Badenderby wegen COVID-19-Befund verschoben
25.09.2020, 13:04 Uhr von Pressesprecher

Das Heimspiel der BADEN VOLLEYS gegen die FT Freiburg am 26. September wird verschoben. Am Donnerstag Abend, dem 24. September, wurde ein Spieler der FT Freiburg positiv auf das Corona-Virus getestet. Das Freiburger Team ging umgehend in Quarantäne.

Die Partien der beiden badischen Clubs hätte diesen Samstag stattfinden sollen. Nachdem ein Spieler der FT Freiburg Symptome gezeigt hatte, meldete er dies sofort telefonisch dem Hygienebauftragten des Vereins. Anschließend begab er sich direkt in Quarantäne und wurde auf Covid-19 getestet. Dem Spieler selbst geht es soweit gut. Nach dem positiven Befund stellte sich schon am Donnerstagabend das gesamte FT Freiburg Team inklusive Trainerstab selbst unter Quarantäne. Da sich die komplette Mannschaft in strikter Quarantäne befindet kann das Spiel in Karlsruhe nicht stattfinden.

Der souveräne Umgang mit dem positiven Corona-Befund zeigt, dass die Kontroll- und Hygienemechanismen gut gegriffen haben und die Mannschaft deshalb hoffentlich schnellstmöglich in das Training zurückkehren kann. Wann das Spiel nachgeholt werden kann wird derzeit geprüft. Für diesen Fall hat die Volleyball Bundesliga im Spielplan bereits frühzeitig sogenannte Reservespieltage festgelegt. Hier wird nun die Hallensituation in Karlsruhe geklärt und in Abstimmung mit Freiburg ein Ersatztermin festgelegt.

BADEN VOLLEYS im Clásico gegen starke FT 1844 Freiburg
23.09.2020, 10:19 Uhr von Pressesprecher

Im Baden Derby sind die hervorragend in die Saison gestarteten Freiburger zu Gast bei den BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe, die ihre Erfolgsserie gegen die Südbadener weiter ausbauen möchten. Freiburg mit sehr viel Selbstvertrauen im Rücken nach vier Punkten aus zwei Spielen – die BADEN VOLLEYS weiterhin ohne den angeschlagenen Jonathan Finkbeiner. Kein Favorit im diesjährigen ausgeglichenem Baden-Clásico.

Die Partien der beiden badischen Clubs haben es traditionell in sich, die Karlsruher konnten noch in der letzten Saison alle drei Aufeinandertreffen im Pokal und in der Liga jeweils mit 3:1 für sich entscheiden. SSC Karlsruhe-Trainer Bonelli möchte diese Serie ausbauen, warnt aber vor der neu formierten Affenbande aus Freiburg: „Die Mannschaft ist mittlerweile sehr gut eingespielt und mit den beiden Neuzugängen Matias Kurppa (Zuspiel, Finnland) und Mateusz Lysikowski (Außenangriff und Annahme, Polen) eine absolutes Top-Team. Dies konnten sie auch schon in den ersten beiden Spielen unter Beweis stellen und sind stark in die Saison gestartet“, so Bonelli. Vor allem den sprunggewaltigen Lysikowski, der in den ersten beiden Spielen MVP wurde, gilt es auf Karlsruher Seite in den Griff zu bekommen. Die BADEN VOLLEYS konnten im letzten Spiel ihre ersten drei Punkte einfahren und sich somit nach einem holprigen Saisonstart etwas Luft verschaffen. "Sicherlich wird uns kein Team etwas schenken. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen und gegen jeden Gegner an unser Limit gehen. Ich mache mir aber keine Sorgen, dass uns das gelingen wird. Jeder Spieler weiß was er dazu beizutragen hat. Dann sind wir auf einem guten Weg zu einer erfolgreichen Saison", so Jonathan Finkbeiner kämpferisch, der allerdings weiterhin mit Rückenproblemen ausfallen wird. In diesem badischen Clásico wird es wohl keinen klaren Favoriten geben und es verspricht ein Spiel auf Augenhöhe zweier Teams zu werden, die hungrig auf mehr sind. Samstagabend 19 Uhr ist Anpfiff, wieder auch im Live-Stream auf sporttotal.tv zu sehen – diesmal mit Prominenz an den Kommentatorenplätzen.

Wiedergutmachung geglückt
21.09.2020, 13:14 Uhr von Pressesprecher

Die BADEN VOLLEYS Karlsruhe gewinnen ihr zweites Saisonspiel gegen einen stark aufspielenden Aufsteiger aus Mühldorf verdient mit 3:1 und betreiben somit Wiedergutmachung für die Auftaktniederlage am vergangenen Samstag gegen Leipzig.

Abermals ein Heimspiel, abermals vor reduzierter Kulisse und abermals der Favorit im Spiel. Den-noch wollten die BADEN VOLLEYS dieses Mal einiges anders und vor allem besser machen als bei der schwachen Vorstellung am vergangenen Wochenende. Cheftrainer Antonio Bonelli hatte vor dem Spiel eine Reaktion der Mannschaft gefordert, welche die Mannschaft nun auch zeigte. Die Karlsruher starteten konzentriert ins Spiel, die in der letzten Woche noch spürbare Nervosität konnte zumindest teilweise abgelegt werden. Nach einem ausgeglichenen Beginn konnte sich die Mannschaft aus der Waldstadt Mitte des Satzes entscheidend absetzen und die Führung deutlich mit 25:19 zu Ende spielen.

Auch in Satz 2 hatten die BADEN VOLLEYS das Spiel weitgehend unter Kontrolle. Eine Führung zu Beginn des Satzes konnte Mühldorf zwar aufholen, am Ende gewann Karlsruhe den Satz jedoch verdient mit 25:22. Neben dem späteren MVP Jens Sandmeier, der wieder Mal die Hauptlast im Karlsruher Angriffsspiel trug und schier unaufhaltsam Ball um Ball im gegnerischen Feld versenkte, war es auch Neuzugang Leon Zimmerman, der durch eine Vielzahl von krachenden Blocks maßgeblich zum späteren Sieg beitrug. Mühldorf jedoch war nicht gewillt, das Spiel kampflos aufzugeben. Eine Umstellung im Annahmeriegel stabilisierte ihren Spielaufbau und durch starke, risikoreiche Aufschläge schafften sie es, genau diesen bei den Karlsruhern unter Druck zu setzen. Eigenfehler auf Seiten der BADEN VOLLEYS sowie ein für den Gegner einfach zu durchschauendes Angriffsspiel waren die Folgen. Auf der Gegenseite kam allen voran Diagonalangreifer Fabian Bartsch immer besser in Fahrt und erzielte Punkt für Punkt für den Aufsteiger aus Bayern. Es entwickelte sich ein enger und spannender Schlagabtausch, den Mühldorf am Ende mit 21:25 für sich entscheiden konnte. Satz 4 begann wie Satz 3 aufgehört hatte. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe und keiner konnte sich entscheidend absetzen. Gegen Ende des Satzes war es zunächst Mühldorf, das sich einen kleinen Vorsprung erspielen konnte. Beim Stand von 17:19 aus Karlsruher Sicht machte sich langsam Unruhe unter den 70 Zuschauern breit. Mit einer 5-Punkte Aufschlagserie von Fabian Schmidt konnten die Karlsruhe dann aber den Satz zum 22:19 zu ihren Gunsten drehen, darunter ein Ass sowie ein weiterer Block von Leon Zimmermann. Diesen Vorsprung ließen sich die Karlsruher nicht mehr nehmen. Standesgemäß war es Kapitän Jens Sandmeier, dem es vergönnt war, den Matchball zum 25:23 zu verwandeln.

