SSC Karlsruhe zu Gast im grünen Dschungel in Freiburg
07.12.2018, 20:08 Uhr von Pressesprecher

Das Derby wird aber alles andere als ein „normales“ werden. Denn der grüne Dschungel in Freiburg kennt seine eigenen Gesetze.

Wenn in der Freiburger Burdahalle die Zuschauer in Grün anfeuern, verwandelt sich die Sporthalle schnell in ein grünes Abenteuerland, kurzum: in einen Dschungel. Der SSC ist dieses Pflaster bestens gewohnt. „In der Burda-Halle war's schon immer schwer gegen Freiburg, die Halle voll, die Stimmung häufig aufgeheizt und das Match ein kampfbetontes“, freut sich Kapitän Benny Loritz auf das bevorstehende Duell. Vergangene Saison verloren die Karlsruher beide Partien. Besonders in der Burdahalle ging es beim 2:3 damals heiß her. Im entscheidenden Tie-Break schwanden den SSC-Volleys dann allerdings die Kräfte und man musste sich mit 5:15 geschlagen geben. „Freiburg geht diese Saison stark verjüngt ins Rennen, hat aber immer noch viel Erfahrung in der Hinterhand“, erwartet Loritz die Hausherren unberechenbar wie auch schlagbar.

Warum das dieses Mal für den SSC anders laufen soll, liegt auf der Hand. Die Karlsruher präsentieren sich momentan in einer starken Verfassung. Auch wenn man aktuell damit hadert, dass die gute Leistung sich nicht in Punkten wiederspiegelt - der SSC ist nah an den Top-Teams der Liga dran. Nah genug, um im Derby zu punkten. Dafür müssen Loritz und Co. noch konstanter und vor allem zielstrebiger agieren. Auf der Freiburger Seite gilt es zudem mit Außenangreifer Oliver Hein und Diagonalspieler Paul Botho zwei wichtige Korsett-Stangen des Tabellenfünften in den Griff zu bekommen.

Bis dato mussten sich die Freiburger einzig den oberen Teams geschlagen geben. Mit Niederlagen gegen Grafing, Mainz, Rüsselsheim und Unterhaching hat sich die Turnerschaft ansonsten keine Blöße gegeben. Es wäre also an der Zeit, dies zu ändern.

SSC Karlsruhe auf Augenhöhe mit Aufstiegsfavoriten Eltmann
02.12.2018, 20:39 Uhr von Pressesprecher

Bereits gegen Vorjahresmeister TSV Grafing boten seine Jungs mehr als Paroli. Nun zeigten sie erneut einen starken Auftritt – belohnt wurde das nicht. Am Samstagabend verloren die Volleyballer des SSC Karlsruhe gegen die Aufstiegsaspiranten HEITEC Volleys Eltmann mit 1:3 (25:21, 24:26, 23:25 und 24:26).

Es läuft der zweite Satz, es steht 24:20 für den SSC. Ein weiter Punkt trennt die Karlsruher vom zweiten Satzgewinn. Dementsprechend angespannt zeigt sich der gegnerische Trainer Marco Donat. Der neunte Sieg in Folge wackelt gehörig. Zum Aufschlag tritt der spätere MVP Clay Couchmann an. Der Mittelblocker serviert insgesamt sechsmal in Folge einen Float-Ball. Bräuer sieht wie seine Schützlinge nicht in der Lage sind, diesen in den Griff zu bekommen. Eltmann holt sich den zweiten Satz mit 26:24.

Symptomatisch steht dieses Ende für den weiteren Verlauf. Der SSC präsentierte sich an diesem Abend stark im Kollektiv, war schwer ausrechenbar. Im ersten Satz gelang es Bräuer und Co. noch Eltmann ein wenig auf Distanz zu halten. 8:4, 12:9 und 20:16 waren die logische Folge. So nutzten die Karlsruher ihren Vorsprung, um den ersten Satz mit 25:21 einzutüten.

Wie stark der SSC im Moment drauf ist verdeutlich der dritte Satz. Schnell verlieren die Karlsruher den Faden und liegen mit 3:9 zurück. Es wird zäh. Doch Punkt für Punkt pirschen sich die SSC-Volleys gegen den Favoriten heran. Beim 16:16 haben sie das erste Mal in diesem Durchgang ausgeglichen, um wenig später gar mit 20:19 in Führung zu gehen. Aber auch dieses Mal reichte das nicht. „Das ärgert mich schon. Ein Punkt fehlt zum Punktgewinn. Am Ende musst du die machen“, sagte Libero Benny Dollhofer.

