SSC Karlsruhe belohnt sich gegen Unterhaching nicht
26.03.2018, 20:21 Uhr von Pressesprecher

Gegen die starke Reserve des TSV Unterhaching unterlagen die Karlsruher nach einer ordentlichen Leistung mit 0:3 (21:25, 24:26 und 22:25).

Wurden in der letzten Zeit die Karlsruher Auftritte oft kritisch bewertet, so haben sie am gegen Unterhaching II eine bisweilen mehr als ordentliche Vorstellung abgeliefert. Bedenkt man außerdem, wie viel Druck auf den SSC-Schultern lastet, macht es das Ganze eben auch nicht leichter. Denn im Kopf ist außerdem die prekäre Situation rund um Erstliga-Absteiger Hersching, der die Zweitliga-Konstellation ordentlich aufmischen könnten. Und trotz jener Vorzeichen präsentierten sich die Karlsruher in guter Verfassung. Angetrieben von einem guten Publikum, das dem angereisten Fanclub aus München Paroli bot, mussten die Karlsruher im ersten Satz aber von Beginn an einem Rückstand hinterherlaufen (3:6). Unterhaching hielt das Tempo hoch und ließ die Gastgeber nicht herankommen. So führten sie weiterhin mit 10:7, 15:12 und 22:20. Am Ende holten sich die Gäste den ersten Durchgang verdient mit 25:21.

Im zweiten Satz präsentierten sich die Karlsruher aggressiver. Bis zur 10:8-Führung konnten sie Unterhaching in Schach halten, dann folgte allerdings das 11:11. Von da an übernahm wieder der TSV das Kommando und konnte sich knapp auch den zweiten Satz mit 26:24 sichern. Auch in der letzten Partie fehlte es den Hausherren um Geburtstagskind Libero Benjamin Dollhofer nicht an Einsatzwille. Wieder gestaltete die Truppe von Diego Ronconi die Anfangsphase ausgeglichen, führte sogar eine Zeit lang – bis zum 10:9 bzw. 11:11. Danach gelang es den Münchnern die entscheidenden Momente für sich zu nutzen.

So holten sich die Gäste ebenfalls den dritten Durchgang und den 3:0-Erfolg. Am Ende standen Dollhofer und Co. ein weiteres Mal mit leeren Händen da. Doch dieses Mal konnten sich die SSC-Volleys gar nicht so viel vorwerfen. In einer schwierigen Saisonphase lieferten sie eine ordentliche Leistung ab, trafen aber auch auf einen stark aufgelegten Gegner. Nun sind es noch zwei Saisonspiele. Weiter geht es für den SSC am Samstag, den 07. April, gegen den SV Fellbach. Bis dahin sollte auch über den Härtefall Hersching Klarheit herrschen.

SSC Karlsruhe muss zu Hause gegen Unterhaching ran
24.03.2018, 10:16 Uhr von Pressesprecher

Diego Ronconi zeigte sich unmittelbar nach Ende sichtlich bedient. Aber das alles ist wieder Geschichte. „Wir haben das Spiel in Delitzsch aufgearbeitet“, versichert er. Die Devise für das vorletzte Heimspiel (Samstag 20 Uhr) der Zweitligasaison im OHG lautet „fokussiert, aber locker.“ Die SSC-Volleys sollen wieder die Balance zwischen Emotionen und der nötigen Konzentration finden.

Die Niederlage in Delitzsch hat rein von der aktuellen Situation der Karlsruher nichts geändert. Bei drei ausstehenden Spielen liegt der SSC sechs Punkte vor Delitzsch. Der kommende Gegner aus Unterhaching aber auch nur vier Punkte vorne. Das zeigt ein weiteres Mal, wie eng die Liga im Kern ist.

Für den kommenden Gegner TSV Unterhaching II sieht Ronconi vor allem bei eigenem Aufschlag und in der Blockarbeit spielerisches Verbesserungspotenzial. Das hat in den vergangenen Wochen und Monaten schon deutlich besser funktioniert.

Auch wenn der Vorsprung auf Delitzsch komfortabel scheint, dürfen sich die Karlsruher davon nicht blenden lassen. Denn zusätzliche Brisanz tragen die Nachrichten aus Herrsching in sich, dass der dort beheimatete Club sein Erstliga-Engagement überdenkt und durchaus in die 2. Bundesliga zurückziehen könnte. Dann säßen aktuell die Karlsruhe auf dem zusätzlichen Schleudersitz der Liga und mit der Niederlage in Delitzsch wird es schwer, von diesem Platz 10 noch wegzukommen – aber es ist durchaus möglich.

