Rohrbach zu stark für den SSC
03.12.2018, 21:51 Uhr von Johannes Mahl

Zum Abschluss der Hinrunde stand für die zweite Mannschaft des SSC Karlsruhe das Auswärtsspiel gegen die TSG HD-Rohrbach an. Ohne den noch verletzten Simon Angele und verhinderten Achim Groner reiste das Team mit elf motivierten Spielern an. Leider gingen die ersten Punkte wie so oft an den Gegner und das Team sah sich einem frühen Rückstand gegenüber. Stück für Stück fanden die Mannen unter Zenon Matras besser ins Spiel und es entwickelte sich ein ausgeglichener Schlagabtausch mit guten Aktionen auf beiden Seiten. Jedoch stellte sich die Hypothek des verpassten Satzanfangs als zu hoch heraus und der erste Durchgang ging denkbar knapp mit 25:23 an die TSG. Mit einem Wechsel auf der Diagonalposition, Philipp Scholz nun von Beginn an im Spiel, ging das Team in den zweiten Satz. Der fast schon obligatorische anfängliche Rückstand konnte zur Mitte des Satzes in eine 4-Punkte Führung umgewandelt werden. In dieser besten Phase gelang es, mit starken Aufschlägen und dem eigenen Angriffsspiel den Gegner unter Druck zu setzen. Doch das Team schaffte es nicht diesen Vorsprung ins Ziel zu bringen. Nach einigen Ungenauigkeiten im Spielaufbau des SSC glich die TSG wieder aus und zog schließlich vorbei. So musste auch der zweite Satz mit 25:22 abgegeben werden. Auch im dritten Satz setzte sich die Mannschaft aus Rohrbach früh ab und diesmal ließen sie sich diesen Vorsprung auch nicht mehr nehmen. Trotz taktischer Wechsel auf Zuspiel und Diagonalposition und guten Blockaktionen des eingewechselten Dominik Rudolf konnte der Rückstand nicht mehr aufgeholt werden und der dritte Satz ging mit 25: 18 an die TSG HD-Rohrbach. Der SSC 2 zeigte mal wieder gute Ansätze, konnte sich aber nicht belohnen, gute aber auch schwache Phasen prägen das eigene Spiel. Über zwei Wochen Training kann die Mannschaft nun daran arbeiten mehr Konstanz zu zeigen, um bald wieder Punkte einfahren zu können. Nach einen spielfreien Wochenende beginnt für die Volleyballer des SSC 2 schon am 16.12 die Rückrunde mit dem Auswärtsspiel gegen TSV G.A. Stuttgart 2.

Es spielten: Marcel, Stroti, Franky, Florian, Felix, Scholzi, Minimahl, Laurin, Bizeps, Rudi und Wuschi.

Waldsee an diesem Tag einfach zu stark für den SSC 2
26.11.2018, 21:55 Uhr von Robin

In einem hochklassigen Spiel gegen die TG Bad Waldsee gab es dieses Wochenende leider nichts Zählbares zu holen. Die zweite Garde verlor vor heimischem Publikum 0:3 (20:25, 23:25, 21:25) gegen den aktuell Tabellendritten. Nach einem spielfreien Wochenende und einem Sieg im Rücken war das Team von Trainer Zenon Matras heiß, die nächsten Punkte einzufahren. Mit der TG Bad Waldsee war ein erwartet starker Gegner im OHG zu Gast. Am Montag im Training verletzte sich Simon Angele am Sprunggelenk. Er steht uns somit auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung. Außerdem waren Marcel und Achim aus privaten Gründen verhindert. Dafür rückte Daniel Brose zum ersten Mal in den Kader. Die Begegnung startete direkt sehr intensiv mit vielen umkämpften Ballwechseln. Der SSC 2 musste sich früh auf den hohen Aufschlagdruck der Waldseer einstellen. Nach der ausgeglichenen Anfangsphase konnten sich die Gäste mit einer kleinen Aufschlagserie zum 10:14 absetzten. Zu unstabil im Side-out und mit zu wenig Aufschlagdruck, um die nötigen Break-Punkte zu erzielen, mussten wir den ersten Satz mit 20:25 abgeben. Im zweiten Satz ein ähnliches Spiel. Der Gegner schlägt gut auf. Der Annahmeriegel wackelt und die Zuspieler müssen mit durchwachsenen Annahmen klar kommen. Jedoch auch aus guten Annahmen oder Abwehrbällen punktete die Heimmannschaft nicht konsequent genug. Dagegen auf anderer Seite konnte der Zuspieler mit guten Annahmen immer wieder erfolgreich den Block verladen, sodass die Waldseer wieder etwas davon ziehen konnten. Die SSC-Jungs kämpften in der Abwehr und konnten sich wieder heran arbeiten, ehe ein ärgerlicher Fehlaufschlag beim Stand von 21:22 den Gästen die Vorentscheidung brachte. So waren es zum Schluss ein, zwei Breaks, die man im Laufe des Satzes hergegeben hatte, zu viel um den Satz noch zu drehen (23:25). Im dritten Durchgang wollte man nochmal alles in die Waagschale werfen ganz nach dem Motto „fight to the end“. Immer wieder konnte man verloren geglaubte Punkte in der Abwehr in eigene Zähler ummünzen. Trotz dessen ließen sich die Waldseer nicht beunruhigen, fanden zu oft die Löcher im Block und konnten sich mit 11:16 absetzen. Auf der eigenen Seite agierte man zu unsicher, nutzte die Punktchancen nicht und ließ sich vom gegnerischen Zuspieler und den Außenangreifern regelrecht verarschen. Trainer Zenon Matras versuchte Mitte des Satzes nochmal alles und wechselte auf allen möglichen Positionen – ja sogar auf der Libero Position. Daniel übernahm den Job von Johannes und half dem Team die Annahme zu stabilisieren. Der zu große Rückstand konnte trotzdem nicht mehr aufgeholt werden. An diesem Tag einfach zu stark die Oberschwaben für junge Truppe aus Karlsruhe zogen bis zum Ende ihr Spiel auf und gewannen letztendlich verdient mit 3:0. Nun steht der SSC 2 immer noch auf Platz 8 in der Tabelle der Regionalliga, jedoch punktgleich mit der BEG United. Nicht nur deshalb sollte man kommende Woche unbedingt wieder Punkte holen. Im Karlsruher Lager rechnet man sich gegen die Rohrbacher, die gegen BEG United Punkte liegen ließen, Außenseiterchancen aus. Es spielten: Felix, Rudi, Laurin, Stroti, Wuschi, Scholzi, Bizeps, Flo, Frank, Daniel, Johannes

