Ausbaufähiges Saisondebüt
09.10.2018, 22:04 Uhr von Lily

Am 06.10. fand sich Damen 3 samt ihrer zwei neuen Trainerinnen Ira und Paula in aufgeregter Erwartung auf die beiden ersten Spiele der Saison im OHG Karlsruhe ein. Doch bevor er überhaupt an die Bälle ging, gab es noch einiges zu tun – unter galt es, ein Catering auf die Beine stellen und einen Fototermin in unseren brandneuen, von der BEV gesponsorten Hoodies zu bestreiten. Gestärkt und richtig eingekleidet ging es um 13 Uhr dann endlich ans Aufwärmen, um 14 Uhr dann ans Spiel gegen die erste Mannschaft, den SG Ersingen-Isingen-Pforzheim.

Schon beim Betreten der Halle war deutlich, dass diese Mannschaft einiges mehr an Erfahrung auf den Platz bringt als wir, und diese Erfahrung zeigte sich auch im Spiel. Die Pforzheimerinnen spielten zielsicher in unsere Lücken, wobei wir im ersten Satz noch gut dagegenhalten konnten – wir verloren ihn leider trotzdem mit 21:25, wobei wir mit unserem Spiel eigentlich zufrieden sein konnten. Wir mussten nur unsere Eigenfehler minimieren. Das gelang uns im zweiten Satz jedoch nicht sehr gut, wir konnten die Leistung aus dem ersten nicht abrufen und verloren mit 16:25. Nach dieser Klatsche fingen wir uns glücklicherweise wieder, denn das wollten wir nicht auf uns sitzen lassen und so zeigten wir im dritten Satz endlich, dass auch wir wirklich gut Volleyball spielen können und flößten dem Gegner etwas Respekt ein. Zwar verschenkten wir am Ende ein paar Matchpunkte, was die Trainerinnen und die Verstärkung auf der Bank zittern ließ, aber letzten Endes gewannen wir unseren ersten Satz mit 25:23. Im vierten Satz hatten wir scheinbar wieder alle Energie aus dem erst errungenen Satzgewinn verloren. Weder die zwei Auszeiten, noch zwei Spielerwechsel konnten etwas an dem ernüchternden Endstand von 10:25 ändern. Im Wissen, dass wir das eigentlich besser können, hakten wir das erste Spiel mit dem Endergebnis 1:3 ab, wir hatten ja noch ein zweites, in dem wir es beweisen konnten.

Der zweite Gegner war nun der CVJM Neureut, der – sehr zu unserem Missfallen – tatkräftige Unterstützung beim Anfeuern in Form einer Trommel dabeihatte. Dagegen anzukommen war nach einem bereits durchgehend angefeuertem Spiel schwierig, aber auch spielerisch gesehen steckte uns das erste Spiel noch in den Knochen. Wir verloren den ersten Satz zwar 19:25, allerdings erkannten wir, dass wir schon noch mehr aus uns herausholen konnten und der Gegner nicht unschlagbar war. Leider ließ uns diese Erkenntnis im zweiten Satz nicht gerade besser spielen. Nach einem 0:4 Rückstand gleich zu Beginn nahmen die Trainerinnen eine Auszeit, damit wir uns wieder sammeln konnten, aber es half nichts – wir steckten einen 10:25 Satzverlust ein. Zu allem Übel musste unsere Mittelblockerin Katja gehen, die bis dahin ein tolles Spiel gemacht hatte, was einige Umstellungen zur Folge hatte. Sarah, die eigentlich auf Außen spielt, ist in die Mitte gerückt und somit hatten wir nun die kleinste Mittelblockerin überhaupt auf dem Platz. Doch es stellte sich heraus, dass diese Umstellung nicht zu unseren Ungunsten war. Durch die Anfeuerungsrufe von der Tribüne und Damen 1 beflügelt, riefen wir noch einmal auf, was wir im Training schon oft gezeigt hatten. Es lief einfach alles zusammen, Annahme und Abwehr, Zuspiel und Angriff waren stabil und – wie im ersten Spiel – konnten wir den dritten Satz für uns entscheiden. Und – wie schon zuvor – brachen wir im vierten wieder ein. Diesmal war das ganz klar unserer Müdigkeit verschuldet, da ein paar von uns, zum Beispiel Gabi auf der Mitte oder Manu, unsere Diagonale, schon seit dem ersten Satz durchgespielt hatten. So verloren wir den Satz wieder 10:25 und das Spiel (wieder) mit 1:3.

Obwohl wir in unserem Saisondebüt auf dem Papier (bzw. auf den neu eingeführten elektronischen Spielberichtsbögen) kein gutes Ergebnis erreichen konnten, waren Ira und Paula recht zufrieden mit unserer spielerischen Leistung. Wir wissen, wo unsere Schwächen sind und haben noch genug Trainingseinheiten vor uns, um daran zu arbeiten, nachdem unsere Saisonvorbereitung in der so frisch entstandenen Mannschaft für unseren Geschmack viel zu kurz ausgefallen war. Aber wir haben auch gemerkt, dass wir ein tolles Team sind, in dem man sich auf jeden verlassen kann und somit sehen wir dem nächsten Spiel in zwei Wochen zuversichtlich entgegen.

WANTED!
11.09.2018, 15:58 Uhr von Jass & Lily

Wir freuen uns auf weitere Neuzugänge!

die Damen 3 sucht motivierte Verstärkung, v. a. Mittelblockerinnen und Zuspielerinnen, für die kommende Saison! Wenn du Lust auf engagierte Mannschaftsmitglieder und ein familiäres Trainingsumfeld hast, dann melde dich für ein Probetraining

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Akzeptabler letzter Spieltag
22.03.2018, 13:20 Uhr von Anna

Am letzten Samstag war es soweit, der letzte Spieltag der Saison stand an. Für die Damen 3 hieß das ein Auswärtsspiel beim SVK Beiertheim 4. Mit 11 Spielerinnen reisten wir an, mit dem Ziel unserem Trainer 3 Punkte zum Geburtstag zu schenken. Da wir wieder eine unserer Stammkräfte aus Außen an Damen 2 ausliehen, spielten wir wie letzte Woche, mit einer Diagonalspielerin und einem Libero als Außenangreiferinnen.

