Position sechs. Dies hatten die Damen des SSC Karlsruhe schnell raus und legten vorausschauend auf die Mitte des Spielefeldes und konnten somit einige Punkte für sich gewinnen. Auch starke Angriffe sowohl von außen, der Mitte und der Diagonalangreiferin konnten sich gegen den Block durchsetzen und ihre entsprechende Wirkung erzielen. Selbst die genommenen Auszeiten von TV Bühl konnten den Ehrgeiz und Eifer der Damen nicht unterbrechen. Die gesamte Mannschaft von Karlsruhe, die an diesem Tag vor Ort war, konnte eingesetzt werden. Alle zeigten gute und zufriedene Leistungen, welches sich im Endergebnis wieder spiegelte. Zudem war eine ansteigende Besserung von Satz zu Satz erkennbar, welches ebenfalls an den Satzverhältnissen zu erkenne ist. Die zweite Damenmannschaft des SSC Karlsruhe geht zuversichtlich, gut gestimmt und mit neu entfachtem Ehrgeiz in die nächste Spielpartie am 27.01.2018 gegen den tabellenzweiten TSV Mühlhausen/ Würm, mit der Hoffnung, diesen etwas an der Spitze ärgern zu können.

Es spielten: Lena Bergmann, Katharina Daschewski, Anka Diringer, Martha Gianre, Lena Kindor, Mareike Mühleis, Hella Müller, Lisa Zang, Jessica Rieder, Karin Krautter Rebecca Bley (25:19; 25:16; 25:15)

Die neuen Sprüche haben leider auch nicht geholfen
05.01.2018, 08:52 Uhr von Mareike

Top motiviert und mit neuen Schlachtrufen sind wir mit 12 Spielerinnen nach Pforzheim gefahren. Im ersten Satz waren wir leider zu nervös und hatten gleich einen Rückstand von 4 Punkten. Durch gute Stimmung und gute Angriffe haben wir es geschafft den Rückstand aufzuholen. Allerdings hat uns das nötige Glück/Können gefehlt, um den Satz zu gewinnen. Im zweiten Satz spielten wir mit gleicher Aufstellung weiter. Rebecca und Katja auf Außen, Karin Diagonal, Lisa im Zuspiel und Leni und Mareike auf Mitte. Bei diesem Satz wollte leider gar nichts laufen. Da gibt es nicht viel darüber zu sagen. Im dritten Satz wollten wir mit frischen Wind starten. Jessi ging für Lisa zum Zuspiel und Marta wechselte für Rebecca. Wir konnten bessere Angriffe machen und unsere Annahme war viel besser. Doch leider hat uns auch bei diesem Satz der Druck gefehlt, um die nötigen Punkte zu machen. Im dritten Satz versuchten wir wieder durch Motivation uns bei Laune zu halten. Jedoch haben wir auch diesen Satz zu 19 abgegeben.

Dieses Spiel haben wir verloren . Doch es kommen noch einige Spiele und wir geben die Hoffnung nicht auf. Denn bis jetzt haben wir noch nicht das gezeigt, was wir eigentlich wirklich können.

Es spielten: Lena, Hella, Anka, Lisa, Jessi, Rebecca, Marta, Leni, Mareike, Katja, Karin, Kim

Rückrunde ole!
02.12.2017, 08:09 Uhr von Leni

Am Sonntagmorgen fuhren wir für das letzte Spiel der Hinrunde nach Bretten. Das Ziel war die Konzentration dieses Mal oben zu halten und endlich wieder ein paar Punkte zu sammeln. Der erste Satz startete vielversprechend. Während der ersten Ballwechsel wirkte der Gegner sehr unruhig. Zwar fanden die Mädels des TV Bretten schnell ins Spiel, doch auch wir konnten uns behaupten. Bis zum Spielstand von 18:19 war es ein ständiges hin und her, danach lagen die Gegnerinnen des TV Bretten leider immer eine Nase vorn und wir mussten den Satz schließlich mit 25:21 abgeben. Der zweite Satz startete wie auch der erste recht ausgeglichen, allerdings konnte TV Bretten durch eine Aufschlagserie mit 7 Punkten in Führung gehen. Das schafften wir nicht mehr einzuholen und verloren den Satz 25:19. Im dritten Satz führten wir zu Beginn zwar, allerdings gaben wir auch hier die Führung durch zu viele Eigenfehler ab. Vor allem mit einigen Aufschlagfehlern schenkten wir den Gegnerinnen viele Punkte, so dass wir den Satz 18:25 verloren. Die Hinrunde ist somit mit lediglich einem Sieg für uns vorbei. Nun haben wir die Chance, in der Rückrunde umzusetzen, was wir die letzten Monate in der Landesliga gelernt haben und den anderen zu zeigen, was wir wirklich können! Dabei waren: Lena, Rebecca, Katja, Anka, Marta, Mareike, Hella, Alisa, Lisa, Catrin (Danke für deine Unterstützung!), Leni