Genau das gleiche Bild im vierten Satz. Der SSC spielte phasenweise aus einem Guss und führte mit 10:5. Eltmann gab aber wie das ganze Spiel immer wieder zurück. Vor allem durch Mircea Peta. Der Diagonal-Angreifer forderte die SSC-Defensive häufig. Doch die Karlsruher kämpften und gingen sogar wieder mit 20:18 und 23:21 in Führung. Jedoch fehlte es ein weiteres Mal in der „Crunchtime“ an der Entscheidung. Eltmann holte sich durch einen 5:1-Lauf auch diesen Satz mit 26:24 und damit das gesamte Spiel.

Den Stellenwert des Sieges für Eltmann machte am Ende der Jubeltanz deutlich. Die Gäste feierten zum Teil so, als hätten sie die Meisterschaft perfekt gemacht. So groß war der Respekt für die gezeigte Karlsruher Leistung.

Die SSC-Volleys haben nun eine Woche Zeit, um ihre starken Leistungen weiter zu optimieren. Am kommenden Samstag geht es in Freiburg in den grünen Dschungel zum Derby. Spätestens da will der SSC auch endlich belohnt werden.

SSC Karlsruhe mit Mammut-Aufgabe gegen Eltmann
29.11.2018, 21:16 Uhr von Pressesprecher

Nach den zuletzt starken Auftritten rechnet sich Coach Stefan Bräuer dennoch eine Menge gegen den Favoriten HEITEC Volleys Eltmann aus.

Sich auf eine Stärke bei Eltmann zu konzentrieren gestaltet sich schwierig. Zwar sind die Gäste bislang noch nicht so dominant aufgetreten, wie sie vielleicht könnten. Trotzdem haben sie viele Stärken. Im Fokus ist vor allem der Zuspieler Merten Krüger, der bereits über Erstliga-Erfahrung verfügt und auch schon im Kreise der Nationalmannschaft unterwegs war. Unterstützt wird Merten in erster Linie vom starken Diagonal-Angreifer Mircea Paul Peta. Zusätzlich hat sich Eltmann vor der Saison auf der Mittelblock-Position verstärkt. Eine Schwachstelle ist auf den ersten Blick nicht erkennbar.

Bräuer sieht seine Jungs in der Rolle des „Herausforderers“. Drauf ankommen wird es, ob die SSC-Volleys auch nur die kleinsten Chancen ausnutzen können. „Ich glaube wir sind in den letzten Wochen deutlich weitergekommen“, gibt sich Bräuer mit der Entwicklung zufrieden. Den entscheidenden Unterschied soll am Samstag die Unberechenbarkeit der Karlsruher bringen. Schon gegen Schwaig punkteten mehrere Spieler zweistellig. Gelingt das nun wieder, wird sich auch ein Schwergewicht wie Eltmann nicht leichttun.

Dabei helfen soll zudem die eigene Halle. In jedem diesjährigen Heimspiel traten die Karlsruher vor eigenem Publikum gut auf. Diese Serie soll nun ausgebaut werden. Am Ende schaut man, was dabei herausrauskommen wird. Bräuer kann vor der schweren Aufgabe nahezu auf den kompletten Kader zurückgreifen. Einzig Thomas Fürst (beruflich) steht nicht zur Verfügung.

SSC Karlsruhe mit souveräner Punktejagd gegen Schwaig
25.11.2018, 19:22 Uhr von Pressesprecher

In einer stark aufspielenden Mannschaft wurde Außen-Angreifer Lukas Jaeger zum MVP des Abends gewählt.

Nach einem packenden Match mit spannenden Ballwechseln und souveränen Angriffen war der Satzverlust im dritten Durchgang etwas überraschend. Aber die SSCler ließen sich davon nicht beeindrucken.

Die Partie begann ausgeglichen. Der Tabellennachbarn aus Schwaig hielt mit. 3:3, 9:9, 16:16 und 21:21 lauteten die Zwischenstände. Kein Team konnte sich bis dahin absetzen. Doch dann gelang es den Jungs von Bräuer auf 24:22 wegzuziehen. Aber auch die zwei Satzbälle nutzten die Karlsruher nicht. So mussten die Zuschauer sich gedulden ehe Außenspieler Lukas Jaeger mit seinem Angriff den ersten eintütete (26:24).

Im zweiten Satz gelang es den Karlsruher dann relativ schnell einen Vorsprung herauszuspielen. Beim 12:7 nahmen die Gäste aus Schwaig eine Auszeit – geholfen hat es nicht. Auch die zweite Auszeit der Gäste beim 20:13 für den SSC brachte die Hausherren nicht aus der Ruhe. Souverän und sicher holten sie sich den Satz mit 25:15.

