SSC muss "All in" rufen nach verlonerem Abstiegskampf gegen Rohrbach
01.03.2017, 12:56 Uhr von Silva

Am vergangenen Samstag fand das wichtige Spiel des SSC 2 gegen die TSG Rohrbach statt. Trotzt eines sympathischen Tabellennachbars nahm der SSC diesen Kampf um den Klassenerhalt sehr ernst. Die Gastgeber waren dieses Mal voll besetzt und das Trainerduo konnte aus dem Vollen schöpfen. Während der Vorbereitung wurde an Aufschlag und Abstimmung gearbeitet und die vermeintlich stärkste Anfangsformation ermittelt. Anfänglich spielten beide Teams konzentriert und stabil. Die Gäste erarbeiteten sich durch gutes Aufschlagspiel einen drei Punkte Vorsprung, den der SSC beim Stand von 19:18 egalisieren konnte. Es folgte eine Auszeit der Gäste, die sofort Wirkung zeigte. Durch einen Schlussspurt sicherte sich Rohrbach verdient den ersten Satz mit 25:20.
Im zweiten Satz gaben die Karlsruher noch einmal alles und kämpften in der Abwehr verbissen. Angeführt von Zuspieler Döw entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, bei dem der SSC lange Zeit die Führung behaupten konnte. Beim Stand von 20:17 sah alles nach dem Satzausgleich aus. Am Ende konnten die Gäste leider wiederum entscheidend den Druck erhöhen, spielten mit mehr Risiko und konnten einen 22:23 Rückstand zum zweiten Satzgewinn drehen. In der Schlussphase agierte der SSC etwas zu verkrampft und die erfahrenen Rohrbacher nutzten dies konsequent. Auch der dritte Satz entwickelte sich spiegelbildlich. Ein kampfbetontes Spiel mit anfänglicher Führung für Rohrbach, die der SSC beim 17:17 ausgleichen konnte. Das Endspiel war für beiden Teams anstrengend, aber die Gäste zeigten auch hier etwas mehr Übersicht und Konstanz. In der spannendend Schlussphase wechselte die Führung ständig und es ging in die Verlängerung. Vor allem die Rohrbacher Mitte war jedoch nicht zu stoppen und verwandelte direkt jedes Sideout. Mit 29:27 holten sich die Gäste dann schließlich mit einem Block-Aus Ball den Satzgewinn und somit einen riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Für die Aufsteiger aus Karlsruhe folgte die bittere Erkenntnis, dass der angestrebte Klassenerhalt nun nicht mehr nur in den eigenen Händen liegt. „Heute kann ich dem Team absolut keinen Vorwurf machen. Wir haben alle zusammen erbittert gekämpft und alles gegeben. Leider hat es heute gegen konstant stark spielende Gäste einfach nicht ganz gereicht. In den entscheidenden Schlussphasen haben wir unsicher und mit weniger Druck agiert, während Rohrbach mit viel Routine und dem nötigen Risiko gepunktet hat. Das war heute eines unser besten Spiele in der Rückrunde gegen den letztjährigen Vizemeister. Jetzt heißt es die Köpfe nicht hängen lassen und in den letzten zwei Spielen nochmal Vollgas geben“, so der sichtlich mitgenommene Trainer Uwe Dienst.

In den letzten zwei Spielen gegen Fellbach und Konstanz gilt nun die Devise „All In“, denn verlieren kann der SSC eigentlich nichts mehr. Vielleicht kehrt so die notwendige Lockerheit zurück und man kann doch noch für die ein oder andere Überraschung sorgen.

Niederlage in Ostalb
19.02.2017, 13:46 Uhr von Döw

Ohne Rudi, Patrick, Vince, Joachim und Esly traten die Herren 2 am Samstag die lange Anreise zum Auswärtsspiel bei der SG MADS Ostalb in Aalen an. Alle zehn mitgereisten Spieler kamen im Verlauf des Spiels zum Einsatz, da das Trainergespann Uwe und Robert versuchte durch Umstellungen und damit verbundene taktische Variationen der Mannschaft mehr Zugriff auf das Spiel zu geben. Von vereinzelten kleinen Führungen jeweils zu Satzbeginn abgesehen gerieten die Karlsruher durch Mängel in allen Mannschaftsteilen während des gesamten Spielverlaufs immer wieder und zum Teil deutlich in Rückstand. Es gelang in allen drei Sätzen sich zum zwischenzeitlichen Ausgleich heran zu kämpfen, jedoch nicht mehr. Im ersten Satz half den Gastgebern beim Stand von 24:23 noch der Schiedsrichter mit einer fragwürdigen Entscheidung zum Satzgewinn. In den beiden folgenden Durchgängen waren es die Karlsruher selbst, die sich durch individuelle Fehler und fehlenden Angriffsdruck um den Lohn der Mühen brachten. So gelang es der Mannschaft über weite Strecken nicht ihr volles Potenzial abzurufen. Die Sätze zwei und drei wurden jeweils mit 25:21 abgegeben. Am Ende war die schnelle 0:3-Niederlage nur Konsequent, denn angesichts der nicht minder schnell aufgebrauchten und von unserem Gastgeber im Vorfeld streng abgezählten (“Wie viele seid ihr?”) Wasserkapazitäten von einer kleinen 0,5l-Flasche pro Spieler, ging uns viel zu früh der Saft aus. Nun gilt es den Blick nach vorn zu richten. Kommenden Samstag empfangen die Karlsruher den Tabellennachbarn und direkten Konkurrenten im Abstiegskampf aus Rohrbach. Dass sich die Rohrbacher nach ihrem glatten 3:0-Erfolg über Tabellenführer Blankenloh im Aufwind befinden, macht die Aufgabe für die Karlsruher nicht leichter. Anpfiff in der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums ist um 16:30 Uhr

1 Punkt aber leider kein Sieg gegen Ludwigsburg
12.02.2017, 18:34 Uhr von Vince

Am vergangenen Samstag traf die H2 auf den MTV Ludwigsburg. In der Hinrunde musste man eine 3:0 Niederlage hinnehmen, welche versucht werden sollte wieder wett zu machen.

