Der frühe Vogel kann mich mal!
13.11.2017, 10:01 Uhr von Lisa

Am Sonntag, den 12.11.17, machten wir uns zu einer sehr unchristlichen Zeit auf nach Ettlingen. Das Aufwärmprogramm startete um 08:35, sodass wir um 10 Uhr spielbereit waren. Mit 12 Spielerinnen waren wir sehr gut aufgestellt und hatten sogar unser doppeltes Trainergespann, sowie die sich auf dem Weg der Besserung befindende Inna dabei (Vielen Dank fürs die Hilfe beim Schiedsgericht!). Es hätte also nichts schief gehen dürfen.
Der erste Satz lies dies auch vermuten. Mit einer soliden Startaufstellung, die Leni und Mareike auf der Mitte, Katja und Kim auf Außen, Hella und Anka als unsere Liebara, sowie Karin auf Diagonal und Lisa im Zuspiel positionierte, gingen wir an den Start. Von Anfang an kam Ettlingen mit unserer Spielweise nicht so gut zurecht und obwohl wir selbst ein wenig gehetzt waren und nicht unsere Bestleistung zeigten, behielten wir die Nerven und brachten den Satz mit 25:23 Punkten nach Hause.
Die Aufstellung wurde beibehalten und man wollte sich im zweiten Satz weiter stabilisieren und ein ähnliches Ergebnis erzielen. Die klappte dann weniger gut. Die Annahme kam oft zu dicht, das Zuspiel war unpräzise und deshalb konnte im Angriff nicht genug Druck ausgeübt werden. Zusätzlich hatten die Ettlinger sich jetzt wesentlich besser eingespielt und es kam auch mehr zurück von der gegnerischen Seite. Zwei Spielerwechsel sollten die Situation verbessern, jedoch war dies nicht mehr möglich. Der Satz ging mit nur 10 Punkten auf unserer Seite an Ettlingen.
Der Stellertausch wurde beibehalten und wieder motiviert in den nächsten Satz gestartet. Die Problemen waren jetzt zwar weniger aber Ettlingen hatte ein effektives Mittel gegen uns gefunden: kurze Lobs hinter den Block. Trotz mehreren Auszeiten und Hinweisen der Trainer war es sehr schwer sich darauf einzustellen und man wusste sich nicht so recht zu helfen. Die Mannschaft machte dennoch eine bessere Figur als im Satz davor und beendete diesen mit 18 Punkten.
Der letzte Satz verlief ähnlich und Ettlingen spielte weiter mit uns. Die Mannschaft wehrte fast jeden unserer Bälle ab und man kam einfach nicht durch. Auch eine Verstärkung in der Abwehr durch Sarah B., die auch einen wunderschönen Angriff verwandeln konnte, führte keine Wende herbei und wir gaben auch diesen Satz mit 17 Punkten ab.
Als Fazit bleibt zu sagen, dass wir selbst mit einer gute Mannschaft aus dem oberen Drittel der Tabelle gut mithalten können, sofern wir unser bestes Volleyball spielen. Daran wollen wir nun im Training weiter arbeiten. Zum Schluss noch vielen Dank an Jessi, die uns am Sonntag ausgeholfen hat und deren Unterstützung auch sehr willkommen war. :)
Es spielten: Kim, Sarah B., Katja, Anka, Marta, Leni, Karin, Mareik, Hella, Alisa, Jessi, und Lisa.

Endlich mal wieder Heimspieltag! ;)
07.11.2017, 21:45 Uhr von Alisa

Am vergangenen Heimspieltag sollten uns zwei Spiele erwarten. Wir spielten das erste Spiel gegen den noch am Samstag zweitplatzierten KIT SC und das zweite Spiel gegen den VC Eppingen.
Los ging das erste Spiel mit der üblichen Aufstellung, so dass eigentlich eine solide Mannschaft auf dem Feld stand. Schon in den ersten drei Punkten übernahmen wir gleich die Führung. Doch davon lies sich der KIT SC nicht erschrecken und übernahm somit auch immer wieder einen leichten Vorsprung. Zwischendrin wurde immer wieder eine Annahme verschoben und durch ein paar Eigenfehler konnte unser Gegner KIT SC uns abhängen. Wir verloren den ersten Satz mit 16:25 Punkten. Doch davon wollten wir uns nicht unterkriegen lassen und starteten selbstbewusst und willensstark in den nächsten Satz.
Der Satz wrde ausgeglichen gespielt. Wir holten immer wieder mit einer sehr starken Abwehr und guten Angriff auf. Doch leider mussten wir auch den zweiten Satz mit 17:25 Punkten an den KIT SC abgeben.
Wir nahmen uns vor im dritten Satz noch mal Gas zu geben und weiter so stark zu kämpfen und die Ruhe bei langen Ballwechsel zu behalten. Dies hielt leider nicht länger an. Die KIT SC-Mädels übernahmen nach der Halbzeit die Führung. Diese konnten wir leider nicht mehr aufholen. So mussten wir den dritten Satz mit 11:25 Punkten an KIT SC abgeben.

Nach unserem Spiel gegen den Kit SC starteten wir mit Mareike, Leni, Lisa, Kim, Martha und Karin in den Ersten Satz gegen den VC Eppingen. Nachdem wir am Anfang 7:2 zurücklagen, versuchten wir um jeden Ball zu kämpfen und den Abstand wieder etwas zu verringern. Der Satz war geprägt von teilweise sehr langen Ballwechseln, und wir schafften es am Ende nochmal ziemlich gut aufzuholen, jedoch verloren wir den Satz leider knapp mit 23:25. Auch im zweiten Satz starteten wir mit der gleichen Aufstellung und schafften es nach einem Kopf an Kopf rennen die Führung zu erlangen, was mit an einer top Aufschlagserie von Leni lag. Diese konnten wir bis zu dem Spielstand 16:16 halten, doch danach schafften wir es nicht mehr den Ball tot zu machen, weshalb VC Eppingen am Ende doch mit 25:21 gewann. Jetzt waren wir richtig motiviert den nächsten Satz zu holen! Im dritten Satz veränderten wir dann die Aufstellung und starteten am Anfang direkt gut gelaunt ins Spiel, und konnten von Anfang an mit dem Gegnerteam mithalten, und bei 15:14 durch einige sehr gut platzierte Angriffe die Führung erlangen und halten, so dass wir am Ende mit 25:20 den Satz als Sieg verbuchen konnten. Der vierte Satz war am Anfang wieder relativ ausgeglichen, mal punkteten die anderen, mal wir. Jedoch schafften unsere Gegner es irgendwann den Vorsprung zu vergrößern, und wir schafften es nicht mehr sie einzuholen, dass wir diesen Satz leider mit 25:16 abgeben mussten.
Alles in allem lässt sich sagen, dass wir das Spiel zwar verloren haben, die Sätze jedoch relativ knapp ausgegangen sind, und wir alles in allem gut gespielt haben. Die Spiele haben auf jeden Fall echt Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf den 12.11!

