SSC Karlsruhe tütet 3:1-Erfolg in Fellbach ein
18.02.2019, 18:38 Uhr von Pressesprecher

Gegen die stark abstiegsbedrohten Hausherren genügte eine solide Leistung zu einem 3:1-Erfolg (22:25 27:25 25:20 25:19).

Erstmal mussten die mitgereisten SSC-Anhänger aber durchatmen. Und das nicht deshalb, dass der verletzte Tim Kreuzer und ehemalige Fellbacher kurzerhand den Hallensprecher gab, sondern weil der SSC den ersten Satz komplett verschlief. „Ich weiß auch nicht, woran das gelegen hat“, rätselte Stefan Bräuer auf der Rückfahrt und ergänzte: „Auswärts haben wir einfach noch sehr viel Luft nach oben.“ Das sah man auch eben im ersten Durchgang. Das lag an großen Teilen aber auch an den Gastgebern. Der Tabellenvorletzte überraschte den SSC mit Schnellangriffen, die knapp über der Netzkante gespielt wurden. Gerade für die groß gewachsenen Karlsruher bedeutet das noch schneller zu verteidigen.

Im zweiten Satz aber waren die SSC-Volleys dann angekommen. Hart umkämpft gestaltete er sich trotzdem. Die Schützlinge von Stefan Bräuer führten immer wieder knapp, aber konstant. Überzeugen konnte an diesem Abend besonders Felix Roos, der für den erkrankten Lukas Jaeger auf Annahme außen ein sehr gutes Spiel ablieferte. Daneben musste Bräuer noch auf Benny Loritz (Schlag auf Ellenbogen) und inmitten des Spiels auf Fabian Schmidt (Unwohlsein) verzichten. Dennoch gelang es den Karlsruhern den zweiten Satz mit 27:25 zu holen.

Danach entwickelte sich das Bild, was im Vorfeld erwartet wurde. Ohne zu glänzen dominierte der SSC die Partie. Bräuer sah seine Jungs endlich als „Herr der Lage“. Folgerichtig holten die Herren die Sätze drei und vier entsprechend mit 25:20 und 25:19. Durch diesen Erfolg und die drei Punkte klettert der SSC in der Tabelle vorübergehend auf Rang sechs, punktgleich mit Unterhaching II (haben ein Spiel weniger). Hier haben die Karlsruher die Chance im Heimspiel am 2. März den Abstand auf die Münchner sogar zu vergrößern und sich Richtung oben weiter zu etablieren.

SSC Karlsruhe muss zum Vorletzten nach Fellbach
15.02.2019, 09:39 Uhr von Pressesprecher

Gegen das abstiegsbedrohte Rote Rudel aus Fellbach wollen die Schützlinge von Stefan Bräuer den nächsten Erfolg einfahren.

„Wir sind Favorit, das ist uns klar“, gibt Bräuer unmissverständlich klar. Als Tabellensiebter geht es für ihn und seine Jungs nach Fellbach. Bereits vor der Saison waren die Erwartungen bei den Hausherren eher zurückhaltend. Doch dass man mit lediglich 12 Punkten aus 18 Spielen auf dem vorletzten Rang steht, ist dennoch ein wenig überraschend. Die Lage in Fellbach spitzte sich mittlerweile so weit zu, dass selbst Coach Thiago Welter als Spieler einspringen musste. Geholfen hat es nicht wirklich. Zwar ist der Klassenerhalt rechnerisch im Bereich des Möglichen, die Aufgabe aber mehr als schwer.

Die Karlsruher dürfen auf die Situation der Hausherren aber keine Rücksicht nehmen. Besonders nicht in dieser Phase der Saison. Nicht umsonst hebt Bräuer mahnend den Zeigefinger: „Wir müssen gegen sie gewinnen, sie aber können nur gewinnen.“ Bräuer und Co. sind sich dessen bewusst, dass Fellbach volles Risiko gehen und die eigenen Fans im Rücken haben wird. Doch die Karlsruher haben genug Argumente, um damit umzugehen. Kapitän Benny Loritz weiß das auch: „Nach den guten Leistungen zuletzt und der aktuellen Tabellensituation merken wir im Umfeld eine leichte Entspannung. Aber wir sind uns bewusst, dass außer einer guten Ausgangssituation noch nichts gewonnen ist.