Pleiten, Pech und Pannen
22.11.2017, 19:48 Uhr von Lena B

Am vergangen Samstag sollten wir unser vorletztes Spiel der Hinrunde in Eppingen bestreiten. Voller Elan und Motivation ging es aus Karlsruhe los – bis uns ein streikender Zylinderkopf den ersten Strich durch die Rechnung zu machen versuchte. Aber trotz dieses Ausfalls eines komplett besetzten Autos und der Bedingung, dass die Fahrzeughalterin vom ADAC samt Auto mit nach Karlsruhe genommen werden musste, ließ uns das noch nicht wanken. Dank glücklicher Umstände konnten die vier Mitfahrer von einem weiteren Auto aufgesammelt und die fünfte im Bunde dank mitdenkender Eltern doch noch rechtzeitig zum zweiten Spiel in Eppingen einlaufen. Einzig bei der Schiri-Frage für das erste Spiel gab es noch einen kurzen Engpass, der aber glücklicherweise durch unsere Trainerin gelöst werden konnte.

Die erste Hürde also gemeistert, standen wir mit etwas veränderter Startaufstellung auf dem Feld gegen Eppingen, die zuvor den damals noch Erstplatzierten Mühlhausen/Würm mit 3:0 vom Platz gefegt hatten. Bei uns fehlten sowohl auf der Außen- als auch der Mitteposition einige Spielerinnen, so dass wir kurzerhand noch eine der Liberas für Außen bereithielten.

In den ersten Satz starteten wir gleichauf, die Aufschläge und Punkte gingen hin und her, bis zu einer Aufschlagsserie der Gegner, die uns einen Punkterückstand von acht zur Aufgabe gab. Nachdem wir die Aufschläge wieder – zugegebenermaßen eher zu spät – im Griff hatten, konnten wir wieder ein paar Punkte gut machen, haben gleichauf gespielt, den Vorsprung allerdings nicht mehr einholen können und den Satz daher zu 17 abgegeben.

Im nächsten Satz sollte alles besser werden. Wir kämpften auch um die starken Angriffe der Außenspieler der Gegner und die kurzen zweiten Bälle der Zuspielerin und hatten so bei einem recht ausgeglichenen Satz die Nase immer einen Hauch vorne. Durch eine gute Aufschlagsserie unsererseits verschafften wir uns vier Punkte Luft, die uns letztendlich auch den Sieg dieses zweiten Satzes mit 25:21 einbrachte.

Über den dritten Satz gibt’s leider nicht viel zu sagen – der war einfach nichts. Wo wir mühsam einen Punkt herauskratzten, machten die Gegner zwei, drei Punkte bevor sie den Aufschlag abgaben. Wir hatten immer noch mit den starken Angriffen, aber auch viel ärgerlicher mit unseren eigenen unnötigen Fehlern zu kämpfen. Das führte zu einem leider sehr deutlich verlorenen Satz.

Die letzte Chance noch Punkte mit nach Hause zu nehmen war also der vierte Satz. Auch der Start in diesen gelang wieder gut, wir spielten gut mit. Nachdem die Eppinger dann mit ein paar Punkten vorauslagen, mobilisierten wir nochmal unsere Kräfte und schlossen durch eine Aufholjagd von sieben Punkten wieder auf, so dass die letzten Punkte nochmals richtig spannend werden sollten. Inzwischen hatten wir auch die starken Außenangriffe besser im Griff, indem wir die Linie im Block zumachten. Dadurch konnten wir sowohl im Block als auch in der Abwehr einige Erfolge verzeichnen. Eine enge Geschichte waren dann die letzten Punkte, bei der dann auch das immer zahlreicher werdende Publikum ordentlich mitfieberte. Leider war das Glück und die Nervenstärke nicht auf unserer Seite, so dass wir den Sieg mit 24:26 an Eppingen abgeben mussten.

