SSC-Volleys mit 1:3-Auftaktniederlage in Hammelburg
18.09.2017, 07:43 Uhr von Pressesprecher

Am Ende entschieden ein, zwei einfache Fehler über die erste Saisonniederlage der Karlsruher. Die spielentscheidende Szene folgte Ende des vierten Satzes. Beim Stande von 23:22 für den SSC vergeben die Karlsruher in einer unbedrängten Situation die Chance auf das 24:22. Im Gegenzug erzielten die Gastgeber den Ausgleich und gewannen den Satz mit 25:22 und somit das ganze Spiel mit 3:1. Dabei müssen sich die Karlsruher vor allem vorwerfen, in den ersten beiden Sätzen zu wenig Gegenwehr geleistet zu haben. Mit 16:25 und 19:25 gaben sie die beiden Sätze ab. Für SSC-Coach Diego Ronconi war der schwache Beginn seiner Jungs keine Überraschung. „Man braucht immer einen Satz um anzukommen.“ Ärgerlich vor allem ist aber, dass die Karlsruher auch den zweiten Satz sehr verhalten agierten. Erst mit der zehnminütigen Unterbrechung gab es eine gelegene Verschnaufpause. „Uns nützt die Pause immer. Wir haben die Möglichkeit gewisse Dinge anzusprechen und zu verbessern“, erklärt Ronconi. So auch am Samstagabend. Der SSC präsentierte sich nun deutlich verbessert. Ab jetzt sahen die gut 600 Zuschauer in der gut besuchten Halle „Am Sportzentrum“ einen offenen Schlagabtausch, den der SSC mit 25:18 für sich entscheiden konnte. Im vierten Satz sahen die Zuschauer ein unverändertes Bild: Beide Mannschaften lieferten sich einen heißen Tanz. Der SSC schnupperte ganz nah am Ausgleich gegen den gehandelten Aufstiegsfavoriten. Doch am Ende entschieden Kleinigkeiten über die Niederlage der Karlsruher. SSC-Kapitän Benjamin Loritz zeigte sich trotzdem nicht ganz unzufrieden mit der gezeigten Leistung: „Wir haben zwar die ersten beiden Sätze zu zurückhaltend agiert, aber dennoch einen starken Gegner fordern können.“ Abgesehen von den anfänglichen Startschwierigkeiten sieht Loritz sein Team auf einem guten Weg, das zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht „sein bestes Volleyball“ zeigen muss. Ronconi sieht das ähnlich: „Wir haben heute noch nicht auf unserem gewohnten Niveau gespielt und trotzdem streckenweise mithalten können.“ Jetzt gilt es im Training noch genauer und laut Ronconi „detaillierter“ zu arbeiten. Im Gegensatz zur 3. Liga werden hier nämlich einfache Fehler eiskalt bestraft. Die nächste Gelegenheit auf den ersten Erfolg haben die SSC-Volleys am kommenden Samstag, den 23. September, gegen den TSV Grafing.

SSC-Volleyballer starten auswärts in Bundesligasaison: „Wir wollen natürlich gewinnen“
15.09.2017, 10:18 Uhr von Pressesprecher

Wenn morgen die Auswärtsreise nach Hammelburg beginnt, wird bei dem ein oder anderen der SSC-Volleyballer das Kribbeln immer stärker. Mit dem Auftakt in Hammelburg (20 Uhr) weihen die Karlsruher ihre Zweitligasaison ein. Dabei bekommen sie es mit dem TV/DJK Hammelburg zu tun. Das erste Auswärtsspiel der Saison sieht Coach Diego Ronconi derweil nicht als Nachteil: „Der Druck liegt wahrscheinlich beim Gastgeber, der gegen einen Aufsteiger zu Hause natürlich gewinnen möchte.“ Zwar müssen die SSC-Volleys bei der Premiere auf Jonathan Finkbeiner (Fußnagel-OP) und Felix Roos (Augen-OP) verzichten, dennoch zeigen sich die Karlsruher um Ronconi selbstbewusst: „Wir wollen natürlich gewinnen, ansonsten müssen wir nicht hinfahren.“

Nach einer langen und erfolgreichen Vorbereitung dürfen die Jungs endlich auf das Feld – dorthin, wo sie sich am wohlsten fühlen. Das Spiel in Hammelburg wird da bereits ein kleiner Vorgeschmack auf das, was den SSC diese Saison erwartet. Eine Woche später empfangen die SSC-Volleys dann den TSV Grafing zur Heimpremiere im Otto-Hahn-Gymnasium.

Tickets für die Premiere in Liga 2 gibt es zu den jeweiligen Öffnungszeiten bei der Geschäftsstelle des SSC Karlsruhe sowie im Volleyball-Lädchen Karlsruhe Tickets für die Heimspiele – jeweils solange der Vorrat reicht. Zudem können bereits Tickets für die nächsten beiden Heimspiele am 14. Oktober gegen den Vorjahresvierten Mainz-Gonsenheim sowie am 4. November gegen den Vizemeister der vergangene Zweitligasaison SV Schwaig erworben werden.