„Die Zehn-Minuten-Pause hat uns etwas aus dem Konzept gebracht“, erkannte Bräuer den Hauptgrund für den verlorenen dritten Satz. Schnell kam man ins Hintertreffen. Da nutzte am Ende auch der spektakulärste Ballwechsel nicht mehr. Zwar kamen die Karlsruher noch einmal auf 23:24 heran, Schwaig holte sich den Durchgang aber dennoch mit 25:23.

Was man in solchen schwierigen Situationen am besten macht erklärte MVP des Abends Lukas Jaeger: „Du erinnerst dich an die geilen Ballwechsel und kannst dir das in Erinnerung rufen.“ Und genau das taten die SSC-Volleys auch. Bis zum 7:7 lief es ausgeglichen. Ab da erhöhten Jaeger und Co. die Schlagzahl. Schwaig schien überfordert. Überfordert mit der Kulisse, aber auch mit der Spielweise der Gastgeber.

Letztlich gewannen die Karlsruher völlig verdient mit 25:21 den Satz sowie das Spiel. Wie gut die Karlsruher an diesem Abend wirklich waren zeigt ein Blick auf die Statistik. Vier Spieler kamen auf mindestens 15 Punkte. So war man schwer ausrechenbar und hatte laut Bräuer auch „immer eine Lösung parat“.

SSC Karlsruhe gegen Vizemeister Schwaig gefordert
23.11.2018, 19:12 Uhr von Pressesprecher

„Wir müssen gewinnen, wenn wir den Anschluss ans Mittelfeld herstellen wollen“, macht Stefan Bräuer im Vorfeld des kommenden Heimspiels die Situation deutlich. Mit dem SV Schwaig reist allerdings der Vorjahreszweite ins OHG. Tabellarisch sieht man das nicht. Schwaig rangiert bei einem Spiel weniger einen Platz über dem SSC. Die Saison läuft bei den Gästen noch nicht rund. Das hat auch mit dem neuen Trainer zu tun. Aus den ersten sieben Spielen holte Schwaig drei Siege. Zuletzt gab es ein 0:3 gegen Grafing.

Dass ein Sieg mehr als möglich ist, das zeigen die letzten Wochen. Man hat sich stabilisiert, konnte sogar gegen die starken AlpenVolleys aus Unterhaching die ersten zweit Sätze mithalten. Ein paar unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen zugunsten der Karlsruher reihten sich in die letztliche 0:3-Niederlage auch mit ein. „Wir haben den ersten beiden Sätzen etwas nachgetrauert“, gibt Bräuer offen zu. Der SSC schaffte es vor allem in Satz eins nach einem großen Rückstand zurückzukommen und das Spiel nochmal spannend zu machen. Im zweiten Satz hatten Bräuer und Co. dann sogar zwei Satzbälle. Die nahezu perfekte Block-Feld-Abwehr der Hausherren gab letztendlich aber den Ausschlag. „Unterhaching ist eine starke Mannschaft, die sehr gutes Volleyball spielt“, sagt Bräuer.

Umso mehr kann der SSC darauf aufbauen, die Leistung weiter stabilisieren. Gegen Schwaig bekommen die Karlsruher die Gelegenheit an das Gezeigte weiter anzuknüpfen.

SSC Karlsruhe am Doppelspieltag einmal siegreich
19.11.2018, 22:06 Uhr von Pressesprecher

Gegen die YoungStars aus Friedrichshafen ließen die Karlsruher am Samstag beim 3:0-Erfolg nichts anbrennen. Einen Tag später war bei den AlpenVolleys (0:3) aus Unterhaching dagegen nichts zu holen.

Die Partie gegen das YoungStars Friedrichshafen gehört zu den Duellen, die eigentlich als sicher gewonnene Punkt gesehen werden. Dass das in der Realität nicht selbstverständlich ist, muss man jedes Mal auf’s Neue unter Beweis stellen. Und genau das taten die Karlsruher auch. Die Nachwuchsspieler wirkten zu Beginn sehr verhalten, die Karlsruher wussten das auszunutzen. Schneller sicherten sie sich den ersten Satz mit 25:15.

Im zweiten Durchgang dauerte es ein wenig bis sich die SSC-Volleys absetzen konnten. Erst beim 10:10 gelang es der Truppe von Stefan Bräuer ein wenig davonzuziehen. Das genügte um auch diesen Satz mit 25:20 unter Dach und Fach zu bringen. Der letzte Satz ließ die YoungStars dann noch einmal dran glauben. Sie bissen sich ins Spiel, hielten lange dagegen und gingen mit 18:18 in die Auszeit. Aber auch danach bewiesen die SSC-Volleys die größere Stärke und holten sich den Durchgang (25:21) sowie das Spiel.