„Es war die erhoffte Reaktion von uns, die wir nach dem Spiel gegen Leipzig gebraucht haben. Auch wenn wir noch nicht unser bestes Volleyball gezeigt haben, stimmt uns der Sieg zuversichtlich für das kommende Spiel gegen Freiburg“, so der sichtbar erleichterte Jens Sandmeier nach dem Spiel. „In den ersten beiden Sätzen haben wir unsere Aufgaben sehr gut erledigt. Leider kommt dann im dritten eine kleine Schwächephase, welche wir aber am Ende wieder ablegen konnten und dadurch wie ich denke verdient gewonnen haben“, so Sandmeier weiter.

Mit dem ersten Saisonsieg und den drei Punkten im Rücken blicken die BADEN VOLLEYS nun dem erneuten Heimspiel am 26.09.20 gegen Freiburg entgegen. Ein Duell, das Spannung, Emotionen und nicht zuletzt ein gutes volleyballerisches Niveau verspricht.

Wiedergutmachung mit Favoritenrolle
17.09.2020, 11:57 Uhr von Pressesprecher

Zu Gast bei den BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe ist am kommenden Samstagabend der Aufsteiger TSV Mühldorf. Nach der knappen Niederlage gegen die starken Leipziger möchten die Karlsruher vor weiterhin reduzierter Kulisse die ersten Punkte der Saison einfahren. Finkbeiner weiterhin angeschlagen.

Der Aufsteiger aus dem bayrischen Mühldorf ist als 2. der 3. Liga Ost aufgestiegen und mit dem Spiel am Samstagabend bei den BADEN VOLLEYS steigen sie in das Geschehen der 2. Bundesliga Süd ein. Ursprünglich war diese Partie als Auswärtsspiel in Mühldorf geplant. Wegen dem Corona-bedingte Wettkampfverbot in Bayern, haben sich die Mannschaften auf einen Tausch der Heimspiele verständigt, wodurch der Spielplan durch ein sonst benötigtes Nachholspiel nicht weiter strapaziert wird.

Die Vorbereitung bleibt derweil die selbe: „Mit dem vorliegendem Videomaterial konnten wir uns gut vorbereiten. Vor allem zähle ich aber auf eine adäquate Reaktion meiner Mannschaft nach der bitteren Niederlage gegen Leipzig“, so Coach Antonio Bonelli, der die Favoritenrolle gänzlich annimmt. „Wir sind Favorit, wollen das auch zeigen und die ersten Punkte in der eigenen Halle holen. Seltsame Situation oder Kulisse hin oder her – am Ende zählt unsere eigene sportliche Leistung und dass die Punkte eingefahren werden.“ Eine klare Ansage der Karlsruher. Mühldorfs hat sich ebenfalls gut vorbereitet: "Respekt fährt mit, aber auch Selbstbewusstsein!" so deren Trainer Michael Mayer. Zwar reist die Mannschaft auf aus dem Osten Bayerns mit einem vollem Kader von 12 Mann an, muss allerdings auf Diagonalangreifer Fabian Liemer verletzungsbedingt verzichten. Nach Trainingsspielen gegen Dachau, Grafing und Unterhaching möchte sie den Karlsruhern vor allem mit effektiven Aufschlägen das Leben am Samstag erschweren.

In der Vorbereitung auf den zweiten Heimspieltag mussten die Karlsruher weiterhin auf den emotionalen Leader Jonathan Finkbeiner verzichten, der mit Rückenbeschwerden ausfallen wird. Fraglich ist noch wann mit einer Rückkehr gerechnet werden kann. Manager Burchartz ist hinsichtlich der Personalsituation aber entspannt: „Wir sind in diesem Jahr deutlich breiter aufgestellt und mit Alexander Spintzyk und Robin Stolle werden gleich zwei Spieler aus dem erweiterten Kader nachrücken.“

Aggressive und hungrige BADEN VOLLEYS sind also zu erwarten, die weiterhin als eines der Top-Teams der Liga gelten und dies am Samstag 19.09.2020 um 19 Uhr im Otto-Hahn-Gymnasium unter Beweis stellen möchten. Die begehrten Tickets werden über die Social-Media-Kanäle der BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe verlost. Auch wird es wieder einen Live-Stream über www.sporttotal.tv geben.

Verpatzter Saisonauftakt für die BADEN VOLLEYS
14.09.2020, 07:22 Uhr von Pressesprecher

Die BADEN VOLLEYS verlieren ihr erstes Saisonspiel nach einer schwachen und von Nervosität und Hektik geprägten Vorstellung verdientermaßen mit 0:3 gegen die L.E. Volleys. In drei engen Sätzen, davon einer rekordverdächtig lang, finden die Karlsruher nie zu ihrem Spiel und müssen den Gästen aus Leipzig mit 23:25, 23:25, 36:38 geschlagen geben.

Unter ungewohnten Bedingungen starteten die BADEN VOLLEYS in Karlsruhe am Samstag gegen die L.E. Volleys aus Leipzig in die neue Saison. Aufgrund der geltenden Corona-Verordnung durften nur 70 Fans in die Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums. Zudem mussten Spieler, Betreuer und Zuschauer umfassende Hygienebedingungen beachten. Trotz aller Umstände war die Freude, nach einem halben Jahr spielfreier Zeit endlich wieder Spitzenvolleyball auszuüben und beiwohnen zu können, bei allen Anwesenden spürbar. Getrübt wurde die Freude jedoch durch den Ausfall von Jonathan Finkbeiner, der aufgrund von Rückenbeschwerden zum Zuschauen verdammt war. Dadurch rückte auf Karlsruher Seite Laurin Derr in die im Vergleich zur letzten Saison ansonsten unveränderte Startformation, bestehend aus Lukas Jaeger, Felix Roos, Fabian Schmidt, Benni Dollhofer sowie Jens und Thorben Sandmeier.

Die Favoritenrolle vor dem Spiel war klar verteilt. Während Karlsruhe in der vergangenen Saison um die Meisterschaft spielte, wurde Leipzig nur durch den vorzeitigen Saisonabbruch vor dem fast schon sicheren Abstieg gerettet. Auch aufgrund von einigen Neuzugängen sind die Leipziger dieses Jahr zwar deutlich stärker einzuschätzen, dennoch war auf Karlsruher Seite ein Sieg das erklärte Ziel. Das Spiel begann ausgeglichen, die BADEN VOLLEYS konnten sich beim Stand von 9:7 etwas absetzen. Dann folgte jedoch eine beispiellose Serie von 7 Breaks zugunsten der L.E. Volleys bis zum Stand von 9:14. Mit einer ungewohnten Nervosität und Hektik in ihrem Spiel machten sich die Karlsruher zum einen selbst das Leben schwer und zum anderen den Gegner stark. Zwar konnte der Rückstand im weiteren Verlauf des Satzes nochmals verringert, jedoch nicht mehr aufgeholt werden. Folgerichtig ging der Satz verdientermaßen mit 25:23 an Leipzig. Auch im zweiten Satz fanden die Karlsruher nicht zu ihrer gewohnten Souveränität und Stärke aus der letzten Saison. Unsicherheiten in der Annahme und unnötige Fehler im Angriff schwächten das eigene Side-Out, während man auf der Gegenseite den Annahmeriegel nicht ausreichend unter Druck setzen konnte und vor allem die gegnerischen Mittelblocker mit ihren teils unorthodoxen Angriffen weder im Block noch in der Abwehr in den Griff bekam. „Wir sind zu keinem Zeitpunkt ins Spiel gekommen und haben uns das Leben selbst schwer gemacht mit zu vielen hektischen Aktionen“, so Cheftrainer Antonio Bonelli. Trotz aller Unzulänglichkeiten im Karlsruher Spiel verlief der Satz ausgeglichen, bevor sich die Leipziger am Ende doch noch entscheidend absetzen und den Satz wieder mit 25:23 gewinnen konnten.

Satz 3 gab zunächst ein ähnliches Bild ab. Beide Mannschaften bewegten sich auf Augenhöhe und keiner konnte sich absetzen. Die Stimmungslage der beiden Mannschaften konnte jedoch unterschiedlicher nicht sein. Während Leipzig den Überraschungssieg gegen den letztjährigen Herbstmeister vor den glänzenden Augen hatte und in ihrem Spiel teils alles zu funktionieren schien, überwog auf Karlsruher Seite Unzufriedenheit und Frust angesichts der gezeigten Leistung. Die zu Beginn von Satz zwei bzw. drei eingewechselten Leon Zimmermann und Philipp Scholz machten ihre Sache zwar gut, die erhoffte Wende im Karlsruher Spiel blieb jedoch aus. Nach zwischenzeitlicher Führung der BADEN VOLLEYS beim Stand von 18:16 waren es wieder die Leipziger, die sich am Satzende einen kleinen Vorsprung zum 22:24 und damit zwei Matchbälle herausspielen konnten. Diesmal jedoch zeigten die Karlsruher eine Reaktion, beide Matchbälle wurden abgewehrt und kurz darauf der erste eigene Satzball erspielt. Doch auch Leipzig wollte den Satz nicht kampflos hergeben und so entwickelte sich ein Schlagabtausch, der an Spannung nicht zu überbieten war. Das Momentum wechselte ständig zwischen den beiden Mannschaften, einige Satz- bzw. Matchbälle auf beiden Seiten konnten nicht genutzt werden. Beim Stand von 36:37 war das Spielglück dann wie so oft an diesem Abend auf Leipziger Seite, als eine Karlsruher Annahme die Decke berührte und der Satz und das Spiel somit mit 0:3 an Leipzig gingen.

Auch Coach Bonelli zeigte sich frustriert über die Leistung seiner Mannschaft: „Obwohl das unser schlechtestes Heimspiel meiner Amtszeit war, hatten wir oft die Chance, zurück ins Spiel zu kommen, konnten das aber nie nutzen.“ Trotzdem geht der Blick der BADEN VOLLEYS nun nach vorn. Die Mannschaft weiß um ihre Stärke und konnte diese in der Vorbereitung auch schon auf das Feld bringen. „Es war das erwartet schwere Spiel, obwohl wir uns im Nachhinein ärgern. Wir wissen, an was wir arbeiten müssen und ich bin überzeugt, dass das Team die richtige Reaktion beim nächsten Spiel zeigen wird“, so Bonelli weiter. Das nächste Spiel am 19.09.20 wird nicht wie geplant in Mühldorf stattfinden, sondern wieder in der heimischen Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums. Die derzeitigen Corona-Verordnungen in Bayern machten eine Verlegung des Spielorts erforderlich, der Gegner bleibt der Aufsteiger aus Mühldorf. Hier wollen die Karlsruher unbedingt Wiedergutmachung betreiben und die ersten Punkte der noch jungen Saison einfahren. Für alle Fans, die live dabei sein möchten, wird es wieder einen Livestream auf sporttotal.tv geben.

Bundesliga-Start in die etwas andere Saison
11.09.2020, 11:53 Uhr von Pressesprecher

Mit einem umfangreichen Hygienekonzept können die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe in die etwas andere Saison 2020/2021 starten. Zwar nur mit einem handverlesenem 70 Personen-Publikum, aber der Start beginnt so wie die letztjährige Saison beendet wurde – mit den L.E. Volleys aus Leipzig zu Gast in der Fächerstadt.

Die Vorzeichen für dieses Spiel sind aber in dieser besonderen Saison doch etwas anders. „Leipzig hat sich sehr gut verstärkt, wie z.B. mit Jannik Kühlborn auf der Außenposition. „Ein toller Spieler, der sehr viel Erfahrung auf diesem Niveau mitbringt“, so der BADEN VOLLEYS Coach Antonio Bonelli. In der letzten Saison durch den Saisonabbruch noch dem Abstieg knapp entronnen, sind die Sachsen in diesem Jahr deutlich stärker aufgestellt und werden, so Bonelli, nichts mit dem Abstieg zu tun haben. „Dafür ist die Qualität der Mannschaft wahrscheinlich zu hoch.“

Deshalb werden die BADEN VOLLEYS dieses Spiel sehr konzentriert und motiviert angehen. Mit den Neuzugängen Sebastian Sent im Zuspiel, Leon Zimmermann auf der Mittelblockposition und Julian Schupritt auf der Außen- oder Diagonalposition, sind die Badener in diesem Jahr deutlich breiter Aufgestellt und das Trainerteam, welches um Co-Trainer Joachim Greiner erweitert wurde, hat deutlich mehr Optionen. „Im Gegensatz zur vergangenen Saison werden wir einen intensiven Kampf um die Stammplätze haben, denn auch der wieder genesene Philipp Scholz hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet“, so Bonelli optimistisch. Alexander Spintzyk und Robin Stolle gehören weiterhin zum erweiterten Bundesliga Kader, werden in dieser Saison aber vermehrt Spielpraxis im Regionalligateam der BADEN VOLLEYS sammeln können.

Das Team und der Verein aus der Karlsruher Waldstadt haben sich große Ziele für diese besondere Spielzeit gesetzt. "Ein Platz im oberen Drittel sollte in diesem Jahr unser Anspruch sein, auch wenn wir wissen, dass das unter diesen Umständen kein leichtes Unterfangen wird. Sämtliche Teams haben sich deutlich verstärkt und verbessert, doch auch wir haben in der Vorbereitung gut gearbeitet und können es kaum erwarten in die Saison zu starten“, zeigt sich Kapitän Jens Sandmeier kämpferisch.

Ohne ihr Publikum im Rücken wird sich zeigen, ob die BADEN VOLLEYS weiterhin so heimstark bleiben werden, konnten Sie in der letzten Saison noch in jedem Heimspiel punkten. Manager Alexander Burchartz ist guter Dinge: „Natürlich wird uns unser Publikum fehlen. Trotzdem möchten wir den Zuschauern vor Ort und bei unserem Live-Stream bei sporttotal.tv ein großartiges, aber etwas anderes Event präsentieren. Da werden unsere Jungs sportlich auch zuhause wieder alles geben.“ Trotz Corona verspricht die Saison eine spannende zu werden – Start ist um 19 Uhr am Samstag 12.09.2020.

Für diese besondere Saison haben sich die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe etwas Neues einfallen lassen, die "Supporter Card". Diese Saison-Karte ermöglicht den freien Eintritt zu den Heimspielen, sollten diese mit mehr Zuschauern stattfinden dürfen, gibt den Fans aber auch die Möglichkeit die Karlsruher Volleyballer zu unterstützen. Jeder kann seinen Beitrag leisten und damit Spitzenvolleyball in Karlsruhe unterstützen. Formular über die Homepage www.badenvolleys.de herunterladen, ausfüllen und an (hidden) schicken.

Zwei Neuverpflichtungen kurz vor Saisonstart
04.09.2020, 12:51 Uhr von Pressesprecher

Nachdem der Kader der BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe fast vollständig zusammengeblieben ist, präsentieren die Waldstädter kurz vor Saisonbeginn noch zwei spannende Neuzugänge. Sportlich gerüstet soll mit einem fast 50-seitigem Hygienekonzept der Spielbetrieb mit einem Heimspiel am 12. September in der heimischen Otto-Hahn-Sporthalle starten. Aufgrund der aktuellen Corona Verordnungen leider nur mit sehr geringer Zuschauerzahl.