Zu Beginn entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei welchem sich beide Mannschaften keine Blöße gaben und Punkt um Punkt erkämpften. Gegen Mitte des ersten Satzes konnte Ludwigsburg durch unsere Eigenfehler und ein konstantes Spiel einen komfortablen 6 Punkte- Vorsprungs erspielen, welcher in einem 25:20 für den Gegner resultierte.

Im zweiten Satz fand ein Spiel auf Augenhöhe statt und keiner der Kontrahenten konnte sich bis zum 16:15 für die H2 einen Vorsprung verschaffen. Danach gelang es dem Team um Kapitän Thomas Fürst sich langsam aber sicher vom Gegner abzusetzen und den Satz mit 6 Punkten Vorsprung zu einem 25:19 zu beenden.

Anschließend folgte der dritte, hart umkämpfte Satz. Aufgrund guten Side-Out-Spiels beider Teams entwickelte sichein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei welchem sichkein Vorteil für eine der beiden Seiten herauskristallisierte. Aufgrund kurzer Unkonzentriertheiten musste der Satz jedoch schließlich knapp mit 29:27 abgegeben werden.

In Satz 4 war nun wieder die H2 am Drücker. Obwohl der MTV Ludwigsburg lange Zeit führte, konnte das Blatt gegen Ende noch gewendet werden und mit einem 26:24 der erste und einzige Punkt des Tages im Kampf gegen den Abstieg gesichert werden.

Im entscheidenden Satz unterlag die Mannschaft dem erfahrenen Regionalligisten schließlich mit 15:12.

Nun gilt es in den nächsten Spielen alle Punkte mitzunehmen, die erreichbar sind, um den Klassenerhalt zu sichern. Zumal da sich der direkte Konkurrent Stuttgart mit einem starken Sieg gegen den Aufstiegsaspiranten USC Konstanz behaupten konnte.

Derby gegen Blankenloch
05.02.2017, 16:51 Uhr von Christian Wuschek

Vor dem Spiel war klar, dass es gegen den Tabellendritten aus Blankenloch nicht einfach wird. Allerdings hat sich die Zweite vom SSC bisher zuhause gut verkauft und immer Punkte in Karlsruhe behalten. Von 15 Punkten wurden 11 bei Heimspielen gewonnen.

SSC Trainer Uwe Dienst nahm vor dem Spiel den Druck aus der Mannschaft, indem er die Partie gegen das sehr erfahrene Team als Bonus einordnete. Ein Sieg sei möglich, Wenn man sich auf die eigenen Stärken konzentriere und sich, im Gegensatz zum Hinspiel, nicht von Gegner oder Fehlentscheidungen des Schiedsgerichts provozieren ließe. Unterstützung gab es durch Joachim Greiner im Mittelblock.

Der erste Satz war ausgeglichen. Zunächst konnte sich der SSC auf 10:5 absetzten. Die TSG reagierte mit einer Auszeit und konnte sich im Anschluss mit einer Punkteserie in Front bringen. Es folgte der Ausgleich zum 18:18. Einige Fehler im Sideout kosteten den SSC jedoch den Satz mit 22:25.

Im zweiten Durchgang konnte die Heimmannschaft nicht mithalten, auch die Auswechselspieler auf der Außenposition und Diagonalen konnten nicht verhindern, dass es am Ende 25:13 für Blankenloch stand.

Danach waren die Karlsruher wieder präsenter. Es folgte ein Satz auf gutem Niveau mit langen umkämpften Ballwechseln. Die knappe Führung des SSC konnte über den ganzen Satz gehalten werden, Spielerwechsel und Auszeiten der Gäste zeigten wenig Wirkung. Es stand 1:2 nach Sätzen.

Mit dem gewonnen Satz im Rücken, war die Stimmung gut im Team des SSC. Bis zum Stand von 10:11, aus Karlsruher Sicht, war der folgende Abschnitt sehr ausgeglichen. Durch eine Reihe von Eigenfehler der H2 gelang der TSG eine fünf Punkteserie. Danach fehlten Druck und Präzision im Aufschlag, um den Rückstand wieder aufzuholen. Die Gastgeber mussten sich beim Derby 1:3 geschlagen geben.

Nach dem Spieltag steht Herren 2 auf dem siebten Tabellenplatz. Bereits am kommenden Samstag kann der SSC die nächsten Punkte einfahren, zu Gast ist die Mannschaft aus Ludwigsburg. Spielbeginn ist 16:30 im Otto Hahn Gymnasium.

3 Punkte in Freiburg
24.01.2017, 12:33 Uhr von Malte

Am vergangenen Samstag ging es für die zweite Mannschaft des SSC nach Freiburg zur ersten Mannschaft des USC Freiburg. Die Freiburger sind momentan im Mittelfeld der Tabelle (Platz drei bis sechs) zu Hause. Wir hatten im Spiel davor schon gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf TV Rottenburg gewonnen und reisten mit Selbstbewusstsein an die Dreisam. Jo, Marcel und Robert konnten nicht mitreisen, Patrick’s Rücken hats beim Aufwärmen erwischt, trotzdem stand Trainer Uwe ein Kader von 11 Spielern zur Verfügung.

Für den SSC starteten Döw (Zuspiel), Malte (Diagonal), Thomas und Simon (Mitte), Jonathan (Libero) und Silva und Robin (Außen). Für Robin war es heute der erste Regionalligaeinsatz, in dem er direkt in der Startelf stand.

Trotz mittelmäßiger Trainingsbeteiligung letzte Woche haben wir versucht im Training die Schwerpunkte auf Block/Abwehr gegen die generische vier, sowie Aufschlag/Annahme zu trainieren. Das konnten wir jedoch zu Anfang noch nicht ausreichend umsetzen. Gerade in der Annahme hatten wir unsere Schwierigkeiten, und konnten deshalb unsere Mitte nur viel zu selten einsetzen. Erst gegen Ende des Satzes wurde unsere Annahme stabiler und dank einer Aufschlagserie (20:21 bis 24:20) von Simon konnten wir uns erfolgreich absetzen. Uwe nahm beim Stand 24:22 seine erste Auszeit. Darauffolgend verwandelten wir den ersten Satzball zum 22:25.

