Zuhause einen Punkt verschenkt
10.11.2019, 22:13 Uhr von Marcel

Am 9.11.2019 war der bis dahin Tabellenletzte des USC Konstanz im heimischen OHG zu Gast. Die Ausgangslage war klar. Mit 3 Punkten könnte man den Abstand zu den Abstiegsrängen weiter vergrößern und sich im Tabellenmittelfeld festsetzen. Daher war allen 12 Spielern sowie Trainer Zenon Matras die Motivation anzusehen.

Entsprechend schwungvoll begann dann auch der erste Satz mit Philipp im Zuspiel, Wuschi auf Diagonal, Justus und Stroti in der Mitte sowie Simon und Lukas auf Außen. Jedoch zeigte sich schnell, dass die Gäste vom Bodensee nicht gekommen waren um die Punkte kampflos in der Fächerstadt zu lassen. Es entwickelte sich ein enges Spiel in dem wir uns erst gegen Satzende etwas absetzen konnten (18:14). Mit 25:22 ging der erste Satz an uns.

Im zweiten und dritten Satz gönnten wir uns dann ein verspätetes Mittagsschläfchen (18:25, 15:25). Zu wenig Druck im Aufschlag und mangelnde Aggressivität in Block und Abwehr stellten die Konstanzer Angreifer vor kein großes Problem. Auch einige interessante Entscheidungen des Schiedsgerichts waren nicht in der Lage uns aus der Lethargie zu wecken.

Erst der Wechsel auf der Außenposition (Florian für Lukas) weckte uns im vierten Satz wieder auf. Durch viele, teils spektakuläre, Punkte kam dann auch der Rest der Mannschaft wieder in Fahrt und brachte den Satz mit 25:16 nach Hause.

Die Entscheidung musste also im Tiebreak fallen. Nach gutem Beginn (9:6) ließen wir den Gegner wieder auf 9:9 herankommen um den vielen unterstützenden Zuschauern noch etwas Spannung bieten zu können. Unter dem tosenden Gebrüll der Zuschauer beschlossen wir dann, den Satz am Ende souverän zu gewinnen (15:12).

Jetzt haben wir 3 Wochen Zeit um uns auf das Heimspiel gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer ASV Botnang vorbereiten.

Es spielten: Simon Angele, Daniel Brose, Florian Drescher, Justus Fabisiak, Frank Kögel, Philipp Oster, Dominik Rudolf, Niels-Janos Simmet, Marius Strotjohann, Lukas Theuer, Christian Wuschek und Simon Lieb

Erneute Niederlage für Herren 2
04.11.2019, 17:35 Uhr von Justus

Am Samstag, den 02.11, waren die Herren 2 beim USC Freiburg zu Gast und unterlagen mit 3:0. Woran hat es gelegen? Der erste Satz war zunächst hart umkämpft, bis zu einem Stand von 21:21. Doch durch ein starkes Aufschlagspiel gelang es Freiburg den Satz mit drei Punkten Vorsprung zu beenden. Im darauf folgenden zweiten Satz war die Stimmung auf Seiten des SSC gedämpft, es gelang nicht richtig ins Spiel zu kommen. Auch ein früher Doppelwechsel konnte dies nicht ändern und so endete der zweite Satz 25:15. Im dritten Satz gelang es, durch eine stabile Annahme und einen starken Angriff früh in Führung zu gehen. Die Führung hielt sich bis zur Hälfte des Satzes zu einem Stand von 16:13, doch Freiburg gelang es durch ein konstantes Spiel und zu häufige Eigenfehler des SSC den Rückstand aufzuholen und selbst in Führung zu gehen und den Satz mit 25:21 für sich zu entscheiden. Der SSC wird am kommenden Samstag um 16:00 Uhr Konstanz zum Heimspiel empfangen.

Es spielten: Simon Angele, Daniel Brose, Florian Drescher, Justus Fabisiak, Frank Kögel, Philipp Oster, Dominik Rudolf, Niels-Janos Simmet, Marius Strotjohann, Lukas Theuer, Christian Wuschek und Simon Lieb

