Erst mau, dann juhau!
08.11.2017, 14:33 Uhr von Annika & Adriela

Regen, Wind und 9 °C – was ein Glück , dass für uns ein Spiel in der Halle anstand. So trafen sich die Damen 3 mit einem Kader von 12 Person Sonntagmittag im OHG, um sich auf die beiden anstehenden Heimspiele vorzubereiten. Im erste Spiel sollte es gegen die TG Öttigheim gehen, die wir schon aus der vorherigen Saison kannten. Im ersten Satz kamen wir nicht ins Spiel. Obwohl die Annahme stand, gelang es uns nicht diese zu verwerten. Zusammen mit der Tatsache, dass wir vielen Eigenfehler machten, gaben wir den ersten Satz mit einem Spielstand von 25:18 an die Gegner ab. Auch im zweiten Satz war unser Kopf nicht bei der Sache, unsere Fehlerquote zu hoch und so verloren wir auch diesen. Im letzten Satz fanden wir endlich ins Spiel. Trotzdem gelang es uns nicht den Satz gegen die erfahrenen Spielerinnen zu gewinnen. So gaben wir auch den letzten Satz mit einem 25:21 an die TG Öttigheim ab.

Nach der Niederlage des vorherigen Spiels und gestärkt mit einem „Strafkuchen“, wollten wir nun den Sieg gegen den SVK Beiertheim 4 nach Hause holen. Mit dieser Einstellung, einer konstant guten Leistung sowohl in der Annahme als auch im Angriff und sehr starken Aufschlägen, ließen wir nichts anbrennen und sicherten uns somit den ersten Satz mit einem 25:15. Auch im zweiten Satz verunsicherten wir die Damen 4 aus dem SVK immer weiter und konnten somit einen guten Vorsprung ausbauen. Durch viele Eigenfehler des gegnerischen Teams und einer Aufschlagsreihe des eigenen Teams holten wir uns den Satz mit einem eindeutigen 25:11. Der Dritte und mit 31 Minuten auch der längste Satz bot von Anfang an sehr viel Spannung. Diesmal konnten wir unsere Punkte nicht gleich auf Anhieb ausbauen. Somit war uns der Gegner immer dicht auf den Fersen und uns fiel es schwer mehr Druck auszubauen. Zum Ende des Satzes hin kam es zu einem Gleichstand von 17:17 Punkten und damit auch zum Einsatz unserer ersten Auszeit im gesamten Spiel. Doch mit viel Motivation und guter Stimmung schafften wir es mit 27:25 auch diesen Satz für uns zu gewinnen. Die Freude über unsere starke Leistung und dem 3:0 Sieg gegen den SVK Beiertheim 4 war groß.

Der Weg ist das Ziel
26.10.2017, 07:56 Uhr von Jessy

Am Sonntag machten wir uns früh auf den Weg zu unseren altbekannten Gegnern, dem SG Ersingen Ispringen- Pforzheim. Hoch motiviert fuhren die drei Autos Richtung Halle, wobei manche vom Weg abkamen und zunächst den schönen Herbstwald genossen, bis das Ziel dann doch gefunden wurde. Da wir letzte Saison gegen die SG knapp mit 3:2 verloren haben, wollten wir an diesem Tag beweisen, dass wir uns weiterentwickelt haben und mit einem erweiterten Kader gut aufgestellt sind. Doch natürlich war ein gewisser Respekt noch vorhanden, da unsere Gegner mehr Erfahrung mit sich brachten und so starteten wir etwas holprig in den ersten Satz. Nach einem Rückstand von 4 Punkten, fanden wir nach und nach in das Spiel und bauten eine Führung von 20:16 aus. Wir wollten es natürlich noch einmal richtig spannend machen und so wurde bei einem Spielstand von 22:22 die zweite Auszeit ausgenutzt. Diese schien zu helfen, da der SG Ispringen uns keine Punkte mehr abluchsen konnte und wir den Satz mit 25:22 abschlossen. Auch der zweite Satz sollte nicht so starten, wie wir es gerne gehabt hätten. Wir begannen trotz ersten Aufschlags mit einer erneuten Rücklage von 4 Punkten. Hoch über Außen war jetzt die Devise und wir versuchten unser gewohntes Spiel wieder zu finden, was uns leider nur teilweise gelang. Unsere Gegner nahmen viele Angriffe mit einer Lockerheit entgegen und zeigten uns mit ihrer Erfahrung, wo unsere Lücken waren. Trotz der taktisch klugen Spielweise der SG Ispringen, kämpften wir um jeden Ball und uns gelangen auch mehrere Angriffe der üblichen Art. Durch eine gute Zusammenarbeit konnten wir uns teilweise bis zu 5 Punkten vorausspielen. Leider ließ sich die gegnerische Mannschaft davon nicht abbringen und holte auf, bis zu einem 23:22. An dieser Stelle muss betont werden, dass wir trotz des spannenden Spielstandes den Satz für uns gewinnen konnten (26:24), was uns in der Saison davor gegen die SG Ispringen nicht gelang. In den dritten Satz starteten wir nun schon einmal mit einem sicheren Punkt für die Saisontabelle. Vielleicht lag es an dieser Sicherheit oder an der schwindenden Energie, dass wir zunächst 1:7 zurück lagen. Die SG Ispringen hatte in den zwei Sätzen zuvor unsere Spielweise erkannt und wusste genau wo sie hinspielen musste, damit wir keinen Angriff stellen konnten. Zwei Spielerwechsel und die voll ausgeschöpften Auszeiten änderten zwar etwas an dem Rückstand, jedoch war dieser zu groß, um das Blatt zu wenden. So mussten wir den dritten Satz leider mit 25:15 abgeben. Auch der nächste Satz, der über die Punkteverteilung für die Tabelle entschied, wollte uns nicht so gelingen. Bis zur Mitte verlief das Spiel relativ ausgeglichen und die Spielzüge wurden quälender Weise immer länger (es fühlte sich auf jeden Fall so an). Feste Schläge unsererseits wurden von der gegnerischen Mannschaft zu einem gezielten Angriff umgewandelt, den wir mit viel Einsatz vom Boden kratzten und erneut versuchten umzuwandeln. So ging es hin und her, leider immer mit einem kleinen Vorsprung des Gastgebers. Am Ende gewann die Konstanz des Gegners und wir befanden uns im letzten und entscheidenden Satz.. Mit einem leichten Tief durch die beiden letzten Sätze verlief das Spiel dementsprechend. Wir versuchten unsere Routine abzuspielen und holten einige Bälle aus der Abwehr heraus, jedoch ging der Satz entscheidend an den Gastgeber. Wir mussten das Spiel mit 2:3 abgeben, jedoch gewannen wir eine viel größere Lektion. Gegen so eine erfahrene Mannschaft zu spielen, hat uns noch einmal genauer gezeigt, auf was wir in den nächsten Wochen besonders achten müssen und wie wichtig es ist, im Angriff variabel zu sein. Obwohl der Kader nicht vollständig war und einige Spielerinnen inklusive Trainer vom kalten Wetter nicht verschont waren , konnten wir gut mithalten. Und bei der Rückrunde wollen wir dann natürlich das zeigen und leisten, was eigentlich unser Anspruch ist.