Im Moment stehen zwar hinter Loritz (Schlag auf den Ellbogen), Simon Gallas, Thomas Fürst und Lukas Jaeger (alle krank) noch Fragezeichen, eine schlagkräftige Truppe wird Bräuer aber auf’s Parkett bringen können. Und überhaupt ist das stärkste Attribut der Karlsruher die breite Bank. Im Klartext: Egal wer ausfällt, es ist immer jemand da, der ihn ersetzt. ­ ­

SSC Karlsruhe ringt Mimmenhausen nieder
13.02.2019, 17:29 Uhr von Pressesprecher

Vor 350 Zuschauern gewann der SSC im ausverkauften OHG am Samstagabend mit 3:2 (25:16 25:21 23:25 23:25 15:13). Ausschlaggebend einmal mehr: die breite Wechselbank.

Bereits im Hinspiel war es ein regelrechter Krimi. Damals ging es auch über fünf Sätze – mit dem schlechteren Ende für den SSC. Nun haben sich die SSC-Volley revanchiert. Bis zum verwandelten Matchball war es allerdings ein mühsamer Weg.

Die ersten zwei Sätze gestaltete der SSC ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Recht zügig erspielte man sich ein kleines Polster. Im ersten Satz war es bereits beim 8:3 ein erster Fingerzeig, im zweiten Satz spätestens beim 19:15. Danach ließen die Mannen von Stefan Bräuer nichts mehr anbrennen und holten sich so eine 2:0-Führung.

Danach sah Bräuer einen Bruch im Spiel: „Wenn wir vorne liegen, wirkt es manchmal so, wir müssten etwas verteidigen, was wir noch gar nicht erreicht haben.“ Die Zuschauer sahen ab hier einen etwas verkrampften Gastgeber. Bis zum 6:5 blieb der SSC auf Augenhöhe, die absolute Entschlossenheit fehlte aber schon zu diesem Zeitpunkt. Mimmenhausen und Christian Pampel wussten dies zu nutzen. Jeweils mit 25:23 sackten die Gäste die Sätze drei und vier ein. Erinnerungen an das Hinspiel keimten aber nicht auf, zu sattelfest präsentierte sich der SSC. Auch ohne den verletzten Kapitän Benny Loritz und die zuvor ausgewechselten Joni Finkbeiner (Kreislaufprobleme) und Thomas Heidbebrecht (Nasenbluten).

Doch wenn man etwas beim SSC inzwischen gelernt hat, dann das: Die größte Stärke liegt in den schier unendlichen Wechseloptionen. Stefan Bräuer konnte sich wieder darauf verlassen. Daran änderte auch beispielsweise nichts die ungewohnte Mittelblocker-Position von Thomas Fürst (für Finkbeiner). „Wir haben das als Mannschaft heute einfach toll gelöst – trotz der spontanen Wechsel – auch letztendlich verdient gewonnen“, freute sich Fürst, für den das gleichzeitig auch das letzte Heimspiel im SSC-Dress war. Berufsbedingt verlässt er Karlsruhe gen München.

Nach den ersten drei Punkten lagen die Karlsruher also mit 1:2 hinten, es sollte jedoch der letzte Rückstand bleiben. Angefeuert von den heimischen Fans schalteten Bräuer und Co. nochmal einen Gang höher. Auch wenn Bräuer beim 9:9-Ausgleich gezwungen war, nochmals eine Auszeit zu nehmen, blieb der SSC am Drücker. Plötzlich wirkte auch die Allzweckwaffe und Punktemaschine Christian Pampel überfordert. Der Routinier zeigte sowohl in der Annahme als auch im Abschluss Schwächen. Karlsruhe nutzte das diesmal aus und feierte den 3:2-Erfolg.­

SSC Karlsruhe empfängt Aufsteiger Mimmenhausen
08.02.2019, 12:38 Uhr von Pressesprecher

Vor einer Woche hatte das Trainerteam um Bräuer beim elektronischen Spielerbogen Libero Benny Dollhofer nicht vermerkt. Ohne den Libero hatten die Volleyballer des SSC Karlsruhe nahezu keine Chance. Am Samstag soll das nun wieder anders werden.

Zwar kann Bräuer mit Dollhofer wieder seinen etatmäßigen Libero in den Reihen aufführen, dafür klagt der Coach aber über andere Fragezeichen. So sind Joni Finkbeiner und Simon Gallas (beide erkältet) sowie Benny Loritz (angeschlagen) weiterhin fraglich. Inwieweit sie bis zum Spiel fit werden bleibt abzuwarten. Das Donnerstags-Training soll da mehr Aufschluss geben. Den SSC erwartet mit Mimmenhausen laut Bräuer ein „sehr kampfstarkes Team“, das zumeist über fünf Sätze spielt. Angeführt von den Angreifern Christian Pampel (ehemaliger Nationalspieler) und Jonas Hoffmann hat sich der Gast seit dem Hinspiel deutlich stabilisiert. Zuletzt schlugen sie Fellbach (3:0) und Unterhaching II (3:2).