Herren 2 verliert gegen erfahrene Stuttgarter
28.10.2019, 17:47 Uhr von Marius

Dieses Wochenende war die zweite Mannschaft des SSC Karlsruhe zu Gast in Stuttgart bei der TSV G.A. Stuttgart 2. Im Gegensatz zu den letzten Spielen, gelang dieses Mal ein guter Start mit einer 3 Punkte Serie gleich zu Beginn des Satzes. Das Team um Interimskapitän Christian Wuschek, der selbst einige Jahre für die „Alli“ in Stuttgart spielte, konnte über weite Strecken des ersten Satzes in Führung bleiben. Erstarkende Stuttgarter zwangen Trainer Zenon Matras zu einer ersten Auszeit bei 19:19. Diese sollte Erfolg zeigen und der SSC konnte den ersten Satz mit 25 zu 22 für sich entscheiden. Im zweiten Satz entwickelte sich von Beginn an ein sehr enges Spiel auf Augenhöhe zwischen den zwei Kontrahenten. Gegen Mitte des Satzes konnten sich die Fächerstädter mit 17:14 leicht absetzen, doch der Vorsprung sollte nicht halten. Nach einem vergebenen Satzball beim Stand von 23:24 musste der SSC sich am Ende knapp mit 28:26 den Stuttgartern geschlagen geben. Der dritte Satz begann durchwachsen, eine 5 Punkteserie Mitte des Satzes brachte dem SSC jedoch die 13:11 Führung ein. Stuttgart nahm in der Folge eine Auszeit und konnte einige Ballwechsel später ausgleichen. Bis zum 19:19 entwickelte sich ein umkämpftes Spiel auf Augenhöhe, doch dann ließ sich unser Team unter anderem durch strittige Entscheidungen des Schiedsgerichts aus dem Konzept bringen. Die erfahrenen Stuttgarter nutzen das Momentum für sich und konnten den Satz mit 25:22 gewinnen. Die Form der ersten Sätze konnte im vierten Durchgang leider nicht wiedergefunden werden. Nach einer kurzen Führung zu Beginn des Satzes schlichen sich mehr und mehr Fehler in das Spiel der jungen Gastmannschaft. Die Gastgeber konnte dies für sich nutzen und Punkt für Punkt einen Vorsprung ausbauen, den der SSC nicht mehr schmälern konnte. So verwandelte Stuttgart nach nur 22 gespielten Minuten in diesem letzten Satz den ersten von 7 Matchbällen.

Es spielten: Simon Angele, Laurin Derr, Florian Drescher, Justus Fabisiak, Erik Oberschulte, Philipp Oster, Niels-Janos Simmet, Lukas Theuer, Dalim Wahby, Christian Wuschek und Simon Lieb

Zweiter Sieg in Folge für „Die Zweite“
13.10.2019, 18:56 Uhr von Rudi

Die gute Stimmung vom Sieg letztes Wochenende und aus der letzten Trainingswoche konnten wir gleich zu Anfang auf das Spielfeld bringen. Zu Beginn des ersten Satzes hielten die nur mit 7 Spielern angereisten Fellbacher noch mit und konfrontierten uns mit guten Aufschlägen. Nach zwei, drei Wacklern in der Annahme fanden wir jedoch immer besser ins Spiel und konnten zum ersten Mal nach einer Aufschlagserie von Philipp mit 13:10 in Führung gehen. Einige Eigenfehler der Fellbacher machten es uns leicht weiter davon zu ziehen. Jedoch kam das Rote Rudel kurzzeitig wieder zurück (17:18). Wir erhöhten den Druck im Aufschlag, was Wirkung zeigte und Erik beendete mit einem Ass den ersten Satz zu einem Ergebnis von 25:18.

Im zweiten Satz hatten wir es allenfalls noch mit Wölfchen zu tun, es erwartete uns so gut wie keine Gegenwehr. Erst durch zwei Wechsel unsererseits beim Stand von 20:6 und 20:7 schlich sich eine unnötige Unsicherheit ein, wodurch der SV Fellbach wieder erstarkte. Beim Stand von 12:20 fingen wir uns und auch die Wuschmaschine war wieder zurück auf dem Feld. Und auch dieser Satz wurde mit einem Ass beendet, diesmal von Niels. Mit dem klaren Ergebnis von 25:13 ging es in Runde drei, die Fellbacher aber nahmen den kurzen Aufwind aus Ende des zweiten Satzes mit. So gestaltete sich Satz Nummer drei sehr ausgeglichen und Fellbach erspielte sich Mitte des Satzes mit bis zu 3 Punkten eine kleine Führung (12:15). Mit dem klassischen Doppelwechsel bei 15:18 konnten wir jedoch den Satz drehen (20:20). Die Starting-6, wieder zurück auf dem Feld beim Stand von 22:22, brachte dann den Satz mit 26:24 nach Hause. Nach nur 73 Minuten gewinnen wir unser zweites Spiel verdient mit 3:0 und so blieb auch noch genug Zeit für ein entspanntes Ausklingen mit isotonischem Getränk. Doppelkiste!

Für das nächste Spiel in Stuttgart am 26.10. haben wir nun zwei Wochen Zeit uns vorzubereiten.

Es spielten: Kapitän Marcel, Philipp, Rudi, Wuschi, Erik, Daniel, Dalim, Simon, Stroti, Florian, Lukas und Niels; Trainer: Zenon

Herren 2 holen erstmals Punkte in Aalen
06.10.2019, 17:41 Uhr von Rudi

Bei 0:10 bagannen wir das Spiel. Sowas hat man selten gesehen, doch was danach folgen sollte, war um so geiler: Nach dem 10-Punkte-Geschenk an die Gastgeber entwickelte sich ein relativ ausgeglichenes Spiel, wobei wir durch clevere Aktionen auch längere Ballwechsel öfter für uns entscheiden konnten. So kamen wir selbst immer besser ins Spiel und machten es der jungen Aalener Mannschaft schwer die Führung zu verwalten. Bei 23:23 erreichten wir zunächst den Ausgleich, wehrten einen Satzball ab und verwandelten dann schließlich unseren dritten zum 28:26. So geht anfüttern!

