Pflicht und Kür für die BADEN VOLLEYS
30.10.2020, 08:56 Uhr von Pressesprecher

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe mit einem Doppelspieltag an diesem Wochenende: Samstagmittag zu Gast die Youngstars aus Friedrichshafen mit ihren talentierten Nachwuchsspielern und am Sonntag auswärts beim Titelaspiranten und aktuellen Tabellenführer TSV Mimmenhausen um Ex-Nationalspieler Christian Pampel. Zwei ungleiche Aufgaben, aber mit gleichem Fokus. Heimspieltage vorerst nur noch als Geisterspiele.

Der TSV Mimmenhausen um Ex-Nationalmannschaftskapitän Christian Pampel hat bisher noch kein Spiel verloren, in dieser etwas anderen Spielzeit. Auch haben die Jungs vom Bodensee bewiesen, dass sie enge Spiele auch ohne den einen oder anderen Leistungsträger gewinnen können. Die letzten drei Partien konnten sie jeweils mit 3:2 gewinnen und somit ihre weiße Weste behalten.

Eine schwere Aufgabe für die Karlsruher, die aber mit breiter Brust an den Bodensee fahren. „Wir haben uns in den letzten Spielen jeweils immer steigern können und haben einen guten Lauf hingelegt – das gibt uns Selbstvertrauen auch in Mimmenhausen etwas Zählbares mitzunehmen. Wir brauchen uns also nicht zu verstecken.“ Cheftrainer Antonio Bonelli, der in Konstanz am Bodensee das Volleyballspielen erlernte, gibt sich optimistisch und kämpferisch, auch weil er mit einem vollen Kader am Wochenende rechnen kann. Solange es Corona zulässt, denn die wöchentliche Testung der Mannschaft steht noch aus.

Doch vor jeder Kür steht immer eine Pflichtaufgabe – hier ist es die Talentschmiede aus Friedrichshafen. „Die Jungs hatten einen Umbruch in der Mannschaft zu bewältigen, machen das aber schon erstaunlich gut. Sie sind zwar zum Großteil noch unerfahren, aber unglaublich hungrig und deshalb keinesfalls zu unterschätzen.“ Bonelli ist aber überzeugt, dass sein Team mit dem gleichen Fokus an diese vermeintliche Pflichtaufgabe geht, bevor sie die Reise an den Bodensee antreten.

Aufgrund der aktuellen Corona-Neuinfektionszahlen im Kreis Karlsruhe wird das Heimspiel der BADEN VOLLEYS gegen Friedrichshafen als Geisterspiel ausgetragen. Das nächste reguläre Heimspiel gegen Delitzsch am 07. November wird aller Vorraussicht ebenfalls ohne Zuschauer abgehalten werden.

Sobald die Anzahl der Neuinfizierten sinken sollte, wollen die Verantwortlichen in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Karlsruhe klären, wie wieder Zuschauer eingelassen werden dürfen. Das viel gelobte Hygienekonzept der Volleyball Bundesliga hat sich bisher bewährt. Die BADEN VOLLEYS sind nun zusätzlich dazu übergegangen alle ihre Bundesligaspieler und das Trainerteam vor jedem Spiel einem prophylaktischen Corona-Schnelltest zu unterziehen. Damit sollen frühzeitig mögliche Fälle in den eigenen Reihen identifiziert und isoliert werden können.

Alle Heimspieltage und auch das Spiel in Mimmenhausen werden weiter per Livestream übertragen. Empfangen kann man diese über: https://sporttotal.tv/te2f3895bb

BADEN VOLLEYS weiter auf Siegeskurs
25.10.2020, 21:51 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe gewinnen im Spitzenspiel beim SV Schwaig mit 3:1 (17:25, 25:16, 25:21, 25:18) und festigen damit den zweiten Tabellenplatz.

Ein Spiel mit einigen Wendungen lag hinter den Mannen der BADEN VOLLEYS, als sie sich schlussendlich zum Siegestanz auf dem Feld versammeln und den fünften Sieg in Folge bejubeln durften. Gegen den Tabellenvierten SV Schwaig fand man schwer ins Spiel, konnte sich jedoch steigern und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den letztlich verdienten Sieg und damit die nächsten 3 Punkte sichern. Mit dem Erfolg sichern die Karlsruher den zweiten Tabellenplatz und stellen ihre gute Form vor dem Topspiel am kommenden Sonntag unter Beweis, wenn es heißt erster gegen zweiter, TSV Mimmenhausen gegen die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe.

Den besseren Start in die Partie erwischten jedoch die Gastgeber. Schon früh konnten sie sich beim Stand von 4:7 eine aus Karlsruher Sicht eine 3-Punkte Führung erspielen und diese im weiteren Verlauf des Satzes bis zum 17:25 kontinuierlich weiter ausbauen. Mit einer quasi fehlerlosen Leistung ließen sie den BADEN VOLLEYS nicht den Hauch einer Chance, die es den Schwaigern durch viele Fehler und wenig Druck im Aufschlag aber auch leicht machten. Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen mit den Mittelfranken wurden wach, in der Rückrunde der vergangenen Saison ging man hier sang- und klanglos mit 0:3 unter.

Mit Beginn des zweiten Satzes erfolgte dann jedoch die erste große Wendung im Spiel. Karlsruhe war plötzlich das dominante Team, dem alles zu gelingen schien. Durch einige erfolgreiche und teils spektakuläre Angriffe über die Mitte durch Thorben Sandmeier zu Beginn sahen sich die Schwaiger Mittelblocker in der Folge genötigt, ein besonderes Auge auf die Karlsruher Mittelangreifer zu werfen. Die sich dadurch aufgetanen Freiräume auf den Außenpositionen wurden von Zuspieler Fabian Schmidt geschickt ausgenutzt und die Außenangreifer um den Kapitän und späteren MVP Jens Sandmeier dankten es ihm mit einem erfolgreichen Angriff nach dem anderen. Früh konnten sich die BADEN VOLLEYS eine 10:2 Führung erspielen, ließen in der Folge nichts mehr anbrennen und sicherten sich ebenso souverän wie Schwaig zuvor den zweiten Satz mit 25:16.

„Schwaig spielte im ersten Satz ein perfektes Spiel, da konnten wir nicht viel entgegen setzen. Unser Team hat Charakter gezeigt und an ihre Stärken geglaubt. Der zweite Satz war nahezu perfekt von uns und die Partie entwickelte sich zu einem Top-Spiel“, so die Einschätzung von Cheftrainer Antonio Bonelli.

Tatsächlich bot der dritte Satz den Zuschauern Volleyball, Spannung und Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau. Nach einem ausgeglichenen und umkämpften Verlauf bis Mitte des Satzes waren es die Schwaiger, die sich durch drei Punkte in Folge beim Stand von 16:19 die erste kleine Führung erspielen konnten und das Momentum damit wieder auf ihre Seite zogen. Beim Stand von 18:21 schritt dann jedoch Jonathan Finkbeiner zur Aufschlagslinie. Und er sollte sie in diesem Satz auch nicht mehr verlassen. Sagenhafte 7 Breaks in Folge gelangen den BADEN VOLLEYS Karlsruhe, darunter ein Ass, spektakuläre Blocks und tolle Abwehraktionen, die durch intelligente Lösungen im Angriff zu Punkten umgemünzt wurden. Eine Wahnsinnsserie, wie es sie auf diesem Niveau nicht allzu häufig zu bestaunen gibt. Mit 25:21 ging der Satz also an Karlsruhe.

Beflügelt durch diesen phänomenalen Lauf dominierten die Fächerstädter den vierten Satz von Anfang bis Ende. Die Schwaiger Moral hingegen war sichtlich gebrochen, sie konnten den Gästen nicht mehr viel entgegen setzen. Über 12:9 und 21:15 gewann Karlsruhe den Satz souverän mit 25:18.

„Grundstein für die 3 Punkte war die Aufholjagd im 3. Satz, das geht an keiner Mannschaft spurlos vorbei und somit haben wir die Schwaiger im 4. Satz stets im Griff.“ analysiert Coach Bonelli den entscheidenden Moment des Spiels. „Das war bis dato die stärkste mannschaftliche Leistung meines Teams, wir sind auf einem guten Weg.“ Die nächsten Gegner auf diesem Weg werden am kommenden Doppelspieltag zunächst die Nachwuchstalente der Youngstars Friedrichshafen und tags darauf der bisher ungeschlagene Tabellenführer TSV Mimmenhausen sein.

BADEN VOLLEYS im Top-Spiel beim SV Schwaig
23.10.2020, 15:35 Uhr von Pressesprecher

Nach der Serie von vier Siegen in Folge nach der Auftaktniederlage, fahren die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe mit breiter Brust nach Mittelfranken. „Wir wollen den Schwung und Rhythmus nach Schwaig mitnehmen und sind keinesfalls chancenlos. Nach dem 0:3 in der vergangenen Saison wollen wir dieses Mal etwas mitnehmen. Die Jungs sind richtig heiß drauf“, so Trainer Antonio Bonelli vor der 2. Bundesliga Partie beim Tabellennachbar Schwaig.

Nach einer klaren 0:3-Niederlage gegen den Aufsteiger TSV Mühldorf und einem umkämpften 3:2 Sieg gegen die Youngstars aus Friedrichshafen, scheinen die Nürnberger Vorstädter seit dem letzten Wochenende spielerisch leicht angeschlagen zu sein. Bonelli möchte aber diese kurze Schwächephase nicht als Vorteil für seine Mannschaft gelten lassen und warnt vor einem der Top-Teams der Liga. „Sie sind wie ein angeschlagener Boxer und werden auch ohne Fans Gas geben wollen. Ich hänge deren etwas durchwachsenes letztes Wochenende nicht so hoch“, so der Karlsruher Coach weiter. Die Franken hätten eine erfahrene Truppe und in Kapitän Florian Tafelmayer und Perica Stanic zwei überragende Außenangreifer, die es gilt in den Griff zu bekommen.

Nach sechs Spielen und vier Siegen liegen die Franken mit zehn Punkten auf Rang vier und nur einen Zähler hinter den BADEN VOLLEYS. Bonelli ist nach den jüngsten Vorstellungen seines Teams optimistisch: „Der Derby-Sieg am Samstag gegen Freiburg war spielerisch ein weiterer Schritt nach vorne. Die Mannschaft ist in einem guten Zustand. Der Warnschuss zum Auftakt gegen Leipzig kam vielleicht zur rechten Zeit.“ Das Spitzenspiel wird um 19:30 Uhr am Samstag, den 24.10.2020 angepfiffen. #heissaufvolleyball

Sieg im Baden Derby
20.10.2020, 17:30 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe präsentieren sich weiterhin in guter Form und können ihre Siegesserie nach dem 3:1 (25:19, 25:19, 23:25, 25:22) gegen die FT Freiburg auf 4 Siege in Folge ausbauen.

Knapp 2 Stunden hat es gedauert, bis die 70 Zuschauer in der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums den Sieg der Karlsruher Volleyballer gegen den ewigen Konkurrenten Freiburg bejubeln konnten. Zuvor konnten sie bereits ein durchweg starkes Spiel ihrer Mannschaft bestaunen, lediglich den vermeidbaren Verlust des dritten Satzes gilt es zu bemängeln. „Eigentlich müssen wir nur noch den Deckel drauf machen“ zeigt sich auch Coach Antonio Bonelli etwas verärgert, nachdem seine Jungs im dritten Satz zeitweise mit 4 Punkten in Front lagen, den Satz aber dennoch aus der Hand gaben. Folglich wurde das Spiel nochmal richtig spannend. Vom Anfang des vierten Satzes bis zum Stand von 22:21 konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Dann jedoch wurde auf Karlsruher Seite ein fast schon verloren geglaubter Ball durch eine spektakuläre und etwas glückliche Abwehraktion zu einem Punktgewinn umgemünzt, das folgende Sideout auf Freiburger Seite wurde nach einem Abstimmungsfehler zu einem Danke-Ball, den sich die Karlsruher nicht entgehen ließen. Dies war die Vorentscheidung zum Satz- und Matchgewinn und stand sinnbildlich für den gesamten Spielverlauf.

Den Freiburgern, die Corona bedingt vier Wochen lang kein Spiel bestreiten und auch nur eingeschränkt trainieren konnten, merkte man den fehlenden Spielrhythmus an. Bis zur Crunchtime konnten sie die Sätze zwar meistens offen gestalten, dann jedoch machten sie zu viele einfache Fehler, während die BADEN VOLLEYS ihr Spiel souverän und diszipliniert bis zum Ende durchzogen. Aus einer stark verbesserten Annahme rund um den wieder genesenen Lukas Jaeger konnte Zuspieler Fabian Schmidt die Bälle nach Belieben verteilen und ein variables Angriffsspiel aufziehen. Nutznießer waren neben Laurin Derr, der über die Mitte einen Ball nach dem anderen wuchtig im gegnerischen Feld unterbrachte, auch die Außenangreifer um Lukas Jaeger, die sich oftmals nur mit einem Einerblock auseinandersetzen mussten. „Es war wichtig, dass Lukas wieder spielen konnte“, honorierte Coach Bonelli die Leistung seines Schützlings. Auch in der Block-Feldabwehr konnte die Mannschaft die vorgegebene Taktik oftmals erfolgreich umsetzen, lediglich Diagonalangreifer und Gewinner der silbernen MVP Medaille Oliver Hein bekam man einfach nicht in den Griff. Dies konnte jedoch durch eine starke, homogene Leistung der gesamten Karlsruher Mannschaft übertrumpft werden, aus deren Reihen sich Kapitän Jens Sandmeier verdientermaßen die bereits vierte MVP Medaille der Saison abholen durfte. „Das war unterm Strich eine sehr gute Leistung von uns“, zeigte sich auch Bonelli nach dem Spiel glücklich und zufrieden.

Mit nun 4 Siegen aus 5 Spielen haben sich die BADEN VOLLEYS in der Spitzengruppe festgesetzt und belegen den zweiten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Süd. Am kommenden Samstag sind die Fächerstädtler auswärts beim Tabellenvierten Schwaig gefordert, es darf ein spannendes und hochklassiges Spitzenspiel erwartet werden.

Karlsruhe kann Siegesserie fortsetzen
13.10.2020, 17:48 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe feiern nach einem harten Fight einen etwas glücklichen 3:2 (25:20, 16:25, 28:26, 23:25, 15:12) Erfolg gegen die TGM Mainz-Gonsenheim und fahren somit den dritten Sieg in Serie ein.

Am Ende des zweieinhalb stündigen Schlagabtauschs zwischen zwei couragierten Mannschaften war den Karlsruhern die Erleichterung und Freude, aber auch Erschöpfung merklich anzusehen. Gegen kampf- und vor allem abwehrstarke Mainzer waren oftmals mehrere Anläufe im Angriff nötig, bis der Ball im gegnerischen Feld versenkt werden konnte. Ein hartes Stück Arbeit für die Jungs aus der Fächerstadt, die sich am Ende aber mit viel Kampfeswillen, guter Block- und Abwehrarbeit sowie dem nötigen Quäntchen Glück den Sieg sichern konnten.

Dabei waren die Vorzeichen nicht gerade rosig. Neben Jonathan Finkbeiner, der weiterhin pausieren muss, ging auch Lukas Jaeger angeschlagen ins Spiel und konnte nur sporadisch für Kurzeinsätze eingewechselt werden. Dafür rückte Philipp Scholz als Diagonal in die Startaufstellung, Felix Roos nahm den freien Außen-Annahme Platz neben Jens Sandmeier ein. Im Zuspiel startete Sebastian Sent, auf der Mitte Laurin Derr und Thorben Sandmeier, auf der Liberoposition teilten sich Benjamin Dollhofer und Johannes Mahl die Annahme und Abwehrarbeit. „Es war schwer, denn wir haben ein paar Verletzungssorgen“, beurteilt Trainer Antonio Bonelli die Ausgangssituation. „Wobei man sagen muss, dass es unsere jungen Spieler trotzdem gut gemacht haben.“

Trotz der Umstellung fanden die BADEN VOLLEYS exzellent ins Spiel. Über 4:0 und 7:2 konnte man sich schnell einen vermeintlich sicheren 5-Punkte Vorsprung herausspielen. Vor allem Laurin Derr konnte einige Male mit sehenswerten Angriffen über die Mitte punkten und Philipp Scholz spielte beinahe nach Belieben mit dem gegnerischen Block. Über starke Aufschläge fanden die Mainzer im Anschluss jedoch mit etwas Verspätung ebenfalls ins Spiel und konnten den Vorsprung der Karlsruher bis auf einen Punkt verkürzen (15:14). Wie in der letzten Woche gegen Dresden agierten die BADEN VOLLEYS in der Endphase des Satzes jedoch außerordentlich effektiv und abgeklärt und sicherten sich den Satz letztlich ungefährdet mit 25:20.

Kaum zu erklären ist der darauf folgende Bruch im Karlsruher Spiel. Die Annahme fing an zu wackeln und vermeintlich einfache Situationen im Angriff wurden schlecht gelöst. Das zu Beginn noch sehr variable Spiel wurde daher mehr und mehr auf die Schultern von Jens Sandmeier verlagert, der die Mannschaft zwar anfangs noch im Spiel halten konnte, doch mit der Zeit konnte sich die Mainzer Block-Feldabwehr immer besser darauf einstellen. Die Folge waren viele abgewehrte Bälle und erfolgreiche Gegenangriffe auf Seiten der Mainzer, die den Satz dominierten und mit 16:25 gewannen.

Im dritten Satz nahm Coach Bonelli einige taktische Veränderungen vor. Fabian Schmidt übernahm das Zuspiel, Julian Schupritt die zweite Annahme-Außen und Felix Roos rückte auf die Diagonalposition. Die Maßnahme schien Früchte zu tragen. Durch die gewonnene Flexibilität im Annahmeriegel zeigte sich die Annahme wieder stabiler und die Mittelangreifer konnten wieder vermehrt eingesetzt werden, wodurch wiederum die Außenangreifer mehr Freiräume bekamen. Die Folge war ein ähnlicher Satzverlauf wie in Satz 1. Karlsruhe konnte sich eine Führung sichern (19:14), durch starke Aufschlagserien kämpfte sich Mainz wieder heran (21:21). Die Schlussphase verlief eng und spannend, letztlich konnten die BADEN VOLLEYS ihren vierten Satzball zum 28:26 verwandeln.

Satz 4 war dann ein offener Schlagabtausch. Nach ausgeglichenem Beginn konnte Mainz eine Führung herausspielen (11:15, 17:20), Karlsruhe konnte wieder aufschließen (22:22). Diesmal hatte jedoch Mainz das bessere Ende für sich und stellte mit 23:25 den 2:2 Satzausgleich her.

Zum ersten Mal in der noch jungen Saison musste also der Tiebreak entscheiden. Vom Satzgewinn beflügelt legten die Mainzer los wie die Feuerwehr und spielten sich eine Führung heraus (2:4, 7:10). Doch Karlsruhe gab sich nicht auf. Durch zwei direkte Blockpunkte von Thorben Sandmeier, starke Abwehraktionen von Benjamin Dollhofer und eine starke Aufschlagserie des späteren MVP Fabian Schmidt konnten die BADEN VOLLEYS ausgleichen und sogar die Führung übernehmen (13:11). Beim Stand von 14:12 nutzte Kapitän Jens Sandmeier den ersten Matchball mit einem krachenden Killblock und sicherte somit den zwischendurch fast schon verloren geglaubten Sieg für die Karlsruher. „Mainz hat es uns teilweise nicht einfach gemacht, hat besonders in der Abwehr gut gearbeitet. Das war daher auch ein verdienter Punkt für Mainz. Am Ende hat vielleicht sogar einfach der glücklichere gewonnen“, so ein sichtlich erleichterter Bonelli.

Mit drei Siegen aus den letzten drei Spielen im Rücken gehen die BADEN VOLLEYS nun selbstbewusst in das kommende Heimspiel gegen die FT Freiburg (18.10.20, 16 Uhr, Livestream auf sporttotal.tv). Ein Spiel, das in der Vergangenheit selten enttäuscht hat und neben hochklassigem Volleyball auch ein hohes Maß an Kampf, Drama und Emotionen verspricht.

BADEN VOLLEYS mit Verletzungssorgen empfangen Mainz
08.10.2020, 07:41 Uhr von Pressesprecher

Nach zwei Siegen in Folge empfangen die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe die TGM Mainz-Gonsenheim. Trotz andauernder Verletzungssorgen gehen die Karlsruher als Favorit ins Spiel und möchten den Anschluss an die Spitzenplätze nicht verlieren. Jaeger und Finkbeiner angeschlagen.