In der Landesliga angekommen?!
20.10.2017, 20:46 Uhr von AnKa

Am Sonntag war ein großer Heimspieltag von Damen 2, Damen 3 und Herren 3 in der Wildparkhalle in Karlsruhe. Wir empfingen bei uns die Mannschaften TV Brötzingen und TSV Mühlhausen/ Würm. Mit 11 Spielerinnen, mit unserer Trainerin Eu und mit unserem zweiten Trainer Sebbe spielend als Libero auf dem Nachbarfeld, starteten wir motiviert in die erste Runde. Im ersten Satz fiel es uns schwer in das Spiel hineinzufinden. Hier und da wurde eine Annahme verschoben und durch ein paar Eigenfehler konnten unsere Gegner TV Brötzingen uns abhängen. Wir verloren den Satz mit 13:25 Punkten. Doch davon wollten wir uns nicht unterkriegen lassen und gingen selbstbewusst und willensstark in den nächsten Satz. Zunächst boten wir uns ein Kopf an Kopf rennen mit den Damen von Brötzingen. Wir verringerten unsere Eigenfehler, konnten selbst durch starke Angaben die Gegner aus dem Konzept bringen und das Abwehrbollwerk hielt stand. Wir konnten den Vorsprung ausbauen und holten uns am Schluss entschlossen und voller Freude den zweiten Satz mit 25:18 Punkten. Nun wollten wir das Niveau halten und den nächsten Satz für uns gewinnen. Doch leider nahm die Stabilität der Annahme im dritten Satz wieder ab und auch mit unseren Angriffen konnten wir uns weniger durchsetzen, sodass wir den Satz leider abgeben mussten. Ebenfalls im vierten Satz hatten wir mit einer durchwachsenen Annahme zu kämpfen und konnten dadurch weniger Druck im Angriff ausüben. Letztendlich verloren wir den vierten Satz mit 20:25 und hatten somit das Spiel mit 1:3 verloren. Leider konnten wir nur in einem Satz unser ganzes Können unter Beweis stellen, jedoch hat uns dieses Spiel gezeigt, dass wir in dieser Liga gut mithalten können, wenn wir unsere Eigenfehler reduzieren und unsere Annahme stabiler wird. Nichtsdestotrotz hat das Spiel uns gefordert und sehr viel Spaß gemacht. Während der kurzen Pause zwischen unseren beiden Spielen, versuchten wir den enttäuschenden Verlauf des Spiels gegen Brötzingen abzuhacken und uns auf Mühlhausen/Würm zu konzentrieren. Zum zweiten Spiel war auch Hella am Start. So konnten wir wieder unsere gewohnte Taktik mit Annahme und Abwehrlibera umsetzten.

Im ersten Satz hielten wir gut gegen das eingespielte Team aus Mühlhausen dagegen und erkämpften uns gegen eine abwehrstarke Mannschaft Punkt um Punkt. Der Satz war aus geglichen. Wir konnten sogar kurz vor Satzende mit 23:22 in Führung gehen. Jedoch mit mehr Landesliga Erfahrung und ein bisschen mehr Glück auf ihrer Seite mussten wir den ersten Satz mit 25:23 unseren Gästen überlassen.

Wir nahmen uns vor im zweiten Satz weiter so stark zu kämpfen und die Ruhe bei langen Ballwechseln zu behalten. Leider gelang uns das gar nicht. Annahmeschwächen und fehlende Konsequenz im Angriff führten zu einem schnellen 0:8 Rückstand. Diesen konnten wir nicht mehr aufholen und schafften es nicht wieder in Spiel zu finden. So mussten wir den Satz mit 9:25 abgeben.

Im dritten Satz starteten wir besser. Mit Mitte des Satzes war das Spiel wieder, wie zu Beginn, ausgeglichen. Zwei Aufschlagserien hintereinander warfen uns jedoch wieder weit zurück und wir konnten nichts mehr entgegensetzten (18:25).

Anschießendes gemeinschaftliches Pizzaessen sollte die Stimmung wieder etwas aufbessern und motivieren die nächsten 3 Wochen konzentriert im Training zuarbeiten und es am nächsten Heimspiel am 5.11. besser zu machen.

Auftakt in der Landesliga - ein gelungener Start.
04.10.2017, 17:48 Uhr von Hella

Am Samstag fuhren die Damen 2 zu ihrem Saisonauftakt zum TV Bühl. Dabei waren Rebecca, Katja und Sarah als Außenangreifer, Mareike und Leni als unsere Mittelblocker, Karin als Diagonalangreifer, Lisa als Zuspieler und Hella als Libero. Leider waren wir ohne Trainer, da Eu selbst ein Spiel hatte und Sebbe anderweitig verhindert war. Dementsprechend nervös, gespannt und heiß auf das Spiel waren wir. Neugierig auf den Wind, der ja in der Landesliga so ganz anders wehen soll.

Aber in Bühl überraschte uns die Mannschaft, die wir antrafen - das waren altbekannte Gesichter aus der Bezirksliga. Die erste Bühler Mannschaft hatte sich offenbar zu einem Großteil aufgelöst und die Mädels von den Damen 2 rückten nach. Das gab unserem Selbstbewusstsein einen großen Schub. Diese Mannschaft hatten wir in der vorangegangenen Saison schon zweimal besiegt, sodass wir ganz entspannt in das Spiel starten konnten.

Der erste Satz startete mit einer Angabe ins Aus. Durch eine gute Annahme, kluges Zuspiel und konsequenten, platzierten Angriff holten wir uns gleich das Aufschlagsrecht wieder, doch das gleiche passierte wieder - und wieder. Die ersten beiden Punkte wiederholten sich. Immer wieder das gleiche Bild, unterbrochen von etwas lascheren Aufschlägen, die von Bühl entsprechend beantwortet wurden. Bis zum Stand von 8:8. Dann nahmen wir uns vor, die Aufschläge sicher, aber nicht zu lasch, zu schlagen. Das funktionierte bedingt, da Bühl mit diesen Aufschlägen weniger Probleme hatte und sich einen kleinen Vorsprung erarbeitete. Beim Stand von 11:13 fasste sich Karin ein Herz und gab ihren Aufschlägen mehr Power, womit die Bühlerinnen große Probleme hatten und zwang den Trainer, eine Auszeit zu nehmen. Karin ließ sich davon nicht beirren und beendete erst beim Stand von 17:13 selbstständig durch eine Angabe ins Aus ihre Serie. Danach ging es mehr oder weniger ausgeglichen hin und her, mit schönen Aktionen auf beiden Seiten und wir gewannen den ersten Satz mit 25:18.