Gepusht durch diesen Satzerfolg spielten wir im zweiten Satz konstant unser Spiel runter und ließen so gut wie nie etwas anbrennen. Wenige Eigenfehler unsererseits und viele auf des Gegners Seite taten das ihrige - 25:14 (Auch wenn der Ergebnisdienst 25:17 sagt. Liegt wohl daran, dass aufm Ländle die Technik noch nicht so will und auf den guten alten Spielberichtsbogen in Papierform zurückgegriffen werden musste.). Im dritten Satz agierten beide Teams zunächst auf Augenhöhe (7:7), wobei auf unserer Seite öfters die Annahme wackelte (11:13) und die Souveränität aus dem vorigen Satz verloren ging (16:23). So mussten wir diesen Satz letztendlich mit 16:25 an die Gastgeber abgeben.

Der letzte Satz bot viele spannende Ballwechsel in einem zuletzt sehr ausgeglichenem Spiel. Am Ende brachte uns Stroti mit einem Ass in Führung (24:23) und nach kurzem Bangen stand endlich unser erster Saisonsieg fest (26:24).

Trainer Zenon konnte mit geeigneten Wechseln zu jeder Zeit gewünschte Akzente setzen und das gesamte Team brachte über große Strecken konstant - sieht man mal vom Beginn ab - sein Potential aufs Feld. Somit fuhren wir verdient unseren ersten Sieg der Saison ein und konnten auch zum ersten Mal überhaupt Punkte aus Aalen mitnehmen.

Kommenden Samstag, 12.10., spielen wir zu Hause im OHG um 19:00 Uhr gegen den SV Fellbach, die ebenfalls in Aalen bereits erfolgreich waren.

Es spielten: Kapitän Marcel, Philipp, Rudi, Wuschi, Erik, Dalim, Stroti, Simon, Lukas, Florian, Justus und Niels

SSC 2 weiterhin mit Anlaufschwierigkeiten
30.09.2019, 21:38 Uhr von Erik

SSC Karlsruhe 2 – TSG HD – Rohrbach 0:3 (19:25; 23:25; 23:25)

Das war nichts. Zum 2. Heimspiel der Saison hatte die Regionalliga Vertretung des neuen Projekts „Baden Volleys SSC Karlsruhe“ die TSG Heidelberg-Rohrbach zu Gast. Die Gäste hatten im Vorfeld der Saison einige Abgänge zu verkraften und reisten nur mit 8 Mann in die Fächerstadt. Alles in allem gute Voraussetzungen für die SSCler um den ersten Dreier der Saison einzufahren.

Doch der Start in den ersten Satz wurde im dritten Spiel zum dritten Mal verschlafen. Was eigentlich nach einer Floskel klingt beschreibt die Situation perfekt. Rohrbach agierte in allen Aktionen wacher und konsequenter. Die Angreifer des SSC hatten trotz guter Annahme immer wieder Probleme sich im Angriff durchzusetzen. Erst nach einem Diagonal -Doppelwechsel beim 9:17 gelang es den Karlsruhern besser ins Spiel zu finden. Durch einige Break – Serien konnte man den Abstand verkürzen, der Satz ging trotzdem deutlich (19:25) verloren.

Immerhin etwas hatte die Ergebnis Makulatur im 1. Satz gebracht, die Fächerstädter starten wesentlich konsequenter in Satz 2 und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Doch trotz stabiler Annahme und einer besseren Quote im Angriff auf Seiten des SSC konnten sich die Rohrbacher über mehr Kampf und Willen in der eigenen Block-/Feldabwehr zur Mitte des Satzes leicht absetzen. Nach dem erneuten Diagonal – Doppelwechsel kamen die SSCler wieder ins Spiel, doch die TSG aus Rohrbach behielt die Nerven, während die Karlsruher den Satz durch dumme Fehler herschenkten.

Was sich in Satz 2 andeutete kam in Satz 3 endlich zum Vorschein. Wie schon in den beiden Spielen zuvor ging im dritten Satz ein Ruck durch die Mannschaft, die jetzt wie befreit aufspielte. Beim 21:16 war der Satz fast gewonnen, doch die SSCler zeigten Nerven und Rohrbach spielte seine ganze Erfahrung aus und drehte den Satz.

Die sichtlich enttäuschte Mannschaft um Trainer Zenon Matras muss nun in der kommenden Trainingswoche die richtigen Ansätze finden um sich vor auf das Auswärtsspiel gegen MADS Ostalb (5.10. 19:30) vorzubereiten.

Erneut kein Sieg für die H2 in der Regionalliga
23.09.2019, 21:33 Uhr von Philipp

Die zweite Herrenmannschaft des SSC war am letzten Samstag zu Gast bei der TG Bad Waldsee. Nach erneutem 0:2 Rückstand in Sätzen verlor das Team am Ende 1:3. Vor zahlreichem Publikum begann das Spiel nicht schlecht und beide Mannschaften waren auf Augenhöhe. In der zweiten Hälfte des ersten Satzes gelang dem SSC nicht mehr viel und Bad Waldsee erspielte sich schnell eine hohe Führung. Folgerichtig verlor man den ersten Satz mit 16:25.

