SSC-Volleys in der Vorbereitung, Kaderplanungen fast abgeschlossen
09.08.2018, 13:32 Uhr von Pressesprecher

Derweil arbeiten die Verantwortlichen rund um Sportdirektor Diego Ronconi an der finalen Zusammenstellung des endgültigen Kaders.

Nachdem die SSC-Volleys die erste Vorbereitungsphase mit Athletiktraining sowie leichten Einheiten am Ball erfolgreich durchgezogen haben, steht zunächst noch einmal eine trainingsfreie Erholungspause auf dem Programm. Nach dieser wird die Schlagzahl erhöht: Ab kommender Woche startet dann das regelmäßige Hallentraining (dreimal die Woche) sowie ein dreitägiges Trainingslager.

Zu diesem wird auch der erste Neuzugang, der 19-jährige Alexander Spintzyk stoßen. Der exakte zwei Meter große Mittelblocker, der vergangene Saison noch gegen den SSC im Einsatz war, wechselt von den Volleyball YoungStars aus Friedrichshafen in die Fächerstadt. „Alex ist ein junger Spieler, der sich schon in frühen Jahren mit dem Wechsel an den Stützpunkt nach Friedrichshafen für den Leistungssport entschieden hat. Jetzt macht er bei uns den nächsten sportlichen Schritt und versucht dabei Leistungssport und Studium unter einen Hut zu bringen“, begrüßte Bräuer den Zweimetermann.

Ebenfalls für die Mittelblockerposition konnte der SSC zusätzlich noch den luxemburgischen Nationalspieler Yannick Erpelding gewinnen. Der Luxemburger war bereits im Juli zu einem einwöchigen Probetraining beim SSC. „Yannick hat schon in jungen Jahren viel internationale Erfahrung für die Nationalmannschaft sammeln dürfen“, verweist Bräuer auf den Erfahrungsschatz des Neuankömmlings. Momentan verweilt er noch bei der EM-Qualifikation, sodass er erst ab Anfang September das Team verstärkt. Beide Neuzugänge werden neben ihren sportlichen Akzenten am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein Studium beginnen.

Mit Simon Gallas rückt zudem ein talentierter Jugend-Nationalspieler in die erste Mannschaft auf. Unter Ronconi sammelte er gegen Ende der vergangenen Saison immer mehr Spielzeit und wurde so behutsam an das Zweiliga-Niveau herangeführt. Die drei Verpflichtungen machen ganz klar deutlich, in welche Richtung sich der SSC in Zukunft bewegen möchte. Das stellt auch Bräuer unmissverständlich klar: „Von unseren drei jungen Spielern, inklusive Simon Gallas aus der zweiten Mannschaft, erwarte ich, dass sie den arrivierten Spielern Konkurrenz machen und sich auf diesem Wege sowohl sportlich, wie auch persönlich, weiterentwickeln.“ Das restliche Team der letzten Saison bleibt ansonsten weitestgehend zusammen, wodurch Stefan Bräuer auf ein gut eingespieltes Team setzen kann. Aus privaten und beruflichen Gründen sind als Abgänge Markus Wintergerst, Stefan Pfeffinger, Daniel Heidak, Thomas Fürst und Seyar Rahmani zu verzeichnen.

Das vollständige Team wird schon bald gefordert werden. Nach dem Trainingslager warten einige Trainingsspiele gegen andere Mannschaften aus der Liga, damit sich alle Spieler und Trainer auch auf dem Spielfeld besser kennenlernen. Als Höhepunkt der Vorbereitung gilt es sich dann Anfang September gegen die Mannschaft aus der 1. Bundesliga beim TV Rottenburg in einem abschließenden Freundschaftsspiel zu behaupten. Das ist dann auch gleichzeitig der letzte Test bevor am 22. September die neue Zweitligasaison mit einem Heimspiel gegen den amtierenden Meister TSV Grafing eröffnet wird.

Neuer Cheftrainer: Stefan Bräuer übernimmt bei den Volleyballern des SSC Karlsruhe
26.06.2018, 05:32 Uhr von Philipp