In den ersten Satz starteten wir noch ganz solide. Direkt zu Satzbeginn setzten wir uns dank guter Aufschläge von Adriella mit 5 Punkten Führung ab. Der Vorsprung hielt jedoch nicht lange, denn wir fanden uns nicht gut die Annahme ein und Beiertheim glich prompt aus. Danach ging es recht ausgeglichen zu, es zeichnete sich jedoch ab, dass das ein harter Tag für uns werden würde. Irgendwie lief kein Element unseres Spiels rund. Wir machten viel zu viele Eigenfehler. Aus einer schlechten Annahme konnten wir keine guten Spielzüge aufbauen und auch in der Abwehr waren wir schlampig. Gelang uns dann mal ein guter Spielaufbau konnten wir das zeigen was wir können und besonders über die Außenposition gute Angriffe im Feld der Gegnerinnen unterbringen. Leider gelang uns das aber eher selten und so dümpelte das Spiel vor sich hin. Am Ende brachten wir den Satz mit 25:22 Punkten zu Ende.

In den zweiten Satz starteten wir mit einer katastrophalen Annahme und fraßen 5 Punkte am Stück. Erst eine Auszeit konnte uns etwas aufrütteln und wir konnten uns mit eigenen Aufschlägen wieder etwas Luft verschaffen. Wieder war es Adriella die uns mit ihren Aufschlägen aus einem 1:6 Rückstand zu einer 9:6 Führung schoss. Von da schienen wir besser ins Spiel zu finden, agierten wieder frischer und konsequenter. Auch die Aufschläge liefen deutlich besser und so gewannen wir ungefährdet mit 25:16 Punkten.

Leider konnten wir die steigende Formkurve in den dritten Satz nicht mitnehmen, sondern wandelten den Trend eher wieder nach unten. Zunächst ging es recht ausgeglichen zu, doch dann fraßen wir wieder ordentlich Punkte in der Annahme. Erst beim Stand von 4:10 schafften wir es uns das Aufschlagrecht zurück zu erobern. Jetzt kämpften wir uns langsam zurück und konnten schließlich, auch dank guter Aufschläge von Jass und Kathleen, auf 19:19 Punkte ausgleichen. Jetzt ging es wieder knapp zu, bis der Trainer von Beiertheim bei 23:23 eine Auszeit nahm. Wir erhöhten auf 24:23 bei eigenem Aufschlag, doch leider fand dieser nichtmehr seinen Weg ins gegnerische Feld. Dann versemmelten wir zwei Annahmen und verspielten so – wie letzte Woche auch schon – nach guter Arbeit einen Satzgewinn.

Für den vierten Satz kniffen wir nochmal die Pobacken zusammen. Es entwickelte sich wieder ein ausgeglichenes Spiel, uns gelang es jedoch bald etwas abzusetzen. Gegen Satzende verschaffte uns eine Aufschlagserie von Jass ein Polster von 5 Punkten beim Stand von 23:18. Aber wie schon in den anderen Sätzen auch, ging an diesem Tag nichts ohne einen Totalausfall in der Annahme und so verkürzte der Gegner wieder auf 23:21 Punkte. Kathleen fasste sich dann ein Herz und verwandelte den Satzball souverän im Aufschlag zu unserem Spielbeginn.

Damit hatten wir das Ziel von drei Geburtstagspunkten erreicht, so 100% zufrieden war aber eigentlich keiner. Schade, dass wir uns am letzten Spieltag nicht besser präsentieren konnten, denn dieses Spiel repräsentierte bei weitem nicht den Volleyball den wir spielen können.

Aber was soll’s jetzt ist die Saison erst mal vorbei, die Karten werden neu gemischt und in der nächsten Saison legen wir wieder richtig los. Danke fürs lesen, wir sehen uns im Sand!

"Mädels, denkt an meine Haare!"
14.03.2018, 09:08 Uhr von Gabi & Anna

Am Samstag ging es auch für die Damen 3 zum letzten Heimspieltag der Saison ins OHG. Wir konnten befreit auftreten, da bereits klar war, dass der Kampf um die Meisterschaft für uns vorbei war. Trotzdem wollten wir natürlich das optimale Ergebnis rausholen. Zur Unterstützung der Damen 2 in ihrem Kampf gegen den Abstieg, gaben wir eine unserer Stammspielerinnen auf Außen ab. Somit hatten wir verletzungsbedingt nur noch eine Außenspielerin. Aber wir sind ja flexibel und aus einer unserer Dias und einem Libero wurden dann kurzerhand Außenangreiferinnen.

Im ersten Spiel gegen die Damen des VC Neureut war das Ziel klar vor Augen, den Gegner den man schon in der Hinrunde besiegen konnte wieder zu schlagen. Mit guten Angaben konnten wir uns zu Beginn direkt einige Punkte dem Satzgewinn näher bringen. Jedoch hatten wir nicht mit der steigenden Gegenwehr unserer Trainingsnachbarn gerechnet und trotz ein paar starker Angriffe mussten wir den Satz mit einem knappen 26:24 abgeben. Etwas deutlicher verlief dann jedoch der zweite Satz zu unseren Gunsten, konnten wir endlich besser in unser Spiel finden und mit 25:13 zeigen, dass wir doch in der Lage sind Volleyball zu spielen. Entgegen der Traineransprache zu Beginn des Spiels ("Mädels denkt an meine Haare") wollten wir es Heiko allerdings nicht ganz so einfach machen und entschieden uns dazu, im dritten und vierten Satz die Spannung nochmal richtig hoch zu halten. Unsere Angriffe waren wenig druckvoll und konnten trotz guter Annahme nicht verwertet werden. Die Abwehr verschlief wichtige Bälle und es schlichen sich wieder Eigenfehler ein. Doch waren dieses Mal unsere Nerven stärker und wir konnten das Spiel mit einem 28:26 und 25:23 für uns entscheiden. Damit waren die ersten 3 Punkte des Tages eingefahren und die Freude auf das zweite Spiel natürlich groß.

Im zweiten Spiel gegen den TV Bretten 2 wartete die schwierigere Aufgabe auf uns. Im Hinspiel hatten wir uns schwer getan, besonders bei der Annahme und der Abwehr der Schnellangriffe über die Mitte. In den ersten Satz starteten wir deshalb mit einigem Respekt, dementsprechend konnte sich Bretten schnell etwas absetzen. Wir kämpften mit und füreinander, trotzdem fehlte in unseren Aktionen oft die Genauigkeit und die letzte Konsequenz voll durchzuziehen. Beim Stand von 6:12 nahm unser Trainer die erste Auszeit und brachte uns zurück in die Spur. Er ermutigte uns so wie im Training zu spielen und einfach durchzuziehen. Obwohl wir das beherzigten gelang es uns nicht wirklich den Rückstand aufzuholen, bis Inna uns mit einer Aufschlagserie wieder auf 22:22 heranbrachte. Mit dem Rückgewinn des Aufschlagrechts setzte Bretten allerdings unsere Annahme etwas zu sehr unter Druck, sodass wir den Satz mit 22:25 Punkten verloren.