Im zweiten Satz erhoffte man sich eine deutliche Leistungssteigerung aber schon am Anfang des Satzes entwickelte Bad Waldsee eine Führung von mehreren Punkten. Der SSC schaffte es nicht, seine Leistung abzurufen und somit konnte der Rückstand nicht mehr aufgeholt werden. Den zweiten Satz verlor man mit 22:25.

Wie im ersten Saisonspiel verlor man die ersten zwei Sätze und der Ärger war zu spüren. Die erhoffte Leistungssteigerung erfolgte dann in Satz 3, denn der SSC schaffte es durch ein paar taktische Änderungen mit der TG Bad Waldsee mitzuhalten. In einem sehr knappen Satz und einigen Satz- und Matchbällen gelang es dem SSC diesen Satz mit 30:28 für sich zu entscheiden.

Mit höchster Motivation startete man nun in den 4ten Satz,der wie der vorherige Satz hart umkämpft war. Nach ein paar kritischen Entscheidungen des Schiris schaffte es Bad Waldsee mitzuhalten. Beim Spielstand von 12:12 verletzte sich ein SSC Spieler schwerer bei einer unglücklichen Netzaktion, nach minutenlanger Verletzungspause ging das Spiel weiter. Man merkte dem SSC an, dass diese Verletzung in den Köpfen schwebte und es lief nicht mehr gut beim SSC. Am Ende entschied Bad Waldsee diesen Satz mit 25:22 für sich und gewann somit das Spiel mit 3:1.

Das nächste Spiel findet nächsten Samstag in Karlsruhe, 16:00 Uhr, gegen die TSG HD-Rohrbach statt und der SSC erhofft sich in diesem Spiel die ersten drei Punkte.

Knappe Auftaktniederlage gegen Sindelfingen (2:3)
15.09.2019, 17:35 Uhr von Frank

Im ersten Spiel in der Regionalliga Süd hatte die zweite Herrenmannschaft vom SSC den VfL Sindelfingen zu Gast. Das Team von Trainer Zenon Matras konnte auf einen vollen Spielerkader bauen. Nach einem 2:0 Satzrückstand konnten sich die Karlsruher zurückkämpfen und einen Tie-Break erzwingen. In diesem hatten sie gegenüber den Sindelfingern das Nachsehen und müssen sich mit einem Punkt begnügen.

Für einige der SSC-Jungs war es das erste Regionalligaspiel überhaupt. So war zu Beginn eine leichte Nervosität zu spüren. Obwohl mit guter Annahme in das Spiel gestartet, konnten die Bälle am Netz von den Angreifern nicht verwandelt werden. Anschließend zerpflückte eine Aufschlagserie der Sindelfinger – in Person von Sven Metzger – den Karlsruher Annahmeriegel. So lag die Heimmannschaft schnell 12:6 hinten. Eine eigene kleine Aufschlagserie auf Karlsruher Seite konnte die SSCler wieder auf zwei Punkte ran bringen (11:13). Jedoch erneute Annahmeprobleme und Abstimmungsprobleme im Angriffsspiel sorgten für einen schnellen Satzverlust im ersten Satz (16:25).

Zu Beginn des zweiten Satz konnte die junge Karlsruher Truppe eine kleine Führung bis zum 8:7 halten. Doch waren es erneut Schwächephasen in der Annahme sowie fehlende Durchschlagskraft im Angriff. Einzig die Karlsruher „Wuschmaschine“ alias Christian Wuschek konnte die Sindelfinger Block-Abwehr immer wieder bezwingen. Auf Karlsruher Seite lief ansonsten gar nichts zusammen, was Trainer Matras dazu verleitete die Personalien auf der Außen-Annahme Position auszutauschen. Flo Drescher wechselte von der Mitte (im ersten Satz) auf Außen und Justus Fabisiak kam wieder aufs Feld. Der zweite Satzverlust konnte dennoch nicht mehr abgewendet werden. Jedoch zeigte man ab dem dritten Satz ein anderes Gesicht. So schnell wollten sich die SSCler nicht von Metzger & Co. abspeisen lassen. Mehr Stabilität in allen Elementen baute sich auf Karlsruher Seite auf. Höherer Aufschlagdruck und mehr Zugriff im Block sorgten für die Wendung. Coach Matras zog beim Stand von 18:18 ein Ass aus dem Ärmel und wechselte Diagonalangreifer Erik Oberschulte zum Aufschlag ein. Dieser sorgte mit mehreren Servicewinnern für die Vorentscheidung im dritten Satz zugunsten der Karlsruher (25:20).