Mittelblocker und emotionaler Leader Jonathan Finkbeiner kommt so langsam wieder in Schwung nach seinen Rückenproblemen, so musste sich nun aber Lukas Jaeger mit einer leichten Bänderverletzung für die ausstehenden Trainingseinheiten abmelden. Trainer Bonelli ist trotzdem optimistisch: „Das ist zunächst einmal eine Vorsichtsmaßnahme und ich gehe davon aus, dass Lukas am Sonntag zumindest im Kader steht. Ansonsten haben wir in dieser Saison zahlreiche Alternativen – ich bin zuversichtlich, dass wir uns nochmals im Vergleich zu den letzten Spielen steigern werden.“

Mit Siegen gegen die Aufsteiger Mühldorf und Dresden haben die Karlsruher ihre Pflichtaufgaben erfüllt. Mit Mainz kommt eine deutlich erfahrenere Bundesligamannschaft, die aber durchwachsen in die Saison gestartet ist – nur ein Sieg aus fünf Spielen. „Mainz hat es jedes Jahr verstanden, das Optimum aus ihren Möglichkeiten herauszuholen. Das wird auch in dieser Saison so sein. Wir dürfen und werden die Mainzer nicht unterschätzen und uns sehr akribisch auf das Spiel vorbereiten“, so Bonelli weiter. Besonders auf den Mainzer Top-Spieler Jonas Reinhardt, der schon drei MVP-Medaillen einfahren konnte, ist auf Seiten der BADEN VOLLEYS zu achten um ihn unter Kontrolle zu halten. Sollte dies gelingen stehen die Chancen für die Fächerstädter gut, weitere drei Punkte einzufahren und somit den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga zu halten. Spielbeginn ist am Sonntag, den 11.10.2020 um 17 Uhr in der Halle des Otto-Hahn-Gymnasiums.

BADEN VOLLEYS mit dem ersten Auswärtssieg
06.10.2020, 09:23 Uhr von Pressesprecher

Mit 3 Punkten und ausgelassener Stimmung im Gepäck erreichte der Tross der BADEN VOLLEYS die Heimatstadt Karlsruhe am frühen Sonntagmorgen. Knapp 7 Stunden zuvor konnte im ersten und zugleich weitesten Auswärtsspiel der Saison nach einer intensiven Partie gegen Aufsteiger VC Dresden der nächste 3:1 Sieg (25:19, 25:22, 24:26, 25:20) bejubelt werden. Vor gut 100 Zuschauern zeigte die Mannschaft von Trainer Antonio Bonelli eine solide, konzentrierte Leistung und kontrollierte das Geschehen über weite Strecken der Partie. Trotzdem bescheinigt der Coach seinem Team noch Verbesserungspotential: „Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Sieg und den 3 Punkten. Spielerisch sind wir aber noch nicht wieder auf dem Niveau der letzten Saison, da haben wir noch Luft nach oben.“

Beide Teams starteten selbstbewusst und mit jeweils einem Sieg im Rücken in das Spiel. Auf Karlsruher Seite stand zum ersten Mal in der Saison Neuzugang Sebastian Sent in der Startformation und auch Julian Schupritt konnte bei zahlreichen Doppelwechseln erstmals über längere Strecken sein Können unter Beweis stellen. Nach ausgeglichenem Beginn konnten sich die BADEN VOLLEYS Mitte des Satzes erstmals absetzen (17:14) und diesen Vorsprung bis zum Satzgewinn bei 25:19 weiter ausbauen. Grundlage war dabei ein sehr stabiles Side-Out der Karlsruher, die bei eigener Annahme lediglich 2 Punkte abgeben mussten.

Das solide Side-Out sollte auch im weiteren Verlauf die Grundlage für den Karlsruher Sieg bilden. Im zweiten Satz erspielten sich die BADEN VOLLEYS eine früher Führung (8:3), ließen den Gegner aber nochmals herankommen (16:16). In der Crunchtime zahlte sich dann die Erfahrung der Fächerstädtler aus, ab diesem Zeitpunkt bis zum Satzgewinn bei 25:22 brachten sie jedes ihrer Side-Outs souverän zum Punkt.

Satz 3 verlief ähnlich, Karlsruhe ging früh in Führung, Dresden glich Mitte des Satzes wieder aus. Diesmal jedoch sollte der leichtsinnige Umgang mit der eigenen Führung auf Seiten der BADEN VOLLEYS bestraft werden. Beim Stand von 21:21 konnten die Dresdner zum ersten Mal das Karlsruher Side-Out unter Druck setzen und bis auf 24:21 davon ziehen. Karlsruhe konnte zwar noch 2 Satzbälle abwehren, der Satz ging jedoch unter tosendem Applaus der Zuschauer mit 24:26 an Dresden.

Es war eine ähnliche Situation wie in der letzten Woche gegen Mühldorf und wie so oft in der vergangenen Saison. Nach zwei gewonnen Sätzen und spielerischer Überlegenheit gab man den dritten Satz leichtfertig aus der Hand und ließ den Gegner somit wieder Mut schöpfen. Wie in der letzten Woche gegen Mühldorf und wie so oft in der vergangenen Saison wurde die Hoffnung auf Seiten der Gegner aber schnell zerschlagen. Angeführt vom abermals stark aufspielenden und zurecht mit der goldenen MVP-Medaille ausgezeichneten Jens Sandmeier zeigten die BADEN VOLLEYS im vierten Satz eine konzentrierte und solide Leistung und sicherten sich über 9:7, 17:13 und 22:19 mit 25:20 den verdienten Satz- und somit auch Matchgewinn. „Jens war überragend und hat die Mannschaft entscheidend zum Sieg geführt“, lobt auch Coach Bonelli seinen Kapitän.

Dennoch war Bonelli noch nicht ganz zufrieden mit der Leistung seines Teams. Während die Annahme im Vergleich zu den ersten beiden Spielen stark verbessert war, hatten seine Jungs nicht den gewünschten Zugriff auf das gegnerische Side-Out. Vor allem beim Aufschlag monierte Bonelli zu wenig Druck und zu viele Fehler. Dadurch konnte Dresden ungestört sein schnelles Spiel aufziehen und die vorgegebene Taktik in Block und Abwehr blieb oftmals wirkungslos. „Um gegen die nächsten Gegner bestehen zu können, müssen wir vor allem im Aufschlag deutlich zulegen. Da sind wir noch weit von einem Top-Niveau entfernt.“ Damit sollten die Inhalte der nächsten Trainingseinheiten geklärt sein. Ob dies Früchte tragen wird zeigt sich am kommenden Sonntag beim nächsten Heimspiel gegen Mainz, für das es natürlich wieder einen Livestream auf sporttotal.tv geben wird.

Nun auch auswärts gefordert
30.09.2020, 13:08 Uhr von Pressesprecher

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe zu Gast beim ambitionierten Aufsteiger VC Dresden, die eindrucksvoll in die 2. Bundesliga Saison gestartet sind. Karlsruhe erwartet, trotz Favoritenrolle auf dem Papier, eine schwere Aufgabe am Tag der Deutschen Einheit. Ein Einsatz des angeschlagenen Jonathan Finkbeiner ist noch fraglich.

Das Team aus der Landeshauptstadt Sachsens ist zwar nur als viertplatzierter der 3. Liga Ost in die 2. Bundesliga aufgestiegen, hat aber gleich mit einem Sieg gegen Mainz und einer sehr guten Leistung in Schwaig auf sich aufmerksam gemacht und gezeigt, dass sie gekommen sind, um zu bleiben.