Erfolgreicher Test gegen Rüsselsheim und Einzug ins Pokalfinale
11.09.2017, 12:24 Uhr von Philipp

Rund 150 Zuschauer kamen zum letzten Härtetest vor dem Saisonstart der Bundesliga-Volleyballer des SSC Karlsruhe und sahen eine gute Partie gegen den Ligarivalen TG Rüsselsheim. Knapp aber auch spannend ging es fünf Sätze lang im OHG hin und her und am Ende hatte der SSC im entscheidenden fünften Satz mit 15:13 die Nase vorne. Auch wenn nicht alles glänzte konnten schon viele gute Ansätze ausgemacht werden und so war Cheftrainer Diego Ronconu auch weitgehend zufrieden mit dem Auftritt seines Teams. „Die Jungs waren sichtlich angespannt. Mit der Zeit lief es dann aber immer besser.“

Verbandspokalfinale erreicht, Pflicht erfüllt – SSC II überrascht

Einen Tag später erwartete die Mannschaft um Kapitän Benjamin Loritz die Zwischenrunde im Verbandspokal. Auf einen souveränen 3:0-Erfolg gegen den Oberligisten KIT SC folgte ein 2:1 gegen die TSG Rohrbach (Regionalliga). Im Finale am 24. September trifft die erste Herrenmannschaft dann kurioserweise auf die Zweite des SSCs. Als Oberligist tankten sich die Volleys durch die Zwischenrunde und dürfen nun sogar noch im OHG gegen das Ronconi-Team ein wenig Zweitligaluft schnuppern.

Für die erste Mannschaft des SSC geht es am 16. September zum Ligaauftakt nach Hammelburg, bevor es dann am 23. September endlich auch Bundesliga-Volleyball in Karlsruhe gibt. Tickets für die Premiere in Liga 2 gibt es ab Montag, 11. September, zu den jeweiligen Öffnungszeiten bei der Geschäftsstelle des SSC Karlsruhe sowie im Volleyball-Lädchen Karlsruhe Tickets für die Heimspiele – jeweils solange der Vorrat reicht. Zudem können bereits Tickets für die nächsten beiden Heimspiele am 14. Oktober gegen den Vorjahresvierten Mainz-Gonsenheim sowie am 4. November gegen den Vizemeister der vergangene Zweitligasaison SV Schwaig erworben werden.

Der letzte Härtetest steht für die SSC Volleyballer bevor
05.09.2017, 18:39 Uhr von Philipp

Es wird heiß für die Volleyballer des SSC Karlsruhe. Am Samstag, 9. September, 20 Uhr, steigt der ultimative Härtetest für den Aufsteiger in die 2. Bundesliga. Gegen Ligarivalen TG Rüsselsheim möchte Chefcoach Diego Ronconi sein Team nochmals auf Herz und Nieren testen. Gut wenn dann auch ordentlich Publikum in der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums ist. Bei freiem Eintritt kann sich jeder schon mal ein Bild von den Karlsruher Top-Volleyballern machen. Direkt am Sonntag folgt dann der erste Pflichtauftritt. In Bretten will sich der SSC dann für das Finale des Nordbadischen Verbandspokal qualifizieren.

Vielversprechend waren auch die jüngsten Testspielergebnisse: Am vergangenen Wochenende standen dabei gleich zwei Turniere und ordentlich Spielzeit im Plan. Zunächst im heimischen Otto-Hahn-Gymnasium. Hier war die Ligakonkurrenz aus Freiburg und Rüsselsheim zu Gast sowie der Drittligist Konstanz. Am Ende eines langen Tages stand dann für die Gastgeber der Turniersieg auf dem Papier. Knapp konnte man sich im Finale gegen Rüsselsheim durchsetzen. Am Sonntag ging es dann nach Eltmann, zum Vorjahresmeister der 2. Bundesliga Süd. Beim „Jeder-gegen-jeden-Turnier“ hießen die weiteren Gegner Hammelburg und Bitterfeld-Wolfen. Also ein extrem gut besetztes Turnier, wo sich der SSC Karlsruhe wacker schlug, aber am Ende mit nur einem Sieg aus drei Spielen auf dem vierten Platz landete. Insgesamt war Chefcoach Ronconi mit der Leistung seiner Spieler zufrieden. „Wir haben in Eltmann bei den Top-Teams der zweiten Bundesligen gut mitgespielt und das, obwohl einige Spieler insgesamt sehr viele Sätze an diesem Wochenende gespielt haben und am Ende wirklich platt waren.“

Bis zum Saisonstart am 16. September wird nun noch an der Feinabstimmung geschliffen. Dann geht es für die Mannschaft um Kapitän Benjamin Loritz nach Hammelburg zum Ligaauftakt, bevor es dann am 23. September endlich auch Bundesliga-Volleyball in Karlsruhe gibt. Tickets für die Premiere in Liga 2 gibt es bereits am 9. September im Rahmen der Test-Partie gegen Rüsselsheim. Außerdem gibt es ab Montag, 11. September, zu den jeweiligen Öffnungszeiten bei der Geschäftsstelle des SSC Karlsruhe sowie im Volleyball-Lädchen Karlsruhe Tickets für die Heimspiele – jeweils solange der Vorrat reicht. Zudem können bereits Tickets für die nächsten beiden Heimspiele am 14. Oktober gegen Vorjahresvierten Mainz-Gonsenheim sowie am 4. November gegen den Vizemeister der vergangene Zweitligasaison SV Schwaig erworben werden.