Schade drum, eine Steigerung unserer Leistung sieht man allemal. Dennoch brauchen wir wohl noch etwas bis wir uns auf das Landesliga-Niveau eingespielt haben.

Dabei waren Alisa, Anka, Hella, Katja, Karin, Leni, Lena, Lisa und Martha.

Der frühe Vogel kann mich mal!
13.11.2017, 10:01 Uhr von Lisa

Am Sonntag, den 12.11.17, machten wir uns zu einer sehr unchristlichen Zeit auf nach Ettlingen. Das Aufwärmprogramm startete um 08:35, sodass wir um 10 Uhr spielbereit waren. Mit 12 Spielerinnen waren wir sehr gut aufgestellt und hatten sogar unser doppeltes Trainergespann, sowie die sich auf dem Weg der Besserung befindende Inna dabei (Vielen Dank fürs die Hilfe beim Schiedsgericht!). Es hätte also nichts schief gehen dürfen.
Der erste Satz lies dies auch vermuten. Mit einer soliden Startaufstellung, die Leni und Mareike auf der Mitte, Katja und Kim auf Außen, Hella und Anka als unsere Liebara, sowie Karin auf Diagonal und Lisa im Zuspiel positionierte, gingen wir an den Start. Von Anfang an kam Ettlingen mit unserer Spielweise nicht so gut zurecht und obwohl wir selbst ein wenig gehetzt waren und nicht unsere Bestleistung zeigten, behielten wir die Nerven und brachten den Satz mit 25:23 Punkten nach Hause.
Die Aufstellung wurde beibehalten und man wollte sich im zweiten Satz weiter stabilisieren und ein ähnliches Ergebnis erzielen. Die klappte dann weniger gut. Die Annahme kam oft zu dicht, das Zuspiel war unpräzise und deshalb konnte im Angriff nicht genug Druck ausgeübt werden. Zusätzlich hatten die Ettlinger sich jetzt wesentlich besser eingespielt und es kam auch mehr zurück von der gegnerischen Seite. Zwei Spielerwechsel sollten die Situation verbessern, jedoch war dies nicht mehr möglich. Der Satz ging mit nur 10 Punkten auf unserer Seite an Ettlingen.
Der Stellertausch wurde beibehalten und wieder motiviert in den nächsten Satz gestartet. Die Problemen waren jetzt zwar weniger aber Ettlingen hatte ein effektives Mittel gegen uns gefunden: kurze Lobs hinter den Block. Trotz mehreren Auszeiten und Hinweisen der Trainer war es sehr schwer sich darauf einzustellen und man wusste sich nicht so recht zu helfen. Die Mannschaft machte dennoch eine bessere Figur als im Satz davor und beendete diesen mit 18 Punkten.
Der letzte Satz verlief ähnlich und Ettlingen spielte weiter mit uns. Die Mannschaft wehrte fast jeden unserer Bälle ab und man kam einfach nicht durch. Auch eine Verstärkung in der Abwehr durch Sarah B., die auch einen wunderschönen Angriff verwandeln konnte, führte keine Wende herbei und wir gaben auch diesen Satz mit 17 Punkten ab.
Als Fazit bleibt zu sagen, dass wir selbst mit einer gute Mannschaft aus dem oberen Drittel der Tabelle gut mithalten können, sofern wir unser bestes Volleyball spielen. Daran wollen wir nun im Training weiter arbeiten. Zum Schluss noch vielen Dank an Jessi, die uns am Sonntag ausgeholfen hat und deren Unterstützung auch sehr willkommen war. :)
Es spielten: Kim, Sarah B., Katja, Anka, Marta, Leni, Karin, Mareik, Hella, Alisa, Jessi, und Lisa.