Viel Spaß, Pizza und 6 Punkte!
18.10.2017, 22:11 Uhr von Katrin und Anna

Am 15. Oktober hieß es für die Damen 3 des SSC Karlsruhe: Erster Heimspieltag der Saison. Wir trafen uns in der heimischen Wildparkhalle zum gemeinsamen Aufbau und Aufwärmen. Gemeinsam mit Damen 2 und Herren 3 des SSC Karlsruhe, stand uns ein langer Spieltag bevor, doch unser Kader, bestehend aus zehn Damen und Trainer Heiko, war hochmotiviert und voller Vorfreude auf die anstehenden Spiele.

Um 13 Uhr war dann Anpfiff zum ersten Spiel gegen unseren ersten Gegner, den TV Brötzingen 2. Mit der Ansprache unseres Trainers dieses Spiel vor allem durch konstante Aufschläge zu gewinnen, gingen wir motiviert auf das Feld, mit der sofortigen Chance auf den ersten Punkt durch den ersten Aufschlag. Dieser Punkt ging jedoch nach Brötzingen und wir mussten aus unserer Annahme heraus in das Spiel finden. Dies klappte hervorragend und so wanderte auch der erste Punkt auf unser Konto. Durch lautes Anfeuern von der Bank, aber auch auf dem Feld, fanden wir immer mehr Spaß am Spiel und unsere anfängliche Nervosität konnte abgelegt werden. So kamen unsere Annahmen und Abwehr immer stabiler vorne an das Netz und unsere Stellerin Jessy konnte die Bälle schön verteilen, sodass viele starke Angriffe entstanden. Punkt für Punkt wanderte auf unser Konto und wir gewannen den Satz mit einem 25:20.

Auch in den nächsten Satz starteten wir motiviert und einiges klappte auch wie im Satz zuvor, doch unsere Abwehr war mangelhafter und mit Lücken, sodass Heiko eine Auszeit nahm um diesen Fehler zu beheben. Danach lief es mit einer zusammengerückten Mannschaft viel besser und so konnten wir auch den zweiten Satz mit 25:21 für uns entscheiden.

Im dritten und letzten Satz konnten wir mit unserem andauernden Spaß und der andauernden Motivation so gut wie jeden Angriff verwandeln. Mit einer starken Aufschlagserie von Annika, die uns acht Punkte hintereinander brachte, verunsicherten wir die Gegner sehr, sodass auch die noch zwei genommenen Auszeiten der Brötzinger uns nicht aus dem Konzept bringen konnten und wir diesen Satz stark mit 25:13 gewinnen konnten und somit auch den ersten 3:0 Sieg an diesem Tag einpacken konnten.

Im zweiten Spiel ging es gegen DJK Bruchsal. Wir dachten (wie wir inzwischen erfahren haben fälschlicherweise) dass es sich hier um einen Absteiger aus der Landesliga handelt. Wir gingen mit viel Respekt ins Spiel und starteten dementsprechend nervös. Besonders die gegnerischen Aufschläge bereiteten uns große Probleme. Schnell lagen wir 3:8 zurück. Mit diesem Rückstand, der den Satz scheinbar schon entschieden hatte, schien auch die Nervosität etwas von uns abzufallen. Wir holten Punkt für Punkt auf, mit guten Aufschlägen, einer starken Abwehr und Mut im Angriff. Jetzt fing das Spiel an Spaß zu machen! Wir drehten auf, besonders über unsere Außenangreifer konnten wir viele Punkte machen und in der Abwehr wurde gut gekratzt. Und schon stand es 17:17. Jetzt ging es im engen Kopf an Kopf rennen weiter und wir konnten uns zum 24:21 absetzen. Jetzt nur noch das Ding zu machen… aber nein, wir machten einen Aufschlagfehler. Ok, halb so schlimm, zusammenreißen und den einen Punkt aus der Annahme machen. Aber wir bekamen nervenflattern und machten zu viele Eigenfehler. Der Gegner holte auf bis zum 24:24, 25:25… am Ende verspielten wir uns unsere starke Aufholjagd und Führung und verloren Satz eins mit 25:27 Punkten.

Mit neuer Aufstellung gingen wir in Satz zwei. Kathleen wechselte von der Mitte auf die Außenposition und Melli musste als Mittenersatz ran. Wie in Satz eins verpennten wir zunächst den Anfang total. Die erste Auszeit gab es beim Stand von 0:5, doch erst nach zwei weiteren Aufschlagpunkten der Gegnerinnen fanden wir aus der Schockstarre und setzen nach einer guten Annahme eine Punkt mit Ausrufezeichen über unsere Außenangreiferin. Immer besser fanden sich alle in ihre teilweise neuen Positionen ein. Erneut startete eine Aufholjagd. Wir spielten uns langsam warm, kratzten die verrücktesten Bälle vom Boden und fingen endlich an auch mit etwas Köpfchen zu spielen. So arbeiteten wir uns jetzt auch mit Lobs und gezielten Pritschern an den Punktestand des Gegners heran. Dann legte auch noch Annika eine grandiose Aufschlagserie von 8 Punkten hin und schon stand es 14:14. Diesmal hielten wir die Konzentration hoch und mit eine weiteren kleinen Aufschlagserie von Jessy ließen wir uns den Sieg diesmal nichtmehr nehmen. Mit 25:21 ging der Satzgewinn an uns.

Euphorisiert von dieser Leistung gegen den Landesliga-Absteiger (ähem) starteten wir in Satz 3. Diesmal drehten wir den Spieß aber um und gingen mit einer Aufschlagserie von Jessy 5:0 in Führung. Die Gegnerinnen schienen verunsichert und lagen schließlich mit 2:10 hinten. Trotz des nun deutlichen Vorsprungs spielten wir unser Spiel weiter. Ohne Rücksicht auf Verluste kämpften wir um jeden Ball und dabei manchmal auch miteinander. Die Aufschläge wurden immer druckvoller und auch unsere Annahme stabiler. So war dieser Satz geprägt von vielen Aufschlagpunkten unsererseits und deutlich weniger Aufschlagpunkten der Gegner. Damit konnten wir den Satz deutlich mit 25:17 für uns entscheiden.

Im vierten Satz war dann das Ziel klar vor Augen – keinen 5. Satz mehr spielen! Am Anfang des Satzes gab es ein enges Spiel in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Bruchsal schien wieder ins Spiel zurück zu finden, bis Annika wieder an den Aufschlag kam und uns mit einer Serie von 5 Punkten wieder in Schlagweite brachte. Jessy hatte wohl wirklich keine Lust mehr weiter zu spielen und schoss unseren Gegnerinnen unbarmherzig Ball um Ball um die Ohren. Mit einer Aufschlagserie von 8 Punkten waren damit Satz und Spiel für uns entschieden!

Unser erster Heimspieltag war damit ein voller Erfolg! Neben 6 Punkten hatten wir unglaublich viel Spaß und haben außerdem gezeigt wie flexibel wir sind. Besonders hervorzuheben ist außerdem die Leistung unserer Jugendspieler, die wirklich großartig gespielt haben!