Headcoach Bonelli kennt die Dresdner, die in Volleyball-Deutschland vor allem durch ihre außerordentlich gute Jugendarbeit bekannt sind. „Ein etablierter Verein, der traditionell im Jugendbereich in der deutschen Spitze mitspielt. Dementsprechend jung sind einige Akteure im Dresdner Bundesliga Team und bei jungen Spielern ist es immer so, dass zwar etwas Erfahrung fehlt, aber der Hunger auf Erfolg überdurchschnittlich groß ist“, so Bonelli, der den VC Dresden in der Videoanalyse genauestens unter die Lupe genommen hat. „Sie haben mich beeindruckt – es wird nicht einfach dort zu bestehen und Punkte mitzunehmen. Wir werden uns aber etwas einfallen lassen und etwas Zählbares erreichen.“ Coach Bonelli ist vorsichtig optimistisch und freut sich darauf, nach der Zwangspause letzte Woche, wieder spielen zu können. „Wir brauchen jetzt Spiele – nur so können wir uns weiter steigern und unseren Rhythmus finden. Das fehlt uns und wir sind heiß auf den Wettkampf.“

Weniger optimistisch sind die Karlsruher Verantwortlichen hinsichtlich des Einsatzes des angeschlagenen Mittelblockers Jonathan Finkbeiner, der die Reise nach Dresden trotzdem antreten wird. Ob es für einen Einsatz reichen wird ist fraglich, Alexander Spintzyk rückt dafür nach. Anpfiff am Samstagabend ist um 20:00 Uhr im Dresdner Volleydome Bürgerwiese.

Badenderby wegen COVID-19-Befund verschoben
25.09.2020, 13:04 Uhr von Pressesprecher

Das Heimspiel der BADEN VOLLEYS gegen die FT Freiburg am 26. September wird verschoben. Am Donnerstag Abend, dem 24. September, wurde ein Spieler der FT Freiburg positiv auf das Corona-Virus getestet. Das Freiburger Team ging umgehend in Quarantäne.

Die Partien der beiden badischen Clubs hätte diesen Samstag stattfinden sollen. Nachdem ein Spieler der FT Freiburg Symptome gezeigt hatte, meldete er dies sofort telefonisch dem Hygienebauftragten des Vereins. Anschließend begab er sich direkt in Quarantäne und wurde auf Covid-19 getestet. Dem Spieler selbst geht es soweit gut. Nach dem positiven Befund stellte sich schon am Donnerstagabend das gesamte FT Freiburg Team inklusive Trainerstab selbst unter Quarantäne. Da sich die komplette Mannschaft in strikter Quarantäne befindet kann das Spiel in Karlsruhe nicht stattfinden.

Der souveräne Umgang mit dem positiven Corona-Befund zeigt, dass die Kontroll- und Hygienemechanismen gut gegriffen haben und die Mannschaft deshalb hoffentlich schnellstmöglich in das Training zurückkehren kann. Wann das Spiel nachgeholt werden kann wird derzeit geprüft. Für diesen Fall hat die Volleyball Bundesliga im Spielplan bereits frühzeitig sogenannte Reservespieltage festgelegt. Hier wird nun die Hallensituation in Karlsruhe geklärt und in Abstimmung mit Freiburg ein Ersatztermin festgelegt.

BADEN VOLLEYS im Clásico gegen starke FT 1844 Freiburg
23.09.2020, 10:19 Uhr von Pressesprecher

Im Baden Derby sind die hervorragend in die Saison gestarteten Freiburger zu Gast bei den BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe, die ihre Erfolgsserie gegen die Südbadener weiter ausbauen möchten. Freiburg mit sehr viel Selbstvertrauen im Rücken nach vier Punkten aus zwei Spielen – die BADEN VOLLEYS weiterhin ohne den angeschlagenen Jonathan Finkbeiner. Kein Favorit im diesjährigen ausgeglichenem Baden-Clásico.

Die Partien der beiden badischen Clubs haben es traditionell in sich, die Karlsruher konnten noch in der letzten Saison alle drei Aufeinandertreffen im Pokal und in der Liga jeweils mit 3:1 für sich entscheiden. SSC Karlsruhe-Trainer Bonelli möchte diese Serie ausbauen, warnt aber vor der neu formierten Affenbande aus Freiburg: „Die Mannschaft ist mittlerweile sehr gut eingespielt und mit den beiden Neuzugängen Matias Kurppa (Zuspiel, Finnland) und Mateusz Lysikowski (Außenangriff und Annahme, Polen) eine absolutes Top-Team. Dies konnten sie auch schon in den ersten beiden Spielen unter Beweis stellen und sind stark in die Saison gestartet“, so Bonelli. Vor allem den sprunggewaltigen Lysikowski, der in den ersten beiden Spielen MVP wurde, gilt es auf Karlsruher Seite in den Griff zu bekommen. Die BADEN VOLLEYS konnten im letzten Spiel ihre ersten drei Punkte einfahren und sich somit nach einem holprigen Saisonstart etwas Luft verschaffen. "Sicherlich wird uns kein Team etwas schenken. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen und gegen jeden Gegner an unser Limit gehen. Ich mache mir aber keine Sorgen, dass uns das gelingen wird. Jeder Spieler weiß was er dazu beizutragen hat. Dann sind wir auf einem guten Weg zu einer erfolgreichen Saison", so Jonathan Finkbeiner kämpferisch, der allerdings weiterhin mit Rückenproblemen ausfallen wird. In diesem badischen Clásico wird es wohl keinen klaren Favoriten geben und es verspricht ein Spiel auf Augenhöhe zweier Teams zu werden, die hungrig auf mehr sind. Samstagabend 19 Uhr ist Anpfiff, wieder auch im Live-Stream auf sporttotal.tv zu sehen – diesmal mit Prominenz an den Kommentatorenplätzen.

Wiedergutmachung geglückt
21.09.2020, 13:14 Uhr von Pressesprecher

Die BADEN VOLLEYS Karlsruhe gewinnen ihr zweites Saisonspiel gegen einen stark aufspielenden Aufsteiger aus Mühldorf verdient mit 3:1 und betreiben somit Wiedergutmachung für die Auftaktniederlage am vergangenen Samstag gegen Leipzig.

Abermals ein Heimspiel, abermals vor reduzierter Kulisse und abermals der Favorit im Spiel. Den-noch wollten die BADEN VOLLEYS dieses Mal einiges anders und vor allem besser machen als bei der schwachen Vorstellung am vergangenen Wochenende. Cheftrainer Antonio Bonelli hatte vor dem Spiel eine Reaktion der Mannschaft gefordert, welche die Mannschaft nun auch zeigte. Die Karlsruher starteten konzentriert ins Spiel, die in der letzten Woche noch spürbare Nervosität konnte zumindest teilweise abgelegt werden. Nach einem ausgeglichenen Beginn konnte sich die Mannschaft aus der Waldstadt Mitte des Satzes entscheidend absetzen und die Führung deutlich mit 25:19 zu Ende spielen.

