Sieg gegen Ettlingen und Aufstieg!
12.03.2018, 15:46 Uhr von Tim Kreuzer

"Wenn wir heute 3 Punkte gewinnen und morgen unsere Freunde des Tabellendritten Gündlingen gegen den herausragenden Hauptkonkurrenten Heidelberg auch 3 Punkte holen, dann würden wir morgen sozusagen am Frühstückstisch Meister werden." Solche oder so ähnliche Gedanken dürften den Spielern des SSC Karlsruhe 2 am Samstagabend durch den Kopf geschwirrt sein bevor es gegen Ettlingen ging. In einem hitzigen Spiel gegen Ende der Hinrunde hatte die "Zweite" im vergangenen Jahr schon einen Punkt liegen lassen. Das Rückspiel war nun um einiges Bedeutungsreicher und mit 2 gelben und einer roten Karte auch deutlich hitziger als es der 3:0 Endstand vermuten lässt.

Um dem Bedeutungsschwangeren Match etwas die Würze zu nehmen sollten möglichst erfahrene Spieler aufs Feld zu geschickt werden, vorneweg Joachim Greiner auf der Mitte. Einige Wehwehchen und Verletzungen sorgten dann aber doch dafür, dass Joachim der einzige Spieler jenseits der 26 auf dem Platz war. Als dann im Laufe des ersten Satzes einige Aufschlagfehler, und eine kurze Schwächephase gegen Ende, die Nervosität der Hausherren belegte und ein extrem seltener, aber in dem Moment bitterer, krachender Schlag des Mittelblocktalentes Lauchin Derr in den gegnerischen Block die Panik in den eigenen Gesichtern aufflackern ließ, musste ein Wechsel her. Neuer Zuspieler neues Glück - war der Plan - wirklich ruhiger wurde es in der Crunchtime allerdings nicht. Es wurde so mächtig gekämpft, dass sich die Ereignisse gerade so überschlugen. Souveräne Angriffe, pariert von übernatürlichen Abwehrreaktionen, vergoldet mit cleveren Aktionen ließen die Emotionen hochkochen. Auch nachdem der Satz schon abgeschlossen schien mussten alle nochmal zurück und sich zurück ins Duell werfen. Mitgereiste Ettlinger Fans verbreiteten eine diesem Spiel angemessene Atmosphäre, die fast jedem an jenem Abend zu schaffen machte. Als wäre es nicht genug der Dramatik gab es ein weiteres Mal Diskussionen, der erlösende Breakpunkt für die Karlsruher wurde nicht gegeben und nun schien alles möglich. Alles, oder besser fast alles ist in dieser einmaligen Schlussphase passiert, was in einem Spiel passieren kann. Und alles, was sich der SSC gewünscht hat ist passiert: Irgendwie, irgendwo, irgendwann fällt der Ball auf den Boden und die Männer in weiß jubeln.

Coach TK mahnte zur Ruhe und Gelassenheit in der Satzpause, doch wurde prompt enttäuscht. Die ersten Ballwechsel im zweiten Durchgang orientierten sich stark am Ende des ersten Satzes. Schnell reagiert das Team um Kapitän Robin mit einem Typenwechsel. Bizeps raus und Verschlagenheit aufs Feld. Das zahlt sich direkt aus. Die Annahme nun um einiges stabiler und das Angriffsspiel variabler. Die Ettlinger verzweifeln Angriff zwischenzeitlich an Bubis enormer Handlungshöhe nur um kurz danach von Marcel im Block unten angeschlagen zu werden. Das Resultat - ein klarer Satzgewinn. Auch im dritten Durchgang brannte nichts mehr an. Zu erwähnen sei nur noch, dass es letztlichnur vor allem die Jungspunde Bubi und Minimahl waren, die abgeklärt und abgezockt eine Leistung zeigten, die einem Oberligameister würdig sind. Chapeau!

Sonntagmorgen beim Weißwurstfrühstück im Hause Derr war dann das Spiel vom Vorabend schon abgehakt. Gespannt starrten alle auf den Bildschirm. Freiburgs Bundesligaprofi Dominic Salomon lieferte einen spannenden Liveticker aus der Gündlinger Halle. Am Ende jubelten die Breisgauer im Breisgau und die Karlsruher in ganz Baden. Weißwurstmeister!

