Knappe Auftaktniederlage gegen Sindelfingen (2:3)
15.09.2019, 17:35 Uhr von Frank

Im ersten Spiel in der Regionalliga Süd hatte die zweite Herrenmannschaft vom SSC den VfL Sindelfingen zu Gast. Das Team von Trainer Zenon Matras konnte auf einen vollen Spielerkader bauen. Nach einem 2:0 Satzrückstand konnten sich die Karlsruher zurückkämpfen und einen Tie-Break erzwingen. In diesem hatten sie gegenüber den Sindelfingern das Nachsehen und müssen sich mit einem Punkt begnügen.

Für einige der SSC-Jungs war es das erste Regionalligaspiel überhaupt. So war zu Beginn eine leichte Nervosität zu spüren. Obwohl mit guter Annahme in das Spiel gestartet, konnten die Bälle am Netz von den Angreifern nicht verwandelt werden. Anschließend zerpflückte eine Aufschlagserie der Sindelfinger – in Person von Sven Metzger – den Karlsruher Annahmeriegel. So lag die Heimmannschaft schnell 12:6 hinten. Eine eigene kleine Aufschlagserie auf Karlsruher Seite konnte die SSCler wieder auf zwei Punkte ran bringen (11:13). Jedoch erneute Annahmeprobleme und Abstimmungsprobleme im Angriffsspiel sorgten für einen schnellen Satzverlust im ersten Satz (16:25).

Zu Beginn des zweiten Satz konnte die junge Karlsruher Truppe eine kleine Führung bis zum 8:7 halten. Doch waren es erneut Schwächephasen in der Annahme sowie fehlende Durchschlagskraft im Angriff. Einzig die Karlsruher „Wuschmaschine“ alias Christian Wuschek konnte die Sindelfinger Block-Abwehr immer wieder bezwingen. Auf Karlsruher Seite lief ansonsten gar nichts zusammen, was Trainer Matras dazu verleitete die Personalien auf der Außen-Annahme Position auszutauschen. Flo Drescher wechselte von der Mitte (im ersten Satz) auf Außen und Justus Fabisiak kam wieder aufs Feld. Der zweite Satzverlust konnte dennoch nicht mehr abgewendet werden. Jedoch zeigte man ab dem dritten Satz ein anderes Gesicht. So schnell wollten sich die SSCler nicht von Metzger & Co. abspeisen lassen. Mehr Stabilität in allen Elementen baute sich auf Karlsruher Seite auf. Höherer Aufschlagdruck und mehr Zugriff im Block sorgten für die Wendung. Coach Matras zog beim Stand von 18:18 ein Ass aus dem Ärmel und wechselte Diagonalangreifer Erik Oberschulte zum Aufschlag ein. Dieser sorgte mit mehreren Servicewinnern für die Vorentscheidung im dritten Satz zugunsten der Karlsruher (25:20).

Mit breiter Brust startete der SSC in den vierten Satz. Mit guten Aufschlägen wurden die Sindelfinger unter Druck gesetzt. So konnte die Karlsruher Wand immer wieder am Netz zuschlagen. Die SSC-Jungs bekamen mehr und mehr Selbstvertrauen im Angriff. Die Wuschmaschine lief heiß. So ging der vierte Satz hochverdient an die Heimmanschaft mit 25 zu 18. Die Entscheidung musste also im Tie-Break her. Dem SSC gelang ein guter Start in den Entscheidungssatz. Marius Strotjohann katapultierte seine Mannschaft mit seinen Aufschlägen zum 6:2 Vorsprung. Doch dann kam dieser Metzger an den Aufschlag… Die Geschosse im Service konnten zwar von der Karlsruher Annahme entschärft werden. Jedoch vergab man etliche Chancen im Angriff. So dass sich zunächst komfortable Führung in einem Rückstand (6:7) endete. Von nun an gestaltete sich ein Kopf-an-Kopf Rennen. Beide Mannschaften punkteten bis 12:12 abwechslungsweise. Nun erkämpften sich die Sindelfinger zwei Matchbälle. Beide konnten abgewehrt werden. Es entwickelte sich in dieser hochemotionalen Phase zu einem hochspannenden Match. Letztlich bewahrte die erfahrenere Truppe aus Sindelfingen die Nerven und konnte das Spiel für sich entscheiden (14:16).

Immerhin konnte der SSC Karlsruhe die Zweite einen Punkt im OHG behalten. Das Team von Trainer Matras blickt dennoch optimistisch auf das nächste Spiel kommenden Samstag beim Vorjahresvierten in Bad Waldsee. Diesen Sonntag findet ebenso der Pokalspieltag statt, bei dem die Karlsruher weiter an ihrer Abstimmung arbeiten können.

