Lernen aus der Hinrunde: SSC Karlsruhe auswärts in Grafing
19.01.2018, 21:58 Uhr von Pressesprecher

Hätte der SSC damals die kleine Chance im dritten Satz genutzt, so hätten sie bereits am zweiten Spieltag den ersten Sieg eingefahren. Sie verspielten allerdings die 2:0-Führung und verloren am Ende nach einem sehr dünnen Tie-Break mit 2:3. Nun treffen sie am Sonntagnachmittag (16 Uhr) erneut auf Grafing, den aktuellen Zweitplatzierten der 2. Bundesliga. Dieses Mal aber in Grafing. Jetzt soll es jedoch anders laufen.

Überhaupt predigen die Verantwortlichen seit Beginn der Saison, dass die Liga enorm ausgeglichen ist. Ein Beispiel dafür liefert der letzte Spieltag, an dem Grafing gegen Unterhaching knapp mit 3:2 gewonnen hat. Beim SSC lief es da vor Weihnachten runder, die Ronconi-Jungs siegten relativ glatt mit 3:1. Deswegen zeigt man sich im SSC-Lager unbeeindruckt ob des Tabellenplatzes der Bayern. Neben der mannschaftlichen Geschlossenheit erfreut zudem die personelle Situation. „Wir können aus dem Vollen schöpfen“, verrät Ronconi und gibt außerdem Auskunft darüber, wie weit der zuletzt angeschlagene Außenspieler Lukas Jaeger ist: „Lukas hat schon Teile des Trainings mitgemacht, er ist auf einem guten Wege.“ Inwieweit er für das Wochenende aber schon eine Alternative ist, bleibt erstmal abzuwarten.

Abgesehen davon sind die Karlsruher heiß, und das nicht nur auf Grafing, sondern auf die gesamte Rückrunde. Da spielt es keine Rolle, welcher Gegner kommt. Auf die Frage, ob Ronconi vor dem Duell gegen die Bayern eine längere Videoanalyse als sonst plane, fand der Coach klare Worte: „Wir bereiten uns auf Grafing genauso gut wie immer vor. Wenn wir das nicht täten, würde das bedeuten, dass wir nicht immer gleich arbeiten – das wäre merkwürdig.“

Rückrundenauftakt verloren: SSC Karlsruhe zieht gegen Hammelburg den Kürzeren
15.01.2018, 18:11 Uhr von Pressesprecher

Die Karlsruher verpassten es sich für die Auftaktniederlage in der Hinrunde zu revanchieren.

Und dabei schien es zu Beginn nach Plan zu laufen. Hammelburg entwickelte vor allem über den Aufschlag sehr viel Druck, machte aber auch gleichzeitig viele ungezwungene Fehler. Der SSC holte sich den ersten Durchgang relativ locker mit 25:18. Doch die Lockerheit schwenkte in fehlende Konzentration um. Plötzlich präsentierten sich die SSC-Volleys zu inkonsequent. Die Gäste profitierten von der Schwächephase und holten sich die Sätze zwei und drei (20:25 und 26:28).

Sichtlich angefressen kamen die Karlsruher aber noch einmal zurück, was besonders Mittelblocker Jonathan Finkbeiner hervorhob: „Die Jungs, die reingekommen sind haben einen klasse Job gemacht und uns zurück ins Spiel geholt.“ Die Einwechselspieler Felix Roos, Thomas Heidebrecht und Lukas Jaeger führten den SSC zum 25:22-Satz- und gleichzeitig auch Punktgewinn. Im Aufwind sahen die Zuschauer im OHG einen ausgeglichenen Tie-Break, in dem der SSC psychisch zunächst Vorteile verbuchte. Diese konnte das Team von Diego Ronconi aber nicht nutzen. Hammelburg erwies sich den Tick abgeklärter und verwandelte den Matchball zum 16:14.

Nach dem Spiel haderten die Karlsruher besonders an der eigenen Performance, die wieder einmal Licht und Schatten produzierte. Ändern können es die SSC-Volleys nun auch nicht mehr. Finkbeiner zieht zumindest ein positives Fazit: „Die Jungs haben im vierten Satz Moral gezeigt. Mit dieser Leistung und mit mehr Konzentration werden wir in Grafing nächste Woche etwas holen.“

Rückrunde startet: SSC Karlsruhe empfängt Hammelburg
12.01.2018, 17:23 Uhr von Pressesprecher

In der Hinrunde musste das Team von Diego Ronconi noch mit 1:3 Lehrgeld bezahlen. Das soll nun anders werden.