AlpenVolleys zu stark

Unter der Woche kündigte Bräuer bereits an, dass schon ein Punktgewinn in Unterhaching gerne mitgenommen werde. Dass er mit dieser Einschätzung Recht behalten sollte, zeigte sich ab dem ersten Ball. Unterhaching präsentierte sich stark und nutzte die Hallenhöhe von 12,50 Meter gegen die starken Angriffe in der Abwehr voll aus. Dagegen ließ der SSC die Präzision in den abgewehrten Bällen vermissen. Zudem konnten die SSC-Volleys an ihre starke Annahme aus dem Spiel gegen Friedrichshafen tags zuvor nicht anknüpfen.

Folgerichtig sackte Unterhaching den ersten Satz mit 25:23 ein. Der SSC wollte sich aber nicht ohne weiteres geschlagen geben und drehte im zweiten Satz auf. Es entwickelte sich eine packende Begegnung. Vor allem am Ende sahen die Zuschauer spannende Ballwechsel. Lukas Jaeger schockte Haching mit seinem Angriff zur 22:21-Fürhung, was die Hausherren mit einer Auszeit quittierten. Danach lieferten sich beide einen klasse Fight, bei dem viele Satzbälle ungenutzt blieben – auch auf Seiten der Karlsruher. So gelang es den AlpenVolleys schließlich im entscheidenden Moment das Ding mit 29:27 zu gewinnen.

Die Karlsruher mussten dem Tempo im dritten Satz Tribut zollen. Haching zog schnell mit 8:5, 10:5 und 13:5 davon. Ab da an spielten beide Teams die Partie herunter, ohne wirklich zu glänzen. Die Hausherren machten mit dem 25:16 alles klar.

SSC Karlsruhe am Wochenende doppelt gefordert
16.11.2018, 06:58 Uhr von Pressesprecher

Am Samstag (16 Uhr) treffen die Karlsruher auf die YoungStars aus Friedrichshafen. Einen Tag später (16 Uhr) geht es nach Unterhaching, zu den AlpenVolleys. Allen voran im ersten Duell gegen die Nachwuchsspieler aus Friedrichshafen sind die Karlsruher in der Pflicht. Das Volleyball-Internat rangiert mit nur einem Punkt und vier gewonnen Sätze am Tabellenende. Trotzdem trügt der Schein. Friedrichshafen besitzt nämlich ein sogenanntes Sonderspielrecht, wodurch sie de facto nicht absteigen können. Deshalb haben sie nichts zu verlieren. Die SSC-Volleys sind also gewarnt. Zumal sie letztes Jahr zwar mit 3:1 gewonnen haben, trotzdem einen Satz abgeben mussten.

Dieses Mal sind die Karlsruher höchst motiviert, um nach der Auswärtsfahrt mit vollen Punktetaschen wiederzukommen. Mit einem Reisebus geht es samstags nach Friedrichshafen. Nachdem Duell gegen die YoungStars übernachtet der SSC vor Ort. Am Sonntag startet man dann gen Unterhaching zum echten Prüfstein. Die AlpenVolleys stehen aktuell auf dem vierten Tabellenplatz. Aus den ersten sieben Spielen konnten sie zwar lediglich drei Siege einfahren, dafür verloren sie jedoch auch von vier Spielen drei knapp mit 2:3. Die Bayern haben also eine Kämpfer-Mentalität und sind gewillt weiterhin oben zu bleiben.

Stefan Bräuer geht die beiden Aufgaben derweil relativ pragmatisch an: „Es kann nur eins geben: Vollgas. Wir wollen am Samstag gewinnen und einen Tag später jeden Punkt mitnehmen, den wir kriegen können.“ Dass man sich dabei nicht verstecken braucht zeigte der jüngste 3:0-Erfolg gegen den SV Fellbach.

SSC Karlsruhe zieht sein Ding durch - Kreuzer MVP
11.11.2018, 13:11 Uhr von Pressesprecher

In einem souveränen Heimspiel wurde der verletzte Tim Kreuzer zum MVP gewählt.

Locker, überzeugend und vor allem kontrolliert traten die Karlsruher am Samstagabend auf. Die Gäste aus Fellbach konnten jeweils nur in der Anfangsphase des ersten und zweiten Satzes mithalten. Im ersten Durchgang hielt der Fellbacher Widerstand vom 3:3, 4:4 bis zum 7:7. Danach übernahmen die SSC-Volleys die Regie. Bei der zweiten technischen Auszeit führten die Karlsruher dann schon mit 16:10 und ließen sich den Satz nicht mehr nehmen. Vor allem die Block-Feld-Abwehr funktionierte sehr gut. So sahen die Zuschauer im OHG ein ums andere Mal spektakuläre Ein-Mann-Blocks.