Guter Start in die Hinrunde
04.10.2017, 06:56 Uhr von Kathleen

Nach Bühl führte uns unser Weg am 1. Oktober bei schönstem Herbstwetter. Mit einem abwechslungsreichen Kader von zwölf Frauen gab es erst mal vorweihnachtliches Beschenken mit einer kompletten Neuausstattung. In neuer Formation innen und außen wollten wir den ersten gelungen Auftakt in Kleinsteinbach wiederholen und jetzt wieder volle Leistung abrufen. Die Trainingsinhalte Heikos aus Südafrika plus Ausleihtrainer Tom hatten viel Detailarbeit in die Vorbereitung gebracht. Um 13.20 war es dann endlich soweit. Die Schiedsrichterin pfiff endlich den ersten Ball unseres Spiels an. Glückwunsch auch noch nach Brötzingen für ein sehenswertes erstes Spiel zuvor. Lange Aufschläge brachten uns nach kurzer Eingewöhnung schnell in Führung. Nach 4 Rotationen schien der Satzgewinn schon sehr nah. Um den breiten Kader bestmöglich einzusetzen, gab es direkt Chancen für die Damen, die bisher noch nicht ins Spielgeschehen eingreifen durften. Die Motivation war so groß, dass wir den offiziellen Wechsel am liebsten abgekürzt hätten. Nun wurde es doch noch einmal unabsichtlich knapper bis die Lücken in der Abwehr wieder neu abgesprochen waren. Ganz wie im Training geübt wurden Dankebälle nach druckvollem Aufschlag zum Ende des Satzes konsequent verwandelt und der erste Durchgangssatz eingetütet. Neuer Satz, neues Glück. Mit neuer erster Aufstellung starteten wie etwas weniger druckvoll in Satz Nummer 2. Die Ballwechsel wurden länger und abwechslungsreifer. Dann durfte Pauline an den Aufschlag und unter Schützenhilfe ihrer Aufschläge wanderte ein Punkt nach dem anderem auf unsere Seite der Zähltafel. Die Mannschaft arbeitete unter großer Anfeuerei von der Bank konzentriert und präzise. Gabi durfte noch einmal hinter die Feldlinie treten und besiegelte mit 12 Aufschlägen in Folge Satz Nummer 2. Achtung: Der frisch geübte Sprungaufschlag im neu erweiterten Repertoire wurde mit dem Satzgewinn belohnt. In Satz Nummer 3 durften dann auch die letzten geschonten Kräfte nochmals neue Energie aufs Feld bringen. Der Satz begann von Beginn an enger. Bühl hatte zu einem stabilen Spiel gefunden und unsere Aufschläge erzielten nicht mehr ganz die gewünschte Wirkung. Um jeden Ball wurde gekämpft. Die Annahme wackelte und Manu legte Meter um Meter mehr zurück. Tom reagierte und versuchte mit strategischen Wechseln den Rhythmus des Gegners zu stören und uns einen Vorteil zu verschaffen, um den Rückstand wieder aufzuholen Es dauerte einige Ballwechsel bis wir den Lohn für diese Taktik einheimsen konnten. Langsam aber sicher arbeiteten wir uns vor. Wir minimierten das Aufschlagrisiko etwas und das Aufholen wurde einfacher. Mit Anna Lenas Aufschlag gelang der Ausgleich und wieder am Drücker beruhigte sich der Spielaufbau, sodass Annika einige Longline Angriffe versenken konnte. Mit voller Konzentration erarbeiteten wir uns unseren ersten Satzball. Nutzen konnten wir ihn leider noch nicht. So musste es halt aus der Annahme passieren. Natürlich war genau diese nicht astrein zu unserer Stellerin, sodass wir diesen letzten Punkt zum Spielgewinn eher glücklich gewannen. Zur harten Arbeit darf wohl ein Quäntchen Glück auch nicht fehlen. Glücklich und zufrieden feierten wir diesen erfolgreichen Spieltagsauftakt in der Denkfabrik in heimischen Gefilden. Wir freuen uns schon auf mehr!

Damen 3 rocken das Vorbereitungsturnier in Pfinztal
19.09.2017, 17:30 Uhr von Jessy

Zur Vorbereitung auf die neue Saison, die schon in 2 Wochen beginnt, nutzten wir am Sonntag das Turnier in Pfinztal.

Gerade die ersten Sätze zeigten, dass wir trotz eines schwächeren Gegners, die Trainingseinheiten endlich umsetzen wollten. Von Satz zu Satz erlangten wir die gewollte Routine, da sich nun Jugendspielerinnen, sowie neue Spielerinnen in das Spielsystem einfanden und die positive Energie stieg. Hierbei zeigte sich, dass sich unser Zuwachs besonders schnell und gut in den "alten Kern" integriert hat. Dies trug einen großen Teil zu diesem erfolgreichen Tag bei. Somit gelang uns der Gruppensieg, bei dem wir sogar unsere Gegner der letzten und der kommenden Saison mit kraftvollen Schlägen, viel Bewegung und hoher Motivation besiegten.

Beim Spiel gegen den Zweitplatzierten der anderen Gruppe ging es um den Einzug ins Finale. Trotz vorheriger langer Pause auf den Matratzen und die langsam schwindende Energie, gelang uns ein eindeutiger Sieg und somit auch der Einzug uns Finale mit dem Kampf um den ersten Platz. Erneut stand uns hier die Mannschaft unserer Liga gegenüber. Ein spannendes Spiel, bei dem jeder die letzten Kräfte des Tages sammelte und den Sieg mit einem 2:1 vollendete.

Als Turniersieger verabschiedeten wir uns mit Sekt und Schokolade und ließen den Abend mit einem verdienten Essen ausklingen. Das Turnier war nicht nur eine gute Vorbereitung, sondern zeigte uns auch, dass wir als Team bereit sind für die kommende Saison.

Die Luft ist raus
28.03.2017, 10:36 Uhr von Anna

Am letzten Samstag ging es für die Damen 3 zum Absteiger aus der Landesliga nach Kuppenheim. Wir reisten mit unserer inzwischen schon normalen Mannschaftsstärke von 8 Spielerinnen an. Das Ziel für den Spieltag war damit auch klar: Spaß haben und ein gutes Spiel zeigen, der Rest kommt von allein. An der Umsetzung haperte es dann leider von Beginn an und durchgängig, daher wird dieser Spielbericht kurz: 1. Satz: Nichts geht, keine Annahme, kein Angriff und keine Abwehr. Ergebnis: 25:10 2. Satz: alles etwas besser, wir liegen 4 Punkte zurück und erkämpfen uns den Ausgleich zum 16:16. Danach wieder alles nichts, wir verlieren 25:16. 3. Satz: Mehr oder weniger wie Satz Nummer 1, wir verlieren 25:14.

Zusammenfassend also ein ziemlich enttäuschender Spieltag.

Nichtsdestotrotz haben wir den Klassenerhalt geschafft und über die Saison auch richtig starke Leistungen gezeigt. Für uns heißt es jetzt erstmal regenieren, ab in den Sand und auch schonmal vorsichtig in Richtung nächste Saison blicken.