Endlich mal wieder Heimspieltag! ;)
07.11.2017, 21:45 Uhr von Alisa

Am vergangenen Heimspieltag sollten uns zwei Spiele erwarten. Wir spielten das erste Spiel gegen den noch am Samstag zweitplatzierten KIT SC und das zweite Spiel gegen den VC Eppingen.
Los ging das erste Spiel mit der üblichen Aufstellung, so dass eigentlich eine solide Mannschaft auf dem Feld stand. Schon in den ersten drei Punkten übernahmen wir gleich die Führung. Doch davon lies sich der KIT SC nicht erschrecken und übernahm somit auch immer wieder einen leichten Vorsprung. Zwischendrin wurde immer wieder eine Annahme verschoben und durch ein paar Eigenfehler konnte unser Gegner KIT SC uns abhängen. Wir verloren den ersten Satz mit 16:25 Punkten. Doch davon wollten wir uns nicht unterkriegen lassen und starteten selbstbewusst und willensstark in den nächsten Satz.
Der Satz wrde ausgeglichen gespielt. Wir holten immer wieder mit einer sehr starken Abwehr und guten Angriff auf. Doch leider mussten wir auch den zweiten Satz mit 17:25 Punkten an den KIT SC abgeben.
Wir nahmen uns vor im dritten Satz noch mal Gas zu geben und weiter so stark zu kämpfen und die Ruhe bei langen Ballwechsel zu behalten. Dies hielt leider nicht länger an. Die KIT SC-Mädels übernahmen nach der Halbzeit die Führung. Diese konnten wir leider nicht mehr aufholen. So mussten wir den dritten Satz mit 11:25 Punkten an KIT SC abgeben.

Nach unserem Spiel gegen den Kit SC starteten wir mit Mareike, Leni, Lisa, Kim, Martha und Karin in den Ersten Satz gegen den VC Eppingen. Nachdem wir am Anfang 7:2 zurücklagen, versuchten wir um jeden Ball zu kämpfen und den Abstand wieder etwas zu verringern. Der Satz war geprägt von teilweise sehr langen Ballwechseln, und wir schafften es am Ende nochmal ziemlich gut aufzuholen, jedoch verloren wir den Satz leider knapp mit 23:25. Auch im zweiten Satz starteten wir mit der gleichen Aufstellung und schafften es nach einem Kopf an Kopf rennen die Führung zu erlangen, was mit an einer top Aufschlagserie von Leni lag. Diese konnten wir bis zu dem Spielstand 16:16 halten, doch danach schafften wir es nicht mehr den Ball tot zu machen, weshalb VC Eppingen am Ende doch mit 25:21 gewann. Jetzt waren wir richtig motiviert den nächsten Satz zu holen! Im dritten Satz veränderten wir dann die Aufstellung und starteten am Anfang direkt gut gelaunt ins Spiel, und konnten von Anfang an mit dem Gegnerteam mithalten, und bei 15:14 durch einige sehr gut platzierte Angriffe die Führung erlangen und halten, so dass wir am Ende mit 25:20 den Satz als Sieg verbuchen konnten. Der vierte Satz war am Anfang wieder relativ ausgeglichen, mal punkteten die anderen, mal wir. Jedoch schafften unsere Gegner es irgendwann den Vorsprung zu vergrößern, und wir schafften es nicht mehr sie einzuholen, dass wir diesen Satz leider mit 25:16 abgeben mussten.
Alles in allem lässt sich sagen, dass wir das Spiel zwar verloren haben, die Sätze jedoch relativ knapp ausgegangen sind, und wir alles in allem gut gespielt haben. Die Spiele haben auf jeden Fall echt Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf den 12.11!