Seit zwei Monaten ist die erste Saison des SSC Karlsruhe in der 2. Bundesliga mit Platz 9 Geschichte, die Vorbereitungen auf die kommende Spielzeit in Deutschlands zweithöchster Spielklasse laufen beim SSC Karlsruhe auf Hochtouren. Nun konnte mit der Verpflichtung eines neuen Cheftrainers eine wichtige Schlüsselposition besetzt werden. Stefan Bräuer wird die Nachfolge von Diego Ronconi, der aus beruflichen Gründen auf den Posten der Sportdirektors wechselte, antreten. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und das in mich gesetzte Vertrauen, die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre beim SSC Karlsruhe fortführen zu dürfen“, so Bräuer. Der Diplom-Trainer und A-Lizenz-Inhaber kann auf Erfahrungen aus drei Jahrzehnten Trainertätigkeit in der ersten und zweiten Bundesliga zurückblicken. Zuletzt trainierte er die Zweitligafrauen der TG Bad Soden. Zuvor führte er die Männer der Sportunion Bisamberg (Österreich) in die dortige erste Bundesliga. Neben seinen Tätigkeiten in der Frauen-Bundesliga in Sinsheim war Bräuer auch als Landestrainer, Bundesstützpunkttrainer und als Nachwuchs-Nationaltrainer tätig. Nun soll er diesen gewaltigen Erfahrungsschatz beim SSC Karlsruhe einbringen. „Ich werde alles daran setzen mit meinen Ideen ein Teil der Erfolgsgeschichte ’Spitzenvolleyball in Karlsruhe’ zu werden und mit allen Beteiligten zusammen ein weiteres, positives Kapitel diesem Projekt hinzuzufügen,“ so der 52-Jährige. Am 2. Juli wird nun Bräuer das erste Mal das Training leiten, doch schon seit einiger Zeit, stehen Trainer und die Verantwortlichen beim SSC in regem Austausch. „Er ist unser absoluter Wunschkandidat. Nun sind wir froh, dass wir alle Details erfolgreich klären konnten und es nun mit der Teamvorbereitung richtig losgehen kann“ sagt Sportdirektor Diego Ronconi. „Stefan Bräuer und ich stehen in ständigem Kontakt um den Übergang möglichst reibungslos durchzuführen.“ Bereits ohne Cheftrainer hat für das Bundesliga-Team die Vorbereitung auf die kommende Saison, die im September beginnt, begonnen. „Organisiert von SSC-Trainerin Hana Völkel läuft bereits das Athletiktraining“, so Manager Alexander Burchartz. „Diesmal ist neben Kraft und Koordination auch Gerätturnen im Leistungszentrum der Kunstturn Region Karlsruhe mit im Programm. Mit der Besetzung des Trainerpostens rückt nun aber das Training mit Ball in der Halle in den Mittelpunkt. Dort werden dann auch weitere Kandidaten für den Bundesliga-Kader gesichtet“, so Burchartz weiter.

Ronconi verlässt SSC und bleibt doch
07.05.2018, 11:30 Uhr von Alex

Der bisherige Coach Diego Ronconi wird zum Saisonende den Posten als Trainer aus beruflichen Gründen abgeben. Gleichzeitig übernimmt Ronconi ab sofort die Rolle des Sportdirektor Spitzensport der Karlsruher. „Es ist für mich einfach an der Zeit nach so vielen Jahren im Spitzenvolleyball ein wenig kürzer zu treten und mehr aus dem Hintergrund zu agieren“, gibt Ronconi Einblicke in seine Beweggründe. Sein Übergang zu seinem Nachfolger – so überraschend er auch sein mag – wird in aller Ruhe und mit der benötigten Zeit erfolgen.

„Wir sind ihm zu höchstem Dank für das, was er für den Volleyball im SSC Karlsruhe geleistet hat, verpflichtet“, erklärt SSC-Abteilungsleiter Philipp Schätzle die überraschende Traineränderung und führt weiter auf: „Diego hat in den vergangenen drei Jahren in Karlsruhe etwas Besonderes geschaffen und ins Rollen gebracht, das den Aufstieg in Liga zwei zum mittelfristigen Ziel hatte. Das hat er bravourös geschafft.“ Nun, wo der Spitzenvolleyball sich in der Fächerstadt so langsam ausbreitet, wählt Ronconi den Schritt in den Hintergrund. Als Sportdirektor Spitzensport wird er nämlich nicht mehr an vorderster Front Woche für Woche seine Schützlinge motivieren, sondern dem SSC in beratender Funktion als sportlicher Direktor zur Verfügung stehen.

Das bedeutet also keinesfalls, dass sich Ronconi gänzlich aus dem Geschäft zurückzieht. Und genau das ist es auch, was Schätzle nicht in Unruhe verfallen lässt. Zwar verlieren die Karlsruher einen erstklassigen Trainer mit einer gehörigen Portion Know-How, gewinnen aber einen Funktionär dazu, der in Zukunft mindestens genauso wertvoll ist.