Selbst geschlagen
28.03.2017, 10:22 Uhr von Pauline

Am Samstag den 10.03.2017 fand der vorletzte Spieltag der Rückrunde für die Damen 3 SSC Karlsruhe statt. Unsere Gegner: SSC Damen 2, der aktuelle Tabellenführer. Wir starteten in fast voller Stärke mit 8 Spielerinnen, da aber eine unserer Mitten krankheitsbedingt ausfiel, mit nur einer Mittelangreiferin. So musste kurzerhand eine unserer Außenangreiferinnen aushelfen. Im ersten Satz begannen wir solide und hatten zwischenzeitlich eine Führung von 4 Punkten. Durch die aufsteigende Nervosität machten wir jedoch immer mehr Eigenfehler und auch im Angriff entstand kein wirklicher Druck. Damen 2 holte uns ein und konnte den ersten Satz mit 25:19 für sich entscheiden. Im zweiten Satz behielt Damen 2 von Anfang an die Führung, bei uns herrschte wahrlich Chaos auf dem Feld, was einen geordneten Spielaufbau meist unmöglich machte. Schließlich mussten wir mussten auch diesen Satz mit 25:19 an sie abgeben. Im dritten Satz stellten wir auf 4:2 um. Das Spiel war lange Zeit ausgeglichener als in den Sätzen davor, obwohl das Chaos auf unserer Feldhälfte nun noch größer wurde. Die Punktedifferenz der beiden Mannschaften betrug bis zum Spielstand von 20:17 nie mehr als 3 Punkte, trotzdem verloren die Damen 3 auch den letzten Satz, und somit das gesamte Spiel, deutlich mit 17:25.

Klassenerhalt - Check
08.03.2017, 11:12 Uhr von Anna

Am Samstag fand unser letzter Heimspieltag in dieser Saison statt. Unsere Gegner diesmal zwei weitere Aufsteiger aus der Bezirksklasse: TSG Blankenloch und TV Bühl 2. Mit diesen beiden Spielen hatten wir die Chance, den Verbleib in der Bezirksliga zu sichern. Im ersten Spiel ging es gegen die TSG Blankenloch, gegen die wir in der Hinrunde mit einer schlechten Leistung abgegeben hatten. Diesmal war unser Ziel das Ganze umzudrehen und 3 Punkte zu holen.

Wir starteten von Anfang an konzentriert in das Spiel und hatten schnell drei Punkte Vorsprung. Insgesammt verlief der erste Satz relativ ausgeglichen. Es gab viel schöne Ballwechsel, jedoch fehlte uns noch ein wenig der Mut auf dem Spielfeld. Wir waren wohl alle etwas nervös, aufgrund der Bedeutung des Spiels für uns. Blankenloch beantragte die 1. Auszeit bei einem Spielstand von 22:18 für uns, danach beantragten wir eine Auszeit bei einem Spielstand von 23:21 für uns. In der Schlussphase blieb es spannend aber wir konnten unseren Vorsprung halten und holten uns den Satz mit 25:23. In den darauffolgen Satz starteten wir deutlich energiereicher. Gleich am Anfang holten wir uns einen kleinen Vorsprung. Jedoch gelang es Blankenloch diesen schnell wieder zu verkleinern und wir beantragten die erste Auszeit bei einem Spielstand von 8:7 für uns. Im weiteren Verlauf konnten wir uns durch einige gute Blockaktionen mehrere Punkte holen. Trotz der teilweise starken Aufschläge von Blankenloch war die Annahme sicher. Dies ermöglichte wiederum einen guten Spielaufbau und damit auch mehrere gute Angriffsaktionen. Blankenloch beantragte eine Auszeit bei einem Spielstand von 21:14 für uns, konnte den großen Vorsprung aber nicht mehr aufholen und es folgte der deutliche Satzgewinn von 25:19. Insgesamt holten wir uns den Satz mit 6 Punkten unterschied. Den dritten Satz begannen wir mit einer hervorragenden Aufschlagserie und führten gleich am Anfang mit 8:0. Aber auch Blankenloch hat gute Aufschlägerinnen und konnte die Punktedifferenz von 8 Punkten auf einen Punkt verkleinern. Der neue Spielstand war 8:7 für den SSC. Die knappe Führung konnten wir auch im weiteren Spielverlauf erhalten. In der Schlussphase, ab dem Spielstand 22:21, wurde es dann nochmal richtig spannend. Wir lieferten uns ein Kopf- an Kopf Rennen und punkteten abwechselnd auf beiden Seiten. Der neue Spielstand nun: 26:26 und hier gelang es uns dann endlich durch guten Einsatz und Kampfgeist die entscheidende Punktedifferenz von 2 zu erspielen. Auch der dritte Satz ging an uns mit einem Spielstand von 29:27 für den SSC.

Nach einer kurzen Pause, die wir zur Stärkung und Regeneration nutzen, ging es im zweiten Spiel gegen den TV Bühl 2. Mit einer positiven Stimmung und deutlich entspannter als im ersten Spiel, gingen wir selbstbewusst und motiviert aufs Feld. Etwas unerwartet erspielten wir uns schnell einen Punktevorsprung von 6 Punkten heraus. Wir spielten konsequent unser Spiel mit druckvollen Angaben, konstanter Annahme, abgestimmtem Zuspiel und einem effektiven Abschluss. Diesen Satz ließen wir uns nicht mehr nehmen und entschieden ihn deutlich mit 25:16 für uns. Im zweiten Satz fielen wir erstmal in ein großes Loch. Wir hatten riesige Schwierigkeiten mit den Aufschlägen der Bühlerinnen, sodass aus unserer Annahme meist nur noch die Bälle übers Netz zurück gebaggert werden konnten. Gelang uns eine einigermaßen gute Annahme schafften wir es nicht den Punkt zu machen. So stand es schließlich 2:12 und Heiko nahm die zweite Auszeit. Danach rappelten wir uns noch einmal auf und fingen wieder an mitzuspielen. Und das mit Erfolg: Punkt um Punkt verkürzten wir den Bühler Vorsprung auf zwischenzeitlich 15:19 Punkte. Die Aufholjagd reichte zwar leider nicht aus um den Satz noch zu gewinnen, aber wir bauten uns mit dieser Leistung selbst wieder auf und gingen gestärkt in den nächsten Satz. Nun stand es 1:1 und alles war wieder auf Anfang. Den dritten Satz begannen wir mit einer Aufschlagsserie von Manu, die uns einen Vorsprung einbrachte. Wir knüpften an die Form vom Ende des zweiten Satzes an und spielten konsequent unser Spiel. Am Ende entschieden wir den Satz mit 25:22 Punkten für uns und holten uns damit auch sicher einen weiteren Punkt für die Tabelle und damit den sicheren Klassenerhalt! Der vierte Satz sollte nun der entscheidende Satz für uns werden. Wir begannen wieder mit kleinem Vorsprung, den wir schließlich auf 23:17 ausbauten. Nach der Auszeit vom Bühler Trainer wurde auf beiden Seiten um jeden Ball gekämpft. Schon verloren geglaubte Bälle wurden aus dem hintersten Hallenteil noch übers Netz auf die generische Seite gebracht. Das war kein Satz für schwache Nerven. Beide Teams zeigten einen unglaublichen Kampfgeist, am Ende hatte aber Bühl die Nase etwa weiter vorn und entschied den Satz mit 28:26 für sich. Schon wieder ein 5. Satz. Die Kräfte waren schon leicht am Ende, aber wir wollten uns den Sieg nicht nehmen lassen. Es war ein ausgeglichenes Spiel bis zum Stand von 9:9. Dann schien uns etwas der Mut und die Spritzigkeit verloren zu gehen. Statt einen Angriff aus einem nicht so guten Ball zu wagen, wurde der Ball rüber gebaggert, wofür uns die Bühlerinnen dann mit guten Angriffen die Quittung gaben. Dann wurden zwei Bälle gelobbt, doch die Beine schienen nichtmehr die nötige Reaktion zu zeigen um die Bälle noch zu erreichen. So mussten wir den entscheidenden Satz an unsere Gäste mit 15:11 abgeben. Insgesamt ein spannender letzter Heimspieltag der Saison, an dem wir uns 4 Punkte holen und den Klassenerhalt somit gesichert haben. Jetzt sind wir schon voller Spannung und Vorfreude auf den nächsten Spieltag am kommenden Samstag, wo wir zu Gast bei den Damen 2 sind um das SSC-Vereinsderby auszutragen.