Endgültig in der Regionalliga angekommen
12.11.2018, 08:58 Uhr von Johannes Mahl

Im nun siebten Anlauf gelangen der zweiten Mannschaft des SSC endlich der erste Dreier und das auch noch gegen den direkten Tabellennachbarn BEG United. Am Sonntagmorgen fand man sich zusammen, um als Tabellenachter den Neunten in die Schranken zu weisen und endlich die ersten, so dringend benötigten Drei Punkte zu erkämpfen. Nach einer guten Trainingswoche und einer nach oben zeigenden Formkurve aus den letzten Spielen hatte die Mannschaft und der Trainer auch bereits vorher keine Zweifel am Sieg.

Nachdem man im ersten Satz die Beschnupperungsphase hinter sich gelassen hatte, konnte der SSC 2 eine deutliche Führung herausspielen und somit direkt seine Siegesansprüche untermauern. Doch gegen Ende des Durchgangs wurde es nochmal etwas enger, da die Karlsruher sich kleine Unsicherheiten leisteten und auch die Gastgeber auf einmal mitspielen wollten. So endete der Satz dann nach einer kurzen Serie der Heimmannschaft „nur“ 25:22 für den SSC 2. Im zweiten Durchgang mussten die Gastgeber aus Breisach direkt zu Beginn gleich mehrere Aufschlagsserien über sich ergehen lassen, die sie bis zum Ende des Satzes auch nicht mehr annähernd aufholen konnten. Diesmal ein sehr deutlicher Satz mit 25:12 für die angereisten Karlsruher. Der letzte Satz wurde der engste, da auch die Gastgeber die Punkte gut bräuchten, um mit diesen am SSC 2 vorbeizuziehen. Diesmal gelang den Breisachern der bessere Start mit einer längeren Serie, sodass die H2 des SSC zeitweise um einige Punkte zurücklag. Letztendlich konnten sich die Karlsruher nochmal durch ihren Block, der auch schon in den vorhergehenden Sätzen unüberwindbar für die Spieler des BEG United schien, und auch ihren effizienten und verlässlichen Mittelangriff zurück kämpfen und sogar wieder eine Führung ausbauen. Diese wurde in der letzten Phase wieder aufgebraucht, da man dem Gegner nochmals ein paar Punkte zugestand. Dennoch konnte man auch diesen Satz (25:22) souverän für sich entscheiden aus Karlsruher Sicht.

So entstand ein 3:0 Start-Ziel-Sieg für den SSC 2, der damit wichtige drei Punkte für einen Ligaerhalt sammeln und gleich noch einen direkten Konkurrenten in die Schranken weisen konnte. Eine Leistung mit der sowohl Trainer als auch Spieler höchst zufrieden sein können.

Es spielten: Angi, Marcel, Achim, Stroti, Franky, Florian, Scholzi, Minimahl, Laurin, Bizeps, Felix und Wuschi.