3 Punkte gegen Tabellendritten
06.03.2018, 16:01 Uhr von Marius

Nach dem furiosen Sieg gegen den HTV/USC Heidelberg, gab es nicht viel Zeit zum Ausruhen für die zweite Herrenmannschaft, denn am vergangen Samstag stand direkt das nächste spannende Spiel beim Tabellendritten Breisach-Gündlingen im Kampf um die Meisterschaft an. Beide Teams hätten im Falle eines Sieges die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Regionalliga in der eigenen Hand. Dementsprechend aufgeladen war die Stimmung auf dem Feld und bei den zahlreichen Fans, die in den kommenden 97 Minuten ein Volleyballspektakel erleben durften. Von Beginn an war jeder Punkt heiß umkämpft und über lange Strecken des ersten Satzes konnte sich keines der Teams absetzen. Die Heimmannschaft überzeugte durch eine solide Annahme und überlegte Angriffe auf den Außenpositionen, doch gegen Ende des ersten Satzes schlichen sich ein paar Fehler ein. Diese Phase konnte der konstanter spielende SSC nutzen und den ersten Satz mit 25:23 für sich entscheiden. Mit breiter Brust konnten die attraktiven Burschen aus Karlsruhe in den zweiten Satz starten, einige Unsicherheiten in Annahme und Angriff wurden jedoch direkt bestraft. Die stärker aufspielenden Gastgeber nutzten dies für sich. Auch die beiden Auszeiten bei 11:15 und 12:18 aus Sicht des SSC und die eingewechselten Spieler konnten keine deutlichen Akzente setzen und so ging der zweite Durchgang mit 16:25 klar an die SG Breisach-Gündlingen. Nach einem Kopf an Kopf Rennen zu Beginn des dritten Satzes konnte sich die Heimmannschaft abermals mit 4 Punkten Vorsprung absetzen und wurde von den Zuschauern lautstark gefeiert. Davon zeigte sich der SSC jedoch wenig beeindruckt und spielte mit Tim Kreuzer im Zuspiel und Marko Kienast auf der Außenposition ein halbes Jahrhundert Volleyballerfahrung aus. Ein schnelles Spiel der Mittelangreifer Laurin Derr und Marius Strotjohann, flankiert von wuchtigen Angriffen des für Philipp Scholz eingewechselten Christian Wuschek auf der Diagonalposition zeigten Wirkung. Ein 25:23 Satzerfolg der Fächerstädtler war die unausweichliche Konsequenz. Im vierten Satz konnte kein Team eine deutliche Führung herausspielen und es entbrannte eine hartumkämpfte Schlacht um die vorzeitige Entscheidung. Furiose Abwehraktionen der Karlsruher Mannschaft um Abwehrchef Johannes Mahl hielten das Team trotz einer knappen Führung der Gastgeber kurz vor Ende des Satzes im Rennen. Beide Mannschaften mussten zahlreiche Satzbälle abwehren. Beim Spielstand von 29:27 jubelte jedoch nur noch die zweite Herrenmannschaft des SSC. Mit diesem Sieg im Rücken kann sich das Team nun intensiv auf die beiden letzten Spiele gegen die VSG Ettlingen Rüppurr und die Eisvögel aus Kleinsteinbach vorbereiten, um hoffentlich in zwei Wochen den Aufstieg in Deutschlands vierthöchste Spielklasse zu feiern.

3:0 gegen Heidelberg
26.02.2018, 19:01 Uhr von Achim

Es war #TimeToDeliver am Wochenende. Das vorgezogene Meisterschaftsfinale gegen den aktuellen Tabellenführer HTV/USC Heidelberg stand auf dem Programm. Am Samstag Abend zur Primetime brannte die Sporthalle in Heidelberg, als sich der SSC und die Wikinger aus Heidelberg in spannenden Sätzen auf hohem Niveau die Stirn boten. Schon zu Beginn des Spiels war klar, dass heute keine Geschenke verteilt werden. Der mitgereiste Fanblock der Karlsruher um Uwe D. (möchte anonym bleiben) und Silva (möchte nicht anonym bleiben) heizte mit den Herren richtig Stimmung ein und die Heidelberger hatten somit nicht nur auf dem Spielfeld überragende Konkurrenz.

Zu Beginn des ersten Satzes wurden allerdings der SSC 2 allerdings kalt erwischt und musste nach unglücklichen Angriffsfehlern und kleinen Nervösitäten einen Rückstand wegstecken. Trotz starker Aufschläge konnten beiden Mannschaften ihr Sideout bis zur Mitte des Satzes stabil halten. Erst dann konnten die Karlsruher mit guten Blocks und Abwehr ihren Rückstand wettmachen und die Fehler häuften sich auf der Seite der Heidelberger. Dank der konstant guten Aufschläge kamen die Heidelberger nicht mehr in die Gelegenheit den Satz an sich zu reisen, womit der erste Satz mit 25:18 gewonnen wurde.

Im zweite Satz wollte man an die starke Endphase anknüpfen doch die Heidelberger konnten ihre ganze letztjährige Oberligaerfahrung ausspielen und ließen sich von dem deutlichen Abstand nicht verunsichern. Erneut lagen die Karlsruher zu Beginn des Satzes zurück und kämpften sich mit jugendlichem Elan von Simon Gallas (AA) und erfahrener Gelassenheit von Tim Kreuzer (Z) und Marco Kienast (AA) in den Satz zurück. Der starke Block durch Laurin und Stroti (beide Mitte) sicherte wichtige Punkte um über den Satz hinweg sich an den Heidelberger vorbeizukämpfen (21:18). Auch die Einwechslung von Wuschi gegen Philipp brachte die gewünschte Sicherheit auf das Spielfeld, als auch die nötige Aggressivität auf der Bank, die mit einer gelben Karte für Philipp belohnt wurde. Davon ließen sich die Karlsruhe nur kurz ablenken und so ging der versuchte "Raubzug" der Wikinger leer aus. In der spannenden Crunch-time half auch der überzeugende Fanblock die Heidelberger Fans und Spieler nass dastehen zu lassen (25:23).

Im letzten Satz ähnelten die Heidelberger weniger Wikingern als Wickie dem Wickinger und konnten nichts mehr von ihren Stärken zeigen. Starke Blocks der Karlsruher Mannschaft, als auch viele unnötige Fehler gaben den Heidelberger den Rest. Stammkräfte auf Außen und Diagonal der Heidelberger wurden ausgewechselt doch gegen den starken Aufschlag der Karlsruher konnten auch die Verstärkungen nichts entgegensetzen. So ähnelte das Ende des Spiels auf Grund der mitgereisten Fans eher einem Heimspiel als einem packenden Meisterschaftskampf und der wichtige Sieg im Kampf um die Meisterschaft konnte abgekreuz(er)t werden.