SSC Karlsruhe im direkten Duell gegen Delitzsch
17.03.2018, 13:36 Uhr von Pressesprecher

Nach einer mehr als dreiwöchigen Pause geht es gegen den direkten Konkurrenten GSVE Delitzsch. Nicht nur deshalb, weil der SSC in der Hinrunde Delitzsch mit 3:1 bezwungen hat, sondern aufgrund der Tabellenkonstellation verspricht das Duell am Samstag Unterhaltungswert. Die beiden Teams trennt zwar lediglich ein Platz in der Tabelle, dafür aber auch neun Punkte. Ein beruhigendes Polster aus Sicht der Karlsruher. Ausruhen ist dennoch nicht erlaubt. Denn wie verrückt die Liga sein kann, sollte zum Saisonende allmählig auch jeder gemerkt haben.

Insbesondere ein Blick auf die letzten Spiele zeigt, dass Delitzsch ein ernst zunehmender Gegner ist. Zwar konnten sie nur zwei der letzten fünf Spiele gewinnen, die aber gegen Rüsselsheim II (3:2) und Fellbach (3:1) eingefahren wurden.

Für den SSC ergibt sich unabhängig von Delitzsch in den letzten vier Spielen einerseits die Möglichkeit das eigene Punktekonto aufzustocken, gleichzeitig aber auch aufzupassen und die Konkurrenten aus der unteren Tabellenregion nicht näher kommen zu lassen. Die nun mehr als dreiwöchige Pause hat den SSC-Volleys jedenfalls die Chance gegeben tief durchzuatmen und sich auf die vier Aufgaben entsprechend vorzubereiten.

Gebrauchter Tag: SSC Karlsruhe verliert deutlich gegen Eltmann
26.02.2018, 16:12 Uhr von Pressesprecher

Es war wieder das andere Gesicht, dass die Zuschauer im OHG zu sehen bekamen. Der SSC traf auf einen erfahrenen Gegner, der sich vor allem durch eine niedrige Fehlerquote auszeichnete. Im Gegensatz dazu wirkten die Karlsruher im Gesamten völlig von der Rolle, keiner der Akteure erreichte annähernd Normalform. „Dennoch war das keine Überraschung heute“, stellte Ronconi nach der Begegnung fest. Das Spiel war schlicht das Abbild der Saison. Auf gute Auftritte folgen schwache – die Frage der Konstanz ist ein unermüdlicher Begleiter bei den SSC-Volleys. Nach den zuletzt mehr als guten Auftritten sollte die Niederlage aber auch nicht zu hoch eingeordnet werden, wie Ronconi klarstellte: „Dieses Spiel hat keinen Mehrwert und wir werden es schnell abhaken.“ Den Karlsruhern bleiben nun noch vier Spiele bis zum Saisonende. Genug Zeit also, um die fehlende Konstanz wieder abzurufen. Die nächste Gelegenheit dazu: Das schwere Auswärtsspiel in Delitzsch nächsten Samstag (20 Uhr).

Meister Eltmann im OHG zu Gast: SSC will Serie fortführen
23.02.2018, 09:38 Uhr von Pressesprecher

Genauer gesagt wollen die Karlsruher ihre gute Serie von drei Siegen in Folge fortführen. Daran soll auch der vergleichbar große Name des Gegners aus Eltmann (letztjähriger Meister) nichts ändern.

Einerseits befindet sich SSC-Coach Diego Ronconi im Moment in einer komfortablen Position. Drei Siege am Stück und das Gefühl, dass seine Jungs den richtigen Drive gefunden haben. Vor dem Duell gegen Eltmann ist ihm deshalb alles andere als Angst und Bange. Der Aufwärtstrend ist klar erkennbar, auch wenn Elemente wie Aufschlag Block und Abwehr noch verbessert werden müssen. „Wir müssen jetzt weitermachen“, verlangt Ronconi kurz und knapp. Nach den Erfolgen über Rüsselsheim und Schwaig haben die Karlsruher endlich gezeigt, dass die vermisste Stabilität doch vorhanden ist.