Am Limit - 4 Punkte bleiben beim SSC
19.02.2017, 17:01 Uhr von Jessy

Nach guten und intensiven Trainingswochen starteten wir am Samstag gestärkt und souverän in unseren ersten Heimpieltag der Rückrunde. Mit der TG Ötigheim und dem SVK KA Beiertheim 4 erwarteten uns direkt zwei enorm wichtige Spiele im Abstiegskampf. Zu unserer Unterstützung waren auch einige Zuschauer da, die uns tatkräftig anfeuerten.

Im ersten Spiel ging es gegen die TG Ötigheim. Dank einem starken Teamgefühl legten wir direkt einen sensationellen Auftakt hin mit einer Führung von 7:1. Besonders die Netzspieler leisteten überragende Arbeit, sodass es in der Abwehr bisweilen fast langweilig wurde. Ötigheim erholte sich jedoch langsam vom ersten Schock und fand besser und besser ins Spiel. Wir spielten jedoch ebenfalls weiterhin konstant und entschieden den Satz mit 25:22 für uns. Im zweiten Satz wollten wir den Zuschauern ein bisschen Spannung bieten und so wurde der Punktestand immer ausgeglichen gestaltet. Ötigheim hatte zu seiner alten Stärke zurück gefunden und es begann ein harter Schlagabtausch um jeden Punkt. Doch leider wurde es zu spannend und wir mussten den Satz knapp abgeben (23:25). Doch der teilweise etwas abgeschwächte Kampfgeist wurde im dritten Satz wieder aufgeweckt. Die durch den Satzsieg aufgebaute gegnerische Mannschaft versuchte natürlich auch diesen wieder für sich zu gewinnen und führte nach einiger Zeit 14:10. Wir ließen uns davon jedoch nicht beirren, spielten uns wieder in eine gute Balance und gewannen den Satz mit eindeutigen 25:18 Punkten! Da wir ja die Spannung lieben, wollten wir im letzten Satz noch einmal unseren Zuschauern etwas bieten. Nach kleinen anfänglichen Schwierigkeiten, die durch eine Auszeit von Heiko beseitigt wurden, spielten wir uns in den sicheren Zwanzigerbereich und bauten uns eine Führung von 22:19 aus. Doch Ötigheim wollte nicht ohne Punkt nach Hause gehen, sammelte noch einmal alle Energie zusammen und machte uns das Erreichen der letzten Punkte sehr schwer. Durch das Aufholen der Gegner und die dadurch entstandene Unsicherheit, war der Spielstand, gegen aller Erwartungen, plötzlich bei 24:24. Am Ende jedoch rafften wir uns nochmal auf und holten den Satz und damit den Sieg für uns (und damit 3 Punkte!!).

Im zweiten Spie traten wir dem SVK Beiertheim gegenüber. Die Euphorie des ersten Spiels übertrug sich auch in das zweite, sodass wir den Gegner erstmal an die Wand spielten. Allerdings nur bis zum Stand von 24:16. Dann gab es einen Totalausfall unsererseits und Beiertheim errang Punkt um Punkt. Vermeintlich einfache Spielabläufe wandelten sich plötzlich zu einer großen Hürde für uns. Denkbar knapp nach diesem eigentlich super Start ging der Satz dann endlich mit 25:23 für uns aus. Leider hatten wir Beiertheim damit natürlich wieder richtig aufgebaut, was sich im zweiten Satz deutlich zeigte. Es wurde ein sehr ausgewogenes Spiel, das am Ende aber Beiertheim mit 26:24 Punkten für sich entschied. Im dritten Satz war also wieder alles auf Anfang - und so spielten wir auch. Wieder deutlich sicherer und klarer in den eigenen Aktionen, konnten wir Beiertheim gut unter Druck setzen und so Fehler auf der Gegenseite erzwingen. So erspielten wir uns einen weiteren Satzgewinn mit 25:19 Punkten. Während es draußen schon dunkel wurde, begab sich der SSC nun in den vierten Satz, mit dem Ziel drei weitere Punkte zu ergattern. Doch mit jedem kleinen Schritt wurden die Beine schwerer und die übliche Leistung konnte nicht mehr abgerufen werden. Trotz inspirierender Worte, einer lauten Bank und Aufmunterungen aus der eigenen Mannschaft, kämpften wir mehr mit uns selbst als mit dem Gegner. Das spiegelt sich auch im Ergebnis: 25:16 für den SVK. So ging es weiter in den 5. Satz. Da sich leider an unserer Energie- und Ersatzbanksituation nichts geändert hatte und auch diverse zuckerhaltige Produkte nicht den nötigen Boost lieferten, spielten wir mehr oder weniger gar nicht mehr. Es klappte nichts mehr. Mehr kann man dazu gar nicht sagen. So verloren wir mit 15:4 und errangen nur 1 Punkt.

Obwohl wir mit unserer Leistung am Ende des zweiten Spiels ganz und gar nicht zufrieden sind, lohnt es sich die positiven Erkenntnisse des Tages genauer anzusehen. Vor allem die bemerkenswerten Fortschritte jeder einzelnen Spielerin kamen an diesem Tag zu Geltung und brachten viele tolle Spielzüge hervor. Der Block stand, die Abwehr holte auch nahezu unmögliche Bälle raus und Angriffsschläge setzten den Gegner unter Druck. Der Spieltag hat gezeigt was wir können, wenn uns unsere Kräfte nicht verlassen. Somit nehmen wir nicht nur vier wichtige Punkte mit in den nächsten Spieltag, sondern auch die Bestätigung für gute, intensive Trainings.

Zuletzt noch ein Lob und Dank an unsere kräftigen Anfeuerer und das Mitfiebern. Gleich am 04.03. geht es weiter mit unserem nächsten Heimspieltag, an dem es wieder zwei sehr wichtige Spiele für uns geben wird. Es geht gegen zwei Mitaufsteiger, die TSG Blankenloch und den TV Bühl.