"Sportlich sind wir bereit und gehen hoch motiviert in die neue Spielzeit. Spielerisch hatten wir eine gute Vorbereitung und sind schon jetzt heiß auf die ersten Wettkämpfe.", freut sich BADEN VOLLEYS Teammanager Alexander Burchartz nach der langen Volleyballpause. Auch wenn die letzten Wochen und Monate viel Organisationsgeschick erfordert haben, steht nun auch der Kader für die bald startende Saison. Nach Mittelblocker Leon Zimmermann, der bereits während des Corona-Lockdowns bei den BADEN VOLLEYS zugesagt hatte, wird Julian Schupritt als zweiter junger Neuzugang nach Karlsruhe kommen. „Ich haben Ihn persönlich schon länger auf meiner Liste gehabt“ so Cheftrainer Antonio Bonelli. „Julian ist ein junger, athletischer Spieler, der auf der Diagonalposition oder als Außenangreifer einsetzbar ist und perfekt in unser Konzept passt.“ Volleyball gelernt hat Schupritt in der Freiburger Volleyballschule der FT 1844 Freiburg, wechselte dann aber nach Stuttgart, da er in den Jugendnationalkader Beachvolleyball aufgenommen wurde. Um weiterhin auch in der Halle am Ball zu bleiben spielte er parallel bei der zweiten Mannschaft des SV Fellbach. „Wir möchten Julian langfristig an uns binden, damit er optimal Studium und Sport verbinden kann.“ erzählt Teammanager Burchartz. Möglich macht dies nun das durch Corona bedingte stark digitalisierte Studiensemester, wodurch Julian in dieser Saison sein Studium in Stuttgart zum Großteil auch von Karlsruhe aus durchführen kann und nur selten pendeln muss. Der dritte und voraussichtlich letzte Neuzugang ist ein wahrer Glücksfall für die Karlsruher. Der 32-jährige Zuspieler Sebastian Sent zog beruflich in die Nähe von Karlsruhe und klopfte eigeninitiativ bei dem Team aus der Waldstadt an. Damit können die BADEN VOLLEYS die Lücke die durch den Abgang von Thomas Heidebrecht im Zuspiel entstand, mehr als nur schließen. Trainer Bonelli ist darüber sehr erfreut: „Ein erfahrener Spieler, der mit seinem unorthodoxen Spiel eine ideale Ergänzung zu Fabian Schmidt ist. Schon in den ersten Trainingseinheiten hat er zeigen können, was er kann und wie er unserem Spiel helfen kann.“

Kadertechnisch sind die Karlsruher also gerüstet und bereit - Doch wann geht es los? Und wie? Die Liga plant mit dem Saisonstart am 12.09.2020, da dürfen die BADEN VOLLEYS zuhause gegen die L.E. Volleys aus Leipzig ran. Nach den aktuellen Verordnungen in Baden-Württemberg und Karlsruhe scheint dieses Spiel im Gegensatz zu den Spielen der bayrischen Ligakonkurrenten als sicher.

Die Volleyball Bundesliga hat ein umfangreiches Hygienekonzept mit hohen Auflagen an die Ausrichter erarbeitet, welches Burchartz mit seinem Team akribisch auf die Karlsruher Gegebenheiten angepasst hat. Nach fast 50 Seiten Hygienekonzept ist allerdings auch klar, dass aufgrund der baulichen Begebenheiten zum Saisonstart am 12.09.20 maximal 70 Zuschauer auf die Tribüne der Sporthalle im Otto-Hahn-Gymnasium dürfen. „Am liebsten würden wir mit unseren Fans im Rücken spielen, aber Sicherheit geht vor.", meint Burchartz und schiebt hinterher: "die Krise geht an niemandem spurlos vorüber und wir sind sehr froh, dass nahezu alle unsere Partner und Sponsoren Ihre Unterstützung auch für die kommende Saison zugesichert haben.“ Die Tickets für die 70 Zuschauer gibt es deshalb nicht im freien Verkauf, sondern nur für geladene Gäste wie Partner, Sponsoren und Angehörige der Spieler. Aber auch die Fans gehen nicht leer aus, so wird es pro Spieltag einen Teil der Karten zu gewinnen geben, damit zumindest einige Fans vor Ort mitfiebern können. Für alle übrigen stellen die Badener einen Livestream der Heimspiele auf die Beine. Dieser wird dann, wie bereits das virtuelle Saisonabschlussspiel, über www.sporttotal.tv auf dem heimischen Digitalgeräten empfangen werden können.

Dies ist auch der Grund, warum es dieses Jahr keine typische Saisonkarte gibt, sondern eine "Supporter Card". Diese Karte ermöglicht den freien Eintritt zu den Heimspielen, sollten diese mit mehr Zuschauern stattfinden dürfen, gibt den Fans aber auch die Möglichkeit die Karlsruher Volleyballer zu unterstützen. Der Mindestpreis für Erwachsene beträgt bei 14 geplanten Heimspielen 70 Euro, ist jedoch nach oben offen. Jeder kann seinen Beitrag leisten und damit Spitzenvolleyball in Karlsruhe unterstützen. Einfach das Formular über die Homepage www.badenvolleys.de herunterladen, ausfüllen und an (hidden) schicken.

Virtueller Saisonabschluss der BADEN VOLLEYS!!
24.04.2020, 08:37 Uhr von Alex

Der amtierende Champions League-Sieger war da, Silberhelden der Europameisterschaft 2017 gaben ihr Stelldichein. Es liest sich schon ganz ansehnlich, wer in den gerade mal fünf Jahren Spitzenvolleyball beim SSC Karlsruhe seine Visitenkarte dort abgegeben hat. Noch besser, es gibt davon auch spektakuläre Bilder und diese präsentieren die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe bei ihrer etwas anderen Saisonabschlussfete. Coronabedingt muss diese Feier virtuell stattfinden und da haben sich die BADEN VOLLEYS was ganz besonders ausgedacht.

Via SPORTTOTAL.TV (https://sporttotal.tv/volleyball) geht es da am 1. Mai ab 19 Uhr virtuell und mit jedem Endgerät rund. Die besten Szenen und die heißesten Emotionen der letzten Volleyball-Jahre in Karlsruhe werden nochmal Revue passiert. Extraclou: Das Ganze wird kommentiert von ehemaligen Spielern wie Tim Kreuzer oder Benjamin Loritz, die bei den jetzt schon geschichtsträchtigen Szenen mit dabei waren. Aber auch Mitglieder der aktuellen Mannschaft wie Jens Sandmeier und Jonathan Finkbeiner, die die vergangene Saison – sensationell auf Platz Zwei liegend – wegen der Corona-Pandemie – ja abbrechen mussten, werden ihres dazu beitragen. Dass die Spieler der BADEN VOLLEYS nicht auf den Mund gefallen sind, beweisen sie übrigens allwöchentlich in ihrem BADEN VOLLEYS Podcast auf Spotify.

"Zu gerne hätten wir gemeinsam mit unseren Partnern, Fans und dem ganzen Team noch einmal die Halle zum Beben gebracht und das Saisonfinale daheim zu einem unvergesslichen Volleyballevent werden lassen,” erzählt Teammanager Alexander Burchartz im Rückblick. “Gespannt waren wir vor allem auf das Spiel gegen Mimmenhausen um die Meisterschaft. Dann kam die Idee, warum nicht das letzte Meisterschaftsspiel in der dritten Liga noch einmal gemeinsam mit all unseren Fans und Partnern Revue passieren zu lassen?“ Aus diesem Vorschlag entstand dann ein Videozusammenschnitt der Highlights aus den letzten Jahren Spitzenvolleyball in Karlsruhe.

„Virtuelle Unterstützer-Tickets“ für die Veranstaltung gibt es ab sofort über volleyball-direkt.de. In den verschiedenen Kategorien Bürostuhl-, Sofa-, Kinosessel- oder Schaumbad-Wellness-Ticket passen diese dann auch zum jeweiligen Sitzplatz zuhause vor den Bildschirmen. Das virtuelle Ticket kommt per Mail und kann entweder daheim aufgehoben werden, wodurch es zur Spende wird, oder aber bei einem Heimspiel in der kommenden Saison an der Abendkasse gegen ein normales Ticket eingetauscht werden.

Gar nicht virtuell gibt es die BADEN VOLLEYS-Vereinskollektion. Hier gibt es passend zum aktuellen Workout Zuhause, viele Trainingsklamotten für Jung und Alt. Durch den Kauf eines virtuellen Tickets erhaltet ihr einen Gutscheincode in Höhe von 10% auf deinen kompletten Einkauf für eure nächste Bestellung bei volleyballdirekt.

Glatter 3:0 Sieg gegen Leipzig
03.03.2020, 09:45 Uhr von Pressesprecher

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe ließen am Wochenende gegen die Gäste aus Leipzig mit einem klaren 3:0 nichts anbrennen. Die Karlsruher belegen damit aktuell den zweiten Tabellenplatz. Die Gäste aus Sachsen müssen weiter um den Klassenerhalt zittern.

Der erste Satz verlief zunächst ganz nach den Vorstellungen der Badener. Trotz heiß umkämpfter Ballwechsel konnte der SSC sich schon früh eine drei Punkte Führung erarbeiten. Diese konnte zwischenzeitlich sogar auf eine 16:8 Führung ausgebaut werden. Die Volleys aus Leipzig bewiesen jedoch, dass sie zurecht Anspruch auf den Verbleib in der Liga haben und verkürzten kurzer Hand den Vorsprung auf 16:13. Vor allem durch druckvolle Aufschläge schaffte es Leipzig in dieser Phase den Spielaufbau der Karlsruher zu stören. Jedoch bekamen die Hausherren das Spiel wieder in den Griff und gewannen den ersten Satz verdient mit 25:17.

Der zweite Satz gestaltete sich zunächst etwas ausgeglichener. Die Gäste hielten bis zum Stand von 16:15 dagegen, ehe Karlsruhe ihre Dominanz in Block und Feldabwehr unter Beweis stellten. Innerhalb von wenigen Minuten spielten die Baden Volleys eine 21:16 Führung heraus und gewannen den Satz folgerichtig mit 25:19.

Nach der 10-Minuten-Pause mit atemberaubender Einlage der Jazzaret Dance Company, machten die Baden Volleys dort weiter wo sie aufgehört hatten. Schon früh gingen sie mit 8:2 Punkten in Führung. Vor allem der Kapitän und spätere MVP, Jens Sandmeier, machte durch seine Angriffe deutlich, dass die drei Punkte an diesem Abend in Karlsruhe bleiben sollten. Die L.E. Volleys konnten den entschlossenen Karlsruhern nur noch wenig entgegensetzen als Robin Stolle mit einem erfolgreichen Angriff zum 25:16 einen Schlussstrich unter die Partie setzte.

Leipzig findet sich nach dem Spieltag im Keller der Tabelle wieder, ist bei noch fünf verbleibenden Spielen aber nicht chancenlos. Karlsruhe bringt sich hingegen weiter in Stellung für das Saisonfinale. "Ich würde nicht darauf wetten.", antwortete Libero Benjamin Dollhofer auf die Frage wer aktuell die besten Chancen hat Meister zu werden. "Wenn mich trotzdem jemand zwingt, dann wette ich natürlich auf uns." meinte er weiter mit einem Augenzwinkern.

Für die Baden Volleys ist diese Woche zunächst Regeneration angesagt. Die Mannschaft genießt ein spielfreies Wochenende ehe sie sich am 15.03 auf den Weg nach Hachingen machen.

Chancenlos beim Topspiel in Schwaig
25.02.2020, 08:59 Uhr von Pressesprecher

Der Tabellenzweite zum Gast beim Tabellendritten – was im Vorfeld nach einem spannenden Spiel auf Topniveau klang, entpuppte sich als einseitige Angelegenheit. Nach gerade einmal 70 Spielminuten mussten die BADEN Volleys ihren Kontrahenten vom SV Schwaig zum verdienten 3:0 Sieg (-19, -22, -17) und Tabellenplatz zwei gratulieren. Während Schwaig laut ihrem Trainer Milan Maric das „beste Spiel bislang“ ablieferte, tat sich der SSC zum wiederholten Mal in dieser Rückrunde schwer, auswärts das eigene Spiel aufzuziehen.

Das Spiel begann auf Augenhöhe, beim Spielstand von 4:5 ging der SSC gar in Führung. Viele Fehler beim eigenen Aufschlag und Probleme in der Annahme ließen das Spiel jedoch schnell in Richtung der Gastgeber kippen, die sich bis zum 14:10 eine komfortable Führung erspielten. Fortan ließen sich die Schwaiger nicht mehr aus der Ruhe bringen. Einer soliden Annahme folgte ein variables Zuspiel und kompromisslose Angriffe, denen der SSC in Block und Abwehr nur selten etwas entgegen zu setzen hatte. Der eigene Spielaufbau wurde durch starke Schwaiger Aufschläge hingegen häufig unter Druck gesetzt, wodurch oftmals nur der Angriff über die Außenposition möglich war – ein gefundenes Fressen für die starken Schwaiger Blockspieler. Folgerichtig wuchs der Vorsprung weiter an und die Gastgeber konnten sich den ersten Satz mit 25:17 sichern.

Im zweiten Satz steigerten sich die BADEN Volleys und konnten das Spiel nun offener gestalten. Über 11:11 und 14:14 entwickelte sich ein ausgeglichener Schlagabtausch auf hohem Niveau. Bei 15:17 gingen die Karlsruher sogar in Führung, die Hoffnung auf den Satzausgleich hielt aber nur kurz. Ein 5:1-Lauf der Gastgeber zum 20:18 stellte das an diesem Abend geltende Stärkeverhältnis wieder her. Der SSC konnte den Abstand nicht mehr verringern und Schwaig sicherte sich letztlich ungefährdet auch den zweiten Satz. Mit Wechseln im Zuspiel, auf der Diagonalen und der Mittelblockposition versuchte Coach Bonelli die drohende Niederlage doch noch abzuwenden, und diese Maßnahmen fruchteten. Ähnlich wie in Satz 2 konnte die BADEN VOLLEYS bis zum 11:11 mit den Hausherren mithalten, ein Comeback-Sieg wie zuletzt gegen Gotha schien wieder möglich. Doch dann offenbarte sich erneut, was an diesem Abend den größten Unterschied machte: starke Aufschläge des Schwaiger Diagonalangreifers Michal Dzierwa setzten den Karlsruher Spielaufbau unter Druck, vier Punkte in Folge sorgten für die vorentscheidende 15:11 Führung. Die BADEN Volleys hingegen konnten den Schwaiger Annahmeriegel nicht mehr ins Wanken bringen, der Gastgeber spielte den Satz bis zum 25:19 souverän zu Ende und gab nur noch ein einziges Sideout ab. Bereits am kommenden Wochenende bietet sich für die BADEN Volleys die Chance, wieder Punkte und Selbstbewusstsein zu tanken: beim Heimspiel gegen die abstiegsbedrohten L.E. Volleys aus Leipzig (29.02.20, 20 Uhr, OHG).