Vor dem bevorstehenden Duell gegen den amtierenden Meister haben die SSC-Volleys aber eine zusätzliche Herausforderung vor der Brust: die andere Erwartungshaltung. In den letzten Wochen und Monaten wiederholte Ronconi nahezu gebetsmühlenartig, wie eng die Liga ist und das alles passieren kann. Nun, nach den Auftritten der vergangenen Wochen ist auch die Erwartungshaltung eine andere.

Beruhigend also, dass der Coach beim Bewältigen der kleinen und größeren Hürden auf einen nahezu kompletten Kader zurückgreifen kann. Einzig Thomas Fürst (Sprunggelenk) steht für das Wochenende noch nicht zur Verfügung. Ansonsten steht der veränderten Erwartungshaltung nichts im Weg, sie auch in die Tat umzusetzen.

Spitzenreiter geschlagen: SSC triumphiert in Schwaig
19.02.2018, 20:37 Uhr von Pressesprecher

Dennoch war die Freude bei den Karlsruhern natürlich entsprechend groß. Mit aktuell 33 Punkten rangieren die SSC-Volleys nun auf Platz Sechs in der Zweiten Bundesliga – haben aber durchaus auch im Auge, dass der Klassenerhalt noch lange nicht in trockenen Tüchern ist. Seit mehreren Wochen ist es immer die gleiche Laier, die Ronconi den Medienvertretern an Auskunft gibt. Die Liga ist ausgeglichen, nahezu jeder kann jeden schlagen. Dass es den Karlsruhern aber noch nicht so oft gelungen ist, dieses theoretische Wissen auch in Punkte umzumünzen, wurmte zuletzt auch Ronconi. Nun zeigte der SSC aber sein gutes Gesicht, sein erfolgreiches. Am Sonntagnachmittag stach die zuletzt sprießende mannschaftliche Geschlossenheit erneut heraus. Die Spitzenreiter aus Schwaig zeigte sich bereits von Beginn an von der Karlsruher Kompaktheit angetan. Ronconi ließ die gleiche Startformation beginnen, die vor Wochenfrist bereits den Tabellenvierten Rüsselsheim bezwang. Gleich in den ersten Bällen machten die SSC-Volleys viel Druck. Und mit jeder langen Rally stieg das Selbstbewusstsein der Gäste an. Folgerichtig holten sie sich die ersten beiden Sätze mit 25:23 und 25:22.

Schwaig schien angeknockt. Viele eigene Fehler rundeten den Auftritt vor eigener Kulisse ab. Und beim SSC gönnte sich sogar der zuletzt stark aufspielende Lukas Jaeger eine kleine Verschnaufpause und verhalf Youngster und Diagonalangreifer Felix Roos so ab Mitte des zweiten Satzes zu seinem bis dato längsten Einsatz im Trikot des SSC. Roos erledigte seine Sache mehr als gut. Tatkräftige Unterstützung bekam er zusätzlich vom überragenden Mittelblocker Stefan Pfeffinger und MVP Markus Wintergerst.

Durch den dominierenden Auftritt brachen die Karlsruher im letzten Satz endgültig den Widerstand der Gastgeber. Die Konzentration der Hausherren schwand merklich während unbeeindruckt weiterspielende Karlsruher mit 25:19 den Satz und somit den 3:0-Erfolg vollendeten. Ein wichtiger Sieg für den SSC im Kampf um den Klassenerhalt, der aber alles andere als eine Überraschung ist. Nun kommt am kommenden Samstag der amtierende Meister der 2. Bundesliga Süd, die Oshino Volleys aus Eltmann, ins Karlsruher Otto-Hahn-Gymnasium. Anpfiff ist um 20 Uhr.

Zu Gast beim Spitzenreiter: SSC Karlsruhe fordert Schwaig
17.02.2018, 11:08 Uhr von Pressesprecher

„Die oberen Teams sind nicht besser, sie rufen einfach häufiger ihr Potenzial ab“, wiederholt Ronconi eindringlich. Deshalb erwartet er am Sonntag eine enge Kiste, der Tabellenrang spielt da keine Rolle.