Im zweiten Satz startete Esly für Robin. Wir haben in Block und Abwehr die gegnerischen Angreifer immer wieder vor schwere Aufgaben gestellt. Leider produzierten wir aus guten Abwehraktionen zu oft Angriffsfehler. Gegen Mitte des Satzes nutzten wir dann aber unsere Breakchancen (17:13). Die Gegner wechselten Ihren Topscorer David Kurz ein um den Angriffsdruck zu erhöhen. Doch wir ließen uns nicht aus der Ruhe bringen (22:16: Auszeit USC). Freiburg konnten den Druck nochmal erhöhen (23:20), wir konnten den Satz dann aber doch trotzdem noch für uns entscheiden (25:20).

Im dritten Satz starteten wir mit Rudi statt Thomas auf der Mitte. Für einen neutralen Zuschauer war der dritte Satz wohl der beste. Viele lange Ballwechsel, starke Abwehraktionen auf beiden Seiten und Spannung bis zum Schluss. Als es beim Stand von 22:22 in die heiße Phase ging, nahm Uwe die erste Auszeit. Freiburg konnte aber noch zwei Punkte zum 22:24 machen. Gute Blocks, starke Abwehraktionen sorgten für die 25:24 Führung. Wir konnten jedoch unsere Chance nicht nutzen und gaben schlussendlich den dritten Satz mit 25:27 ab.

Döw rief nochmal in Erinnerung, dass wir im Hinspiel auch eine 2:0 Führung abgegeben haben und das Spiel verloren hatten. Voll motiviert starteten wir also in den vierten Satz (2:6, 11:5). Jedoch hatten wir einige Aussetzer in der Annahme. Als Robin für Silva kam (19:17) haben wir uns wieder gefangen. Der Satz wurde nochmal spannend aber es war zu spüren, dass die Mannschaft den Satz um keinen Preis mehr abgeben wollte. Vor allem über die vier konnten wir in einige Rallys mit einem druckvollen Angriff beenden (24:20). Am Ende wurde es nochmal knapp (24:23), doch schlussendlich gewannen wir mit 25:23.

Wir sind über die Punkte im Abstiegskampf glücklich. Auch Trainer Uwe scheint es gefallen zu haben: „Männer ihr spielt richtig gutes Volleyball.“

Wir werden die nächsten beiden Wochen nutzen um uns auf das Derby zu Hause am 4.2.2017, 13:30 gegen die TSG Blankenloch vorzubereiten. Hier haben wir nach einer bitteren 3:1 Niederlage im Hinspiel noch eine Rechnung offen. Ganz nebenher spielt Rudi schon mit dem Gedanken seine eigene CD fürs Einspielen zu produzieren.

Spielbericht SSC gegen Rottenburg
15.01.2017, 21:06 Uhr von Jonathan

Das was die zweite Herrenmannschaft auswärts bisher nur sehr bedingt geschafft hat, gelingt ihr im ersten Heimspiel des Jahres: Punkte sammeln! Doch leichter gesagt als getan. In einem sehr durchwachsenen Spiel konnte die Mannschaft um Trainer Uwe wenigstens zwei wichtige Punkte einsacken und sich damit einen Vorteil im Abstiegskampf erkämpfen. Die Ansage des Trainers vor dem Spiel war klar und eindeutig: Im Abstiegskampf mit dem direkten Abstiegskandidaten aus Rottenburg gilt es, die Eigenfehler im Angriff zu minimieren und mit gezielten Aufschlägen das Aufbauspiel des Gegners zu erschweren. Und vor allem soll das, was in den letzten Wochen oft gefehlt hat, hier auf das Feld gebracht werden: Spaß am Volleyball! Doch die Katastrophe ließ nicht lange auf sich warten. Durch eine instabile Annahme und wenig Konzentration im Aufschlag geriet die H2 schnell in Rückstand und bei einem Stand von 3:7 musste Uwe die erste Auszeit nehmen. Doch diese konnte den Verlust des ersten Satzes nicht verhindern. Mit 14:25 ging dieser deutlich an die Gäste aus Rottenburg und schnell war klar, dass etwas geändert werden musste. Nichts von dem, was in den Wochen zuvor trainiert wurde, konnte im ersten Satz umgesetzt werden. Mit Döw im Zuspiel und Malte auf Diagonal ging es in den zweiten Satz. Mit einer wesentlich besseren Aufschlagquote und einer stabileren Annahme wurden die Gäste zu zwei Auszeiten beim Stand von 10:7 und 15:10 gezwungen. Der Vorsprung konnte bis zum Ende des Satzes gehalten werden, womit Satz 2 klar mit 25:16 an den SSC ging. Mit diesem Schwung sollte es in den dritten Satz gehen. Bis zu einem Punktestand von 14:12 war das Spiel noch recht ausgeglichen. Doch dann schlichen sich wieder Konzentrationslücken und Leichtsinnsfehler ein. Um die Annahme etwas zu stabilisieren, wurde zwischenzeitlich Marcel für Silva eingewechselt und auf der Diagonalposition wechselten sich Christian und Malte ab. Mit 17:25 ging Satz 3 schließlich an die Konkurrenz aus Rottenburg. Bevor es in den vierten Satz ging, rief Trainer Uwe nochmals die komplette Mannschaft zusammen und bemängelte das katastrophale Block-Abwehr-Verhalten: „Mit einem instabilen Block und einer trägen Abwehr kann man kein Spiel gewinnen!“. Und dann endlich: die Ansagen des Trainers konnten auf das Spielfeld gebracht werden. Im vierten Satz entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Durch präzise Aufschläge und einer starken Block-Abwehr-Arbeit konnte dem Druck des Gegners bis zu einem Stand von 23:23 standgehalten werden. Alle Auszeiten und diverse Wechseloptionen auf beiden Seiten wurden dabei genutzt. Eine glückliche Fehlentscheidung des Schiedsgerichtes half dabei, den vierten Satz für den SSC zu entscheiden und sich damit mindestens einen Punkt zu holen. „Wir stehen jetzt in der Pflicht, uns selbst zu belohnen“ (Döw). Mit dieser Ansage ging es in den Tie Break und die H2 konnte an die Leistung des vierten Satzes anknüpfen. Durch sehr präzise Aufschläge, dunkle Blocks und einer guten Feldabwehr konnte ein früher Vorsprung erarbeitet werden, welcher auch nicht mehr hergegeben wurde. Mit 15:9 wurde der fünfte Satz gewonnen und somit haben sich die H2 in einem weiteren Heimspiel wichtige Punkte im Abstiegskampf gesichert. Am 21.01 geht’s zum direkten Platzrivalen USC Freiburg, wo die H2 an der starken Leistung des vierten und fünften Satzes anknüpfen wollen.

Keine Punkte in Stuttgart
14.01.2017, 09:50 Uhr von Patrick Eckerle

Nach den Rückschlägen aus den vorigen Spielen ging es zum Jahresende dann doch nochmal motiviert auf nach Stuttgart in die Allianz Sporthalle gegen den TSV G.A Stuttgart 2. Schon vornherein war klar, dass wir nach Spielende gemeinsam mit unseren Gegnern den Eintritt in die Winterpause feiern wollten, doch wollten wir das diesmal auch mit 3 Punkten tun!

Noch immer etwas Knapp besetzt ging es zu neunt also los, wobei Marcel immer noch etwas unter seinen Knieproblemen litt und nicht auf voller Höhe war. Zum Einstieg ins Spiel, ging es direkt mit unserer Stammbesetzung los, mit welcher wir ordentlich Druck aufbauen konnten. Mit einer deutlichen Führung zur Mitte des ersten Satzes, bei 16:6 konnten wir etwas schleppend dann bei 25:22 den Satz dann auch nach Hause bringen. Starker Einstieg und ein leichter Leistungsabfall zum Ende des ersten Satzes und schon waren wir nur noch 1 Satz entfernt von unserem nächsten Punkt.

Der Rest ist leider jedoch schnell erzählt. Im zweiten Satz führten dann Eigenfehler und eine gewisse Schwäche im Abschluss dazu, dass uns dann etwas die Beine einknickten. In den nächsten zwei Sätzen konnten sich die Stuttgarter beide mal gut absetzen und trotz scheinbar knapper Satzergebnisse diese Führung dann auch immer halten. 22:25 und 20:25 gingen diese aus und somit stand es schon 1:2 gegen uns.

Mit diversen Umstellungen, unter anderem dem Versuch Thomas Fürst wieder auf Außen spielen zu lassen, versuchte unser Trainer Uwe dann doch nochmal den Bann zu brechen. So startete der vierte Satz trotzdem direkt wieder mies. Eine 3:8 Rücklage zu Beginn des Satzes ließ schon schlimmes vermuten. Wir holten jedoch bis zur Mitte des Satzes stark auf. Zwischenzeitlich führten wir sogar mit 16:15. Diese Führung hielt jedoch nicht Lange. Nun.... bis wir dann plötzlich mit 17:25 den Satz verloren. Und somit am Ende des Tages doch keinem Punkt mit nach Hause nehmen konnten.

Ein etwas trauriger Abschluss in die Winterpause, jedoch schauen wir direkt aufs neue Jahr und versuchen dort dann wieder frisch und ausgeruht erneut uns gegen unsere Kontrahenten in der Liga durchzusetzen!

Es spielten: Marcel Lohnsdorfer, Christian Wüsche, Vincent Klessing, Jonathan Mahl, Patrick Eckerle, Thomas Fürst, Malte Schemmann, Simon Angele, Szilvassy Balaza - Patrick Eckerle

Nachbericht SSC gegen USC
12.01.2017, 12:36 Uhr von Robin

Am 3.12 war es soweit. Das Spiel SSC Karlsruhe 2 gegen den USC Freiburg stand auf dem Plan. Der SSC auf Platz 8 in der Tabelle, mit 10 Punkten gegen die Freiburger die auf Platz 6 mit gerademal 11 Punkten lagen. Es waren also alle Voraussetzungen gegeben um einige Plätze in der Tabelle gut zu machen. Der erste Satz begann zunächst vielversprechend. Gute Aufschläge setzten die Freiburger unter Druck und der eigene Side-Out stand solide. Der Block des SSC zeigte zudem Wirkung. Vor allem durch Thomas Fürst (6 Blockpunkte im Spiel) konnten hier starke Akzente gesetzt werden. Zur Mitte des Satzes stand es dann bereits 16:6. Die Freiburger kamen zum Ende des Satzes nochmal heran, konnten die große Führung des SSC jedoch nicht mehr aufholen. Somit ging der erste Satz an den SSC (25:20). Der zweite Satz gestaltete sich ähnlich wie der erste. Viele Aufschläge vor allem durch Simon Angele (22 Aufschläge im Spiel), reichten auch in diesem Satz zum Sieg des SSC aus. Auch hier ging der Satz mit 25:20 aus. Im dritten Satz wurden die Freiburger stärker. Die Annahme ließ sich nicht mehr so stark unter Druck setzen. Zudem kamen einige Eigenfehler der SSC im Aufschlag hinzu. Außerdem wurde der Side Out schwächer. Außer den Mittelblockern schaffte kein Angreifer eine Angriffsquote höher als 50%. Dies führte dazu, dass schlussendlich der USC den dritten Satz gewinnen konnte (22:25). Der vierte Satz begann wie der Dritte aufgehört hatte. Trainer Uwe versuchte durch taktische Wechsel und klare Ansagen zu mehr Aufschlags-und Angriffsdruck den Satz noch zu drehen. Dies führte zwar zu einem engen Spiel (Zwischenstand 20:21), reichte jedoch nicht um den Satz zu gewinnen (22:25). Im 5ten Satz funktionierte dann Garnichts mehr. Die Gäste aus Freiburg nahmen den Rückenwind aus den vorherigen beiden Sätzen mit, und machten schon früh den fünften Satz klar. So war der Spielstand bereits bei der zweiten Auszeit vier zu zehn. Die endete in einem sieben zu fünfzehn Endstand und somit zum Sieg des USC Freiburg.