„Wir wollen es natürlich in der Rückrunde besser machen als in der Hinrunde und da gehören Punkte gegen Hammelburg dazu“, zeigt sich SSC-Libero Benjamin Dollhofer kämpferisch. Und damit das nun besser läuft als noch im ersten Spiel, müssen die SSC-Volleys vom ersten Aufschlag an voll fokussiert sein. Denn bei der damaligen 1:3-Niederlage verschliefen Dollhofer und Co. den ersten und zweiten Satz. Erst nach der zehnminütigen Unterbrechung fanden die Karlsruher wie so häufig in der Hinrunde zu ihrem Spiel.

Auch daran haben die SSC-Volleys in den letzten Wochen gearbeitet und die Winterpause vor allem psychisch abgeschaltet. „Das Training lieft vergangene Woche gut an“, lässt Dollhofer durchblicken. Auch personell entspannt sich die Lage. Pünktlich zum Wochenende werden alle fit sein. Ob allerdings jeder einsatzbereit ist, bleibt erstmal abzuwarten. Der ein oder andere Trainingsrückstand könnte noch zu groß sein.

So oder so: Der große Anreiz für die Rückrunde ist es, die Spiele zu gewinnen, die verloren wurden. Gegen Hammelburg geht es also direkt um viel. Man möchte zeigen, dass man nicht schlechter ist und dazugelernt hat.

Auf die Siegesserie folgt ein 0:3: SSC Karlsruhe verliert in Fellbach
18.12.2017, 14:13 Uhr von Pressesprecher

Am Samstagabend haben die Karlsruher beim SV Fellbach mit 0:3 (19:25, 25:27 und 25:27) verloren. Dabei ärgern besonders der jeweils knapp verlorene zweite und dritte Satz.

„Wir haben das Jahr so beendet, wie wir es angefangen haben – zu zögerlich“, fasste der SSC-Libero Benny Dollhofer direkt nach Ende das Spiel von sich und seiner Kollegen nüchtern zusammen. Denn schon den Beginn der Partie verschliefen die Karlsruher komplett. Die Folge war ein stetiges Hinterherrennen. 9:3, 11:5 und 12:7 führten die überlegenen Hausherren. Zu keiner Zeit konnten die SSC-Volleys Fellbach gefährlich werden. Nach 23 Minuten verwandelten die Gastgeber den Satzball zum 25:19.

Im zweiten Durchgang fanden die Karlsruher besser ins Spiel. Zwar lagen die Jungs von Diego Ronconi schnell mit 0:3 zurück, eine Auszeit brachte die Fächerstadt aber wieder auf Kurs. Nach dem zwischenzeitlichen 13:13-Remis gelang es dem SSC sich ein wenig abzusetzen. Doch selbst die plötzliche vier-Punkte-Führung beim 20:16 und der kurz daraus resultierende Satzball beim 24:22 halfen Ronconi und Co. nicht. Fellbach meldete sich stark zurück, nutzte die erneute Schwächephase und holte sich den Durchgang mit 27:25.

Das letzte Aufbäumen starteten die SSC-Volleys im letzten Satz, wo es nach ein paar Bällen 5:1 stand. Fellbach unterbrach die Drangphase mit einer Auszeit, die beim SSC sichtlich den Rhythmus unterbrach. Ohne den letzten Zug erholten sich die Hausherren von der schläfrigen Anfangsphase und brachten auch diesen Vorsprung letztendlich mit 27:25 in trockene Tücher. Durch den 3:0-Erfolg zieht Fellbach am SSC in der Tabelle vorbei, der SSC steht aktuell auf Rang acht. Da Mainz aber noch zwei ausstehende Spiele hat, bleibt abzuwarten, auf welchem Platz die Ronconi-Truppe das Jahr 2017 überwintern wird.

SSC Karlsruhe im letzten Hinrundenspiel gegen SV Fellbach
16.12.2017, 14:22 Uhr von Pressesprecher

„Von den letzten fünf Spielen, ist dieses hier definitiv das schwerste“, warnt Diego Ronconi vor dem Duell gegen den alten Bekannten. Ronconi trainierte Fellbach selbst einige Spielzeiten lang und weiß um die Stärke der Hausherren. Auch seine Spieler wissen bestens Bescheid, auf was es am Samstag ankommen wird.

Denn die beiden Teams kennen sich aus zahlreichen Trainingspartien, wo es immer eng hergegangen ist. Jetzt trennen beide Mannschaften drei Plätze in der Tabelle, der SSC ist Sechster und Fellbach Neunter. Mit einem Sieg würden die Hausherren aber am SSC vorbeiziehen. Von der Tabelle her dürfen sich die Karlsruher also nicht beeinflussen lassen. „Die Jungs bringen eine hohe spielerische Qualität aufs Feld, hatten in dieser Saison aber immer wieder Schwierigkeiten diese zu zeigen“, analysiert Libero Benny Dollhofer den kommenden Gegner. Zudem wird es interessant zu sehen sein, inwiefern der Erfolg aus dem Sommer der Karlsruher eine Rolle spielen wird. Damals trafen sich beide Mannschaften in der Qualifikation zum DVV-Pokal ebenfalls in Fellbach, wo die SSC-Volleys relativ souverän mit 3:0 gewannen. „Wir haben Fellbach da kalt erwischt. Dieses Mal erwarte ich mehr Gegenwehr“, weiß Ronconi um die Einordnung des damaligen Erfolgs.