Saisonstart naht: Volleyballer des SSC Karlsruhe im zweiten Teil der Vorbereitung
22.08.2017, 12:32 Uhr von Pressesprecher

Die Saisonvorbereitung der Volleyballer des SSC Karlsruhe neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Nachdem die Spieler verletzungsfrei aus dem Urlaub zurückgekommen sind, heißt es in den kommenden vier Wochen die technischen Fertigkeiten zu verbessern.

Der Urlaub ist offiziell beendet. Und das ist auch gut so. Der SSC Karlsruhe hat den zweiten Teil seiner Vorbereitung wiederaufgenommen. Die Marschroute für den Saisonauftakt steht. Nach dem die Jungs um Coach Diego Ronconi vor der Sommerpause ihre technischen Fertigkeiten verfeinerten wird jetzt an der Taktischen Abstimmung gefeilt. SSC-Teammanager Alexander Burchartz zeigte sich mit dem Verlauf der Vorbereitung sichtlich zufrieden: „Die Mannschaft hat anfangs viel in Kleingruppen am Zusammenspiel gearbeitet. Trotzdem haben sich die neuen Spieler schon gut ins Team eingefunden.“

Für die SSCler geht ab Montag zunächst gegen Kappelrodeck die Testspielphase los, am Mittwoch geht es gegen Fellbach. Spielort wird jeweils wie gewohnt die Heimspielstätte des SSC sein, das Otto-Hahn-Gymnasium. Dann wird sich laut Burchartz auch zeigen, „wie weit die Mannschaft tatsächlich schon ist.“ Derweil rüstet der SSC auch im Hintergrund kräftig auf. Die technische Abteilung steht inzwischen. Peter Lember (seit dieser Saison neuer Scout) ist mit seinem Team fleißig am Testen und Vorbereiten der technischen Ausrüstung. Gerade für ihn werden die ersten Testspiele von besonderer Bedeutung sein: „Die Trainingsspiele sind nicht nur für die Spieler der erste Test, sondern auch wir werden alles live auf Video aufnehmen und auch direkt die Spielzüge mitdokumentieren. Wenn alles klappt kann Diego dann auch direkt während der Ballpausen nochmal die letzten Spielzüge im Video anschauen. Durch die Statistische Auswertung werden wir auch sehen, wo bei den Spielern noch Trainingsbedarf besteht.“ Ticketvorverkauf beginnt: Saisonstart am 18. September in Hammelburg.

Bis zur Saisoneröffnung am 09. September um 18 Uhr im OHG, bei dem das Team zum ersten Mal vor Publikum ein Trainingsspiel absolviert, soll spätestens alles passen. Gegen einen noch geheimen Gegner werden die SSCler in neuen Trikots auflaufen, auch um die neuen Gegebenheiten der Halle für die Anforderungen in der 2. Bundesliga zu testen. Der offizielle Startschuss fällt eine Woche später, am 18. September auswärts in Hammelburg. Fünf Tage später empfängt der SSC dann den TSV Grafing Volleyball zum Heimspiel.

Mit dem ersten offiziellen Trainingsspiel vor heimischem Publikum startet der SSC am 09. September ebenfalls seinen Ticketvorverkauf. Neben der Dauerkarte können Volleyballliebhaber außerdem bereits Tickets für die ersten Heimspiel der neuen Saison erwerben. Alle weiteren Informationen zu den Tickets finden Sie unter http://www.volleyball-karlsruhe.de/herren1/seite/21/.

Dauerkarte jetzt sichern!
29.06.2017, 17:09 Uhr von Philipp

Endlich ist sie da, die Dauerkarte für unsere erste Saison in der 2. Bundesliga – pünktlich zu den Feierlichkeiten zum 50. jährigen Vereinsjubiläum. Am 1. und 2. Juli verkaufen die SSC Volleyballer beim Sportpark-Festival aus dem Bierstand heraus nicht nur Kaltgetränke sondern auch die Dauertickets für 13 heiße Spiele. Zum Einführungspreis gibt es das Ticket bereits für 60 Euro (35 Euro ermäßigt) und für jeden gibt es, solange der Vorrat reicht, noch einen „#HEISSAUFVOLLEYBALL“-Schal dazu. Kommt vorbei, wir sind heiß. Dauerkarten gibt es ab dem 3. Juli in der Geschäftsstelle des SSC Karlsruhe den ganzen Monat durch zum Aktionpreis inklusive #HEISSAUFVOLLEYBALL-Schal Mehr Infos unter "Tickets"

Verstärkung aus der ersten Bundesliga für den SSC Karlsruhe
22.05.2017, 20:48 Uhr von Philipp