Nierderlage in Konstanz
13.12.2016, 18:39 Uhr von Thomas Fürst

Am vergangenen Sonntag waren die Herren 2 des SSC am Bodensee in der „Schänzlehölle“ zu Gast. Nach zwei Siegen in Folge und einem starken Gegner vor der Brust, hieß es Spaß am Spiel zu haben und den Drittliga-Absteiger zu ärgern. „Vielleicht nehmen wir ja einen wichtigen Punkt mit nach Hause“ – so der O-Ton. Nach einer schwierigen Trainingswoche, die durch Krankheiten und kleinere Blessuren gekennzeichnet war, konnte Chef-Trainer Uwe Dienst nicht auf den vollen Kader zurückgreifen. Marcel Lonsdorfer, Dominik Rudolf, Matthias Löw, Malte Schemmann und Robin Miller blieben deshalb angeschlagen in Karlsruhe. Die „starting six“ sah wie folgt aus: Vincent Klessing, Balázs Szilvassy, Simon Angele, Christian Wuschek, Florian Esly und Thomas Fürst. Im ersten Satz startete der SSC sehr durchwachsen. Abstimmungsfehler und Angriffsprobleme zwangen den Trainer zur Auszeit beim Stand von 5:9. „Mehr Konzentration im Aufschlag“ und „Stimmung auf dem Feld“ lauteten die Ansagen. Die geforderte Stimmung auf dem Feld konnte dank einer starken Kulisse der Konstanzer und einer ungewohnt weitläufigen Halle nicht aufrechterhalten werden. Die Mannschaft konnte die Vorgaben bis zum Ende des Satzes nicht umsetzen und somit gewannen die Konstanzer auch dank guter Aufschläge diesen verdient mit 25:19. Der zweite Satz verlief ähnlich wie der Erste. Ein schleppender Beginn mit hoher Eigenfehlerquote machte es den SSC’lern schwer bei den gut aufgelegten Konstanzern mitzuhalten. Vor allem der herausragend aufgelegte Zuspieler Philipp Sigmund konnte dem Spiel in den stärkeren Phasen der Karlsruher ein ums andere Mal mit überlegten Finten den Zahn ziehen. So ging der Satz folgerichtig mit 15:15 an die Gastgeber aus Südbaden. Im letzten Satz des Spieles versuchte Trainer Uwe Dienst seine Spieler nochmals umzustellen und so neue Impulse im Spiel zu setzen. Thomas Fürst rückte auf die Außenposition, Patrick Eckerle auf die Mitte und Balázs Szilvassy auf die Diagonalposition. Zu Beginn des Satzes konnten die Karlsruher mit freiem Kopf aufspielen und schöne Aktionen setzen. Die Startschwierigkeiten der ersten beiden Sätze wurden abgelegt und mit der 6:9 Führung belohnt. Nach lautem meckern des Konstanzer Außenangreifers Marc Mundt und dessen Verwarnung konnte diese noch zum 9:12 ausgebaut werden. Die Hoffnung auf ein Comeback wurde aber sehr schnell kleiner. Durch erneute Aufschlagfehler erlitt das Spiel einen Knick der nicht mehr zu reparieren war. Auf der Gegenseite lief es dann sowohl im Aufschlag als auch den anderen Elementen perfekt, sodass es schwierig war mitzuhalten. Am Ende des Tages waren es zu viele Aufschlagfehler und einige Abstimmungsprobleme in der Mannschaft die zu dem ernüchternde 3:0 für den USC Konstanz führten. Damit konnte der ehemalige Kapitän des USC, Thomas Fürst, keine erfolgreiche Rückkehr an den Bodensee feiern.

Herren 2 daheim weiterhin ungeschlagen
28.11.2016, 13:08 Uhr von Vince

Am vergangenen Samstag gastierte die 2.Liga-Reserve des SV Fellbach im Otto-HahnGymnasium. Nach der Niederlage gegen Rohrbach sollte nun wieder ein Sieg für die H2 folgen. Trainer Uwe Dienst gab dem Team in der Kabine klare Anweisungen und mit guter Stimmung lief die Mannschaft um Spielführer Matthias Löw auf das Feld ein. Der SSC startete mit Esly und Marcel auf Außen, mit Simon und Thomas auf der Mittelblockposition, Chris auf Diagonal, Jo als Libero und Vince als Steller. Mit druckvollen Aufschlägen begann das Spiel und man konnte sich schnell einen knappen 2 Punktevorsprung erarbeiten. Nach 3 Rotationen brachte schließlich Chris mit hammerharten Floataufschlägen den Ausbau der Führung auf ein komfortables 15:4. Von hier an gab sich die H2 keine Blöße mehr und der Satz konnte mit 25:16 nach Hause geschaukelt werden. Wie aber schon des öfteren vom Coach prophezeit, geht der Satz, welcher auf einen deutlich gewonnenen folgt, meist in die Hose. Der SV Fellbach führte früh mit 2 -3 Punkten Abstand und zwei größere Schwächen im Spielaufbau führten zu längeren Punkteserien für die Gegner. Im Endeffekt bewahrheitete sich die Voraussage und wir verloren den Satz mit 25:13. Daran konnten leider die Wechsel auf der Zuspielposition (Döw für Vince) und Silva für Chris nix mehr ändern. Im 3. Satz wieder ähnliches Spiel wie im Ersten. Begonnen wurde diesmal mit Döw auf der Zuspielposition. Der SSC dominierte diesen Satz mit guten Annahme- und Abwehraktionen. Resultierend hieraus konnte Zuspieler Döw seine Angreifer gut in Szene setzen, welche ein ums andere mal die Punkte erzielten. Endergebnis 25:16. Der letzte Satz sollte nun nochmal spannend werden. Der SSC konnte sich zuerst eine angenehme Führung von bis zu 5 Punkten sichern. In einer kurzen Schwächephase jedoch gelang es dem Gegner wieder den Ausgleich bei 15:15 zu erzielen und sich sogar mit 17:15 nach vorne zu kämpfen. Der SSC legte also noch eine Schippe drauf und siegte in einem hart umkämpften letzten Satz mit 28:26. Somit kann sich die H2 weiter wichtige 3 Punkte in der 1. Regionalligasaison sichern und erwartet am kommenden Wochenende die Einhörner des USC Freiburg im Otto-HahnGymnasium. Natürlich hofft man hier die Heimspielsiegesserie fortzusetzen und weitere Punkte zu erhalten. Wir freuen uns dabei über jegliche Unterstützung!