Mit breiter Brust startete der SSC in den vierten Satz. Mit guten Aufschlägen wurden die Sindelfinger unter Druck gesetzt. So konnte die Karlsruher Wand immer wieder am Netz zuschlagen. Die SSC-Jungs bekamen mehr und mehr Selbstvertrauen im Angriff. Die Wuschmaschine lief heiß. So ging der vierte Satz hochverdient an die Heimmanschaft mit 25 zu 18. Die Entscheidung musste also im Tie-Break her. Dem SSC gelang ein guter Start in den Entscheidungssatz. Marius Strotjohann katapultierte seine Mannschaft mit seinen Aufschlägen zum 6:2 Vorsprung. Doch dann kam dieser Metzger an den Aufschlag… Die Geschosse im Service konnten zwar von der Karlsruher Annahme entschärft werden. Jedoch vergab man etliche Chancen im Angriff. So dass sich zunächst komfortable Führung in einem Rückstand (6:7) endete. Von nun an gestaltete sich ein Kopf-an-Kopf Rennen. Beide Mannschaften punkteten bis 12:12 abwechslungsweise. Nun erkämpften sich die Sindelfinger zwei Matchbälle. Beide konnten abgewehrt werden. Es entwickelte sich in dieser hochemotionalen Phase zu einem hochspannenden Match. Letztlich bewahrte die erfahrenere Truppe aus Sindelfingen die Nerven und konnte das Spiel für sich entscheiden (14:16).

Immerhin konnte der SSC Karlsruhe die Zweite einen Punkt im OHG behalten. Das Team von Trainer Matras blickt dennoch optimistisch auf das nächste Spiel kommenden Samstag beim Vorjahresvierten in Bad Waldsee. Diesen Sonntag findet ebenso der Pokalspieltag statt, bei dem die Karlsruher weiter an ihrer Abstimmung arbeiten können.

Für den SSC spielte: Dalim Wahlby (L), Daniel Brose (L), Marius Strotjohann (MB), Justus Fabisiak (AA), Frank Kögel (AA), Simon Angele (MB), Erik Oberschulte (D), Dominik Rudolf (Z), Philipp Oster (Z), Christian Wuschek (D), Florian Drescher (MB, AA), Niels-Janos Simmet (AA)

3 zu 0!
22.02.2019, 18:18 Uhr von Wuschi

Verloren. Doch das Ergebnis sieht deutlicher aus, als es zunächst war. Der erste Satz war ein Kopf an Kopf Rennen zwischen der SG und dem SSC. Ein Schelm, wer Böses über die Schiedsrichterentscheidungen gegen Ende des Satzes denkt. Im zweiten Durchgang geht Ostalb durch starke Aufschläge in Führung. Bis zur Mitte des Satzes ist der Stand jedoch wieder ausgeglichen. Ab dem Stand von 20:20 gelingt den Karlsruhern jedoch kein Sideout mehr. Obwohl Simon Angele als Joker auf der Außenposition eingewechselt wurde, konnte der SSC im dritten Satz nicht mehr mithalten. Der Sieg ging verdient an die Gastgeber.

SSC lässt Punkte in Freiburg liegen
29.01.2019, 22:48 Uhr von Johannes Mahl

Am Samstag, den 26.01.2019 bestritt der SSC Karlsruhe 2 in Freiburg den 13. Spieltag der Saison 2018/19. Durch die erfolgreichen letzten Spieltage waren die Spieler trotz einer Unterbelegung auf der Außenangriffsposition sehr motiviert. Um 16 Uhr begann das Spiel gegen den FT 1844 Freiburg 2 in der Burdahalle.

Den ersten Satz konnte der SSC durch eine stabile Annahme und dominante Angriffe, vor allem auf der Diagonalposition, problemlos mit 22:25 für sich entscheiden. Diese Dominanz ließ im zweiten Satz jedoch nach. Trotz einiger Wechsel des Trainers des Sport- und Schwimmclubs, Zenon Matras, mussten sich die Jungs aus Karlsruhe leider mit 25:19 geschlagen geben. Der dritte Satz begann ähnlich wie der Vorige. Einige Probleme in der Annahme und die daraus resultierende Probleme im Angriff, ließen die blockstarken Freiburger in Führung gehen. Um einen erneuten Satzverlust zu vermeiden nahm Zenon Matras nach der Hälfte des Satzes wieder ein paar Wechsel vor. Der Ehrgeiz kam und packte die Jungs vom SSC! Durch einen überragenden Job, den die Spieler auf der Mittelposition ablieferten, konnte der Satz zu Gunsten des SSC gedreht und mit 23:25 für ihn entschieden werden. Der vierte Satz begann wieder mit einer instabilen Annahme und vielen Eigenfehlern auf der Seite des SSC. Diese konnten auch durch mehrere Wechsel nicht minimiert werden und somit ging der Satz mit 25:16 an die Jungs aus Freiburg. Den Tiebreak konnten die Freiburger mit 15:11 durch ein konstantes und ruhiges Spiel für sich entscheiden. Die rund 40 Zuschauer der FT´s jubelten den Freiburger Jungs zum Sieg zu. Aber die SSCler gingen auch mit der Niederlage positiv aus dem Spiel, da sie trotz der mageren Besetzung einen wichtigen Punkt erkämpfen konnten.

Zudem freuen sie sich auf das nächste Heimspiel am 02.02.2019 gegen den MTV Ludwigsburg im Otto-Hahn-Gymnasium und hoffen auf zahlreiche Unterstützung von ihren Fans.