Letztlich ist es egal, was die Vergangenheit sagt. Am Samstag werden sich beide Teams das erste Mal in der 2. Bundesliga gegenüberstehen. Mit einem weiteren Erfolg würden die SSC-Volleys ihre Siegesserie auf nunmehr fünf Spiele ausbauen und für die Rückrunde einen weiteren Grundstein legen. Dann möchte Ronconi nämlich so richtig durchstarten: „Die zweite Hälfte der Saison ist immer deutlich spannender. Die gewonnenen Spiele musst du bestätigen, die verlorenen in Siege ummünzen.“ Der sportliche Ansporn ist für Ronconi gerade bei Niederlagen größer, diese in der zweiten Saisonhälfte siegreich zu gestalten. Am Samstag soll nun trotzdem ein Sieg her, denn den muss man in der Rückrunde nur noch bestätigen.

SSC auch beim Auftakt der Hochschulmeisterschaft erfolgreich

An den guten Lauf der SSC-Volleys haben auch die Volleyballer der KIT-Auswahl bei den Hochschulmeisterschaften der adh. Bestehend aus Oberliga- und Bundesligaspielern des SSC haben die Karlsruher gegen Stuttgart, Mainz und Konstanz jeweils mit 2:0 gewonnen. Kurios: Deutschlands Rekordnationalspieler Christian Pampel erschien in Diensten von Konstanz ebenfalls, setzte aber nur – zum Glück für die Konkurrenz – als Coach Akzente.

Siegesserie hält: SSC Karlsruhe gewinnt auch gegen Leipzig
11.12.2017, 11:20 Uhr von Pressesprecher

Durch den Erfolg schieben sich die Karlsruher in der 2. Bundesliga auf Tabellenplatz sechs.

Irgendwie standen die Vorzeichen für den SSC bereits vor Spielbeginn ganz gut. Denn der Gast aus Leipzig verwechselte die Spielstätte und machte irrtümlich über teilweise Fußgängerüberwege vor dem Fächerbad Halt. Nach einer kurzen Unterbrechung fanden die Leipziger dann aber doch den Weg ins OHG. Dort trafen sie auf seit Wochen gut aufgelegte SSC-Volleys. Den ersten Satz holten die Karlsruher souverän mit 25:18. Eine kleine Schwächephase im Aufschlag brachte die Gäste aber ruckartig wieder in die Partie. Leipzig kam besonders über die Mitte sehr stark auf. Der SSC fand kein probates Mittel und musste sich in dem Durchgang mit 25:27 geschlagen geben.

In den nächsten beiden Sätze sah Diego Ronconi dann aber wieder seine gewohnten Jungs. Druckvoll, konzentriert und allen voran konstant ließ der SSC den Gast nicht mehr in die Gänge kommen. Hatte in den letzten Wochen noch Daniel Heidak (fehlte aus privaten Gründen) überragt, zeigte dieses Mal MVP des Abends und Zuspieler Thomas Heidebrecht eine bärenstarke Leistung. Ein klarer Beleg für die Ausgeglichenheit des Teams. „Zur Zeit spielen die Jungs wie aus einem Guss – unabhängig von der Startaufstellung“, freute sich Ronconi unmittelbar nach dem verwandelten Matchball und den Tabellenplatz sechs.

Dass der SSC sich in der Liga immer besser zurechtfindet, sieht auch Libero Benjamin Dollhofer: „So langsam braucht es mehr, um uns aus dem Konzept zu bringen.“ Aus der Ruhe brachte den SSC auch die etwas andere Anfahrt der Leipziger nicht. Hoffentlich läuft es für die Karlsruher im Rückspiel in Leipzig dann reibungsloser ab.

Dritter Sieg in Folge: SSC Karlsruhe schlägt auch Unterhaching
03.12.2017, 20:05 Uhr von Pressesprecher

Damit feierten die Karlsruher ihren dritten Erfolg in Serie.