Den zweiten Satz starteten wir mit einer ersten konfusen Annahme und folgendem Spiel, worüber wir nach diesem Punkt selbst lachen mussten. Danach zogen wir unser Spiel auf, die Bühlerinnen hatten große Schwierigkeiten, da Lisa wie im Training besprochen ihre Aufschläge auf die 1 platzierte. Sie konnten ihr Side-Out nicht nutzen und mit dem sehr berechenbaren Angriff konnten wir gut umgehen, sowie entsprechend stark darauf antworten. Beendet wurde die Serie, als die annehmende Bühlerin auf der eins ausgewechselt wurde und Lisa ihren Aufschlag anschließend platziert ins Aus schlug. Das erarbeitete 4-Punkte-Polster konnten wir zunächst auch halten. Beim Stand 10:5 kam eine Bühlerin an den Aufschlag, die uns große Probleme bereitete. Ihre starken Float-Aufschläge, die mal länger, mal kürzer kamen, konnten wir nur hoch annehmen, womit unser Zuspiel eingeschränkt war und der Angriff nicht zu einem Punkt abgeschlossen wurde. Beim Stand von 10:10 zog Rebecca die Konsequenz und nahm eine Auszeit, die prompt fruchtete. Wir lieferten uns erneut ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Bühl, deren Aufschläge wieder stärker wurden, bis Lisa wieder an den Aufschlag kam. Sie verriet uns hinterher, dass sie sich zwischendurch überlegt hatte, in ihren Aufschlägen zu variieren, sich dann aber dagegen entschied - um die annehmende Bühlerin auf der eins zu zermürben. Auch von einer Auszeit des Gegners ließ sie sich nicht aus dem Konzept bringen. Durch diese Taktik, gute Blockaktionen von Mareike, eine saubere Abwehr und starken Angriff mit schön platzierten, harten Line-Bällen von Katja auf der vier und von Karin auf der zwei holten wir uns unser Polster zum Stand 19:13 zurück. Der Rest des Satzes wurde von uns dominiert - Punkte bekamen die Bühlerinnen nur, wenn unser Angriff ins Aus ging, sodass der Satz (nun endlich wieder sehr, sehr starken Aufschlägen von Leni) erneut mit 25:18 an uns ging.

Im dritten Satz ließen wir nach der Euphorie der ersten beiden Sätze etwas Ruhe einkehren. Wir wussten, dass wir die Stimmung oben halten mussten, was uns auch gelang, allerdings konzentrierter als zuvor. Wieder setzten wir die Bühlerinnen, diesmal mit Sarahs Aufschlägen, unter Druck, worauf sie kaum eine Antwort hatten. Rebecca schlug ihnen auf der Außenposition schöne Line-Bälle um die Ohren und setzte platzierte Lobs. Lediglich unsere Eigenfehler hielten die Bühlerinnen im Rennen, deren Stimmung jetzt auch stark nachließ. Unsere Fehler nahmen wir schulterzuckend hin, denn sie entstanden aus starken, platzierten Bällen, die eben auch mal daneben gehen können - mit dem Ziel, die zum nächsten Spiel auch noch runterzuschrauben. Einige wenige starke Angriffe kamen von Seiten Bühl, die allerdings auch spektakulär abgewehrt wurden und so zu unseren eigenen Punkten verwandeln wurden. Starke Diagonalangriffe von Sarah setzten die Bühlerinnen das ein oder andere Mal außer Gefecht. Nach dem Stand 15:12 spielten wir souverän das Spiel zu Ende: Nach einer wunderschönen Annahme von Hella schlug der Aufsteiger von Lisa an Mareike krachend auf 5m ein. Lenis starke Aufschläge gaben ihnen den Rest, sodass der Satz mit 25:17 an uns ging.

So fuhren wir glücklich und mit ein paar neuen Aufgaben bis zum nächsten Spiel nach Hause. Willkommen in der Landesliga!

Der Pott bleibt beim SSC Karlsruhe
26.09.2017, 19:37 Uhr von Philipp

Das war schon vor dem Pokalfinale klar, der NVV-Pokal bleibt beim SSC Karlsruhe. Im Finale standen sich das Bundesligateam sowie die Oberligavertretung von Karlsruhes größtem Sportverein gegenüber – und lieferten sich (abgesehen vom erste Satz) eine packende Partie, die in den Sätzen 2 und 3 jeweils in die Verlängerung gingen. Dass der Reserve am Ende kein Satzgewinn gelang, ist natürlich schade, aber das Wissen, immerhin knapp dran gewesen zu sein und das auf dem Weg ins Finale höherklassige Teams bezwungen wurden, gibt Zuversicht für die nun kommende Saison. Für das Aushängeschild des Vereins ist es hingegen der dritte Titelgewinn in Folge. Eine Pflichtaufgabe, die aber die Chancen auf aufregende Matches auf den Weg in den DVV-Pokal eröffnen. Nachschauen kann man sich die Partie übrigens bei sportdeutschland.tv, wo das SSC-Duell um die krone im Landesverband live übertragen wurde. (http://sportdeutschland.tv/volleyball/volleyball-re-live-finale-nvv-kammachi-verbandspokal-herren-teil-1) Der Pokal ist übrigen in der Denkfabrik im Sportpark zu besichtigen.... Bilder von Andreas Arndt

Ende gut, Alles gut.
28.03.2017, 14:15 Uhr von Alisa

In den letzten Spieltag starteten wir mit 9 Spielerinnen ziemlich motiviert nach Au am Rhein. Im Ersten Satz konnte Inna uns mit einer Aufschlagserie direkt die ersten 11 Punkte sichern. Danach verlief das Spiel relativ ereignislos. Mal machten wir ein paar Punkte, mal Au am Rhein, doch letztendlich haben wir den Satz deutlich mit 25:10 gewonnen, also ging es auf in den zweiten Satz. In diesem war das ganze schon etwas knapper. Am Anfang lieferten wir uns ein ziemliches Kopf an Kopf rennen, bei welchem jedes Team mal mit 1-2 Punkten Vorsprung führte. Bei dem Punktestand 12:9 konnten wir durch einen Spielerwechsel wieder ein bisschen frische Luft in unser Spiel bringen, und bald ein paar gute Angriffe machen und somit auch den zweiten Satz mit 25:16 für uns entscheiden. Im Dritten Satz veränderten wir unsere Aufstellung ein wenig, und konnten am Anfang direkt einen kleinen Vorsprung aufbauen. Diesen hielten wir bis zum Ende, um letztendlich mit 25:18 zu gewinnen. Allgemein lässt sich sagen, dass wir zwar nicht unsere beste Leistung erbracht haben, uns jedoch das ganze Spiel gut behaupten konnten, und auch mal andere Aufstellungen ausprobiert haben. Der Tag war also ein gelungener Abschluss mit 3:0 für diese Hammer Saison!!