In den zweiten Satz starteten wir besser uns konnten gleich den ersten Punkt mit einem starken Block von Kathleen und Pauline sichern. Unser ganzes Spiel entwickelte sich zum positiven: die Annahme war sehr stabil, im Angriff zogen wir konsequent durch und minimierten die Aufschlagfehler ohne Druck herauszunehmen. Trotzdem gerieten wir wieder in einen Rückstand und bei 6:8 nahm Heiko die erste Auszeit. Gleich mit unserem nächsten Punkt versuchten wir uns am Doppelwechsel. Das hatte zwar leider nicht sofort den gewünschten Effekt, doch langsam aber sicher konnten wir den Druck auf den Gegner erhöhen und ihn zu immer mehr Eigenfehlern zwingen. Beim Stand von 14:12 gab es den Doppel-Rückwechsel und es entwickelte sich ein enges Kopf an Kopf rennen. Keine Mannschaft konnte sich absetzen bis es schließlich 24:22 für den TV Bretten stand. Doch wir behielten den Kopf, wehrten den Satzball ab und starteten unsererseits eine Offensive im Aufschlag. Schließlich war es Inna die uns den Satzgewinn mit 26:24 Punkten mit ihrer Aufschlagserie sicherte.

Der dritte Satz war dann allerdings eine bittere Pille für uns. Wir konnten an unsere Leistung aus dem zweiten Satz anknüpfen und verunsicherten den Gegner damit auch sichtbar. So konnten wir uns von Beginn an ein kleines Punktepolster erarbeiten, das auf bis zu 5 Punkte anwuchs. Als es jedoch 21:18 stand begannen wir gegen uns selbst zu arbeiten. Wir wurden fahrig in unseren Aktionen, überdrehten und unsere Fehlerquote stieg. Es wurde nochmal richtig knapp, denn wir ließen den Gegner bis auf 23:23 herankommen. Wie auch im ersten Satz zog Bretten dann am Aufschlag durch und holte die zwei entscheidenden Punkte. Wir hatten uns selbst geschlagen und uns um die Früchte unserer eigenen Arbeit gebracht.

Im vierten Satz konnten wir uns nicht mehr so richtig erholen von unserem Patzer im vorherigen Satz. Wir gerieten direkt wieder in einen Rückstand. Zwar keinen den wir vorher nicht schon aufgeholt hätten, aber dann war auch noch das Spiel des TV Bretten 1 gegen unsere Damen 2 fertig und die Damen von Bretten machten die Halle zu ihrer Halle. Unsere Gegnerinnen waren wir beflügelt von den Anfeuerungen ihrer Vereinskolleginnen, schüttelten die Nervosität die wir ihnen zuvor aufzwingen konnten ab und machten stattdessen wieder ihr Spiel. Bei uns war der Drops gelutscht, wir machten viel zu viele eigene Fehler und verloren am Ende deutlich mit 25:15. Schade, denn das ganze Spiel betrachtend hätte da schon, zumindest ein Punkt drin sein sollen.

Das nächste Spiel wird, obwohl nichtmehr entscheidend, ein ganz besonderes für uns sein, da unser Trainer Geburtstag hat. Nächsten Samstag ist unser Ziel deswegen klar: Heiko 3 Punkte schenken!

2 hart erkämpfte Punkte beim Tabellenführer
28.02.2018, 14:08 Uhr von Inna

Am 24.02 waren die Damen 3 beim Tabellenführer Ötigheim zu Gast, der mit zwei Siegen den vorzeitigen Aufstieg feiern wollte. Für uns ging es also um nichts und so war das Motto frei aufspielen und einige Dinge mit einer neuen Zuspielerin ausprobieren. Das Spiel begann mit Inna im Zuspiel, Kathleen auf Diagonal, Annika und Catrin auf Außen, Pauline und Nesmah auf Mitte und der Gabi als Libero. Im ersten Satz waren beide Mannschaften noch nervös und so konnte sich keine Mannschaft wirklich absetzten. Wir haben es zwar anfangs geschafft uns einen 4 Punkte Vorsprung zu erspielen, doch den konnten wir nicht aufrecht erhalten. Bis zum Stand von 19:19 ging es also ohne merkliche Aktionen hin und her. Da wir noch nicht unsere Betriebstemperatur erreicht hatten und wir immer noch nervös waren schlichen sich Eigenfehler ein und wir verloren den Satz mit 21:25. Im zweiten Satz wechselte Kathleen auf Außen und Jass kam auf Diagonal und in der Mitte kam Alina für Nesmah. Doch auch diese Kombination sollte uns nicht helfen. Starke Aufschlagspieler konnten die Hammer nicht auspacken, der Angriff agierte mutlos und mit angezogener Handbremse und in Annahme, Abwehr und Zuspiel machte sich Unsicherheit breit. Vor allem die starken Jump Float Aufschläge der gegnerischen Diagonal Spielerin haben uns den Zahn gezogen und da half auch keine Wechsel von Nesmah für Alina und Catrin für Annika. Wir verloren deutlich mit 25:16. Im dritten Satz wollten wir endlich unsere Nervosität ablegen und jeder sollte sich für den anderen den Arsch aufreißen. Die letzte mögliche Spieler Kombination wurde ausprobiert. Catrin kam auf Diegonal, Kathleen,Annika und Gabi stellten den Annahme Riegel und Paulina und Nesmah stellten den Mittelblock und Inna spielte weiterhin zu. Der Annahme Riegel brachte Sicherheit und Konstanz aufs Feld, die Abwehr hatte sich auf das gegnerische Spiel eingestellt, Annika hatte ihre Angriffsbombe platziert, Ballverteilung des Zuspiels wurde variabel, die Mitten stellten einen guten Block und mit mehreren kleiner Aufschlagserien kam der Mut zurück. Das Eis war gebrochen und der Kampfgeist geweckt. Lange und spektakuläre Ballwechsel entschieden wir für uns und ab dem Stand von 18:18 blieben die Eigenfehler fern und wir holten uns den Satz mit 25:21. Der vierte Satz startete mit den selben Spielern. Der Annahme Riegel stand sicher und Fest wie ein Fels in der Brandung, der Angriff agierte weiterhin mutig und variabel und jeder kämpfte für jeden. Wir feierten jeden Punkt und die Laune der Ötigheimer sank stetig. Doch den Zahn der Ötigheimer zog Annika, als sie den Annahme Riegel der Ötigheimer mit 15 Assen vom Feld schoss und uns dem Satzgewinn entgegen. Die Ötigheimer waren gebrochen und wir gewannen unseren 1 Punkt mit 25:14. Diesen 5 Satz wollten wir für uns entscheiden. Die Ansage war weiterhin mutig und variabel auf allen Positionen bleiben und um jeden Ball kämpfen. Die Aufstellung blieb unverändert. Gleich zu Beginn brachte uns Kathleen mit einer kleinen Aufschlagserie zum 6:2 in Position. Jetzt war klar wir wollen den Kan nach Hause schippern und jeder mobilisierte nochmal sämtliche Kraft- und Konzentrationsreserven. Die Ötigheimer kämpften sich nochmal zum 11:11 heran, doch die felsenfeste Annahme und Abwehr und die mutigen Angriffe auf allen Postionen kosteten die Ötigheimer alle Kraft. Mit der letzten Aufschlagserie von Inna schipperten wir den Kan mit 15:11 und somit 2 Punkten im Gepäck nach Hause.