Im Hinspiel lieferten die Karlsruher schon eine beachtliche Vorstellung ab, verloren dann aber letztlich trotzdem mit 1:3. Dabei gewannen sie den ersten Satz sogar mit 25:17. „Von der Spielanlage liegen sie uns“, gibt Ronconi die Karlsruher Angriffslust deutlich zu verstehen. Nicht von ungefähr, hat der SSC zuletzt zweimal in Folge gewinnen können. Die jüngste Serie macht Hunger auf mehr. Um allerdings in Schwaig zu bestehen muss im Vergleich zur letzten Woche gegen Rüsselsheim II (3:1) noch einmal eine Schippe drauf. „Wir müssen im Aufschlag mehr Druck entwickeln und uns im Feld und in der Blockabwehr verbessern“, gibt Ronconi die Richtung vor, der ein spannendes Spiel erwartet.

Dazu trägt auch die Start-Formation zu, die sich in den letzten Wochen immer mehr herauskristallisiert hat. Personell muss der SSC nur auf Thomas Fürst verzichten, der im Training umgeknickt ist. Mögliche Gründe für Rotationen gibt es im Moment aber sowieso nicht. Und Zeit für Experimente schon gar nicht, es geht um Ergebnisse und Punkte – auch beim Tabellenführer in Schwaig.

SSC Karlsruhe bestätigt Heimserie gegen Rüsselsheim II
12.02.2018, 16:55 Uhr von Pressesprecher

Kurz zuvor hatte der SSC Karlsruhe die TG Rüsselsheim II mit 3:1 bezwungen und bleibt damit weiterhin in eigener Halle gegen die Gäste ungeschlagen. Dennoch ist der Sieg alles andere als selbstverständlich.

Einen Beitrag zum Erfolg haben dabei mehrere Faktoren geleistet. Mit Thomas Heidebrecht hatten die Karlsruher einen überragenden Zuspieler in ihren Reihen, der die Partie intelligent lenkte. In Markus Wintergerst und Lukas Jaeger (MVP) strahlten außerdem gleich zwei Akteure ungemeine Offensivpower aus, die wiederum von einem guten Mittelblock durch Thorben Sandmeier und Stefan Pfeffinger tatkräftig unterstützt wurden.

Die ersten zwei Sätze gehörten den Karlsruhern. Von Beginn an merkte man in der OHG, dass der SSC bereit war einiges in das Spiel zu investieren. Der verdiente Lohn kam schnell. Immer wieder ergaben sich längere Rallys, die die SSC-Volleys zumeist für sich entscheiden konnten. Psychisch dadurch noch stärker geworden, sicherten sich die Jungs von Ronconi die ersten beiden Durchgänge folgerichtig mit 25:21 und 25:20. Wer zu diesem Zeitpunkt von einer Überraschung sprechen wollte, durfte das gerne tun.

Ronconi weiß aber, dass „die Unterschiede zwischen Platz eins und zehn in dieser Liga Tagesform abhängig sind.“ Und wie schwankend die sein kann zeigte bereits der dritte Satz, den die Gäste aus Rüsselsheim knapp mit 28:26 für sich entschieden. Das Nervenkostüm der Karlsruher erwies sich aber an diesem Abend als stark genug. Die letzten Wochen der Instabilität und Inkonstanz schienen sich bewährt zu haben. Denn Heidebrecht und Co. legten noch einmal zu und holten sich am Ende mit 25:19 den Satz und einen mehr als wichtigen 3:1-Erfolg.

Heimserie bestätigen: SSC empfängt Rüsselsheim II
10.02.2018, 10:01 Uhr von Pressesprecher

Selbst gegen die vorderen Teams aus der 2. Bundesliga sind die Jungs von Diego Ronconi im Stande mitzuhalten. Nach vielen Floskeln und Parolen sollen nun im Rückspiel gegen die TG Rüsselsheim II am Samstag (20 Uhr) im OHG Taten folgen.

Die 0:3-Hinspielniederlage schmerzt dabei noch immer, wie Ronconi durchblicken lässt: „Das war eines unserer schlechtesten Hinrundenspielen, die wir abgeliefert haben.“ Ohne Zweifel handelt es sich bei der Reserve der United Volleys Rhein-Main um eine mehr als gute Mannschaft, doch gerade zu Hause rechnen sich die SSC-Volleys nun einiges aus. Denn wenn man ganz genau ist, sind die Karlsruher im OHG in allen Wettbewerben gegen Rüsselsheim bislang ungeschlagen. „Die Duelle gegen die TG liegen uns daheim“, heizt Ronconi vor dem Duell nochmal ein.