Spitzenreiter, Spitzenreiter.....verdient oder nicht?!
19.03.2017, 21:33 Uhr von Hella

Am vorletzten Spieltag durften die D2 des SSC zwei Gegner bei sich zu Hause willkommen heißen: Den SVK Beiertheim und die D3. Unser Ziel stand ziemlich fest, wir wollten nicht einfach nur den einen Punkt bekommen, der uns zur sicheren Meisterschaft noch fehlte, die Ansage lautete „Wir werden in der Rückrunde ein Spiel weniger verlieren als in der Hinrunde!“ - also keines.

Der Plan war gar nicht schlecht, dachten wir uns, schließlich waren wir vollbesetzt und hatten Cate als tatkräftigen Coach auf der Bank, aber wir hatten nicht die Rechnung mit unserem eigenen Chaos gemacht. Das erste Spiel, gegen die Mädels aus Beiertheim, startete schon mit gemischten Gefühlen. Der SVK ging recht früh in Führung, sodass eine erste Auszeit beim Stand 6:10 nötig wurde. Den Rückstand holten wir Schritt für Schritt wieder ein, beide Mannschaften fighteten, aber schlussendlich mussten wir den ersten Satz unter anderem auch wegen unserer einmaligen Aufschlagquote (jeder dritte im Aus oder im Netz) mit 24:26 abgeben. Das wollten wir natürlich nicht so stehen lassen und starteten prompt mit weiteren Unsicherheiten in den zweiten Satz. Cate zog bei 2:5 die Konsequenz, wir machten ein Reset in unserem Kopf und danach funktionierte alles wie am Schnürchen. Unterbrochen von eigenen Aufschlagfehlern sicherten wir uns mit 25:18 den Satz.

Und dann... na ja, dann kam das Chaos zurück. Und mit ihm hatten die Beiertheimerinnen wieder alle Chancen gegen uns, die sie prompt nutzten. Unsere Aufschläge wurden nicht besser, eher unsicherer und dafür leichter anzunehmen, die Abwehr war auch nicht das Gelbe vom Ei und unsere Annahme eine wahre Herausforderung für das Zuspiel, dementsprechend inkonsequent war dann auch der folgende Angriff. Auch die zwei Auszeiten holten unsere Köpfe nicht zurück ins Spiel und wir gaben diesen Satz verdient mit 19:25 ab. Im vierten Satz wollten wir uns wenigstens diesen einen vermaledeiten Punkt holen, eher dann noch zwei. Aber auch hier hatten wir mit Aufschlägen, der Annahme und unserem eigenen Chaos zu kämpfen. Zwar etwas konzentrierter als im dritten Satz, aber immer noch nicht stark genug um die Beiertheimerinnen zu stoppen, die sich in Fahrt gespielt hatten und immer wieder mit guten und platzierten Angriffen unsere Abwehr beschäftigte. Schlussendlich ging auch dieser Satz mit 21:25 an den SVK Beiertheim und gab uns Einiges zu denken. Jetzt hieß es, den Kopf wieder klar zu bekommen, dass uns das beim nächsten Spiel nicht passieren würde.

Das zweite Spiel an diesem sehr wichtigen Spieltag sollte dann gegen die Mädels aus dem eigenen Verein bestritten werden. Hier galt es nun diesen letzten Punkt einzusammeln und die Meisterschaft sicherzustellen. Diese Aufgabe wurde nicht auf die leichte Schulter genommen und von Anfang an mit großem Ehrgeiz an die Sache herangegangen. Der erste Satz war zu Beginn sehr ausgeglichen und wir waren den Damen 3 immer nur um ein sehr dünnes Punktepolster voraus, was sich erst gegen Ende des Satzes minimal vergrößerte, sodass dieser Satz mit 25:19 für uns entschieden wurde. Auch der zweite Satz verlief nach demselben Muster und endete ebenfalls 25:19. Nach diesem zweiten Satz wurde eine kurze Änderung in der Aufstellung vorgenommen, um nochmal mit frischen Spielern den letzten Satz zu bestreiten. Auch dieser Satz endete nach einer sehr gelungenen Aufschlagserie von Lena Kindor mit 25 zu 17 Punkten für die Damen 2, so dass nach einer Stunde Spielzeit der Endstand mit 3:0 festgemacht wurde.

Es war natürlich eine große Erleichterung die Meisterschaft endlich sicher zu haben und dementsprechend war die Freunde groß. Jedoch wäre es weniger bittersüß gewesen diese entscheidenden drei Punkte gegen Beiertheim einzufahren, anstatt gegen eine Mannschaft aus dem eigenen Verein. Dennoch wurde ordentlich gefeiert und der Aufstieg gebührend begossen.

Er spielten: Inna, Jenny, Leni, Lena, Daniela, Anka, Hella, Rebecca, Katja, Lisa, Babsi und Mareike

Heute Spitzenreiter, morgen Meister
07.03.2017, 14:58 Uhr von Rebecca

Die 2. Damen des SSC Karlsruhe sichern sich die weitere Tabellenführung in der Bezirksliga mit einem Sieg gegen den SG EIP und bauen somit ihren Vorsprung in der Spitze aus. Am Samstag den 04.03.2017 fuhren die 2. Damen des SSC Karlsruhe zu dem insgeheimen Angstgegner SG Ersingen-Ispringen-Pforzheim um sich für den bisherigen einzigen Spielverlust mit 3:0 zu revanchieren. Bereits im Training in den Wochen vor der Begegnung wurde sich vermehrt auf taktische Spielzüge vorbereitet, um dem Gegner so zum einen Paroli bieten zu können und nochmals erneut zu beweisen, dass der SSC zurecht an der Tabellenspitze steht. Doch der erste Satz sollte anders laufen, als die 2. Damen sich dies vorgestellt hatten. Zu Beginn konnte klar signalisiert werden, dass der SSC mit dem Ziel nach Ispringen gekommen ist, um einen weiteren Sieg zu verbuchen. So konnte sich ein gewisser Punktevorsprung erarbeitet werden. Jedoch hatte auch die SG EIP Anteil an dem Spielverlauf und diese zeigten ebenfalls Ehrgeiz und holten mit einer straken Abwehr und platzierten Angriffen auf. Soweit, dass sich gegen Satzende ein Kopf an Kopfrennen entwickelte und die SG sich den ersten Satz mit 23:25 sicherte. Somit führte dieser 1:0 im Satzverhältnis und zeigte wer Gastgeber war. Trotz Verlust des 1. Satzes gab der SSC KA so schnell nicht auf. Die Damen sind nach Ispringen gefahren um zu siegen und das wollten wir demonstrieren und beweisen. Das Satzergebnis von 25:11 für Karlsruhe spricht für sich, denn ab da waren die 2. Damen zurück im Spiel und konnten durch eine starke Aufschlagserie von Babsi Stöckel und druckvollen Angriffen von Mareike Mühleis einen klaren Standpunkt setzen. Wir können und wir wollen und damit müssen die Gastgeber aus Ispringen erst mal zurecht kommen. Gepackt durch einen Motivationsschub, machte die Mannschaft des SSC KA weiter wie im vorherigen Satz. Die Konzentration blieb oben und auch die Aufmerksamkeit, den Gegner entsprechend zu lesen half dabei, ebenfalls den 3. Satz mit einem Endstand von 25:20 für sich zu entscheiden. Daran nicht unbeteiligt war die Aufschlagserie von Alisa Resch mit 8 Punkten. Nun stand es 2:1 für die Damen aus Karlsruhe und der Sieg, mit dem nächsten Satz, zum Greifen nah. Der letzte Satz ging mit 25:17 Punkten ebenfalls an den SSC nach Karlsruhe und somit wurden die Damen dem Ruf gerecht und konnten nochmal unterstreichen, dass es berechtigt ist, dass der Verein seit bereits 6 Spielen ungeschlagen ist und an der Tabellenspitze steht. Somit fehlen den 2. Damen des SSC KA nur noch 1 Punkt, um sich klar vom Feld abzusetzen und schon vorzeitig mit dem nächsten Sieg den Titel Meister der Bezirksliga zu sichern.