Mit diesem Spiel gewinnt Damen 3 ihren ersten Tiebreak der Saison. Dieser Sieg ist einem enormen Zusammenhalt und einer enormen Motiviation aller im Training geschuldet.

Aufwachen Mädels!
05.02.2018, 17:12 Uhr von Nesmah

Am Sonntag den 28. Januar 2018 führte uns der Weg nach Pforzheim. In der Maihäldenhalle erwarteten uns unsere hoch motivieren Gegner, der TV Brötzigen 2. Da unser Trainer Heiko unglücklicherweise an einer Grippe erkrankt war, begleitete uns Tom, der die U20 trainiert. Im Schlepptau mit 11 Spielern reisten wir trotz einiger Anfangsschwierigkeiten an. Da wir ein bisschen spät dran waren, musste ein schnelles warm up her, doch unser Spielführerin Kathleen übernahm das problemlos. Pünktlich um 11:00 Uhr ging es auch richtig los. Mit 9:3 führten wir anfangs das Spiel, doch das änderte sich schnell, denn Brötzigen war aktiv dabei. Unsere Eigenfehlerquote stieg enorm und somit mussten wir den Satz mit 22:25 an Brötzigen abgeben. Man merkte uns den Sonntagmorgen deutlich an. WIr versuchten im nächsten Satz aufzuwachen, doch das klappte nicht. Die Guten Aufschläge von Brötzigen ließen unsere Annahme wackeln, was sich natürlicherweise auch beim Angriff bemerkbar machte. In den Auszeiten versuchte Tom uns mitzuteilen, dass nun der Zeitpunkt gekommen sei, aus dem Tiefschlaf aufzuwachen, doch auch dies war schwer umzusetzen. Mit 25: 21 gewann Brötzigen auch diesen Satz. Auch im dritten und letzten Satz war unsere Mannschaft nicht bei der Sache. Zu viele Aufschlagsfehler und zu viele Annahmefehler machten uns das Leben schwer. Der TV Brötigen 2 machte an diesem Tag eine Top Form, weshalb wir auch diesen Satz mit 14:25 an sie abgeben mussten. Dazu muss man wirklich sagen, wir hatten es mit starken Gegnern zu tun, jedoch steckt in unseren Mädels so einiges mehr, als sie heute gezeigt haben. Nach dieser traurigen Niederlage lassen wir den Kopf nicht hängen und haben jetzt umso mehr Motivation den nächsten Spieltag gegen Ötigheim am 24. Februar zu gewinnen, um uns selbst zu beweisen, was wir eigentlich können.

Damen 3 zeigt vollen Einsatz
22.01.2018, 16:59 Uhr von Melli & Gabi

Am Samstag den 20.01.18 hieß es für uns Heimvorteil, denn wir empfingen den TV Bühl bei uns in der Wildparkhalle. Trotz Anfahrtsschwierigkeiten, aufgrund des KSC Spiels kamen wir alle pünktlich um 12:00 an und konnten uns mit Vorfreude zusammen warmlaufen und einspielen. Um 14:00 Uhr ging es dann endlich aufs Feld und wir waren heiß darauf gleich den ersten Satz zu gewinnen um das Spiel in unsere Richtung zu lenken. Zu Beginn gelang uns dies auch, wir führten mit 17:3 und haben deutlich unseren Kampfgeist spüren lassen. Leider kam kurz darauf ein kleines Tief und uns fehlte etwas die Konzentration und die Geduld, somit konnten unsere Gegnerinnen aufholen und es war wieder ausgeglichen. Doch schließlich setzten wir uns im ersten Satz mit 25:22 durch. Mit leicht geänderter Aufstellung starteten wir motiviert in den zweiten Satz. Auch die Mädels aus Bühl waren ehrgeizig und wollten diesen zweiten Satz für sich entscheiden. Dadurch war auch dieser Satz sehr eng und ausgeglichen. Doch auch den zweiten Satz konnten wir mit unserem Willen und Zusammenhalt mit 25:20 für uns entscheiden und führten schließlich 2:0. Nach einer kurzen Ansprache von unserem Trainer nach dem Seitenwechsel waren wir fest entschlossen auch den dritten Satz zu gewinnen um einen 3:0 sieg einzufahren. Wir kamen gut in den nächsten Satz rein und führten von Anfang an. Trotzdem waren uns die Bühler Mädels dicht auf den Fersen, was das Spiel spannend machte. Am Ende konnten wir uns etwas absetzen und gewannen den letzten Satz mit 25:16. Somit holten wir einen Heimsieg und starteten somit gut ins neue Jahr. Mit Freude bereiteten wir uns dann auf das nächste Spiel vor, welches kurz darauf folgte.

Nach einer kurzen Pause ging es auch schon los mit dem zweiten Spiel des Heimspieltages gegen die Spielergemeinschaft Ersingen-Ispringen-Pforzheim. Wie auch schon in der Hinrunde war unser Ziel ganz klar: dieses Mal wollen wir gewinnen! Und so wie der erste Satz verlief glaubten wir daran, das auch erreichen zu können. Mit einer starken Angabenserie von Pauline, einer guten Abwehr und starken Angriffen konnten die Damen der SG uns nichts entgegenbringen und wir gewannen deutlich mit 25:13 Punkten. Doch ganz so einfach wollte es uns unser Gegner dann doch nicht machen, fand zu seiner alten Form zurück und luchste uns den zweiten Satz mit 22:25 Punkten ab. Die Ansage für den folgenden Satz hieß nun, kämpfen um jeden Ball! Die vorangeschrittene Zeit und das erste Spiel hingen uns allen in den Knochen. Die immer länger werdenden Spielwechsel machten jedem zu schaffen. Doch mit viel Kampfgeist holten wir den 3. Satz erneut deutlich mit 25:16 Punkten nach Hause. Jetzt war jedem klar, dass wir den folgenden Satz auch für uns entscheiden müssen, denn leichter wird es mit einem weiteren Satz sicher nicht werden. Doch einfacher gesagt als getan. Die Gegnerinnen stellten sich immer besser auf unsere Angriffe ein, kratzten noch den letzten Ball und forderten unsere Kräfte aufs äußerste. Der 4. Satz ging also wieder mit 19:25 Punkten an unsere Gegner. Damit standen wir, wie auch schon in der Hinrunde, im 5. Satz gegen die Damen der SG. Da man nur 15 Punkte Zeit hat das Spiel für sich zu entscheiden war es wichtig, von Anfang an am Ball zu bleiben. Beim Seitenwechsel lagen wir aber mit 6:8 schon zwei Punkte im Rückstand. Obwohl jede Spielerinn mit der letzten verbleibenden Kraft kämpfte und wir einige Bälle abwehren und für uns verwandeln konnten, war es uns nicht mehr möglich das Spiel für uns zu gewinnen. Sehr schade, aber es war ein spannendes Spiel das uns lange im Gedächtnis und in den Muskeln bleiben wird. Vielleicht wird es ja in der nächsten Saison was mit unserem Sieg gegen die SG Ersingen-Ispringen-Pforzheim.

Eigenfehler minimieren - dann läuft das schon!
13.12.2017, 16:04 Uhr von Alina

Am 10. Dezember fuhren wir nach Bruchsal in eine kleine Halle, die wie man denken möchte kuschlig warm ist. Draußen schneite es und in der Halle war es leider genauso kalt. Mit einem Kader von 11 Mädels machten wir uns intensiv warm, um direkt durchstarten zu können. Im ersten Satz sind wir allerdings doch nicht ganz aufgetaut und unsere Eigenfehlerquote war relativ hoch. Somit mussten wir mit 20:25 den Satz an Bruchsal abgeben. Durch Reduzierung der Eigenfehler und guter Verwertung der Dankebälle, gewannen wir den zweiten Satz mit 25:19. Langsam hatten wir uns warmgespielt und uns an kurze Bälle und direkt zurückkommende Bälle gewöhnt. Im dritten Spiel wollten wir es anfangs noch einmal spannend machen mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei Bruchsal uns langsam einholte und schließlich überholte. Als wir zurücklagen wachten wir wieder auf und merkten jeder muss noch einmal mehr geben, um diesen Satz zu gewinnen. Schlussendlich zogen wir an und gewannen den Satz knapp mit 25:23. Ein letzter Satz sollte es noch sein, um baldmöglichst dieser Kälte zu entkommen. Trotz mancher Verwirrung durch Schiedsrichter und Rotation, beendeten wir den Satz mit 25:16. Nach dem 3:1 Sieg genossen wir Bruchsals Küche im Eulenspiegel und besprachen wie unsere diesjährige Weihnachtsfeier aussehen sollte.

Berg- und Talfahrt
07.12.2017, 10:48 Uhr von Krissi

Am vergangenen Sonntag haben wir am Kamachi Pokal in der Albgauhalle, Ettlingen teilgenommen. Mit unserem 10 köpfigen Kader bestritten wir das erste Spiel gegen die Mannschaft des KITs. Hierbei haben wir im ersten Satz unsere Chancen gut genutzt und uns mit einem Satzgewinn von 25:22 durchsetzten können, womit wir motiviert in den zweiten Satz starten konnten. Wir dominierten diesen auch, mussten dann aber unsere Führung durch Fehler und eine kämpferische KIT Mannschaft abgeben. Danach hielten wir leider an diesem Tief fest und mussten uns letztendlich einem 1:2 geschlagen geben. Da diese Mannschaft allerdings für gewöhnlich auf Landesliganiveau spielt, hab wir an diesem Spiel nur an Erfahrung gewinnen und unseren momentanen Leistungsstand abfragen können. Zudem hatten wir gar keine Zeit uns von Vergangenem runter ziehen zu lassen, denn das zweite Spiel gegen den SV Beiertheim stand gleich im Anschluss an. Dieses Match entschieden wir in beiden benötigten Gewinnsätzen mit einem Endstand von je 25:20 für uns. Somit sind wir weiterhin qualifiziert und konnten mit dem Triumpf in die neue Woche starten.

Starker Gegner bricht unseren Kampfgeist
30.11.2017, 07:24 Uhr von Pauline

Am 25.11.2017 machten wir uns mit einem Kader von 10 Leuten auf den Weg nach Bretten. Dort startete unser Spiel mit einer Aufschlagserie der Gegner was uns gleich zeigte, dass wir es mit dem TV Bretten mit einem starken Gegner zu tun hatten. Wir hielten jedoch mit einer starken Abwehr und Annahme dagegen und konnten den Satz schließlich mit einem knappen 25:23 für uns gewinnen.

Schon im zweiten Satz war uns Bretten jedoch überlegen und wir mussten den Satz mit 17:25 an sie abgeben.

Im dritten Satz des Spiels hatten wir mit starken Aufschlagserien zu kämpfen, was einer der Gründe war, warum wir auch diesen Satz mit 8 Punkten Abstand an Den TV Bretten abgeben mussten. Doch nicht nur unsere Annahme hatte Schwierigkeiten, auch im Angriff zeigten wir zu wenig Mut. Im letzten Satz des Spiels hatten wir mit starken Aufsteigern der gegnerischen Mannschaft zu kämpfen, weshalb wir auch diesen Satz mit 18:25 abgeben mussten. Wir hatten es heute nicht nur mit einem starken Gegner zu tun sondern spielten auch nicht in unserer Topform. Um so mehr wollen wir an unserem nächsten Spieltag zeigen was wir können und gewinnen!