Die Zeiten, sich mit guten Auftritten zufrieden zu geben, aber keine Punkte mitzunehmen, sind vorbei. Der SSC Karlsruhe hat Liga-Konkurrenten TSV Unterhaching II von Beginn an nichts anbrennen lassen. „Überrascht bin ich nicht über den nächsten Sieg, das ist einfach das Resultat der Entwicklung der letzten Wochen“, analysierte Diego Ronconi den 3:1-Erfolg der Karlsruher. Diese taten sich lediglich im dritten Satz ein wenig schwer. Daraus resultierte der einzige Satzgewinn der Hausherren, die ansonsten nicht viel mitreden konnten. Das überragende Außenspieler-Duo um Lukas Jaeger (MVP) und Kapitän Benny Loritz trug ihr Restliches dazu bei.

Die SSC-Volleys scheinen den Schalter umgelegt zu haben. Auch wenn die aktuellen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte den Karlsruhern eher entgegenkommen, so zeigen die Ronconi-Jungs endlich die vermissten und fehlenden Siegesfaktoren. In dieser Verfassung sind zwei weitere Siege aus den zwei nächsten Spielen durchaus realistisch. Ronconi ergänzt außerdem: „Wir spielen aktuell auch nicht wirklich besser, die Abläufe und Feinabstimmungen passen nun in den entscheidenden Momenten.“ Das kann ruhig so lange wie möglich in dieser Art und Weise weitergehen.

SSC beendet Negativserie: 3:1-Erfolg gegen Delitzsch folgt Sieg gegen Frankfurt
28.11.2017, 10:53 Uhr von Pressesprecher

Bereits letzte Woche gegen Eltmann forderte Diego Ronconi von seinen Spielern „die Konzentration in den entscheidenden Momenten“ hoch zu halten. Vor einer Woche missglückte dieses Vorhaben noch. Am Samstagabend aber ging der Plan endlich auf. Nach drei Niederlagen in Folge meldet sich die Fächerstadt mit einem Erfolg wieder zurück.

Der SSC Karlsruhe startete wieder einmal sehr nervös in die Partie. Den ersten Satz gaben die Karlsruher ab, trotz Aufholjagd. In der Folge sahen die Zuschauer einen immer besseren SSC. Die Mitte der Gäste bekam die Mannschaft von Ronconi nun immer besser in den Griff. Die Sätze zwei und drei gingen ohne Wenn und Aber mit 25:14 und 25:22 an die Karlsruher, die endlich wieder souveränes und entschlossenes Volleyball zeigten.

Doch gerade als sich alles zum dritten Saisonsieg abzeichnete, schlichen sich bei den SSC-Volleys im vierten Satz Leichtsinnsfehler ein. Die Gäste aus Delitzsch erkannten die Chance und rappelten sich noch einmal auf. Es kam die entscheidende Phase auf, in der die Karlsruher in den letzten Wochen reihenweise leichtfertig aussichtsreiche Möglichkeiten vergaben. Dieses Mal sollte Ronconi und Co. den Fokus allerdings nicht aus den Augen verlieren. Ein entschlossener Schlussspurt brachte dem SSC den 26:24-Satzsieg und den abschließenden 3:1-Erfolg.

MVP Heidak zerlegt Frankfurt fast im Alleingang

Für das Duell gegen das Volleyball-Internat aus Frankfurt waren die SSC-Volleys also gut gewappnet. Dass am Ende ein auf dem Papier souveräner 3:0-Erfolg ( 25:18, 25:14 und 25:21) heraussprang, hatte mit dem sehr guten Auftritt des SSC zu tun. „Ich bin mit sehr zufrieden, wie wir heute gespielt haben“, äußerte sich Ronconi direkt nach Spielende. Besonders freue ihn die „überragende Leistung“ von MVP Daniel Heijdak. Der Außenspieler, der in den letzten Spielzeiten immer wieder nur wenig Einsatzchancen bekam, zeigte am frühen Sonntagabend eine fast schon außergewöhnliche Leistung. Immer wieder war es Heidak, der Frankfurt zur Verzweiflung trieb. Er hatte großen Anteil daran, dass Frankfurt überhaupt nicht in die Gänge kam. Dazu blockten und servierten die SSC-Volleys sehr gut, was am Ende den Ausschlag brachte.

„Da die Unterschiede in der Liga nach wie vor marginal sind, sollte man sich vom Ergebnis nicht täuschen lassen“, warnt Ronconi ausdrücklich vor den kommenden Wochen. Denn nur aufgrund einer ausgesprochen guten Leistung der Karlsruher, schaffte es das Volleyball-Internat nicht, seine Fähigkeiten zu präsentieren. In den kommenden Spielen ist ihm deshalb auch nicht Angst und Bange. Von den drei Partien vor Weihnachten ist der Coach überzeugt, „alle drei zu gewinnen.“ Das klappt aber nur mit konstanten Leistungen, wie die vom Wochenende.