Für den SSC spielte: Dalim Wahlby (L), Daniel Brose (L), Marius Strotjohann (MB), Justus Fabisiak (AA), Frank Kögel (AA), Simon Angele (MB), Erik Oberschulte (D), Dominik Rudolf (Z), Philipp Oster (Z), Christian Wuschek (D), Florian Drescher (MB, AA), Niels-Janos Simmet (AA)

3 zu 0!
22.02.2019, 18:18 Uhr von Wuschi

Verloren. Doch das Ergebnis sieht deutlicher aus, als es zunächst war. Der erste Satz war ein Kopf an Kopf Rennen zwischen der SG und dem SSC. Ein Schelm, wer Böses über die Schiedsrichterentscheidungen gegen Ende des Satzes denkt. Im zweiten Durchgang geht Ostalb durch starke Aufschläge in Führung. Bis zur Mitte des Satzes ist der Stand jedoch wieder ausgeglichen. Ab dem Stand von 20:20 gelingt den Karlsruhern jedoch kein Sideout mehr. Obwohl Simon Angele als Joker auf der Außenposition eingewechselt wurde, konnte der SSC im dritten Satz nicht mehr mithalten. Der Sieg ging verdient an die Gastgeber.

SSC lässt Punkte in Freiburg liegen
29.01.2019, 22:48 Uhr von Johannes Mahl

Am Samstag, den 26.01.2019 bestritt der SSC Karlsruhe 2 in Freiburg den 13. Spieltag der Saison 2018/19. Durch die erfolgreichen letzten Spieltage waren die Spieler trotz einer Unterbelegung auf der Außenangriffsposition sehr motiviert. Um 16 Uhr begann das Spiel gegen den FT 1844 Freiburg 2 in der Burdahalle.

Den ersten Satz konnte der SSC durch eine stabile Annahme und dominante Angriffe, vor allem auf der Diagonalposition, problemlos mit 22:25 für sich entscheiden. Diese Dominanz ließ im zweiten Satz jedoch nach. Trotz einiger Wechsel des Trainers des Sport- und Schwimmclubs, Zenon Matras, mussten sich die Jungs aus Karlsruhe leider mit 25:19 geschlagen geben. Der dritte Satz begann ähnlich wie der Vorige. Einige Probleme in der Annahme und die daraus resultierende Probleme im Angriff, ließen die blockstarken Freiburger in Führung gehen. Um einen erneuten Satzverlust zu vermeiden nahm Zenon Matras nach der Hälfte des Satzes wieder ein paar Wechsel vor. Der Ehrgeiz kam und packte die Jungs vom SSC! Durch einen überragenden Job, den die Spieler auf der Mittelposition ablieferten, konnte der Satz zu Gunsten des SSC gedreht und mit 23:25 für ihn entschieden werden. Der vierte Satz begann wieder mit einer instabilen Annahme und vielen Eigenfehlern auf der Seite des SSC. Diese konnten auch durch mehrere Wechsel nicht minimiert werden und somit ging der Satz mit 25:16 an die Jungs aus Freiburg. Den Tiebreak konnten die Freiburger mit 15:11 durch ein konstantes und ruhiges Spiel für sich entscheiden. Die rund 40 Zuschauer der FT´s jubelten den Freiburger Jungs zum Sieg zu. Aber die SSCler gingen auch mit der Niederlage positiv aus dem Spiel, da sie trotz der mageren Besetzung einen wichtigen Punkt erkämpfen konnten.

Zudem freuen sie sich auf das nächste Heimspiel am 02.02.2019 gegen den MTV Ludwigsburg im Otto-Hahn-Gymnasium und hoffen auf zahlreiche Unterstützung von ihren Fans.

SSC 2 holt wichtige Punkte im Abstiegskampf
22.01.2019, 11:29 Uhr von Marius

Nach den beiden knappen 3:2 Siegen in den letzten Wochen, wollte die zweite Herrenmannschaft des SSC Karlsruhe diesmal gleich drei wichtige Punkte im Abstiegskampf holen. Dazu musste ein deutlicher Sieg gegen den VfL Sindelfingen her. Obwohl der Verein bis 1983 in der ersten Volleyballbundesliga spielte und mit Leistungsträger Sven Metzger tatsächlich ein Ex-Profi auf dem Feld stand, starteten die Karlsruher frisch und siegesgewiss in die Partie.