Ladys, I'll kill you!
21.11.2017, 15:36 Uhr von Anna-Lena

Am Samstagnachmittag ging es für die Damen 3 nach Neureut zu unseren Trainingshallennachbarn den Mädels des VC Neureut. Wir waren mit 10 Spielerinnen angereist und hatten internationale Coach-Unterstützung von Sandy und Magda, die stellvertretend uns an diesem Tag coachen sollten. Wir gingen hoch motiviert und mit viel Spielfreude aufs Feld. Der erste Satz startete gut - auch mit zwei neuen Aushilfsmitten auf dem Feld. Nach einer Aufschlagsserie von 11 Punkten konnten wir uns deutlich absetzen und gewannen den Satz mit 25:13 Punkten. Den 2. Satz wollten wir ähnlich starten, lagen allerdings von Anfang an zurück. Eine starke Aufschlagsserie von Katrin konnte uns näher an den Punktestand des Gegners heranbringen, es fehlte am Ende aber an der Vermeidung von Eigenfehlern, so dass wir den 2. Satz mit 21:25 an Neureut abgeben mussten. Im dritten Satz wollten wir wieder zeigen, was wir können und es folgte ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Wir kamen gut und schnell ins Spiel und kämpften um jeden Ball. Mit viel Spaß und Stimmung auf dem Feld und auf der Bank konnten wir unser gewohntes Spiel spielen und so stand es am Ende 25:21 für uns. Im 4. Satz spielten wir schon bald einen Vorsprung heraus, den Neureut nicht einholte. Durch eine konstante Annahme, abgestimmtem Zuspiel, hartem Angriff und guten Aufschlägen konnten wir den Satz gut und sicher mit 25:8 für uns entscheiden und bringen 3 Punkte nach Hause. Ein Dankeschön gilt an dieser Stelle nochmals an Sandy und Magda für die tolle Unterstützung, Motivation und Wachrüttelung in den Auszeiten! Jetzt sind wir schon voller Spannung und Vorfreude auf den nächsten Spieltag kommenden Samstag in Bretten.

Erst mau, dann juhau!
08.11.2017, 14:33 Uhr von Annika & Adriela

Regen, Wind und 9 °C – was ein Glück , dass für uns ein Spiel in der Halle anstand. So trafen sich die Damen 3 mit einem Kader von 12 Person Sonntagmittag im OHG, um sich auf die beiden anstehenden Heimspiele vorzubereiten. Im erste Spiel sollte es gegen die TG Öttigheim gehen, die wir schon aus der vorherigen Saison kannten. Im ersten Satz kamen wir nicht ins Spiel. Obwohl die Annahme stand, gelang es uns nicht diese zu verwerten. Zusammen mit der Tatsache, dass wir vielen Eigenfehler machten, gaben wir den ersten Satz mit einem Spielstand von 25:18 an die Gegner ab. Auch im zweiten Satz war unser Kopf nicht bei der Sache, unsere Fehlerquote zu hoch und so verloren wir auch diesen. Im letzten Satz fanden wir endlich ins Spiel. Trotzdem gelang es uns nicht den Satz gegen die erfahrenen Spielerinnen zu gewinnen. So gaben wir auch den letzten Satz mit einem 25:21 an die TG Öttigheim ab.

Nach der Niederlage des vorherigen Spiels und gestärkt mit einem „Strafkuchen“, wollten wir nun den Sieg gegen den SVK Beiertheim 4 nach Hause holen. Mit dieser Einstellung, einer konstant guten Leistung sowohl in der Annahme als auch im Angriff und sehr starken Aufschlägen, ließen wir nichts anbrennen und sicherten uns somit den ersten Satz mit einem 25:15. Auch im zweiten Satz verunsicherten wir die Damen 4 aus dem SVK immer weiter und konnten somit einen guten Vorsprung ausbauen. Durch viele Eigenfehler des gegnerischen Teams und einer Aufschlagsreihe des eigenen Teams holten wir uns den Satz mit einem eindeutigen 25:11. Der Dritte und mit 31 Minuten auch der längste Satz bot von Anfang an sehr viel Spannung. Diesmal konnten wir unsere Punkte nicht gleich auf Anhieb ausbauen. Somit war uns der Gegner immer dicht auf den Fersen und uns fiel es schwer mehr Druck auszubauen. Zum Ende des Satzes hin kam es zu einem Gleichstand von 17:17 Punkten und damit auch zum Einsatz unserer ersten Auszeit im gesamten Spiel. Doch mit viel Motivation und guter Stimmung schafften wir es mit 27:25 auch diesen Satz für uns zu gewinnen. Die Freude über unsere starke Leistung und dem 3:0 Sieg gegen den SVK Beiertheim 4 war groß.

Der Weg ist das Ziel
26.10.2017, 07:56 Uhr von Jessy

Am Sonntag machten wir uns früh auf den Weg zu unseren altbekannten Gegnern, dem SG Ersingen Ispringen- Pforzheim. Hoch motiviert fuhren die drei Autos Richtung Halle, wobei manche vom Weg abkamen und zunächst den schönen Herbstwald genossen, bis das Ziel dann doch gefunden wurde. Da wir letzte Saison gegen die SG knapp mit 3:2 verloren haben, wollten wir an diesem Tag beweisen, dass wir uns weiterentwickelt haben und mit einem erweiterten Kader gut aufgestellt sind. Doch natürlich war ein gewisser Respekt noch vorhanden, da unsere Gegner mehr Erfahrung mit sich brachten und so starteten wir etwas holprig in den ersten Satz. Nach einem Rückstand von 4 Punkten, fanden wir nach und nach in das Spiel und bauten eine Führung von 20:16 aus. Wir wollten es natürlich noch einmal richtig spannend machen und so wurde bei einem Spielstand von 22:22 die zweite Auszeit ausgenutzt. Diese schien zu helfen, da der SG Ispringen uns keine Punkte mehr abluchsen konnte und wir den Satz mit 25:22 abschlossen. Auch der zweite Satz sollte nicht so starten, wie wir es gerne gehabt hätten. Wir begannen trotz ersten Aufschlags mit einer erneuten Rücklage von 4 Punkten. Hoch über Außen war jetzt die Devise und wir versuchten unser gewohntes Spiel wieder zu finden, was uns leider nur teilweise gelang. Unsere Gegner nahmen viele Angriffe mit einer Lockerheit entgegen und zeigten uns mit ihrer Erfahrung, wo unsere Lücken waren. Trotz der taktisch klugen Spielweise der SG Ispringen, kämpften wir um jeden Ball und uns gelangen auch mehrere Angriffe der üblichen Art. Durch eine gute Zusammenarbeit konnten wir uns teilweise bis zu 5 Punkten vorausspielen. Leider ließ sich die gegnerische Mannschaft davon nicht abbringen und holte auf, bis zu einem 23:22. An dieser Stelle muss betont werden, dass wir trotz des spannenden Spielstandes den Satz für uns gewinnen konnten (26:24), was uns in der Saison davor gegen die SG Ispringen nicht gelang. In den dritten Satz starteten wir nun schon einmal mit einem sicheren Punkt für die Saisontabelle. Vielleicht lag es an dieser Sicherheit oder an der schwindenden Energie, dass wir zunächst 1:7 zurück lagen. Die SG Ispringen hatte in den zwei Sätzen zuvor unsere Spielweise erkannt und wusste genau wo sie hinspielen musste, damit wir keinen Angriff stellen konnten. Zwei Spielerwechsel und die voll ausgeschöpften Auszeiten änderten zwar etwas an dem Rückstand, jedoch war dieser zu groß, um das Blatt zu wenden. So mussten wir den dritten Satz leider mit 25:15 abgeben. Auch der nächste Satz, der über die Punkteverteilung für die Tabelle entschied, wollte uns nicht so gelingen. Bis zur Mitte verlief das Spiel relativ ausgeglichen und die Spielzüge wurden quälender Weise immer länger (es fühlte sich auf jeden Fall so an). Feste Schläge unsererseits wurden von der gegnerischen Mannschaft zu einem gezielten Angriff umgewandelt, den wir mit viel Einsatz vom Boden kratzten und erneut versuchten umzuwandeln. So ging es hin und her, leider immer mit einem kleinen Vorsprung des Gastgebers. Am Ende gewann die Konstanz des Gegners und wir befanden uns im letzten und entscheidenden Satz.. Mit einem leichten Tief durch die beiden letzten Sätze verlief das Spiel dementsprechend. Wir versuchten unsere Routine abzuspielen und holten einige Bälle aus der Abwehr heraus, jedoch ging der Satz entscheidend an den Gastgeber. Wir mussten das Spiel mit 2:3 abgeben, jedoch gewannen wir eine viel größere Lektion. Gegen so eine erfahrene Mannschaft zu spielen, hat uns noch einmal genauer gezeigt, auf was wir in den nächsten Wochen besonders achten müssen und wie wichtig es ist, im Angriff variabel zu sein. Obwohl der Kader nicht vollständig war und einige Spielerinnen inklusive Trainer vom kalten Wetter nicht verschont waren , konnten wir gut mithalten. Und bei der Rückrunde wollen wir dann natürlich das zeigen und leisten, was eigentlich unser Anspruch ist.