Es spielten Tim (Z), Philipp(D) gegen Wuschi ausgewechselt, Stroti (M), Laurin(M), Marco (AA), Johannes(L) und Simon (AA).

3 Punkte gegen Blankenloch
14.02.2018, 21:54 Uhr von Christian Wuschek

Nach der knappen Niederlage gegen die TG Schwenningen, stand für die zweite Herrenmannschaft am vergangenen Samstag das vorletzte Heimspiel auf dem Plan. Zu Gast war mit Blankenloch 2 das Tabellenschlusslicht der Oberliga. Mit nur 8 Spielern, zwei davon Verstärkung aus der dritten Mannschaft, reisten die Gäste an. Die Rollen waren im Spiel Zweiter gegen den Letzten vorab klar verteilt, zudem konnte der SSC auf einen fast vollen Kader zurückgreifen.

Im ersten Satz ging Karlsruhe früh in Führung, die TSG konnte zu keinem Zeitpunkt gefährlich werden. Acht Punkte in Serie führten zum deutlichen Satzergergebnis von 25:15 für den SSC.

Deutliche Satzgewinne führen häufig zu Nachlässigkeiten beim Führenden. In Durchgang zwei konnte der SSC die Konzentration jedoch oben halten und gewinnt bei ähnlichem Satzverlauf klar mit 25:16. Der Wechsel im Zuspiel und die Auszeiten der Gäste zeigten dabei keine Wirkung.

Zu Beginn des folgenden Abschnitts gehen die Blankenlocher erstmals in Führung. Durch die nächste Aufschlagserie des SSC wurde jedoch schnell ausgeglichen. Bis zum Stand von 12:10 war der Satz offen. Nach der darauffoldende Auszeit konnte sich die Heimmannschaft erneut absetzen und das Spiel klar nach etwa einer Stunde gewinnen.

Nach einem spielfreien Wochenende geht es am 24.02.2018 zum Spitzenspiel nach Heidelberg.

Nur ein Punkt in Schwenningen
04.02.2018, 15:10 Uhr von Laurin Derr

Letztes Wochenende verloren wir 2:3 (23:25, 25:16, 32:30, 25:27, 11:15) in Schwenningen. Mit einem dezimierten und teilweise angeschlagenen Kader wollten wir uns dieses Wochenende weitere wichtige Punkte für den Titelkampf sichern. Doch im ersten Satz passten wir uns mehr dem Gegner an und zogen nicht unser eigenes Spiel auf. Wir hielten mit, aber mussten den Satz letztlich mit 23:25 abgeben. Aufgerüttelt durch den ersten Satz wollten wir beweisen, dass wir mehr können als nur mitspielen. In der Mitte des Satzes konnten wir uns absetzen. Mit dem eigenen Spaß am Spiel und viel Motivation gewannen wir deutlich im zweiten Satz. Unser neu gewonnenes Selbstbewusstsein gab uns Vertrauen für den dritten Satz. Schwenningen jedoch fand wieder zurück ins Spiel und hielt gut dagegen. So entwickelte sich ein spannender Satz, der viel Kraft kostete. Nach einer, um fünf Punkte verlängerten, Crunchtime konnten wir den Satz mit 32:30 für uns entscheiden. Der erste Punkt war gewonnen und wir wollten im vierten Satz die weiteren zwei sichern. Aber die Jungs aus der Schwarzwald Metropole hatten längst noch nicht aufgegeben. Sie spielten im Außenangriff konsequent und machten uns ein Vorsprung schwer. Zwar konnten wir über eine lange Zeit eine kleine Führung halten aber der Satz ging trotzdem nicht an den SSC. Im fünften Satz taten wir uns schwer noch einmal alle Kräfte zu sammeln. Durch die ersten vier langen Sätze waren wir alle schon geschlaucht und gaben den fünften Satz und damit den Sieg an die Heimmannschaft ab. Es spielten: Simon G. (AA), Marcel (L), Joachim (M), Robin (AA), Achim (Z), Björn (U), Marius (M), Philipp (D), Laurin (M), Tim (AA)

Derbysieg bei Herren 2
01.02.2018, 17:28 Uhr von Simon Gallas

Am 27.01.17 spielte SSC Karlsruhe 2 vor heimischer Kulisse gegen den KIT SC. Das Hinspiel gewann man mit 3:1 nach Sätzen. Dies wollte man nun besser machen als beim Hinspiel. Am Anfang des ersten Satzes war es ein Kopf-an-Kopf Spiel, doch gegen Mitte des Satzes setze sich der KIT SC von H2 ab und behielt diese Führung leider bis Ende des Satzes. Auch ein Wechsel der Zuspieler( Tim Kreuzer für Achim Gromer) konnte nichts daran ändern. Der Satz ging deshalb mit 28:26 an die Gäste. Im zweiten Satz zog sich das Kopf-an-Kopf-Spiel bis an das Ende dieses Satzes und Der SSC konnte sich Glücklich schätzen, dass man diesen Satz mit 26:24 gewann. Im dritten Satz konnte man sich schnell eine Relativ deutliche Führung( 9:3) herausspielen. Diese Führung behielt man bis Satzende und konnte den Satz mit 25:19 gewinnen. Man wollte 3 Punkte aus diesem Spiel holen, weshalb man den vierten Satz unbedingt für sich entscheiden musste. Jedoch spielte man souverän und konnte auch diesen mit 25:18 für sich entscheiden und holte sich somit 3 wichtige Punkte im Aufstiegskampf gegen den Heidelberger TV. Am kommenden Wochenende spielt man gegen die TG Schwenningen auswärts.