In der Landesliga angekommen?!
20.10.2017, 20:46 Uhr von AnKa

Am Sonntag war ein großer Heimspieltag von Damen 2, Damen 3 und Herren 3 in der Wildparkhalle in Karlsruhe. Wir empfingen bei uns die Mannschaften TV Brötzingen und TSV Mühlhausen/ Würm. Mit 11 Spielerinnen, mit unserer Trainerin Eu und mit unserem zweiten Trainer Sebbe spielend als Libero auf dem Nachbarfeld, starteten wir motiviert in die erste Runde. Im ersten Satz fiel es uns schwer in das Spiel hineinzufinden. Hier und da wurde eine Annahme verschoben und durch ein paar Eigenfehler konnten unsere Gegner TV Brötzingen uns abhängen. Wir verloren den Satz mit 13:25 Punkten. Doch davon wollten wir uns nicht unterkriegen lassen und gingen selbstbewusst und willensstark in den nächsten Satz. Zunächst boten wir uns ein Kopf an Kopf rennen mit den Damen von Brötzingen. Wir verringerten unsere Eigenfehler, konnten selbst durch starke Angaben die Gegner aus dem Konzept bringen und das Abwehrbollwerk hielt stand. Wir konnten den Vorsprung ausbauen und holten uns am Schluss entschlossen und voller Freude den zweiten Satz mit 25:18 Punkten. Nun wollten wir das Niveau halten und den nächsten Satz für uns gewinnen. Doch leider nahm die Stabilität der Annahme im dritten Satz wieder ab und auch mit unseren Angriffen konnten wir uns weniger durchsetzen, sodass wir den Satz leider abgeben mussten. Ebenfalls im vierten Satz hatten wir mit einer durchwachsenen Annahme zu kämpfen und konnten dadurch weniger Druck im Angriff ausüben. Letztendlich verloren wir den vierten Satz mit 20:25 und hatten somit das Spiel mit 1:3 verloren. Leider konnten wir nur in einem Satz unser ganzes Können unter Beweis stellen, jedoch hat uns dieses Spiel gezeigt, dass wir in dieser Liga gut mithalten können, wenn wir unsere Eigenfehler reduzieren und unsere Annahme stabiler wird. Nichtsdestotrotz hat das Spiel uns gefordert und sehr viel Spaß gemacht. Während der kurzen Pause zwischen unseren beiden Spielen, versuchten wir den enttäuschenden Verlauf des Spiels gegen Brötzingen abzuhacken und uns auf Mühlhausen/Würm zu konzentrieren. Zum zweiten Spiel war auch Hella am Start. So konnten wir wieder unsere gewohnte Taktik mit Annahme und Abwehrlibera umsetzten.

Im ersten Satz hielten wir gut gegen das eingespielte Team aus Mühlhausen dagegen und erkämpften uns gegen eine abwehrstarke Mannschaft Punkt um Punkt. Der Satz war aus geglichen. Wir konnten sogar kurz vor Satzende mit 23:22 in Führung gehen. Jedoch mit mehr Landesliga Erfahrung und ein bisschen mehr Glück auf ihrer Seite mussten wir den ersten Satz mit 25:23 unseren Gästen überlassen.

Wir nahmen uns vor im zweiten Satz weiter so stark zu kämpfen und die Ruhe bei langen Ballwechseln zu behalten. Leider gelang uns das gar nicht. Annahmeschwächen und fehlende Konsequenz im Angriff führten zu einem schnellen 0:8 Rückstand. Diesen konnten wir nicht mehr aufholen und schafften es nicht wieder in Spiel zu finden. So mussten wir den Satz mit 9:25 abgeben.

Im dritten Satz starteten wir besser. Mit Mitte des Satzes war das Spiel wieder, wie zu Beginn, ausgeglichen. Zwei Aufschlagserien hintereinander warfen uns jedoch wieder weit zurück und wir konnten nichts mehr entgegensetzten (18:25).

Anschießendes gemeinschaftliches Pizzaessen sollte die Stimmung wieder etwas aufbessern und motivieren die nächsten 3 Wochen konzentriert im Training zuarbeiten und es am nächsten Heimspiel am 5.11. besser zu machen.

Auftakt in der Landesliga - ein gelungener Start.
04.10.2017, 17:48 Uhr von Hella

Am Samstag fuhren die Damen 2 zu ihrem Saisonauftakt zum TV Bühl. Dabei waren Rebecca, Katja und Sarah als Außenangreifer, Mareike und Leni als unsere Mittelblocker, Karin als Diagonalangreifer, Lisa als Zuspieler und Hella als Libero. Leider waren wir ohne Trainer, da Eu selbst ein Spiel hatte und Sebbe anderweitig verhindert war. Dementsprechend nervös, gespannt und heiß auf das Spiel waren wir. Neugierig auf den Wind, der ja in der Landesliga so ganz anders wehen soll.

Aber in Bühl überraschte uns die Mannschaft, die wir antrafen - das waren altbekannte Gesichter aus der Bezirksliga. Die erste Bühler Mannschaft hatte sich offenbar zu einem Großteil aufgelöst und die Mädels von den Damen 2 rückten nach. Das gab unserem Selbstbewusstsein einen großen Schub. Diese Mannschaft hatten wir in der vorangegangenen Saison schon zweimal besiegt, sodass wir ganz entspannt in das Spiel starten konnten.