Viel Spaß, Pizza und 6 Punkte!
18.10.2017, 22:11 Uhr von Katrin und Anna

Am 15. Oktober hieß es für die Damen 3 des SSC Karlsruhe: Erster Heimspieltag der Saison. Wir trafen uns in der heimischen Wildparkhalle zum gemeinsamen Aufbau und Aufwärmen. Gemeinsam mit Damen 2 und Herren 3 des SSC Karlsruhe, stand uns ein langer Spieltag bevor, doch unser Kader, bestehend aus zehn Damen und Trainer Heiko, war hochmotiviert und voller Vorfreude auf die anstehenden Spiele.

Um 13 Uhr war dann Anpfiff zum ersten Spiel gegen unseren ersten Gegner, den TV Brötzingen 2. Mit der Ansprache unseres Trainers dieses Spiel vor allem durch konstante Aufschläge zu gewinnen, gingen wir motiviert auf das Feld, mit der sofortigen Chance auf den ersten Punkt durch den ersten Aufschlag. Dieser Punkt ging jedoch nach Brötzingen und wir mussten aus unserer Annahme heraus in das Spiel finden. Dies klappte hervorragend und so wanderte auch der erste Punkt auf unser Konto. Durch lautes Anfeuern von der Bank, aber auch auf dem Feld, fanden wir immer mehr Spaß am Spiel und unsere anfängliche Nervosität konnte abgelegt werden. So kamen unsere Annahmen und Abwehr immer stabiler vorne an das Netz und unsere Stellerin Jessy konnte die Bälle schön verteilen, sodass viele starke Angriffe entstanden. Punkt für Punkt wanderte auf unser Konto und wir gewannen den Satz mit einem 25:20.

Auch in den nächsten Satz starteten wir motiviert und einiges klappte auch wie im Satz zuvor, doch unsere Abwehr war mangelhafter und mit Lücken, sodass Heiko eine Auszeit nahm um diesen Fehler zu beheben. Danach lief es mit einer zusammengerückten Mannschaft viel besser und so konnten wir auch den zweiten Satz mit 25:21 für uns entscheiden.

Im dritten und letzten Satz konnten wir mit unserem andauernden Spaß und der andauernden Motivation so gut wie jeden Angriff verwandeln. Mit einer starken Aufschlagserie von Annika, die uns acht Punkte hintereinander brachte, verunsicherten wir die Gegner sehr, sodass auch die noch zwei genommenen Auszeiten der Brötzinger uns nicht aus dem Konzept bringen konnten und wir diesen Satz stark mit 25:13 gewinnen konnten und somit auch den ersten 3:0 Sieg an diesem Tag einpacken konnten.

Im zweiten Spiel ging es gegen DJK Bruchsal. Wir dachten (wie wir inzwischen erfahren haben fälschlicherweise) dass es sich hier um einen Absteiger aus der Landesliga handelt. Wir gingen mit viel Respekt ins Spiel und starteten dementsprechend nervös. Besonders die gegnerischen Aufschläge bereiteten uns große Probleme. Schnell lagen wir 3:8 zurück. Mit diesem Rückstand, der den Satz scheinbar schon entschieden hatte, schien auch die Nervosität etwas von uns abzufallen. Wir holten Punkt für Punkt auf, mit guten Aufschlägen, einer starken Abwehr und Mut im Angriff. Jetzt fing das Spiel an Spaß zu machen! Wir drehten auf, besonders über unsere Außenangreifer konnten wir viele Punkte machen und in der Abwehr wurde gut gekratzt. Und schon stand es 17:17. Jetzt ging es im engen Kopf an Kopf rennen weiter und wir konnten uns zum 24:21 absetzen. Jetzt nur noch das Ding zu machen… aber nein, wir machten einen Aufschlagfehler. Ok, halb so schlimm, zusammenreißen und den einen Punkt aus der Annahme machen. Aber wir bekamen nervenflattern und machten zu viele Eigenfehler. Der Gegner holte auf bis zum 24:24, 25:25… am Ende verspielten wir uns unsere starke Aufholjagd und Führung und verloren Satz eins mit 25:27 Punkten.