Es dürfte wohl der Top-Transfer des SSC Karlsruhe zur kommenden Volleyballsaison sein: Vom Erstligisten TV Bühl wechselt Jens Sandmeier zu den Karlsruhern und wird von nun an für den ambitionierte Zweitligaaufsteiger ans Netz gehen. Sandmeier? Da war doch was? Richtig. Mit Thorben spielt bereits der ältere Bruder bei den Roten aus der Waldstadt. Nun ist das Brüderpaar also wieder vereint, nachdem es vor einigen Jahren in Durlach noch gemeinsam die ersten Volleyballschritte getan hat. Während Thorben weiterhin als Mittelblocker beim SSC abräumen wird, kommt Jens Sandmeier auf der Außenposition zur Geltung. Auf dieser Position gehörte der 2,00 Meter–Riese schon zur Stammbesetzung bei den Bühler Volleyballern, dies sich in der vergangenen Saison erst in den Play-Offs dem späteren Meister Berlin geschlagen geben mussten. "Ich freue mich, dass wir jetzt schon eine Option für einen jungen Spieler mit drei Jahren 1.Bundesliga-Erfahrung sein können“, sagte Cheftrainer Diego Ronconi. „Mit Jens erhöhen wir natürlich die Qualität auf der Außenposition gewaltig. Das Team wird von seiner Erfahrung und Qualität sehr gut profitieren können.“ Für Jens Sandmeier bietet sich nun beim SSC die Möglichkeit, sein Studium voranzutreiben und weiterhin auf hohem Niveau mit perfekter Betreuung Volleyball spielen zu können. „In den letzten Jahren habe ich mein Studium etwas langsamer gestaltet, nun kam für mich der Punkt, ein bisschen kürzer im Volleyball zu treten. Dafür ist der SSC Karlsruhe für mich die beste Lösung“, so der 21-Jährige. „Die ersten Kraft und Ausdauereinheiten hab ich bereits mit der Mannschaft bestritten und ich freue mich riesig auf die Saison und viele spannende Spiele! Den Großteil der Mannschaft kenne ich bereits aus meiner Volleyballkarriere und denke wir werden eine sehr interessante Saison spielen!“ Ein Problem im Elternhaus Sandmeier löst dieser Wechsel natürlich auch: Praktisch, wenn man beide Söhne in eine Halle und einer Mannschaft gleichzeitig anfeuern kann. Neben Sandmeier wird auch Thomas Fürst, der bislang in der zweiten Mannschaft gespielt hat, für den SSC Karlsruhe in der Bundesliga aufschlagen. Der 26-jährige Mittelblocker wurde von Ronconi befördert: „Ich habe Thomas vergangene Saison beobachtet und bin von seinen Qualitäten überzeugt - vor allem im Angriff wird er eine gute Alternative darstellen.“ Das wird sich zeigen, wenn am 16. September die Saison beginnt – für den SSC mit einem Auswärtsspiel. Erstmals Bundesliga-Volleyball beim SSC Karlsruhe gibt es dann am 23. September beim Heimspiel gegen Grafing.

Thomas Fürst rückt in das Bundesliga-Team des SSC Karlsruhe auf
18.05.2017, 07:33 Uhr von Philipp

Bei der Kaderplanung für die kommenden Saison in der zweiten Volleyball-Bundesliga kann der SSC Karlsruhe eine weitere Personalie verkünden: Thomas Fürst wird für die Badener nun auch in Deutschlands zweithöchster Liga ans Netz gehen, zuvor tat er dies bereits für die zweite Mannschaft des SSC Karlsruhe in der Regionalliga. Zudem spielte der 26-Jährige schon mit dem USC Konstanz in der Dritten Liga. „Ich habe Thomas vergangene Saison beobachtet und bin von seinen Qualitäten überzeugt - vor allem im Angriff wird er eine gute Alternative darstellen“, so Cheftrainer Diego Ronconi. „Seine leistungsorientierte Einstellung und sein Umgang im Team werden der Mannschaft sehr gut tun.“ „Nach der etwas enttäuschend verlaufenden letzten Saison, freue ich mich jetzt auf einen Neustart in einem tollen Team“, so Fürst, der als Mittelblock den SSC verstärkt. „Die Spieler kenne ich bereits und ich kann mich nur bei Diego bedanken, dass er mir die Chance gibt. Ich werde sie nutzen.“ Die Kontakte von Ronconi machen es möglich, dass Thomas Fürst seine Vorbereitung teilweise in Fellbach absolvieren kann, ab Oktober ist der gebürtige Esslinger dann wieder in Karlsruhe und kann sich „voll auf Volleyball und eine tolle Saison in der zweiten Bundesliga konzentrieren.