Trainersuche schon in vollem Gange

Am Mittwochabend bei der Saisonabschlusssitzung wurde auch die Mannschaft über den bevorstehenden Trainerwechsel informiert. Einen offiziellen Nachfolger gibt es noch nicht. Die ersten Gespräche fanden bereits statt“, so Teammanager Alexander Burchartz, der noch ergänzt: „Die Gespräche werden in den nächsten Wochen mit einem potenziellen Nachfolger intensiviert. Wir sind zuversichtlich, dass wir zusammen mit Ronconi und der Vereinsführung eine passende Lösung für die Zukunft finden werden.“ Dieser wird genau ins Anforderungsprofil der Karlsruher passen, die zusammen längerfristig das Projekt Spitzenvolleyball Schritt für Schritt in der Waldstadt weiter etablieren möchten.

SSC Karlsruhe belohnt sich gegen Unterhaching nicht
26.03.2018, 20:21 Uhr von Pressesprecher

Gegen die starke Reserve des TSV Unterhaching unterlagen die Karlsruher nach einer ordentlichen Leistung mit 0:3 (21:25, 24:26 und 22:25).

Wurden in der letzten Zeit die Karlsruher Auftritte oft kritisch bewertet, so haben sie am gegen Unterhaching II eine bisweilen mehr als ordentliche Vorstellung abgeliefert. Bedenkt man außerdem, wie viel Druck auf den SSC-Schultern lastet, macht es das Ganze eben auch nicht leichter. Denn im Kopf ist außerdem die prekäre Situation rund um Erstliga-Absteiger Hersching, der die Zweitliga-Konstellation ordentlich aufmischen könnten. Und trotz jener Vorzeichen präsentierten sich die Karlsruher in guter Verfassung. Angetrieben von einem guten Publikum, das dem angereisten Fanclub aus München Paroli bot, mussten die Karlsruher im ersten Satz aber von Beginn an einem Rückstand hinterherlaufen (3:6). Unterhaching hielt das Tempo hoch und ließ die Gastgeber nicht herankommen. So führten sie weiterhin mit 10:7, 15:12 und 22:20. Am Ende holten sich die Gäste den ersten Durchgang verdient mit 25:21.

Im zweiten Satz präsentierten sich die Karlsruher aggressiver. Bis zur 10:8-Führung konnten sie Unterhaching in Schach halten, dann folgte allerdings das 11:11. Von da an übernahm wieder der TSV das Kommando und konnte sich knapp auch den zweiten Satz mit 26:24 sichern. Auch in der letzten Partie fehlte es den Hausherren um Geburtstagskind Libero Benjamin Dollhofer nicht an Einsatzwille. Wieder gestaltete die Truppe von Diego Ronconi die Anfangsphase ausgeglichen, führte sogar eine Zeit lang – bis zum 10:9 bzw. 11:11. Danach gelang es den Münchnern die entscheidenden Momente für sich zu nutzen.

So holten sich die Gäste ebenfalls den dritten Durchgang und den 3:0-Erfolg. Am Ende standen Dollhofer und Co. ein weiteres Mal mit leeren Händen da. Doch dieses Mal konnten sich die SSC-Volleys gar nicht so viel vorwerfen. In einer schwierigen Saisonphase lieferten sie eine ordentliche Leistung ab, trafen aber auch auf einen stark aufgelegten Gegner. Nun sind es noch zwei Saisonspiele. Weiter geht es für den SSC am Samstag, den 07. April, gegen den SV Fellbach. Bis dahin sollte auch über den Härtefall Hersching Klarheit herrschen.

SSC Karlsruhe muss zu Hause gegen Unterhaching ran
24.03.2018, 10:16 Uhr von Pressesprecher

Diego Ronconi zeigte sich unmittelbar nach Ende sichtlich bedient. Aber das alles ist wieder Geschichte. „Wir haben das Spiel in Delitzsch aufgearbeitet“, versichert er. Die Devise für das vorletzte Heimspiel (Samstag 20 Uhr) der Zweitligasaison im OHG lautet „fokussiert, aber locker.“ Die SSC-Volleys sollen wieder die Balance zwischen Emotionen und der nötigen Konzentration finden.

Die Niederlage in Delitzsch hat rein von der aktuellen Situation der Karlsruher nichts geändert. Bei drei ausstehenden Spielen liegt der SSC sechs Punkte vor Delitzsch. Der kommende Gegner aus Unterhaching aber auch nur vier Punkte vorne. Das zeigt ein weiteres Mal, wie eng die Liga im Kern ist.

Für den kommenden Gegner TSV Unterhaching II sieht Ronconi vor allem bei eigenem Aufschlag und in der Blockarbeit spielerisches Verbesserungspotenzial. Das hat in den vergangenen Wochen und Monaten schon deutlich besser funktioniert.