Starker Kampf mit bitterem Ende
05.11.2018, 15:18 Uhr von Laurin Derr

Am Samstag verlor die Regionalligamannschaft des SSC 1:3 (25:20, 24:26, 22:25, 13:25) gegen die SG MADS Ostalb. Nach dem letzten verlorenen Auswärtsspiel galt es die guten Phasen, die es gegen Ludwigsburg gab, dieses Mal zu verlängern umso wieder Punkte in der Tabelle zu sammeln. Die H2 startete dementsprechend motiviert und konnte mit einer stabilen Annahme und einem starken Angriff „at good height“ die Gegner von Anfang an unter Druck setzen. So gelang es die zweite Auszeit bei einem Spielstand von 19:15 zu erzwingen und dann den ersten Satz zu gewinnen. In der Satzpause gab es weitere taktische Anweisungen von Zenon Matras. Vor allem am Block musste noch viel korrigiert werden, da die Aalener Spielgemeinschaft mit einem schnellen Außenpass die Blockspieler unter Druck setze. Im zweiten Satz sah man ein Spiel auf Augenhöhe, wobei die Gastmannschaft einen kleinen Vorsprung halten konnte. Nach dem Doppelwechsel in der Crunch Time wurde es dann aber bei dem 24:24 Ausgleich noch einmal spannend. Letztendlich konnte der SSC den zweiten Satz dann doch nicht gewinnen. Überzeugt davon, dass man in dem Spiel noch nichts verloren hatte, startete man in den dritten Satz und konnte sich eine gute Führung erarbeiten. Zuspieler Felix gab die „Selbstverständlichkeit im Angriff“ Sicherheit und bei der Führung von 17:13 dachte man schon an den Satzgewinn. Doch durch mehrere Eigenfehler drehte sich das ganze Spiel um und auf einmal stand es 17:19. Satz 3 ging dann auch an die SG MADS Ostalb. Im vierten Satz war die ganze Mannschaft vom vergangenen Satz sichtlich angekratzt und schon schnell gab es einen 4:11 Rückstand. Bei diesem Spielstand wurde schon die zweite Auszeit genutzt und es war der letzte Punkt, an dem man nochmal ins Spiel kommen konnte. Das gelang aber nicht und die Mannschaft von der Alb konnte sich sicher wiegen und den Satz und das Spiel gewinnen.

Für den SSC spielten: Bizeps, Marcel, Franky, Laurin, Stroti, Angie, Scholzi, Wuschi, Minimahl, Achim, Felix

Weitere Niederlage in Ludwigsburg
30.10.2018, 21:42 Uhr von Robin

Im 5ten Spiel und den ersten zwei Punkten der diesjährigen Regionalliga Saison ging es für den SSC Karlsruhe 2 gegen den Tabellenvierten MTV Ludwigsburg.

In fast voller Besetzung traf der SSC in Ludwigsburg ein. Bis auf Zuspieler Felix, konnte Zenon auf den kompletten Kader der Herren 2 zurückgreifen. Im ersten Satz entwickelte sich ein zunächst enges Spiel. Bis zum Stand von 19:18 konnte sich kein Team größere Vorteile erspielen und die Mannschaft um Kapitän Marcel Lonsdorfer spielte auf Augenhöhe mit den Favoriten aus dem Schwabenland. In der entscheidenden Phase des Satzes zeigten sich dann aber die Ludwigsburger spielstärker und gewannen den ersten Satz mit 25:21. Im zweiten Durchgang zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Mannschaft des SSC 2 spielt zunächst gut mit und verspielt dann in der entscheidenden Phase fahrlässig Punkte. Somit musste auch der zweite Satz an Ludwigsburg abgegeben werden. Der dritte Satz sollte nun besser werden. Dennoch hatten die Ludwigsburger in den wichtigen Situationen einen leichten Punktevorsprung (23:22 für Ludwigsburg). Doch diesmal kämpften die SSCler bis zum Schluss. Mit der Einwechslung von Scholzi kam die Wende: mit 3 mutigen Aufschlägen führte er den SSC zum 25:23 Satzgewinn. Der vierte Satz begann deutlich schwächer für den SSC und deckte wieder einmal die Schwächen im Team auf. Bereits beim Stand 5:10 war Zenon gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Auch die Mitte des Satzes wurde vom SSC verschlafen und so sah der Satz früh entschieden aus. Zwischenzeitlicher Stand war 22:14 für Ludwigsburg. Der SSC bemühte sich zwar noch mal bemerkenswert und kam nochmal auf 23:21 an den MTV heran, dennoch reichte dies schlussendlich nicht für den Satzgewinn.

Somit ging das Spiel 3:1 für Ludwigsburg aus. Zusammenfassend kann man sagen, dass immer wieder Lichtblicke im Spiel des SSC zu sehen waren, doch die Konzentration und Konsequenz in den engen Spielsituationen noch ausbaufähig ist. Dies will die zweite Garde schon am nächsten Samstag im Otto-Hahn-Gymnasium gegen den SG MADS Ostalb (20 Uhr) besser machen.

Es spielten: Angi, Marcel, Achim, Stroti, Franky, Florian, Scholzi, Minimahl, Lauch, Bizeps, Rudi und Wuschi.