Es spielten: Lena B., Alisa, Mareike, Babsi, Katja, Hella, Anka, Lisa, Jenny, Inna, Dani und Rebecca Trainer: Eu

Weiter dem Saisonziel entgegen!
19.02.2017, 10:59 Uhr von Sarah

In den zweiten Spieltag der Rückrunde starteten wir angeschlagen zu elft, wobei einige von uns noch mit den Nachwirkungen von Grippe o.ä. zu kämpfen hatten. Gegen die Tabellen-Vorletzten wollten wir aber keine Blöße zeigen und begannen einen starken ersten Satz. Wir konnten uns von Anfang an gut behaupten und schlossen nach Innas Aufschlagserie das Spiel mit 25:9 recht deutlich ab. Im zweiten Satz wollten wir uns ebenfalls gleich behaupten, die Damen vom TSG Blankenloch bereiteten uns aber gleich zu Beginn Schwierigkeiten, sodass Eu bei 6:8 eine erste Auszeit nehmen musste, um unsere Köpfe gerade zu rücken. Die Auszeit tat ihre Wirkung, denn Dani verschaffte uns gleich danach mit einer Aufschlagserie einen deutlichen Vorsprung auf 13:8. Blankenloch konnte zwar besser aufschließen als im ersten Satz, diesen Satz beendeten wir dann aber wiederum erfolgreich mit 25:17. Im dritten Satz waren wir in Gedanken wohl bereits unter der wohlverdienten warmen Dusche, denn von Beginn an lief nichts, wie es sollte. Wir ließen uns mit zahlreichen Annahme- und Abwehrfehlern ziemlich durcheinanderbringen und lagen schnell mit 5:9 hinten. Wir konnten uns zwar immer wieder aufraffen und hatten zur Mitte des Satzes fast wieder aufgeholt, aber immer wieder patzten wir mit dummen Fehlern, die hauptsächlich fehlender Konzentration geschuldet waren. Auch eine letzte Auszeit bei 19:21 half nicht mehr, den drohenden Satzverlust abzuwenden. So ging der dritte Satz schließlich 20:25 aus und wir zum Nachsitzen in den 4. Satz. Es sollte auch dieser nicht mehr so eindeutig werden, wie die Sätze 1 und 2. Wir verschafften uns mit Serien von Babsi und Alisa zwar schnell einen Vorsprung von 3:8, auch Rebecca half mit 7 Aufschlägen in Folge kräftig mit. Die letzten fünf Punkte wollten wir uns aber einfach nicht gelingen. Immer wieder hielt Blankenloch mit einer guten Abwehr und soliden Angriffen dagegen. Schließlich schafften wir nach einigem Hadern doch noch ein erfolgreiches Ende von 25:20 für uns. Und wir hatten uns doch noch eine warme Dusche verdient. Es spielten: Rebecca, Sarah, Katja, Anka, Inna, Mareike, Hella, Alisa, Dani, Babsi und Lisa

Einmal Achterbahn bitte!
23.01.2017, 10:55 Uhr von Rebecca

Am Samstag den 21.01.2017 fuhren die 2. Damen des SSC Karlsruhe nach Bühl um gegen den Tabellen 4. anzutreten. Die Aufgabe des Tages bestand darin, die Führung der Tabelle auszubauen und die Rolle des Spitzenreiters zu repräsentieren. Der Spieltag fing damit an, dass sich gründlich aufgewärmt werden musste. Eine Eiseskälte von draußen und die frühen Morgenstunden mussten erst einmal abgeschüttelt und der Kreislauf in Schwung gebracht werden. Um 11:00 Uhr erfolgte der Anpfiff und das Spiel konnte starten. Die Konzentration war bei beiden Mannschaften direkt da. Es wurden keine Punkte verschenkt und man merkte, dass auch TV Bühl den Ehrgeiz hatte, das Spiel gewinnen zu wollen. Durch eine gute Aufschlagserie von Lena Bergmann konnte zu Beginn ein Punktevorsprung ausgebaut werden. Auch eine Auszeit vom Gegner half nicht dabei, diese zu unterbrechen. Doch mit der Zeit fand Bühl besser ins Spiel und konnte die Oberhand im 1. Satz übernehmen. Eine unsicherer Annahme und ein fehlender Abschluss im Angriff führten dazu, dass der Satz trotz einem engen Endergebnis von 23:25 in der 1. Runde an den Gastgeber ging. Jetzt endlich aufgewacht wollten die 2. Damen zeigen, dass jeder einen schlechten Start haben kann und auch beweisen, dass sie zurecht an der Spitze stehen. Eine veränderte Aufstellung sollte dabei helfen. Es zeigte seine Wirkung und Bühl war verunsichert. Die Annahme stabilisierte sich und die Angriffe wurden präziser zu Ende gedacht. Ebenfalls eine gute Aufschlagserie von Lena Kindor im Laufe des Spiels waren eine zusätzliche Unterstützung. So ging der 2. Satz 25:20 an den SSC und ein Ausgleich wurde geschaffen. Das sich das gesamte Spiel jedoch erst im fünften Satz entscheiden sollte, hatte keiner auf der Rechnung. Bühl, die ebenfalls nach dem 2. Satz verstanden hatten, das dies kein Selbstläufer werden würde, wurden nochmal stark und sicherten sich mit starken Aufschlägen und einer guten Abwehr die 3. Partie. Jetzt hatten diese die Chance das gesamte Spiel für sich zu entscheiden und sich 3 Punkte zu sichern. Das hieß für die Damen des SSC motivieren, kämpfen und nochmal alles geben. Der 4. Satz startete jedoch leider nicht so gut und es wurde dem TV Bühl punktemäßig immer hinterher gelaufen. Später kamen die 3. Herren des SSC Karlsruhe dazu und unterstützen die Damen durch ihr anfeuern. Diese hatten in der Halle selbst ein Spiel und ließen es sich nicht nehmen dem eigenen Verein beizustehen. Diskussionen mit dem Schiedsgericht blieben leider auch in diesem Spiel nicht aus, doch davon ließ Karlsruhe sich nicht aus der Bahn bringen. Mit Willensstärke und Kampfgeist eroberten sich die Damen zurück ins Spiel und zeigten, auch wenn man hinten liegt, kann man noch dem Gegner Angst machen und wieder seiner Rollte gerecht werden an der Tabellenspitze zu stehen. Der Tiebreak lief ganz zu Gunsten des SSC. Zurück zur alten Stärke gefunden präsentieren sich die Damen mit einer guten Technik, druckhaften Aufschlägen und einer guten Taktik, durch gezielte Angriffe Punkte zu erzielen. Somit ging der letzte Satz 15:7 für die Damen aus Karlsruhe aus. Der Tagesaufgabe wurde gerecht geworden und die Mannschaft des SSC sicherten sich 2 Punkte und bauten somit ihren Vorsprung weiter aus.