Mehr als nur einen Punkt gewonnen!
22.01.2017, 17:33 Uhr von Karin

Am Samstag ging es für Damen 3 zum Tabellenzweiten SG Ersingen-Ispringen-Pforzheim. Nachdem wir uns in der Hinrunde ein knappes Spiel geliefert hatten, welches wir jedoch zum Schluss 2:3 verloren, gingen wir hochmotiviert in das Rückspiel. Verletzungsgeschwächt gingen waren wir mit nur 8 Spielerinnen, von denen sich leider auch noch eine beim Einspielen verletzte, angereist. Im ersten Satz fanden wir uns sehr gut in das Spiel ein. Wir waren wach in der Abwehr, machten wenig Eigenfehler und hatten eine super Stimmung auf dem Feld. Wir spielten zwar gut mit, konnten aber die langen Ballwechsel meist nicht für uns entscheiden. So mussten wir den ersten Satz an unsere erfahrenen Gegnerinnen abgeben. Nun hieß es im nächsten Satz mehr Druck im Aufschlag und Angriff aufzubauen, kein Angsthasenvolleyball spielen. Diese Ansage setzten wir um: durch gekonnte Stellertricks, starke Angriffe sowie eine Aufschlagserie von Pauline konnten wir uns zu einem Punktestand von 17:7 absetzten. Nun galt es den Vorsprung beizubehalten und den Satz sicher zu gewinnen. Dies gelang Damen 3 und so konnten wir mit 25:18 den Satz für uns gewinnen. Hochmotiviert gingen wir nun auf das Feld um uns den nächsten Satz zu holen. Das gleiche Ziel verfolgten die Gegnerinnen von Ersingen-Isprigen und so lieferten wir uns ein Kopf an Kopf rennen. Es wurde um jeden Punkt gekämpft und die Stimmung auf dem Feld war grandios. Bei einem Punktestand von 20:20 galt es nun, die Nerven zu behalten und den Satz zu gewinnen. Jeder gab sein Bestes, doch leider passierten uns dann doch zwei Eigenfehler zu viel und wir mussten den Satz an die erfahrenen Spielerinnen von Pforzheim mit 23:25 abgeben. Doch so leicht wollten wir nicht aufgeben. Der nächste Satz war entscheidend und wir hatten nicht vor ohne Punkte nach Hause zu fahren. Gefestigt und voller Ehrgeiz begannen wir den vierten Satz und gingen sehr schnell in Führung. Den Vorsprung nutzen wir aus und brachte routiniert und sicher den Satz mit 25 zu 17 nach Hause. Nun Stand es 2:2 und es ging um den Sieg des Spieles. Hochmotiviert gingen wir auf das Feld, um den zweitplatzierten in der Tabelle zu schlagen. Wiedermal gab es ein Kopf an Kopf rennen und es wurde um jeden Ball gekämpft. Wieder entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel bis zum Stand von 11:11. Jetzt spielten die Pforzheimerinnen nochmal ihre ganze Routine aus. Im Angriff konnten wir uns nur noch schwer durchsetzen, da die gegnerischen Spielerinnen sehr gut in der Abwehr standen. So schafften sie es sich am Schluss von uns abzusetzen und wir verloren den Satz mit 11:15. Trotz der Niederlage haben wir einen wichtigen und vielleicht auch unerwarteten Punkt gewonnen. Wir haben nicht, wie in den letzten Spielen, die ersten zwei Sätze verpennt. Es war es ein super spannendes Spiel, alle haben eine super Leistung abgeliefert und wir hatten alle sehr viel Spaß. Wir wollen diesen Schwung mitnehmen um beim nächsten Heimspieltag am 11.02. hoffentlich einem großen Publikum zeigen zu können: die Damen 3 sind zurück!

Pflichtsieg - Check
16.01.2017, 18:40 Uhr von Anna

Am Sonntag traten die Damen 3 zu ihrem ersten Rückrundenduell gegen den TV Au am Rhein an. Nachdem wir am Ende der Rückrunde etwas geschwächelt hatten musste nun dringend wieder ein Sieg her. Im spielten wir im Großen und Ganzen zunächst zwar ganz passabel, es reichte aber lange nicht um sich deutlich abzusetzen. Zur Satzmitte hatten wir uns schließlich ein kleines Polster von 5 Punkten aufgebaut. Aber wir wären ja nicht wir, wenn wir den ersten Satz einfach so gewinnen würden. Nein, wir ließen den Gegner wie so oft zurück ins Spiel kommen, weil wir selbst nicht mehr konzentriert waren. So nahm Heiko beim Stand von 17:17 unsere erste Auszeit. Danach entwickelte sich ein Kopf an Kopf rennen bis zum Stand von 23:23. Dann machten wir zwei Fehler zu viel – und der Satz ging an den Gegner. Im zweiten Satz starteten wir zunächst nervös, schafften es aber uns allmählich besser einzufinden und erspielten uns einen Vorsprung von 6 Punkten. Dann kam unser altbekannter Schlendrian und wir gaben die Führung durch zahlreiche Eigenfehler wieder Stück für Stück ab. Heiko stellte dann mit einer weiteren Zuspielerin auf dem Feld auf 4-2 um. Auch wenn uns diese Spielvariante mehr Sicherheit brachte wurde es nochmal ganz schön knapp. Dank einer Aufschlagserie stand es dann schließlich 24:21 für uns. Aber wir wären ja nicht wir, wenn, naja ihr wisst schon. Beim Stand von 27:25 war es dann endlich vorbei – mit einem Satzgewinn für uns. Im den dritten Satz starteten wir direkt mit zwei Zuspielerinnen auf dem Feld. Mit dieser Variante fanden wir nun endlich Ruhe auf dem Feld. Bei uns klappte einfach alles: wir machten keine Eigenfehler, egal welcher Ball zu uns zurück kam er berührte den Boden unserer Feldhälfte nicht. Dazu punkteten wir im Angriff und im Aufschlag. Dieser Satz ging damit ungefährdet mit 25:6 Punkten an uns. Im vierten Satz wollten wir uns eine Nervenschlacht wie im ersten und zweiten Satz ersparen und starteten zunächst auch souverän. Ähnlich wie im dritten Satz spielten wir stark auf und führten schließlich mit 20:8 Punkten. Dann wollte aber jeder nochmal ran und ein zwei Fehler machen… So landeten Angriffspritscher im Netz, Angriffe an der Antenne, Aufschläge im Aus, Dankebälle als perfektes Zuspiel für den Gegner am Netz… wie gesagt, jeder durfte mal `nen Ball verhauen. Dummerweise waren wir ja nicht im Training sondern in einem Spiel und so schenkten wir dem Gegner mit jedem Eigenfehler natürlich auch einen Punkt. Am Ende rettete uns unser dickes Punktepolster vom Satzanfang und trotz unseres zwischenzeitigen Totalausfalls gewannen wir den Satz noch mit 25:20 Punkten. Damit haben wir das Ziel für den Rückrundenauftakt erreicht, wenn auch nicht gerade souverän. Es bleibt die Erkenntnis, dass wir weiter unbedingt daran arbeiten müssen von Anfang an Vollgas zu geben und Konstanz in unser Spiel zu bringen. Zum Spannungsabbau ging es dann nach dem Spiel zum gemeinsamen Raclette essen und Team Building ins orangene Haus.

D3 bleiben hinter den eigenen Erwartungen zurück
14.12.2016, 11:00 Uhr von Pauline