SSC Karlsruhe vor richtungsweisendem Doppelspieltag
24.11.2017, 12:48 Uhr von Pressesprecher

„Das wird mit Sicherheit richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf“, lässt Diego Ronconi in die aktuelle Situation der Karlsruher einblicken. Nach zuletzt drei Niederlagen in der Liga gegen potenziell stärkere Gegner heißt es ab jetzt volle Kraft voraus. Die kommenden beiden Kontrahenten Delitzsch und Frankfurt sind rein vom Papier mit den Karlsruhern auf Augenhöhe. Das hat aber noch lange nichts zu bedeuten. Bereits in dieser Spielzeit zeigten die SSC-Volleys oftmals, dass nach oben hin kaum Grenzen gesetzt sind. Einzige Voraussetzung dafür: die Konstanz in den eigenen Leistungen. Die muss nun endlich wieder von Beginn bis zum Ende her. „Hart aber fair, so würde ich unsere Situation zur Zeit charakterisieren“, stellt Ronconi klar. Es ist also höchste Zeit, mit fairen Mitteln die Situation zu ändern. Für Samstag erwartet er einen „ähnlichen Gegner“ wie den SSC selbst. Der Gast tritt bislang annähernd so glücklos wie die Karlsruher auf. Entscheidend wird also sein, wer besser in die Partie findet. Ein Erfolg wäre auch für Sonntag mehr als wichtig. Denn mit dem Volleyball-Internat Frankfurt erwartet die SSC-Volleys ein spielstarkes und sehr interessantes Team, das in den letzten Begegnungen seine Qualität unter Beweis stellen konnte. Unterschätzen darf man diese junge Truppe auf gar keinen Fall. Außerdem haben die Leistungen der letzten Wochen Großteils gestimmt. Nun geht es darum wieder in die Erfolgsspur zu finden und eifrig Punkte holen. Den Anfang können die Karlsruher gleich am Samstag machen.

Positives Gefühl mitnehmen: SSC Karlsruhe gegen Meister Oshino Volleys
17.11.2017, 22:52 Uhr von Pressesprecher

Berücksichtigt man dabei allerdings die Tatsache, dass beide Niederlagen denkbar knapp und eine davon im Pokal gegen ein deutsches Top-Team waren, ändert sich die Gefühlswelt in der Fächerstadt.

Nun gilt es die guten Leistungen auch in Punkte umzumünzen. Denn besonders aus dem Pokalaus gegen Frankfurt (1:3) zieht Diego Ronconi viel Positives: „Spätestens jetzt sollte jeder verstanden haben, dass wir nahezu jedes Team in Deutschland unter Druck setzen können.“ Bis auf den zweiten Satz (15:25) verkauften sich die SSC-Volleys bärenstark und hätten sich für ihre couragierte und gute Leistung belohnen müssen. So nehmen sie lediglich zahlreiche Schulterklopfer mit ins nächste Auswärtsspiel. Dann treffen die Karlsruher auf keinen geringeren als den amtierenden deutschen Zweitligameister, die Oshino Volleys Eltmann. Aktuell stehen sie mit einer Niederlage auf Platz zwei, der SSC derweil auf Platz zehn. Von der Tabellensituation ganz unbeeindruckt wollen Ronconi und seine Jungs auch in Eltmann etwas Zählbares holen. Zumal der Tabellenzweite gegen Mainz Mitte September seine bislang einzige Niederlage kassiert hat. Eben die Mainzer, die die Karlsruher im Oktober mit 3:0 besiegt haben. Daran erkennt Ronconi, wie „dicht das Niveau der Liga ist.“

Einen erheblichen Einfluss auf das Spiel wird Ronconi zufolge wieder „die Konzentration in den entscheidenden Momenten“ haben. Gelingt es den SSC-Volleys diese in den Griff zu bekommen, so kann auch gegen den amtierenden Meister etwas geholt werden. Dieses Mal soll es dann aber mehr sein als Schulterklopfer.

SSC nach klasse Pokalfight ausgeschieden: 1:3-Niederlage gegen Frankfurt
09.11.2017, 16:41 Uhr von Pressesprecher

Irgendwie überwog am Ende des Tages im Otto-Hahn-Gymnasium trotzdem die Enttäuschung. Zu groß war die Chance gewesen, dem Favoriten aus der ersten Liga ein Schnippchen zu schlagen. So konnte auch SSC-Coach Diego Ronconi nicht richtig glücklich sein: „Wir haben verloren, da können wir nicht hundertprozentig zufrieden sein.“ Denn bis auf einen relativ einseitigen zweiten Satz haben die Karlsruher eine tolle Leistung gezeigt. Vor ausverkaufter Kulisse drehten die SSC-Volleys gleich von Beginn an auf. Zwischenzeitlich führte der SSC gar 21:16 bzw. 23:19. Zwar gelang den Frankfurtern der 25:25-Ausgleich, der erste Satz ging mit 27:25 aber trotzdem an die Fächerstadt.