Es spielten: Lena B., Lena K., Alisa, Mareike, Babsi, Katja, Hella, Anka, Lisa, Jenny, Rebecca Trainer: Eu, Sebbe

Rückrundenstart gelungen!
17.01.2017, 14:01 Uhr von Lisa

Am 15.01. begrüßten wir zu unserem 3. Heimspieltag den VC Kuppenheim und die TG Ötigheim. Der VC Kuppenheim war unser direkter Verfolger auf dem 2. Platz der Tabelle und schon das Hinrundenspiel war hart umkämpft, auch hier sollte uns wieder ein spannendes Spiel erwarten. Zu Beginn des ersten Satzes lagen wir stets 2-3 Punkte hinter Kuppenheim, da wir nach der Weihnachtspause erst wieder ordentlich warmlaufen mussten. Gegen Mitte des Satzes erlangten wir dann doch allmählich die Oberhand und Kuppenheim fehlte einfach die nötige Konsequenz, um den Sack zuzumachen. Wir hingegen hatten den nötigen Ehrgeiz und entschieden den Satz 25:20 für uns. Der zweite Satz startete ebenso wie der erste, nur hier fehlte uns die letzte Entschlossenheit, um auch diesen Rückstand wieder aufzuholen. Erst gegen Ende machten wir wieder ordentlich Punkte, es reichte aber nicht um Kuppenheim noch einzuholen, womit der Satz 23:25 verloren ging. Nach einer kurzen Ansprache von Trainerin Eu, die uns vor allem ermahnte den Anfang des Satzes nicht an uns vorbeiziehen zu lassen, ging es weiter. Da wir jetzt so richtig auf Touren kamen, hatte Kuppenheim wenig Chancen. Unstimmigkeiten in Annahme und Angriff und ein sehr überzeugendes Spiel auf unserer Seite führten zu einem Ergebnis von 25:13. Eine super Leistung. Aber so schnell wollte sich der Gegner dann doch nicht geschlagen geben. Obwohl wir auch im letzten Satz direkt in Führung gingen, war der Abstand immer nur gering und zum Schluss ließen wir Kuppenheim noch einmal gefährlich nahe an uns herankommen. Wir behielten aber die Nerven und konnten dann mit 26:24 auch den entscheidenden 4. Satz gewinnen. Wir haben in diesem Spiel wirklich gezeigt, was in uns steckt und das wir auch gegen einen starken Gegner ordentlich Druck machen können.

Das zweite Spiel ging gegen die Mädels von Ötigheim. Der erste Satz war leider nicht so erfolgreich. Der Satz war ein Kopf an Kopf rennen, zum Schluss ging er aber 25 zu 22 an die Ötigheimerinnen. Der Einsatz auf unserer Seite war leider nicht sehr groß- entweder lag es an dem leckeren Kuchen von der Pause oder die ein oder andere war noch im Mittagstief. Auf in den zweiten Satz und nun hieß es aufwachen und Vollgas geben. Gesagt getan. Gute Aufschläge und gute Angriffe sowohl auf Mitte als auch von Außen haben es dem Gegner schwer gemacht uns in den Griff zu kriegen. Mit einem kontinuierlichen Vorsprung von 5 Punkten, den wir noch ausbauten, gewannen wir am Ende 25 zu 18. Voll motiviert gingen wir in den dritten Satz. Sowohl auf dem Feld als auch auf der Bank war Bombenstimmung. Durch ein gutes Zuspiel von Lisa konnten wir immer wieder schöne Angriffe starten. So konnten wir einen Punkt nach dem anderen erzielen und bauten kontinuierlich unseren Abstand aus. So haben wir auch diesen Satz zu 15 gewonnen. Der letzte Satz mussten wir nochmal unsere Kräfte sammeln. Schließlich wollten wir auch diesen Satz gewinnen. Der Beginn war perfekt. Wir hatten regelrecht eine Serie. 13 zu 2 für uns. Zu Siegessicher haben wir jedoch die Mädels von Ötigheim nochmal rangelassen. Der Abstand schrumpfte, jedoch haben wir auch diesen Satz zu 18 gewonnen. Dieses Spiel zeigte uns, dass der Kampfgeist sehr entscheidend ist. Für die nächsten Spiele heißt es weiterhin konzentriert bleiben und den Spaß beibehalten. Dann bleiben wir hoffentlich weiterhin auf Platz 1.

Es spielten: Alisa, Lena, Leni, Lisa, Hella, Anka, Ina, Lisa, Rebecca, Katharina, Babsi, Mareike, Daniela

Herbstmeister - trotz ambivalentem Heimspieltag
12.12.2016, 15:37 Uhr von Lena B

Am vergangen Heimspieltag sollten uns zwei Spiele erwarten, die unterschiedlicher nicht hätten sein können: Wir spielten das erste Spiel gegen den am Samstag noch zweitplatzierten SG Ersingen-Ispringen-Pforzheim, die damit also unser direkter Verfolger in der Tabelle waren, und das zweite Spiel gegen die letztplatzierten Damen vom TV Au am Rhein.

Los ging das erste Spiel mit der üblichen Aufstellung, so dass eigentlich eine solide Mannschaft auf dem Feld stand. Der erste Satz verlief recht ausgeglichen, wo sich beide Teams zwar noch nicht ganz ins Spiel eingefunden hatten, gegenseitig allerdings auch nicht viel schenkten und alles in allem die Punkte gleich verteilt wurden. Daher war bei uns gedanklich noch alles drin, obwohl wir den Satz letztlich zu 21 abgeben mussten, da uns die Pforzheimerinnen gegen Ende des Satzes davonzogen.