SSC schaut in die Röhre
21.11.2016, 07:12 Uhr von Uwe D.

Am vergangenen Samstag gastierte die Karlsruher Bundesliga Reserve in Rohrbach. Nach dem Sieg gegen den Tabellenführer aus Aalen wollte man an die gute Leistung anknüpfen. Leider verlor der SSC nach einer eklatanten Fehlentscheidung des überforderten Schiedsgerichts aber sprichwörtlich den Faden und Rohrbach sicherte sich verdient mit 3:1 den Heimsieg. Bis auf Neuzugang Florian Esly konnte das Trainergespannt Dienst / Schewe auf den kompletten Kader zurückgreifen. "Auf geht's Jungs Frühstart!" rief Feldkapitän Döw, und schon ging der erste Satz los Beide Teams starteten mit einer hohen Fehlerquote in die Partie. Gute Aktionen wurden häufig durch direkten Angriffs- und Aufschlagfehler zunichte gemacht. Beim Stande von 4:8 musste Dienst bereits seine erste Auszeit nehmen, um das Team wieder auf Kurs zu bringen. Der SSC nahm nun auch tatsächlich etwas Fahrt auf und konnte bei 15:15 ausgleichen. Durch eine starke Aufschlagserie von Balazs Szilvassy ging man wenig später mit 23:20 in Führung und konnte den Satz verdient nach Hause fahren. Der zweite Durchgang war ein Spiegelbild des Ersten. Der SSC leistete sich zu viele Aufschlagfehler, konnte aber vor allem über die Mitte zuverlässig punkten und an den Hausherren dran bleiben. Bei 18:20 wurde es wieder spannend und bis 22:22 konnte sich niemand absetzen. Nun folgte aber eine Kuriosität, die man so eher selten beim Volleyball zu sehen bekommt. Aus Richtung Rohbacher Trainerbank wurde das Schiedsgericht beleidigt. Das Spiel wurde unterbrochen und das Schiedsrichtergespann besprach die Situation. Daraufhin wurde gelb rot gezeigt und der SSC erhielt einen Punkt und Aufschlagrecht. Rohrbach diskutierte die Entscheidung nun über mehr als fünf Minuten mit dem Ergebnis, dass das sichtlich überforderte Schiedsgericht die Entscheidung revidierte und lediglich eine gelbe Karte zeigte. „Es sei nicht klar festzustellen, wer nun die Beleidigung ausgesprochen habe“, so die Begründung. Es kam wie es kommen musste und der SSC verlor nach dieser Aktion den Faden. Rohrbachs Kapitän und Top Scorer Noah Dutzi, der über die ungewohnte Außenposition agierte, nutze diese Schwäche gekonnt und verwandelte den Satzball zum 25:23. Zu allem Übel konnte nun auch SSC Außenangreifer Marcel Lohnsdorfer wegen Knieproblemen nicht mehr weiter spielen. So musste der bis dato sehr erfolgreiche Mittelblocker Thomas Fürst auf die Außen rücken und wurde durch Dominik Rudolf ersetzt. Zwar machte er seine Sache gut, aber vor allem der Block des SSC war nun geschwächt. Dies nutzten die Rohrbacher Außenangreifer ein ums andere Mal aus und der SSC fand zu keinem Zeitpunkt ein geeignetes Gegenmittel. Zwar fingen sich die Gäste im vierten Satz wieder, aber gegen den mit 16 Punkten dominanten Kapitän der Gäste war an diesem Tag kein Kraut mehr gewachsen. Den zur Mitte des Satzes erspielten drei Punkte Vorsprung gab Rohrbach nicht mehr her und sicherte sich verdient den 3:1 Sieg. „Die Statistik zeigt heute klar, dass sich der SSC selbst im Weg stand. Mit einer derart hohen Fehlerquote in Angriff und Aufschlag kann man in der Regionalliga kein Spiel gewinnen. Es ist schade, dass wir nach der für uns unbegreiflichen Fehlentscheidung den zweiten Satz abgegeben haben. Führen wir hier 2:0 kann so ein Spiel ganz anders enden. Nun sind wir nach gutem Start mitten im Abstiegskampf angekommen und müssen um jeden Punkt zum Klassenerhalt kämpfen“, so der enttäuschte Trainer.

Herren 2 ist zurück
14.11.2016, 09:35 Uhr von Christian Wuschek

Nach zwei Niederlagen in Folge ging es für die zweite Herrenmannschaft am vergangenen Samstag in das zweite Heimspiel der Saison. Zu Gast war die Spielgemeinschaft MADS Ostalb und damit der aktuelle Tabellenführer der Regionalliga, welcher mit nur 8 Spielern anreiste. Die Coaches vom SSC konnten dagegen auf einen vollen Kader zurückgreifen. Dennoch waren die Rollen im Spiel Erster gegen Achter vorab klar verteilt. Zu Beginn des ersten Satzes spiegelte sich das auch wieder, die SG MADS Ostalb hält ihren Sideout und kann bei eigenem Aufschlag stets punkten. Dadurch gerät der SSC in Rückstand und die H2-Trainer müssen die beiden Auszeiten beim Stand 5:9 und 11:16 nehmen. Nach der zweiten Auszeit findet der SSC besser ins Spiel. Vor allem dank der Aufschlagserien von Döw und dem eingewechselten Marcel gelingt der Ausgleich zum 24:24. Die Gäste behalten jedoch die Nerven und gewinnen den Auftakt knapp mit 28:26.