Ändern kann daran auch nicht das nicht ganz optimale vergangene Wochenende aus Karlsruher Sicht, dass zumindest mit einem glatten 3:0-Erfolg gegen Frankfurt abgeschlossen wurde. Dabei könnte der Wirkung des Erfolges doch größer wiegen als vermutet. Die SSC-Volleys haben gegen das Volleyball-Internat gezeigt, dass sie sowohl kompromisslos als auch abgeklärt sein können. Alles Fähigkeiten, die sie in den letzten Wochen nur spärlich vorweisen konnten. Ob dabei Diagonalangreifer Jens Sandmeier (Krankheit) mitmischen kann ist derweil noch immer fraglich und entscheidet sich kurzfristig.

Angeführt von der gewonnenen Hoffnung soll die inoffizielle Serie gegen Rüsselsheim am Samstag fortgeführt werden – mit oder ohne Sandmeier.

Doppelspieltag Nummer zwei: SSC wieder mit Sieg und Niederlage
05.02.2018, 17:44 Uhr von Pressesprecher

Nachdem am Samstag die Karlsruher zunächst gegen Mainz-Gonsenheim mit 0:3 baden gingen, rehabilitierten sich die SSC-Volleys mit einem starken 3:0 gegen das Volleyball-Internat aus Frankfurt.

Am Samstag gab es für den SSC in Mainz-Gonsenheim ein 0:3 (29:31, 14:25 und 20:25). Dass die Karlsruher im Moment alles andere als eine gute Phase haben, ist keine Überraschung. Mit zu vielen unnötigen eigenen Fehlern sabotieren die SSC-Volleys ihr eigenes Spiel. Gegen Mainz passierte es schon wieder. Im ersten Satz lag die Truppe von Coach Diego Ronconi aussichtsreich mit 24:22 in Front, um kurz vor dem entscheidenden Punktgewinn mit einer Serie von ungezwungenen Fehlern den Satz mit 29:31 abzugeben. Der Einbruch nahm seinen Lauf und machte auch im zweiten Durchgang nicht Halt. Eine sehr schwache Vorstellung ließ die Hausherren einen ungefährdeten 25:14-Satzsieg einfahren. Erst im dritten Satz kamen die Karlsruher wieder auf. Doch auch dieses Mal versagten die eigenen Fähigkeiten in den Schlüsselmomenten. Mainz verwandelte mit dem 25:20 zum 3:0-Erfolg.

Glatter 3:0-Erfolg in Frankfurt

Dieses Duell hatte die Karlsruher im Vorfeld aufhorchen lassen, denn Frankfurt schlug in den letzten Spielen sowohl Mainz als auch Leipzig. Für die Karlsruher schien das der perfekte Moment, um sich mental endlich Luft zu verschaffen. Nach einem konstanten und über weite Strecken kontrollierten Auftritt siegten die SSC-Volleys gegen die Frankfurter mit 3:0 (25:20, 25:21 und 25:18). Es war der Befreiungsschlag, der so dringend notwendig gewesen ist.

Vom ersten Ball weg haben die Jungs von Diego Ronconi keine Zweifel streuen wollen, wer das Parkett als Sieger verlässt. Frankfurt fand zwar immer wieder durch den Jugend-Nationalspieler Louis Kunstmann ein Mittel gegen die gut aufgelegten Karlsruher, doch der Mittelblocker allein war letztlich nicht genug. Bei den Karlsruhern zog Zuspieler Thomas Heidebrecht (MVP) geschickt die Fäden und bearbeitete mit guten Angaben die Frankfurter Defensive. Die Hausherren lauerten beinahe die gesamte Partie auf Fehler der Gäste, doch die gab es nicht. Ronconi und Co. hatten die ersten zwei Sätze komplett im Griff. Kurzzeitig schien der dritte Durchgang ein wenig enger zu werden. Doch auch aus dieser Drucksituation fanden die Karlsruher die richtige Lösung.

Am Ende stand ein glatter Dreisatzerfolg, der den Karlsruhern für die kommenden Wochen das benötigte Selbstvertrauen liefern sollte. Einmal die eigenen Fehler abgestellt und schon scheint das eigene Spiel zu fruchten.