Spielbericht TG Tuttlingen
22.01.2018, 09:48 Uhr von Robin

Am 21.01 stand das Spiel gegen die TG Tuttlingen auf dem Plan. Da die Liga in sich die Liga eng gestaltet war das Ziel klar. 3 Punkte mussten erreicht werden um Anschluss zur Spitze der Tabelle zu halten.

Nach frühem Aufstehen und langer Anfahrt erreichte man dann endlich die Halle in Tuttlingen. Kurz vor Spielbeginn viel dann auch noch die Stammkraft Marcel aus. Dies führte zu einer Recht unerwarteten Startaufstellung. Mit Laurin, Stroti, Achim, Scholzi, Simon G. und Robin. Nichtsdestotrotz starteten die Herren 2 motiviert in das Spiel.

Der SSC präsentierte sich in den ersten beiden Sätzen mit wenig Fehlern im Angriff und einem starken Side-Out. Die Tuttlinger hingegen leisteten sich viele Fehler in Annahme und Angriff. Dies führte dazu, dass die Gäste vom SSC sich verdient die ersten beiden Sätze holten. Im dritten Satz wurde dann leicht umgestellt. Nun startete Tim auf Zuspiel und Wuschi auf Diagonal. Die Tuttlinger fanden im dritten Satz jedoch besser ins Spiel und die Herren 2 schafften es nicht die Spannung hoch zuhalten. Somit musste der 3. Satz an die Heimmanschaft abgegeben werden. Im vierten Satz wurde dann wieder auf altbewährtes in der Aufstellung gesetzt. Die Tuttlinger kämpften zwar sichtlich um den Satzgewinn, da sich aber nun auch die Annahme endlich stabilisiert hatte konnten die Herren 2 gut dagegen halten. Dies führte schlussendlich zum Satzgewinn und somit zu 3 Auswärtspunkten für den SSC 2.

Dank verletzem Mittelblocker Angie konnte nun auch endlich auf eine Statistik zurückgegriffen werden. Somit ist Bemerkenswert:

Scholzi Top Scorer mit 17 Punkten, Laurin 5 Blocks, manschaftsübergreifend solide Annahme mit 68% und geringe Angriffs Fehler Quote.

Nächste Woche geht es dann gegen den starken Liga Konkurrenten vom KIT. Auch hier erwartet der SSC 2 ein umkämpftes Spiel.

Starker Auftritt nach der Winterpause Bei Herren 2
16.01.2018, 21:02 Uhr von Simon Gallas

Die Revanche, gegen den TV Bühl, fand vor heimischer Kulisse im Otto-Hahn Gymnasium am 13.01.18 statt. Nach dem man in der Hinrunde eine 0:3 Klatsche erlitten hatte wollte man zeigen das man aus Fehlern gelernt hatte. Das Team war vollständig bis auf Kreuzer und Gallas, die Krankheitsbedingt geschont wurden und wenig bis gar keinen Einsatz hatten. Zu beachten war auch, dass sich der Trainerstab geändert hatte. Da Ex-Trainer Uwe Dienst die Mannschaft aus Jobgründen nicht mehr Weiterführen konnte Übernahm Tim Kreuzer diesen. Im Ersten Satz konnte man durch eine gute Annahme und einen starken Mittelangriff überzeugen und bezwang die Bühler, die sichtlich durch Personalmangel Geschwächt waren, mit 25:19. Durch Starke Aufschläge konnte man schon gleich am Anfang des zweiten Satzes eine Führung aufbauen, die über den Gesamten Satz anhielt. Das Team konnte Ansagen vom Trainer gut umsetzen was sicherlich auch zu einem Deutlichen Satzgewinn mit 25:14 beitrug. Da man eine glatte 3:0 Revanche wollte übte man weiter Druck auf den Gegner aus und wann sah wie dessen Mannschaft langsam zerbrach. Den dritten Satz gewann man mit 25:15 und machte den Sieg somit perfekt Die drei Punkte die man sich durch den Sieg holte ließen die Mannschaft vorübergehend auf dem ersten Tabellenplatz bleiben, jedoch gewann Heidelberg deutlich gegen den KIT SC und führt nun die Tabelle mit drei Punkten mehr und einem Spiel die Tabelle an am 21.01.18 spielt die Herren zwei auswärts gegen Tuttlingen, die im Moment auf dem Vorletzten Tabellenplatz stehen.

Die Herren 2 zeigen kurz vor der Winterpause noch einmal schwäche…
30.11.2017, 13:07 Uhr von #ScholziBolzi

Nachdem man drei Mal in Folge den aktuellen Tabellenführer schlug, stand man endlich selbst ganz vorne in der Tabelle der Oberliga Baden. Nun stand am Sonntag, den 26.11.2017, die VSG Ettlingen/Rüppurr auf dem Programm. Nach drei Wochen voll guter Leistungen gegen ambitionierte Titelkandidaten sollte man meinen, dass der SSC2 endlich in die Spur gefunden hat und Leistungsschwankungen, wie schon zu Beginn der Saison zu sehen waren, der Vergangenheit angehören sollten. Doch die junge Truppe sollte eines anderen belehrt werden… Hoch motiviert und mit der Ansage wenige Eigenfehler zu machen, ging man in den ersten Satz. Der Gastgeber aus Ettlingen schlug von Anfang an sehr gut auf, womit die Annahme um Libero Johannes Mahl weniger gut Zurecht kam. Man produzierte viele direkte Annahmefehler und selbst wenn der Ball im Spiel gehalten wurde, musste man trotzdem auf seine stärkste Waffe, den Mittelangriff, verzichten. Die Konsequenz waren viele hohe, offensichtliche Pässe über die Außenposition, welche, Youngstar Simon Gallas, trotz oftmals schon platziertem Block gut verwerten konnte, und den SSC im Spiel halt. Der Komplettausfall der Annahme, machte es jedoch am Ende des Satzes unmöglich, diesen für sich zu entscheiden und so verlor man den Auftaktsatz mit 19:25.

Auch im zweiten Satz bekam man, auf Seiten des SSC, kaum eine nennenswerte Annahme/Abwehr auf die Beine gestellt. Der Gastgeber jedoch, wurde etwas übermütig im Angriff und machte immer mehr und mehr Eigenfehler, welche die Karlsruher Jungs deutlich voran brachte. Noch dazu kam, dass Trainer Uwe Dienst eine Taktische Umstellung auf ein 4:2 System gelang und so Tim Kreuzer statt im Zuspiel, jetzt auch noch im Angriff aufblühte und dem SSC den Satzgewinn zum 25:18 besorgte.

Wer jetzt dachte, man hätte durch den Satzgewinn das nötige Selbstbewusstsein bekommen um den Umschwung zum Spielgewinn zu schaffen, der wurde enttäuscht. Direkt zu Satzbeginn des 3. Satzes geriet der SSC2 in einen herben Rückstand, welcher bis Ende des Satzes anhalten sollte. Dann jedoch zeigte die Nachwuchsmannschaft überraschend viel Moral und fehlerfreies Spiel unter enormen Druck. Man holte nicht nur einen Rückstand von 6-7 Punkten auf, sondern entschied in letztem Moment sogar noch den Satz mit 26:24 für sich.

Doch wie sollte es anders sein, als dass die VSG den vierten Satz für sich entschied und diese eher mittelklassige Sonntagspartie in den Tie-Break verlegt wurde.

Dieser fünfte und entscheidende Satz sollte noch einmal spannend werden. Die beiden Mannschaften schenkten sich nicht mehr besonders viel und sogar wider jeglichen Erwartens stabilisierte sich die Annahme des SSC. Es wurde ein offener Schlagabtausch, welchen man am Ende mit einem knappen 16:14 für sich entschied. Am Ende des Tages bleibt der SSC immerhin mit drei Punkten Führung auf dem 1. Tabellenplatz muss sich aber eingestehen, dass man mit noch so gutem Angriff nicht besonders viel ausrichten kann, wenn keine Annahme existiert.

Die Jungs hoffen am 9.12 vor heimischer Kulisse gegen die VSG Kleinsteinbach die Tabellenführung mit einer deutlich besseren Leistung zu festigen und so beruhigt in die Winterpause zu gehen.

[Für den SSC spielten: Groner, Greiner, Mahl, Derr, Kreuzer, Lonsdorfer, Strotjohann, Miller, Silva, Angele, Gallas, Scholz ]

Der Pott bleibt beim SSC Karlsruhe
26.09.2017, 19:37 Uhr von Philipp

Das war schon vor dem Pokalfinale klar, der NVV-Pokal bleibt beim SSC Karlsruhe. Im Finale standen sich das Bundesligateam sowie die Oberligavertretung von Karlsruhes größtem Sportverein gegenüber – und lieferten sich (abgesehen vom erste Satz) eine packende Partie, die in den Sätzen 2 und 3 jeweils in die Verlängerung gingen. Dass der Reserve am Ende kein Satzgewinn gelang, ist natürlich schade, aber das Wissen, immerhin knapp dran gewesen zu sein und das auf dem Weg ins Finale höherklassige Teams bezwungen wurden, gibt Zuversicht für die nun kommende Saison. Für das Aushängeschild des Vereins ist es hingegen der dritte Titelgewinn in Folge. Eine Pflichtaufgabe, die aber die Chancen auf aufregende Matches auf den Weg in den DVV-Pokal eröffnen. Nachschauen kann man sich die Partie übrigens bei sportdeutschland.tv, wo das SSC-Duell um die krone im Landesverband live übertragen wurde. (http://sportdeutschland.tv/volleyball/volleyball-re-live-finale-nvv-kammachi-verbandspokal-herren-teil-1) Der Pokal ist übrigen in der Denkfabrik im Sportpark zu besichtigen.... Bilder von Andreas Arndt

SSC muss "All in" rufen nach verlonerem Abstiegskampf gegen Rohrbach
01.03.2017, 12:56 Uhr von Silva