Im ersten Satz zeigte sich der SSC stabil in allen Bereichen. Starke Aufschläge setzten die Gäste immer wieder unter Druck. Hervorzuheben ist hier Zuspieler Achim Groner, der im ersten Satz 7 Punkten aus eigenem Aufschlag verbuchen konnte. Die Annahme um Libero Johannes Mahl arbeitete fast fehlerfrei und so gelangen den Sindelfingen in der selben Zeit nur drei Breaks. Auch eine Auszeit bei 9 zu 13 aus Sicht der Gäste änderte nichts an der Überlegenheit der Karlsruher. Immer wieder fanden die Präzisen Angriffe von Neuverpflichtung Andrej German und wu(s)chtige Schläge von Diagonalspieler Christian Wuschek das gegnerische Feld. Der verdiente Satzgewinn mit 25 zu 19 Punkten für die Karlsruher war die logische Konsequenz. Der zweite Satz startete ähnlich wie der Erste. Wieder war es eine Aufschlagserie des Kalrsruher Zuspielers, der die Gäste aus dem Schwabenland schon beim Stand von 2 zu 7 zu einer ersten Auszeit zwang. Beim Spielstand von 10 zu 7 erwischte jedoch das Pech die Gastgeber. Beachlegende Frank Kögel, der bis dahin ein souveränes Spiel ablieferte, verletze sich am kleinen Finger und musste das Spiel für sich als beendet erklären. Zum Glück konnte Trener Zenon Matras auf einen 12er Kader zurückgreifen. Marius Strotjohann wurde auf der Mitte für Laurin Derr ausgewechselt und beim Stand von 20 zu 16 entschied er sich für den taktischen Doppelwechsel. Auch der eingewechselte Zuspieler Dominik Rudolph ließ sich keine Nervosität anmerken und spielte die Jungs aus der Fächerstadt zum Satzgewinn mit 25 zu 19 Punkten. Der dritte Satz sollte nun aus Karlsruher Sicht den klaren Sieg perfekt machen. Doch die ca 40 Zuschauer mussten das Gegenteil erleben. Immer wieder schlichen sich Fehler in das Spiel der Gastgeber. Die Gäste konnten diese Unkonzentriertheiten für sich Nutzen und immer wieder den vorher stark agierenden Block um Mittelblocker Simon Angele unter Druck setzen. Der eigene Spielaufbau kam ins Wanken und auch Nachwuchstalent Florian Drescher konnte seine Höhe nicht mehr voll nutzen. So sah sich Karlsruhe gezwungen bei 2 zu 7 und 8 zu 14 Auszeiten zu nehmen, doch auch diese konnten keinen Wandel mehr bringen. Trotz einer starken Aufschlagserie von Philipp Scholz mussten sich die Karlsruher am Ende dieses Satzes geschlagen geben. Davon schienen sich die Gastgeber nicht sonderlich beeindrucken zu lassen und fanden im vierten Satz wieder zurück zu ihrem Spiel. Doch auch die Sindelfinger hatten nach dem Satzerfolg Blut geleckt und es folgte ein umkämpftes Volleyballspiel, bei dem sich über weite Phasen niemand absetzen konnte. Beim Spielstand von 20 zu 20 schaffte es der SSC mit viel Siegeswillen und Kampfbereitschaft den packenden Satz zu drehen. Lautstark von Ersatzbank und Tribüne gefeiert, war es zuletzt Andrej German, der den Endstand von 25:22 und damit den 3:1 Satzgewinn klarmachte. Am nächsten Samstag geht es für die SSCler nach Freiburg zum Tabellenletzten. Man hofft auch dort wichtige Punkte mitnehmen zu können.

Es spielten: Wuschi, Scholzi, Achim, Rudy, Minimahl, Stroti, Laurin, Angie, German, Flo, Marcel, Franky

Der nächste 5-Satz Krimi
16.01.2019, 09:16 Uhr von Johannes Mahl

Am 12.01.2019 traf sich die zweite Garde des SSC Karlsruhe zum ersten Heimspiel im neuen Jahr zusammen. Nach einer guten Trainingswoche wollte man dem derzeit Tabellenzweiten USC Freiburg Punkte nehmen, die man gut für den Abstiegskampf brauchen kann.

Die Mannschaft um Kapitän Marcel Lonsdorfer kam sehr schwer ins Spiel. Eine unsichere Annahme machte den Spielaufbau sehr schwer, sodass auch im Angriff wenig Durchschlagskraft erlangt werden konnte. Freiburg konnte ihr schnelles Spiel aufziehen, womit der SSC im ersten Satz überhaupt nicht zurechtkam. Schließlich akzeptierte man den ersten Satzverlust, welcher mit 25:14 nach Freiburg ging. Im zweiten Satz jedoch klappte im Spiel des SSC deutlich mehr: die Annahme stand, ein guter, schneller Spielaufbau brachte auch die Angreifer der Karlsruher immer wieder in gute Positionen. Gerade der neu ins Team gerückte Außenangreifer Andrej German konnte hierbei immer wieder seine Klasse aufblitzen lassen. Der SSC behielt bis zum Schluss die Konzentration oben und konnte schließlich den zweiten Satz mit 25:22 für sich entscheiden. Im dritten Satz ergab sich das gleiche Bild wie im ersten Satz. Unkonzentriertheiten und mangelnder Kampf gaben dem USC wieder einen klaren Satzgewinn (14:25). Eine motivierende Ansprache des SSC Coachs Zenon Matras brachte die zweite Garde wieder zurück ins Spiel. Eine gute Annahme und vor allem eine gute Abwehr gaben den Zuschauern einen wahren Schlagabtausch, welcher der SSC in einem ganz engem Spiel mit 25:23 für sich entscheiden konnte. Im nun entscheidenden Tie Break verlangten sich beide Teams alles ab. Lange Ballwechsel mit guten Abwehr und Blockaktionen brachten den SSC zum Stand von 14:13. Ein glücklicher Satzball mit einer relativ klaren Fehlentscheidung seitens der Schiedsrichter bescherte dem SSC Karlsruhe den zweiten Sieg in Folge und somit zwei weitere Punkte.

Am nächsten Samstag geht es zur Crunch Time um 20 Uhr im Otto Hahn Gymnasium gegen Sindelfingen. Beim SSC ist das Selbstvertrauen zurück und man ist sich optimistisch, dass man auch dem vermeintlichen Favoriten Punkte entführen kann.

Spannender Jahresabschluss in Stuttgart
20.12.2018, 18:00 Uhr von Achim

Das letzte Spiel des Jahres und gleichzeitig erste Spiel der Rückrunde hätte nicht spannender sein können. Die zweite Herrenmannschaft des SSC setze sich im Tiebreak gegen die Allianz Stuttgart durch.

Doch der Reihe nach. Ein starker Start im ersten Satz und ungewohnt konsequente Aufschläge überforderte die Allianz von Beginn des Satzes und so konnte sich der SSC 2 gut absetzen. Diese Führung wurde gekonnt durch den Satz beibehalten und so wurde der erste Durchgang klar für den SSC entschieden. Leider verloren die Jungs im zweiten Satz den Faden und wirkten verkrampft. Das konnte auch kein Zuspielerwechsel mehr ändern und man musste den zweiten Satz leider abgeben. Im dritten Satz rappelten sich die Männer der SSC 2 aber wieder auf und konnten in einem sehr deutlichen dritten Satz die Dominanz des ersten Satzes wiederholen. Der dritte Satz ging somit deutlich an den SSC. Doch noch gaben sich die Jungs der Allianz nicht geschlagen und kämpften sich im 4ten Satz zurück. Ein offener Schlagabtausch zeichnete diesen Satz aus und die Stuttgarter hatten am Ende die Nase vorn.

Ein Tiebreak musste also her. Wie im Satz 1 und 3 legten die SSCler vor allem im Aufschlag los und konnten sich nach dem Seitenwechsel deutlich absetzen. So gewann man den letzten Satz und konnte sich 2 wichtige Punkte im Abstiegskampf sichern, welche auf Grund des Sieges der BEG noch wichtiger waren als angenommen.

Es spielten: Marcel, Florian, Wuschi, Scholzi, Robin, Felix, Johannes, Daniel, Stroti, laurin, Frank, Achim.

Rohrbach zu stark für den SSC
03.12.2018, 21:51 Uhr von Johannes Mahl

Zum Abschluss der Hinrunde stand für die zweite Mannschaft des SSC Karlsruhe das Auswärtsspiel gegen die TSG HD-Rohrbach an. Ohne den noch verletzten Simon Angele und verhinderten Achim Groner reiste das Team mit elf motivierten Spielern an. Leider gingen die ersten Punkte wie so oft an den Gegner und das Team sah sich einem frühen Rückstand gegenüber. Stück für Stück fanden die Mannen unter Zenon Matras besser ins Spiel und es entwickelte sich ein ausgeglichener Schlagabtausch mit guten Aktionen auf beiden Seiten. Jedoch stellte sich die Hypothek des verpassten Satzanfangs als zu hoch heraus und der erste Durchgang ging denkbar knapp mit 25:23 an die TSG. Mit einem Wechsel auf der Diagonalposition, Philipp Scholz nun von Beginn an im Spiel, ging das Team in den zweiten Satz. Der fast schon obligatorische anfängliche Rückstand konnte zur Mitte des Satzes in eine 4-Punkte Führung umgewandelt werden. In dieser besten Phase gelang es, mit starken Aufschlägen und dem eigenen Angriffsspiel den Gegner unter Druck zu setzen. Doch das Team schaffte es nicht diesen Vorsprung ins Ziel zu bringen. Nach einigen Ungenauigkeiten im Spielaufbau des SSC glich die TSG wieder aus und zog schließlich vorbei. So musste auch der zweite Satz mit 25:22 abgegeben werden. Auch im dritten Satz setzte sich die Mannschaft aus Rohrbach früh ab und diesmal ließen sie sich diesen Vorsprung auch nicht mehr nehmen. Trotz taktischer Wechsel auf Zuspiel und Diagonalposition und guten Blockaktionen des eingewechselten Dominik Rudolf konnte der Rückstand nicht mehr aufgeholt werden und der dritte Satz ging mit 25: 18 an die TSG HD-Rohrbach. Der SSC 2 zeigte mal wieder gute Ansätze, konnte sich aber nicht belohnen, gute aber auch schwache Phasen prägen das eigene Spiel. Über zwei Wochen Training kann die Mannschaft nun daran arbeiten mehr Konstanz zu zeigen, um bald wieder Punkte einfahren zu können. Nach einen spielfreien Wochenende beginnt für die Volleyballer des SSC 2 schon am 16.12 die Rückrunde mit dem Auswärtsspiel gegen TSV G.A. Stuttgart 2.

Es spielten: Marcel, Stroti, Franky, Florian, Felix, Scholzi, Minimahl, Laurin, Bizeps, Rudi und Wuschi.

Waldsee an diesem Tag einfach zu stark für den SSC 2
26.11.2018, 21:55 Uhr von Robin

In einem hochklassigen Spiel gegen die TG Bad Waldsee gab es dieses Wochenende leider nichts Zählbares zu holen. Die zweite Garde verlor vor heimischem Publikum 0:3 (20:25, 23:25, 21:25) gegen den aktuell Tabellendritten. Nach einem spielfreien Wochenende und einem Sieg im Rücken war das Team von Trainer Zenon Matras heiß, die nächsten Punkte einzufahren. Mit der TG Bad Waldsee war ein erwartet starker Gegner im OHG zu Gast. Am Montag im Training verletzte sich Simon Angele am Sprunggelenk. Er steht uns somit auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung. Außerdem waren Marcel und Achim aus privaten Gründen verhindert. Dafür rückte Daniel Brose zum ersten Mal in den Kader. Die Begegnung startete direkt sehr intensiv mit vielen umkämpften Ballwechseln. Der SSC 2 musste sich früh auf den hohen Aufschlagdruck der Waldseer einstellen. Nach der ausgeglichenen Anfangsphase konnten sich die Gäste mit einer kleinen Aufschlagserie zum 10:14 absetzten. Zu unstabil im Side-out und mit zu wenig Aufschlagdruck, um die nötigen Break-Punkte zu erzielen, mussten wir den ersten Satz mit 20:25 abgeben. Im zweiten Satz ein ähnliches Spiel. Der Gegner schlägt gut auf. Der Annahmeriegel wackelt und die Zuspieler müssen mit durchwachsenen Annahmen klar kommen. Jedoch auch aus guten Annahmen oder Abwehrbällen punktete die Heimmannschaft nicht konsequent genug. Dagegen auf anderer Seite konnte der Zuspieler mit guten Annahmen immer wieder erfolgreich den Block verladen, sodass die Waldseer wieder etwas davon ziehen konnten. Die SSC-Jungs kämpften in der Abwehr und konnten sich wieder heran arbeiten, ehe ein ärgerlicher Fehlaufschlag beim Stand von 21:22 den Gästen die Vorentscheidung brachte. So waren es zum Schluss ein, zwei Breaks, die man im Laufe des Satzes hergegeben hatte, zu viel um den Satz noch zu drehen (23:25). Im dritten Durchgang wollte man nochmal alles in die Waagschale werfen ganz nach dem Motto „fight to the end“. Immer wieder konnte man verloren geglaubte Punkte in der Abwehr in eigene Zähler ummünzen. Trotz dessen ließen sich die Waldseer nicht beunruhigen, fanden zu oft die Löcher im Block und konnten sich mit 11:16 absetzen. Auf der eigenen Seite agierte man zu unsicher, nutzte die Punktchancen nicht und ließ sich vom gegnerischen Zuspieler und den Außenangreifern regelrecht verarschen. Trainer Zenon Matras versuchte Mitte des Satzes nochmal alles und wechselte auf allen möglichen Positionen – ja sogar auf der Libero Position. Daniel übernahm den Job von Johannes und half dem Team die Annahme zu stabilisieren. Der zu große Rückstand konnte trotzdem nicht mehr aufgeholt werden. An diesem Tag einfach zu stark die Oberschwaben für junge Truppe aus Karlsruhe zogen bis zum Ende ihr Spiel auf und gewannen letztendlich verdient mit 3:0. Nun steht der SSC 2 immer noch auf Platz 8 in der Tabelle der Regionalliga, jedoch punktgleich mit der BEG United. Nicht nur deshalb sollte man kommende Woche unbedingt wieder Punkte holen. Im Karlsruher Lager rechnet man sich gegen die Rohrbacher, die gegen BEG United Punkte liegen ließen, Außenseiterchancen aus. Es spielten: Felix, Rudi, Laurin, Stroti, Wuschi, Scholzi, Bizeps, Flo, Frank, Daniel, Johannes

Endgültig in der Regionalliga angekommen
12.11.2018, 08:58 Uhr von Johannes Mahl

Im nun siebten Anlauf gelangen der zweiten Mannschaft des SSC endlich der erste Dreier und das auch noch gegen den direkten Tabellennachbarn BEG United. Am Sonntagmorgen fand man sich zusammen, um als Tabellenachter den Neunten in die Schranken zu weisen und endlich die ersten, so dringend benötigten Drei Punkte zu erkämpfen. Nach einer guten Trainingswoche und einer nach oben zeigenden Formkurve aus den letzten Spielen hatte die Mannschaft und der Trainer auch bereits vorher keine Zweifel am Sieg.

Nachdem man im ersten Satz die Beschnupperungsphase hinter sich gelassen hatte, konnte der SSC 2 eine deutliche Führung herausspielen und somit direkt seine Siegesansprüche untermauern. Doch gegen Ende des Durchgangs wurde es nochmal etwas enger, da die Karlsruher sich kleine Unsicherheiten leisteten und auch die Gastgeber auf einmal mitspielen wollten. So endete der Satz dann nach einer kurzen Serie der Heimmannschaft „nur“ 25:22 für den SSC 2. Im zweiten Durchgang mussten die Gastgeber aus Breisach direkt zu Beginn gleich mehrere Aufschlagsserien über sich ergehen lassen, die sie bis zum Ende des Satzes auch nicht mehr annähernd aufholen konnten. Diesmal ein sehr deutlicher Satz mit 25:12 für die angereisten Karlsruher. Der letzte Satz wurde der engste, da auch die Gastgeber die Punkte gut bräuchten, um mit diesen am SSC 2 vorbeizuziehen. Diesmal gelang den Breisachern der bessere Start mit einer längeren Serie, sodass die H2 des SSC zeitweise um einige Punkte zurücklag. Letztendlich konnten sich die Karlsruher nochmal durch ihren Block, der auch schon in den vorhergehenden Sätzen unüberwindbar für die Spieler des BEG United schien, und auch ihren effizienten und verlässlichen Mittelangriff zurück kämpfen und sogar wieder eine Führung ausbauen. Diese wurde in der letzten Phase wieder aufgebraucht, da man dem Gegner nochmals ein paar Punkte zugestand. Dennoch konnte man auch diesen Satz (25:22) souverän für sich entscheiden aus Karlsruher Sicht.

So entstand ein 3:0 Start-Ziel-Sieg für den SSC 2, der damit wichtige drei Punkte für einen Ligaerhalt sammeln und gleich noch einen direkten Konkurrenten in die Schranken weisen konnte. Eine Leistung mit der sowohl Trainer als auch Spieler höchst zufrieden sein können.

Es spielten: Angi, Marcel, Achim, Stroti, Franky, Florian, Scholzi, Minimahl, Laurin, Bizeps, Felix und Wuschi.

Starker Kampf mit bitterem Ende
05.11.2018, 15:18 Uhr von Laurin Derr

Am Samstag verlor die Regionalligamannschaft des SSC 1:3 (25:20, 24:26, 22:25, 13:25) gegen die SG MADS Ostalb. Nach dem letzten verlorenen Auswärtsspiel galt es die guten Phasen, die es gegen Ludwigsburg gab, dieses Mal zu verlängern umso wieder Punkte in der Tabelle zu sammeln. Die H2 startete dementsprechend motiviert und konnte mit einer stabilen Annahme und einem starken Angriff „at good height“ die Gegner von Anfang an unter Druck setzen. So gelang es die zweite Auszeit bei einem Spielstand von 19:15 zu erzwingen und dann den ersten Satz zu gewinnen. In der Satzpause gab es weitere taktische Anweisungen von Zenon Matras. Vor allem am Block musste noch viel korrigiert werden, da die Aalener Spielgemeinschaft mit einem schnellen Außenpass die Blockspieler unter Druck setze. Im zweiten Satz sah man ein Spiel auf Augenhöhe, wobei die Gastmannschaft einen kleinen Vorsprung halten konnte. Nach dem Doppelwechsel in der Crunch Time wurde es dann aber bei dem 24:24 Ausgleich noch einmal spannend. Letztendlich konnte der SSC den zweiten Satz dann doch nicht gewinnen. Überzeugt davon, dass man in dem Spiel noch nichts verloren hatte, startete man in den dritten Satz und konnte sich eine gute Führung erarbeiten. Zuspieler Felix gab die „Selbstverständlichkeit im Angriff“ Sicherheit und bei der Führung von 17:13 dachte man schon an den Satzgewinn. Doch durch mehrere Eigenfehler drehte sich das ganze Spiel um und auf einmal stand es 17:19. Satz 3 ging dann auch an die SG MADS Ostalb. Im vierten Satz war die ganze Mannschaft vom vergangenen Satz sichtlich angekratzt und schon schnell gab es einen 4:11 Rückstand. Bei diesem Spielstand wurde schon die zweite Auszeit genutzt und es war der letzte Punkt, an dem man nochmal ins Spiel kommen konnte. Das gelang aber nicht und die Mannschaft von der Alb konnte sich sicher wiegen und den Satz und das Spiel gewinnen.

Für den SSC spielten: Bizeps, Marcel, Franky, Laurin, Stroti, Angie, Scholzi, Wuschi, Minimahl, Achim, Felix

Weitere Niederlage in Ludwigsburg
30.10.2018, 21:42 Uhr von Robin

Im 5ten Spiel und den ersten zwei Punkten der diesjährigen Regionalliga Saison ging es für den SSC Karlsruhe 2 gegen den Tabellenvierten MTV Ludwigsburg.

In fast voller Besetzung traf der SSC in Ludwigsburg ein. Bis auf Zuspieler Felix, konnte Zenon auf den kompletten Kader der Herren 2 zurückgreifen. Im ersten Satz entwickelte sich ein zunächst enges Spiel. Bis zum Stand von 19:18 konnte sich kein Team größere Vorteile erspielen und die Mannschaft um Kapitän Marcel Lonsdorfer spielte auf Augenhöhe mit den Favoriten aus dem Schwabenland. In der entscheidenden Phase des Satzes zeigten sich dann aber die Ludwigsburger spielstärker und gewannen den ersten Satz mit 25:21. Im zweiten Durchgang zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Mannschaft des SSC 2 spielt zunächst gut mit und verspielt dann in der entscheidenden Phase fahrlässig Punkte. Somit musste auch der zweite Satz an Ludwigsburg abgegeben werden. Der dritte Satz sollte nun besser werden. Dennoch hatten die Ludwigsburger in den wichtigen Situationen einen leichten Punktevorsprung (23:22 für Ludwigsburg). Doch diesmal kämpften die SSCler bis zum Schluss. Mit der Einwechslung von Scholzi kam die Wende: mit 3 mutigen Aufschlägen führte er den SSC zum 25:23 Satzgewinn. Der vierte Satz begann deutlich schwächer für den SSC und deckte wieder einmal die Schwächen im Team auf. Bereits beim Stand 5:10 war Zenon gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Auch die Mitte des Satzes wurde vom SSC verschlafen und so sah der Satz früh entschieden aus. Zwischenzeitlicher Stand war 22:14 für Ludwigsburg. Der SSC bemühte sich zwar noch mal bemerkenswert und kam nochmal auf 23:21 an den MTV heran, dennoch reichte dies schlussendlich nicht für den Satzgewinn.

Somit ging das Spiel 3:1 für Ludwigsburg aus. Zusammenfassend kann man sagen, dass immer wieder Lichtblicke im Spiel des SSC zu sehen waren, doch die Konzentration und Konsequenz in den engen Spielsituationen noch ausbaufähig ist. Dies will die zweite Garde schon am nächsten Samstag im Otto-Hahn-Gymnasium gegen den SG MADS Ostalb (20 Uhr) besser machen.

Es spielten: Angi, Marcel, Achim, Stroti, Franky, Florian, Scholzi, Minimahl, Lauch, Bizeps, Rudi und Wuschi.

From hell to sky
22.10.2018, 08:32 Uhr von Marcel

Im Duell gegen die zweite Mannschaft der FT Freiburg sollte der positive Trainingseffekt der letzten Wochen endlich in zählbares umgemünzt werden. In den ersten beiden Sätzen hatte man dem schnellen und variablen Spiel der jungen Freiburger Mannschaft jedoch nicht viel entgegen zu setzen. Eine wackelige Annahme beraubte dem Zuspiel die Variabilität, über Außen und Diagonal fehlte die Durchschlagskraft und im Block kam man meist zu spät. Somit gingen die ersten beiden Sätze jeweils mit 18:25 an die Freiburger. Im dritten Satz stabilisierte sich das Karlsruher Spiel etwas und der Satz konnte bis zum 15:15 offen gestaltet werden bevor man den Gegner auf 20:24 davon ziehen ließ. Jedoch hatten Simon Angele am Aufschlag und Florian Drescher im Block noch keine Lust duschen zu gehen. Der SSC schafften es endlich das Freiburger Angriffsspiel zu stoppen und nach 4 abgewehrten Matchbällen den ersten eigenen Satzball zum 26:24 zu nutzen. Der 4. Satz begann wieder mit einem 0:4 Rückstand, welcher jedoch mit der ersten 8-Punkte Aufschlagserie von Florian Drescher direkt aufgeholt werden konnte. Dieser Vorsprung wurde bis zum Satzende gehalten (25:20), da die Präzision und Geschwindigkeit im Freiburger Spiel nachließ und sich der Karlsruher Block sowie die Abwehr besser darauf einstellten. Noch deutlicher wurde dies im 5. Satz, in welchem auf Freiburger Seite nichts mehr funktionierte. Die nächste Aufschlagserie von Florian Drescher und ein starker Block sorgten für eine komfortable 10:0 Führung welche bis zum 15:3 nochmals ausgebaut wurde. Mit den ersten 2 Punkten im Rücken geht es nächste Woche gestärkt zum MTV Ludwigsburg.

Für den SSC Karlsruhe spielten: Flo, Marcel, Franky, Wuschi, Scholzi, Laurin, Stroti, Angie, Minimahl, Achim, Felix, Bizeps

Schon wieder keinen Punkt...
15.10.2018, 16:43 Uhr von Philipp Scholz

Am vergangen Wochenende reiste die zweite Mannschaft des SSC Karlsruhe nach Sindelfingen zu ihrem nächsten Auswärtsspiel. In der Woche zuvor machte Trainer Matras allen Spielern noch einmal klar wie wichtig die persönliche Motivation und die Ziele jedes Einzelnen sind, um solch ein Spiel erfolgreich zu bestreiten. Diese Motivation konnte man, vor allem in Person von Libero Johannes Mahl, auch auf dem Feld sehen. Jedoch scheiterte es leider wieder an den grundlegenden Spielelementen wie der Annahme. Ohne diesen Grundstein war ein vernünftiger Spielaufbau sehr schwierig. Nach zwischenzeitlich deutlichem Rückstand in Satz eins konnte gegen Ende des Satzes immerhin eine kleine Aufholjagt gestartet werden, welche Hoffnung für den nächsten Satz machte. Der erste Satz ging jedoch mit 22:25 an die Gastgeber. Im zweiten Satz spielte die Mannschaft um Kapitän Marcel Lonsdorfer quasi über die komplette Zeit gut mit und gab sogar etwas Ton an. Wie bereits in der Woche davor machte sich zum Ende des Satzes die Angst vorm Gewinnen breit und so passierten, vor allem auf der Außenposition, viele Eigenfehler. Sämtliche personelle Wechselversuche auf den beiden Außenpositionen brachten nicht den gewünschten Erfolg und so gab man auch den zweiten Satz mit 19:25 an die Sindelfinger ab. Vor dem dritten und an diesem Tag auch letzten Satz gab es noch viele motivierende Worte und die Karlsruher wollten auch die Meter bis in den fünften Satz und zum Sieg gehen. Jedoch wackelte man wieder etwas in der Annahme und auf Seiten des VfLs klappte auf einmal alles. Trotz allen Mühen wurde die zweite Garde des SSC im letzten Satz förmlich überrollt und verlor 13:25. Für den SSC spielten: Hitzler, Rudolf, Wuschek, Scholz, Strotjohann, Angele, Drescher, Lonsdorfer, Kögel, Miller, Mahl

Am kommenden Wochenende kommt die zweite Garde der FT 1844 Freiburg nach Karlsruhe und es kommt zum Duell der beiden Bundesligareserven. Hier wollen allen beteiligten endlich vor heimischer Kulisse die ersten drei Punkte einfahren.