Auch wenn der Vorsprung auf Delitzsch komfortabel scheint, dürfen sich die Karlsruher davon nicht blenden lassen. Denn zusätzliche Brisanz tragen die Nachrichten aus Herrsching in sich, dass der dort beheimatete Club sein Erstliga-Engagement überdenkt und durchaus in die 2. Bundesliga zurückziehen könnte. Dann säßen aktuell die Karlsruhe auf dem zusätzlichen Schleudersitz der Liga und mit der Niederlage in Delitzsch wird es schwer, von diesem Platz 10 noch wegzukommen – aber es ist durchaus möglich.

SSC Karlsruhe im direkten Duell gegen Delitzsch
17.03.2018, 13:36 Uhr von Pressesprecher

Nach einer mehr als dreiwöchigen Pause geht es gegen den direkten Konkurrenten GSVE Delitzsch. Nicht nur deshalb, weil der SSC in der Hinrunde Delitzsch mit 3:1 bezwungen hat, sondern aufgrund der Tabellenkonstellation verspricht das Duell am Samstag Unterhaltungswert. Die beiden Teams trennt zwar lediglich ein Platz in der Tabelle, dafür aber auch neun Punkte. Ein beruhigendes Polster aus Sicht der Karlsruher. Ausruhen ist dennoch nicht erlaubt. Denn wie verrückt die Liga sein kann, sollte zum Saisonende allmählig auch jeder gemerkt haben.

Insbesondere ein Blick auf die letzten Spiele zeigt, dass Delitzsch ein ernst zunehmender Gegner ist. Zwar konnten sie nur zwei der letzten fünf Spiele gewinnen, die aber gegen Rüsselsheim II (3:2) und Fellbach (3:1) eingefahren wurden.

Für den SSC ergibt sich unabhängig von Delitzsch in den letzten vier Spielen einerseits die Möglichkeit das eigene Punktekonto aufzustocken, gleichzeitig aber auch aufzupassen und die Konkurrenten aus der unteren Tabellenregion nicht näher kommen zu lassen. Die nun mehr als dreiwöchige Pause hat den SSC-Volleys jedenfalls die Chance gegeben tief durchzuatmen und sich auf die vier Aufgaben entsprechend vorzubereiten.

Gebrauchter Tag: SSC Karlsruhe verliert deutlich gegen Eltmann
26.02.2018, 16:12 Uhr von Pressesprecher

Es war wieder das andere Gesicht, dass die Zuschauer im OHG zu sehen bekamen. Der SSC traf auf einen erfahrenen Gegner, der sich vor allem durch eine niedrige Fehlerquote auszeichnete. Im Gegensatz dazu wirkten die Karlsruher im Gesamten völlig von der Rolle, keiner der Akteure erreichte annähernd Normalform. „Dennoch war das keine Überraschung heute“, stellte Ronconi nach der Begegnung fest. Das Spiel war schlicht das Abbild der Saison. Auf gute Auftritte folgen schwache – die Frage der Konstanz ist ein unermüdlicher Begleiter bei den SSC-Volleys. Nach den zuletzt mehr als guten Auftritten sollte die Niederlage aber auch nicht zu hoch eingeordnet werden, wie Ronconi klarstellte: „Dieses Spiel hat keinen Mehrwert und wir werden es schnell abhaken.“ Den Karlsruhern bleiben nun noch vier Spiele bis zum Saisonende. Genug Zeit also, um die fehlende Konstanz wieder abzurufen. Die nächste Gelegenheit dazu: Das schwere Auswärtsspiel in Delitzsch nächsten Samstag (20 Uhr).

Meister Eltmann im OHG zu Gast: SSC will Serie fortführen
23.02.2018, 09:38 Uhr von Pressesprecher

Genauer gesagt wollen die Karlsruher ihre gute Serie von drei Siegen in Folge fortführen. Daran soll auch der vergleichbar große Name des Gegners aus Eltmann (letztjähriger Meister) nichts ändern.

Einerseits befindet sich SSC-Coach Diego Ronconi im Moment in einer komfortablen Position. Drei Siege am Stück und das Gefühl, dass seine Jungs den richtigen Drive gefunden haben. Vor dem Duell gegen Eltmann ist ihm deshalb alles andere als Angst und Bange. Der Aufwärtstrend ist klar erkennbar, auch wenn Elemente wie Aufschlag Block und Abwehr noch verbessert werden müssen. „Wir müssen jetzt weitermachen“, verlangt Ronconi kurz und knapp. Nach den Erfolgen über Rüsselsheim und Schwaig haben die Karlsruher endlich gezeigt, dass die vermisste Stabilität doch vorhanden ist.

Vor dem bevorstehenden Duell gegen den amtierenden Meister haben die SSC-Volleys aber eine zusätzliche Herausforderung vor der Brust: die andere Erwartungshaltung. In den letzten Wochen und Monaten wiederholte Ronconi nahezu gebetsmühlenartig, wie eng die Liga ist und das alles passieren kann. Nun, nach den Auftritten der vergangenen Wochen ist auch die Erwartungshaltung eine andere.