Nächster Doppelspieltag: SSC Karlsruhe muss nach Mainz und Frankfurt
03.02.2018, 09:15 Uhr von Pressesprecher

Dieses Mal muss der SSC samstags zunächst nach Mainz (19 Uhr), bevor es am Sonntag nach Frankfurt (15 Uhr) geht.

Beide Spiele versprechen eine gewisse Brisanz für die Karlsruher. In der Vorrunde gelangen den SSC-Volleys nämlich jeweils zwei 3:0-Erfolge. Gemessen an diesen Erfolgen und an vorhandenen Potenzial treten sie nun also zu den Rückspielen an. „Damals war es bereits ein knappes Spiel gegen Mainz, das hat aktuell nichts mehr damit zu tun“, gibt Coach Diego Ronconi direkt vor der Partie gegen den Tabellenachten unmissverständlich zu verstehen. Für die Karlsruher, aktuell Zehnter, kommen nun die Spiele, die laut Ronconi „entscheiden, wo es hingeht.“ Der unmittelbare Tabellennachbar aus Mainz wird sich gewiss einiges für das Duell ausrechnen. Im Hinspiel blieb den Zuschauern besonders der denkwürdige dritte Satz in Erinnerung, den der SSC damals mit 38:36 für sich entscheiden konnte.

Nach dem Duell gegen Mainz folgt am Sonntag das Aufeinandertreffen mit dem Volleyball-Internat aus Frankfurt. Auch das konnten die SSC-Volleys in der Hinrunde relativ souverän mit 3:0 für sich entscheiden. Gerade aber im neuen Jahr präsentiert sich die junge Truppe in guter Verfassung. Aus den ersten vier Spielen konnten die Frankfurter davon zwei gewinnen, unter anderem eben gegen Mainz (3:1) und Leipzig (3:1) am letzten Wochenende.

Personell haben die Karlsruher sowohl positives als auch negatives zu vermelden. Außenangreifer Lukas Jaeger ist nach seiner Verletzung wieder fit und trainierte unter der Woche voll mit. Dagegen fällt mit Jens Sandmeier (Krankheit) ein wichtiger Angriffsspieler wahrscheinlich aus. Die Breite im Kader erlaubt es den SSC-Volleys aber auch diese Hürden erfolgreich zu nehmen. Hoffentlich so erfolgreich wie möglich.

Doppelspieltag: SSC Karlsruhe mit Sieg und Niederlage
29.01.2018, 20:36 Uhr von Pressesprecher

Die Volleyballer des SSC Karlsruhe haben am Sonntagnachmittag zu Hause gegen den FT 1844 Freiburg mit 1:3 (25:20, 18:25, 25:25 und 23:25) verloren. Tags zuvor setzten sich die Karlsruher gegen die YoungStars Friedrichshafen mit 3:1 durch.

Start in den Doppelspieltag

Das Duell gegen die YoungStars aus Friedrichshafen gehörte zu den Spielen, die du nicht verlieren darfst. Und genau das haben die Karlsruher - mit mehr Mühe als erwartet - auch umgesetzt. Mit 3:1 schlugen sie die Nachwuchstruppe vom Bodensee.

Der Beginn verlief eigentlich nach Plan. Recht schnell schafften die SSC-Volleys einen kleinen Vorsprung herauszuspielen, der mit der Zeit immer größer wurde. Eine 8:0-Serie besiegelte dann auch schnell den 25:11-Satzgewinn. Im zweiten Durchgang folgte allerdings die Ernüchterung. Die Karlsruher verloren eine gewisse Grundspannung und bauten die YoungStars merklich auf. Mit jedem gewonnenen Ball steigerte sich das Selbstbewusstsein der jungen Garde. Karlsruhe musste den Satz mit 20:25 abgeben und sich in den nächsten zwei Durchgängen gehörig ins Zeug legen, um die Friedrichshafener psychisch wieder knacken. Im Laufe des dritten Satzes klappte das endlich. Die SSC-Volleys präsentierten aber noch immer nicht ihr gewohntes Volleyball. Am Ende durften sie sich trotzdem über einen relativ souveränen 3:1-Erfolg freuen.

Derby geht erneut an Freiburg

Die zweite Auflage des „Badenderbys“ wollten die SSC-Volleys unbedingt für sich entscheiden. Angesichts des ersten Satzes konnten sie sich auch ernsthafte Hoffnungen machen. Allerdings bewiesen die Breisgauer an diesem Tag die größere Stärke. Unter dem Strich geht der 3:1-Erfolg in Ordnung.