Fünfpunktewochenende für die BADEN VOLLEYS
09.02.2020, 22:16 Uhr von Pressesprecher

Am vergangenen Samstag waren die „jungen Wilden“ vom Volleyballinternat Frankfurt in der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums zu Gast. Die Mannschaft, die sich vor allem durch Athletik und Körpergröße auszeichnet, wurde von den Karlsruher konsequent mit 3:0 (-18 -14 -12) abgefertigt. Trainer Bonelli lobt seine Jungs: „Nach der Niederlage in Kriftel ein solches Spiel abzuliefern ist eine sehr gute Reaktion“. Besonders hervorzuheben war gegen die Frankfurter Lukas Jaeger, der unglaubliche 22 mal aufgeschlagen hat. „So etwas habe ich in drei Sätzen noch nie gesehen“, so Bonelli. Darüber hinaus steuerte Jaeger 14 Angriffs- und zwei Blockpunkte bei und wurde somit zum MVP gewählt. Nach dem sehr souveränen 3:0-Sieg gegen das VI Frankfurt am Samstagabend standen den BADEN VOLLEYS am Sonntagmittag die Blue Volleys Gotha gegenüber. Die Auswärtsbilanz gegen die Thüringer ist eindeutig: Zwei glasklare 3:0-Siege für Gotha. Zuhause konnte man jedoch einen 3:1-Sieg erringen. Als Tabellenzweiter gingen die Karlsruhe gegen den Tabellensechsten somit als Favorit ins Spiel. Davon war anfangs nichts zu sehen: „Gotha hat mal wieder bewiesen, dass sie eine sehr blockstarke Mannschaft sind. Alleine in den ersten zwei Sätzen haben sie 8 Blocks gemacht. Die Überlegungen, die wir uns am Anfang gemacht haben, haben darüber hinaus nicht gegriffen“, so Trainer Antonio Bonelli. Gotha agierte in allen Elementen sehr sicher, wohingegen die Jungs vom SSC immer wieder durch unglückliche Aktionen Punkte verschenkten. Trotzdem ging der erste Satz nur knapp mit 25:23 an den Gegner. Im zweiten Satz war die Überlegenheit der Thüringer noch klarer, sie führten schnell mit 5:1 und bauten diese Führung konsequent auf 14:7 aus. Der zweite Satz ging dann verdient klar mit 25:15 an Gotha. Nach diesen zwei Sätzen hatten die SSCler endgültig genug. „Wir haben es geschafft während des Spiels den Charakter zu ändern. Zwei Sätze lang haben wir versucht mit der Brechstange zum Erfolg zu kommen, bevor wir in Satz drei den Kopf eingeschaltet haben und mit großer Ruhe einfach gezockt haben“, so Libero Benjamin Dollhofer. Einen großen Beitrag dazu leisteten vor allem die taktischen Anpassungen des Trainerteams. So wurden nach zwei Sätzen die Zuspieler gewechselt und Robin Stolle ersetzte Jens Sandmeier auf der Diagonalposition, der von da an als Außen- Annahme agierte. Gerade Robin Stolle wurde von Bonelli gelobt: „Robin hat das heute für sein Alter sehr gut gemacht.“ Nach der taktischen Neueinstellung wendete sich das Blatt. Trotz 10:15 Rückstand im dritten Satz agierten die BADEN VOLLEYS mit viel Sicherheit und Spielwitz während den Blue Volleys die Ideen ausgingen. Der dritte Satz blieb so nach einem heißen Fight mit 29:27 in Karlsruhe. Im vierten Satz war weiter hochklassiges Volleyball angesagt. Beide Teams agierten auf Augenhöhe, jedoch zog Gotha zum Schluss mit 23:25 den Kürzeren. Nun galt es also, im Tiebreak nochmal alle Kräfte zu mobilisieren, was den Karlsruhern mit Bravour gelang. Zum Seitenwechsel stand es schnell 10:5. Diese Führung wurde dann konsequent zu Ende gespielt, wobei Thorben Sandmeier mit einem Ass zum 15:8 ein sehr umkämpftes Spiel beendete. Mit 42 Punkten verbleiben die BADEN VOLLEYS somit auf Platz zwei in der zweiten Bundesliga Süd.

Tiebreak Niederlage in Kriftel
02.02.2020, 15:43 Uhr von Pressesprecher

Nachdem die Baden Volleys aus Karlsruhe am vergangenen Samstag einen überzeugenden 3:0 Sieg über den Ligakonkurrenten Delitzsch einfahren konnten, wollte man durch weitere Punkte gegen Kriftel die aktuelle Form bestätigen.

Für Felix Roos, der aufgrund Krankheit diese Woche, wie einige andere Volleysakteure, nicht komplett mittrainieren konnte, rückte Robin Stolle als Diagonalangreifer in die Startformation. Auch Alexander Spintzyk erhielt dieses Mal den Vorzug vor Thorben Sandmeier auf der Mittelblockposition. Mit einem starken Schlagabtausch begann das Spiel wie erwartet. Die Karlsruher verpassten es sich entscheidend im ersten Satz abzusetzen und es schlichen sich immer mehr individuelle Fehler ein. Sowohl in der Annahme als auch Feldabwehr und Block waren die Karlsruher gefühlt noch in der Kabine. Kriftel nutzte diese Schwächephase der Karlsruher aus und konnte den ersten Satz durch eine sehr gut funktionierende Abwehr verdient mit 25:19 für sich entscheiden. Die Baden Volleys konnten sich jedoch zum Start des zweiten Satzes berappeln. Gute Aufschläge von Alexander Spintzyk brachten den Gegner immer mehr in der Annahme zum wackeln, im Gegensatz stabilisierte sich die Annahme der Karlsruher, was Zuspieler Thomas Heidebrecht alle Freiheiten gab, die Bälle sinnvoll und klug auf die Angreifer zu verteilen. Diese wurden vor allem durch Jens Sandmeier, dem späteren MVP des Spieles, krachend vollendet. So entschieden die Baden Volleys den zweiten Satz mit 25:17 für sich. Auch im dritten Satz konnten die Karlsruher an der Taktik festhalten und diese gnadenlos umsetzen. Kriftel fand nun gar nicht mehr ins Spiel: die Annahme wackelte erheblich, die Blockarbeit der Karlsruher brachte die Angreifer aus der Frankfurter Vorstadt immer mehr zum Verzweifeln und selbst wenn ein guter Ball auf die Seiten des Karlsruher Feldes kam, konnte dieser meist auf Basis einer guten Feldabwehr, direkt wieder zum Punktgewinn genutzt werden. Die Baden Volleys ließen nicht locker und gewannen den dritten Satz mit 25:14 für sich. Für manche war das Spiel in den Köpfen vielleicht schon gewonnen und abgehakt, jedoch kämpfte sich Kriftel im vierten Satz stark zurück und konnte einen Dreipunktevorsprung bis zum 20:17 halten. Die Annahme stand wieder und auch hatten die Kriftler Volleyballer jetzt das Quäntchen Glück auf ihrer Seite und konnten den Satz völlig verdient mit 25:19 für sich gewinnen. Es ging nun in den entscheidenden fünften Satz. Beide Mannschaften kämpften nun um jeden Ball, es entwickelte sich ein attraktives Spiel. Kriftel konnte sich jedoch wieder absetzen und entschied den letzten Satz mit 15:12 für sich.