Beruhigend also, dass der Coach beim Bewältigen der kleinen und größeren Hürden auf einen nahezu kompletten Kader zurückgreifen kann. Einzig Thomas Fürst (Sprunggelenk) steht für das Wochenende noch nicht zur Verfügung. Ansonsten steht der veränderten Erwartungshaltung nichts im Weg, sie auch in die Tat umzusetzen.

Spitzenreiter geschlagen: SSC triumphiert in Schwaig
19.02.2018, 20:37 Uhr von Pressesprecher

Dennoch war die Freude bei den Karlsruhern natürlich entsprechend groß. Mit aktuell 33 Punkten rangieren die SSC-Volleys nun auf Platz Sechs in der Zweiten Bundesliga – haben aber durchaus auch im Auge, dass der Klassenerhalt noch lange nicht in trockenen Tüchern ist. Seit mehreren Wochen ist es immer die gleiche Laier, die Ronconi den Medienvertretern an Auskunft gibt. Die Liga ist ausgeglichen, nahezu jeder kann jeden schlagen. Dass es den Karlsruhern aber noch nicht so oft gelungen ist, dieses theoretische Wissen auch in Punkte umzumünzen, wurmte zuletzt auch Ronconi. Nun zeigte der SSC aber sein gutes Gesicht, sein erfolgreiches. Am Sonntagnachmittag stach die zuletzt sprießende mannschaftliche Geschlossenheit erneut heraus. Die Spitzenreiter aus Schwaig zeigte sich bereits von Beginn an von der Karlsruher Kompaktheit angetan. Ronconi ließ die gleiche Startformation beginnen, die vor Wochenfrist bereits den Tabellenvierten Rüsselsheim bezwang. Gleich in den ersten Bällen machten die SSC-Volleys viel Druck. Und mit jeder langen Rally stieg das Selbstbewusstsein der Gäste an. Folgerichtig holten sie sich die ersten beiden Sätze mit 25:23 und 25:22.

Schwaig schien angeknockt. Viele eigene Fehler rundeten den Auftritt vor eigener Kulisse ab. Und beim SSC gönnte sich sogar der zuletzt stark aufspielende Lukas Jaeger eine kleine Verschnaufpause und verhalf Youngster und Diagonalangreifer Felix Roos so ab Mitte des zweiten Satzes zu seinem bis dato längsten Einsatz im Trikot des SSC. Roos erledigte seine Sache mehr als gut. Tatkräftige Unterstützung bekam er zusätzlich vom überragenden Mittelblocker Stefan Pfeffinger und MVP Markus Wintergerst.

Durch den dominierenden Auftritt brachen die Karlsruher im letzten Satz endgültig den Widerstand der Gastgeber. Die Konzentration der Hausherren schwand merklich während unbeeindruckt weiterspielende Karlsruher mit 25:19 den Satz und somit den 3:0-Erfolg vollendeten. Ein wichtiger Sieg für den SSC im Kampf um den Klassenerhalt, der aber alles andere als eine Überraschung ist. Nun kommt am kommenden Samstag der amtierende Meister der 2. Bundesliga Süd, die Oshino Volleys aus Eltmann, ins Karlsruher Otto-Hahn-Gymnasium. Anpfiff ist um 20 Uhr.

Zu Gast beim Spitzenreiter: SSC Karlsruhe fordert Schwaig
17.02.2018, 11:08 Uhr von Pressesprecher

„Die oberen Teams sind nicht besser, sie rufen einfach häufiger ihr Potenzial ab“, wiederholt Ronconi eindringlich. Deshalb erwartet er am Sonntag eine enge Kiste, der Tabellenrang spielt da keine Rolle.

Im Hinspiel lieferten die Karlsruher schon eine beachtliche Vorstellung ab, verloren dann aber letztlich trotzdem mit 1:3. Dabei gewannen sie den ersten Satz sogar mit 25:17. „Von der Spielanlage liegen sie uns“, gibt Ronconi die Karlsruher Angriffslust deutlich zu verstehen. Nicht von ungefähr, hat der SSC zuletzt zweimal in Folge gewinnen können. Die jüngste Serie macht Hunger auf mehr. Um allerdings in Schwaig zu bestehen muss im Vergleich zur letzten Woche gegen Rüsselsheim II (3:1) noch einmal eine Schippe drauf. „Wir müssen im Aufschlag mehr Druck entwickeln und uns im Feld und in der Blockabwehr verbessern“, gibt Ronconi die Richtung vor, der ein spannendes Spiel erwartet.