Auch in Satz 2 hatten die BADEN VOLLEYS das Spiel weitgehend unter Kontrolle. Eine Führung zu Beginn des Satzes konnte Mühldorf zwar aufholen, am Ende gewann Karlsruhe den Satz jedoch verdient mit 25:22. Neben dem späteren MVP Jens Sandmeier, der wieder Mal die Hauptlast im Karlsruher Angriffsspiel trug und schier unaufhaltsam Ball um Ball im gegnerischen Feld versenkte, war es auch Neuzugang Leon Zimmerman, der durch eine Vielzahl von krachenden Blocks maßgeblich zum späteren Sieg beitrug. Mühldorf jedoch war nicht gewillt, das Spiel kampflos aufzugeben. Eine Umstellung im Annahmeriegel stabilisierte ihren Spielaufbau und durch starke, risikoreiche Aufschläge schafften sie es, genau diesen bei den Karlsruhern unter Druck zu setzen. Eigenfehler auf Seiten der BADEN VOLLEYS sowie ein für den Gegner einfach zu durchschauendes Angriffsspiel waren die Folgen. Auf der Gegenseite kam allen voran Diagonalangreifer Fabian Bartsch immer besser in Fahrt und erzielte Punkt für Punkt für den Aufsteiger aus Bayern. Es entwickelte sich ein enger und spannender Schlagabtausch, den Mühldorf am Ende mit 21:25 für sich entscheiden konnte. Satz 4 begann wie Satz 3 aufgehört hatte. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe und keiner konnte sich entscheidend absetzen. Gegen Ende des Satzes war es zunächst Mühldorf, das sich einen kleinen Vorsprung erspielen konnte. Beim Stand von 17:19 aus Karlsruher Sicht machte sich langsam Unruhe unter den 70 Zuschauern breit. Mit einer 5-Punkte Aufschlagserie von Fabian Schmidt konnten die Karlsruhe dann aber den Satz zum 22:19 zu ihren Gunsten drehen, darunter ein Ass sowie ein weiterer Block von Leon Zimmermann. Diesen Vorsprung ließen sich die Karlsruher nicht mehr nehmen. Standesgemäß war es Kapitän Jens Sandmeier, dem es vergönnt war, den Matchball zum 25:23 zu verwandeln.

„Es war die erhoffte Reaktion von uns, die wir nach dem Spiel gegen Leipzig gebraucht haben. Auch wenn wir noch nicht unser bestes Volleyball gezeigt haben, stimmt uns der Sieg zuversichtlich für das kommende Spiel gegen Freiburg“, so der sichtbar erleichterte Jens Sandmeier nach dem Spiel. „In den ersten beiden Sätzen haben wir unsere Aufgaben sehr gut erledigt. Leider kommt dann im dritten eine kleine Schwächephase, welche wir aber am Ende wieder ablegen konnten und dadurch wie ich denke verdient gewonnen haben“, so Sandmeier weiter.

Mit dem ersten Saisonsieg und den drei Punkten im Rücken blicken die BADEN VOLLEYS nun dem erneuten Heimspiel am 26.09.20 gegen Freiburg entgegen. Ein Duell, das Spannung, Emotionen und nicht zuletzt ein gutes volleyballerisches Niveau verspricht.

Wiedergutmachung mit Favoritenrolle
17.09.2020, 11:57 Uhr von Pressesprecher

Zu Gast bei den BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe ist am kommenden Samstagabend der Aufsteiger TSV Mühldorf. Nach der knappen Niederlage gegen die starken Leipziger möchten die Karlsruher vor weiterhin reduzierter Kulisse die ersten Punkte der Saison einfahren. Finkbeiner weiterhin angeschlagen.

Der Aufsteiger aus dem bayrischen Mühldorf ist als 2. der 3. Liga Ost aufgestiegen und mit dem Spiel am Samstagabend bei den BADEN VOLLEYS steigen sie in das Geschehen der 2. Bundesliga Süd ein. Ursprünglich war diese Partie als Auswärtsspiel in Mühldorf geplant. Wegen dem Corona-bedingte Wettkampfverbot in Bayern, haben sich die Mannschaften auf einen Tausch der Heimspiele verständigt, wodurch der Spielplan durch ein sonst benötigtes Nachholspiel nicht weiter strapaziert wird.

Die Vorbereitung bleibt derweil die selbe: „Mit dem vorliegendem Videomaterial konnten wir uns gut vorbereiten. Vor allem zähle ich aber auf eine adäquate Reaktion meiner Mannschaft nach der bitteren Niederlage gegen Leipzig“, so Coach Antonio Bonelli, der die Favoritenrolle gänzlich annimmt. „Wir sind Favorit, wollen das auch zeigen und die ersten Punkte in der eigenen Halle holen. Seltsame Situation oder Kulisse hin oder her – am Ende zählt unsere eigene sportliche Leistung und dass die Punkte eingefahren werden.“ Eine klare Ansage der Karlsruher. Mühldorfs hat sich ebenfalls gut vorbereitet: "Respekt fährt mit, aber auch Selbstbewusstsein!" so deren Trainer Michael Mayer. Zwar reist die Mannschaft auf aus dem Osten Bayerns mit einem vollem Kader von 12 Mann an, muss allerdings auf Diagonalangreifer Fabian Liemer verletzungsbedingt verzichten. Nach Trainingsspielen gegen Dachau, Grafing und Unterhaching möchte sie den Karlsruhern vor allem mit effektiven Aufschlägen das Leben am Samstag erschweren.

In der Vorbereitung auf den zweiten Heimspieltag mussten die Karlsruher weiterhin auf den emotionalen Leader Jonathan Finkbeiner verzichten, der mit Rückenbeschwerden ausfallen wird. Fraglich ist noch wann mit einer Rückkehr gerechnet werden kann. Manager Burchartz ist hinsichtlich der Personalsituation aber entspannt: „Wir sind in diesem Jahr deutlich breiter aufgestellt und mit Alexander Spintzyk und Robin Stolle werden gleich zwei Spieler aus dem erweiterten Kader nachrücken.“

Aggressive und hungrige BADEN VOLLEYS sind also zu erwarten, die weiterhin als eines der Top-Teams der Liga gelten und dies am Samstag 19.09.2020 um 19 Uhr im Otto-Hahn-Gymnasium unter Beweis stellen möchten. Die begehrten Tickets werden über die Social-Media-Kanäle der BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe verlost. Auch wird es wieder einen Live-Stream über www.sporttotal.tv geben.

Verpatzter Saisonauftakt für die BADEN VOLLEYS
14.09.2020, 07:22 Uhr von Pressesprecher

Die BADEN VOLLEYS verlieren ihr erstes Saisonspiel nach einer schwachen und von Nervosität und Hektik geprägten Vorstellung verdientermaßen mit 0:3 gegen die L.E. Volleys. In drei engen Sätzen, davon einer rekordverdächtig lang, finden die Karlsruher nie zu ihrem Spiel und müssen den Gästen aus Leipzig mit 23:25, 23:25, 36:38 geschlagen geben.

Unter ungewohnten Bedingungen starteten die BADEN VOLLEYS in Karlsruhe am Samstag gegen die L.E. Volleys aus Leipzig in die neue Saison. Aufgrund der geltenden Corona-Verordnung durften nur 70 Fans in die Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums. Zudem mussten Spieler, Betreuer und Zuschauer umfassende Hygienebedingungen beachten. Trotz aller Umstände war die Freude, nach einem halben Jahr spielfreier Zeit endlich wieder Spitzenvolleyball auszuüben und beiwohnen zu können, bei allen Anwesenden spürbar. Getrübt wurde die Freude jedoch durch den Ausfall von Jonathan Finkbeiner, der aufgrund von Rückenbeschwerden zum Zuschauen verdammt war. Dadurch rückte auf Karlsruher Seite Laurin Derr in die im Vergleich zur letzten Saison ansonsten unveränderte Startformation, bestehend aus Lukas Jaeger, Felix Roos, Fabian Schmidt, Benni Dollhofer sowie Jens und Thorben Sandmeier.