Die Baden Volleys verloren das Spiel in Hessen verdient, man war oft zu lässig und fahrig in der Auswertung der eigenen Chancen. Nun wird der Fokus auf dem nächsten Wochenende liegen und darauf die eigenen Fehler zu minimieren. Denn mit dem Volleyball Internat Frankfurt und den Blue Volleys aus Gotha kommen am Samstag und Sonntag definitiv keine einfachen Aufgaben auf die Badener zu.

BADEN VOLLEYS nicht zu bremsen
27.01.2020, 12:15 Uhr von Pressesprecher

Mit Vollgasvolleyball hat das Bundesligateam der Baden Volleys SSC Karlsruhe am vergangenen Wochenende zurück in die Erfolgsspur gefunden. Noch vor dem dritten Rückrundenspiel betonte Cheftrainer Antonio Bonelli: „Wenn wir an unser Limit gehen, dann sind wir nur sehr schwer zu bremsen“. Was die Baden Volleys an ihrem Limit im Stande zu leisten sind bekam dann am Samstagabend die GSVE Delitzsch, innerhalb von lediglich 69 Minuten Spielzeit, zu spüren. Da war es also „das andere Gesicht der Mannschaft“, welches Mittelblocker und Routinier Jonathan-Leon Finkbeiner noch unter der Woche den Medien versprochen hatte. Im Vergleich zur vorwöchigen Auswärtspleite in Grafing war vor allem das Aufschlag- und Annahmespiel der Badener deutlich verstärkt. Auf der einen Seite ermöglichte dieses, dem an diesem Abend überragend aufgelegten, und nach Spielende von Traineridol Frank Pietzonka zurecht zum „Most Valuable Player“ nominierten Zuspieler, Fabian Schmidt, ein sehr zügiges und variantenreiches Angriffsspiel darzubieten.

Mit dieser Spielbasis ließen sich dann natürlich auch „Bonellis Pferdchen“ - wie unter der Woche so schön getitelt wurde - nicht zweimal bitten und verwandelten Ihre Angriffe teils wuchtig im gegnerischen Feld. Und auf der anderen Seite ermöglichte der wieder zurückgekehrte Aufschlagdruck den großwüchsigen Karlsruhern – im Schnitt fünf Zentimeter größer als die Kontrahenten aus Sachsen – immensen Zugriff in Ihrem Blockspiel. Neben einer Vielzahl an entschärften und gemeinsam mit der Feldabwehr kontrollierten Bällen häuften sich im Laufe des Spieles 12 direkte Blockpunkte für die Baden Volleys an. Unvergesslich wie Thorben Sandmeier dabei den Delitzscher Mittelangriff zeitweise im Alleingang dominierte. Vor allem in „Einer-Block-Situationen“ zeigten „Bonellis Pferdchen“ Ihre perfekten „Hufhaltungen“ und ließen neben den Zuschauern auch Hallensprecherlegende Philipp Scholz toben. Und auch ein sichtlich stolzer Jonathan-Leon Finkbeiner war nach dem Spiel nicht mehr aus dem Schwärmen herauszubringen: „Das war heute wirklich ein sehr souveräner Auftritt der gesamten Mannschaft. Wir haben taktisch diszipliniert und sehr klug gespielt. Wenn wir es schaffen diese Spielfreude aufrecht zu halten werden sich auch die kommenden Gegner vergeblich die Zähne an uns ausbeißen. Das ganze Team ist hungrig und will mehr...“.

Entsprechend selbstbewusst werden die Jungs um Ihren Kapitän und Führungsspieler Jens Sandmeier am kommenden Samstag zum abstiegsbedrohten Team der TuS Kriftel anreisen. Ein weiterer Sieg soll es natürlich sein. Anpfiff der Partie ist am Samstag, den 1. Februar 2020 um 20Uhr in der Sporthalle Weingartenschule. Wer die Reise nicht auf sich nehmen möchte ist selbstverständlich zum Daumendrücken, „Live-Tickern“ und mitfiebern unter https://www.vbl-ticker.de eingeladen. Zum Doppelspieltag in der Folgewoche (8. & 9. Februar 2020) wird dann wieder die Sporthalle des Otto-Hahn Gymnasiums zum beben gebracht. Wir freuen uns auch Euch!

Außerdem nicht verpassen: am kommenden Donnerstag gibt es wieder eine neue Folge des „Baden Volleys Podcast“. Lauscht den Jungs in lockerer Atmosphäre und mit viel Spaß bei Ihren wöchentlichen Einschätzungen und Meinungen zur 2. Bundesliga Süd und regionalem Volleyball im Allgemeinen: https://open.spotify.com/show/6R9QZvf9RHg4Z43XOyHY2q?si=hZ2swmOOTCuZ5zi8SXU_0w

Grafing bleibt Grafing
20.01.2020, 14:06 Uhr von Pressesprecher

Als Tabellenführer haben sich die BADEN VOLLEYS ins Bayrische aufgemacht. Die Aufgabe beim Tabellen sechsten war dieses Wochenende jedoch nicht zu meistern.

Die Karlsruher sind bisher eigentlich recht gut ins neue Jahr gestartet. Zwei Siege konnten zuletzt in Mainz (3:2) und zuhause gegen Freiburg (3:1) gefeiert werden. Der Vizemeister aus dem letzten Jahr blickte dato hingegen auf vier Niederlagen in Folge. Zumindest auf dem Papier waren die Badener also in der Favoritenrolle.

Ein genauerer Blick auf die Bilanz der letzten Begegnungen beider Teams offenbart allerdings ein anderes Bild. Noch nie konnte der SSC Karlsruhe in den letzten Jahren bei den Oberbayern einen Satz gewinnen. Daran sollte sich diesen Spieltag auch nichts ändern.

Der erste gespielte Punkt versprach viel. Gleich fünfmal überquerte der Ball das Netz ehe Grafing den ersten Punkt für sich verbuchen konnte. Beide Teams machten weiterhin keine Geschenke, wobei das Heimteam die Karlsruher meistens mit ein bis zwei Punkten auf Distanz halten konnte. Am Ende ging der erste Satz knapp mit 25:23 an Grafing.

Der zweite Satz versprach zunächst einen ähnlichen Schlagabtausch, jedoch verloren die Karlsruher nach der ersten technischen Auszeit den Faden. Kleinere Schwächen in der Abstimmung im Angriff sowie im Block-Abwehr Verhalten schlichen sich ins karlsruher Spiel. Ehe sich die BADEN VOLLEYS versahen wuchs der Abstand auf 22:16 aus Sicht der Grafinger. Die Hausherren waren in der Lage über eine solide Annahme ihr Spiel nach Belieben aufziehen. So konnten neben den Routiniers Julius Höfer und Michael Zierhut auch der erst 19 jährige spätere MVP Daniel Kirchner immer wieder Akzente setzen. Satz zwei ging somit deutlich mit 25:19 an die Oberbayern.

Nach einer akrobatisch beeindruckenden Tanzeinlage in der 10 Minuten Pause wollten die Karlsruher zumindest im dritten Satz ihrem Tabellenplatz gerecht werden. Leider verpassten die Badener gleich zu Beginn trotz guten einzel Aktionen von Lukas Jaeger und Jens Sandmeier dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Bis zur zweiten technische Auszeit beim Stand von 16:15 für Grafing, war der Satz noch relativ ausgeglichen. Jedoch machten die Karlsruher wieder die Erfahrung der letzten Jahre, dass es in Grafing auch schnell gehen kann. Beim Stand von 23:17 konnte lediglich der neu eingewechselte Zuspieler, Thomas Heidebrecht, frischen Wind in die Partie bringen. Die Gastgeber hatten bei 24:18 zwar ihren ersten Matchball, aber es gelang den Karlsruhern, auch Dank guten Aufschlägen von Felix Roos, noch vier Matchbälle abzuwehren bevor sich Grafing mit 25:22 und somit drei neuen Punkte auf ihrem Konto für die gute Leistung belohnten.