„Im Hinspiel fehlte uns noch die Konstanz“, macht Bräuer den Hauptgrund für die damalige 2:3-Niederlage aus. Mimmenhausen lebt neben den zwei herausragenden Angreifern besonders von ihrer Abwehrstärke. Für Sandmeier und seine Kollegen wird es drauf ankommen präzise und allen voran konzentriert zu attackieren. Gelingt das könnte der SSC auch in der Tabelle den Abstand von aktuell zwei Punkten (bei einem Spiel mehr) weiter vergrößern.

­ Folgenschwerer Fehler vor Spielbeginn: SSC verliert in Hammelburg
06.02.2019, 16:39 Uhr von Pressesprecher

Der SSC hat am Ende deutlich mit 0:3 (13:25 18:25 22:25) verloren.

Coach Stefan Bräuer und sein Team machten vor dem Spiel eigentlich alles wie immer. Darin inbegriffen auch die Spieler-Anmeldung im Online-Portal der Volleyball-Bundesliga. Jedoch unterlief Bräuer und Co. dieses Mal eine kleine Unachtsamkeit, die Folgen hatte. Sie vergaßen Libero Benny Dollhofer im System auch als Libero anzugeben. Bräuer bemerkte den fehlenden Haken erst eine halbe Stunde vor Spielbeginn. Zu diesem Zeitpunkt war es schon zu spät. Der gegnerische Trainer nutzte diese Unachtsamkeit aus. Auf Nachfrage der Unparteiischen ließ er einen Nachtrag Dollhofers nicht mehr zu. Der SSC musste also ohne Libero das Auswärtsspiel bestreiten.

Hinzu kamen noch mit Joni Finkbeiner (Grippe), Timo Goes (familiäre Gründe) und Benny Loritz (muskuläre Probleme) drei Spieler, die die Reise gar nicht erst antraten. So summierten sich beim SSC einige kleinere Schwierigkeiten zu einer größeren Baustelle. Die Konsequenz: In den ersten zwei Sätzen hatten die SSC-Volleys nichts zu melden. Es dauerte bis zum dritten Durchgang ehe Bräuer und Co. eine Lösung fanden. Mit Simon Gallas als Mittelblocker funktionierte das Spiel nun besser. Für etwas Zählbares oder richtige Spannung genügte das jedoch nicht. Hammelburg holte sich auch diesen Satz und damit das gesamte Spiel. ­ ­

SSC Karlsruhe reist zum Tabellennachbarn nach Hammelburg
01.02.2019, 12:02 Uhr von Pressesprecher

Coach Stefan Bräuer erwartet auch diesmal ein „sehr emotionales Spiel.“

Ein Blick auf die Tabelle lässt bereits erahnen, dass das Duell ein sehr ausgeglichenes wird. Hammelburg hat sieben der 16 Ligaspiele gewonnen und steht einen Platz hinter den Karlsruhern. Hervorzuheben in einer ausgeglichenen Mannschaft sind allen voran der starke Diagonalspieler Oscar Benner und der kanadische Neuzugang Jackson Maris (Zuspieler). Zudem erwartet die Karlsruher eine volle Halle.

Bräuer selbst möchte „die gute Stimmung vom Heimspieltag“ mit auf die Auswärtsreise nehmen. Inzwischen gilt es nicht mehr tief zu stapeln. Die Leistungen haben die Erwartungen der Karlsruher selbst erhöht. Mit vier Siegen aus den letzten vier Spielen präsentiert sich der SSC konstant. Ein Sieg würde den Vorsprung auf Hammelburg erhöhen und den Kontakt zu den vorderen Plätzen halten.

Eine Rückschau zum Spiel gegen Rüsselsheim verdeutlicht dabei das größte Prunkstück: die Kaderbreite. Schon vor einer Woche war die Flexibilität im Spiel der SSC-Volleys der Schlüssel zum Erfolg. Das soll auch in den kommenden Wochen der Fall sein. Für jede Spielsituation soll es gleichermaßen genug Alternativen geben.

Kurzstatement SSC Karlsruhe - Volleyball

Nachdem der Hauptsponsor der Bundesliga-Volleyballer des SSC Karlsruhe Insolvenz angemeldet hat, haben den Verein viele Fragen erreicht.