„Es ist ärgerlich, dass wir keinen Punkt mitnehmen“, zeigte sich SSC-Libero Benny Dollhofer ein wenig unglücklich nach Ende des Spiels, um im Gegenzug aber auch klarzustellen: „Wir haben heute trotzdem nicht schlecht gespielt, es hat wie so oft an Souveränität gefehlt.“ Das sahen auch die Zuschauer in der mehr als gut besetzten OHG-Halle. Dazu starteten die SSC-Volleys gleich auch höchst engagiert in die erste Partie. Ohne große Anlaufprobleme akklimatisierten sich die Jungs von Diego Ronconi und holten den ersten Durchgang mit 25:20. Der zweite Satz ging aber postwendend an die Breisgauer, die insgesamt eine sehr geschlossene Leistung darboten. Ohne ihren besten Angreifer Marcus Gensitz kamen die Freiburger aber trotzdem bestens zurecht, die strukturelle Umstellung im Spiel der Gäste schien zu fruchten. Deutlich mit 18:25 musste der SSC den Satz abgeben.

Die nächsten zwei Durchgänge waren dann aber ein ebenürtiger Fight. „Wir sind immer wieder gut ins Spiel gekommen“, erkannte Dollhofer durchaus positive Momente seines Teams. Doch mehr als die positiven Momente blieb am Ende doch nicht. Denn die Sätze drei und vier gingen jeweils mit 25:23 an die Freiburger, die somit auch das zweite „Badenderby“ zu ihren Gunsten entscheiden konnten.

Viel vorzuwerfen haben sich die Karlsruher jedoch nicht, außer diesen Punkt mit der fehlenden Souveränität. Der sollte bald aber wieder da sein.

Doppelspieltag kommt gelegen: SSC gegen Friedrichshafen und Freiburg
26.01.2018, 12:49 Uhr von Pressesprecher

Am Samstag (20 Uhr) empfängt der SSC zunächst die punktlosen YoungStars aus Friedrichshafen, ehe es am Sonntag (16 Uhr) im OHG zum Derby gegen den FT 1844 Freiburg kommt.

In den ersten beiden Spielen wurde besonders deutlich, dass die Schützlinge von Coach Diego Ronconi Probleme im Nutzen „von kleinen Chancen“ haben. Bereits in der Hinrunde hatte sich das in einigen Spielen durchgezogen, gegen Grafing wurde dieser Eindruck nochmals verstärkt. In den entscheidenden Momenten brachten sich die Karlsruher mit unnötigen individuellen Fehler um den eigenen Lohn. Dabei hätten die Karlsruher bei einer konsequenteren Chancenverwertung durchaus in den Sätzen zwei und drei die Münchner ärgern können. Und daraus schöpfen Ronconi und Co. das Positive für die nächsten Duelle.

Spielerisch kann der SSC mit quasi jedem Kontrahenten mithalten. Am Samstag gegen Friedrichshafen steht gleich der nächste mentale Test bevor. Wenn die YoungStars im OHG aufschlagen, werden sich die Karlsruher darum bemühen möglichst glatt zu siegen. In 16 Spielen haben die YoungStars bis dato ganze zwei Sätze gewinnen können – einen im Hinspiel gegen den SSC.

Sonntags empfangen die SSC-Volleys zum Derby dann eine größere Hausnummer, den FT 1844 Freiburg. Im Hinspiel verloren die Karlsruher nach einem packenden Spiel mit 2:3. Jetzt, vor eigener Kulisse, will der SSC um Kapitän Benny Loritz das ändern. Die Breisgauer befinden sich aktuell auch noch nicht in Top-Form. Zum Jahresauftakt gab es eine schmerzhafte 0:3-Pleite in Delitzsch. Vor einer Woche holten sie dann gegen das Volleyball-Internat aus Frankfurt einen klaren 3:0-Erfolg.

Der Doppelspieltag kommt gelegen, die Möglichkeit gleich zweimal etwas Zählbares zu holen auch. Jetzt gilt es nur noch, „die kleinen Chancen zu nutzen.“

Erneute Lehrstunde: SSC Karlsruhe verliert 0:3 in Grafing
22.01.2018, 21:18 Uhr von Pressesprecher

Denn am Sonntagnachmittag haben die Karlsruher beim jetzigen Tabellenführer TSV Grafing mit 0:3 (18:25, 21:25 und 22:25) verloren. Wieder einmal ein Thema: die zu häufigen individuellen Fehler.