From hell to sky
22.10.2018, 08:32 Uhr von Marcel

Im Duell gegen die zweite Mannschaft der FT Freiburg sollte der positive Trainingseffekt der letzten Wochen endlich in zählbares umgemünzt werden. In den ersten beiden Sätzen hatte man dem schnellen und variablen Spiel der jungen Freiburger Mannschaft jedoch nicht viel entgegen zu setzen. Eine wackelige Annahme beraubte dem Zuspiel die Variabilität, über Außen und Diagonal fehlte die Durchschlagskraft und im Block kam man meist zu spät. Somit gingen die ersten beiden Sätze jeweils mit 18:25 an die Freiburger. Im dritten Satz stabilisierte sich das Karlsruher Spiel etwas und der Satz konnte bis zum 15:15 offen gestaltet werden bevor man den Gegner auf 20:24 davon ziehen ließ. Jedoch hatten Simon Angele am Aufschlag und Florian Drescher im Block noch keine Lust duschen zu gehen. Der SSC schafften es endlich das Freiburger Angriffsspiel zu stoppen und nach 4 abgewehrten Matchbällen den ersten eigenen Satzball zum 26:24 zu nutzen. Der 4. Satz begann wieder mit einem 0:4 Rückstand, welcher jedoch mit der ersten 8-Punkte Aufschlagserie von Florian Drescher direkt aufgeholt werden konnte. Dieser Vorsprung wurde bis zum Satzende gehalten (25:20), da die Präzision und Geschwindigkeit im Freiburger Spiel nachließ und sich der Karlsruher Block sowie die Abwehr besser darauf einstellten. Noch deutlicher wurde dies im 5. Satz, in welchem auf Freiburger Seite nichts mehr funktionierte. Die nächste Aufschlagserie von Florian Drescher und ein starker Block sorgten für eine komfortable 10:0 Führung welche bis zum 15:3 nochmals ausgebaut wurde. Mit den ersten 2 Punkten im Rücken geht es nächste Woche gestärkt zum MTV Ludwigsburg.

Für den SSC Karlsruhe spielten: Flo, Marcel, Franky, Wuschi, Scholzi, Laurin, Stroti, Angie, Minimahl, Achim, Felix, Bizeps

Schon wieder keinen Punkt...
15.10.2018, 16:43 Uhr von Philipp Scholz

Am vergangen Wochenende reiste die zweite Mannschaft des SSC Karlsruhe nach Sindelfingen zu ihrem nächsten Auswärtsspiel. In der Woche zuvor machte Trainer Matras allen Spielern noch einmal klar wie wichtig die persönliche Motivation und die Ziele jedes Einzelnen sind, um solch ein Spiel erfolgreich zu bestreiten. Diese Motivation konnte man, vor allem in Person von Libero Johannes Mahl, auch auf dem Feld sehen. Jedoch scheiterte es leider wieder an den grundlegenden Spielelementen wie der Annahme. Ohne diesen Grundstein war ein vernünftiger Spielaufbau sehr schwierig. Nach zwischenzeitlich deutlichem Rückstand in Satz eins konnte gegen Ende des Satzes immerhin eine kleine Aufholjagt gestartet werden, welche Hoffnung für den nächsten Satz machte. Der erste Satz ging jedoch mit 22:25 an die Gastgeber. Im zweiten Satz spielte die Mannschaft um Kapitän Marcel Lonsdorfer quasi über die komplette Zeit gut mit und gab sogar etwas Ton an. Wie bereits in der Woche davor machte sich zum Ende des Satzes die Angst vorm Gewinnen breit und so passierten, vor allem auf der Außenposition, viele Eigenfehler. Sämtliche personelle Wechselversuche auf den beiden Außenpositionen brachten nicht den gewünschten Erfolg und so gab man auch den zweiten Satz mit 19:25 an die Sindelfinger ab. Vor dem dritten und an diesem Tag auch letzten Satz gab es noch viele motivierende Worte und die Karlsruher wollten auch die Meter bis in den fünften Satz und zum Sieg gehen. Jedoch wackelte man wieder etwas in der Annahme und auf Seiten des VfLs klappte auf einmal alles. Trotz allen Mühen wurde die zweite Garde des SSC im letzten Satz förmlich überrollt und verlor 13:25. Für den SSC spielten: Hitzler, Rudolf, Wuschek, Scholz, Strotjohann, Angele, Drescher, Lonsdorfer, Kögel, Miller, Mahl

Am kommenden Wochenende kommt die zweite Garde der FT 1844 Freiburg nach Karlsruhe und es kommt zum Duell der beiden Bundesligareserven. Hier wollen allen beteiligten endlich vor heimischer Kulisse die ersten drei Punkte einfahren.