Der erste Satz startete mit einer Angabe ins Aus. Durch eine gute Annahme, kluges Zuspiel und konsequenten, platzierten Angriff holten wir uns gleich das Aufschlagsrecht wieder, doch das gleiche passierte wieder - und wieder. Die ersten beiden Punkte wiederholten sich. Immer wieder das gleiche Bild, unterbrochen von etwas lascheren Aufschlägen, die von Bühl entsprechend beantwortet wurden. Bis zum Stand von 8:8. Dann nahmen wir uns vor, die Aufschläge sicher, aber nicht zu lasch, zu schlagen. Das funktionierte bedingt, da Bühl mit diesen Aufschlägen weniger Probleme hatte und sich einen kleinen Vorsprung erarbeitete. Beim Stand von 11:13 fasste sich Karin ein Herz und gab ihren Aufschlägen mehr Power, womit die Bühlerinnen große Probleme hatten und zwang den Trainer, eine Auszeit zu nehmen. Karin ließ sich davon nicht beirren und beendete erst beim Stand von 17:13 selbstständig durch eine Angabe ins Aus ihre Serie. Danach ging es mehr oder weniger ausgeglichen hin und her, mit schönen Aktionen auf beiden Seiten und wir gewannen den ersten Satz mit 25:18.

Den zweiten Satz starteten wir mit einer ersten konfusen Annahme und folgendem Spiel, worüber wir nach diesem Punkt selbst lachen mussten. Danach zogen wir unser Spiel auf, die Bühlerinnen hatten große Schwierigkeiten, da Lisa wie im Training besprochen ihre Aufschläge auf die 1 platzierte. Sie konnten ihr Side-Out nicht nutzen und mit dem sehr berechenbaren Angriff konnten wir gut umgehen, sowie entsprechend stark darauf antworten. Beendet wurde die Serie, als die annehmende Bühlerin auf der eins ausgewechselt wurde und Lisa ihren Aufschlag anschließend platziert ins Aus schlug. Das erarbeitete 4-Punkte-Polster konnten wir zunächst auch halten. Beim Stand 10:5 kam eine Bühlerin an den Aufschlag, die uns große Probleme bereitete. Ihre starken Float-Aufschläge, die mal länger, mal kürzer kamen, konnten wir nur hoch annehmen, womit unser Zuspiel eingeschränkt war und der Angriff nicht zu einem Punkt abgeschlossen wurde. Beim Stand von 10:10 zog Rebecca die Konsequenz und nahm eine Auszeit, die prompt fruchtete. Wir lieferten uns erneut ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Bühl, deren Aufschläge wieder stärker wurden, bis Lisa wieder an den Aufschlag kam. Sie verriet uns hinterher, dass sie sich zwischendurch überlegt hatte, in ihren Aufschlägen zu variieren, sich dann aber dagegen entschied - um die annehmende Bühlerin auf der eins zu zermürben. Auch von einer Auszeit des Gegners ließ sie sich nicht aus dem Konzept bringen. Durch diese Taktik, gute Blockaktionen von Mareike, eine saubere Abwehr und starken Angriff mit schön platzierten, harten Line-Bällen von Katja auf der vier und von Karin auf der zwei holten wir uns unser Polster zum Stand 19:13 zurück. Der Rest des Satzes wurde von uns dominiert - Punkte bekamen die Bühlerinnen nur, wenn unser Angriff ins Aus ging, sodass der Satz (nun endlich wieder sehr, sehr starken Aufschlägen von Leni) erneut mit 25:18 an uns ging.

Im dritten Satz ließen wir nach der Euphorie der ersten beiden Sätze etwas Ruhe einkehren. Wir wussten, dass wir die Stimmung oben halten mussten, was uns auch gelang, allerdings konzentrierter als zuvor. Wieder setzten wir die Bühlerinnen, diesmal mit Sarahs Aufschlägen, unter Druck, worauf sie kaum eine Antwort hatten. Rebecca schlug ihnen auf der Außenposition schöne Line-Bälle um die Ohren und setzte platzierte Lobs. Lediglich unsere Eigenfehler hielten die Bühlerinnen im Rennen, deren Stimmung jetzt auch stark nachließ. Unsere Fehler nahmen wir schulterzuckend hin, denn sie entstanden aus starken, platzierten Bällen, die eben auch mal daneben gehen können - mit dem Ziel, die zum nächsten Spiel auch noch runterzuschrauben. Einige wenige starke Angriffe kamen von Seiten Bühl, die allerdings auch spektakulär abgewehrt wurden und so zu unseren eigenen Punkten verwandeln wurden. Starke Diagonalangriffe von Sarah setzten die Bühlerinnen das ein oder andere Mal außer Gefecht. Nach dem Stand 15:12 spielten wir souverän das Spiel zu Ende: Nach einer wunderschönen Annahme von Hella schlug der Aufsteiger von Lisa an Mareike krachend auf 5m ein. Lenis starke Aufschläge gaben ihnen den Rest, sodass der Satz mit 25:17 an uns ging.