SSC 2 holt wichtige Punkte im Abstiegskampf
22.01.2019, 11:29 Uhr von Marius

Nach den beiden knappen 3:2 Siegen in den letzten Wochen, wollte die zweite Herrenmannschaft des SSC Karlsruhe diesmal gleich drei wichtige Punkte im Abstiegskampf holen. Dazu musste ein deutlicher Sieg gegen den VfL Sindelfingen her. Obwohl der Verein bis 1983 in der ersten Volleyballbundesliga spielte und mit Leistungsträger Sven Metzger tatsächlich ein Ex-Profi auf dem Feld stand, starteten die Karlsruher frisch und siegesgewiss in die Partie.

Im ersten Satz zeigte sich der SSC stabil in allen Bereichen. Starke Aufschläge setzten die Gäste immer wieder unter Druck. Hervorzuheben ist hier Zuspieler Achim Groner, der im ersten Satz 7 Punkten aus eigenem Aufschlag verbuchen konnte. Die Annahme um Libero Johannes Mahl arbeitete fast fehlerfrei und so gelangen den Sindelfingen in der selben Zeit nur drei Breaks. Auch eine Auszeit bei 9 zu 13 aus Sicht der Gäste änderte nichts an der Überlegenheit der Karlsruher. Immer wieder fanden die Präzisen Angriffe von Neuverpflichtung Andrej German und wu(s)chtige Schläge von Diagonalspieler Christian Wuschek das gegnerische Feld. Der verdiente Satzgewinn mit 25 zu 19 Punkten für die Karlsruher war die logische Konsequenz. Der zweite Satz startete ähnlich wie der Erste. Wieder war es eine Aufschlagserie des Kalrsruher Zuspielers, der die Gäste aus dem Schwabenland schon beim Stand von 2 zu 7 zu einer ersten Auszeit zwang. Beim Spielstand von 10 zu 7 erwischte jedoch das Pech die Gastgeber. Beachlegende Frank Kögel, der bis dahin ein souveränes Spiel ablieferte, verletze sich am kleinen Finger und musste das Spiel für sich als beendet erklären. Zum Glück konnte Trener Zenon Matras auf einen 12er Kader zurückgreifen. Marius Strotjohann wurde auf der Mitte für Laurin Derr ausgewechselt und beim Stand von 20 zu 16 entschied er sich für den taktischen Doppelwechsel. Auch der eingewechselte Zuspieler Dominik Rudolph ließ sich keine Nervosität anmerken und spielte die Jungs aus der Fächerstadt zum Satzgewinn mit 25 zu 19 Punkten. Der dritte Satz sollte nun aus Karlsruher Sicht den klaren Sieg perfekt machen. Doch die ca 40 Zuschauer mussten das Gegenteil erleben. Immer wieder schlichen sich Fehler in das Spiel der Gastgeber. Die Gäste konnten diese Unkonzentriertheiten für sich Nutzen und immer wieder den vorher stark agierenden Block um Mittelblocker Simon Angele unter Druck setzen. Der eigene Spielaufbau kam ins Wanken und auch Nachwuchstalent Florian Drescher konnte seine Höhe nicht mehr voll nutzen. So sah sich Karlsruhe gezwungen bei 2 zu 7 und 8 zu 14 Auszeiten zu nehmen, doch auch diese konnten keinen Wandel mehr bringen. Trotz einer starken Aufschlagserie von Philipp Scholz mussten sich die Karlsruher am Ende dieses Satzes geschlagen geben. Davon schienen sich die Gastgeber nicht sonderlich beeindrucken zu lassen und fanden im vierten Satz wieder zurück zu ihrem Spiel. Doch auch die Sindelfinger hatten nach dem Satzerfolg Blut geleckt und es folgte ein umkämpftes Volleyballspiel, bei dem sich über weite Phasen niemand absetzen konnte. Beim Spielstand von 20 zu 20 schaffte es der SSC mit viel Siegeswillen und Kampfbereitschaft den packenden Satz zu drehen. Lautstark von Ersatzbank und Tribüne gefeiert, war es zuletzt Andrej German, der den Endstand von 25:22 und damit den 3:1 Satzgewinn klarmachte. Am nächsten Samstag geht es für die SSCler nach Freiburg zum Tabellenletzten. Man hofft auch dort wichtige Punkte mitnehmen zu können.

Es spielten: Wuschi, Scholzi, Achim, Rudy, Minimahl, Stroti, Laurin, Angie, German, Flo, Marcel, Franky

Der nächste 5-Satz Krimi
16.01.2019, 09:16 Uhr von Johannes Mahl

Am 12.01.2019 traf sich die zweite Garde des SSC Karlsruhe zum ersten Heimspiel im neuen Jahr zusammen. Nach einer guten Trainingswoche wollte man dem derzeit Tabellenzweiten USC Freiburg Punkte nehmen, die man gut für den Abstiegskampf brauchen kann.