Felix Roos ist erster Neuzugang bei den Bundesliga-Volleyballern
18.05.2017, 07:32 Uhr von Philipp

Beim SSC Karlsruhe hat Diagonalspieler Marko Kienast seine Volleyball-Schuhe an den Nagel gehängt. Schulterprobleme zwangen ihn dazu, aber auch mehr Zeit mit der Familie waren die Gründe für den Abschied des Kapitäns, der das Volleyballspielen beim SSC Karlsruhe gelernt hat. Nun hat der Bundesligist einen Neuzugang auf der Position des Diagonalspielers präsentiert: Mit dem 17-jährigen Felix Roos kommt ein vielversprechendes Talent in die Waldstadt. In der vergangenen Saison wurde er im Erwachsenenbereich Meister mit seinem Heimatverein, der SG MADS Ostalb Meister der Regionalliga. Zusätzlich spielte er in der 2. Bundesliga mit dem Nachwuchsteam der YoungStars Friedrichshafen. Hinzu kamen Spiele für die U20 des VfB Friedrichshafen und die U19 der baden-württembergischen Landesauswahl. „50 bis 60 Spiele sind da letztes Jahr schon zusammengekommen“ so Roos, der im August volljährig wird. Und zwei Termine stehen noch aus, bevor er als Maschinenbaustudent nach Karlsruhe übersiedelt: Zum einen ist es der U19-Bundespokal mit Baden Württemberg (26.-28. Mai) und vom 2. bis 4. Juni geht es dann mit der U20 des VfB Friedrichshafen um die deutsche Meisterschaft. „Felix ist trotz seines jungen Alters ein sehr guter Spieler. Auf der Diagonalposition ist er ein absolut sinnvolles Pendant zu Benny Loritz“, sagt Cheftrainer Diego Ronconi. „Wir haben uns für einen jungen Spieler entschieden um auf dieser Position nachhaltig die Weichen für die Zukunft zu stellen“, so der Trainer weiter. „Kurzfristig möchte ich mich möglichst schnell in die Mannschaft eingliedern und, wenn die Saison beginnt natürlich auch möglichst viel spielen“, so Roos, der seine Erwartungen aber bescheiden hält: „Benny Loritz ist erfahrener ist als ich und wird deshalb auch mehr spielen. Da wir aber eine sehr hohe Anzahl an Spielen haben, werde ich sicherlich einige Einsätze bekommen. Langfristig ist dann der Stammplatz in der 2. Bundesliga mein Ziel.“ „Die Konkurrenz in der Mannschaft ist groß“, so Teammanager Alexander Burchartz. „In Felix sehen wir sehr viel Potential und wir sind gespannt auf die nächste Saison mit ihm. Mit seinen Positionswechsel von der gelernten Außenannahmeposition auf die Diagonale wird er bei uns eine wichtige Rolle innerhalb der Mannschaft spielen,“ erklärt Burchartz auch im Hinblick auf das Karriereende von Diagonalspieler Kienast. Bis zum Beginn der offiziellen Saisonvorbereitung beim SSC und dem Umzug zum Studium nach Karlsruhe gönnt sich Roos allerdings nur eine kurze Entspannung. „Es geht sofort weiter mit Beachvolleyball.“ Mit seinem Partner Marian Epple will der 17-Jährige Turniere spielen. Bis hin zu den deutschen Meisterschaften im August. Intensivieren will er das Beachtraining unteranderem mit Beach-Bundestrainer Jörg Ahmann in Stuttgart. Aber auch mit den erfolgreichen Karlsruher Beachern Tim Kreuzer und Fabian Schmidt, die am vergangenen Wochenende bereits ihr erstes Turnier gewonnen haben, sind die Trainingsgegebenheiten in Karlsruhe für ihn optimal.

Ein ganz Großer der regionalen Volleyball-Szene hört auf
05.05.2017, 14:34 Uhr von Philipp

Alle Spieler aus dem Meisterkader der Dritte Liga Süd des SSC Karlsruhe wollen den Weg in die zweite Volleyball-Bundesliga gehen – fast alle. Denn mit Marko Kienast sagt der Kapitän Adieu. Vor allem gesundheitliche Probleme zwingen den 30-Jährigen dazu seine erfolgreiche Karriere zu beenden, aber auch mehr Zeit mit der Familie haben den Ausschlag für diese Entscheidung gegeben, die schon länger feststand. Kienast blickt aber zufrieden auf seine Karriere zurück: "Es ist ein tolles Gefühl, die Karriere dort zu beenden, wo sie begonnen hat. Als ich vor ca. 19 Jahren in der Jugendmannschaft des SSC begann, hatte ich nicht im geringsten eine Ahnung, was mir sportlich noch bevorstehen sollte.“ Auch Abteilungsleiter Philipp Schätzle erinnert sich an die ersten Volleyball-Schritte von Marko Kienast beim SSC: „Er hat immer schon sehr gut mit dem Ball umgehen können und plötzlich hat es dann auch klick gemacht. Bei der Jugend schon im BaWü-Kader angelangt, ging es auch im Erwachsenenbereich steil nach oben. Beim SSC spielte Marco sich in einer Saison durch Bezirksliga, Verbandsliga sowie Oberliga um dann den nächsten Schritt in die 2. Bundesliga nach Durmersheim zu machen. Ein großartiger Werdegang. Chapeau vor dieser Leistung“. Das wäre natürlich alles nicht ohne die tolle Unterstützung und Förderung vieler möglich gewesen. „Auf meinem Weg habe ich viele Volleyballbegeisterte - Mitspieler, Trainer, Fans, Physios - kennen gelernt, ohne die die Zeit nicht die gleiche gewesen wäre. Ich habe mit tollen Kameraden sportliche Höhen und Tiefen erlebt, die eine wichtige Zeit meines Lebens geprägt haben. Ich werde immer stolz darauf zurück blicken können“, so das Resümee von Marko Kienast. „Vielen Dank an alle, die mich begleitet haben!" Auch Ronconi findet nur lobende Worte: „ Seit der gemeinsamen Deutschen Vize-Meisterschaft der U20 2007 in Bühl habe ich nahezu jedes Jahr um Marko „gebuhlt“ - er ist genau die Art Spieler, mit denen ich sehr gerne arbeite.“ In Karlsruhe hat das dann endlich geklappt so Ronconi weiter: „Als wir dann 2015 endlich „zusammenkamen“, ist für mich wieder ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen - die vergangenen zwei Saisons haben das bestätigt. Mit Marko beendet ein „Großer“ der regionalen Szene seine Karriere und es spricht für ihn, mit welcher Konsequenz er das bereits vor der Meistersaison kommuniziert hat.“