Der zweite Satz verlief bis zum 10:10 ausgeglichen. Ab da erhöhten die Karlsruher das Tempo. Sie setzten die Gäste mit guten Aufschlägen direkt unter Druck, um dann mit starker Blockarbeit und konzentrierten Abschlüssen zu punkten. „Wir wollten sie von Anfang an nicht ins Spiel kommen lassen und haben dann auch gemerkt, dass sie in der Annahme Schwierigkeiten hatten“, fasste Jens Sandmeier den coolen Auftritt seiner Kollegen zusammen.

Ähnlich zufrieden zeigte sich auch Coach Stefan Bräuer nach dem verwandelten Matchball: „Endlich haben wir gezeigt, dass wir ein Spiel durchziehen können.“ Tatsächlich könnte der Erfolg den Karlsruhern Flügel verleihen. Bräuer erwartet zudem demnächst bei der Aufstellung „die Qual der Wahl.“ Das wurde bereits am Samstag deutlich. Neuzugang Alexander Spintzyk beispielsweise erwies sich Ende des zweiten Satzes als Glücksgriff. Sein Aufschlagsass bedeutete den Satzgewinn. Aber auch der Rest präsentiert sich immer homogener.

Künftig nicht dazu gehören wird allerdings der MVP des Abends Tim Kreuzer. In der kommenden Woche unterzieht sich Kreuzer einer seit längerem feststehenden Schulter-Operation. Er fällt damit bis zum Ende der Saison aus. Im Spiel gegen seine alten Kollegen aus Fellbach durfte der Diagonal-Angreifer noch ein letztes Mal für ein paar Ballwechsel auf’s Parkett und machte den Sack zu.

SSC Karlsruhe will nach Pause gegen Fellbach nachlegen
09.11.2018, 18:17 Uhr von Pressesprecher

Mit einem Sieg würden die Karlsruher mit den Gästen in der Tabelle gleichziehen. Davon will Coach Stefan Bräuer aber nichts wissen. Abgerechnet wird nämlich am Ende der Saison. Und so lange das noch nicht der Fall ist, denken seine Mannen von Spiel zu Spiel. Das Duell gegen Fellbach wollen die SSC-Volleys nutzen, um den guten Eindruck der letzten Wochen fortzuführen. Auch wenn sie mit einer Niederlage gegen Aufsteiger Mimmenhausen (2:3) in die dreiwöchige Liga-Unterbrechung gegangen sind, so ist der Trend deutlich erkennbar. In einer internen Situationsanalyse analysierten Bräuer und Co. die jetzige Situation und konnten einige positive Aspekte erkennen. Allen voran im Drei-Satz-Trainingsspiel (1:2) vergangene Woche gegen Erstligist TV Bühl präsentierten sich die SSC-Volleys in allen Durchgängen stark. Die Belohnung war der Gewinn des dritten Satzes.

Nun heißt es gegen das RoteRudel nachzulegen. „Wir wollen drei Punkte holen und wieder in den Rhythmus kommen“, gibt Bräuer die Marschroute für die kommenden Wochen vor. Ein ganz besonderes Gefühl wird die Partie bei Tim Kreuzer hervorrufen. Kreuzer spielte vor dem SSC in Fellbach und brennt auf seinen letzten Einsatz vor seiner Schulter-Operation.

Doch auch der Rest vom Team ist bereit endlich den nächsten Schritt zu gehen und konstanter zu werden – bis auf Neuzugang Yannick Erpelding. Der luxemburgische Nationalspieler verlässt den SSC nach nur zwei Monaten aus persönlichen Gründen in beidseitigem Einvernehmen.

SSC Karlsruhe erkämpft Punkt in Mimmenhausen
22.10.2018, 05:47 Uhr von Pressesprecher

Dabei zeigten die Karlsruher ihre beste Saisonleistung.

„Ich freue mich sehr über die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind“, gab ein erschöpfter Stefan Bräuer nach dem Spiel zu Protokoll, um im Gegenzug zu ergänzen: „Das war unser bestes Saisonspiel – zumindest die ersten drei Sätze.“ In diesen drei Sätzen zeigte der SSC das, was auch beim letzten Spiel gegen Hammelburg zu sehen war: Eine hohe Konzentration und eine mannschaftliche Geschlossenheit. Den ersten Satz mussten die Schützlinge von Bräuer zwar noch knapp mit 23:25 abgeben, dafür sicherten sie sich die zwei folgenden Durchgänge mit 29:27 und 25:23.

Es folgte ein normaler Bruch im vierten Satz. „Wir haben kurz durchgeatmet und so unseren Rhythmus komplett verloren“, begründet Bräuer den Verlauf der Partie. Ab diesem Zeitpunkt kam auch wieder der Ex-Nationalspieler Christian Pampel stärker auf – bis dahin konnten die SSC-Volleys den Punkte-Garanten gut in Schach halten. Die zunehmende Fehlerquote im Aufschlag sowie Probleme in der Annahme ließen die Karlsruher nicht mehr ins Spiel finden.