Aktuell steht nur fest, dass der Bundesligaspielbetrieb für diese Saison ungefährdet fortgeführt werden kann. Schon länger jedoch laufen bei den Verantwortlichen der Volleyballer die umsichtigen Planungen für die kommende Saison – nach der hervorragenden sportlichen Entwicklung - in der zweiten Bundesliga.

Für SSC Karlsruhe gibt es in Grafing nichts zu holen
21.01.2019, 05:59 Uhr von Pressesprecher

Der amtierende Meister ließ den Karlsruhern am Samstagabend keinen Raum zur Entfaltung und gewann folgerichtig klar mit 3:0 (25:19 25:22 25:23).

„Das war heute definitiv ein Schuss vor den Bug“, äußerte sich Coach Stefan Bräuer unmittelbar nach Spielende und fügte hinzu: „Wir haben heute einfach gemerkt, dass es nicht immer so leicht geht.“ Die Hausherren aus Grafing traten so auf, wie es sich für einen Meister gehört. Entschlossen, kompromisslos und effektiv. Für den SSC war schlichtweg an diesem Abend nichts zu holen. Auch wenn der Auftakt noch ausgeglichener war, so zogen die Gastgeber Mitte des ersten Satzes an. Mit 18:14 bzw. 21:16 spielte Grafing ein Polster heraus, das sie sich nicht mehr nehmen ließen.

Zwar gelang es den Karlsruhern in der Folge besser in die Partie zu kommen und Lösungen zu finden. Direkt beeinflussen konnten sie den Spielverlauf aber nicht. „Grafing war heute einfach besser, auch wenn sie in der Annahme hin und wieder gewackelt haben“, konstatierte Bräuer. An einem richtig guten Tag hätte der SSC diese kleine Unsicherheit womöglich nutzen können, diesmal funktionierte es nicht. Nach 78 Minuten verwandelte Grafing den Matchball und schloss an Spitzenreiter Mainz bis auf einen Punkt auf (bei einem Spiel weniger).

Nun gilt es für Bräuer ab Montag in die Vorbereitung für den Doppelspieltag gegen Friedrichshafen und Rüsselsheim zu gehen. Die Devise ist klar: „Wenn man zwei Spiele zu Hause hat, will man auch die maximale Ausbeute“, so ein klar fokussierter Bräuer.

SSC Karlsruhe reist zum amtierenden Meister Grafing
18.01.2019, 22:22 Uhr von Pressesprecher

Es geht zum amtierenden Meister TSV Grafing. In der Hinrunde schlugen sich die Karlsruher beim 1:3 bereits mehr als tapfer.

Jetzt wollen Stefan Bräuer und seine Jungs noch eine Schippe drauflegen. Kein Wunder, sind seine Schützlinge inzwischen „definitiv stabiler geworden.“ Der SSC hat ein Grundniveau erreicht, das sie in jedem Spiel konkurrenzfähig macht. „Wir haben zwar immer noch Schwankungen, dafür fangen wir uns aber deutlich schneller“, erklärt Bräuer die positive Entwicklung. Unter Beweis gestellt haben die Karlsruher das in den letzten Spielen immer häufiger. Allein das letzte Wochenende hat gezeigt, dass der SSC auch aussichtslose Situationen lösen kann. Beim 20:22 im vierten Satz fehlten Mainz drei Punkte zum Spielgewinn. Der SSC ließ sich nicht beeindrucken, holte fünf Punkte am Stück und den Satzgewinn.

In Grafing werden Bräuer und Co. nicht minder gefordert. Der amtierende Meister ist bestens in Schuss. Aus zwölf Spielen gab es eine einzige Niederlage zu Hause gegen Rüsselsheim. Helfen könnte da unter Umständen die Tatsache, dass die Münchner am vergangenen Wochenende spielfrei waren. Aufgrund der Schneemassen konnte die Partie in Unterhaching nicht stattfinden. Somit steigt Grafing erst gegen Karlsruhe in die Rückrunde ein.

Dennoch weiß Bräuer, dass sich die Hausherren „bestens vorbereiten.“ So oder so fährt der SSC nach Grafing, um etwas Zählbares mitzunehmen. Für Bräuer wäre ein Punktgewinn bereits ein Erfolg. Er betont aber auch, dass ein Zähler Appetit auf mehr macht. „Wir wissen inzwischen, was wir können“, warnt er die Konkurrenz.