Am Sonntag fand unser Auswärtsspiel gegen den TVBühl und damit auch das letzte Spiel der Hinrunde statt. Wir traten mit 10 Spielerinnen gegen die Mannschaft an. Leider hatte unsere Mannschaft wie schon bei dem letzten Spieltag einen schlechten Start ins Spiel. Bühl hatte in der Auslosung das Aufschlagrecht gewonnen und nutzte das zum eigenen Vorteil. Mit den langen Aufschlägen kamen wir nicht zurecht und lagen schnell mit einigen Punkten hinten. Im weiteren Satzverlauf wiederholte sich das häufiger, dazu kamen weitere Eigenfehler und Unkonzentriertheit. Das zeigte sich auch am Punktestand, da wir konstant hinten lagen und Bühl somit den Satz mit 25:13 gewann. Motiviert gingen wir in den zweiten Satz, in dem wir anfangs führten. Bühl fing sich jedoch recht schnell wieder, wir konnten dagegen die Spannung nicht halten. Der Satz war zwar deutlich ausgeglichener, trotzdem lautetet das Endergebnis 22:25 und damit einen weiteren Satzgewinn für Bühl. Im dritten Satz erreichten wir nun endlich unsere Spielform. Wir schafften es unsere Eigenfehler abzustellen und endlich auch mal Drucksituationen aus unserem eigenen Spiel aufzubauen. Die Eigenfehler blieben nun auf Bühler Seite - zumindest bis unsere gegnerische "Lieblingsaufschlägerin" an den Aufschlag kam. Unser eigentlich schon satzentscheidender Vorsprung schmolz fast so schnell wie ein Schneemann im Karlsruher Sommer. Mit Müh und Not schafften wir es den Satz am Ende noch mit 25:22 Punkten zu gewinnen. Damit hatten wir die Chance verpasst den Gegner mental ins straucheln zu bringen, sondern stattdessen wieder aufgebaut - und mussten dafür im vierten Satz den Preis zahlen. Wir starteten so wie in den letzten Spielen - katastrophal. Wir lagen direkt wieder 6 Punkte hinten. Trainer Heiko zog die Reißleine und stellte und mental wieder auf ein 0:0 ein - und das zeigte zunächst auch Wirkung. Wir spielten befreiter auf und kämpften uns wieder auf einen Ausgleich heran. Doch die Bühlerinnen waren nun absolut in Fahrt. Mit starken Angriffen in die Diagonale, Longline, platzierten Lobs und zwischendurch auch mal ein Pipe Angriff machten sie die entscheidenden Punkte. Der Satz endete mit 25:17 für Bühl.

Nach dem Spiel saßen wir erstmal mit langen Gesichtern und wieder ratlosen Gesichtern zusammen. Seit dem letzten Heimspieltag schaffen wir es nicht mehr das zu spielen, was wir eigentlich können. Von unseren spielerischen Leistungen wie beispielsweise gegen Ersingen oder auch D2 sind wir meilenweit entfernt. So beenden wir die Hinrunde auf dem sechsten Tabellenplatz. Doch wir geben natürlich nicht auf! Wir wissen, dass wir Volleyball spielen können, jetzt müssen wir es nur auch wieder zeigen!

Für die Damen 3 waren am 2. Advent leider keine Punkte hinterm Türchen
06.12.2016, 12:39 Uhr von Svea

Am Sonntag, dem 4. Dezember gab es nach zwei Heimspieltagen mal wieder ein Auswärtsspiel. Wir waren zu Gast bei der TSG Blankenloch, die ebenfalls als Aufsteiger in die Saison starten. Blankenloch war hoch motiviert und legte einen sehr guten Start hin. Wir dagegen bekamen gar nichts auf die Reihe. Das größte Problem war die Annahme, hier fanden wir überhaupt nicht in unseren Rhythmus, worunter der gesamte Spielaufbau zu leiden zu hatte. Somit ging der Satz schnell und ohne nennenswerte Gegenwehr unsererseits mit 25:12 an Blankenloch. Im zweiten Satz fanden wir besser ins Spiel und zeigten, dass auch wir Volleyball spielen können. Von Beginn an gaben beide Teams alles und so betrug die Punktedifferenz nie mehr als fünf Punkte. Ausschlaggebend war am Ende wieder unsere Annahme, in der wir einfach zu viele Punkte durh direkte Fehler verschenkten. Der Satz war zwar dieses Mal deutlich ausgeglichener, ging aber trotzdem mit 25:22 an die Heimmannschaft. Motiviert gingen wir in den dritten Satz. Hochkonzentriert und mit guter Stimmung nutzten wir die aufkommenden Müdigkeitserscheinungen auf Blankenlocher Seite. Dank unserer sehr guten Abwehr wurden die Angriffe immer härter und wir setzten uns souverän auf 18:9 ab. Sichere und präzise Angaben erhöhten unseren Druck auf die Gegnerinnen. Doch es zeigte sich wieder unser wohlbekanntes Nervenflattern und wankten in der Annahme. Sobald der Gegner an den Aufschlag kam machte er einfach zu viele Punkte. Statt also ein deutliches Zeichen zu setzen und den Sack zu zu machen zitterten wir uns am Ende zu einem 25:21 und unserem ersten Satzgewinn. Mit dem Ansporn, das Spiel doch noch zu unseren Gunsten zu entscheiden, begann der vierte Satz. Doch auch die Blankenlocher Spielerinnen zeigten ihren Siegeswillen und so war auch dieser Satz hart umkämpft. Letzten Endes bewiesen die TSG-Spielerinnen mehr Nervenstärke als wir, entschieden diesen Satz mit 25:21 für sich und gewannen insgesamt 3:1 gegen uns.

Am Ende dieses Spieltages waren wir doch alle etwas ratlos, wieso wir besonders in der Annahme so große Probleme hatten – am Ende hat uns diese Schwäche mindestens einen Satz gekostet. Trotzdem heißt es jetzt für uns nach vorne blicken- am Samstag können wir es in Bühl beim nächsten Aufsteigerduell nur besser machen.

Vereinsinternes Derby und andere große Aufgaben
23.11.2016, 11:08 Uhr von Laura, Annika

Am Samstag den 19.11. fand unser zweiter Heimspieltag statt, wobei zwei starke Gegner auf uns warteten: die Tabellenführer Damen 2 und Landesligaabsteiger Kuppenheim. Leider traten wir zudem mit nur 9 Spielerinnen an, wobei 3 Stammspielerinnen fehlten. Nichtsdestotrotz wollten wir uns natürlich von unserer besten Seite präsentieren und wieder Punkte mitnehmen.

Im ersten Spiel stand das vereinsinterne Derby Damen 3 versus Damen 2 an, das einige Zuschauer angelockt hatte. Wir starteten konzentriert und souverän in den ersten Satz und spielten uns direkt eine 5 Punkte Führung heraus. Wir hatten keine Schwierigkeiten unser Spiel aufzubauen und konnten auch im Angriff Druck ausüben. Damen 2 beantragte die erste Auszeit bei einem Punktestand von 13:6 für uns. Leider schien angesichts des greifbaren Satzgewinns gegen den Tabellenführer das Nervenflattern bei uns einzusetzen und uns unterliefen immer mehr Eigenfehler. Dennoch stand es bei der ersten Auszeit von unserer Seite noch 19:16 für uns. Das es aber immer schlecht ist den Gegner wieder ins Spiel kommen zu lassen merkten wir in der Schlussphase. Wir erlaubten den Damen 2 immer wieder zu punkten und auch unsere zweite Auszeit konnte den Sieg der Damen 2 nicht mehr verhindern. Wir mussten den ersten Satz mit 22:25 abgeben. Der darauf folgende Satz war ebenfalls eine knappe Entscheidung. Wir gingen wieder direkt in Führung, doch über den gesamten Satz konnte sich keine Mannschaft absetzen. Die Punktedifferenz betrug nie mehr als drei Punkte. Am Ende waren es aber die Damen 2, die erneut in der finalen Phase die entscheidenden Punkte holten. Schlussendlich verloren wir auch diesen Satz mit 22:25. Im letzten Satz zeigten wir weiterhin eine gute Leistung. Es gelang uns den einen oder anderen Punkt durch gut platzierte Bälle zu holen. Leider unterliefen uns aber doch wieder einige Eigenfehler und auch im Angriff war der Druck deutlich weniger stark als am Anfang des Spiels. Somit ging der dritte und letzte Satz ebenfalls, aber etwas deutlicher, mit 19:25 an die Damen 2.