Die Mannschaft um Kapitän Marcel Lonsdorfer kam sehr schwer ins Spiel. Eine unsichere Annahme machte den Spielaufbau sehr schwer, sodass auch im Angriff wenig Durchschlagskraft erlangt werden konnte. Freiburg konnte ihr schnelles Spiel aufziehen, womit der SSC im ersten Satz überhaupt nicht zurechtkam. Schließlich akzeptierte man den ersten Satzverlust, welcher mit 25:14 nach Freiburg ging. Im zweiten Satz jedoch klappte im Spiel des SSC deutlich mehr: die Annahme stand, ein guter, schneller Spielaufbau brachte auch die Angreifer der Karlsruher immer wieder in gute Positionen. Gerade der neu ins Team gerückte Außenangreifer Andrej German konnte hierbei immer wieder seine Klasse aufblitzen lassen. Der SSC behielt bis zum Schluss die Konzentration oben und konnte schließlich den zweiten Satz mit 25:22 für sich entscheiden. Im dritten Satz ergab sich das gleiche Bild wie im ersten Satz. Unkonzentriertheiten und mangelnder Kampf gaben dem USC wieder einen klaren Satzgewinn (14:25). Eine motivierende Ansprache des SSC Coachs Zenon Matras brachte die zweite Garde wieder zurück ins Spiel. Eine gute Annahme und vor allem eine gute Abwehr gaben den Zuschauern einen wahren Schlagabtausch, welcher der SSC in einem ganz engem Spiel mit 25:23 für sich entscheiden konnte. Im nun entscheidenden Tie Break verlangten sich beide Teams alles ab. Lange Ballwechsel mit guten Abwehr und Blockaktionen brachten den SSC zum Stand von 14:13. Ein glücklicher Satzball mit einer relativ klaren Fehlentscheidung seitens der Schiedsrichter bescherte dem SSC Karlsruhe den zweiten Sieg in Folge und somit zwei weitere Punkte.

Am nächsten Samstag geht es zur Crunch Time um 20 Uhr im Otto Hahn Gymnasium gegen Sindelfingen. Beim SSC ist das Selbstvertrauen zurück und man ist sich optimistisch, dass man auch dem vermeintlichen Favoriten Punkte entführen kann.

Spannender Jahresabschluss in Stuttgart
20.12.2018, 18:00 Uhr von Achim

Das letzte Spiel des Jahres und gleichzeitig erste Spiel der Rückrunde hätte nicht spannender sein können. Die zweite Herrenmannschaft des SSC setze sich im Tiebreak gegen die Allianz Stuttgart durch.

Doch der Reihe nach. Ein starker Start im ersten Satz und ungewohnt konsequente Aufschläge überforderte die Allianz von Beginn des Satzes und so konnte sich der SSC 2 gut absetzen. Diese Führung wurde gekonnt durch den Satz beibehalten und so wurde der erste Durchgang klar für den SSC entschieden. Leider verloren die Jungs im zweiten Satz den Faden und wirkten verkrampft. Das konnte auch kein Zuspielerwechsel mehr ändern und man musste den zweiten Satz leider abgeben. Im dritten Satz rappelten sich die Männer der SSC 2 aber wieder auf und konnten in einem sehr deutlichen dritten Satz die Dominanz des ersten Satzes wiederholen. Der dritte Satz ging somit deutlich an den SSC. Doch noch gaben sich die Jungs der Allianz nicht geschlagen und kämpften sich im 4ten Satz zurück. Ein offener Schlagabtausch zeichnete diesen Satz aus und die Stuttgarter hatten am Ende die Nase vorn.

Ein Tiebreak musste also her. Wie im Satz 1 und 3 legten die SSCler vor allem im Aufschlag los und konnten sich nach dem Seitenwechsel deutlich absetzen. So gewann man den letzten Satz und konnte sich 2 wichtige Punkte im Abstiegskampf sichern, welche auf Grund des Sieges der BEG noch wichtiger waren als angenommen.

Es spielten: Marcel, Florian, Wuschi, Scholzi, Robin, Felix, Johannes, Daniel, Stroti, laurin, Frank, Achim.

Rohrbach zu stark für den SSC
03.12.2018, 21:51 Uhr von Johannes Mahl

Zum Abschluss der Hinrunde stand für die zweite Mannschaft des SSC Karlsruhe das Auswärtsspiel gegen die TSG HD-Rohrbach an. Ohne den noch verletzten Simon Angele und verhinderten Achim Groner reiste das Team mit elf motivierten Spielern an. Leider gingen die ersten Punkte wie so oft an den Gegner und das Team sah sich einem frühen Rückstand gegenüber. Stück für Stück fanden die Mannen unter Zenon Matras besser ins Spiel und es entwickelte sich ein ausgeglichener Schlagabtausch mit guten Aktionen auf beiden Seiten. Jedoch stellte sich die Hypothek des verpassten Satzanfangs als zu hoch heraus und der erste Durchgang ging denkbar knapp mit 25:23 an die TSG. Mit einem Wechsel auf der Diagonalposition, Philipp Scholz nun von Beginn an im Spiel, ging das Team in den zweiten Satz. Der fast schon obligatorische anfängliche Rückstand konnte zur Mitte des Satzes in eine 4-Punkte Führung umgewandelt werden. In dieser besten Phase gelang es, mit starken Aufschlägen und dem eigenen Angriffsspiel den Gegner unter Druck zu setzen. Doch das Team schaffte es nicht diesen Vorsprung ins Ziel zu bringen. Nach einigen Ungenauigkeiten im Spielaufbau des SSC glich die TSG wieder aus und zog schließlich vorbei. So musste auch der zweite Satz mit 25:22 abgegeben werden. Auch im dritten Satz setzte sich die Mannschaft aus Rohrbach früh ab und diesmal ließen sie sich diesen Vorsprung auch nicht mehr nehmen. Trotz taktischer Wechsel auf Zuspiel und Diagonalposition und guten Blockaktionen des eingewechselten Dominik Rudolf konnte der Rückstand nicht mehr aufgeholt werden und der dritte Satz ging mit 25: 18 an die TSG HD-Rohrbach. Der SSC 2 zeigte mal wieder gute Ansätze, konnte sich aber nicht belohnen, gute aber auch schwache Phasen prägen das eigene Spiel. Über zwei Wochen Training kann die Mannschaft nun daran arbeiten mehr Konstanz zu zeigen, um bald wieder Punkte einfahren zu können. Nach einen spielfreien Wochenende beginnt für die Volleyballer des SSC 2 schon am 16.12 die Rückrunde mit dem Auswärtsspiel gegen TSV G.A. Stuttgart 2.