Im Enddefekt können sich die Karlsruher über die Niederlage zwar nicht freuen, den Punkt nehme man laut Bräuer „trotzdem gerne mit.“ Zumal seine Schützlinge in den ersten drei Sätzen so aufgetreten sind, wie es ihr Leistungspotenzial zulässt. Nun haben die SSCler insgesamt drei Wochen Zeit bis es in der Liga am 10. November gegen Fellbach weitergeht. Kommendes Wochenende findet in Hannover der comdirect Supercup statt, während dessen der komplette Spielbetrieb pausiert.

SSC Karlsruhe muss gegen Pampel und Co. ran
18.10.2018, 17:21 Uhr von Pressesprecher

Nach dem ersten Erfolg vor einer Woche zu Hause gegen Hammelburg wollen die Karlsruher nun nachlegen.

Man würde dem Aufsteiger aus Mimmenhausen nicht gerecht werden, wenn man sie ausschließlich auf den Ex-Nationalspieler Christian Pampel reduzieren würde. Fakt ist aber auch, dass Pampel noch immer der entscheidende Faktor sein kann, eine Art X-Faktor. Auf Seiten des SSCs wird man sich an das letzte persönliche Duell noch bestens erinnern: das Halbfinale im Regionalpokal vor zwei Wochen. Die SSC-Volleys wollten ins Finale und dort das Ticket für den DVV-Pokal lösen. Was herauskam war eine 0:3-Niederlage mit einem blendend aufgelegten Pampel.

Nun, nach dem ersten Sieg in der Liga, soll der nächste folgen – ungeachtet von den Fähigkeiten des Nationalspielers. Mittelblocker Thorben Sandmeier weiß, wo die Karlsruher ansetzen müssen: „Volleyball ist ein Mannschaftssport. Wenn wir wie letzten Samstag mannschaftlich geschlossen auftreten und die übrigen Spieler in den Griff bekommen, haben wir sicherlich eine gute Chance auf den Sieg.“ Leicht wird es aber zweifelsohne nicht, denn der Aufsteiger hat nach zwei Auftaktpleiten die letzten zwei Spiele gegen Fellbach (3:0) und Unterhaching gewonnen. Erwähnenswert ist hierbei vor allem, dass sie Fellbach zuerst in der Liga und dann im Pokal jeweils mit 3:0 schlagen konnten. Der SSC muss somit nicht nur auf Revanche aus sein, sondern er muss brennen. Coach Stefan Bräuer gibt sich vor dem Duell kampfbetont: „Der Sieg war gut für die Stimmung. Wir haben die Woche gut trainiert und wollen die Serie von Mimmenhausen beenden.“

Ob der Bräuer dabei auf Außenspieler Tim Kreuzer vertrauen kann, bleibt abzuwarten. Kreuzer laboriert nach wie vor an einer Schulterverletzung. Sein Einsatz wird am Samstag entschieden.

SSC Karlsruhe gelingt Befreiungsschlag gegen Hammelburg
15.10.2018, 05:57 Uhr von Pressesprecher