Schlussendlich waren wir enttäuscht, dass es leider nicht einmal für einen Satzgewinn gereicht hat. Besonders den ersten Satz nach einem 7 Punkte Polster abzugeben tat weh. Wir mussten akzeptieren dass der Grund dafür ein kontinuierlicher Leistungsabfall von unserer Seite war und uns wie auch schon in anderen Spielen die Konstanz gefehlt hat. Wir wissen also woran wir arbeiten müssen und hey – die Rückrunde kommt und wir freuen uns auf das nächste Spiel gegen die D2!

Unser zweites Spiel ging gegen den VC Kuppenheim. Wir kamen schlecht ins Spiel und lagen schnell deutlich hinten. Zu der durchwachsenen Leistung kam nun auch ein Kopf-Problem, denn das Leistungstief führte zu einem Stimmungstief. Aus beidem fanden wir keinen Ausweg mehr und verloren den Satz damit deutlich mit 16:25 Punkten. Nach einer deutlichen Ansage von Trainer Heiko kamen wir im zweiten Satz besser ins Spiel. Am Satzbeginn konnten wir uns direkt einen kleinen Vorsprung erspielen. Die Kuppenheimer holten wieder auf, aber keine der beiden Mannschaften konnte sich von der anderen absetzen. Es blieb über den ganzen Satz ein knappes Spiel. Letztendlich machte Kuppenheim zum Schluss die entscheidenden Punkte und wir verloren den Satz knapp mit 23:25. Mit dem Ziel den Gegner nicht so einfach den Sieg zu überlassen, rauften wir uns im dritten Satz noch einmal zusammen. Zwar lag Kuppenheim in den ersten Ballwechseln leicht vorne, aber Franzi konnte durch eine Aufschlagsserie den Gegner unter Druck setzen, so dass wir für den Rest des Satzes leicht vorne lagen. Unsere Konzentration blieb durchgehend hoch und wir schafften es alles abzurufen, was wir die letzten Wochen trainiert hatten. So hatten wir eine stabile Annahme, Abwehr und Block hatten die gegnerischen Angreiferinnen im Griff und unser eigener Spielaufbau lief sehr gut. Am Ende behielten wir die Oberhand und gewannen den Satz mit 25:20. Im vierten Satz forderte dann der lange Spieltag mit dünner Personaldecke seinen Tribut – bei uns war die Spannung weg. Viel mehr gibt es zu diesem Satz auch nicht mehr zu berichten, der Endstand von 11:25 Punkten sagt genug.

Zufrieden waren wir am Ende mit dem Ergebnis des Spieltags nicht. Andererseits können wir viel lernen aus diesen Partien und uns in den nächsten Wochen gezielt auf die anstehenden Spiele gegen zwei andere Aufsteiger vorbereiten.

Damen 3 nochmal mit Leistungssteigerung - und Nervenflattern
09.11.2016, 19:49 Uhr von Franzi, Gabi

Am Samstag gab es unseren ersten Heimspieltag der Saison. Unser Trainer Heiko hatte große Ambitionen und sah uns schon 6 Punkte nach Hause holen. No pressure ;-) Unser erster Gegner war TV au am Rhein.

Nachdem wir die letzten zwei Spiele für uns entscheiden konnten, starteten wir erwartungsvoll in den ersten Satz. Aber - dumm gelaufen- lagen wir prompt mit 6 Punkten hinten, was vor allem unserer schlechten Annahme lag. Glücklicherweise schaffte Heiko es jedoch uns mittels einer Auszeit wach zu rütteln. Im Anschluss holten wir rasant auf und entschieden den ersten Satz schließlich mit 25 zu 19 für uns. In den nächsten beiden Sätzen plätscherte das Spiel so vor sich hin und wir konnten uns immer deutlicher von den Gegnern absetzen. So erspielen wir uns zwei weitere Satzgewinne und strichen damit auch 3 weitere Punkte für unser Punktekonto. Uns war jedoch auch klar, dass wir im zweiten Spiel ordentlich zulegen mussten um nicht aus der eigenen Halle geschossen zu werden.

Nachdem wir also die ersten 3 Punkte für uns entscheiden konnten, waren wir hoch motiviert auch im zweiten Spiel gegen den deutlich stärkeren Gegner alles zu geben. Diese zeigten aber schon zu Beginn, dass wir noch an unserer Annahme zu feilen haben und setzten sich mit schnellen und druckvollen Angaben in Führung. Auch ein Wechsel auf der Außenposition brachte uns leider nicht den erhofften Ausgleich. Nachdem wir es eher schwer hatten in unser Spiel zu kommen, zeigten unsere Gegnerinnen mit starken und gezielten Angriffen, wo unsere Lücken im Feld zu finden sind. Und wir mussten den ersten Satz mit einem deutlichen 15:25 an die Damen der Spielgemeinschaft abgeben. Das Ziel des zweiten Satzes war also, zu unserem Spiel zurück zu finden und das in den letzten Wochen Gelernte auf dem Feld umzusetzen. Gesagt getan war unsere Mannschaft wie ausgewechselt. Wir konnten die Gegner mit unseren Angaben unter Druck setzen und zeigten eine starke Feldabwehr. Auch der ein oder andere starke Block verwirrte unsere Gegnerinnen zunehmend, sodass wir uns langsam aber sicher Richtung Satzgewinn durchsetzen konnten. Unterstützt von diversen Eigenfehlern unserer überraschten Gegnerinnen holten wir uns den Satz mit 25 zu 17 Ballpunkten. Angestachelt von unserem Sieg boten wir unseren Gegnerinnen auch im dritten Satz starke Gegenwehr. Jeder Punkt unsererseits wurde erkämpft und die Stimmung auf der Bank und auf dem Feld war mitreißend. Jedoch konnten wir uns gegen unsere konstanten Gegner leider nicht behaupten. Aber der knappe Punktestand von 23 zu 25 zeigte uns, da ist noch was drin und mit diesem Ziel starteten wir in den vierten Satz. Wieder gelang es uns die eigenen Fehler in den Griff zu bekommen und mit starken Angaben und Angriffen das Spiel unserer Gegner abzuschwächen. Unsere Abwehr hatte ein leichteres Spiel, wir erkämpften uns jeden Punkt und entschieden erneut den Satz mit 25 zu 21 für uns. Mit dem Gedanken, dem Gegner schon einen Punkt abgeluchst zu haben, starteten wir in den fünften Satz, Und diesen zu gewinnen sollte das Sahnehäubchen dieses bisher erfolgreichen und lehrreichen Spieltages sein. Dann ging allerdings das Nervenflattern bei uns los und die Gegner gingen schnell in Führung und ließen sich diese auch nicht mehr nehmen. Wir mussten den Satz leider mit 8:15 abgeben.

Als Fazit dieser Begegnung bei einem Endpunktestand von 103 zur 96 Ballpunkten für die Spielergemeinschaft können wir jedoch mitnehmen, dass wir uns durchaus auch gegen einen so starken und erfahrenen Gegner behaupten können. So dass wir uns für unseren kommenden Spieltag gegen unsere Damen der 2. Mannschaft nicht zu verstecken brauchen: Zieht euch warm an, wir sind heiß auf Volleyball und wollen gewinnen ;)