Es spielten: Marcel, Stroti, Franky, Florian, Felix, Scholzi, Minimahl, Laurin, Bizeps, Rudi und Wuschi.

Waldsee an diesem Tag einfach zu stark für den SSC 2
26.11.2018, 21:55 Uhr von Robin

In einem hochklassigen Spiel gegen die TG Bad Waldsee gab es dieses Wochenende leider nichts Zählbares zu holen. Die zweite Garde verlor vor heimischem Publikum 0:3 (20:25, 23:25, 21:25) gegen den aktuell Tabellendritten. Nach einem spielfreien Wochenende und einem Sieg im Rücken war das Team von Trainer Zenon Matras heiß, die nächsten Punkte einzufahren. Mit der TG Bad Waldsee war ein erwartet starker Gegner im OHG zu Gast. Am Montag im Training verletzte sich Simon Angele am Sprunggelenk. Er steht uns somit auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung. Außerdem waren Marcel und Achim aus privaten Gründen verhindert. Dafür rückte Daniel Brose zum ersten Mal in den Kader. Die Begegnung startete direkt sehr intensiv mit vielen umkämpften Ballwechseln. Der SSC 2 musste sich früh auf den hohen Aufschlagdruck der Waldseer einstellen. Nach der ausgeglichenen Anfangsphase konnten sich die Gäste mit einer kleinen Aufschlagserie zum 10:14 absetzten. Zu unstabil im Side-out und mit zu wenig Aufschlagdruck, um die nötigen Break-Punkte zu erzielen, mussten wir den ersten Satz mit 20:25 abgeben. Im zweiten Satz ein ähnliches Spiel. Der Gegner schlägt gut auf. Der Annahmeriegel wackelt und die Zuspieler müssen mit durchwachsenen Annahmen klar kommen. Jedoch auch aus guten Annahmen oder Abwehrbällen punktete die Heimmannschaft nicht konsequent genug. Dagegen auf anderer Seite konnte der Zuspieler mit guten Annahmen immer wieder erfolgreich den Block verladen, sodass die Waldseer wieder etwas davon ziehen konnten. Die SSC-Jungs kämpften in der Abwehr und konnten sich wieder heran arbeiten, ehe ein ärgerlicher Fehlaufschlag beim Stand von 21:22 den Gästen die Vorentscheidung brachte. So waren es zum Schluss ein, zwei Breaks, die man im Laufe des Satzes hergegeben hatte, zu viel um den Satz noch zu drehen (23:25). Im dritten Durchgang wollte man nochmal alles in die Waagschale werfen ganz nach dem Motto „fight to the end“. Immer wieder konnte man verloren geglaubte Punkte in der Abwehr in eigene Zähler ummünzen. Trotz dessen ließen sich die Waldseer nicht beunruhigen, fanden zu oft die Löcher im Block und konnten sich mit 11:16 absetzen. Auf der eigenen Seite agierte man zu unsicher, nutzte die Punktchancen nicht und ließ sich vom gegnerischen Zuspieler und den Außenangreifern regelrecht verarschen. Trainer Zenon Matras versuchte Mitte des Satzes nochmal alles und wechselte auf allen möglichen Positionen – ja sogar auf der Libero Position. Daniel übernahm den Job von Johannes und half dem Team die Annahme zu stabilisieren. Der zu große Rückstand konnte trotzdem nicht mehr aufgeholt werden. An diesem Tag einfach zu stark die Oberschwaben für junge Truppe aus Karlsruhe zogen bis zum Ende ihr Spiel auf und gewannen letztendlich verdient mit 3:0. Nun steht der SSC 2 immer noch auf Platz 8 in der Tabelle der Regionalliga, jedoch punktgleich mit der BEG United. Nicht nur deshalb sollte man kommende Woche unbedingt wieder Punkte holen. Im Karlsruher Lager rechnet man sich gegen die Rohrbacher, die gegen BEG United Punkte liegen ließen, Außenseiterchancen aus. Es spielten: Felix, Rudi, Laurin, Stroti, Wuschi, Scholzi, Bizeps, Flo, Frank, Daniel, Johannes