Der zweite Durchgang blieb bis zur Satzmitte ausgeglichen. Dann setzte der SSC die Ansagen der Trainer durch platzierte Aufschläge um und konnte sich auf 20:16 absetzen. Die Gäste reagierten mit zwei Spielerwechseln und hatten damit ihre Ersatzbank bereits ausgeschöpft. Unbeirrt hielt der SSC jedoch den Vorsprung und gewann 25:21.

Früh ging Karlsruhe im dritten Satz 4:1 in Führung, die Spielgemeinschaft konnte aber beim Stand von 6:6 ausgleichen. Dank guten Aktionen in Aufschlag, Block und Feldabwehr ziehte Karlsruhe dann auf 14:6 davon. Es folgten Auszeit und Spielerwechsel, die Gäste gaben den Satz noch nicht auf und kamen auf drei Punkte zum 20:17 heran. Daraufhin reagierte der SSC mit Auswechslungen auf den Positionen Zuspiel, Außen und Mittelblock. Die Wechsel zeigten Wirkung, der SSC sicherte sich den Satz und damit einen Punkt.

Nachdem die Gäste zum Ende des dritten Satzes wieder besser ins Spiel gefunden hatte, konnte keine der beiden Mannschaften im folgenden Durchgang einen deutlichen Vorsprung aufbauen. Am Ende setzten sich analog zum ersten Durchgang die Gäste aus Schwaben äußerst knapp mit 25:23 durch.

Im Entscheidungssatz kontrollierten die Coaches vom SSC, ob sich der Diagonale Malte auf der Ersatzbank ordentlich warmgehalten hatte. Er bestätigte das mit einem Blockpunkt kurz nach Satzbeginn. Zum Seitenwechsel lag der SSC bereits 8:4 in Führung. Die Gäste verkürzten den Abstand nochmals auf zwei Punkte. Beim Stand von 14:9 gab es dann den ersten Matchball für Karlsruhe. Verschlagene Matchbälle bleiben bei der Zweiten nicht unbestraft. Thomas ging, davon unbeeindruckt, volles Risiko und beendet die Partie nach 102 gespielten Minuten mit einem Ass.

In der Bilanz ist es schade für den SSC, dass die Sätze eins und vier und damit auch ein Punkt knapp abgegeben wurden, allerdings hatte man immerhin den Tabellenführer zu Gast. Nach zwei Niederlagen kann man mit dem Ergebnis zufrieden sein. Das Team freut sich außerdem über einen starken Einstand von Florian auf der Außenposition.

Niederlage in Ludwigsburg
06.11.2016, 22:18 Uhr von Malte

Am vergangenen Samstag ging es für uns zum Regionalligaspiel nach Ludwigsburg. Nachdem wir letztes Wochenende gegen die erfahrenen Blankenlocher unter unseren Möglichkeiten geblieben sind wollten wir gegen den MTV wieder punkten. Ludwigsburg war mit zwei Siegen gut in die Saison gestartet, es folgten jedoch zwei Niederlagen in den letzten beiden Spielen. Somit standen die Barockstädter unter Zugzwang. Ansage von Trainer Uwe war es gegen die Ludwigsburger wenig Fehler zu machen und vor allem mit Mittelangriffen zu Punkten. Leider konnte der Coach nicht auf den gesamten Kader zurückgreifen, da Chris und Thomas nicht mitkommen konnten. Döw hat sich noch kurz vor Spielbeginn verletzt. Iskren kam von der dritten als Option auf der Diagonalposition mit. Die Startaufstellung im ersten Satz war: Vince im Zuspiel, Silva und Marcel als Außenangreifer, Rudi und Simon als Mittelangreifer, Jonathan als Libero und Malte auf Diagonal. Zu Anfang war das Spiel vom Sideout beider Mannschaften geprägt. Doch dann konnten wir SSCler mit Marcel im Aufschlag einige Punkt in Folge machen und die Ludwigsburger beim Stand von 11:13 zur Auszeit zwingen. Die Auszeit zeigte Wirkung: in Folge setzte sich der MTV ab, das gelang ihnen vor allem mit Aufschlagdruck und variantenreichen Angriffen mit Lobs die wir nicht verteidigt haben. So endete der erste Satz mit 22:25 aus Sicht der Karlsruher. Im zweiten Satz wollten wir mit mehr Stimmung und Spaß spielen, wichtig vor allem die Verteidigung der nicht so zwingenden Angriffe der Ludwigsburger und im Gegenzug mehr Druck und weniger Fehler im eigenen Angriff. Wir erinnerten uns daran, dass wir Volleyball spielen können und gestalteten das Spiel zwar offener, konnten aber immer nur wenig von dem umsetzen was wir uns vorgenommen hatten. Wir hielten bis zum 16:15 gut mit, uns fehlte aber am Ende das Selbstbewusstsein und die Intelligenz im Angriff. Zudem stellte sich der Ludwigsburger Block besser auf uns ein. So hatten wir über außen häufiger einen sehr guten Doppelblock vor uns. So konnten auch die beiden Auszeiten (13:12, 16:18) das Momentum nicht mehr kippen. Folgerichtig ging der zweite Satz mit 22:25 an die Ludwigsburger. Der dritte Satz lief aus Sicht der Karlsruher einfach nur bescheiden. Zwei strittige Schiedsrichterentscheidungen, dreimal Pech bei Netzrollern und wir liefen schnell einem Rückstand hinterher. Dann hatten auch die Auszeiten bei den Spielständen 1:4 und 1:7 keine Wirkung. Ludwigsburg spielte frei auf und punktete nach Belieben, vor allem aber über den Diagonalangreifer (10:20). Wir gaben den Satz ziemlich erbärmlich und kampflos ab (15:25). Jetzt heißt es so schnell wie möglich das Spiel vergessen, und dann mit freiem Kopf und intelligenter nächste Woche zu Hause gegen die Mitaufsteiger MADS Ostalb zu spielen. Spielbeginn ist um 16:30, Zuschauer sind willkommen!