Dazu trägt auch die Start-Formation zu, die sich in den letzten Wochen immer mehr herauskristallisiert hat. Personell muss der SSC nur auf Thomas Fürst verzichten, der im Training umgeknickt ist. Mögliche Gründe für Rotationen gibt es im Moment aber sowieso nicht. Und Zeit für Experimente schon gar nicht, es geht um Ergebnisse und Punkte – auch beim Tabellenführer in Schwaig.

SSC Karlsruhe bestätigt Heimserie gegen Rüsselsheim II
12.02.2018, 16:55 Uhr von Pressesprecher

Kurz zuvor hatte der SSC Karlsruhe die TG Rüsselsheim II mit 3:1 bezwungen und bleibt damit weiterhin in eigener Halle gegen die Gäste ungeschlagen. Dennoch ist der Sieg alles andere als selbstverständlich.

Einen Beitrag zum Erfolg haben dabei mehrere Faktoren geleistet. Mit Thomas Heidebrecht hatten die Karlsruher einen überragenden Zuspieler in ihren Reihen, der die Partie intelligent lenkte. In Markus Wintergerst und Lukas Jaeger (MVP) strahlten außerdem gleich zwei Akteure ungemeine Offensivpower aus, die wiederum von einem guten Mittelblock durch Thorben Sandmeier und Stefan Pfeffinger tatkräftig unterstützt wurden.

Die ersten zwei Sätze gehörten den Karlsruhern. Von Beginn an merkte man in der OHG, dass der SSC bereit war einiges in das Spiel zu investieren. Der verdiente Lohn kam schnell. Immer wieder ergaben sich längere Rallys, die die SSC-Volleys zumeist für sich entscheiden konnten. Psychisch dadurch noch stärker geworden, sicherten sich die Jungs von Ronconi die ersten beiden Durchgänge folgerichtig mit 25:21 und 25:20. Wer zu diesem Zeitpunkt von einer Überraschung sprechen wollte, durfte das gerne tun.

Ronconi weiß aber, dass „die Unterschiede zwischen Platz eins und zehn in dieser Liga Tagesform abhängig sind.“ Und wie schwankend die sein kann zeigte bereits der dritte Satz, den die Gäste aus Rüsselsheim knapp mit 28:26 für sich entschieden. Das Nervenkostüm der Karlsruher erwies sich aber an diesem Abend als stark genug. Die letzten Wochen der Instabilität und Inkonstanz schienen sich bewährt zu haben. Denn Heidebrecht und Co. legten noch einmal zu und holten sich am Ende mit 25:19 den Satz und einen mehr als wichtigen 3:1-Erfolg.

Heimserie bestätigen: SSC empfängt Rüsselsheim II
10.02.2018, 10:01 Uhr von Pressesprecher

Selbst gegen die vorderen Teams aus der 2. Bundesliga sind die Jungs von Diego Ronconi im Stande mitzuhalten. Nach vielen Floskeln und Parolen sollen nun im Rückspiel gegen die TG Rüsselsheim II am Samstag (20 Uhr) im OHG Taten folgen.

Die 0:3-Hinspielniederlage schmerzt dabei noch immer, wie Ronconi durchblicken lässt: „Das war eines unserer schlechtesten Hinrundenspielen, die wir abgeliefert haben.“ Ohne Zweifel handelt es sich bei der Reserve der United Volleys Rhein-Main um eine mehr als gute Mannschaft, doch gerade zu Hause rechnen sich die SSC-Volleys nun einiges aus. Denn wenn man ganz genau ist, sind die Karlsruher im OHG in allen Wettbewerben gegen Rüsselsheim bislang ungeschlagen. „Die Duelle gegen die TG liegen uns daheim“, heizt Ronconi vor dem Duell nochmal ein.

Ändern kann daran auch nicht das nicht ganz optimale vergangene Wochenende aus Karlsruher Sicht, dass zumindest mit einem glatten 3:0-Erfolg gegen Frankfurt abgeschlossen wurde. Dabei könnte der Wirkung des Erfolges doch größer wiegen als vermutet. Die SSC-Volleys haben gegen das Volleyball-Internat gezeigt, dass sie sowohl kompromisslos als auch abgeklärt sein können. Alles Fähigkeiten, die sie in den letzten Wochen nur spärlich vorweisen konnten. Ob dabei Diagonalangreifer Jens Sandmeier (Krankheit) mitmischen kann ist derweil noch immer fraglich und entscheidet sich kurzfristig.

Angeführt von der gewonnenen Hoffnung soll die inoffizielle Serie gegen Rüsselsheim am Samstag fortgeführt werden – mit oder ohne Sandmeier.