Mit neuer Aufstellung gingen wir in Satz zwei. Kathleen wechselte von der Mitte auf die Außenposition und Melli musste als Mittenersatz ran. Wie in Satz eins verpennten wir zunächst den Anfang total. Die erste Auszeit gab es beim Stand von 0:5, doch erst nach zwei weiteren Aufschlagpunkten der Gegnerinnen fanden wir aus der Schockstarre und setzen nach einer guten Annahme eine Punkt mit Ausrufezeichen über unsere Außenangreiferin. Immer besser fanden sich alle in ihre teilweise neuen Positionen ein. Erneut startete eine Aufholjagd. Wir spielten uns langsam warm, kratzten die verrücktesten Bälle vom Boden und fingen endlich an auch mit etwas Köpfchen zu spielen. So arbeiteten wir uns jetzt auch mit Lobs und gezielten Pritschern an den Punktestand des Gegners heran. Dann legte auch noch Annika eine grandiose Aufschlagserie von 8 Punkten hin und schon stand es 14:14. Diesmal hielten wir die Konzentration hoch und mit eine weiteren kleinen Aufschlagserie von Jessy ließen wir uns den Sieg diesmal nichtmehr nehmen. Mit 25:21 ging der Satzgewinn an uns.

Euphorisiert von dieser Leistung gegen den Landesliga-Absteiger (ähem) starteten wir in Satz 3. Diesmal drehten wir den Spieß aber um und gingen mit einer Aufschlagserie von Jessy 5:0 in Führung. Die Gegnerinnen schienen verunsichert und lagen schließlich mit 2:10 hinten. Trotz des nun deutlichen Vorsprungs spielten wir unser Spiel weiter. Ohne Rücksicht auf Verluste kämpften wir um jeden Ball und dabei manchmal auch miteinander. Die Aufschläge wurden immer druckvoller und auch unsere Annahme stabiler. So war dieser Satz geprägt von vielen Aufschlagpunkten unsererseits und deutlich weniger Aufschlagpunkten der Gegner. Damit konnten wir den Satz deutlich mit 25:17 für uns entscheiden.

Im vierten Satz war dann das Ziel klar vor Augen – keinen 5. Satz mehr spielen! Am Anfang des Satzes gab es ein enges Spiel in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Bruchsal schien wieder ins Spiel zurück zu finden, bis Annika wieder an den Aufschlag kam und uns mit einer Serie von 5 Punkten wieder in Schlagweite brachte. Jessy hatte wohl wirklich keine Lust mehr weiter zu spielen und schoss unseren Gegnerinnen unbarmherzig Ball um Ball um die Ohren. Mit einer Aufschlagserie von 8 Punkten waren damit Satz und Spiel für uns entschieden!

Unser erster Heimspieltag war damit ein voller Erfolg! Neben 6 Punkten hatten wir unglaublich viel Spaß und haben außerdem gezeigt wie flexibel wir sind. Besonders hervorzuheben ist außerdem die Leistung unserer Jugendspieler, die wirklich großartig gespielt haben!

Guter Start in die Hinrunde
04.10.2017, 06:56 Uhr von Kathleen

Nach Bühl führte uns unser Weg am 1. Oktober bei schönstem Herbstwetter. Mit einem abwechslungsreichen Kader von zwölf Frauen gab es erst mal vorweihnachtliches Beschenken mit einer kompletten Neuausstattung. In neuer Formation innen und außen wollten wir den ersten gelungen Auftakt in Kleinsteinbach wiederholen und jetzt wieder volle Leistung abrufen. Die Trainingsinhalte Heikos aus Südafrika plus Ausleihtrainer Tom hatten viel Detailarbeit in die Vorbereitung gebracht. Um 13.20 war es dann endlich soweit. Die Schiedsrichterin pfiff endlich den ersten Ball unseres Spiels an. Glückwunsch auch noch nach Brötzingen für ein sehenswertes erstes Spiel zuvor. Lange Aufschläge brachten uns nach kurzer Eingewöhnung schnell in Führung. Nach 4 Rotationen schien der Satzgewinn schon sehr nah. Um den breiten Kader bestmöglich einzusetzen, gab es direkt Chancen für die Damen, die bisher noch nicht ins Spielgeschehen eingreifen durften. Die Motivation war so groß, dass wir den offiziellen Wechsel am liebsten abgekürzt hätten. Nun wurde es doch noch einmal unabsichtlich knapper bis die Lücken in der Abwehr wieder neu abgesprochen waren. Ganz wie im Training geübt wurden Dankebälle nach druckvollem Aufschlag zum Ende des Satzes konsequent verwandelt und der erste Durchgangssatz eingetütet. Neuer Satz, neues Glück. Mit neuer erster Aufstellung starteten wie etwas weniger druckvoll in Satz Nummer 2. Die Ballwechsel wurden länger und abwechslungsreifer. Dann durfte Pauline an den Aufschlag und unter Schützenhilfe ihrer Aufschläge wanderte ein Punkt nach dem anderem auf unsere Seite der Zähltafel. Die Mannschaft arbeitete unter großer Anfeuerei von der Bank konzentriert und präzise. Gabi durfte noch einmal hinter die Feldlinie treten und besiegelte mit 12 Aufschlägen in Folge Satz Nummer 2. Achtung: Der frisch geübte Sprungaufschlag im neu erweiterten Repertoire wurde mit dem Satzgewinn belohnt. In Satz Nummer 3 durften dann auch die letzten geschonten Kräfte nochmals neue Energie aufs Feld bringen. Der Satz begann von Beginn an enger. Bühl hatte zu einem stabilen Spiel gefunden und unsere Aufschläge erzielten nicht mehr ganz die gewünschte Wirkung. Um jeden Ball wurde gekämpft. Die Annahme wackelte und Manu legte Meter um Meter mehr zurück. Tom reagierte und versuchte mit strategischen Wechseln den Rhythmus des Gegners zu stören und uns einen Vorteil zu verschaffen, um den Rückstand wieder aufzuholen Es dauerte einige Ballwechsel bis wir den Lohn für diese Taktik einheimsen konnten. Langsam aber sicher arbeiteten wir uns vor. Wir minimierten das Aufschlagrisiko etwas und das Aufholen wurde einfacher. Mit Anna Lenas Aufschlag gelang der Ausgleich und wieder am Drücker beruhigte sich der Spielaufbau, sodass Annika einige Longline Angriffe versenken konnte. Mit voller Konzentration erarbeiteten wir uns unseren ersten Satzball. Nutzen konnten wir ihn leider noch nicht. So musste es halt aus der Annahme passieren. Natürlich war genau diese nicht astrein zu unserer Stellerin, sodass wir diesen letzten Punkt zum Spielgewinn eher glücklich gewannen. Zur harten Arbeit darf wohl ein Quäntchen Glück auch nicht fehlen. Glücklich und zufrieden feierten wir diesen erfolgreichen Spieltagsauftakt in der Denkfabrik in heimischen Gefilden. Wir freuen uns schon auf mehr!