Positives Gefühl mitnehmen: SSC Karlsruhe gegen Meister Oshino Volleys
17.11.2017, 22:52 Uhr von Pressesprecher

Berücksichtigt man dabei allerdings die Tatsache, dass beide Niederlagen denkbar knapp und eine davon im Pokal gegen ein deutsches Top-Team waren, ändert sich die Gefühlswelt in der Fächerstadt.

Nun gilt es die guten Leistungen auch in Punkte umzumünzen. Denn besonders aus dem Pokalaus gegen Frankfurt (1:3) zieht Diego Ronconi viel Positives: „Spätestens jetzt sollte jeder verstanden haben, dass wir nahezu jedes Team in Deutschland unter Druck setzen können.“ Bis auf den zweiten Satz (15:25) verkauften sich die SSC-Volleys bärenstark und hätten sich für ihre couragierte und gute Leistung belohnen müssen. So nehmen sie lediglich zahlreiche Schulterklopfer mit ins nächste Auswärtsspiel. Dann treffen die Karlsruher auf keinen geringeren als den amtierenden deutschen Zweitligameister, die Oshino Volleys Eltmann. Aktuell stehen sie mit einer Niederlage auf Platz zwei, der SSC derweil auf Platz zehn. Von der Tabellensituation ganz unbeeindruckt wollen Ronconi und seine Jungs auch in Eltmann etwas Zählbares holen. Zumal der Tabellenzweite gegen Mainz Mitte September seine bislang einzige Niederlage kassiert hat. Eben die Mainzer, die die Karlsruher im Oktober mit 3:0 besiegt haben. Daran erkennt Ronconi, wie „dicht das Niveau der Liga ist.“

Einen erheblichen Einfluss auf das Spiel wird Ronconi zufolge wieder „die Konzentration in den entscheidenden Momenten“ haben. Gelingt es den SSC-Volleys diese in den Griff zu bekommen, so kann auch gegen den amtierenden Meister etwas geholt werden. Dieses Mal soll es dann aber mehr sein als Schulterklopfer.

SSC nach klasse Pokalfight ausgeschieden: 1:3-Niederlage gegen Frankfurt
09.11.2017, 16:41 Uhr von Pressesprecher

Irgendwie überwog am Ende des Tages im Otto-Hahn-Gymnasium trotzdem die Enttäuschung. Zu groß war die Chance gewesen, dem Favoriten aus der ersten Liga ein Schnippchen zu schlagen. So konnte auch SSC-Coach Diego Ronconi nicht richtig glücklich sein: „Wir haben verloren, da können wir nicht hundertprozentig zufrieden sein.“ Denn bis auf einen relativ einseitigen zweiten Satz haben die Karlsruher eine tolle Leistung gezeigt. Vor ausverkaufter Kulisse drehten die SSC-Volleys gleich von Beginn an auf. Zwischenzeitlich führte der SSC gar 21:16 bzw. 23:19. Zwar gelang den Frankfurtern der 25:25-Ausgleich, der erste Satz ging mit 27:25 aber trotzdem an die Fächerstadt.

Die große Freude über den unerwarteten Satzerfolg währte nicht lange. Bis zum 8:9 blieb der SSC im zweiten Satz dran, danach zogen die Gäste davon. Gedanklich bereits im dritten Durchgang sahen die Zuschauer nun den Klassenunterschied von Liga eins und zwei. Zahlreiche harte Aufschläge und noch härtere Angriffe rollten auf die Karlsruher zu, die letztlich den Satz mit 15:25 abgaben.

Wer im dritten Satz eine ähnliche Vorführung der Gäste erwartete, sah sich getäuscht. Es entwickelte sich eine unglaublich aufregende und intensive Partie. „Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen Erstligamannschaften mithalten könnten“, resümierte Ronconi. Zu Beginn geriet der SSC mit 3:6 in Rückstand. Eine Aufschlagsserie von Kapitän Benny Loritz brachte die Hausherren aber wieder zum 6:6-Ausgleich. Im Anschluss gelang es weder den Gästen noch dem SSC einen größeren Vorsprung herauszuspielen. Punkt um Punkt kämpften beide Teams. Selbst von den teilweise punktgenauen Angriffen ließen sich die SSC-Volleys nicht beeindrucken. Und als die Fächerstadt beim Stande von 25:24 und 26:25 plötzlich zwei Satzbälle hatte, hielt es keinen mehr auf seinen Sitzen. Zurzeit fehlt laut Ronconi seinem Team aber die „Chancenverwertung im Endkampf.“ Genau das sah man nun. Frankfurt verteidigte beide Satzbälle und holte sich mit seinem ersten Satzball den dritten Durchgang.

Ähnliches Bild dann auch in der vierten Partie. Einen frühen 3:6-Rückstand glichen die Karlsruher aus, als Seyar Rahmani den Aufschlag übernahm. Es folgte eine unglaubliche Serie des Afghanen. Die Gäste ließen sich von den präzisen Aufschlägen anstecken und machten plötzlich mehr Fehler. Rahmani servierte insgesamt sieben Mal in Folge und brachte seine Kollegen dadurch mit 15:10 in Front. Ungewöhnlich auch für Rahmani, der sich an so eine lange Aufschlagsserie in seiner Karriere „nicht erinnern“ kann. Besonders nach dem 20:15 für den SSC schien das Türchen für einen weiteren Karlsruher Satzgewinn mehr als offen zu sein. Auf diesem Niveau darf man sich jedoch kaum Fehler erlauben. Im Anschluss machte der SSC eben wieder mehr Fehler, sodass Frankfurt schnell zum 20:20 Ausgleich kam. Wenig später nutzten sie standesgemäß den ersten Matchball zum 3:1-Erfolg.