#HEISSAUFZWEITEBUNDESLIGA - SSC Karlsruhe hat Lizenzantrag eingereicht
26.04.2017, 05:58 Uhr von Philipp

Heiss auf die 2. Bundesliga ist der SSC Karlsruhe. Nach der souveränen Meisterschaft in der Dritten Liga, haben die Volleyballer aus Karlsruhes größtem Sportverein mit der Einreichung der Lizenzierungsunterlagen bei der Volleyball-Bundesliga den nächsten Schritt dafür getan, dass ab September Bundesliga-Volleyball in der Fächerstadt gespielt wird. „Am Montag gingen alle benötigten Unterlagen in die Post und sollten bis zum Ende der Frist am 2. Mai in Berlin sein“, so Abteilungsleiter Philipp Schätzle. Vollzug kann auch in Sachen Spielhalle vermeldet werden „Das Spielfeld in der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums wurde in den Osterferien eingefärbt. Damit ist eine der wesentlichen Anforderungen an den Spielbetrieb in der 2. Bundesliga erfüllt“, so Schätzle weiter. Und wie wird der Kader für die zweite Bundesliga aussehen? „Mit allen SSC-Spielern der Meistermannschaft wurden schon Einzelgespräche mit Hinblick auf die nächste Saison geführt“, berichtet Teammanager Alexander Burchartz und Cheftrainer Diego Ronconi ergänzt: „Wir werden den Kader nur punktuell verändern müssen. Zwölf Spieler, die bereits in der vergangenen Saison zum Teil Bundesliga-Niveau abrufen konnten – im Pokal haben wir drei Zweitligisten geschlagen – bleiben uns erhalten. Zwei von drei potentiellen Neuzugängen haben in der vergangenen Saison bereits zweite, beziehungsweise erste Bundesliga gespielt.“ Mit Rücksicht auf die noch laufenden Play-Offs zur Deutschen Meisterschaft können da allerdings noch keine Namen genannt werden. Unterdessen beginnt ein großer Teil des Bundesligateams, sich auf kommende Aufgaben vorzubereiten. Neben Krafttraining steht auch Yoga auf dem Trainingsplan: „Yoga ist eine sehr gute Methode, um den Körper und Geist im Einklang zu bringen - wir versprechen und davon eine verbesserte mentale Stabilität sowie eine gute körperliche Grundlage für das anstehende Athletiktraining“, so Ronconi. Der Ball kommt dann wieder ab Ende Juni ins Spiel – sofern sich die Spieler nicht auf den Beachvolleyballfeldern in Deutschland austoben.

Da ist das i-Tüpfelchen
07.03.2017, 07:24 Uhr von Herren 1

Nachbericht Auswärtsspiel beim VFB Friedrichshafen II am Samstag den 4. März 2017

VFB Friedrichshafen II – SSC Karlsruhe 0:3 (17:25, 23:25, 21:25)

Ein letztes Mal ging es am vergangenen Samstag für den neugekrönten Drittligameister des SSC Karlsruhe aufs Parkett. Zu Gast waren die Meisterjungs von Trainer Diego Ronconi bei der Reserve des deutschen Rekordmeisters – dem VFB Friedrichshafen II. Aufgrund der unterschiedlich begründeten Ausfälle Marko Kienast, Thomas Heidebrecht und Jonathan Leon Finkbeiner konnte Ronconi lediglich auf zehn seiner dreizehn Spieler zugreifen. Diese starteten allerdings gewohnt konzentriert in die Partie und ließen sich von der, zumindest für den SSC Karlsruhe bezüglich der Tabellenplatzierung, Bedeutungslosigkeit der Partie nicht beirren. Die insgesamt deutlich zu wenig zwingende Mannschaft aus Friedrichshafen spielte zwar alle drei Sätze ordentlich mit, konnte den Jungs des SSC Karlsruhe allerdings zu keiner Zeit wirklich gefährlich werden. Zu konstant und variantenreich das Spiel der Karlsruher, zu wenig durchschlagskräftig das Spiel der Friedrichshafener. Und so kam es, dass sich die Mannen um Zuspieler Fabian Schmidt in den entscheidenden Phasen der Sätze eins bis drei stets deutlich absetzen konnten. Auch ein an diesem Tage sowohl während, als auch nach der Partie äußerst gut aufgelegter Benny Loritz kommentierte das Geschehen entsprechend gelassen: „Ja, das hat noch mal richtig Spaß gemacht". Aus Karlsruher Sicht kann man das genau so stehen lassen. Eine gute Partie in Friedrichshafen rundete an diesem Samstagabend eine unglaublich gute Saison ab. Und mit diesem i-Tüpfelchen lässt es sich doch auch gut verabschieden aus der Dritten Liga Süd....