Spielbericht USC Freiburg
09.10.2018, 06:35 Uhr von Johannes Mahl

Mit der ersten Saisonniederlage im Rücken musste die zweite Garde des SSC Karlsruhe am letzten Sonntag beim Tabellenführer USC Freiburg antreten. Doch schon im ersten Satz wurde sehr schnell klar, dass auch dieses Spiel ein sehr Schweres sein wird. Der SSC Karlsruhe begann, wie auch zuletzt gegen Stuttgart, nervös; sowohl in der Annahme als auch im Angriff. So lag man wieder schnell hinten (1:5), wodurch ein erster Satzgewinn in der neuen Saison in weite Ferne rückte. Doch die Mannschaft um den an diesem Spieltag verletztem Kapitän Marcel Lonsdorfer kam immer besser in das Spiel und kämpfte sich bis zu 20:22 ran. Was aber wieder auffällig wurde war, dass die Mannschaft sich enorm schwierig tut sein eigenes Spiel bis zum Satzball durchzuhalten. Einbrüche in der Annahme und Angriff gaben schließlich Freiburg den ersten Satz (22:25). Auch die Ansage vom SSC-Trainer Zenon Matras, das eigene Spiel konzentriert von Anfang bis Ende durchzuspielen, fand auch im zweiten Satz keine Wirkung. Schon wieder gelang der SSC Karlsruhe schnell in Rückstand (1:4). Jedoch bewies die Mannschaft mit starken Abwehraktionen und auch erfolgreichen Angriffen Moral und konnte bis zum Stand von 23:23 das Spiel offen halten. Leider fehlte auch an diesem Tag dem SSC Karlsruhe das kleine Quäntchen Glück, sodass Freiburg auch den zweiten Satz, und damit sicher 1 Punkt mitnahm. Das Team um Libero Minimahl konnte sich doch auch im dritten und somit letzten Satz nicht mehr wirklich aufrappeln, sodass Freiburg ihre Erfahrenheit und Sicherheit lässig ausspielen konnte. Die zweite Garde ergab sich schließlich ihrem Schicksal und man verlor den dritten Satz 18:25. Somit warten die hungrigen SSCler weiterhin auf ihre ersten Punkte, die sie gleich am nächsten Samstag in Sindelfingen holen können. Es spielten: Wuschi, Scholzi, Achim, Felix, Minimahl, Lauch-in, Stroti, Angie, Franky, Florian, Bizeps

Spiel Stuttgart
01.10.2018, 11:39 Uhr von Johannes Mahl

Nach einer relativ kurzen aber intensiven Saisonvorbereitung war die Vorfreude der zweiten SSC-Garde vor dem ersten Spieltag gegen den TSV G.A. Stuttgart 2 groß. Alle Leistungsträger standen dem neuen polnischen Trainer Zenon Matras zur Verfügung. Die Mannschaft des SSC Karlsruhe 2 startete gleich mit einem Missverständnis in der Annahme in das Spiel. Dies spiegelte auch den ersten Satz wieder. Die Mannschaft um Kapitän Marcel Lonsdorfer tat sich extrem schwer die Annahmen nach vorne zu bringen, sodass ein guter Spielaufbau kaum möglich war. Dementsprechend zogen die erfahrenen Stuttgarter weg (18:8) und waren im ersten Durchgang kaum aufholbar. Jedoch wurde der SSC immer stabiler und kam immer besser in das Spiel, sodass der erste Durchgang „nur“ mit 25:18 an die Gäste ging. Diesen Schwung wollte man mit in den zweiten Satz nehmen. Eine stabilere Annahme und eine gute Abwehr stellten die Stuttgarter nun vor mehr Probleme. Es entstand ein Schlagabtausch, bei der jede Mannschaft alles gab und teilweise lange Ballwechsel für die zahlreichen SSC-Anhänger zu sehen waren. Doch die Erfahrenheit und Lockerheit der Stuttgarter brachten den SSC gerade am Schluss des Satzes nochmals durcheinander, sodass auch der zweite Satz an die Schwaben ging (25:22). Im dritten Durchgang zeigte sich der SSC Karlsruhe von seiner besten Seite. Die Annahme stimmte jetzt, auch die Zuspieler konnten nun die Bälle an die Angreifer bringen; man erspielte sich immer nur relativ kleine Vorsprünge (20:18), aber als es zum Stand von 23:20 kam, dachte der ein oder andere schon an einen vierten Satz. Durch mehrere direkte Annahmefehler und paar kleine Missverständnissen gelang es den Stuttgartern den Satzball zu holen (24:23). Der SSC ließ nicht locker und kämpfte um jeden Ball, zwischendurch hatte die zweite Garde sogar einen Satzball, der aber leider abgewehrt werden konnte. So kam es wie es kommen musste und die Stuttgarter ließen sich den Satz nicht mehr nehmen (27:25). Nun gilt es die Schwachpunkte in der nächsten Woche auszumerzen, um dann dem amtierenden Spitzenreiter Freiburg Punkte abzuluchsen.

Es spielten: Achim, Felix, Stroti, Scholzi, Minimahl, Laura, Angie, Wuschi, Marcel, Frankie, Bizeps