Am vergangenen Samstag fand das wichtige Spiel des SSC 2 gegen die TSG Rohrbach statt. Trotzt eines sympathischen Tabellennachbars nahm der SSC diesen Kampf um den Klassenerhalt sehr ernst. Die Gastgeber waren dieses Mal voll besetzt und das Trainerduo konnte aus dem Vollen schöpfen. Während der Vorbereitung wurde an Aufschlag und Abstimmung gearbeitet und die vermeintlich stärkste Anfangsformation ermittelt. Anfänglich spielten beide Teams konzentriert und stabil. Die Gäste erarbeiteten sich durch gutes Aufschlagspiel einen drei Punkte Vorsprung, den der SSC beim Stand von 19:18 egalisieren konnte. Es folgte eine Auszeit der Gäste, die sofort Wirkung zeigte. Durch einen Schlussspurt sicherte sich Rohrbach verdient den ersten Satz mit 25:20.
Im zweiten Satz gaben die Karlsruher noch einmal alles und kämpften in der Abwehr verbissen. Angeführt von Zuspieler Döw entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, bei dem der SSC lange Zeit die Führung behaupten konnte. Beim Stand von 20:17 sah alles nach dem Satzausgleich aus. Am Ende konnten die Gäste leider wiederum entscheidend den Druck erhöhen, spielten mit mehr Risiko und konnten einen 22:23 Rückstand zum zweiten Satzgewinn drehen. In der Schlussphase agierte der SSC etwas zu verkrampft und die erfahrenen Rohrbacher nutzten dies konsequent. Auch der dritte Satz entwickelte sich spiegelbildlich. Ein kampfbetontes Spiel mit anfänglicher Führung für Rohrbach, die der SSC beim 17:17 ausgleichen konnte. Das Endspiel war für beiden Teams anstrengend, aber die Gäste zeigten auch hier etwas mehr Übersicht und Konstanz. In der spannendend Schlussphase wechselte die Führung ständig und es ging in die Verlängerung. Vor allem die Rohrbacher Mitte war jedoch nicht zu stoppen und verwandelte direkt jedes Sideout. Mit 29:27 holten sich die Gäste dann schließlich mit einem Block-Aus Ball den Satzgewinn und somit einen riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Für die Aufsteiger aus Karlsruhe folgte die bittere Erkenntnis, dass der angestrebte Klassenerhalt nun nicht mehr nur in den eigenen Händen liegt. „Heute kann ich dem Team absolut keinen Vorwurf machen. Wir haben alle zusammen erbittert gekämpft und alles gegeben. Leider hat es heute gegen konstant stark spielende Gäste einfach nicht ganz gereicht. In den entscheidenden Schlussphasen haben wir unsicher und mit weniger Druck agiert, während Rohrbach mit viel Routine und dem nötigen Risiko gepunktet hat. Das war heute eines unser besten Spiele in der Rückrunde gegen den letztjährigen Vizemeister. Jetzt heißt es die Köpfe nicht hängen lassen und in den letzten zwei Spielen nochmal Vollgas geben“, so der sichtlich mitgenommene Trainer Uwe Dienst.

In den letzten zwei Spielen gegen Fellbach und Konstanz gilt nun die Devise „All In“, denn verlieren kann der SSC eigentlich nichts mehr. Vielleicht kehrt so die notwendige Lockerheit zurück und man kann doch noch für die ein oder andere Überraschung sorgen.

1 Punkt aber leider kein Sieg gegen Ludwigsburg
12.02.2017, 18:34 Uhr von Vince

Am vergangenen Samstag traf die H2 auf den MTV Ludwigsburg. In der Hinrunde musste man eine 3:0 Niederlage hinnehmen, welche versucht werden sollte wieder wett zu machen.

Zu Beginn entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei welchem sich beide Mannschaften keine Blöße gaben und Punkt um Punkt erkämpften. Gegen Mitte des ersten Satzes konnte Ludwigsburg durch unsere Eigenfehler und ein konstantes Spiel einen komfortablen 6 Punkte- Vorsprungs erspielen, welcher in einem 25:20 für den Gegner resultierte.

Im zweiten Satz fand ein Spiel auf Augenhöhe statt und keiner der Kontrahenten konnte sich bis zum 16:15 für die H2 einen Vorsprung verschaffen. Danach gelang es dem Team um Kapitän Thomas Fürst sich langsam aber sicher vom Gegner abzusetzen und den Satz mit 6 Punkten Vorsprung zu einem 25:19 zu beenden.

Anschließend folgte der dritte, hart umkämpfte Satz. Aufgrund guten Side-Out-Spiels beider Teams entwickelte sichein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei welchem sichkein Vorteil für eine der beiden Seiten herauskristallisierte. Aufgrund kurzer Unkonzentriertheiten musste der Satz jedoch schließlich knapp mit 29:27 abgegeben werden.

In Satz 4 war nun wieder die H2 am Drücker. Obwohl der MTV Ludwigsburg lange Zeit führte, konnte das Blatt gegen Ende noch gewendet werden und mit einem 26:24 der erste und einzige Punkt des Tages im Kampf gegen den Abstieg gesichert werden.

Im entscheidenden Satz unterlag die Mannschaft dem erfahrenen Regionalligisten schließlich mit 15:12.

Nun gilt es in den nächsten Spielen alle Punkte mitzunehmen, die erreichbar sind, um den Klassenerhalt zu sichern. Zumal da sich der direkte Konkurrent Stuttgart mit einem starken Sieg gegen den Aufstiegsaspiranten USC Konstanz behaupten konnte.

Derby gegen Blankenloch
05.02.2017, 16:51 Uhr von Christian Wuschek

Vor dem Spiel war klar, dass es gegen den Tabellendritten aus Blankenloch nicht einfach wird. Allerdings hat sich die Zweite vom SSC bisher zuhause gut verkauft und immer Punkte in Karlsruhe behalten. Von 15 Punkten wurden 11 bei Heimspielen gewonnen.