SSC Karlsruhe trotzt Mainz einen Punkt ab
15.01.2019, 07:52 Uhr von Pressesprecher

Am Samstag verlor der SSC gegen die TGM Mainz-Gonsenheim mit 2:3. Unter Standing Ovations ließen sich die Karlsruher nach dem letzten Ball feiern. Zuvor zeigten sie eine mehr als sehenswerte Leistung. Gegen den neuen Tabellenführer Mainz (ein Spiel mehr als Grafing) gab es noch am ersten Spieltag eine 0:3-Lektion. Nun, ein halbes Jahr später, hat das Team von Coach Stefan Bräuer die Lehren gezogen und hätte um ein Haar sogar noch mehr als einen Punkt mitgenommen. „Den Punkt haben wir uns alle redlich verdient, das Publikum, die Spieler, alle“, freute sich Bräuer nach der Partie.

Dazu hatte er auch allen Grund. Seine Jungs begannen stark und überraschten den Favoriten. Mainz zeigte sich nicht in der Lage, den SSC zu stoppen. So holten sie sich völlig verdient den ersten Satz mit 25:20. Die Klasse der Mainzer setzte sich in der Folge aber immer mehr durch. Zunächst mühten sich die Gäste zu einem 25:22, um im nächsten Durchgang sichtbar gelöst aufzuspielen. Dem SSC gelang es in dieser Phase nicht, richtige Gegenwehr zu entwickeln. Folglich sahen die Zuschauer viel zu einfache Punkte.

Umso beeindruckender trumpften Bräuer und Co. im vierten Satz auf. Auch wenn die Gäste nahezu den kompletten Durchgang mit zwei bis drei Punkten in Führung lagen, holten die SSC-Volleys nochmal auf. Beim 20:22 drehten die Karlsruher mit Hilfe der starken Aufschläge von Lukas Jaeger richtig auf. Durch einen 5:0-Lauf glichen sie zum 2:2 aus.

Letztlich mussten sie sich im fünften Satz mit 11:15 geschlagen geben, den Respekt für die gezeigte Leistung gab es für Jaeger und seine Kollegen neben dem überraschenden Punktgewinn trotzdem.

SSC Karlsruhe will gegen Mainz Vorweihnachtstrend fortsetzen
10.01.2019, 18:50 Uhr von Philipp

Mit dem Heimspiel gegen die TG Mainz-Gonsenheim gehen die Volleyballer des SSC Karlsruhe am kommenden Samstag in die Rückrunde der zweiten Bundesliga. Auf Platz sechs haben sie die erste Halbserie abgeschlossen und gerade auch zu Hause mehr als ansprechende Leistungen gezeigt. Fast kann man auch sagen, dass der SSC erst etwas gebraucht hat, um ins Rollen zu kommen. „Im Nachgang kann man schon sagen, dass das Spiel zum Saisonstart in Mainz das einzige war, in dem wir chancenlos waren. Die folgenden Spiele konnten wir alle enger gestalten auch wenn es mit dem gewinnen nicht immer geklappt hat“, resümiert Chefcoach Stefan Bräuer. Dieser Trend soll auch im neuen Jahr fortgesetzt werden. Am besten gleich gegen Mainz. Doch die Favoritenrolle wird am Samstag im Otto-Hahn-Gymnasium bei den Gästen liegen. Denn neben dem Sieg im Hinspiel gegen den SSC brachte das Team aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt auch eine sehenswerte Hinrunde aufs Feld. Mit nur zwei Niederlagen stehen sie auf Platz Zwei der Liga und werden angeführt vom „vielleicht besten Zuspieler der zweiten Liga“. Torben Tidick-Wagner zieht nahezu genial die Fäden und bringt seine Mitspieler immer wieder in beste Positionen. Viermal war er in der Hinrunde MVP seiner Mannschaft und da müssen die Karlsruher extrem wachsam sein. „Bei uns sind alle fit und wir sind heiß drauf, dass es wieder los geht. Mit der Unterstützung unserer Zuschauer ist sicher auch gegen Mainz etwas drin“, zeigt sich Bräuer zuversichtlich. Anpfiff ist um 20 Uhr.

SSC Karlsruhe überzeugt und siegt zum Jahresabschluss
16.12.2018, 21:51 Uhr von Pressesprecher

Durch den Erfolg schiebt sich der SSC zum Jahresabschluss sogar auf Platz sechs.

„In allen Sätzen hat heute nicht alles gepasst, das war das bisher schwerste Spiel der Saison“, stellte Mittelblocker Joni Finkbeiner direkt nach dem Sieg fest. Gründe dafür sah der 2,11 Meter große Finkbeiner vor allem „in der Favoritenrolle“, mit der man nicht entsprechend zurechtkam. Bemerkbar machte sich das in zu großer Passivität, besonders im ersten Satz. Die Karlsruher kamen in Abwesenheit von Coach Stefan Bräuer (krankheitsbedingt) mit einer 4:2-Führung besser ins Spiel. Danach häuften sich jedoch die Fehler. Über die Aufschläge fehlte es an Präzision und Druck. Der Gast aus Gotha machte es besser und übernahm nach dem 11:11-Ausgleich das Kommando. Auch die von Interims-Trainer Tim Kreuzer genommene Auszeit beim 20:23 konnte dem ersten Durchgang keine Wendung mehr geben, die Gothaer gewannen mit 25:22.

Bis zum 8:8 spielten beide im zweiten Satz auf Augenhöhe, danach rafften sich die SSC-Volleys aber auf. Binnen ein paar Minuten führten sie mit 18:13. Den Vorsprung gaben sie nicht mehr her und glichen mit dem 25:22 nach Sätzen aus. In den zwei weiteren Durchgängen lief vieles nicht perfekt, dafür präsentierten sich die Karlsruher reif genug. Auch wenn sie nicht ihr bestes Volleyball spielten, konnte er seinen Kontrahenten in Schach halten. Lob gab es dafür auch von Finkbeiner an Kreuzer: „Der Tim hat das wahnsinnig gut gemacht. Wie er uns angesprochen, motiviert und gewechselt hat, das war aller Ehren wert.“ Kreuzer griff in der entscheidenden Phase auf die größte Waffe der Karlsruher zurück: die mannschaftliche Breite. Allen voran Simon Gallas und Felix Roos erwiesen sich als Matchwinner und sicherten dem SSC letztlich den 3:1-Erfolg.

„Stefan hat die Mannschaft in den letzten Wochen unfassbar gut eingestellt, da musste ich gar nicht mehr so viel machen“, gestand der Interimscoach Kreuzer nach dem Matchball ein und ergänzte: „Jeder wusste was zu tun ist. Das war sehr angenehm zu sehen, wie die Mannschaft funktioniert.“ Sie funktioniert mittlerweile so gut, dass sich der SSC zum Jahresabschluss punktgleich (18 Punkte) vor Freiburg auf Platz sechs geschoben hat.

SSC unterstützt Special Olympics Baden-Württemberg (SOBW)

Neben dem sportlichen Erfolg setzte der SSC Karlsruhe auch abseits des Parketts am Abend ein Ausrufezeichen. Mit einer Spendenaktion in der Halbzeitpause unterstützte der SSC den Landesverband Special Olympics Baden-Württemberg (SOBW). Special Olympics ist die Sportorganisation für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung für ihre Anerkennung in der Gesellschaft. Der eigenommene Erlös wird zu Hundertprozent an den Landesverband gespendet.

Jetzt verabschieden sich die SSC-Volleys in die wohlverdiente Weihnachtspause. Am 12. Januar 2019 wartet dann im neuen Jahr direkt das erste Heimspiel gegen das starke Mainz-Gonsenheim.

SSC Karlsruhe empfängt Aufsteiger Gotha
13.12.2018, 22:00 Uhr von Pressesprecher

Für die Truppe von Coach Stefan Bräuer geht es nicht nur um den zweiten Sieg in Folge, sondern auch um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte.

Dass das am Samstag eine schwierige Aufgabe wird, ist Bräuer durchaus bekannt. „Gotha ist ein guter Aufsteiger“, sagt er vor der Partie. Das hat zum einen mit der finnischen Neuverpflichtung Gothas zu tun. Zuspieler Mauri Kurppa ist auf Anhieb einer der Schlüsselspieler geworden. Wie entscheidend dieser gleich sein kann, zeigte sich beim jüngsten 3:0-Erfolg der Gothaer über Unterhaching. Der Gast hat aber weit mehr zu bieten als nur den finnischen Neuzugang. Nicht umsonst schlugen sie bereits auch Rüsselsheim mit 3:1. Unterstützung bekommt Kurppa von dem wieder genesenen Mittelblocker Tomasz Gorski, Diagonalspieler Marcel Herrmann und Außenangreifer Robert Werner.

Die Karlsruher müssen sich dennoch nicht verstecken. Zumal mit einem weiteren Erfolg der Rückstand auf die vorderen Plätze weiter schmelzen könnte. „Von der Tabellensituation sind wir Favorit, das ist uns klar“, gibt sich Bräuer dementsprechend selbstbewusst. Er freut sich auf eine „volle Halle“ und viel Unterstützung von den Rängen.

Im letzten Heimspiel des Jahres kann er dabei auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Besonders die zuletzt immer wieder gelobte Kaderbreite ermöglicht ihm hoffentlich wieder, auf jegliche Spielsituationen zu reagieren.

SSC Karlsruhe besteht im grünen Dschungel mit 3:1
10.12.2018, 09:47 Uhr von Pressesprecher

Durch diesen Erfolg rückt der SSC vorübergehend auf Rang sieben der Tabelle.

Die letzten Partien hatten es angedeutet: Der SSC befindet sich in einer guten Form. Was fehlte, war der im Sport sprichwörtliche Dosenöffner. Endlich mal gegen ein Team aus der oberen Hälfte nicht nur für die gute Leistung gelobt werden, sondern Punkte holen. An diese Marschroute hielt sich am Samstagabend das Team von Stefan Bräuer. Zwar musste man den ersten Satz (22:25) in der Endphase nach einem 20:20 abgeben, dennoch berappelte sich der SSC wieder. „Wir haben dieses Mal die Geduld bewahrt“, konstatierte Bräuer nach dem Spiel. Er erkannte auch das „schwache Aufschlagsspiel“ seiner Mannschaft, was den Hausherren einfache Spielzüge ermöglichte. Dieses Problem behoben Bräuer und seine Jungs aber im zweiten Satz. Zunächst konnte sich zwar keine der beiden Mannschaften wirklich absetzen. 5:5, 15:15 oder auch 22:22 lauteten die Spielstände, nachdem zumeist der SSC immer mal wieder mit einem oder zwei Punkten in Führung lag. Dieses Mal war der Unterschied aber der, dass die Gunst der „Crunchtime“ auf Seiten der Karlsruher lag. Mit einem 25:23 glichen die SSC-Volleys nach Sätzen aus und holten sich Selbstvertrauen für den dritten.

Hier sollte es im grünen Dschungel die Emotionen noch einmal richtig hochkochen lassen. Vor einer insgesamt großartigen und sehr fairen Kulisse fanden Karlsruher etwas besser in den Durchgang und lagen zwischenzeitlich vorne. Freiburg gelang es beim 16:16 oder 24:24 jedoch immer wieder auszugleichen. Bräuers Jungs schienen aber die richtigen Schlüsse aus den zu oft zu knapp verlorenen Sätzen gezogen zu haben. Eine ausreichende Portion Konzentration sowie Konsequenz besiegelten den 27:25-Satzerfolg. Mitentscheidend in dieser Phase war für Bräuer auch seine Wechseloptionen. Er konnte nach Belieben neue Impulse setzen. So war es beispielsweise Felix Roos, der in der Endphase mit zwei immens wichtigen Annahmen seine Kollegen im Spiel hielt.

Auch wenn die Karlsruher ab der Hälfte des vierten Satzes mit 7:10, 14:16 oder auch 17:19 zurücklagen, Hektik kam dabei nicht auf. Zu stark war das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten an diesem Abend. Bräuer wurde Zeuge einer souveränen Schlussphase, in der die Gastgeber nicht in der Lage waren, den Vorsprung nach Hause zu bringen. Der SSC holte sich auch diesen Satz mit 25:22 und somit auch das ganze Spiel. „Die Entwicklung der Jungs ist definitiv zu sehen“, freute sich Bräuer nach dem verwandelten Matchball. Nach dem Erfolg stehen die SSC-Volleys in der Mitte der Tabelle, mit nur drei Punkten Rückstand auf Freiburg und Rüsselsheim. Mit einem Erfolg am letzten Heimspiel vor Weihnachten gegen Gotha, würden sie sich dort oben erst einmal ein wenig festsetzen.

SSC Karlsruhe zu Gast im grünen Dschungel in Freiburg
07.12.2018, 20:08 Uhr von Pressesprecher

Das Derby wird aber alles andere als ein „normales“ werden. Denn der grüne Dschungel in Freiburg kennt seine eigenen Gesetze.

Wenn in der Freiburger Burdahalle die Zuschauer in Grün anfeuern, verwandelt sich die Sporthalle schnell in ein grünes Abenteuerland, kurzum: in einen Dschungel. Der SSC ist dieses Pflaster bestens gewohnt. „In der Burda-Halle war's schon immer schwer gegen Freiburg, die Halle voll, die Stimmung häufig aufgeheizt und das Match ein kampfbetontes“, freut sich Kapitän Benny Loritz auf das bevorstehende Duell. Vergangene Saison verloren die Karlsruher beide Partien. Besonders in der Burdahalle ging es beim 2:3 damals heiß her. Im entscheidenden Tie-Break schwanden den SSC-Volleys dann allerdings die Kräfte und man musste sich mit 5:15 geschlagen geben. „Freiburg geht diese Saison stark verjüngt ins Rennen, hat aber immer noch viel Erfahrung in der Hinterhand“, erwartet Loritz die Hausherren unberechenbar wie auch schlagbar.

Warum das dieses Mal für den SSC anders laufen soll, liegt auf der Hand. Die Karlsruher präsentieren sich momentan in einer starken Verfassung. Auch wenn man aktuell damit hadert, dass die gute Leistung sich nicht in Punkten wiederspiegelt - der SSC ist nah an den Top-Teams der Liga dran. Nah genug, um im Derby zu punkten. Dafür müssen Loritz und Co. noch konstanter und vor allem zielstrebiger agieren. Auf der Freiburger Seite gilt es zudem mit Außenangreifer Oliver Hein und Diagonalspieler Paul Botho zwei wichtige Korsett-Stangen des Tabellenfünften in den Griff zu bekommen.

Bis dato mussten sich die Freiburger einzig den oberen Teams geschlagen geben. Mit Niederlagen gegen Grafing, Mainz, Rüsselsheim und Unterhaching hat sich die Turnerschaft ansonsten keine Blöße gegeben. Es wäre also an der Zeit, dies zu ändern.

SSC Karlsruhe auf Augenhöhe mit Aufstiegsfavoriten Eltmann
02.12.2018, 20:39 Uhr von Pressesprecher

Bereits gegen Vorjahresmeister TSV Grafing boten seine Jungs mehr als Paroli. Nun zeigten sie erneut einen starken Auftritt – belohnt wurde das nicht. Am Samstagabend verloren die Volleyballer des SSC Karlsruhe gegen die Aufstiegsaspiranten HEITEC Volleys Eltmann mit 1:3 (25:21, 24:26, 23:25 und 24:26).

Es läuft der zweite Satz, es steht 24:20 für den SSC. Ein weiter Punkt trennt die Karlsruher vom zweiten Satzgewinn. Dementsprechend angespannt zeigt sich der gegnerische Trainer Marco Donat. Der neunte Sieg in Folge wackelt gehörig. Zum Aufschlag tritt der spätere MVP Clay Couchmann an. Der Mittelblocker serviert insgesamt sechsmal in Folge einen Float-Ball. Bräuer sieht wie seine Schützlinge nicht in der Lage sind, diesen in den Griff zu bekommen. Eltmann holt sich den zweiten Satz mit 26:24.

Symptomatisch steht dieses Ende für den weiteren Verlauf. Der SSC präsentierte sich an diesem Abend stark im Kollektiv, war schwer ausrechenbar. Im ersten Satz gelang es Bräuer und Co. noch Eltmann ein wenig auf Distanz zu halten. 8:4, 12:9 und 20:16 waren die logische Folge. So nutzten die Karlsruher ihren Vorsprung, um den ersten Satz mit 25:21 einzutüten.

Wie stark der SSC im Moment drauf ist verdeutlich der dritte Satz. Schnell verlieren die Karlsruher den Faden und liegen mit 3:9 zurück. Es wird zäh. Doch Punkt für Punkt pirschen sich die SSC-Volleys gegen den Favoriten heran. Beim 16:16 haben sie das erste Mal in diesem Durchgang ausgeglichen, um wenig später gar mit 20:19 in Führung zu gehen. Aber auch dieses Mal reichte das nicht. „Das ärgert mich schon. Ein Punkt fehlt zum Punktgewinn. Am Ende musst du die machen“, sagte Libero Benny Dollhofer.

Genau das gleiche Bild im vierten Satz. Der SSC spielte phasenweise aus einem Guss und führte mit 10:5. Eltmann gab aber wie das ganze Spiel immer wieder zurück. Vor allem durch Mircea Peta. Der Diagonal-Angreifer forderte die SSC-Defensive häufig. Doch die Karlsruher kämpften und gingen sogar wieder mit 20:18 und 23:21 in Führung. Jedoch fehlte es ein weiteres Mal in der „Crunchtime“ an der Entscheidung. Eltmann holte sich durch einen 5:1-Lauf auch diesen Satz mit 26:24 und damit das gesamte Spiel.

Den Stellenwert des Sieges für Eltmann machte am Ende der Jubeltanz deutlich. Die Gäste feierten zum Teil so, als hätten sie die Meisterschaft perfekt gemacht. So groß war der Respekt für die gezeigte Karlsruher Leistung.

Die SSC-Volleys haben nun eine Woche Zeit, um ihre starken Leistungen weiter zu optimieren. Am kommenden Samstag geht es in Freiburg in den grünen Dschungel zum Derby. Spätestens da will der SSC auch endlich belohnt werden.