Eine geschlossene wie auch starke Mannschaftsleistung hat dabei den Ausschlag ergeben. „Ich ziehe den Hut vor den Jungs“, honorierte ein sichtlich gelöster Stefan Bräuer nach dem verwandelten Matchball die geschlossene Mannschaftsleistung all‘ seiner Jungs und fügte hinzu: „Diese Leistung ist unter der Woche entstanden, wir haben sehr sehr gut trainiert.“ Tatsächlich zeigte sich der ganze SSC-Tross von einer bemerkenswerten Seite. Zu Beginn tasteten sich beide Teams noch etwas ab, sodass es sehr ausgeglichen war: 3:3, 7:7 und 10:10. Doch dann erhöhten die Karlsruher das Tempo. Sinnbildlich für die Drangphase der SSC-Volleys zeigte Außenspieler Tim Kreuzer einen sehenswerten Ein-Mann-Block zum 16:12. Hier konnte schon erahnt werden, wie gut die Karlsruher drauf sind. Hammelburg hatte nichts entgegenzusetzen und musste den ersten Satz mit 16:25 abgeben. Der zweite Satz ähnelte in der Anfangsphase erneut dem ersten. 2:2, 7:7, es war ausgeglichen. In der Folge nutzten die Gäste die sich bietenden Chancen ein wenig besser und setzten sich mit 13:9 etwas ab. In Person von Kapitän Benjamin Loritz kam der SSC aber wieder heran. Eine Aufschlagserie beim 12:14 brachte die Hausherren plötzlich wieder mit 16:14 in Front. Es blieb bis zum Ende spannend. Da schmerzt es umso mehr, dass Loritz und Co. letztlich mit 26:28 in die Pause gehen mussten. An diesem Abend wirkten sie aber deutlich gefestigter. Was folgte war ein souveräner 25:20-Satzerfolg im dritten. Wie stark der SSC wirklich war zeigte der Satzball von dem später gewählten MVP-Mittelblocker Joni Finkbeiner. Bei seinem Jump Float-Aufschlag knallte der 2,11 Meter große Finkbeiner den Ball diagonal genau ins Eck – nicht zu verteidigen. Im Anschluss das gleiche Bild: Der SSC ließ die Gäste nicht aus den Augen und hielt die Schlagzahl hoch. Zu Beginn legten die Karlsruher direkt einen 5:0-Lauf hin. Hammelburg wehrte sich nach Kräften und schafften mit dem 19:19 den Ausgleich. Ein etwas unsauberer Angriffsschlag der Karlsruher beim 23:24 landete dann zur völligen Überraschung aller im Aus. Hammelburg holte sich also den vierten Satz, sodass der Tie-Break entscheiden musste. In dem bewiesen die SSC-Volleys Nerven aus Drahtseil. Punkt um Punkt schlugen sich beide Kontrahenten die Bälle um die Ohren. Beim 13:14-Matchball der Gäste wurde es auf einmal nervös. Die SSC-Anhänger schienen verunsichert ob des Matchballs und einer weiteren möglichen Niederlage. Loritz und Co. bewiesen aber endlich die ersehnte Nervenstärke und verwandelten den Matchball zum 18:16 – die Freude löste sich rasant. Tim Kreuzer freute sich über den Befreiungsschlag: „Wir haben heute alle ein geiles Spiel abgeliefert. Wir haben uns Stück für Stück reingesteigert und dann war es sehr emotional.“ Die Karlsruher dürfen den Sonntag nun nutzen, um sich am Sieg zu erfreuen. Ab Montag beginnen aber schon die Vorbereitungen auf das Auswärtsspiel am kommenden Samstag (20 Uhr) gegen Aufsteiger TSV Mimmenhausen. Gegen die haben die Karlsruher das Halbfinale im Regionalpokal mit 0:3 verloren. Jetzt gilt es, diese Leistung und diese Mentalität mitzunehmen und sich beim TSV zu revanchieren.

SSC Karlsruhe zu Hause gegen Hammelburg gefordert
12.10.2018, 07:24 Uhr von Pressesprecher

Das wird keine leichte Aufgabe, denn bereits in der vergangenen Saison zogen die Karlsruher gleich zweimal den Kürzeren. 1:3 und 2:3 lauteten die beiden Ergebnisse der letzten Spielzeit aus Sicht der Karlsruher. Waren die Badener beim damaligen Saisonauftakt noch überfordert, boten sie in der Rückrunde ein gutes Spiel.

Doch wie bereits so häufig gelang es den SSC-Volleys auch da nicht die Entscheidung herbeizuführen. Das soll nun anders werden. Aktuell stehen die Vorzeichen bei den Teams allerdings grundverschieden. Hammelburg steht mit drei Siegen aus fünf Spielen momentan auf dem dritten Platz. Der SSC rangiert nach drei Niederlagen in Folge auf dem letzten Rang. Ein Sieg wäre für die Karlsruher also womöglich der Anstoß, den sie benötigen. Zuspieler Fabian Schmidt erwartet starke Gäste: „Hammelburg hat ein starkes Diagonal-Duo, das wir in den Griff bekommen müssen.“

Damit überhaupt ein Sieg in den Bereich des Möglichen fällt, müssen die SSC-Volleys laut Schmidt endlich wieder zu „sich selbst finden und somit wieder an die Leistungen von Grafing und Rüsselsheim anknüpfen.“ Ein mitentscheidender Vorteil könnte unter Umständen wieder das Karlsruher Publikum werden, dass schon im ersten Heimspiel eine regelrecht ohrenbetäubende Unterstützung abgeliefert hat. Gelingt das Schmidt und dem Rest des Teams, erwartet Hammelburg ein kräftezehrendes Auswärtsspiel. Womöglich holen die Karlsruher nicht nur die ersten Punkte, sondern legen auch die letztjährigen Ergebnisse ad acta.