Doppelspieltag Nummer zwei: SSC wieder mit Sieg und Niederlage
05.02.2018, 17:44 Uhr von Pressesprecher

Nachdem am Samstag die Karlsruher zunächst gegen Mainz-Gonsenheim mit 0:3 baden gingen, rehabilitierten sich die SSC-Volleys mit einem starken 3:0 gegen das Volleyball-Internat aus Frankfurt.

Am Samstag gab es für den SSC in Mainz-Gonsenheim ein 0:3 (29:31, 14:25 und 20:25). Dass die Karlsruher im Moment alles andere als eine gute Phase haben, ist keine Überraschung. Mit zu vielen unnötigen eigenen Fehlern sabotieren die SSC-Volleys ihr eigenes Spiel. Gegen Mainz passierte es schon wieder. Im ersten Satz lag die Truppe von Coach Diego Ronconi aussichtsreich mit 24:22 in Front, um kurz vor dem entscheidenden Punktgewinn mit einer Serie von ungezwungenen Fehlern den Satz mit 29:31 abzugeben. Der Einbruch nahm seinen Lauf und machte auch im zweiten Durchgang nicht Halt. Eine sehr schwache Vorstellung ließ die Hausherren einen ungefährdeten 25:14-Satzsieg einfahren. Erst im dritten Satz kamen die Karlsruher wieder auf. Doch auch dieses Mal versagten die eigenen Fähigkeiten in den Schlüsselmomenten. Mainz verwandelte mit dem 25:20 zum 3:0-Erfolg.

Glatter 3:0-Erfolg in Frankfurt

Dieses Duell hatte die Karlsruher im Vorfeld aufhorchen lassen, denn Frankfurt schlug in den letzten Spielen sowohl Mainz als auch Leipzig. Für die Karlsruher schien das der perfekte Moment, um sich mental endlich Luft zu verschaffen. Nach einem konstanten und über weite Strecken kontrollierten Auftritt siegten die SSC-Volleys gegen die Frankfurter mit 3:0 (25:20, 25:21 und 25:18). Es war der Befreiungsschlag, der so dringend notwendig gewesen ist.

Vom ersten Ball weg haben die Jungs von Diego Ronconi keine Zweifel streuen wollen, wer das Parkett als Sieger verlässt. Frankfurt fand zwar immer wieder durch den Jugend-Nationalspieler Louis Kunstmann ein Mittel gegen die gut aufgelegten Karlsruher, doch der Mittelblocker allein war letztlich nicht genug. Bei den Karlsruhern zog Zuspieler Thomas Heidebrecht (MVP) geschickt die Fäden und bearbeitete mit guten Angaben die Frankfurter Defensive. Die Hausherren lauerten beinahe die gesamte Partie auf Fehler der Gäste, doch die gab es nicht. Ronconi und Co. hatten die ersten zwei Sätze komplett im Griff. Kurzzeitig schien der dritte Durchgang ein wenig enger zu werden. Doch auch aus dieser Drucksituation fanden die Karlsruher die richtige Lösung.

Am Ende stand ein glatter Dreisatzerfolg, der den Karlsruhern für die kommenden Wochen das benötigte Selbstvertrauen liefern sollte. Einmal die eigenen Fehler abgestellt und schon scheint das eigene Spiel zu fruchten.

Nächster Doppelspieltag: SSC Karlsruhe muss nach Mainz und Frankfurt
03.02.2018, 09:15 Uhr von Pressesprecher

Dieses Mal muss der SSC samstags zunächst nach Mainz (19 Uhr), bevor es am Sonntag nach Frankfurt (15 Uhr) geht.

Beide Spiele versprechen eine gewisse Brisanz für die Karlsruher. In der Vorrunde gelangen den SSC-Volleys nämlich jeweils zwei 3:0-Erfolge. Gemessen an diesen Erfolgen und an vorhandenen Potenzial treten sie nun also zu den Rückspielen an. „Damals war es bereits ein knappes Spiel gegen Mainz, das hat aktuell nichts mehr damit zu tun“, gibt Coach Diego Ronconi direkt vor der Partie gegen den Tabellenachten unmissverständlich zu verstehen. Für die Karlsruher, aktuell Zehnter, kommen nun die Spiele, die laut Ronconi „entscheiden, wo es hingeht.“ Der unmittelbare Tabellennachbar aus Mainz wird sich gewiss einiges für das Duell ausrechnen. Im Hinspiel blieb den Zuschauern besonders der denkwürdige dritte Satz in Erinnerung, den der SSC damals mit 38:36 für sich entscheiden konnte.