SSC Trainer Uwe Dienst nahm vor dem Spiel den Druck aus der Mannschaft, indem er die Partie gegen das sehr erfahrene Team als Bonus einordnete. Ein Sieg sei möglich, Wenn man sich auf die eigenen Stärken konzentriere und sich, im Gegensatz zum Hinspiel, nicht von Gegner oder Fehlentscheidungen des Schiedsgerichts provozieren ließe. Unterstützung gab es durch Joachim Greiner im Mittelblock.

Der erste Satz war ausgeglichen. Zunächst konnte sich der SSC auf 10:5 absetzten. Die TSG reagierte mit einer Auszeit und konnte sich im Anschluss mit einer Punkteserie in Front bringen. Es folgte der Ausgleich zum 18:18. Einige Fehler im Sideout kosteten den SSC jedoch den Satz mit 22:25.

Im zweiten Durchgang konnte die Heimmannschaft nicht mithalten, auch die Auswechselspieler auf der Außenposition und Diagonalen konnten nicht verhindern, dass es am Ende 25:13 für Blankenloch stand.

Danach waren die Karlsruher wieder präsenter. Es folgte ein Satz auf gutem Niveau mit langen umkämpften Ballwechseln. Die knappe Führung des SSC konnte über den ganzen Satz gehalten werden, Spielerwechsel und Auszeiten der Gäste zeigten wenig Wirkung. Es stand 1:2 nach Sätzen.

Mit dem gewonnen Satz im Rücken, war die Stimmung gut im Team des SSC. Bis zum Stand von 10:11, aus Karlsruher Sicht, war der folgende Abschnitt sehr ausgeglichen. Durch eine Reihe von Eigenfehler der H2 gelang der TSG eine fünf Punkteserie. Danach fehlten Druck und Präzision im Aufschlag, um den Rückstand wieder aufzuholen. Die Gastgeber mussten sich beim Derby 1:3 geschlagen geben.

Nach dem Spieltag steht Herren 2 auf dem siebten Tabellenplatz. Bereits am kommenden Samstag kann der SSC die nächsten Punkte einfahren, zu Gast ist die Mannschaft aus Ludwigsburg. Spielbeginn ist 16:30 im Otto Hahn Gymnasium.

3 Punkte in Freiburg
24.01.2017, 12:33 Uhr von Malte

Am vergangenen Samstag ging es für die zweite Mannschaft des SSC nach Freiburg zur ersten Mannschaft des USC Freiburg. Die Freiburger sind momentan im Mittelfeld der Tabelle (Platz drei bis sechs) zu Hause. Wir hatten im Spiel davor schon gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf TV Rottenburg gewonnen und reisten mit Selbstbewusstsein an die Dreisam. Jo, Marcel und Robert konnten nicht mitreisen, Patrick’s Rücken hats beim Aufwärmen erwischt, trotzdem stand Trainer Uwe ein Kader von 11 Spielern zur Verfügung.

Für den SSC starteten Döw (Zuspiel), Malte (Diagonal), Thomas und Simon (Mitte), Jonathan (Libero) und Silva und Robin (Außen). Für Robin war es heute der erste Regionalligaeinsatz, in dem er direkt in der Startelf stand.

Trotz mittelmäßiger Trainingsbeteiligung letzte Woche haben wir versucht im Training die Schwerpunkte auf Block/Abwehr gegen die generische vier, sowie Aufschlag/Annahme zu trainieren. Das konnten wir jedoch zu Anfang noch nicht ausreichend umsetzen. Gerade in der Annahme hatten wir unsere Schwierigkeiten, und konnten deshalb unsere Mitte nur viel zu selten einsetzen. Erst gegen Ende des Satzes wurde unsere Annahme stabiler und dank einer Aufschlagserie (20:21 bis 24:20) von Simon konnten wir uns erfolgreich absetzen. Uwe nahm beim Stand 24:22 seine erste Auszeit. Darauffolgend verwandelten wir den ersten Satzball zum 22:25.

Im zweiten Satz startete Esly für Robin. Wir haben in Block und Abwehr die gegnerischen Angreifer immer wieder vor schwere Aufgaben gestellt. Leider produzierten wir aus guten Abwehraktionen zu oft Angriffsfehler. Gegen Mitte des Satzes nutzten wir dann aber unsere Breakchancen (17:13). Die Gegner wechselten Ihren Topscorer David Kurz ein um den Angriffsdruck zu erhöhen. Doch wir ließen uns nicht aus der Ruhe bringen (22:16: Auszeit USC). Freiburg konnten den Druck nochmal erhöhen (23:20), wir konnten den Satz dann aber doch trotzdem noch für uns entscheiden (25:20).

Im dritten Satz starteten wir mit Rudi statt Thomas auf der Mitte. Für einen neutralen Zuschauer war der dritte Satz wohl der beste. Viele lange Ballwechsel, starke Abwehraktionen auf beiden Seiten und Spannung bis zum Schluss. Als es beim Stand von 22:22 in die heiße Phase ging, nahm Uwe die erste Auszeit. Freiburg konnte aber noch zwei Punkte zum 22:24 machen. Gute Blocks, starke Abwehraktionen sorgten für die 25:24 Führung. Wir konnten jedoch unsere Chance nicht nutzen und gaben schlussendlich den dritten Satz mit 25:27 ab.