SSC Karlsruhe verpasst Einzug ins Achtelfinale des DVV-Pokals
08.10.2018, 05:21 Uhr von Pressesprecher

Am Samstagnachmittag haben die Volleyballer des SSC Karlsruhe mit 0:3 (22:25, 22:25 und 21:25) gegen den Aufsteiger TSV Mimmenhausen verloren. Alles überragender Akteur war dabei Ex-Nationalspieler Christian Pampel. Im Moment ist ein wenig der Wurm drin. Der SSC präsentierte sich bislang in allen Spielen mehr als ordentlich. Am ehesten verkorkst war noch der 0:3-Auftakt in Mainz. Ansonsten zeigten die Jungs von Stefan Bräuer in den restlichen Spielen gegen Grafing und Rüsselsheim jeweils eine sehr gute Leistung. Punkte gab es aber keine. Nach dem Gewinn des Verbandspokals sollte nun im Regionalpokal der nötige Motivationsschub folgen. Mit dem bereits gesetzten Erstligisten WWK Volleys Herrsching stand der potenzielle Gegner im DVV-Pokalachtelfinale bereits fest. Aus der erneuten Qualifikation wurde allerdings nicht. Schon im Halbfinale hatten die Karlsruher gegen Aufsteiger TSV Mimmenhausen große Mühe. Besonders der ehemalige deutsche Nationalspieler Christian Pampel versenkte zahlreiche Bälle im Feld der Karlsruher. Allen voran deshalb holten die SSC-Volleys keinen Satz und mussten sich am Ende enttäuscht geschlagen geben. Ein zu starker Christian Pampel sowie zu viele Fehler machten letztlich den Ausschlag. Bestes Beispiel: Im dritten Satz führten die Karlsruher lange Zeit mit drei, vier Punkten. Ohne die nötige Lockerheit ließen die Hausherren den Aufsteiger beim 21:21 ausgleichen. Danach trat Pampel zum Aufschlag an, jagte Bräuer und Co. die Bälle um die Ohren und verwandelte den Matchball zum 25:21. Bräuer fehlte im Spiel seiner Jungs die „gewisse Lockerheit“, die es bedarf, um einen Gegner auf Augenhöhe zu schlagen. Mimmenhausen nahm diesen Sieg mit und schlug im Finale auch den SV Fellbach souverän mit 3:0. Im Achtelfinale des DVV-Pokals dürfen sie jetzt also mit ihrem Leader Pampel gegen Herrsching ran. Für den SSC geht es jetzt kommenden Samstag (20 Uhr) zu Hause gegen den TV Hammelburg. Dann haben die Karlsruher die nächste Chance ein gutes Spiel mit den ersten Punkten zu krönen.

Regionalpokalfinale beim SSC Karlsruhe
04.10.2018, 09:28 Uhr von Philipp

Am Sonntag, 7. Oktober, 11 Uhr, trifft der SSC Karlsruhe zu Hause im Halbfinale des Regionalpokals auf den Aufsteiger TSV Mimmenhausen. Sollten die Karlsruher das Halbfinale sowie das Finale gewinnen, wartet im Achtelfinale der bereits gesetzte Erstligist WWK Volleys Herrsching. Doch vom frühzeitigen Finaleinzug will im Lager der SSC-Volleys niemand etwas hören. Zurecht darf man sagen. Denn nicht nur das bekannte Sprichwort „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“ übt die Karlsruher in Demut, sondern auch der Aufsteiger Mimmenhausen wird im Halbfinale ein schwieriger Gegner. Nicht zuletzt wegen Ex-Nationalspieler Christian Pampel, auf den das Spiel maßgeschneidert ist. Im anderen Halbfinale spielt die TSG Heidelberg-Rohrbach gegen den SV Fellbach. Das Finale findet im Anschluss an die beiden Halbfinals ebenfalls im Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe statt. Nach drei Liga-Niederlagen in Folge wollen die Jungs von Stefan Bräuer am Sonntag endlich wieder in die Spur finden. Bei diesem Vorhaben soll auch wieder die eigene Kulisse eine mitentscheidende Rolle spielen. Im OHG soll die eigene Euphorie über die des Aufsteigers gestellt werden. Mimmenhausen hat am vergangenen Wochenende den SV Fellbach mit 3:0 geschlagen. Leicht wird das Halbfinale auf alle Fälle nicht. Bräuer ist das alles aber egal. Das Alles-oder-nichts-Spiel weckt in ihm vielmehr eigene Motivation: „Die Jungs sind heiß auf dieses Duell. Die Einheit am Mittwoch war extrem gut.“ Für den Coach zählt erst einmal auch einzig das Halbfinale. Ein frühzeitiges Denken an den DVV-Pokal wäre ein „großer Fehler“. Am Sonntag nicht zur Verfügung stehen werden die beiden Neuzugänge Yannick Erpelding und Alexander Spintzyk (beide erkältet) sowie Libero Timo Goes (beruflich).