Die Favoritenrolle vor dem Spiel war klar verteilt. Während Karlsruhe in der vergangenen Saison um die Meisterschaft spielte, wurde Leipzig nur durch den vorzeitigen Saisonabbruch vor dem fast schon sicheren Abstieg gerettet. Auch aufgrund von einigen Neuzugängen sind die Leipziger dieses Jahr zwar deutlich stärker einzuschätzen, dennoch war auf Karlsruher Seite ein Sieg das erklärte Ziel. Das Spiel begann ausgeglichen, die BADEN VOLLEYS konnten sich beim Stand von 9:7 etwas absetzen. Dann folgte jedoch eine beispiellose Serie von 7 Breaks zugunsten der L.E. Volleys bis zum Stand von 9:14. Mit einer ungewohnten Nervosität und Hektik in ihrem Spiel machten sich die Karlsruher zum einen selbst das Leben schwer und zum anderen den Gegner stark. Zwar konnte der Rückstand im weiteren Verlauf des Satzes nochmals verringert, jedoch nicht mehr aufgeholt werden. Folgerichtig ging der Satz verdientermaßen mit 25:23 an Leipzig. Auch im zweiten Satz fanden die Karlsruher nicht zu ihrer gewohnten Souveränität und Stärke aus der letzten Saison. Unsicherheiten in der Annahme und unnötige Fehler im Angriff schwächten das eigene Side-Out, während man auf der Gegenseite den Annahmeriegel nicht ausreichend unter Druck setzen konnte und vor allem die gegnerischen Mittelblocker mit ihren teils unorthodoxen Angriffen weder im Block noch in der Abwehr in den Griff bekam. „Wir sind zu keinem Zeitpunkt ins Spiel gekommen und haben uns das Leben selbst schwer gemacht mit zu vielen hektischen Aktionen“, so Cheftrainer Antonio Bonelli. Trotz aller Unzulänglichkeiten im Karlsruher Spiel verlief der Satz ausgeglichen, bevor sich die Leipziger am Ende doch noch entscheidend absetzen und den Satz wieder mit 25:23 gewinnen konnten.

Satz 3 gab zunächst ein ähnliches Bild ab. Beide Mannschaften bewegten sich auf Augenhöhe und keiner konnte sich absetzen. Die Stimmungslage der beiden Mannschaften konnte jedoch unterschiedlicher nicht sein. Während Leipzig den Überraschungssieg gegen den letztjährigen Herbstmeister vor den glänzenden Augen hatte und in ihrem Spiel teils alles zu funktionieren schien, überwog auf Karlsruher Seite Unzufriedenheit und Frust angesichts der gezeigten Leistung. Die zu Beginn von Satz zwei bzw. drei eingewechselten Leon Zimmermann und Philipp Scholz machten ihre Sache zwar gut, die erhoffte Wende im Karlsruher Spiel blieb jedoch aus. Nach zwischenzeitlicher Führung der BADEN VOLLEYS beim Stand von 18:16 waren es wieder die Leipziger, die sich am Satzende einen kleinen Vorsprung zum 22:24 und damit zwei Matchbälle herausspielen konnten. Diesmal jedoch zeigten die Karlsruher eine Reaktion, beide Matchbälle wurden abgewehrt und kurz darauf der erste eigene Satzball erspielt. Doch auch Leipzig wollte den Satz nicht kampflos hergeben und so entwickelte sich ein Schlagabtausch, der an Spannung nicht zu überbieten war. Das Momentum wechselte ständig zwischen den beiden Mannschaften, einige Satz- bzw. Matchbälle auf beiden Seiten konnten nicht genutzt werden. Beim Stand von 36:37 war das Spielglück dann wie so oft an diesem Abend auf Leipziger Seite, als eine Karlsruher Annahme die Decke berührte und der Satz und das Spiel somit mit 0:3 an Leipzig gingen.

Auch Coach Bonelli zeigte sich frustriert über die Leistung seiner Mannschaft: „Obwohl das unser schlechtestes Heimspiel meiner Amtszeit war, hatten wir oft die Chance, zurück ins Spiel zu kommen, konnten das aber nie nutzen.“ Trotzdem geht der Blick der BADEN VOLLEYS nun nach vorn. Die Mannschaft weiß um ihre Stärke und konnte diese in der Vorbereitung auch schon auf das Feld bringen. „Es war das erwartet schwere Spiel, obwohl wir uns im Nachhinein ärgern. Wir wissen, an was wir arbeiten müssen und ich bin überzeugt, dass das Team die richtige Reaktion beim nächsten Spiel zeigen wird“, so Bonelli weiter. Das nächste Spiel am 19.09.20 wird nicht wie geplant in Mühldorf stattfinden, sondern wieder in der heimischen Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums. Die derzeitigen Corona-Verordnungen in Bayern machten eine Verlegung des Spielorts erforderlich, der Gegner bleibt der Aufsteiger aus Mühldorf. Hier wollen die Karlsruher unbedingt Wiedergutmachung betreiben und die ersten Punkte der noch jungen Saison einfahren. Für alle Fans, die live dabei sein möchten, wird es wieder einen Livestream auf sporttotal.tv geben.

Bundesliga-Start in die etwas andere Saison
11.09.2020, 11:53 Uhr von Pressesprecher

Mit einem umfangreichen Hygienekonzept können die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe in die etwas andere Saison 2020/2021 starten. Zwar nur mit einem handverlesenem 70 Personen-Publikum, aber der Start beginnt so wie die letztjährige Saison beendet wurde – mit den L.E. Volleys aus Leipzig zu Gast in der Fächerstadt.

Die Vorzeichen für dieses Spiel sind aber in dieser besonderen Saison doch etwas anders. „Leipzig hat sich sehr gut verstärkt, wie z.B. mit Jannik Kühlborn auf der Außenposition. „Ein toller Spieler, der sehr viel Erfahrung auf diesem Niveau mitbringt“, so der BADEN VOLLEYS Coach Antonio Bonelli. In der letzten Saison durch den Saisonabbruch noch dem Abstieg knapp entronnen, sind die Sachsen in diesem Jahr deutlich stärker aufgestellt und werden, so Bonelli, nichts mit dem Abstieg zu tun haben. „Dafür ist die Qualität der Mannschaft wahrscheinlich zu hoch.“

Deshalb werden die BADEN VOLLEYS dieses Spiel sehr konzentriert und motiviert angehen. Mit den Neuzugängen Sebastian Sent im Zuspiel, Leon Zimmermann auf der Mittelblockposition und Julian Schupritt auf der Außen- oder Diagonalposition, sind die Badener in diesem Jahr deutlich breiter Aufgestellt und das Trainerteam, welches um Co-Trainer Joachim Greiner erweitert wurde, hat deutlich mehr Optionen. „Im Gegensatz zur vergangenen Saison werden wir einen intensiven Kampf um die Stammplätze haben, denn auch der wieder genesene Philipp Scholz hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet“, so Bonelli optimistisch. Alexander Spintzyk und Robin Stolle gehören weiterhin zum erweiterten Bundesliga Kader, werden in dieser Saison aber vermehrt Spielpraxis im Regionalligateam der BADEN VOLLEYS sammeln können.

Das Team und der Verein aus der Karlsruher Waldstadt haben sich große Ziele für diese besondere Spielzeit gesetzt. "Ein Platz im oberen Drittel sollte in diesem Jahr unser Anspruch sein, auch wenn wir wissen, dass das unter diesen Umständen kein leichtes Unterfangen wird. Sämtliche Teams haben sich deutlich verstärkt und verbessert, doch auch wir haben in der Vorbereitung gut gearbeitet und können es kaum erwarten in die Saison zu starten“, zeigt sich Kapitän Jens Sandmeier kämpferisch.

Ohne ihr Publikum im Rücken wird sich zeigen, ob die BADEN VOLLEYS weiterhin so heimstark bleiben werden, konnten Sie in der letzten Saison noch in jedem Heimspiel punkten. Manager Alexander Burchartz ist guter Dinge: „Natürlich wird uns unser Publikum fehlen. Trotzdem möchten wir den Zuschauern vor Ort und bei unserem Live-Stream bei sporttotal.tv ein großartiges, aber etwas anderes Event präsentieren. Da werden unsere Jungs sportlich auch zuhause wieder alles geben.“ Trotz Corona verspricht die Saison eine spannende zu werden – Start ist um 19 Uhr am Samstag 12.09.2020.

Für diese besondere Saison haben sich die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe etwas Neues einfallen lassen, die "Supporter Card". Diese Saison-Karte ermöglicht den freien Eintritt zu den Heimspielen, sollten diese mit mehr Zuschauern stattfinden dürfen, gibt den Fans aber auch die Möglichkeit die Karlsruher Volleyballer zu unterstützen. Jeder kann seinen Beitrag leisten und damit Spitzenvolleyball in Karlsruhe unterstützen. Formular über die Homepage www.badenvolleys.de herunterladen, ausfüllen und an (hidden) schicken.

Zwei Neuverpflichtungen kurz vor Saisonstart
04.09.2020, 12:51 Uhr von Pressesprecher

Nachdem der Kader der BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe fast vollständig zusammengeblieben ist, präsentieren die Waldstädter kurz vor Saisonbeginn noch zwei spannende Neuzugänge. Sportlich gerüstet soll mit einem fast 50-seitigem Hygienekonzept der Spielbetrieb mit einem Heimspiel am 12. September in der heimischen Otto-Hahn-Sporthalle starten. Aufgrund der aktuellen Corona Verordnungen leider nur mit sehr geringer Zuschauerzahl.

"Sportlich sind wir bereit und gehen hoch motiviert in die neue Spielzeit. Spielerisch hatten wir eine gute Vorbereitung und sind schon jetzt heiß auf die ersten Wettkämpfe.", freut sich BADEN VOLLEYS Teammanager Alexander Burchartz nach der langen Volleyballpause. Auch wenn die letzten Wochen und Monate viel Organisationsgeschick erfordert haben, steht nun auch der Kader für die bald startende Saison. Nach Mittelblocker Leon Zimmermann, der bereits während des Corona-Lockdowns bei den BADEN VOLLEYS zugesagt hatte, wird Julian Schupritt als zweiter junger Neuzugang nach Karlsruhe kommen. „Ich haben Ihn persönlich schon länger auf meiner Liste gehabt“ so Cheftrainer Antonio Bonelli. „Julian ist ein junger, athletischer Spieler, der auf der Diagonalposition oder als Außenangreifer einsetzbar ist und perfekt in unser Konzept passt.“ Volleyball gelernt hat Schupritt in der Freiburger Volleyballschule der FT 1844 Freiburg, wechselte dann aber nach Stuttgart, da er in den Jugendnationalkader Beachvolleyball aufgenommen wurde. Um weiterhin auch in der Halle am Ball zu bleiben spielte er parallel bei der zweiten Mannschaft des SV Fellbach. „Wir möchten Julian langfristig an uns binden, damit er optimal Studium und Sport verbinden kann.“ erzählt Teammanager Burchartz. Möglich macht dies nun das durch Corona bedingte stark digitalisierte Studiensemester, wodurch Julian in dieser Saison sein Studium in Stuttgart zum Großteil auch von Karlsruhe aus durchführen kann und nur selten pendeln muss. Der dritte und voraussichtlich letzte Neuzugang ist ein wahrer Glücksfall für die Karlsruher. Der 32-jährige Zuspieler Sebastian Sent zog beruflich in die Nähe von Karlsruhe und klopfte eigeninitiativ bei dem Team aus der Waldstadt an. Damit können die BADEN VOLLEYS die Lücke die durch den Abgang von Thomas Heidebrecht im Zuspiel entstand, mehr als nur schließen. Trainer Bonelli ist darüber sehr erfreut: „Ein erfahrener Spieler, der mit seinem unorthodoxen Spiel eine ideale Ergänzung zu Fabian Schmidt ist. Schon in den ersten Trainingseinheiten hat er zeigen können, was er kann und wie er unserem Spiel helfen kann.“

Kadertechnisch sind die Karlsruher also gerüstet und bereit - Doch wann geht es los? Und wie? Die Liga plant mit dem Saisonstart am 12.09.2020, da dürfen die BADEN VOLLEYS zuhause gegen die L.E. Volleys aus Leipzig ran. Nach den aktuellen Verordnungen in Baden-Württemberg und Karlsruhe scheint dieses Spiel im Gegensatz zu den Spielen der bayrischen Ligakonkurrenten als sicher.

Die Volleyball Bundesliga hat ein umfangreiches Hygienekonzept mit hohen Auflagen an die Ausrichter erarbeitet, welches Burchartz mit seinem Team akribisch auf die Karlsruher Gegebenheiten angepasst hat. Nach fast 50 Seiten Hygienekonzept ist allerdings auch klar, dass aufgrund der baulichen Begebenheiten zum Saisonstart am 12.09.20 maximal 70 Zuschauer auf die Tribüne der Sporthalle im Otto-Hahn-Gymnasium dürfen. „Am liebsten würden wir mit unseren Fans im Rücken spielen, aber Sicherheit geht vor.", meint Burchartz und schiebt hinterher: "die Krise geht an niemandem spurlos vorüber und wir sind sehr froh, dass nahezu alle unsere Partner und Sponsoren Ihre Unterstützung auch für die kommende Saison zugesichert haben.“ Die Tickets für die 70 Zuschauer gibt es deshalb nicht im freien Verkauf, sondern nur für geladene Gäste wie Partner, Sponsoren und Angehörige der Spieler. Aber auch die Fans gehen nicht leer aus, so wird es pro Spieltag einen Teil der Karten zu gewinnen geben, damit zumindest einige Fans vor Ort mitfiebern können. Für alle übrigen stellen die Badener einen Livestream der Heimspiele auf die Beine. Dieser wird dann, wie bereits das virtuelle Saisonabschlussspiel, über www.sporttotal.tv auf dem heimischen Digitalgeräten empfangen werden können.

Dies ist auch der Grund, warum es dieses Jahr keine typische Saisonkarte gibt, sondern eine "Supporter Card". Diese Karte ermöglicht den freien Eintritt zu den Heimspielen, sollten diese mit mehr Zuschauern stattfinden dürfen, gibt den Fans aber auch die Möglichkeit die Karlsruher Volleyballer zu unterstützen. Der Mindestpreis für Erwachsene beträgt bei 14 geplanten Heimspielen 70 Euro, ist jedoch nach oben offen. Jeder kann seinen Beitrag leisten und damit Spitzenvolleyball in Karlsruhe unterstützen. Einfach das Formular über die Homepage www.badenvolleys.de herunterladen, ausfüllen und an (hidden) schicken.