Es läuft das Ende des zweiten Satzes. Der SSC hat gleich dreimal in Folge die Chance bei eigenem Aufschlag auszugleichen und die Partie wieder spannend zu machen. Doch es folgen drei Aufschlagfehler. Grafing nutzt diese Schwächephase aus, holt nacheinander vier Punkte und schließt den Satz mit 25:21 ab. Wieder einmal haben die Karlsruher in einer aussichtsreichen Situation Nerven gezeigt. „Gegen diese Gegner musst du die kleinen Chancen nutzen“, stellte SSC-Coach Diego Ronconi nach der Begegnung fest. Wieder einmal schafften es die Karlsruher nicht, diese kleinen Chancen zu nutzen.

Am Ende klingt das Ergebnis schlimmer als es letztlich war. Den ersten Satz gab der SSC fast schon standesgemäß mit 18:25 ab. Das war aber auch nicht sonderlich kritisch, da die Karlsruher danach den Bayern das Leben zum Teil schwermachten. Die Hausherren präsentierten sich zwar wie eine Spitzenmannschaft, die sehr stabil und geschlossen auftrat, dennoch bekamen die Ronconi und Co. auch im dritten Satz ihre kleinen Türchen, durch die sie hätten gehen müssen.

Allerdings ließen sie nach einer guten Anfangsphase die Gastgeber durch vier Punkte in Folge wieder offenstehen. Die mitgereisten Karlsruher Anhänger sahen Parallelen zu den klaren Niederlagen gegen Rüsselsheim und Eltmann. Auch dieses Mal sollte es nichts zu holen geben. Ein kleines Aufbäumen am Ende brachte nichts mehr ein. Grafing holte sich mit einem 25:22 den Sieg. Für die Karlsruher gilt es nun, das Positive mitzunehmen. Dass sie es können, zeigen sie in jedem Spiel. Auch bei so einem, wo man alles andere als positiv gelaunt nach Hause fährt.

Lernen aus der Hinrunde: SSC Karlsruhe auswärts in Grafing
19.01.2018, 21:58 Uhr von Pressesprecher

Hätte der SSC damals die kleine Chance im dritten Satz genutzt, so hätten sie bereits am zweiten Spieltag den ersten Sieg eingefahren. Sie verspielten allerdings die 2:0-Führung und verloren am Ende nach einem sehr dünnen Tie-Break mit 2:3. Nun treffen sie am Sonntagnachmittag (16 Uhr) erneut auf Grafing, den aktuellen Zweitplatzierten der 2. Bundesliga. Dieses Mal aber in Grafing. Jetzt soll es jedoch anders laufen.

Überhaupt predigen die Verantwortlichen seit Beginn der Saison, dass die Liga enorm ausgeglichen ist. Ein Beispiel dafür liefert der letzte Spieltag, an dem Grafing gegen Unterhaching knapp mit 3:2 gewonnen hat. Beim SSC lief es da vor Weihnachten runder, die Ronconi-Jungs siegten relativ glatt mit 3:1. Deswegen zeigt man sich im SSC-Lager unbeeindruckt ob des Tabellenplatzes der Bayern. Neben der mannschaftlichen Geschlossenheit erfreut zudem die personelle Situation. „Wir können aus dem Vollen schöpfen“, verrät Ronconi und gibt außerdem Auskunft darüber, wie weit der zuletzt angeschlagene Außenspieler Lukas Jaeger ist: „Lukas hat schon Teile des Trainings mitgemacht, er ist auf einem guten Wege.“ Inwieweit er für das Wochenende aber schon eine Alternative ist, bleibt erstmal abzuwarten.

Abgesehen davon sind die Karlsruher heiß, und das nicht nur auf Grafing, sondern auf die gesamte Rückrunde. Da spielt es keine Rolle, welcher Gegner kommt. Auf die Frage, ob Ronconi vor dem Duell gegen die Bayern eine längere Videoanalyse als sonst plane, fand der Coach klare Worte: „Wir bereiten uns auf Grafing genauso gut wie immer vor. Wenn wir das nicht täten, würde das bedeuten, dass wir nicht immer gleich arbeiten – das wäre merkwürdig.“