Spielbericht USC Freiburg
09.10.2018, 06:35 Uhr von Johannes Mahl

Mit der ersten Saisonniederlage im Rücken musste die zweite Garde des SSC Karlsruhe am letzten Sonntag beim Tabellenführer USC Freiburg antreten. Doch schon im ersten Satz wurde sehr schnell klar, dass auch dieses Spiel ein sehr Schweres sein wird. Der SSC Karlsruhe begann, wie auch zuletzt gegen Stuttgart, nervös; sowohl in der Annahme als auch im Angriff. So lag man wieder schnell hinten (1:5), wodurch ein erster Satzgewinn in der neuen Saison in weite Ferne rückte. Doch die Mannschaft um den an diesem Spieltag verletztem Kapitän Marcel Lonsdorfer kam immer besser in das Spiel und kämpfte sich bis zu 20:22 ran. Was aber wieder auffällig wurde war, dass die Mannschaft sich enorm schwierig tut sein eigenes Spiel bis zum Satzball durchzuhalten. Einbrüche in der Annahme und Angriff gaben schließlich Freiburg den ersten Satz (22:25). Auch die Ansage vom SSC-Trainer Zenon Matras, das eigene Spiel konzentriert von Anfang bis Ende durchzuspielen, fand auch im zweiten Satz keine Wirkung. Schon wieder gelang der SSC Karlsruhe schnell in Rückstand (1:4). Jedoch bewies die Mannschaft mit starken Abwehraktionen und auch erfolgreichen Angriffen Moral und konnte bis zum Stand von 23:23 das Spiel offen halten. Leider fehlte auch an diesem Tag dem SSC Karlsruhe das kleine Quäntchen Glück, sodass Freiburg auch den zweiten Satz, und damit sicher 1 Punkt mitnahm. Das Team um Libero Minimahl konnte sich doch auch im dritten und somit letzten Satz nicht mehr wirklich aufrappeln, sodass Freiburg ihre Erfahrenheit und Sicherheit lässig ausspielen konnte. Die zweite Garde ergab sich schließlich ihrem Schicksal und man verlor den dritten Satz 18:25. Somit warten die hungrigen SSCler weiterhin auf ihre ersten Punkte, die sie gleich am nächsten Samstag in Sindelfingen holen können. Es spielten: Wuschi, Scholzi, Achim, Felix, Minimahl, Lauch-in, Stroti, Angie, Franky, Florian, Bizeps

Spiel Stuttgart
01.10.2018, 11:39 Uhr von Johannes Mahl

Nach einer relativ kurzen aber intensiven Saisonvorbereitung war die Vorfreude der zweiten SSC-Garde vor dem ersten Spieltag gegen den TSV G.A. Stuttgart 2 groß. Alle Leistungsträger standen dem neuen polnischen Trainer Zenon Matras zur Verfügung. Die Mannschaft des SSC Karlsruhe 2 startete gleich mit einem Missverständnis in der Annahme in das Spiel. Dies spiegelte auch den ersten Satz wieder. Die Mannschaft um Kapitän Marcel Lonsdorfer tat sich extrem schwer die Annahmen nach vorne zu bringen, sodass ein guter Spielaufbau kaum möglich war. Dementsprechend zogen die erfahrenen Stuttgarter weg (18:8) und waren im ersten Durchgang kaum aufholbar. Jedoch wurde der SSC immer stabiler und kam immer besser in das Spiel, sodass der erste Durchgang „nur“ mit 25:18 an die Gäste ging. Diesen Schwung wollte man mit in den zweiten Satz nehmen. Eine stabilere Annahme und eine gute Abwehr stellten die Stuttgarter nun vor mehr Probleme. Es entstand ein Schlagabtausch, bei der jede Mannschaft alles gab und teilweise lange Ballwechsel für die zahlreichen SSC-Anhänger zu sehen waren. Doch die Erfahrenheit und Lockerheit der Stuttgarter brachten den SSC gerade am Schluss des Satzes nochmals durcheinander, sodass auch der zweite Satz an die Schwaben ging (25:22). Im dritten Durchgang zeigte sich der SSC Karlsruhe von seiner besten Seite. Die Annahme stimmte jetzt, auch die Zuspieler konnten nun die Bälle an die Angreifer bringen; man erspielte sich immer nur relativ kleine Vorsprünge (20:18), aber als es zum Stand von 23:20 kam, dachte der ein oder andere schon an einen vierten Satz. Durch mehrere direkte Annahmefehler und paar kleine Missverständnissen gelang es den Stuttgartern den Satzball zu holen (24:23). Der SSC ließ nicht locker und kämpfte um jeden Ball, zwischendurch hatte die zweite Garde sogar einen Satzball, der aber leider abgewehrt werden konnte. So kam es wie es kommen musste und die Stuttgarter ließen sich den Satz nicht mehr nehmen (27:25). Nun gilt es die Schwachpunkte in der nächsten Woche auszumerzen, um dann dem amtierenden Spitzenreiter Freiburg Punkte abzuluchsen.

Es spielten: Achim, Felix, Stroti, Scholzi, Minimahl, Laura, Angie, Wuschi, Marcel, Frankie, Bizeps

Sieg gegen Ettlingen und Aufstieg!
12.03.2018, 15:46 Uhr von Tim Kreuzer

"Wenn wir heute 3 Punkte gewinnen und morgen unsere Freunde des Tabellendritten Gündlingen gegen den herausragenden Hauptkonkurrenten Heidelberg auch 3 Punkte holen, dann würden wir morgen sozusagen am Frühstückstisch Meister werden." Solche oder so ähnliche Gedanken dürften den Spielern des SSC Karlsruhe 2 am Samstagabend durch den Kopf geschwirrt sein bevor es gegen Ettlingen ging. In einem hitzigen Spiel gegen Ende der Hinrunde hatte die "Zweite" im vergangenen Jahr schon einen Punkt liegen lassen. Das Rückspiel war nun um einiges Bedeutungsreicher und mit 2 gelben und einer roten Karte auch deutlich hitziger als es der 3:0 Endstand vermuten lässt.