Es spielten: Schmidt, Loritz, Kreuzer, Jäger, Sandmeier, Pfeffinger, Dollhofer und Goes

Letztes Spiel der Meister-Saison
02.03.2017, 08:06 Uhr von Herren 1

Wenn Meister-Coach Ronconi am Samstag zum letzten Tanz auf dem Volleyballparket in dieser Saison ruft, könnten die Rollen auf dem Blatt kaum klarer verteilt sein: Karlsruhe, letztes Wochenende nach einem hochklassigen und emotionalen Spiel gegen Mimmenhausen Meister geworden, gegen Häfler, die mit einer Strafe von -6 Punkten in die Saison gestartet sind und tief im Abstiegskampf stecken. Obendrein muss der VfB Friedrichshafen 2 mit hoher Wahrscheinlichkeit auf seinen Leistungsträger Jonas Hoffmann verzichten, der mit seinen Angriffen im Hinspiel den Karlsruher Block oft vor größere Schwierigkeiten stellte, derzeit aber an einer Verletzung laboriert. Man darf also gespannt sein, was sich Spielertrainerlegende Burkhard Sude einfallen lassen wird, um gegen den frisch gebackenen Meister aus der Fächerstadt wichtige Punkte im Abstiegskampf zu verbuchen.

Im Karlsruher Lager dagegen herrscht gute und zuversichtliche Stimmung, man weiß aber auch um die Stärke der restlichen Mannschaft und wird diese keinesfalls unterschätzen. Das Ziel ist nämlich klar: Ronconis Meister-Truppe will auch im letzten Spiel der Saison nochmal eine gute Leistung abrufen und mit drei Punkten zurück in die Fächerstadt fahren. Nachdem die Meister-Jungs am Wochenende den Titel gebührend gefeiert und am Rosenmontag trainingsfrei bekommen haben, wird die restliche Woche ein letztes Mal an den übrigen Stellschrauben gedreht, bevor es am Samstag voraussichtlich nochmal in voller Meister-Besetzung ab an den See geht. Neben unseren beiden Edel-Meister-Fans Elke&Martin und Meister-Fotograf Andi Arndt wird diesmal auch unser Haus-Meister Drazen Valentic als Maskottchen (?) den Weg mit in Deutschlands größte reine Volleyball Arena antreten. Wir freuen uns auf das vorerst letzte Volleyball-Fest vor der Sommerpause.

Meistertitel geht vorzeitig nach Karlsruhe
27.02.2017, 08:12 Uhr von Herren I

Nach zwei Stunden hochklassigem Volleyball voller Emotionen konnten sich die SSC Volleys am Samstagabend mit einem 3:1 im Spiel des Jahres gegen den direkten Konkurrenten im Aufstiegskampf, den TSV Mimmenhausen, vorzeitig den Meistertitel sichern.

Die Ausgangssituation war klar: gewinnen die Fächerstädtler 3:0 bzw. 3:1 gegen die Jungs vom Bodensee, wäre bereits ein Spieltag vor Saisonende das Rennen um die Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die zweite Volleyball-Bundesliga entschieden. Zu Beginn der Partie war den Jungs um Meister Coach Ronconi die Nervosität allerdings deutlich anzumerken. Die ins Rennen geschickte Starting 6 der Karlsruher um Kapitän Kienast sah sich im ersten Satz einer gut eingestellten und erwartungsgemäß starken Mannschaft aus Mimmenhausen gegenüber. Bis zur Hälfte des Satzes konnte sich keins der beiden Teams merklich absetzen, es war der erwartet heiße Schlagabtausch, der im Vorfeld der Partie angekündigt worden war. Durch mehrere Ungenauigkeiten wurde der Satz in der zweiten Hälfte zugunsten der Verfolger entschieden. Ein 7-Punkte-Polster verhalf den TSV‘lern letztlich zu einem 19:25-Satzerfolg.