So überwog am Ende auch die Enttäuschung, die Ronconi sachlich zusammenfasste: „Im Moment sind wir einfach nicht gut genug, auch wenn wir gegen eine der Top-Mannschaften aus Deutschland verloren haben.“ Dass seine Jungs das Zeug dazu haben, sah man an diesem Abend mehr als deutlich. Auch Rahmani (MVP-Gewinner Silber) ärgerte sich über die „zwei knapp verlorenen Sätze.“ Dennoch genoss er den fast historischen Abend mit jeder Sekunde, die er auf dem Feld verbrachte. „Ohne die großartigen Fans und die herausragende Stimmung, wäre diese Leistung aber nicht möglich gewesen“, betont Rahmani.

SSC gut, aber nicht gut genug: Niederlage gegen Schwaig
05.11.2017, 22:08 Uhr von Pressesprecher

Nach gutem Beginn ließen die Karlsruher einige gute Chancen liegen. „Eine gewisse Abgeklärtheit hat gefehlt, um dieses Spiel heute zu gewinnen“, fasste SSC-Coach Diego Ronconi unmittelbar nach der Niederlage zusammen. Und in der Tat sahen die knapp 250 Zuschauer im Otto-Hahn-Gymnasium einen guten SSC, der sehr gut in die Partie gefunden hat. Zwei Timeouts der Gäste brachten die Karlsruher nicht aus der Ruhe. Eine 12:8-Führung baute der SSC schnell auf 20:14 aus. Der Deckel zum 25:17 wurde schnell draufgemacht.

Danach kamen der Vizemeister zwar besser in die Partie, der SSC blieb jedoch in Schlagdistanz. Erst beim 23:22 gingen die Karlsruher zum zweiten Mal im zweiten Satz in Führung. Kurz darauf hatten sie sogar Satzball. Doch das Nervenkostüm hielt nicht durch, Schwaig nutzte die Gunst und holte sich mit ersten verwandelten Satzball den zweiten Durchgang. Noch bitterer gestaltete sich die dritte Partie. Auch hier rannten die SSC-Volleys lange einem Rückstand hinterher. Nicht einmal die gute Leistung von Mittelblocker Thomas Fürst, der Jonathan Finkbeiner (private Gründe) ersetzte, konnte beim Stande von 23:20 den Satz unter Dach und Fach bringen. Schwaig legte einen 5:0-Lauf hin – auch bedingt durch reihenweise Fehler der Karlsruher – und sicherte sich so auch den dritten Satz.

„Es sind im Moment einfach Kleinigkeiten, die entscheiden“, erklärte Ronconi. Es waren diese Kleinigkeiten, die auch im vierten Durchgang eine entscheidende Rolle spielen sollten. Beim Stande von 18:21 drehten die Karlsruher noch einmal auf und gingen wenig später gar mit 22:21 in Front. Doch auch dieses Mal standen sich die SSC-Volleys zum Teil selbst im Weg. Der Gast aus Schwaig nutzte die Schwächephase erneut kaltblütig aus und verwandelte seinen ersten Matchball.

In den wichtigen Momenten fehlte es laut Ronconi an der „Durchschlagskraft.“ Der SSC präsentierte sich an diesem Abend gut, aber oftmals zu stur. „Wir wird sehr gut reingekommen, waren gut dabei und immer dran“, ärgerte sich Thomas Fürst über die liegen gebliebenen Chancen und ergänzte: „Wir haben nach dem ersten Satz verpasst, dem Gegner weiter Paroli zu bieten.“ Zu inkonstant im Aufschlag, zu unpräzise im Angriff. Für einen Gegner wie den Vizemeister aus Schwaig ist das zu wenig.

Jetzt haben Thomas Fürst und Co. nur bis Mittwoch Zeit zum Regenerieren. Dann geht es im OHG gegen die United Volleys Rhein-Main (20 Uhr) im DVV-Pokalachtelfinale. Die Hälfte der Tickets ist bereits vergriffen. Informationen zum Ticketverkauf gibt es im Internet unter www.volleyball-karlsruhe.de.

SSC empfängt Vizemeister SV Schwaig, DVV-Pokal vor der Tür
03.11.2017, 16:37 Uhr von Pressesprecher

Diego Ronconi muss dabei nach wie vor auf Jonathan Finkbeiner (private Gründe) verzichten. Direkt nach Spielende mussten sich die Karlsruher eingestehen, dass die Hausherren aus Rüsselsheim einfach besser waren. Besser im Aufschlag, besser im Angriff. Die Sätze zwei und drei standen eindeutig unter der Regie der Gastgeber. SSC-Coach Diego Ronconi wollte die Niederlage aber nicht überbewerten. Es gehe auch ein Stück weit darum, seinen Jungs „den Druck von den Schultern zu nehmen.“ Denn es können nicht immer Siege erwartet werden. Die Entwicklung des Teams steht an erster Stelle. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten macht sich diese immer positiver bemerkbar. In Rüsselsheim verloren die SSC-Volleys zwar mit 0:3, doch von einem Klassenunterschied konnte keine Rede sein. Im ersten Satz entschieden wieder einmal kleine Nuancen. Karlsruhe vergab seine Chance im ersten Satz, im Gegenzug nutzte der Hausherr seine und holte sich den Durchgang. Danach fanden die Jungs von Ronconi kein probates Mittel gegen konstant aufspielende Rüsselsheimer. Da tut es dann vielleicht auch ganz gut, dass mit der SV Schwaig ein Top-Team in die Fächerstadt reist. Denn da kann sich der SSC eine vergleichbare Leistung, wie gegen Rüsselsheim, nicht erlauben. „Wir müssen unsere Stärken im Aufschlag und im Angriff wieder besser ins Spiel bringen, um gegen ein Top-Team wie Schwaig konkurrenzfähig zu sein“, erfasst Ronconi die Verbesserungspunkte. Ein gelungener Auftritt würde auch im Hinblick auf das DVV-Pokalachtelfinale gegen die United Volleys Rhein-Main (08. November 20 Uhr) gelegen kommen. Als klarer Außenseiter brennen die Karlsruher bereits auf dieses Duell. Zunächst muss jedoch in der Liga wieder die entsprechende Leistung abgerufen werden. Denn nur so kann der Pokalkracher auch wirklich genossen werden. Bereits seit Anfang der Woche ist die Hälfte der Tickets vergriffen. Informationen zum Ticketverkauf gibt es im Internet unter www.volleyball-karlsruhe.de.

Siegesserie gestoppt: SSC unterliegt in Rüsselsheim
30.10.2017, 11:39 Uhr von Pressesprecher

Am Samstag verloren die Volleyballer des SSC Karlsruhe ihr Auswärtsspiel bei der TG Rüsselsheim II mit 0:3 (23:25, 20:25, 20: 25). Gerade im ersten Satz verpassten die Karlsruher das Spiel offener zu gestalten.

Vor der Begegnung sprach Diego Ronconi bereits von der nahezu famos anmutenden Heimstärke der Rüsselsheimer. Diese ließ die SSC-Volleys auch letztlich über das fast gesamte Spiel nicht richtig in Schlagdistanz kommen. Doch von einer möglichen Enttäuschung wollte Ronconi nichts wissen. Es gehe schließlich nicht immer um Siege, „sondern auch um die Entwicklung des Teams.“ Und die ist im Moment mehr als erfreulich. Zwar konnten die Karlsruher das am Samstag nicht in gewünschter Weise abrufen, dennoch nehmen sie eine große Portion an Erfahrung mit. Dazu gehört eben auch zu lernen, was passiert, wenn man auf diesem Niveau seine Chancen nicht nutzt: Der SSC drückte auf den Satzball, doch im entscheidenden Moment war Rüsselsheim einfach reifer und holte sich den ersten Durchgang mit 25:23.

Im weiteren Verlauf machten es die Karlsruher den Gastgebern dann laut Ronconi „durch Unzulänglichkeiten viel zu einfach.“ Rüsselsheim profitierte von der schwachen Aufschlagqualität und der ungenügenden Chancenverwertung im Angriff. Eine abgeklärte Vorstellung reichte, um die folgenden beiden Sätze jeweils mit 25:20 zu gewinnen. Von aufkeimender Enttäuschung im SSC-Lager aber keine Spur. Vielmehr gestand man sich die spielerische Überlegenheit der Hausherren ein. „Rüsselsheim war taktisch und spielerisch besser“, fasste Libero Benjamin Dollhofer zusammen und ergänzte noch: „Wir haben es nicht geschafft etwas an unserem Spiel zu ändern, um dem Verlauf entgegenzuwirken.“ Dollhofer und Co. haben nun eine Woche Zeit, um aus der Niederlage die nötigen Erkenntnisse zu ziehen. Am Samstag (04. November um 20 Uhr) gegen Vizemeister SV Schwaig bietet sich dafür die erste Chance.

Erfreuliche Nachrichten gibt es auch abseits des Feldes. Für das Pokal-Achtelfinale gegen die Rhein-Main Volleys (08. November 20 Uhr) sind bereits die Hälfte aller Tickets vergriffen. Informationen zum Ticketverkauf gibt es im Internet unter www.volleyball-karlsruhe.de.

SSC zurück im Ligaalltag: Auswärts in Rüsselsheim
28.10.2017, 10:01 Uhr von Pressesprecher

Am Samstag reist der SSC zum Tabellenzweiten TG 1862 Rüsselsheim II (19.30 Uhr).

Die Freude auf das Duell gegen Rhein-Main Volleys im DVV-Pokalachtelfinale ist noch ganz frisch. Dennoch heißt es jetzt wieder Kurs auf die Liga zu nehmen. Ein schwacher Saisonstart brachte die Karlsruher nach drei Niederlagen in Folge ein wenig unter Druck, ehe mit zuletzt zwei Siegen aus zwei Spielen die Kehrtwende geschafft wurde.