Um dem Bedeutungsschwangeren Match etwas die Würze zu nehmen sollten möglichst erfahrene Spieler aufs Feld zu geschickt werden, vorneweg Joachim Greiner auf der Mitte. Einige Wehwehchen und Verletzungen sorgten dann aber doch dafür, dass Joachim der einzige Spieler jenseits der 26 auf dem Platz war. Als dann im Laufe des ersten Satzes einige Aufschlagfehler, und eine kurze Schwächephase gegen Ende, die Nervosität der Hausherren belegte und ein extrem seltener, aber in dem Moment bitterer, krachender Schlag des Mittelblocktalentes Lauchin Derr in den gegnerischen Block die Panik in den eigenen Gesichtern aufflackern ließ, musste ein Wechsel her. Neuer Zuspieler neues Glück - war der Plan - wirklich ruhiger wurde es in der Crunchtime allerdings nicht. Es wurde so mächtig gekämpft, dass sich die Ereignisse gerade so überschlugen. Souveräne Angriffe, pariert von übernatürlichen Abwehrreaktionen, vergoldet mit cleveren Aktionen ließen die Emotionen hochkochen. Auch nachdem der Satz schon abgeschlossen schien mussten alle nochmal zurück und sich zurück ins Duell werfen. Mitgereiste Ettlinger Fans verbreiteten eine diesem Spiel angemessene Atmosphäre, die fast jedem an jenem Abend zu schaffen machte. Als wäre es nicht genug der Dramatik gab es ein weiteres Mal Diskussionen, der erlösende Breakpunkt für die Karlsruher wurde nicht gegeben und nun schien alles möglich. Alles, oder besser fast alles ist in dieser einmaligen Schlussphase passiert, was in einem Spiel passieren kann. Und alles, was sich der SSC gewünscht hat ist passiert: Irgendwie, irgendwo, irgendwann fällt der Ball auf den Boden und die Männer in weiß jubeln.

Coach TK mahnte zur Ruhe und Gelassenheit in der Satzpause, doch wurde prompt enttäuscht. Die ersten Ballwechsel im zweiten Durchgang orientierten sich stark am Ende des ersten Satzes. Schnell reagiert das Team um Kapitän Robin mit einem Typenwechsel. Bizeps raus und Verschlagenheit aufs Feld. Das zahlt sich direkt aus. Die Annahme nun um einiges stabiler und das Angriffsspiel variabler. Die Ettlinger verzweifeln Angriff zwischenzeitlich an Bubis enormer Handlungshöhe nur um kurz danach von Marcel im Block unten angeschlagen zu werden. Das Resultat - ein klarer Satzgewinn. Auch im dritten Durchgang brannte nichts mehr an. Zu erwähnen sei nur noch, dass es letztlichnur vor allem die Jungspunde Bubi und Minimahl waren, die abgeklärt und abgezockt eine Leistung zeigten, die einem Oberligameister würdig sind. Chapeau!

Sonntagmorgen beim Weißwurstfrühstück im Hause Derr war dann das Spiel vom Vorabend schon abgehakt. Gespannt starrten alle auf den Bildschirm. Freiburgs Bundesligaprofi Dominic Salomon lieferte einen spannenden Liveticker aus der Gündlinger Halle. Am Ende jubelten die Breisgauer im Breisgau und die Karlsruher in ganz Baden. Weißwurstmeister!

3 Punkte gegen Tabellendritten
06.03.2018, 16:01 Uhr von Marius

Nach dem furiosen Sieg gegen den HTV/USC Heidelberg, gab es nicht viel Zeit zum Ausruhen für die zweite Herrenmannschaft, denn am vergangen Samstag stand direkt das nächste spannende Spiel beim Tabellendritten Breisach-Gündlingen im Kampf um die Meisterschaft an. Beide Teams hätten im Falle eines Sieges die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Regionalliga in der eigenen Hand. Dementsprechend aufgeladen war die Stimmung auf dem Feld und bei den zahlreichen Fans, die in den kommenden 97 Minuten ein Volleyballspektakel erleben durften. Von Beginn an war jeder Punkt heiß umkämpft und über lange Strecken des ersten Satzes konnte sich keines der Teams absetzen. Die Heimmannschaft überzeugte durch eine solide Annahme und überlegte Angriffe auf den Außenpositionen, doch gegen Ende des ersten Satzes schlichen sich ein paar Fehler ein. Diese Phase konnte der konstanter spielende SSC nutzen und den ersten Satz mit 25:23 für sich entscheiden. Mit breiter Brust konnten die attraktiven Burschen aus Karlsruhe in den zweiten Satz starten, einige Unsicherheiten in Annahme und Angriff wurden jedoch direkt bestraft. Die stärker aufspielenden Gastgeber nutzten dies für sich. Auch die beiden Auszeiten bei 11:15 und 12:18 aus Sicht des SSC und die eingewechselten Spieler konnten keine deutlichen Akzente setzen und so ging der zweite Durchgang mit 16:25 klar an die SG Breisach-Gündlingen. Nach einem Kopf an Kopf Rennen zu Beginn des dritten Satzes konnte sich die Heimmannschaft abermals mit 4 Punkten Vorsprung absetzen und wurde von den Zuschauern lautstark gefeiert. Davon zeigte sich der SSC jedoch wenig beeindruckt und spielte mit Tim Kreuzer im Zuspiel und Marko Kienast auf der Außenposition ein halbes Jahrhundert Volleyballerfahrung aus. Ein schnelles Spiel der Mittelangreifer Laurin Derr und Marius Strotjohann, flankiert von wuchtigen Angriffen des für Philipp Scholz eingewechselten Christian Wuschek auf der Diagonalposition zeigten Wirkung. Ein 25:23 Satzerfolg der Fächerstädtler war die unausweichliche Konsequenz. Im vierten Satz konnte kein Team eine deutliche Führung herausspielen und es entbrannte eine hartumkämpfte Schlacht um die vorzeitige Entscheidung. Furiose Abwehraktionen der Karlsruher Mannschaft um Abwehrchef Johannes Mahl hielten das Team trotz einer knappen Führung der Gastgeber kurz vor Ende des Satzes im Rennen. Beide Mannschaften mussten zahlreiche Satzbälle abwehren. Beim Spielstand von 29:27 jubelte jedoch nur noch die zweite Herrenmannschaft des SSC. Mit diesem Sieg im Rücken kann sich das Team nun intensiv auf die beiden letzten Spiele gegen die VSG Ettlingen Rüppurr und die Eisvögel aus Kleinsteinbach vorbereiten, um hoffentlich in zwei Wochen den Aufstieg in Deutschlands vierthöchste Spielklasse zu feiern.