So fuhren wir glücklich und mit ein paar neuen Aufgaben bis zum nächsten Spiel nach Hause. Willkommen in der Landesliga!

Der Pott bleibt beim SSC Karlsruhe
26.09.2017, 19:37 Uhr von Philipp

Das war schon vor dem Pokalfinale klar, der NVV-Pokal bleibt beim SSC Karlsruhe. Im Finale standen sich das Bundesligateam sowie die Oberligavertretung von Karlsruhes größtem Sportverein gegenüber – und lieferten sich (abgesehen vom erste Satz) eine packende Partie, die in den Sätzen 2 und 3 jeweils in die Verlängerung gingen. Dass der Reserve am Ende kein Satzgewinn gelang, ist natürlich schade, aber das Wissen, immerhin knapp dran gewesen zu sein und das auf dem Weg ins Finale höherklassige Teams bezwungen wurden, gibt Zuversicht für die nun kommende Saison. Für das Aushängeschild des Vereins ist es hingegen der dritte Titelgewinn in Folge. Eine Pflichtaufgabe, die aber die Chancen auf aufregende Matches auf den Weg in den DVV-Pokal eröffnen. Nachschauen kann man sich die Partie übrigens bei sportdeutschland.tv, wo das SSC-Duell um die krone im Landesverband live übertragen wurde. (http://sportdeutschland.tv/volleyball/volleyball-re-live-finale-nvv-kammachi-verbandspokal-herren-teil-1) Der Pokal ist übrigen in der Denkfabrik im Sportpark zu besichtigen.... Bilder von Andreas Arndt

Ende gut, Alles gut.
28.03.2017, 14:15 Uhr von Alisa

In den letzten Spieltag starteten wir mit 9 Spielerinnen ziemlich motiviert nach Au am Rhein. Im Ersten Satz konnte Inna uns mit einer Aufschlagserie direkt die ersten 11 Punkte sichern. Danach verlief das Spiel relativ ereignislos. Mal machten wir ein paar Punkte, mal Au am Rhein, doch letztendlich haben wir den Satz deutlich mit 25:10 gewonnen, also ging es auf in den zweiten Satz. In diesem war das ganze schon etwas knapper. Am Anfang lieferten wir uns ein ziemliches Kopf an Kopf rennen, bei welchem jedes Team mal mit 1-2 Punkten Vorsprung führte. Bei dem Punktestand 12:9 konnten wir durch einen Spielerwechsel wieder ein bisschen frische Luft in unser Spiel bringen, und bald ein paar gute Angriffe machen und somit auch den zweiten Satz mit 25:16 für uns entscheiden. Im Dritten Satz veränderten wir unsere Aufstellung ein wenig, und konnten am Anfang direkt einen kleinen Vorsprung aufbauen. Diesen hielten wir bis zum Ende, um letztendlich mit 25:18 zu gewinnen. Allgemein lässt sich sagen, dass wir zwar nicht unsere beste Leistung erbracht haben, uns jedoch das ganze Spiel gut behaupten konnten, und auch mal andere Aufstellungen ausprobiert haben. Der Tag war also ein gelungener Abschluss mit 3:0 für diese Hammer Saison!!

Spitzenreiter, Spitzenreiter.....verdient oder nicht?!
19.03.2017, 21:33 Uhr von Hella

Am vorletzten Spieltag durften die D2 des SSC zwei Gegner bei sich zu Hause willkommen heißen: Den SVK Beiertheim und die D3. Unser Ziel stand ziemlich fest, wir wollten nicht einfach nur den einen Punkt bekommen, der uns zur sicheren Meisterschaft noch fehlte, die Ansage lautete „Wir werden in der Rückrunde ein Spiel weniger verlieren als in der Hinrunde!“ - also keines.