Döw rief nochmal in Erinnerung, dass wir im Hinspiel auch eine 2:0 Führung abgegeben haben und das Spiel verloren hatten. Voll motiviert starteten wir also in den vierten Satz (2:6, 11:5). Jedoch hatten wir einige Aussetzer in der Annahme. Als Robin für Silva kam (19:17) haben wir uns wieder gefangen. Der Satz wurde nochmal spannend aber es war zu spüren, dass die Mannschaft den Satz um keinen Preis mehr abgeben wollte. Vor allem über die vier konnten wir in einige Rallys mit einem druckvollen Angriff beenden (24:20). Am Ende wurde es nochmal knapp (24:23), doch schlussendlich gewannen wir mit 25:23.

Wir sind über die Punkte im Abstiegskampf glücklich. Auch Trainer Uwe scheint es gefallen zu haben: „Männer ihr spielt richtig gutes Volleyball.“

Wir werden die nächsten beiden Wochen nutzen um uns auf das Derby zu Hause am 4.2.2017, 13:30 gegen die TSG Blankenloch vorzubereiten. Hier haben wir nach einer bitteren 3:1 Niederlage im Hinspiel noch eine Rechnung offen. Ganz nebenher spielt Rudi schon mit dem Gedanken seine eigene CD fürs Einspielen zu produzieren.

Spielbericht SSC gegen Rottenburg
15.01.2017, 21:06 Uhr von Jonathan

Das was die zweite Herrenmannschaft auswärts bisher nur sehr bedingt geschafft hat, gelingt ihr im ersten Heimspiel des Jahres: Punkte sammeln! Doch leichter gesagt als getan. In einem sehr durchwachsenen Spiel konnte die Mannschaft um Trainer Uwe wenigstens zwei wichtige Punkte einsacken und sich damit einen Vorteil im Abstiegskampf erkämpfen. Die Ansage des Trainers vor dem Spiel war klar und eindeutig: Im Abstiegskampf mit dem direkten Abstiegskandidaten aus Rottenburg gilt es, die Eigenfehler im Angriff zu minimieren und mit gezielten Aufschlägen das Aufbauspiel des Gegners zu erschweren. Und vor allem soll das, was in den letzten Wochen oft gefehlt hat, hier auf das Feld gebracht werden: Spaß am Volleyball! Doch die Katastrophe ließ nicht lange auf sich warten. Durch eine instabile Annahme und wenig Konzentration im Aufschlag geriet die H2 schnell in Rückstand und bei einem Stand von 3:7 musste Uwe die erste Auszeit nehmen. Doch diese konnte den Verlust des ersten Satzes nicht verhindern. Mit 14:25 ging dieser deutlich an die Gäste aus Rottenburg und schnell war klar, dass etwas geändert werden musste. Nichts von dem, was in den Wochen zuvor trainiert wurde, konnte im ersten Satz umgesetzt werden. Mit Döw im Zuspiel und Malte auf Diagonal ging es in den zweiten Satz. Mit einer wesentlich besseren Aufschlagquote und einer stabileren Annahme wurden die Gäste zu zwei Auszeiten beim Stand von 10:7 und 15:10 gezwungen. Der Vorsprung konnte bis zum Ende des Satzes gehalten werden, womit Satz 2 klar mit 25:16 an den SSC ging. Mit diesem Schwung sollte es in den dritten Satz gehen. Bis zu einem Punktestand von 14:12 war das Spiel noch recht ausgeglichen. Doch dann schlichen sich wieder Konzentrationslücken und Leichtsinnsfehler ein. Um die Annahme etwas zu stabilisieren, wurde zwischenzeitlich Marcel für Silva eingewechselt und auf der Diagonalposition wechselten sich Christian und Malte ab. Mit 17:25 ging Satz 3 schließlich an die Konkurrenz aus Rottenburg. Bevor es in den vierten Satz ging, rief Trainer Uwe nochmals die komplette Mannschaft zusammen und bemängelte das katastrophale Block-Abwehr-Verhalten: „Mit einem instabilen Block und einer trägen Abwehr kann man kein Spiel gewinnen!“. Und dann endlich: die Ansagen des Trainers konnten auf das Spielfeld gebracht werden. Im vierten Satz entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Durch präzise Aufschläge und einer starken Block-Abwehr-Arbeit konnte dem Druck des Gegners bis zu einem Stand von 23:23 standgehalten werden. Alle Auszeiten und diverse Wechseloptionen auf beiden Seiten wurden dabei genutzt. Eine glückliche Fehlentscheidung des Schiedsgerichtes half dabei, den vierten Satz für den SSC zu entscheiden und sich damit mindestens einen Punkt zu holen. „Wir stehen jetzt in der Pflicht, uns selbst zu belohnen“ (Döw). Mit dieser Ansage ging es in den Tie Break und die H2 konnte an die Leistung des vierten Satzes anknüpfen. Durch sehr präzise Aufschläge, dunkle Blocks und einer guten Feldabwehr konnte ein früher Vorsprung erarbeitet werden, welcher auch nicht mehr hergegeben wurde. Mit 15:9 wurde der fünfte Satz gewonnen und somit haben sich die H2 in einem weiteren Heimspiel wichtige Punkte im Abstiegskampf gesichert. Am 21.01 geht’s zum direkten Platzrivalen USC Freiburg, wo die H2 an der starken Leistung des vierten und fünften Satzes anknüpfen wollen.