Blankenloh Derby
31.10.2016, 14:37 Uhr von Döw

Am Samstag traten die Männer der H2 zum Derby in Blankenloh an. Mit dem ehemaligen Regionalligateam vom TuS Durmersheim erwartete uns ein routinierter Gegner, der es verstand, in den entscheidenden Momenten seine individuelle Klasse auszuspielen und sich so die Bigpoints zu sichern.

Schon zu Beginn des Spiels begnügten sich die Gastgeber damit, uns die Fehler machen zu lassen und so für deren Punkte zu sorgen. Mehrere Netzberührungen, ein Aufstellungsfehler sowie Probleme in Annahme und Angriff sorgten für eine schnelle und deutliche Führung der Hausherren. Auch unsere frühen Auszeiten konnten unser Spiel nicht stabilisieren, der Satz ging mit 25:13 an Blankenloh.

Mit etwas Wut im Bauch und veränderter Aufstellung gingen wir in den zweiten Durchgang. Nun zeigten wir, was wir drauf haben. Mehrere Aufschlagserien, ein stabiles Blockspiel und mehr Ruhe in der Annahme machten es uns leicht und dem Gegner schwer. Wir dominierten diesen Durchgang und stellten mit 25:13 den Satzausgleich her.

Im dritten Satz lagen wir schnell vier Punkte zurück. Die Hausherren verwalteten lange Zeit ihre Führung. Zwischenzeitlich kamen wir zwar heran und agierten auf Augenhöhe. Gegen Satzende leisteten sich die Blankenloher jedoch weniger Fehler und (in einem insgesamt umkämpften, aber sehr fairen Derby) weniger rote Karten als wir, so dass sie mit 25:19 und 2:1 Sätzen in Führung gehen konnten.

Wir wollten unbedingt etwas mitnehmen und standen entsprechend unter Druck. Diesem hielten wir lange Zeit stand, der vierte Durchgang verlief zunächst ausgeglichen, ehe wir uns einen kleinen Vorsprung erarbeiten und später zu einer vermeintlich sicheren 23:20 Führung ausbauen konnten. Der Satz- und verdiente Punktgewinn waren zum Greifen nah. Fehler in allen Mannschaftsteilen machten diesen jedoch zunichte. Unser einziger Satzball bei 24:23 brachte uns wenigstens einen Kistengewinn auf Kosten des Aufschlägers, aber das Spiel kippte weiter und schnell zugunsten des Gegners. Dieser gewann am Ende etwas glücklich mit 26:24 und 3:1.

Zweiter Sieg mit Licht und Schatten
16.10.2016, 11:05 Uhr von Marcel

An diesem Samstag ging es für die H2 gegen den Drittligaabsteiger vom TV Rottenburg 2. Ohne Coach Uwe, dafür mit Robert und Joachim auf der Trainerbank, sollten die nächsten drei Punkte her. Der Start verlief für Vince, Marcel, Simon, Malte, Silva, Thomas und Jonathan jedoch denkbar schlecht. Durch eine instabile Annahme und zu viele Eigenfehler war das Trainerduo gezwungen beim Stand von 2:7 und 13:20 die beiden Auszeiten zu nehmen. Am Ende ging der Satz mit 14:25 an Rottenburg. Mit gleicher Aufstellung, aber anderer Einstellung bezüglich Annahme, Angriff und Abwehr, ging es in den zweiten Satz. Es entwickelte sich ein offenes Spiel, bei dem wir uns zur Satzmitte durch gute Aufschläge einen kleinen Vorsprung erspielen konnten (17:12). Bevor sich der Schlendrian aus Satz 1 zu stark einschleichen konnte, zog Robert die Reißleine (17:15) und der Satz ging mit 25:20 an uns. Ein sehr ausgeglichenes Spiel entwickelte sich im 3. Satz. Über 20:20 ging es in die Crunchtime. Durch eine Aufschlagserie von Simon und einer für uns glücklichen Schiedsrichterentscheidung beim Satzball konnten wir mit 2:1 in Führung gehen (25:22). Nachdem nun der erste Punkt auf dem Konto war, sollten zwei weitere folgen. Jedoch kam es anders als gedacht. Durch sehr gute Aufschläge der Rottenburger wackelte die Annahme und jeder Angriff unsererseits landete im Aus, Netz oder Block. Auch die Spielerwechsel, Jo für Marcel, Döw für Vince und Malte für Christian brachten keinen Erfolg. Die Konsequenz war der Satzausgleich durch ein deutliches 13:25. Der fünfte Satz war nichts für schwache Nerven. Ein Rückstand von 4:7 konnte durch Silvas Sprungaufschläge zum 8:8 ausgeglichen werden. Durch ein stabiles Side-Out ging es bis zum 12:12 weiter, bis Rudis Aufschlag das Break ermöglichte (13:12). Der erste Matchball bei 14:13 wurde von Rottenburg abgewehrt und in einen Matchball ihrerseits umgewandelt (14:15). Der Rest ist schnell erzählt. Angriff Jo, Block Thomas und Angriff Thomas machte das 17:15 und damit das 3:2 perfekt. Durch den Sieg konnte Roberts Serie („als Coach noch nie verloren“) gehalten werden. Da auch die anderen Spiele 3:2 ausgingen, waren wir in guter Gesellschaft. Nach einem freien Wochenende geht es am 29.10 zum Spitzenspiel (1. vs 2. ) und Derby nach Blankenloch. (*Stand Samstag Abend)