Der Plan war gar nicht schlecht, dachten wir uns, schließlich waren wir vollbesetzt und hatten Cate als tatkräftigen Coach auf der Bank, aber wir hatten nicht die Rechnung mit unserem eigenen Chaos gemacht. Das erste Spiel, gegen die Mädels aus Beiertheim, startete schon mit gemischten Gefühlen. Der SVK ging recht früh in Führung, sodass eine erste Auszeit beim Stand 6:10 nötig wurde. Den Rückstand holten wir Schritt für Schritt wieder ein, beide Mannschaften fighteten, aber schlussendlich mussten wir den ersten Satz unter anderem auch wegen unserer einmaligen Aufschlagquote (jeder dritte im Aus oder im Netz) mit 24:26 abgeben. Das wollten wir natürlich nicht so stehen lassen und starteten prompt mit weiteren Unsicherheiten in den zweiten Satz. Cate zog bei 2:5 die Konsequenz, wir machten ein Reset in unserem Kopf und danach funktionierte alles wie am Schnürchen. Unterbrochen von eigenen Aufschlagfehlern sicherten wir uns mit 25:18 den Satz.

Und dann... na ja, dann kam das Chaos zurück. Und mit ihm hatten die Beiertheimerinnen wieder alle Chancen gegen uns, die sie prompt nutzten. Unsere Aufschläge wurden nicht besser, eher unsicherer und dafür leichter anzunehmen, die Abwehr war auch nicht das Gelbe vom Ei und unsere Annahme eine wahre Herausforderung für das Zuspiel, dementsprechend inkonsequent war dann auch der folgende Angriff. Auch die zwei Auszeiten holten unsere Köpfe nicht zurück ins Spiel und wir gaben diesen Satz verdient mit 19:25 ab. Im vierten Satz wollten wir uns wenigstens diesen einen vermaledeiten Punkt holen, eher dann noch zwei. Aber auch hier hatten wir mit Aufschlägen, der Annahme und unserem eigenen Chaos zu kämpfen. Zwar etwas konzentrierter als im dritten Satz, aber immer noch nicht stark genug um die Beiertheimerinnen zu stoppen, die sich in Fahrt gespielt hatten und immer wieder mit guten und platzierten Angriffen unsere Abwehr beschäftigte. Schlussendlich ging auch dieser Satz mit 21:25 an den SVK Beiertheim und gab uns Einiges zu denken. Jetzt hieß es, den Kopf wieder klar zu bekommen, dass uns das beim nächsten Spiel nicht passieren würde.

Das zweite Spiel an diesem sehr wichtigen Spieltag sollte dann gegen die Mädels aus dem eigenen Verein bestritten werden. Hier galt es nun diesen letzten Punkt einzusammeln und die Meisterschaft sicherzustellen. Diese Aufgabe wurde nicht auf die leichte Schulter genommen und von Anfang an mit großem Ehrgeiz an die Sache herangegangen. Der erste Satz war zu Beginn sehr ausgeglichen und wir waren den Damen 3 immer nur um ein sehr dünnes Punktepolster voraus, was sich erst gegen Ende des Satzes minimal vergrößerte, sodass dieser Satz mit 25:19 für uns entschieden wurde. Auch der zweite Satz verlief nach demselben Muster und endete ebenfalls 25:19. Nach diesem zweiten Satz wurde eine kurze Änderung in der Aufstellung vorgenommen, um nochmal mit frischen Spielern den letzten Satz zu bestreiten. Auch dieser Satz endete nach einer sehr gelungenen Aufschlagserie von Lena Kindor mit 25 zu 17 Punkten für die Damen 2, so dass nach einer Stunde Spielzeit der Endstand mit 3:0 festgemacht wurde.

Es war natürlich eine große Erleichterung die Meisterschaft endlich sicher zu haben und dementsprechend war die Freunde groß. Jedoch wäre es weniger bittersüß gewesen diese entscheidenden drei Punkte gegen Beiertheim einzufahren, anstatt gegen eine Mannschaft aus dem eigenen Verein. Dennoch wurde ordentlich gefeiert und der Aufstieg gebührend begossen.

Er spielten: Inna, Jenny, Leni, Lena, Daniela, Anka, Hella, Rebecca, Katja, Lisa, Babsi und Mareike