Auch der zweite Satz begann noch relativ ausgeglichen, bis gegen Mitte des Satzes bei uns der Wurm drin zu sein schien: wir verschenkten viele Punkte in der Annahme, konnten unsere Angriffe nicht durchbringen und erhöhten das Punktekonto der Pforzheimer durch eigene Fehler. Außerdem zeigte sich nun die Erfahrung der Gegnermannschaft, die zwar wenig feste Angriffe, jedoch viel mit Auge und Geschick spielte. Nun schien bei uns alles durcheinander zu laufen, so dass auch unsere Absprachen nicht mehr klappten, sonst unausgesprochene Absprachen nicht mehr galten und wir den Satz dadurch zu 17 abgeben mussten.

Leider schafften wir es auch im letzten der drei Sätze nicht, das Ruder nochmals herumzureißen: im Gegenteil, die Gegner hatten ein sehr einfaches Spiel gegen uns, so dass nach etwas mehr als einer Stunde der Sieg klar an die Pforzheimer ging.

Dieses Spiel konnte so natürlich nicht stehengelassen werden, so dass es in der Spielpause eine Kabinenansprache vom Trainer gab, die uns nicht nur gedanklich für das nächste Spiel resetten sollte, sondern auch taktische Tipps für zukünftige Spiele mitgab.

So schlecht das erste Spiel für uns lief, genauso gut lief das zweite Spiel gegen die anscheinend recht neu formierte Mannschaft des TV Au am Rhein für uns. Ohne groß Druck aufzubauen, sondern nur mit konstantem eigenen Spiel, führte fast jeder Angriff unsererseits oder eigene Fehler der Gegnermannschaft zum Punkt für uns.

Die Schwierigkeit des Spiels war es, die eigene Konzentration hochzuhalten und das eigene Spiel durchzuziehen, was uns dem Punktestand zufolge auch fast gänzlich gut geglückt ist. Die Sätze gingen mit 25:6, 25:9 und 25:12 jedes Mal deutlich an uns, so dass wir neben den drei Punkten auch unser Satz- und Punkteverhältnis etwas aufhübschen konnten.

Trotz des ziemlich vergeigten ersten Spiels, können wir nun also die Herbstmeisterschaft mit in die Winterpause nehmen, die wir am Abend natürlich noch gebührend gefeiert haben J

Ein großer Dank geht außerdem an Diego und Ercan, die am heutigen Spieltag als unsere Coaches eingesprungen sind. Sie hatten es bestimmt nicht einfacher dadurch, dass sie uns spielerisch eigentlich fast nicht kannten, haben uns allerdings durch die Ansprachen während und zwischen der Spiele jegliche Unterstützung gegeben, die möglich war. Außerdem ist eine professionelle Auswertung unserer Spielzüge für uns herausgesprungen, die so detailliert natürlich sehr aufschlussreich ist.

Führung Ausbauen! - 3:1 gegen Beiertheim
28.11.2016, 16:45 Uhr von Lisa

Am Samstag den 26.11.2016 ging es für Damen 2 mit 12 Spielerinnen und einer Trainerin zum SVK Beiertheim mit einem klaren Ziel 3:0 mit starken Aufschlägen und guter Annahme zu gewinnen und die Tabellenführung zu sichern.

Nach einem kurzen Auswärmen starteten wir topmotiviert aber nervös den ersten Satz.

Wieder hatten wir am Anfang ein paar anfängliche Schwierigkeiten, jedoch nicht wie erwartet in der Annahme, sondern vielmehr im Aufschlag, denn fast jeder 3 Aufschlag ging ins aus. Doch wir konnten trotzdem unseren Gegner mit einem starken Doppelblock in der Mitte und sehr präzise geschlagenen Bällen mit 25:18 besiegen.

Der zweite Satz startete sehr chaotisch. Wieder mit großen anfänglichen Schwierigkeiten bei der Annahme konnten wir nur wenig Punkte erzielen. Somit haben wir den zweiten Satz dem Gegner geschenkt. Diesen Satz sollten wir am Ende einfach vergessen und den dritten Satz als „zweiten Satz“ spielen.

Somit startete der „zweite“ Satz mit dem Aufschlag zu unseren Gunsten. Auch der Gegner hatte mit unseren Aufschlägen Schwierigkeiten bekommen. Unsere Annahme haben wir in den Griff bekommen. Es war eine starkes Kopf-an-Kopf-Rennen, bis unsere Außenangreiferin Rebecca eine starke Aufschlagserie erbracht hat und somit unsere Führung in diesem Satz sicherte. Wir haben den Satz mit 25:15 gewonnen.

Den offiziellen vierten Satz spielten wir sehr ordentlich. Es war wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Erst beim 22. Punkt haben wir wieder die Führung übernommen und konnten den Gegner auch besiegen. Mit wenig Aufschlagfehlern und einer guten Annahme haben wir den Satz mit 25:21 gewonnen.

Auch dieses Spiel zeigte uns, dass wir noch mehr an der Annahme arbeiten müssen und vom Anfang an weniger Eigenfehler machen müssen.

3:0 und doch nicht so glücklich
21.11.2016, 10:26 Uhr von Inna

Am Samstag stand das Derby gegen die SSC Damen 3 an, die uns keinen leichten Sieg schenken wollten. Unsere Trainerin Eu konnte leider nicht bei uns sein und so übernahm Tom für sie. Die Ansage von Tom: Der Feind sind nicht die Damen 3 sondern unser eigener Kopf. Wir sollten uns auf unser Spiel konzentrieren und mit druckvollen Aufschlägen punkten. Doch irgendwie war uns unsere eigene Nervosität im Weg.

Im ersten Satz hinkten wir gleich einem 6 Punkte Rückstand hinterher. Die Annahme war nicht das Gelbe vom Ei und das Zuspiel ungenau und berechenbar. Auch eine Auszeit bei einem Stand von 6:13 änderte nicht wirklich etwas. Durch kleine Blitzlichter im Aufschlag, Annahme und Angriff schafften wir es immer wieder dran zu bleiben und unser eigentliches Potential durchscheinen zu lassen. Doch bis zu einem Punktstand von 21:20 für die D3 dominierten die Gegner das Spiel mit variablen Aufschlägen und Angriffen. Nur langsam konnten wir uns auf das Spiel des Gegners einstellen und den ersten Satz mit 25:22 unerwartet nach Hause fahren.

Im zweiten Satz sollte der Druck in den Aufschlägen zunehmen und wir sollten uns trauen ordentlich auf den Ball im Angriff zu Zimmern. Neue Leute neues Glück. Doch auch diese Leute waren Nervös. Nach ein paar Punkten legte sich die Nervosität und wir schienen befreiter aufzuspielen, jedoch gelang es keiner Mannschaft sich wirklich abzusetzen. Punkte wurden nicht verschenkt und mussten hart in langen Ballwechseln erkämpft werden. Erst beim Stand von 22:22 gelang es uns mit einem quäntchen Glück den Satz wieder mit 25:22 nach Hause zu fahren.