Die große Freude über den unerwarteten Satzerfolg währte nicht lange. Bis zum 8:9 blieb der SSC im zweiten Satz dran, danach zogen die Gäste davon. Gedanklich bereits im dritten Durchgang sahen die Zuschauer nun den Klassenunterschied von Liga eins und zwei. Zahlreiche harte Aufschläge und noch härtere Angriffe rollten auf die Karlsruher zu, die letztlich den Satz mit 15:25 abgaben.

Wer im dritten Satz eine ähnliche Vorführung der Gäste erwartete, sah sich getäuscht. Es entwickelte sich eine unglaublich aufregende und intensive Partie. „Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen Erstligamannschaften mithalten könnten“, resümierte Ronconi. Zu Beginn geriet der SSC mit 3:6 in Rückstand. Eine Aufschlagsserie von Kapitän Benny Loritz brachte die Hausherren aber wieder zum 6:6-Ausgleich. Im Anschluss gelang es weder den Gästen noch dem SSC einen größeren Vorsprung herauszuspielen. Punkt um Punkt kämpften beide Teams. Selbst von den teilweise punktgenauen Angriffen ließen sich die SSC-Volleys nicht beeindrucken. Und als die Fächerstadt beim Stande von 25:24 und 26:25 plötzlich zwei Satzbälle hatte, hielt es keinen mehr auf seinen Sitzen. Zurzeit fehlt laut Ronconi seinem Team aber die „Chancenverwertung im Endkampf.“ Genau das sah man nun. Frankfurt verteidigte beide Satzbälle und holte sich mit seinem ersten Satzball den dritten Durchgang.

Ähnliches Bild dann auch in der vierten Partie. Einen frühen 3:6-Rückstand glichen die Karlsruher aus, als Seyar Rahmani den Aufschlag übernahm. Es folgte eine unglaubliche Serie des Afghanen. Die Gäste ließen sich von den präzisen Aufschlägen anstecken und machten plötzlich mehr Fehler. Rahmani servierte insgesamt sieben Mal in Folge und brachte seine Kollegen dadurch mit 15:10 in Front. Ungewöhnlich auch für Rahmani, der sich an so eine lange Aufschlagsserie in seiner Karriere „nicht erinnern“ kann. Besonders nach dem 20:15 für den SSC schien das Türchen für einen weiteren Karlsruher Satzgewinn mehr als offen zu sein. Auf diesem Niveau darf man sich jedoch kaum Fehler erlauben. Im Anschluss machte der SSC eben wieder mehr Fehler, sodass Frankfurt schnell zum 20:20 Ausgleich kam. Wenig später nutzten sie standesgemäß den ersten Matchball zum 3:1-Erfolg.

So überwog am Ende auch die Enttäuschung, die Ronconi sachlich zusammenfasste: „Im Moment sind wir einfach nicht gut genug, auch wenn wir gegen eine der Top-Mannschaften aus Deutschland verloren haben.“ Dass seine Jungs das Zeug dazu haben, sah man an diesem Abend mehr als deutlich. Auch Rahmani (MVP-Gewinner Silber) ärgerte sich über die „zwei knapp verlorenen Sätze.“ Dennoch genoss er den fast historischen Abend mit jeder Sekunde, die er auf dem Feld verbrachte. „Ohne die großartigen Fans und die herausragende Stimmung, wäre diese Leistung aber nicht möglich gewesen“, betont Rahmani.

SSC gut, aber nicht gut genug: Niederlage gegen Schwaig
05.11.2017, 22:08 Uhr von Pressesprecher

Nach gutem Beginn ließen die Karlsruher einige gute Chancen liegen. „Eine gewisse Abgeklärtheit hat gefehlt, um dieses Spiel heute zu gewinnen“, fasste SSC-Coach Diego Ronconi unmittelbar nach der Niederlage zusammen. Und in der Tat sahen die knapp 250 Zuschauer im Otto-Hahn-Gymnasium einen guten SSC, der sehr gut in die Partie gefunden hat. Zwei Timeouts der Gäste brachten die Karlsruher nicht aus der Ruhe. Eine 12:8-Führung baute der SSC schnell auf 20:14 aus. Der Deckel zum 25:17 wurde schnell draufgemacht.

Danach kamen der Vizemeister zwar besser in die Partie, der SSC blieb jedoch in Schlagdistanz. Erst beim 23:22 gingen die Karlsruher zum zweiten Mal im zweiten Satz in Führung. Kurz darauf hatten sie sogar Satzball. Doch das Nervenkostüm hielt nicht durch, Schwaig nutzte die Gunst und holte sich mit ersten verwandelten Satzball den zweiten Durchgang. Noch bitterer gestaltete sich die dritte Partie. Auch hier rannten die SSC-Volleys lange einem Rückstand hinterher. Nicht einmal die gute Leistung von Mittelblocker Thomas Fürst, der Jonathan Finkbeiner (private Gründe) ersetzte, konnte beim Stande von 23:20 den Satz unter Dach und Fach bringen. Schwaig legte einen 5:0-Lauf hin – auch bedingt durch reihenweise Fehler der Karlsruher – und sicherte sich so auch den dritten Satz.

„Es sind im Moment einfach Kleinigkeiten, die entscheiden“, erklärte Ronconi. Es waren diese Kleinigkeiten, die auch im vierten Durchgang eine entscheidende Rolle spielen sollten. Beim Stande von 18:21 drehten die Karlsruher noch einmal auf und gingen wenig später gar mit 22:21 in Front. Doch auch dieses Mal standen sich die SSC-Volleys zum Teil selbst im Weg. Der Gast aus Schwaig nutzte die Schwächephase erneut kaltblütig aus und verwandelte seinen ersten Matchball.

In den wichtigen Momenten fehlte es laut Ronconi an der „Durchschlagskraft.“ Der SSC präsentierte sich an diesem Abend gut, aber oftmals zu stur. „Wir wird sehr gut reingekommen, waren gut dabei und immer dran“, ärgerte sich Thomas Fürst über die liegen gebliebenen Chancen und ergänzte: „Wir haben nach dem ersten Satz verpasst, dem Gegner weiter Paroli zu bieten.“ Zu inkonstant im Aufschlag, zu unpräzise im Angriff. Für einen Gegner wie den Vizemeister aus Schwaig ist das zu wenig.

Jetzt haben Thomas Fürst und Co. nur bis Mittwoch Zeit zum Regenerieren. Dann geht es im OHG gegen die United Volleys Rhein-Main (20 Uhr) im DVV-Pokalachtelfinale. Die Hälfte der Tickets ist bereits vergriffen. Informationen zum Ticketverkauf gibt es im Internet unter www.volleyball-karlsruhe.de.

SSC empfängt Vizemeister SV Schwaig, DVV-Pokal vor der Tür
03.11.2017, 16:37 Uhr von Pressesprecher

Diego Ronconi muss dabei nach wie vor auf Jonathan Finkbeiner (private Gründe) verzichten. Direkt nach Spielende mussten sich die Karlsruher eingestehen, dass die Hausherren aus Rüsselsheim einfach besser waren. Besser im Aufschlag, besser im Angriff. Die Sätze zwei und drei standen eindeutig unter der Regie der Gastgeber. SSC-Coach Diego Ronconi wollte die Niederlage aber nicht überbewerten. Es gehe auch ein Stück weit darum, seinen Jungs „den Druck von den Schultern zu nehmen.“ Denn es können nicht immer Siege erwartet werden. Die Entwicklung des Teams steht an erster Stelle. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten macht sich diese immer positiver bemerkbar. In Rüsselsheim verloren die SSC-Volleys zwar mit 0:3, doch von einem Klassenunterschied konnte keine Rede sein. Im ersten Satz entschieden wieder einmal kleine Nuancen. Karlsruhe vergab seine Chance im ersten Satz, im Gegenzug nutzte der Hausherr seine und holte sich den Durchgang. Danach fanden die Jungs von Ronconi kein probates Mittel gegen konstant aufspielende Rüsselsheimer. Da tut es dann vielleicht auch ganz gut, dass mit der SV Schwaig ein Top-Team in die Fächerstadt reist. Denn da kann sich der SSC eine vergleichbare Leistung, wie gegen Rüsselsheim, nicht erlauben. „Wir müssen unsere Stärken im Aufschlag und im Angriff wieder besser ins Spiel bringen, um gegen ein Top-Team wie Schwaig konkurrenzfähig zu sein“, erfasst Ronconi die Verbesserungspunkte. Ein gelungener Auftritt würde auch im Hinblick auf das DVV-Pokalachtelfinale gegen die United Volleys Rhein-Main (08. November 20 Uhr) gelegen kommen. Als klarer Außenseiter brennen die Karlsruher bereits auf dieses Duell. Zunächst muss jedoch in der Liga wieder die entsprechende Leistung abgerufen werden. Denn nur so kann der Pokalkracher auch wirklich genossen werden. Bereits seit Anfang der Woche ist die Hälfte der Tickets vergriffen. Informationen zum Ticketverkauf gibt es im Internet unter www.volleyball-karlsruhe.de.

Siegesserie gestoppt: SSC unterliegt in Rüsselsheim
30.10.2017, 11:39 Uhr von Pressesprecher

Am Samstag verloren die Volleyballer des SSC Karlsruhe ihr Auswärtsspiel bei der TG Rüsselsheim II mit 0:3 (23:25, 20:25, 20: 25). Gerade im ersten Satz verpassten die Karlsruher das Spiel offener zu gestalten.

Vor der Begegnung sprach Diego Ronconi bereits von der nahezu famos anmutenden Heimstärke der Rüsselsheimer. Diese ließ die SSC-Volleys auch letztlich über das fast gesamte Spiel nicht richtig in Schlagdistanz kommen. Doch von einer möglichen Enttäuschung wollte Ronconi nichts wissen. Es gehe schließlich nicht immer um Siege, „sondern auch um die Entwicklung des Teams.“ Und die ist im Moment mehr als erfreulich. Zwar konnten die Karlsruher das am Samstag nicht in gewünschter Weise abrufen, dennoch nehmen sie eine große Portion an Erfahrung mit. Dazu gehört eben auch zu lernen, was passiert, wenn man auf diesem Niveau seine Chancen nicht nutzt: Der SSC drückte auf den Satzball, doch im entscheidenden Moment war Rüsselsheim einfach reifer und holte sich den ersten Durchgang mit 25:23.

Im weiteren Verlauf machten es die Karlsruher den Gastgebern dann laut Ronconi „durch Unzulänglichkeiten viel zu einfach.“ Rüsselsheim profitierte von der schwachen Aufschlagqualität und der ungenügenden Chancenverwertung im Angriff. Eine abgeklärte Vorstellung reichte, um die folgenden beiden Sätze jeweils mit 25:20 zu gewinnen. Von aufkeimender Enttäuschung im SSC-Lager aber keine Spur. Vielmehr gestand man sich die spielerische Überlegenheit der Hausherren ein. „Rüsselsheim war taktisch und spielerisch besser“, fasste Libero Benjamin Dollhofer zusammen und ergänzte noch: „Wir haben es nicht geschafft etwas an unserem Spiel zu ändern, um dem Verlauf entgegenzuwirken.“ Dollhofer und Co. haben nun eine Woche Zeit, um aus der Niederlage die nötigen Erkenntnisse zu ziehen. Am Samstag (04. November um 20 Uhr) gegen Vizemeister SV Schwaig bietet sich dafür die erste Chance.

Erfreuliche Nachrichten gibt es auch abseits des Feldes. Für das Pokal-Achtelfinale gegen die Rhein-Main Volleys (08. November 20 Uhr) sind bereits die Hälfte aller Tickets vergriffen. Informationen zum Ticketverkauf gibt es im Internet unter www.volleyball-karlsruhe.de.

SSC zurück im Ligaalltag: Auswärts in Rüsselsheim
28.10.2017, 10:01 Uhr von Pressesprecher

Am Samstag reist der SSC zum Tabellenzweiten TG 1862 Rüsselsheim II (19.30 Uhr).

Die Freude auf das Duell gegen Rhein-Main Volleys im DVV-Pokalachtelfinale ist noch ganz frisch. Dennoch heißt es jetzt wieder Kurs auf die Liga zu nehmen. Ein schwacher Saisonstart brachte die Karlsruher nach drei Niederlagen in Folge ein wenig unter Druck, ehe mit zuletzt zwei Siegen aus zwei Spielen die Kehrtwende geschafft wurde.

Nun gilt es die gute Form so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Und dabei kommt jede Partie in der Liga wie gerufen. „Sehr ausgeglichen“ sieht Diego Ronconi bereits zu Saisonbeginn fast alle Teams auf Augenhöhe. Mit der TG Rüsselsheim treffen die Karlsruher nun auf den aktuell Tabellenzweiten (sechs Spiele, vier Siege). Aus Zufall stehen die Rüsselsheimer nicht so weit oben. Seit Jahren weisen sie eine stets starke Heimbilanz auf. Besonders in Außenangreifer Anton Borges und Zuspieler Sebastian Dinges haben die Hausherren zwei Leistungsträger, die den Unterschied ausmachen können.

Wäre das nicht schon genug an spielerischer Qualität, müssen die SSC-Volleys in den nächsten zwei Spielen auch noch auf Mittelblocker Jonathan Finkbeiner (private Gründe) verzichten. Von einem möglichen Understatement ist man im SSC-Lager aber weit entfernt. „Es wird sicher sehr anspruchsvoll, doch mit unseren Möglichkeiten können wir auch dort erfolgreich sein“, gibt sich Ronconi angriffslustig. In der jetzigen Form und auch mit Blick auf die letzten Ergebnisse wäre ein Erfolg der Karlsruher wahrlich keine Überraschung.