Nun gilt es die gute Form so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Und dabei kommt jede Partie in der Liga wie gerufen. „Sehr ausgeglichen“ sieht Diego Ronconi bereits zu Saisonbeginn fast alle Teams auf Augenhöhe. Mit der TG Rüsselsheim treffen die Karlsruher nun auf den aktuell Tabellenzweiten (sechs Spiele, vier Siege). Aus Zufall stehen die Rüsselsheimer nicht so weit oben. Seit Jahren weisen sie eine stets starke Heimbilanz auf. Besonders in Außenangreifer Anton Borges und Zuspieler Sebastian Dinges haben die Hausherren zwei Leistungsträger, die den Unterschied ausmachen können.

Wäre das nicht schon genug an spielerischer Qualität, müssen die SSC-Volleys in den nächsten zwei Spielen auch noch auf Mittelblocker Jonathan Finkbeiner (private Gründe) verzichten. Von einem möglichen Understatement ist man im SSC-Lager aber weit entfernt. „Es wird sicher sehr anspruchsvoll, doch mit unseren Möglichkeiten können wir auch dort erfolgreich sein“, gibt sich Ronconi angriffslustig. In der jetzigen Form und auch mit Blick auf die letzten Ergebnisse wäre ein Erfolg der Karlsruher wahrlich keine Überraschung.

SSC Karlsruhe löst Ticket für den DVV-Pokal
24.10.2017, 10:27 Uhr von Pressesprecher

Nach einem souveränen 3:0-Erfolg (25:22, 25:22, 25:23) gegen den Drittligisten VC Gotha trifft der SSC Karlsruhe nun auf die Rhein-Main-Volleys.

Der Jubel über das glatte 3:0 im Lager der Karlsruher war groß. Denn jetzt bekommen es die Jungs von Diego Ronconi am 8. November im Otto-Hahn-Gymnasium mit einem Bundesligisten zu tun. Vom Spielverlauf schlich sich bei den rund 250 Zuschauern aber recht schnell ein Gefühl der Sicherheit ein. Denn die Karlsruher um Kapitän Benjamin Loritz und Co. zeigten einen konstanten und konzentrierten Auftritt. In den ersten zwei Sätzen siegte der SSC jeweils mit 25:22. Die Gäste aus Gotha brachten sich mit einfachen individuellen Fehlern immer wieder selbst in Bedrängnis. Dazu kam ein blendend aufgelegter Jens Sandmeier (MVP beim SSC), dessen knallharte Aufschläge die Gäste immer wieder vor große Probleme stellte. Libero Benjamin Dollhofer sah dennoch eine schwierige Partie: „Wir haben Gotha sehr ernst genommen. Dass das Ergebnis am Ende relativ eindeutig aussah, bedeutet nicht, dass es ein leichter Gegner war.“

Und genau das bekamen die Zuschauer im dritten Durchgang, einen etwas spannenderen Spielverlauf geboten. Gotha versuchte sich mit dem Mut der Verzweiflung und führte plötzlich zur Karlsruher Auszeit mit 20:16. Danach schalteten die Hausherren aber endlich einen Gang höher. Ein 8:3-Lauf stoppte die Hoffnungen der Gäste und sicherte dem SSC den ersten Matchball. Symptomatisch wie selbstverständlich brachte Stefan Pfeffinger mit einem Ass den Sieg in trockene Tücher und sicherte den SSC-Volleys so das Ticket für das DVV-Pokalachtelfinale.

Besonders von der „mentalen Stabilität“ zeigte sich Ronconi sehr angetan. Das Team scheint jetzt die richtige Balance zwischen mentaler und spielerischer Stärke gefunden zu haben. Im Hinblick auf das Duell gegen die Rhein-Main-Volleys wird das mit Sicherheit von Bedeutung. Denn bereits vor einem Jahr standen die SSC-Volleys im DVV-Pokal. Damals verloren sie das Duell gegen den Rekordmeister VfB Friedrichshafen, trotz zwischenzeitlicher Führung im dritten Satz, mit 0:3. SSC-Teammanager Alexander Burchartz sieht das als Vorteil: „Die Spieler haben aus dieser Situation gelernt und geben jetzt erst recht Vollgas.“

Informationen zum Ticketverkauf gibt es im Internet unter www.volleyball-karlsruhe.de.

SSC Karlsruhe einen Schritt vom DVV-Pokalachtelfinale entfernt
21.10.2017, 08:56 Uhr von Pressesprecher

Am Sonntag um 16 Uhr treffen die Karlsruher auf den Drittligisten VC Gotha. Im Falle eines weiteren Erfolges stünden die Rhein-Main-Volleys als Achtelfinalgegner schon fest.

Wie schwierig sich diese Aufgabe am Wochenende für den SSC Karlsruhe tatsächlich gestaltet wird schnell deutlich. Es ist beinahe ein Jahr her, als der SSC in der damaligen Rolle des Drittligisten drei Zweitliga-Teams aus dem Pokal kegelte. Zur Krönung durften die Karlsruher danach in Ettlingen vor heimischen Publikum gegen den großen VfB Friedrichshafen im DVV-Pokal Erstligaluft schnuppern. Nun empfangen die Jungs von Diego Ronconi den Drittligisten VC Gotha, der diese Saison ebenfalls, wie der SSC letztes Jahr, Aufstiegsambitionen hegt. Ronconi hebt deshalb bereits mahnend den Zeigefinger: „Wir müssen dieses Spiel genauso ernst nehmen wie alle bisherigen Begegnungen.“ Dementsprechend bereiten sich die SSC-Volleys fokussiert auf das Entscheidungsspiel vor. Unter der Woche stand eine Video-Analyse des Gegners auf dem Programm.

Allen Vorzeichen zum Trotz brauchen sich die Karlsruher vor den Gästen aber keineswegs zu verstecken. Mit zuletzt zwei Ligasiegen in Folge scheint das Team um Kapitän Benny Loritz endlich auf dem richtigen Weg in Liga zwei angelangt zu sein. „Das wird harte Arbeit, aber wir freuen uns darauf“, zeigt sich Ronconi vor dem Duell zuversichtlich.

Personell gibt es derweil keine Ausfälle. Ronconi kann somit am Wochenende erneut aus dem Vollen schöpfen. Und dass das von Vorteil sein kann, hat man letzte Woche gegen Mainz und danach in Friedrichshafen bereits bestens sehen können.

DVV-Pokal-Qualifikation
17.10.2017, 20:31 Uhr von Alex

Nach dem Gewinn des Verbandspokals gegen SSC Karlsruhe - Volleyball die 2te (3:0) und des Regionalpokals im Halbfinale gegen TSV Georgii-Allianz Stuttgart Volleyball (3:2) und im Finale gegen Ligakonkurrent SV Fellbach Volleyball (3:0) sind wir nur noch einen Sieg vom Erreichen des DVV-Pokal-Achtelfinales entfernt. Gegner in der Qualifikationsrunde ist der ehemalige Erstligist VC Gotha (2010-2012), der derzeit in der Dritten Liga Ost mit 3 Siegen aus 3 Spielen auf dem zweiten Rang steht. Im Regionalpokal konnten sich die Thüringer gegen die sächsische Zweitliga-Konkurrenz der L.E. Volleys e.V. mit 3:1 durchsetzen und damit eine Neuauflage der letztjährigen Qualifikationsrunde zwischen dem SSC Karlsruhe e.V. und dem starken Leipziger Team verhindern.

Beide Teams trennt also nur ein Sieg vom Erreichen des Achtelfinals des DVV Pokals. Dort winkt dem Sieger ein Match gegen das Topteam der United Volleys Rhein-Main, dem Playoff-Dritten der vergangenen Bundesliga-Saison.

Uns allen ist das großartige Pokal-Event der vergangenen Saison, #SSCVolleys gegen den Rekordmeister und -pokalsieger VfB Friedrichshafen, noch bestens in Erinnerung. Fügt mit uns zusammen ein solches, absolutes Highlight der laufenden Saison hinzu - nur ein letzter Sieg fehlt dazu! Seid dabei!

Einlass ab 15 Uhr, Ticketpreise und Bedingungen können auf der Seite Eintrittspreise entnommen werden.

SSC holt gegen YoungStars Friedrichshafen zweiten Sieg in Folge
16.10.2017, 21:25 Uhr von Pressesprecher

Beim 3:1-Erfolg gegen den Bundesstützpunkt Nachwuchs Volleyball stach vor allem Diagonalspieler Felix Roos (MVP) auf Seiten der Karlsruher heraus, der im vergangener Saison noch für die YoungStars ans Netz gegangen ist.

Es dauerte allerdings einen Satz bis der SSC richtig in die Partie kam. Das reichte den YoungStars aber bereits aus, um den ersten Durchgang mit 27:25 für sich zu entscheiden. Danach besannen sich die Jungs von Diego Ronconi aber auf ihre Stärken und fuhren ihre Motoren hoch. In der Folge gingen die drei weiteren Durchgänge jeweils bis 13, 16 und 19 an die Karlsruher. Besonders Felix Roos zeigte beim zweiten Saisonsieg eine sehr gute Leistung. Gegen den Diagonalspieler fanden die Hausherren kein Gegenmittel.

Mit den zwei Erfolgen Rücken geht es nun am kommenden Sonntag, den 22. Oktober, gegen den VC Gotha um den Einzug in den DVV-Pokal. Im Falle eines weiteren Erfolges stünden die Rhein-Main-Volleys als Achtelfinalgegner schon fest.

SSC holt ersten Sieg: 3:0-Erfolg gegen Mainz
15.10.2017, 12:40 Uhr von Pressesprecher

Höhepunkt der Partie war ein nervenaufreibender und spektakulärer dritter Satz (38:36). Irgendwann in der Mitte des dritten Satzes deutete sich das Spektakel an. Spätestens nach der dreifachen Abwehr der SSC-Volleys und dem anschließenden Punktgewinn zum 18:16 heizte sich die Halle erst richtig auf. Die Gäste aus Mainz nahmen daraufhin eine Auszeit. Was zu diesem Zeitpunkt trotzdem keiner erahnen konnte: der dritte Satz sollte an Dramaturgie noch weiter zu nehmen. Beide Teams lieferten sich in der Folge einen offenen Schlagabtausch. Zum Teil sehenswerte Punktgewinne und defensive Einlagen brachten die rund 300 Zuschauer im Otto-Hahn-Gymnasium zum Glühen. Die Karlsruher besaßen gleich mehrere Matchbälle. Aber auch die Gäste aus Mainz hätten einen der Satzbälle zum 1:2-Anschluss verwandeln können. Doch keiner der Zuschauer hatte auch nur einen Moment Zweifel an einem Erfolg der Karlsruher. Dafür präsentierte sich das Gerüst des SSC über die drei Sätze zu konstant. Die ersten beiden Durchgänge wurden jeweils mit 25:19 und 25:20 gewonnen. Dabei zeigten die Jungs von Diego Ronconi eine reife Spielanlage, die sich selbst in kurzen Rückstandsphasen nicht aus der Ruhe bringen ließ. Und als es dann im dritten Satz ums Eingemachte ging mobilisierte das die Karlsruher augenscheinlich nur noch mehr. Libero Benjamin Dollhofer (MVP auf Seiten des SSC) freute sich über den spektakulären dritten Satz: „Da hat es erst so richtig Spaß gemacht.“ Auch die Mainzer schienen zu diesem Zeitpunkt Gefallen an dem verrückten dritten Durchgang gefunden zu haben. Den längeren Atem bewiesen aber dieses Mal Dollhofer und Co. Zuspieler Thomas Heidebrecht beendete das spannende Duell mit einem sehenswerten Ein-Mann-Block zum 38:36. Dass der SSC letztlich glatt mit 3:0 gewonnen hat, war für Ronconi keine Überraschung. „In der Summe hat der breitere Kader gewonnen“, gibt er Gründe für die gute Balance im Spiel. Personell konnte zu jeder Zeit auf dem Feld reagiert werden. Ronconi wies außerdem darauf hin, dass „keiner unersetzbar ist.“ So bekamen zum Beispiel Markus Wintergerst und Jonathan Finkbeiner gegen Mainz kleinere Verschnaufpausen, da es direkt am Sonntag zu den YoungStars nach Friedrichshafen geht. Und auch da wollen die Karlsruher gewinnen. Alles andere als ein Sieg kommt für Dollhofer nicht in Frage: „Um in der Liga mitzuspielen, musst du die Internate auf alle Fälle schlagen.“ Das Duell gegen Friedrichshafen kann im Live-Ticker des SSC (ab 17.30 Uhr) unter http://www.vbl-ticker.de/ mitverfolgt werden.

SSC Karlsruhe will Pokalerfolg als Initialzündung für die 2. Bundesliga nutzen
13.10.2017, 07:38 Uhr von Pressesprecher

In den Weg stellt sich beim Doppelspieltag am Samstag und Sonntag zunächst kein geringer als die TGM Mainz-Gonsenheim, die die mit drei Siegen aus drei Spielen stark in die Saison gestartet ist. Einen Tag später muss der SSC zu den Volley YoungStars nach Friedrichshafen.

Doch gerade jetzt scheint der Augenblick der richtige zu sein, sich mit einer gut aufspielenden Mannschaft zu messen. Der SSC hat durch den Pokalerfolg Regionalpokal am Wochenende laut Diego Ronconi „einen riesen Schritt in der Stabilität nach vorne gemacht.“ Das sollen jetzt auch die eigenen Fans im OHG am Samstag (20 Uhr) gegen die TGM Mainz Gonsenheim zu spüren bekommen. Im Lager der Karlsruher empfängt man die Mainzer aber gelassen. „Für uns ist das ein Spiel wie jedes andere – die Leistungsunterschiede in der Liga sind marginal“, stellt Ronconi klar. Überhaupt kann der SSC an guten Tagen mit jedem Team mithalten. Dafür muss allerdings wieder an die Leistungsgrenze und die Konstanz gegangen werden. Zwei wichtige sowie essentielle Parameter im Kampf um Punkte in Liga zwei.

Hoffentlich mit dem ersten Erfolg im Gepäck müssen die SSC-Volleys am Sonntag (17.30 Uhr) nach Friedrichshafen zu den Volley YoungStars (VFY). Das Nachwuchsteam des Bundesstützpunktes ist mit einem Sonderspielrecht ausgestattet, das einen Auf- bzw. Abstieg aus der Liga verhindert. Und genau hier kommt die Krux: Die VFY haben nichts zu verlieren, sollen die Spielzeit über Erfahrungen sammeln. Für den SSC offenbart sich einerseits eine Chance sowie gleichzeitig eine gefährliche Situation. „Die Spiele bei den YoungStars können schnell zum Stolperstein werden“, warnt Ronconi vor den Hausherren. Diese sind zwar schwach in die Saison gestartet, müssen aber laut Ronconi „ernst genommen werden.“ Kapitän Benny Loritz und Co. sind aber gerüstet und wollen beide Spiele gewinnen. Dazu soll auch der breite und ausgeglichene Kader beitragen.

SSC holt nach 3:0-Erfolg gegen SV Fellbach Regionalpokal
08.10.2017, 20:14 Uhr von Pressesprecher

Im Finale setzte sich der SSC überzeugend mit 3:0 gegen Ligakonkurrent SV Fellbach Volleyball durch.

Diego Ronconi verdeutlichte im Vorfeld des Regionalpokals seine Deutlichkeit. „Wir können ohne weniger Folgen für die Liga Selbstvertrauen tanken.“ Diese Prämisse verinnerlichten seine Jungs. Der 3:2-Halbfinalsieg (25:15, 24:26, 25:21, 14:25, 15:8) gegen Zweitligaabsteiger TSG Georgii-Allianz Stuttgart schien dafür gleich mehrere Vorteile zu haben. Zum einen gelang es den Karlsruhern einige Spieler für ein mögliches Finale zu schonen. Andererseits entschieden die SSC-Volleys in der noch jungen Spielzeit endlich einen Tiebreak für sich. Dieser wurde nicht nur gewonnen, sondern sicher gewonnen. Zuvor mussten sich Kapitän Benny Loritz und Co. mit den Stuttgartern aber abmühen. Einige Unkonzentriertheiten und Fehler ließen die TSG immer wieder in Schlagdistanz kommen. Mit dem Tiebreak setzte der SSC letztlich aber den Deckel drauf.

Souveräner Auftritt bringt Pokalerfolg

Im Finale konnten die SSC-Volleys diese Überzeugung aus dem gewonnenen Halbfinale endlich auch überzeugend umsetzen. In drei Sätzen gewannen die Karlsruher völlig verdient mit 3:0 (25:23, 25:18, 26:24). Annahmespieler Lukas Jaeger freute sich über den gelungenen Auftritt. „Für den Kopf war das heute extrem wichtig zu sehen, dass wir es können.“ Und das sahen die mitgereisten SSC-Fans auch beinahe über die gesamte Spielzeit. In den ersten zwei Durchgängen zeigten Jaeger und seine Kollegen wieder einmal konzentriertes und gutes Volleyball. Danach bereitete den Karlsruhern aber wieder der dritte Satz ein wenig Bauchschmerzen. Zwar führte der SSC bei der zweiten Fellbacher Auszeit mit 19:15, doch es war Fellbach, das beim 24:23 Satzball hatte. Dieses Mal blieb das Team um Kapitän Benny Loritz aber stabil. Zuspieler Thomas Heidebrecht veredelte mit seinem Block den ersten Matchball zum 26:24.

Die Erleichterung auf Seiten der Karlsruher war sichtlich zu spüren. Auch Diego Ronconi zeigte sich mit dem überzeugenden Auftritt seiner Jungs zufrieden. „Der Unterschied zu den letzten Spielen war der, dass wir es endlich geschafft haben, auch den dritten Satz durchzuziehen.“ Die Spieler sollen jetzt laut Ronconi „das Bewusstsein gewinnen zu können“ in die nächsten Wochen mitnehmen. Dem kleinen Schritt in Richtung Stabilität sollen nun viele weitere folgen.

Durch den Pokalsieg stehen die Karlsruher in der Qualifikationsrunde für den DVV-Pokal. Dort treffen sie entweder auf L.E. Volleys Leipzig oder VC Gotha. Im Falle eines weiteren Erfolges stünden die Rhein-Main-Volleys als Achtelfinalgegner schon fest. Zunächst heißt es aber wieder Liga-Alltag. Am Samstag empfängt der SSC Karlsruhe den Tabellenzweiten TGM Mainz-Gonsenheim. Ab 20 Uhr im Otto-Hahn-Gymnasium will dann die Mannschaft von Ronconi ihren ersten Saisonsieg einfahren.

Déjà vu in Freiburg
01.10.2017, 20:18 Uhr von Philipp

Auch im Breisgau war für den SSC Karlsruhe noch nicht der erste Sieg der Saison drin. Gegen die Affenbande der FT Freiburg verlor die Mannschaft von Diego Ronconi im Tiebreak mit 3:2 (25:23; 23:25; 15:25; 25:19; 15:5).

Als es im Burdadschungel vor lauter und begeisterter Kulisse – immerhin hatten sich die beiden Mannschaften bis dato bereits über mehr als eineinhalb Stunden einen großen Fight geliefert – in den entscheidenden Tiebreak ging, fühlte man sich auf Karlsruher Seite an die Geschehnisse aus dem letzten Spiel erinnert: Nichts ging mehr. Gerade mal fünf Punkte, drei davon Aufschlagfehler der Freiburger, konnte der SSC noch einfahren. Die dritte Saisonniederlage war perfekt. „Wenn wir in genau die selbe Situation kommen, kann sich diese Situation auch wiederholen“, meinte Cheftrainer Ronconi nach der Partie. „Das sich der Prozess, den wir letzte Woche angestoßen haben, nicht sofort auswirkt, ist klar“, so Ronconi, der sich gerade in solchen Phasen einen Führungsspieler wünscht. Einen wie FT-Kapitän Marcus Gensitz, der als kleiner Bub mit 11 Jahren bei Ronconi, damals noch in Freiburger Diensten, in der Halle stand und sagte: „Ich will Volleyball spielen lernen.“

Jener Gensitz war es auch, der für die Breisgauer den ersten Satz zum 25:23 durchbrachte - nachdem auf Karlsruher Seite ab der 23:22-Führung wieder zu einfache Fehler gemacht und so der Satz verschenkt wurde. „Den hätten wir gewinnen müssen“, so Ronconi. Ein wahrer Schlagabtausch war der zweite Satz. Bis zum 23:23 schenkten sich beide Teams nichts. Seyar Rahmani bei seinem Debüt im SSC-Trikot brachte seine Aufschläge und den Satz (25:23) dann durch. Dass der ehemalige Kapitän der afghanischen Nationalmannschaft noch wichtig für die Karlsruher werden kann, war bei seinem Auftritt in Freiburg schon zu sehen. Nicht ohne Grund wurde er zum MVP des SSC gewählt. Auch die Rückkehr von Jonathan Finkbeiner auf dem Mittelblock hatte sich deutlich bemerkbar gemacht. Dazu erwischte Lukas Jaeger einen sehr guten Tag. Das brachte der SSC im dritten Satz in die Halle. Mit geballter Power und Konzentration lief es beim 25:15 wie am Schnürchen. Sehr zur Freude der zahlreich mitgereisten Fans, die sich lautstark bemerkbar machten.

Im vierten Satz konnte der Hausherr allerdings wieder gegenhalten und selbst die Initiative zu übernehmen. Dem SSC gelang zwar noch einen Zwischenspurt der Freiburger aufzuholen, beim nächsten Punch ging ihnen aber die Luft aus und der Satz mit 25:19 an die Gastgeber. Der nun folgende Tiebreak brachte die Karlsruher um Kapitän Benjamin Loritz dann in bereits bekannte Situation. „Es ist noch ein weiter Weg“ so Ronconi. „Wir müssen weiter an den Strukturen in der Mannschaft arbeiten, um Wege finden, dass wir dass wir Spiele, wenn wir führen, hoch gewinnen, und nicht rumeiern.“

Bis zum nächsten Spiel in der Liga ist dafür etwas Zeit. Am 14. Oktober empfängt der SSC Karlsruhe die mit drei Siegen gestartete TG Mainz Gonsenheim, bevor es am Sonntag, 15. Oktober, nach Friedrichshafen geht. Zuvor treten die Karlsruher am 7. Oktober im Regionalpokal an, wo man im ersten Halbfinale auf Drittligisten TSG Allianz Stuttgart trifft. Das zweite Halbfinale bestreiten Fellbach und Mimmenhausen.

Auf zum Badenderby
27.09.2017, 21:54 Uhr von Philipp

Wenn der Frischling zum Dino reist... oder die Karlsruher Kängurus der Breisgauer Affenbande einen Besuch abstatten oder einfach nur das Badenderby in der 2. Volleyball-Bundesliga. Am Samstag, Anpfiff 20.00 Uhr, Burdahalle Freiburg, sind die Aufsteiger des SSC Karlsruhe beim Gründungsmitglied der Volleyball-Bundesliga FT Freiburg zu Gast. Als Drittligist konnte der SSC im Regionalpokal die FT überraschen und mit 3:1 gewinnen. In der 2. Bundesliga sieht das Gewinnen für den SSC allerdings deutlich schwerer aus. Zweimal haben die Karlsruher bereits in der Liga die bitterere Erfahrung machen müssen, dass kleine Fehler konsequent bestraft werden und sich kleinste Nachlässigkeiten in Konzentration sowie Entschlossenheit gravierend auswirken. So sind die Hauptgründe für die zwei Niederlagen zum Auftakt der Saison schnell zusammengefasst.

„In Freiburg wollen wir versuchen, endlich zu unserm Spiel zu finden. Bislang konnten wir nicht so konstant in allen Elementen auftreten, wie wir uns das vorstellen. Daran arbeiten wir hart“, sagt Benjamin Loritz, Kapitän des SSC Karlsruhe. Nun soll am Samstag der erste Sieg für die Karlsruher her. Eine schwere Aufgabe. „Bei Freiburg ist Kapitän Marcus Gensitz der überragende Mann auf der Außenposition, der bisherige Spielertrainer Wolfgang Beck wechselt auf die Liberoposition und ist da sicherlich einer der besten der Liga“, weiß Loritz. „Wir erwarten ein emotionales Spiel“, ist sich der 29-Jährige sicher. Gerade in eigener Halle agiert die FT 1899 sehr aggressiv auf dem Spielfeld. Dazu stärken fanatische Fans im Burdadschungel ihrer Affenbande den Rücken. Und letztlich gilt es für beide Teams, mit einem Sieg Anschluss an das Mittelfeld der Liga zu halten.

Dem Karlsruher Cheftrainer Diego Ronconi ist vor Samstag aber nicht bange: "Wir wissen was wir können, in Freiburg werden wir es nun auch aufs Feld bringen!" In der Woche wurde konzentriert an Aufschlag und Durchsetzungsfähigkeit im Angriff gearbeitet. Dazu sollte Mittelblock Jonathan Finkbeiner wieder mit an Bord sein. Ob Seyar Rahmani im Breisgau spielen kann, wird sich erst am Samstag klären. Die medizinische Abteilung um Mannschaftsarzt Sören Blaich arbeitet auf Hochtouren, damit der ehemalige Kapitän der afghanischen Nationalmannschaft nach einer Wadenverletzung einsatzfähig wird.