Angetrieben von einem unglaublichen Publikum in der Otto-Hahn-Festung, die diesmal bis auf den letzten Platz ausverkauft war, kamen die Karlsruher Jungs im zweiten Satz aber wieder gut aus den Startlöchern. Die konsequente Annahme um Wintergerst, Kreuzer und Libero Dollhofer ermöglichte es Schmidt im Zuspiel alle Register bei der Ballverteilung zu ziehen und Karlsruhe konnte dem Spiel seinen gewohnten Stempel mehr und mehr aufdrücken. Durch starke Aufschläge des eingewechselten Loritz erspielte sich der SSC das entscheidende Polster, das sich die Jungs bis zum 25:23-Satzgewinn nicht mehr nehmen ließen.

Mit Rückenwind und viel Selbstbewusstsein kam Ronconis Mannschaft aus der 10-Minuten Pause. Mimmenhausens Aktionen wurden zunehmend schwerfälliger, während die Karlsruher Angreifer um den späteren MVP Kreuzer und Kienast immer wieder Raketen in die gegnerische Feldhälfte abfeuerten. Nach dem 25:20 im dritten Satz trieb das Publikum die Mannschaft zum Schlussspurt. Auch der Starspieler auf Mimmenhausener Seite, Christian Pampel, scheiterte vermehrt an der Karlsruher Blockwand. Finkbeiner war es schließlich vergönnt, seine vorangegangene Blockserie mit dem verwandelten Matchball zu krönen.

Danach gab es kein Halten mehr. Mannschaft und Trainerteam stürmten aufs Feld und lagen sich in den Armen – längst überfällig werden die SSC Volleys in der kommenden Saison in Deutschlands zweithöchster Spielklasse aufschlagen. Auf die Pflicht folgt nun die Kür: am nächsten Wochenende steht das letzte Saisonspiel an. Zu Gast bei der Reserve des VfB Friedrichshafen könnte ein Sieg zum i-Tüpfelchen einer starken Saison werden.

Auf dem Weg zur Meisterschaft?
23.02.2017, 08:07 Uhr von Herren 1

Die Stadtwerke Karlsruhe präsentieren am kommenden Samstag um 20 Uhr das absolute Spitzenspiel in der dritten Liga. Die Volleyballer des SSC Karlsruhe empfangen in der heimischen Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums ihren härtesten Verfolger aus Mimmenhausen. Dabei geht es für die Karlsruher, zwei Spieltage vor Schluss, um die Meisterschaft. Ein klarer 3:0 oder 3:1 Sieg ist gleichbedeutend mit dem Meistertitel, bei einem anderen Ergebnis wird die Entscheidung vertagt.

Mit Mimmenhausen kommt eine absolute Top-Mannschaft nach Karlsruhe. Star des Teams ist Spielertrainer und Volleyball-Legende Christian Pampel. Der 1,98m große Diagonalspieler kann auf zahlreiche Erfolge im Volleyball zurückblicken: 4 Deutsche Meisterschaften, 4 Pokalsiege, Meister in Italien und Katar, 212-Länderspiele und die Teilnahme an den olympischen Spielen in Peking sind die eindrucksvollsten Zahlen aus seiner Vita. Als angehender A-Trainer übernahm Pampel vor der Saison die Mannschaft vom Bodensee und formte sie nach seinen Vorstellungen. Das Spiel der Mimmenhausener allein auf Christian Pampel zu reduzieren ist aber sicherlich falsch. Im Angriff sind die Mittelblocker Tobias Streipl und Bogdan Birkenberger zu beachten und auch Außenangreifer Thomas Wolter verfügt über eine gute Handlungshöhe. Im Spielaufbau sind Libero Lennart Diwersy und sein Bruder, Zuspieler Lukas Diwersy, sehr konstant. Ein starker Gegner wartet also auf Kapitän Marko Kienast und die ganze Mannschaft. Nach zwei Wacklern im Januar hat das Team im Februar wieder zu einer sehr guten Form gefunden. Trainer Diego Ronconi ist sich daher sicher: „In den letzten drei Wochen haben wir wieder zu unserer alten Stärke gefunden – wir sind gut vorbereitet.“ Zu dieser Stärke gehört auch, dass der Trainer wieder den Luxus hat, aus seinem Kader die aktuell stärksten Spieler auszuwählen. Auf jeder Position gibt es die Möglichkeit gleichwertig zu wechseln. „In unserem Team gibt es zur Zeit keine Schwachstelle“, ist sich auch der Headcoach der Volleyballer aus der Waldstadt einer der großen Stärken seinen Teams bewusst. Sein Team wusste in den letzten Partien insgesamt sehr zu gefallen, gerade im Block-Abwehr-Verhalten zeigte es in den letzten Partien starke Leistungen. Deswegen sind die Karlsruher heiß auf das Kräftemessen am Samstag und wollen ihre Heimspielbilanz weiter ausbauen. In saisonübergreifend 16 Liga-Spielen in Karlsruhe gelang noch keinen Auswärtsteam ein Sieg.

Die Vorfreude auf das Spiel ist groß und die Mannschaft freut sich auf die schwierige Aufgabe. „Ich erhoffe mir einen spannenden Schlagabtausch auf hohem Niveau – das wird ein Top-Spiel“, macht Trainer Ronconi allen Volleyballbegeisterten aus Karlsruhe Lust auf einen Samstagabend in der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums.