Antonio Bonelli wird neuer Trainer beim Bundesliga-Team
27.05.2019, 11:18 Uhr von Alex

Wenn am 14. September die neue Saison in der zweiten Volleyball-Bundesliga beginnt, wird mit Antonio Bonelli ein neuer Trainer beim SSC Karlsruhe an der Seitenlinie stehen. Der 40-Jährige, der zuletzt die Unterseevolleys Radolfzell trainiert hat und in seiner Zeit dort von 2011 bis 2018 unter anderem einen Durchmarsch mit vier Meisterschaften in Folge in die Dritte Liga sowie den Regionalpokalsieg 2013 erreicht hat, ist seit 1997 als Volleyball-Trainer tätig. Dabei war er bei den großen Vereinen im südbadischen Raum mit Erfolg im Erwachsenen als auch im Jugendbereich engagiert. Als Spieler war er unter anderem für den VC Offenburg und die FT Freiburg in der zweiten Bundesliga aktiv. „Ich freue mich sehr, nun ein Teil des SSC Karlsruhe zu sein. Ein Verein mit interessanten Visionen und tollen Strukturen. Die Entscheidung viel mir deshalb leicht“, so der gebürtige Italiener, der in Konstanz aufgewachsen ist. „Insbesondere freue ich mich auf die Jungs, die ich als fleißiges und hungriges Team schon kennenlernen durfte. Ich kann es kaum erwarten loszulegen.“

„Wir sind sehr froh, mit Antonio Bonelli einen Trainer verpflichtet zu haben, der nahezu Perfekt unser Anforderungsprofil erfüllt“, freut sich Sportdirektor Diego Ronconi. „Bonelli steht für Nachhaltigkeit und Engagement auf allen Ebenen. Mit ihm können wir strukturell den nächsten Schritt in der Entwicklung des Teams gehen. Die Tatsache, dass er bereit ist, zeitnah vom Bodensee nach Karlsruhe zu ziehen, unterstreicht seine Ambitionen. Wir hoffen natürlich sehr auf eine dauerhafte Zusammenarbeit.“

SSC Karlsruhe geht ohne Stefan Bräuer in die kommende Saison
30.04.2019, 07:07 Uhr von Pressesprecher

Erst Anfang Februar war durch die Insolvenz des Hauptsponsors BEV ein wichtiger Geldgeber weggebrochen, diese Lücke konnte bislang noch nicht ganz geschlossen werden.

Gut eine Woche vor dem Ende der Lizenzierungsfrist, sahen sich jetzt die Verantwortlichen zu diesem Schritt gezwungen. „Unsere höchste Priorität ist, den Spielbetrieb in der zweiten Volleyball-Bundesliga zu sichern“, äußerte sich SSC-Teammanager Alexander Burchartz zu diesem Schritt. „Eine Vertragsverlängerung war so leider nicht möglich. Für uns alle ist das ein sehr schwerer Schritt. Wir möchten uns ausdrücklich bei Stefan für seine Arbeit mit unserer ersten Herrenmannschaft bedanken.

Eine starke Saison wurde mit dem hervorragenden fünften Platz abgeschlossen. Für seine sportliche Zukunft wünschen wir Stefan Bräuer alles Gute“, so der Teammanager weiter. Wann ein Nachfolger präsentiert werden kann, ist aktuell noch nicht klar. ­ ­

SSC Karlsruhe verliert in Gotha, freut sich aber über fünften Platz
30.04.2019, 07:07 Uhr von Pressesprecher

Über den fünften Platz durften sich die Karlsruher letztlich aber dennoch riesig freuen. „Der fünfte Platz ist toll“, freute sich ein euphorisierter Coach Stefan Bräuer einen Tag nach der Niederlage in Gotha. Die abstiegsbedrohten Hausherren waren einfach aggressiver. Dazu kam, dass die Entlastung gefehlt hat, so Bräuer, der auf Lukas Jaeger (Finger ausgekugelt) und Simon Gallas (dickes Knie) verzichten musste. So wurden die SSC-Volleys im ersten Satz komplett überrollt. Felix Roos tat sich auf der Annahme schwer, die Gastgeber bombardierten ihn regelrecht mit Bällen. Wechseln konnte Bräuer nicht und so verlor der SSC mit 10:25.

Im zweiten Durchgang waren die Karlsruher dann zwischendurch mal dran. Doch auch das genügte nicht. „Es war letztendlich vergleichbar mit letzter Woche, uns hat der absolute Wille gefehlt“, fand Bräuer Gründe für die durchwachsene Darbietung. Mit 18:25 gaben seine Jungs auch diese Partie ab, um im dritten und letzten Satz zumindest auf dem Papier eine bessere Rolle abzuliefern. Dank einer Aufschlagserie von Kapitän Benny Loritz kamen die SSC-Volleys gegen Ende nochmals dichter heran, das Spiel war da eigentlich schon entschieden.

Wirklich sauer war nach dem Spiel aber keiner. Durch einen 3:2-Erfolg von Hammelburg über Schwaig im Parallelspiel, gelang es den Karlsruhern mit einem Punkt Vorsprung den fünften Platz zu verteidigen. Gleichzeitig sicherte sich Sieger Gotha den Klassenerhalt.

Wie die 2. Bundesliga nächste Saison aussehen wird, bleibt abzuwarten. Fest steht aktuell, dass Freiburg und Fellbach offiziell abgestiegen sind und Rüsselsheim seine Mannschaft zurückziehen wird. Aus der 3. Liga drängen neue Teams nach oben, wodurch die 2. Liga laut Bräuer „ein komplett neues Gesicht bekommen wird.“ ­ ­

SSC Karlsruhe verpasst gegen Freiburg 13. Saisonsieg
30.04.2019, 07:07 Uhr von Pressesprecher

Die Volleyballer des SSC Karlsruhe haben am Samstagabend in der ausverkauften OHG-Halle in ihrem letzten Heimspiel der Saison gegen die FT 1844 Freiburg verloren. Dennoch bleibt das Team von Coach Stefan Bräuer weiterhin auf Platz fünf.

Bis zur ersten Technischen Auszeit lag der SSC vorne. „Nach der Auszeit haben wir dann das Spiel aus der Hand gegeben“, so Coach Stefan Bräuer zum ersten Satz. Bis Mitte des ersten Satzes waren die Karlsruher mit 14:12 und 17:16 vorne. Danach verloren sie ein wenig den Rhythmus. Freiburg nutzte den Moment und holte sich den Satz mit 25:21. „Die haben wirklich überragend gekämpft, vor allem in der Abwehr“, stellte Bräuer fest.

Auch im zweiten Durchgang fanden die Karlsruher anfangs besser hinein. Ein 9:7 für den SSC wandelte sich kurz darauf in ein 12:13. Erneut fehlte es in diesem Satz an Konsequenz. Die Gäste wussten diese kleine Schwächephase zu nutzten und sackten auch diesen Durchgang mit 25:21 ein. In Anbetracht der Tabellensituation auch kein Wunder. Freiburg steht auf Rang zehn im Abstiegsstrudel, mit nur zwei Punkten mehr als Gotha (ein Spiel weniger). Zudem heizte der mitgebrachte Freiburg-Tross der sonst schon heißen Stimmung im OHG nochmal ein.

Doch die Karlsruher schüttelten sich in der Pause erfolgreich. Nach zwei souveränen Sätzen (25:16 und 25:19) war man wieder zurück im Geschäft. Die Aufholjagd hatte aber ihre Wirkung hinterlassen. Nicht mehr mit dem allerletzten Druck gingen die SSC-Volleys in den goldenen Satz. Sie liefen permanent einem Rückstand hinterher. 5:3, 9:7 und 12:9, die Freiburger ließen die Karlsruher nicht mehr rankommen und gewannen am Ende sowohl den Satz als auch das Spiel verdient mit 3:2. Bräuer sah das ähnlich: „Letztlich wollten sie den Sieg einfach mehr. Unsere durchschnittliche Leistung hat heute nicht gereicht, um den Gegner zu kontrollieren.“

Enttäuschung über den verpassten 13. Saisonsieg kam bei ihm trotzdem nur kurz auf, dafür ist die Spielzeit mit aktuell Rang fünf einfach zu gut verlaufen. „Wir haben eine super Saison gespielt“, freute sich Bräuer. Auch Teammanager Alexander Burchartz konnte dem Abend mehr Positives abgewinnen: "Ein ausverkauftes letztes Heimspiel mit super Kulisse ist nochmal das i-Tüpfelchen auf einer starken Heimspielsaison.“ Stolz ergänzte er: „Bei uns zu Hause ist es für jeden Gegner schwer Punkte zu holen. Da haben die Fans in Volleyball Karlsruhe aber auch einen großen Anteil daran."

Nun folgt für Bräuer und Co. nächsten Samstag, 13. April, das letzte Saisonspiel gegen den abstiegsbedrohten VC Gotha. Somit kann der SSC – wenn auch nicht aus eigener Sicht – entscheidend in den Abstiegskampf mit eingreifen. Die Freiburger würde es freuen, wenn der SSC gewinnen würde. ­

Für SSC Karlsruhe gibt es in Eltmann nichts zu holen
24.03.2019, 13:29 Uhr von Pressesprecher

Trotzdem bleiben die Karlsruher auf Rang fünf.

„Das war ein ordentliches Spiel von uns“, konstatierte Coach Stefan Bräuer die Leistung seiner Jungs. Zuvor zeigten sie eine solide Leistung. Doch gegen den Tabellenführer genügte das nur phasenweise. Gerade in den Sätzen eins und drei überzeugte Eltmann mit einer starken Block-Feld-Abwehr. Das war den SSC-Volleys zu viel. Im zweiten Durchgang sahen die mitgereisten Karlsruher Zuschauer dann endlich einen entschlosseneren SSC. Taktisch klug agierten die Karlsruher und nutzten ihre gute Phase. Eltmann verlor für einen kurzen Moment den Faden und musste sich mit 17:25 geschlagen geben.

Danach folgte aber wieder das gleiche Bild. Deutlich mehr Fehler im Aufschlag standen Bräuer und Co. im Wege. So gelang es den Karlsruhern nicht mehr, entscheidend heranzukommen. Und das obwohl letztlich sogar „Break-Chancen“ da waren, wie Bräuer feststellte. Doch der Tabellenführer blieb hartnäckig und ließ keine weitere Schwächephase zu.

Nun geht es für den SSC in den letzten beiden Duellen gegen Freiburg und Gotha. Sollten die Karlsruher beide Partien gewinnen, ist ihnen der aktuell fünfte Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen. Für Bräuer ist das eine tolle Sache, sodass es im Endspurt noch um einiges gehen wird.

SSC Karlsruhe macht mit Sieg über Schwaig Klassenerhalt perfekt
10.03.2019, 17:34 Uhr von Pressesprecher

Karlsruhe zog nicht nur vorübergehend auf den fünften Platz, sondern machte drei Spieltage vor Schluss auch den Klassenerhalt perfekt.

„Im Moment genießen wir einfach nur“, freute sich Coach Stefan Bräuer auf der Rückfahrt aus Schwaig über den besagten Moment. Zuvor zeigten seine Jungs das, was sie in den letzten Wochenauszeichnete. Viel Herz, viel Mut und eine hohe Flexibilität. Die ersten zwei Sätze verliefen genau nach Wunsch. Konzentriert gingen die Karlsruher zu Werke. Sie blieben permanent am Drücker und hielten immer wieder einen knappen ein bis zwei Punkte Vorsprung. Mit einem jeweils knappen 26:24 und 25:22 holten die SSC-Volleys folgerichtig die ersten beiden Durchgänge.

„Dass wir gegen eine solche Mannschaft dann nicht glatt mit 3:0 gewinnen ist auch klar“, begründete Bräuer die Sätze drei und vier. Dabei spielte der SSC im dritten Satz lange Zeit auf Augenhöhe. Beim 16:17 hatten Bräuer und Co. sogar die Chance auszugleichen. Es gelang jedoch nicht, Schwaig profitierte davon und „das Spiel kippte“, so Bräuer. Er reagierte, gab dem ein oder anderen eine kleine Verschnaufpause. Die Wechsel sollten zwar nicht mehr den Satzverlauf entscheidend beeinflussen, dafür holten die Einwechselspieler einige schwere Punkte. Viel wichtiger war es noch, den Hausherren genug Paroli zu bieten. Denn auf Seiten Schwaigs spielte die erste Kapelle voll durch.

Nach den verlorenen Sätzen drei und vier machte sich allmählig die schwindende Energie der Gastgeber bemerkbar. Der SSC ging früh mit 4:2 in Front, musste sich aber zum Seitenwechsel mit einem 7:8 begnügen. Es folgten spannende Minuten und der entscheidende Ballwechsel des Spiels. Eine gut getimte Finte erahnte Libero Timo Goes gedankenschnell und hielt den Ball mit einer sehenswerten Rettungsaktion im Spiel. Seine Teamkollegen dankten es ihm mit einem verwandelten Punkt. Statt dem 11:11-Ausgleich führte der SSC plötzlich mit 12:10. Damit war der Grundstein gelegt, ein Schwaiger Aufschlagfehler besiegelte letztlich die Niederlage sowie den perfekten Karlsruher Klassenerhalt.

Für den SSC geht es nun in eine zweiwöchige Pause, bevor man am Samstag, 23. März, in Eltmann ran muss. Eine Woche später steigt dann das letzte Heimspiel und zugleich Baden-Derby gegen Freiburg. Spätestens da werden alle SSC-Fans und Verantwortlichen den Klassenerhalt ausgelassen feiern.

SSC Karlsruhe fährt mit breiter Brust und ordentlich Selbstvertrauen nach Schwaig
09.03.2019, 10:13 Uhr von Pressesprecher

Mit dem Sieg gegen die Reserve des Erstligaspitzenreiters Alpenvolleys Haching (3:1) vom vergangenen Wochenende hat die Mannschaft von Chefcoach Stefan Bräuer kräftig Selbstvertrauen getankt.

Und nun „wollen wir den Schwung vom Wochenende mit nach Schwaig nehmen“, so Bräuer und sieht auch, dass es gegen die Franken ein ganz anderes Spiel geben wird, als es noch das Hinspiel war, als der SSC sich mit 3:1 durchsetzte. „Es wird ein Spiel gegen einen im Vergleich zur Hinrunde deutlich verbesserten Gegner der sowohl in Mainz und Grafing gepunktet hat.“ Ähnlich wie die Karlsruher, haben die Schwaiger etwas gebraucht, um in die Saison zu kommen. Dabei dürfte für die Franken, wie auch für die Badener, genau das Hinspiel der Wendepunkt gewesen sein. Ab diesem Spiel gewannen beide Teams in Serie und mussten sich – mit jeweils einem Ausrutscher – nur den Topteams der Liga geschlagen geben.

Es dürfte also zu einem heißen Tanz für die Schützlinge von Bräuer kommen. Der sieht allerdings die Favoritenrolle bei den Hausherren, denn Auswärtsspiele waren bislang noch nicht die Stärke des SSC. Dennoch „wollen wir versuchen, die Chance auf Platz fünf zu kommen, zu nutzen. Wir sind gut vorbereitet, auch wenn wir die Woche über nicht komplett trainieren konnten“, so der Trainer. So war Simon Gallas mit der Baden-Württemberg-Auswahl unterwegs, Fabian Schmidt fehlte wegen seines Studiums und Thomas Heidebrecht war krankheitsbedingt zur Trainingspause gezwungen. ­

SSC Karlsruhe schlägt auch direkten Konkurrenten Unterhaching
03.03.2019, 20:38 Uhr von Pressesprecher

Im heimischen OHG bezwangen die Karlsruher den direkten Konkurrenten AlpenVolleys Haching II mit 3:1 (16:25 25:22 25:18 25:18). MVP Lukas Jaeger ragte in einer stark aufspielenden Mannschaft heraus.

Die Gefühle nach dem ersten Satz waren eher gemischt. Unterhaching deutete an, wie groß sein Potenzial ist. Für den SSC ging es in erster Linie darum, den Anschluss an die Partie wieder zu finden. Denn relativ zügig verloren die Karlsruher den Sichtkontakt auf die Hausherren. Die Münchner feuerten aus allen Rohren und gewannen den ersten Satz klar mit 25:16.

Ein besserer Block und konzentrierte Defensivarbeit brachten den SSC jedoch Anfang des zweiten Durchgangs wieder zurück. Angetrieben von zahlreichen taktischen Möglichkeiten variierten die SSC-Volleys ihr Spiel. Simon Gallas wurde durch den Rekonvaleszenten und Kapitän Benny Loritz ersetzt, der spätere MVP Lukas Jaeger sprang für Felix Roos ein. Die Wechsel fruchteten. „Wir sind einfach eine hungrige Gemeinschaft geworden, bei dem jeder für jeden alles gibt“, erklärte Bräuer die besondere Team-Chemie. Diese verhalf den Karlsruhern zu einem knappen, aber verdienten 25:22.

Spätestens jetzt merkten die Zuschauer im OHG dass auch die Münchner zu schlagen sind. Selbst beim 16:18 im dritten Satz und der Auszeit von Bräuer glaubte das Publikum an seine Spieler. Mit einer starken Aufschlagserie versetzten die Karlsruher die Gäste in eine Betäubungsphase. Aus dieser befreiten sich die Münchner nicht mehr und der SSC holte auch diesen Satz mit 25:18.

Dass der vierte und letzte Durchgang dann etwas souveräner von den Karlsruher geführt wurde, überraschte Bräuer nicht: „Wir haben uns ins Spiel gekämpft, es am Ende aber kontrolliert.“ Zu verdanken hat er das einmal mehr der Ausgeglichenheit seines Kaders.

SSC Karlsruhe tütet 3:1-Erfolg in Fellbach ein
18.02.2019, 18:38 Uhr von Pressesprecher

Gegen die stark abstiegsbedrohten Hausherren genügte eine solide Leistung zu einem 3:1-Erfolg (22:25 27:25 25:20 25:19).

Erstmal mussten die mitgereisten SSC-Anhänger aber durchatmen. Und das nicht deshalb, dass der verletzte Tim Kreuzer und ehemalige Fellbacher kurzerhand den Hallensprecher gab, sondern weil der SSC den ersten Satz komplett verschlief. „Ich weiß auch nicht, woran das gelegen hat“, rätselte Stefan Bräuer auf der Rückfahrt und ergänzte: „Auswärts haben wir einfach noch sehr viel Luft nach oben.“ Das sah man auch eben im ersten Durchgang. Das lag an großen Teilen aber auch an den Gastgebern. Der Tabellenvorletzte überraschte den SSC mit Schnellangriffen, die knapp über der Netzkante gespielt wurden. Gerade für die groß gewachsenen Karlsruher bedeutet das noch schneller zu verteidigen.

Im zweiten Satz aber waren die SSC-Volleys dann angekommen. Hart umkämpft gestaltete er sich trotzdem. Die Schützlinge von Stefan Bräuer führten immer wieder knapp, aber konstant. Überzeugen konnte an diesem Abend besonders Felix Roos, der für den erkrankten Lukas Jaeger auf Annahme außen ein sehr gutes Spiel ablieferte. Daneben musste Bräuer noch auf Benny Loritz (Schlag auf Ellenbogen) und inmitten des Spiels auf Fabian Schmidt (Unwohlsein) verzichten. Dennoch gelang es den Karlsruhern den zweiten Satz mit 27:25 zu holen.

Danach entwickelte sich das Bild, was im Vorfeld erwartet wurde. Ohne zu glänzen dominierte der SSC die Partie. Bräuer sah seine Jungs endlich als „Herr der Lage“. Folgerichtig holten die Herren die Sätze drei und vier entsprechend mit 25:20 und 25:19. Durch diesen Erfolg und die drei Punkte klettert der SSC in der Tabelle vorübergehend auf Rang sechs, punktgleich mit Unterhaching II (haben ein Spiel weniger). Hier haben die Karlsruher die Chance im Heimspiel am 2. März den Abstand auf die Münchner sogar zu vergrößern und sich Richtung oben weiter zu etablieren.

SSC Karlsruhe muss zum Vorletzten nach Fellbach
15.02.2019, 09:39 Uhr von Pressesprecher

Gegen das abstiegsbedrohte Rote Rudel aus Fellbach wollen die Schützlinge von Stefan Bräuer den nächsten Erfolg einfahren.

„Wir sind Favorit, das ist uns klar“, gibt Bräuer unmissverständlich klar. Als Tabellensiebter geht es für ihn und seine Jungs nach Fellbach. Bereits vor der Saison waren die Erwartungen bei den Hausherren eher zurückhaltend. Doch dass man mit lediglich 12 Punkten aus 18 Spielen auf dem vorletzten Rang steht, ist dennoch ein wenig überraschend. Die Lage in Fellbach spitzte sich mittlerweile so weit zu, dass selbst Coach Thiago Welter als Spieler einspringen musste. Geholfen hat es nicht wirklich. Zwar ist der Klassenerhalt rechnerisch im Bereich des Möglichen, die Aufgabe aber mehr als schwer.

Die Karlsruher dürfen auf die Situation der Hausherren aber keine Rücksicht nehmen. Besonders nicht in dieser Phase der Saison. Nicht umsonst hebt Bräuer mahnend den Zeigefinger: „Wir müssen gegen sie gewinnen, sie aber können nur gewinnen.“ Bräuer und Co. sind sich dessen bewusst, dass Fellbach volles Risiko gehen und die eigenen Fans im Rücken haben wird. Doch die Karlsruher haben genug Argumente, um damit umzugehen. Kapitän Benny Loritz weiß das auch: „Nach den guten Leistungen zuletzt und der aktuellen Tabellensituation merken wir im Umfeld eine leichte Entspannung. Aber wir sind uns bewusst, dass außer einer guten Ausgangssituation noch nichts gewonnen ist.

Im Moment stehen zwar hinter Loritz (Schlag auf den Ellbogen), Simon Gallas, Thomas Fürst und Lukas Jaeger (alle krank) noch Fragezeichen, eine schlagkräftige Truppe wird Bräuer aber auf’s Parkett bringen können. Und überhaupt ist das stärkste Attribut der Karlsruher die breite Bank. Im Klartext: Egal wer ausfällt, es ist immer jemand da, der ihn ersetzt. ­ ­

SSC Karlsruhe ringt Mimmenhausen nieder
13.02.2019, 17:29 Uhr von Pressesprecher

Vor 350 Zuschauern gewann der SSC im ausverkauften OHG am Samstagabend mit 3:2 (25:16 25:21 23:25 23:25 15:13). Ausschlaggebend einmal mehr: die breite Wechselbank.

Bereits im Hinspiel war es ein regelrechter Krimi. Damals ging es auch über fünf Sätze – mit dem schlechteren Ende für den SSC. Nun haben sich die SSC-Volley revanchiert. Bis zum verwandelten Matchball war es allerdings ein mühsamer Weg.

Die ersten zwei Sätze gestaltete der SSC ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Recht zügig erspielte man sich ein kleines Polster. Im ersten Satz war es bereits beim 8:3 ein erster Fingerzeig, im zweiten Satz spätestens beim 19:15. Danach ließen die Mannen von Stefan Bräuer nichts mehr anbrennen und holten sich so eine 2:0-Führung.

Danach sah Bräuer einen Bruch im Spiel: „Wenn wir vorne liegen, wirkt es manchmal so, wir müssten etwas verteidigen, was wir noch gar nicht erreicht haben.“ Die Zuschauer sahen ab hier einen etwas verkrampften Gastgeber. Bis zum 6:5 blieb der SSC auf Augenhöhe, die absolute Entschlossenheit fehlte aber schon zu diesem Zeitpunkt. Mimmenhausen und Christian Pampel wussten dies zu nutzen. Jeweils mit 25:23 sackten die Gäste die Sätze drei und vier ein. Erinnerungen an das Hinspiel keimten aber nicht auf, zu sattelfest präsentierte sich der SSC. Auch ohne den verletzten Kapitän Benny Loritz und die zuvor ausgewechselten Joni Finkbeiner (Kreislaufprobleme) und Thomas Heidbebrecht (Nasenbluten).

Doch wenn man etwas beim SSC inzwischen gelernt hat, dann das: Die größte Stärke liegt in den schier unendlichen Wechseloptionen. Stefan Bräuer konnte sich wieder darauf verlassen. Daran änderte auch beispielsweise nichts die ungewohnte Mittelblocker-Position von Thomas Fürst (für Finkbeiner). „Wir haben das als Mannschaft heute einfach toll gelöst – trotz der spontanen Wechsel – auch letztendlich verdient gewonnen“, freute sich Fürst, für den das gleichzeitig auch das letzte Heimspiel im SSC-Dress war. Berufsbedingt verlässt er Karlsruhe gen München.

Nach den ersten drei Punkten lagen die Karlsruher also mit 1:2 hinten, es sollte jedoch der letzte Rückstand bleiben. Angefeuert von den heimischen Fans schalteten Bräuer und Co. nochmal einen Gang höher. Auch wenn Bräuer beim 9:9-Ausgleich gezwungen war, nochmals eine Auszeit zu nehmen, blieb der SSC am Drücker. Plötzlich wirkte auch die Allzweckwaffe und Punktemaschine Christian Pampel überfordert. Der Routinier zeigte sowohl in der Annahme als auch im Abschluss Schwächen. Karlsruhe nutzte das diesmal aus und feierte den 3:2-Erfolg.­

SSC Karlsruhe empfängt Aufsteiger Mimmenhausen
08.02.2019, 12:38 Uhr von Pressesprecher

Vor einer Woche hatte das Trainerteam um Bräuer beim elektronischen Spielerbogen Libero Benny Dollhofer nicht vermerkt. Ohne den Libero hatten die Volleyballer des SSC Karlsruhe nahezu keine Chance. Am Samstag soll das nun wieder anders werden.

Zwar kann Bräuer mit Dollhofer wieder seinen etatmäßigen Libero in den Reihen aufführen, dafür klagt der Coach aber über andere Fragezeichen. So sind Joni Finkbeiner und Simon Gallas (beide erkältet) sowie Benny Loritz (angeschlagen) weiterhin fraglich. Inwieweit sie bis zum Spiel fit werden bleibt abzuwarten. Das Donnerstags-Training soll da mehr Aufschluss geben. Den SSC erwartet mit Mimmenhausen laut Bräuer ein „sehr kampfstarkes Team“, das zumeist über fünf Sätze spielt. Angeführt von den Angreifern Christian Pampel (ehemaliger Nationalspieler) und Jonas Hoffmann hat sich der Gast seit dem Hinspiel deutlich stabilisiert. Zuletzt schlugen sie Fellbach (3:0) und Unterhaching II (3:2).

„Im Hinspiel fehlte uns noch die Konstanz“, macht Bräuer den Hauptgrund für die damalige 2:3-Niederlage aus. Mimmenhausen lebt neben den zwei herausragenden Angreifern besonders von ihrer Abwehrstärke. Für Sandmeier und seine Kollegen wird es drauf ankommen präzise und allen voran konzentriert zu attackieren. Gelingt das könnte der SSC auch in der Tabelle den Abstand von aktuell zwei Punkten (bei einem Spiel mehr) weiter vergrößern.

­ Folgenschwerer Fehler vor Spielbeginn: SSC verliert in Hammelburg
06.02.2019, 16:39 Uhr von Pressesprecher

Der SSC hat am Ende deutlich mit 0:3 (13:25 18:25 22:25) verloren.

Coach Stefan Bräuer und sein Team machten vor dem Spiel eigentlich alles wie immer. Darin inbegriffen auch die Spieler-Anmeldung im Online-Portal der Volleyball-Bundesliga. Jedoch unterlief Bräuer und Co. dieses Mal eine kleine Unachtsamkeit, die Folgen hatte. Sie vergaßen Libero Benny Dollhofer im System auch als Libero anzugeben. Bräuer bemerkte den fehlenden Haken erst eine halbe Stunde vor Spielbeginn. Zu diesem Zeitpunkt war es schon zu spät. Der gegnerische Trainer nutzte diese Unachtsamkeit aus. Auf Nachfrage der Unparteiischen ließ er einen Nachtrag Dollhofers nicht mehr zu. Der SSC musste also ohne Libero das Auswärtsspiel bestreiten.

Hinzu kamen noch mit Joni Finkbeiner (Grippe), Timo Goes (familiäre Gründe) und Benny Loritz (muskuläre Probleme) drei Spieler, die die Reise gar nicht erst antraten. So summierten sich beim SSC einige kleinere Schwierigkeiten zu einer größeren Baustelle. Die Konsequenz: In den ersten zwei Sätzen hatten die SSC-Volleys nichts zu melden. Es dauerte bis zum dritten Durchgang ehe Bräuer und Co. eine Lösung fanden. Mit Simon Gallas als Mittelblocker funktionierte das Spiel nun besser. Für etwas Zählbares oder richtige Spannung genügte das jedoch nicht. Hammelburg holte sich auch diesen Satz und damit das gesamte Spiel. ­ ­

SSC Karlsruhe reist zum Tabellennachbarn nach Hammelburg
01.02.2019, 12:02 Uhr von Pressesprecher

Coach Stefan Bräuer erwartet auch diesmal ein „sehr emotionales Spiel.“

Ein Blick auf die Tabelle lässt bereits erahnen, dass das Duell ein sehr ausgeglichenes wird. Hammelburg hat sieben der 16 Ligaspiele gewonnen und steht einen Platz hinter den Karlsruhern. Hervorzuheben in einer ausgeglichenen Mannschaft sind allen voran der starke Diagonalspieler Oscar Benner und der kanadische Neuzugang Jackson Maris (Zuspieler). Zudem erwartet die Karlsruher eine volle Halle.

Bräuer selbst möchte „die gute Stimmung vom Heimspieltag“ mit auf die Auswärtsreise nehmen. Inzwischen gilt es nicht mehr tief zu stapeln. Die Leistungen haben die Erwartungen der Karlsruher selbst erhöht. Mit vier Siegen aus den letzten vier Spielen präsentiert sich der SSC konstant. Ein Sieg würde den Vorsprung auf Hammelburg erhöhen und den Kontakt zu den vorderen Plätzen halten.

Eine Rückschau zum Spiel gegen Rüsselsheim verdeutlicht dabei das größte Prunkstück: die Kaderbreite. Schon vor einer Woche war die Flexibilität im Spiel der SSC-Volleys der Schlüssel zum Erfolg. Das soll auch in den kommenden Wochen der Fall sein. Für jede Spielsituation soll es gleichermaßen genug Alternativen geben.

Kurzstatement SSC Karlsruhe - Volleyball

Nachdem der Hauptsponsor der Bundesliga-Volleyballer des SSC Karlsruhe Insolvenz angemeldet hat, haben den Verein viele Fragen erreicht.

Aktuell steht nur fest, dass der Bundesligaspielbetrieb für diese Saison ungefährdet fortgeführt werden kann. Schon länger jedoch laufen bei den Verantwortlichen der Volleyballer die umsichtigen Planungen für die kommende Saison – nach der hervorragenden sportlichen Entwicklung - in der zweiten Bundesliga.

Für SSC Karlsruhe gibt es in Grafing nichts zu holen
21.01.2019, 05:59 Uhr von Pressesprecher

Der amtierende Meister ließ den Karlsruhern am Samstagabend keinen Raum zur Entfaltung und gewann folgerichtig klar mit 3:0 (25:19 25:22 25:23).

„Das war heute definitiv ein Schuss vor den Bug“, äußerte sich Coach Stefan Bräuer unmittelbar nach Spielende und fügte hinzu: „Wir haben heute einfach gemerkt, dass es nicht immer so leicht geht.“ Die Hausherren aus Grafing traten so auf, wie es sich für einen Meister gehört. Entschlossen, kompromisslos und effektiv. Für den SSC war schlichtweg an diesem Abend nichts zu holen. Auch wenn der Auftakt noch ausgeglichener war, so zogen die Gastgeber Mitte des ersten Satzes an. Mit 18:14 bzw. 21:16 spielte Grafing ein Polster heraus, das sie sich nicht mehr nehmen ließen.

Zwar gelang es den Karlsruhern in der Folge besser in die Partie zu kommen und Lösungen zu finden. Direkt beeinflussen konnten sie den Spielverlauf aber nicht. „Grafing war heute einfach besser, auch wenn sie in der Annahme hin und wieder gewackelt haben“, konstatierte Bräuer. An einem richtig guten Tag hätte der SSC diese kleine Unsicherheit womöglich nutzen können, diesmal funktionierte es nicht. Nach 78 Minuten verwandelte Grafing den Matchball und schloss an Spitzenreiter Mainz bis auf einen Punkt auf (bei einem Spiel weniger).

Nun gilt es für Bräuer ab Montag in die Vorbereitung für den Doppelspieltag gegen Friedrichshafen und Rüsselsheim zu gehen. Die Devise ist klar: „Wenn man zwei Spiele zu Hause hat, will man auch die maximale Ausbeute“, so ein klar fokussierter Bräuer.