3:0 gegen Heidelberg
26.02.2018, 19:01 Uhr von Achim

Es war #TimeToDeliver am Wochenende. Das vorgezogene Meisterschaftsfinale gegen den aktuellen Tabellenführer HTV/USC Heidelberg stand auf dem Programm. Am Samstag Abend zur Primetime brannte die Sporthalle in Heidelberg, als sich der SSC und die Wikinger aus Heidelberg in spannenden Sätzen auf hohem Niveau die Stirn boten. Schon zu Beginn des Spiels war klar, dass heute keine Geschenke verteilt werden. Der mitgereiste Fanblock der Karlsruher um Uwe D. (möchte anonym bleiben) und Silva (möchte nicht anonym bleiben) heizte mit den Herren richtig Stimmung ein und die Heidelberger hatten somit nicht nur auf dem Spielfeld überragende Konkurrenz.

Zu Beginn des ersten Satzes wurden allerdings der SSC 2 allerdings kalt erwischt und musste nach unglücklichen Angriffsfehlern und kleinen Nervösitäten einen Rückstand wegstecken. Trotz starker Aufschläge konnten beiden Mannschaften ihr Sideout bis zur Mitte des Satzes stabil halten. Erst dann konnten die Karlsruher mit guten Blocks und Abwehr ihren Rückstand wettmachen und die Fehler häuften sich auf der Seite der Heidelberger. Dank der konstant guten Aufschläge kamen die Heidelberger nicht mehr in die Gelegenheit den Satz an sich zu reisen, womit der erste Satz mit 25:18 gewonnen wurde.

Im zweite Satz wollte man an die starke Endphase anknüpfen doch die Heidelberger konnten ihre ganze letztjährige Oberligaerfahrung ausspielen und ließen sich von dem deutlichen Abstand nicht verunsichern. Erneut lagen die Karlsruher zu Beginn des Satzes zurück und kämpften sich mit jugendlichem Elan von Simon Gallas (AA) und erfahrener Gelassenheit von Tim Kreuzer (Z) und Marco Kienast (AA) in den Satz zurück. Der starke Block durch Laurin und Stroti (beide Mitte) sicherte wichtige Punkte um über den Satz hinweg sich an den Heidelberger vorbeizukämpfen (21:18). Auch die Einwechslung von Wuschi gegen Philipp brachte die gewünschte Sicherheit auf das Spielfeld, als auch die nötige Aggressivität auf der Bank, die mit einer gelben Karte für Philipp belohnt wurde. Davon ließen sich die Karlsruhe nur kurz ablenken und so ging der versuchte "Raubzug" der Wikinger leer aus. In der spannenden Crunch-time half auch der überzeugende Fanblock die Heidelberger Fans und Spieler nass dastehen zu lassen (25:23).

Im letzten Satz ähnelten die Heidelberger weniger Wikingern als Wickie dem Wickinger und konnten nichts mehr von ihren Stärken zeigen. Starke Blocks der Karlsruher Mannschaft, als auch viele unnötige Fehler gaben den Heidelberger den Rest. Stammkräfte auf Außen und Diagonal der Heidelberger wurden ausgewechselt doch gegen den starken Aufschlag der Karlsruher konnten auch die Verstärkungen nichts entgegensetzen. So ähnelte das Ende des Spiels auf Grund der mitgereisten Fans eher einem Heimspiel als einem packenden Meisterschaftskampf und der wichtige Sieg im Kampf um die Meisterschaft konnte abgekreuz(er)t werden.

Es spielten Tim (Z), Philipp(D) gegen Wuschi ausgewechselt, Stroti (M), Laurin(M), Marco (AA), Johannes(L) und Simon (AA).