Nach dem Duell gegen Mainz folgt am Sonntag das Aufeinandertreffen mit dem Volleyball-Internat aus Frankfurt. Auch das konnten die SSC-Volleys in der Hinrunde relativ souverän mit 3:0 für sich entscheiden. Gerade aber im neuen Jahr präsentiert sich die junge Truppe in guter Verfassung. Aus den ersten vier Spielen konnten die Frankfurter davon zwei gewinnen, unter anderem eben gegen Mainz (3:1) und Leipzig (3:1) am letzten Wochenende.

Personell haben die Karlsruher sowohl positives als auch negatives zu vermelden. Außenangreifer Lukas Jaeger ist nach seiner Verletzung wieder fit und trainierte unter der Woche voll mit. Dagegen fällt mit Jens Sandmeier (Krankheit) ein wichtiger Angriffsspieler wahrscheinlich aus. Die Breite im Kader erlaubt es den SSC-Volleys aber auch diese Hürden erfolgreich zu nehmen. Hoffentlich so erfolgreich wie möglich.

Doppelspieltag: SSC Karlsruhe mit Sieg und Niederlage
29.01.2018, 20:36 Uhr von Pressesprecher

Die Volleyballer des SSC Karlsruhe haben am Sonntagnachmittag zu Hause gegen den FT 1844 Freiburg mit 1:3 (25:20, 18:25, 25:25 und 23:25) verloren. Tags zuvor setzten sich die Karlsruher gegen die YoungStars Friedrichshafen mit 3:1 durch.

Start in den Doppelspieltag

Das Duell gegen die YoungStars aus Friedrichshafen gehörte zu den Spielen, die du nicht verlieren darfst. Und genau das haben die Karlsruher - mit mehr Mühe als erwartet - auch umgesetzt. Mit 3:1 schlugen sie die Nachwuchstruppe vom Bodensee.

Der Beginn verlief eigentlich nach Plan. Recht schnell schafften die SSC-Volleys einen kleinen Vorsprung herauszuspielen, der mit der Zeit immer größer wurde. Eine 8:0-Serie besiegelte dann auch schnell den 25:11-Satzgewinn. Im zweiten Durchgang folgte allerdings die Ernüchterung. Die Karlsruher verloren eine gewisse Grundspannung und bauten die YoungStars merklich auf. Mit jedem gewonnenen Ball steigerte sich das Selbstbewusstsein der jungen Garde. Karlsruhe musste den Satz mit 20:25 abgeben und sich in den nächsten zwei Durchgängen gehörig ins Zeug legen, um die Friedrichshafener psychisch wieder knacken. Im Laufe des dritten Satzes klappte das endlich. Die SSC-Volleys präsentierten aber noch immer nicht ihr gewohntes Volleyball. Am Ende durften sie sich trotzdem über einen relativ souveränen 3:1-Erfolg freuen.

Derby geht erneut an Freiburg

Die zweite Auflage des „Badenderbys“ wollten die SSC-Volleys unbedingt für sich entscheiden. Angesichts des ersten Satzes konnten sie sich auch ernsthafte Hoffnungen machen. Allerdings bewiesen die Breisgauer an diesem Tag die größere Stärke. Unter dem Strich geht der 3:1-Erfolg in Ordnung.

„Es ist ärgerlich, dass wir keinen Punkt mitnehmen“, zeigte sich SSC-Libero Benny Dollhofer ein wenig unglücklich nach Ende des Spiels, um im Gegenzug aber auch klarzustellen: „Wir haben heute trotzdem nicht schlecht gespielt, es hat wie so oft an Souveränität gefehlt.“ Das sahen auch die Zuschauer in der mehr als gut besetzten OHG-Halle. Dazu starteten die SSC-Volleys gleich auch höchst engagiert in die erste Partie. Ohne große Anlaufprobleme akklimatisierten sich die Jungs von Diego Ronconi und holten den ersten Durchgang mit 25:20. Der zweite Satz ging aber postwendend an die Breisgauer, die insgesamt eine sehr geschlossene Leistung darboten. Ohne ihren besten Angreifer Marcus Gensitz kamen die Freiburger aber trotzdem bestens zurecht, die strukturelle Umstellung im Spiel der Gäste schien zu fruchten. Deutlich mit 18:25 musste der SSC den Satz abgeben.

Die nächsten zwei Durchgänge waren dann aber ein ebenürtiger Fight. „Wir sind immer wieder gut ins Spiel gekommen“, erkannte Dollhofer durchaus positive Momente seines Teams. Doch mehr als die positiven Momente blieb am Ende doch nicht. Denn die Sätze drei und vier gingen jeweils mit 25:23 an die Freiburger, die somit auch das zweite „Badenderby“ zu ihren Gunsten entscheiden konnten.

Viel vorzuwerfen haben sich die Karlsruher jedoch nicht, außer diesen Punkt mit der fehlenden Souveränität. Der sollte bald aber wieder da sein.