"Grafing bleibt Grafing, auch wenn wir gerade vor ihnen in der Tabelle sind. Natürlich sind wir ursprünglich trotzdem hier hergekommen um Punkte mitzunehmen." meint Libero Benjamin Dollhofer nach dem Spiel.

Warum das nicht geklappt hat wird jetzt in der nächste Woche besprochen, aber auch nur kurz. Mit dem GSVE Delitzsch kommt ein Gegner nach Karlsruhe, den man sicherlich nicht auf die leichte Schulter nehmen darf.

Nächsten Samstag 20 Uhr im OHG wird sich zeigen ob die BADEN VOLLEYS den Anschluss an ein anderes badisches Erfolgsteam halten kann. Mit einem 3:1 Sieg gegen Kriftel sicherte sich die TSV Mimmenhausen schon am Samstag Abend den ersten Tabellenplatz und verweisen Karlsruhe damit aktuell auf Platz zwei.

BADEN VOLLEYS feiern Sieg im Baden-Derby!
13.01.2020, 22:33 Uhr von Pressesprecher

Zur Primetime am Samstagabend empfing der SSC Karlsruhe die Affenbande der FT Freiburg. Vor über 400 Zuschauern entwickelte sich nach langsamen Start ein echter Schlagabtausch, den die Baden Volleys mit 3:1 für sich entscheiden konnten.

Die Gäste aus Freiburg überraschten in ihrer Startformation auf der Zuspielposition. Mit dem Polen Maciej Madej wurde in der Winterpause ein neuer Spielmacher verpflichtet, welcher direkt das Vertrauen des Freiburger Trainers Jakob Schönhagen geschenkt bekam. Beim SSC rückte Benjamin Dollhofer wieder auf seine gewohnte Liberoposition und Fabian Schmidt ersetzte Thomas Heidebrecht auf der Zuspielposition.

Direkt zu Beginn zeigten die Hausherren, dass sie auf die eher mäßige Leistung in Mainz eine positive Reaktion folgen lassen wollten. Durch eine sehr starke Annahme-Leistung war es für Zuspieler Fabian Schmidt ein leichtes, das Angriffsspiel der Nordbadener variabel aufzuziehen und die Angriffslast auf mehreren Schultern zu verteilen. Insbesondere der Schnellangriff erwies als sehr effektiv und zeigte immer wieder Wirkung. Jedoch zeigten sich die Gäste auch wild entschlossen, den Derbyfight anzunehmen. Erst ab Mitte des Satzes konnte sich der SSC mit konsequenter Verwertung der Punktchancen immer weiter absetzen, bis schließlich eine Aufschlagserie von Jonathan Finkbeiner den Widerstand der Freiburger abbrechen ließ. Somit ging der erste Durchgang sehr deutlich mit 25:15 an die Hausherren. Auch der zweite Durchgang ging mit 25:18 relativ ungefährdet nach Karlsruhe. Auf Freiburger Seite wurde viel rotiert, was allerdings nicht die erhoffte Wirkung zeigte, sondern eher eine gewisse Unruhe im Spiel der Gäste entstehen ließ. „Man hat in den ersten zwei Durchgängen schon gemerkt, dass wir schon zwei ordentliche Sätze hinter uns hatten. Freiburg war da eigentlich noch nicht wirklich angekommen, da waren schon die ersten beiden Sätze durch“, so Diagonalangreifer Robin Stolle.

Ab dem dritten Durchgang fand die FTF zu der wohl besten Aufstellung an diesem Abend. Mit Routinier Markus Gensitz und der Zuspiel-Diagonal-Achse Kaufhold/Salomon stand nun eine fast komplett andere Mannschaft gegenüber. Durch enorm druckvolle Aufschläge wurde der Rhythmus im Karlsruher Angriffsspiel gestört und es musste beim Stand von 15:15 die erste Auszeit von Coach Bonelli genommen werden. Leider zeigte die Auszeit nicht die erhoffte Wirkung und das Spiel entglitt den Hausherren zunehmend und die Gäste konnten sich mit zwei Punkten absetzen. Zur Crunchtime zog Bonelli seine zwei Asse aus dem Ärmel und brachte zuerst Lukas Theuer und anschließend Frank Kögel aus der zweiten Mannschaft zum Aufschlag. Theuer servierte direkt ein Ass und Kögel konnte mit spektakulärer Abwehr zu zwei Breaks verhelfen und zum 24:24 ausgleichen. „Ich habe mir schon einen Einsatz erhofft, schließlich bin in ein absoluter Crunchtime-Player. Beim letzten Aufschlag wollte ich einfach zu viel, da sind die Pferde mit mir durchgegangen. Da muss ich noch lernen mich besser zu regulieren“, so der reflektierte Kögel. Der besagte Aufschlag gab den Freiburgern den ersten Satzball, den sie auch direkt zum ersten Satzgewinn nutzten.

Ab jetzt war es ein Spiel auf Augenhöhe mit teilweise sehenswerten Aktionen auf beiden Seiten. Insbesondere der junge Zuspieler Tom Kaufhold konnte überzeugen und wurde später auch zum wertvollsten Spieler seiner Mannschaft gewählt. Peu à peu konnten sich die Nordbadener mit guter Blockarbeit absetzen und beim Stande von 14:9 schien das Momentum klar auf Karlsruher Seite. Durch einige direkte Fehler in Annahme und Angriff gelang es den Hausherren allerdings nicht, den berühmten Deckel drauf zu machen. Selbst eine 22:19 Führung durch zwei grandiose Aufschläge von Alexander Spintzyk konnten noch nicht den Spielausgang besiegeln. Durch eine zweite selbstverschuldete Verzögerung bekamen die Hausherren beim Stande von 22:21 eine Bestrafung, was einen Punkt für den Gegner bedeutete. Die Freiburger Spieler witterten nochmals die Chance auf die Sensation. Insbesondere der Diagonalangreifer Dominik Salomon konnte durch einige emotionale Schmankerl auf sich aufmerksam machen und die mitgereisten Fans der Freiburger in Stimmung bringen. Als das Schiedsgericht beim Stande von 25:25 eine perfekte „Pancake“-Abwehr der Karlsruher fälschlicherweise abpfiff, drohte das Spiel zu kippen. Letztendlich zeigten die Karlsruher aber wiedermal warum sie in der Tabelle ganz oben stehen. Bei 27:27 gab es für die Angreifer der FT kein Durchkommen. Der erste Angriff landete wohl aus zu großem Respekt vor dem Block direkt im Netz. Der Matchball wurde dann von Schmidt geblockt, der an diesem Abend keine Lust auf einen Tie-Break hatte. „Im Endeffekt müssen wir mit den drei Punkten zufrieden sein. Die ersten beiden Sätze waren vielleicht zu deutlich. Danach haben wir teilweise nur mitgespielt anstatt selbst wieder Initiative zu ergreifen. In der Crunchtime haben wir dann aber echt gut zugepackt. Hut ab vor der Freiburger Comeback-Leistung. Was sie in den Sätzen drei und vier gezeigt haben, hat nichts mit einer Mannschaft im Abstiegskampf zu tun“, so Coach Bonelli.

Durch den Sieg bleiben die Männer aus der Waldstadt für eine weitere Woche an der Tabellenspitze und reisen nächste Woche zum schweren Auswärtsspiel nach Grafing bei München.