3 Punkte gegen Blankenloch
14.02.2018, 21:54 Uhr von Christian Wuschek

Nach der knappen Niederlage gegen die TG Schwenningen, stand für die zweite Herrenmannschaft am vergangenen Samstag das vorletzte Heimspiel auf dem Plan. Zu Gast war mit Blankenloch 2 das Tabellenschlusslicht der Oberliga. Mit nur 8 Spielern, zwei davon Verstärkung aus der dritten Mannschaft, reisten die Gäste an. Die Rollen waren im Spiel Zweiter gegen den Letzten vorab klar verteilt, zudem konnte der SSC auf einen fast vollen Kader zurückgreifen.

Im ersten Satz ging Karlsruhe früh in Führung, die TSG konnte zu keinem Zeitpunkt gefährlich werden. Acht Punkte in Serie führten zum deutlichen Satzergergebnis von 25:15 für den SSC.

Deutliche Satzgewinne führen häufig zu Nachlässigkeiten beim Führenden. In Durchgang zwei konnte der SSC die Konzentration jedoch oben halten und gewinnt bei ähnlichem Satzverlauf klar mit 25:16. Der Wechsel im Zuspiel und die Auszeiten der Gäste zeigten dabei keine Wirkung.

Zu Beginn des folgenden Abschnitts gehen die Blankenlocher erstmals in Führung. Durch die nächste Aufschlagserie des SSC wurde jedoch schnell ausgeglichen. Bis zum Stand von 12:10 war der Satz offen. Nach der darauffoldende Auszeit konnte sich die Heimmannschaft erneut absetzen und das Spiel klar nach etwa einer Stunde gewinnen.

Nach einem spielfreien Wochenende geht es am 24.02.2018 zum Spitzenspiel nach Heidelberg.

Nur ein Punkt in Schwenningen
04.02.2018, 15:10 Uhr von Laurin Derr

Letztes Wochenende verloren wir 2:3 (23:25, 25:16, 32:30, 25:27, 11:15) in Schwenningen. Mit einem dezimierten und teilweise angeschlagenen Kader wollten wir uns dieses Wochenende weitere wichtige Punkte für den Titelkampf sichern. Doch im ersten Satz passten wir uns mehr dem Gegner an und zogen nicht unser eigenes Spiel auf. Wir hielten mit, aber mussten den Satz letztlich mit 23:25 abgeben. Aufgerüttelt durch den ersten Satz wollten wir beweisen, dass wir mehr können als nur mitspielen. In der Mitte des Satzes konnten wir uns absetzen. Mit dem eigenen Spaß am Spiel und viel Motivation gewannen wir deutlich im zweiten Satz. Unser neu gewonnenes Selbstbewusstsein gab uns Vertrauen für den dritten Satz. Schwenningen jedoch fand wieder zurück ins Spiel und hielt gut dagegen. So entwickelte sich ein spannender Satz, der viel Kraft kostete. Nach einer, um fünf Punkte verlängerten, Crunchtime konnten wir den Satz mit 32:30 für uns entscheiden. Der erste Punkt war gewonnen und wir wollten im vierten Satz die weiteren zwei sichern. Aber die Jungs aus der Schwarzwald Metropole hatten längst noch nicht aufgegeben. Sie spielten im Außenangriff konsequent und machten uns ein Vorsprung schwer. Zwar konnten wir über eine lange Zeit eine kleine Führung halten aber der Satz ging trotzdem nicht an den SSC. Im fünften Satz taten wir uns schwer noch einmal alle Kräfte zu sammeln. Durch die ersten vier langen Sätze waren wir alle schon geschlaucht und gaben den fünften Satz und damit den Sieg an die Heimmannschaft ab. Es spielten: Simon G. (AA), Marcel (L), Joachim (M), Robin (AA), Achim (Z), Björn (U), Marius (M), Philipp (D), Laurin (M), Tim (AA)

Derbysieg bei Herren 2
01.02.2018, 17:28 Uhr von Simon Gallas

Am 27.01.17 spielte SSC Karlsruhe 2 vor heimischer Kulisse gegen den KIT SC. Das Hinspiel gewann man mit 3:1 nach Sätzen. Dies wollte man nun besser machen als beim Hinspiel. Am Anfang des ersten Satzes war es ein Kopf-an-Kopf Spiel, doch gegen Mitte des Satzes setze sich der KIT SC von H2 ab und behielt diese Führung leider bis Ende des Satzes. Auch ein Wechsel der Zuspieler( Tim Kreuzer für Achim Gromer) konnte nichts daran ändern. Der Satz ging deshalb mit 28:26 an die Gäste. Im zweiten Satz zog sich das Kopf-an-Kopf-Spiel bis an das Ende dieses Satzes und Der SSC konnte sich Glücklich schätzen, dass man diesen Satz mit 26:24 gewann. Im dritten Satz konnte man sich schnell eine Relativ deutliche Führung( 9:3) herausspielen. Diese Führung behielt man bis Satzende und konnte den Satz mit 25:19 gewinnen. Man wollte 3 Punkte aus diesem Spiel holen, weshalb man den vierten Satz unbedingt für sich entscheiden musste. Jedoch spielte man souverän und konnte auch diesen mit 25:18 für sich entscheiden und holte sich somit 3 wichtige Punkte im Aufstiegskampf gegen den Heidelberger TV. Am kommenden Wochenende spielt man gegen die TG Schwenningen auswärts.