Im dritten Satz wollten wir von Anfang an unser Spiel durchziehen und nicht wieder einem Rückstand hinterher krabbeln. Gesagt und nicht getan. Auch hier 6:0 Rückstand durch eine schlechte Annahme. Doch diesmal gelang es uns schneller wieder zurück ins Spiel zu finden. Die Aufschläge waren Druckvoll, mit Jenny auf der Mitte stand der Block und die Annahme wurde besser und besser. Bei einem Stand von 19:16 kam unser erster Doppelwechsel um wieder drei Angreifer vorne zu haben. Und die zwei Auszeiten und 4 Wechsel des Gegners hielten uns nicht davon ab den Satz mit 25:19 für uns zu entscheiden.

Das Spiel hat gezeigt, dass wir noch mehr an der Annahme arbeiten müssen und daran von Anfang an unsere Stärken und unser Potential abzurufen.

3:1 - Tabellenführung gesichert!
09.11.2016, 18:05 Uhr von Hella

Tabellenführung – ausgebaut! Woop, woop!

Am Samstag fuhren die D2 mit 11 Spielerinnen und 2 Fans (und einer verspäteten Trainerin) im Gepäck zum Kuppenheimer VCK mit einem klaren Ziel: Es galt, 3 Punkte zu holen, am liebsten natürlich mit einem sauberen Spiel mit 3:0.

Schon beim Aufwärmen wurde schnell klar, dass wir eine aufschlagstarke Mannschaft vor uns hatten – und unsere Annahme im Training zuvor war doch eher mäßig... Aber wir alle freuten uns auf das Spiel. Es versprach, spannend zu werden. In den ersten Satz starteten wir mit kleinen anfänglichen Schwierigkeiten, jedoch nicht wie erwartet in der Annahme, sondern vielmehr im Aufschlag und auch im Angriff. Das Spiel ging recht flott hin und her mit ausschließlich Eigenfehlern unsererseits und der Gegner scheiterte in jedem Punkt an unserem Block in der ersten kompletten Rotation. Dann konzentrierten wir uns endlich und Mareike zerschoss mit einer 7 Punkte einholenden Aufschlagserie den Gegner mit freundlicher Unterstützung der vorne stehenden Mitte Leni, die alle Angriffsversuche fröhlich herunterblockte. Der Rest des Satzes wurde noch souverän zu Ende gespielt und hätte mit einem 25:16 vorbei sein können... doch nein, der erste Satzball wurde im Aufschlag äußerst einprägsam ins Netz geschossen, sodass wir noch zwei weitere Punkte spielten. Der gebeutelte Gegner hatte somit an einem 25:18 für den nächsten Satz genug zu Denken bekommen.

Der zweite Satz startete, wie der erste aufhörte – mit einem Auschlagfehler. Alles weitere verlief ebenso ähnlich wie im ersten Satz, nur unterschieden darin, dass beiderseits die Aufschläge besser wurden: Unsere kamen endlich stabil über das Netz, die der Kuppenheimerinnen wurden stärker, somit wackelte das ein oder andere Mal die Annahme. Es war bis zum Punktestand 6:6 ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dann jedoch kostete der starke Aufschlag der gegnerischen Nummer 11 einige Punkte – die Mareike uns mit ihrem Aufschlag sofort wieder holte. Bis zum Punktestand 16:17 ging es erneut hin und her mit beiderseits starkem Blockspiel, danach brach der VCK in der Annahme ein und alles weitere scheiterte an unserer Abwehr und anschließendem Angriff. So ging auch der zweite Satz, diesmal knapper, mit 25:22 an uns. Haben wir da nicht was vergessen? Natürlich ging auch hier der erste Satzball mit einem Aufschlagfehler fulminant ins Netz und kostete diesmal sogar 3 Punkte!

Den nächsten Satz wollten wir natürlich an uns reißen und den Sack zumachen – wie Eu richtig formulierte, nicht wieder diesen Unsinn vom letzten Wochenende wiederholen und dem Gegner diesmal keinen Satz schenken. Der Plan stand, die Umsetzung... … scheiterte an unseren eigenen Köpfen. Wir hatten gefühlt schon etwas abgeschaltet, unsere Annahme wackelte bedenklich, somit wurde auch der Angriff schlechter und auch unsere zu zarten Aufschläge ließen die Kuppenheimerinnen gut ins Spiel finden. Die Gegnerinnen hatten immer um einen Punkt die Nase vorne und beim Spielstand 8:9 wurden wir so unkonzentriert, dass der VCK die Gelegenheit bekam, seinen Vorsprung auf 11:16 auszubauen. Erst dann schafften wir es, uns langsam zu fangen und es ging wieder ausgeglichen hin und her. Erst bei 17:23 fanden wir zu unserer Form aus den ersten zwei Sätzen zurück, wir drehten regelrecht auf und Mareike beeindruckte den Gegner mit einem Aufsteiger, der auf 4 Metern krachend einschlug. Kleine Konzentrationsfehler kosteten uns aber schlussendlich doch den Satz, der mit 22:25 zu Ende ging.

Für diesen Satz waren wir uns sicher, dass wir das Zepter wieder an uns reißen mussten und wollten erneut mit Elan durchstarten. Der Anfang war recht vielversprechend, doch beim Spielstand 7:4 brachen wir trotz Führung unerwartet ein – unsere gesamte Annahme war ein Desaster, und wenn ein Ball nicht allzu schlecht angenommen war, wollten wir zu viel daraus machen und schossen uns damit selbst ins Knie. Erneut lagen wir viel zu weit hinten (11:17)... Aber wer wären wir, wenn wir uns nicht wieder zusammenraufen könnten? Die nächsten Punkte erkämpften wir uns verbissen gegen stark gewordene Kuppenheimerinnen mit einem konstanten Aufschlag, guter Abwehr und konsequentem Angriff, holten uns immer wieder 2-3 Punkte für jeden Punkt, den die Gegnerinnen machten und beschäftigten deren Abwehr. Mit einer letzten Aufschlagserie von Jenny holten wir uns die Führung zurück und beendeten (für Jenny überraschend, da sie den Punktestand nicht gesehen hatte – vielleicht deswegen ohne Aufschlagfehler?) das erste Mal selbst den Satz mit einem 25:23.

Voll Euphorie feierten wir diesen letzten Satz, der schlussendlich doch viel Spaß gemacht hatten und fieberten via WhatsApp-Konversation mit den D3 mit, die gerade gegen den Tabellenzweiten Ersingen-Ispringen ein starkes Spiel ablieferten und sich von diesen einen Punkt erkämpften. Das musste natürlich gebührend bei Speis' und Trank und anschließendem Tanzen in der MaLü gefeiert werden. Ein rundum gelungener Spieltag!

Es spielten: Rebecca, Sarah, Katja, Ann-Kathrin, Inna, Leni, Mareike, Hella, Alisa, Daniela und Jenny