Finale, oh oh, Finaaaale oooohoho...
09.12.2018, 14:57 Uhr von Flo

...heißt es nun schon zum 3. Mal in Folge für die Herren 4 des SSC Karlsruhe. Nach Finalniederlagen in 2017 gegen TV Flehingen und 2018 gegen TSG HD-Rohrbach soll nun im dritten Anlauf gegen TSV HD-Handschuhsheim der Bock umgestoßen werden.

Etwas überraschend spielte man das Halbfinale gegen VC Walldorf, die sich zuvor in einem äußert spannenden Spiel gegen Dauerrivale TV Flehingen durchsetzten. Angereist mit einem verletzungs- und anderweitig dezimierten Kader erspielten sich Alex, Damian, David, Flo, Konsti, Marian, Mike, Tom unter Leitung von Chris und Nicki einen souveränen 3:1 Sieg.

Im ersten Satz startete man wach und baute sich zur Mitte des Satzes einen komfortablen Vorsprung von 19:11 auf. Den 8-Punkte-Vorsprung brachte man stabil über die Ziellinie zum 25:17.

Im zweiten Satz zeigten sich zuletzt ungewohnte Schwächen. Nach verpasstem Start und wackelnder Annahme wurde bereits bei 2:6 die erste Auszeit gezogen. Um einen weiteren Impuls zu setzen kam beim Stand von 2:8 Mike für Alex. Allerdings schaffte man erst nach einer weiteren Auszeit (2:10) die zu späte Trendwende. Von da an konnte man zwar wieder mithalten aber nicht aufholen und verlor den Satz deutlich mit 13:25.

In den folgenden beiden Sätzen (25:21 und 25:18) fand man wieder zur gewohnten Stärke zurück und hatte sich insbesondere im Block nun sehr gut gegen die starken Außenangreifer vom VC Walldorf eingestellt, was einige direkte Blockpunkte zur Folge hatte. Im letzten Satz hatte man zwar zur Mitte des Satzes einige Probleme da sich der Block ebenso gut darauf eingestellt hatte, dass wir unter anderem wegen unpräziser Annahmen den gegnerischen Mittelblock nur schwer binden konnten. Glücklicherweise erwischte Konsti, Captain und Diago, einen Sahnetag und versenkte die Bälle aus allen erdenklichen Lagen im gegnerischen Feld. So gelang im Endergebnis letztlich ein relativ ungefährdeter 3:1-Sieg.

Markiert euch schon mal fett den 23. Februar in euren Kalendern. Wir werden unser Bestes geben um wieder ein Mal ein furioses Finale-Daheim auszutragen und - dann im dritten Anlauf - den Bezirkspokal nach Hause zu holen.

Heimspieltag über volle 10 Sätze
04.12.2018, 16:49 Uhr von Mike

Am Sonntag trat H4 zuhause gegen den TSG Blankenloch 3 und VSG Ettlingen/Rüppurr 2 an. Dabei waren Tom, Luka, Damian, Flo, Konsti, Alex, Mike, Christoph, Chris, Jörg, David und Trainer Tim Kreuzer.

Das erste Spiel gegen Blankenloch wurde hochmotiviert begonnen, jedoch schien die Mannschaft unter den wachsamen Augen des neuen Trainers Tim Kreuzer sehr nervös und häufte im ersten Satz Eigenfehler an und verlor den ersten Satz dementsprechend knapp mit 21:25. Nach einer Ansprache in der Satzpause, konnte sich die Mannschaft im zweiten Satz auf ihr eigenes Spiel besinnen, starke Angriffe aus sauberen Bällen spielen und sichere Bälle nach unsauberem Aufbau rüberbringen, wodurch der Satz souverän 25:15 gewonnen wurde. Die Sätze 3 und 4 waren Mischungen der ersten beiden, mit guten Phasen, die an die Leistung des zweiten Satzes anschließen konnten, die sich mit hektischen, unsauberen Phasen voller unnötiger Eigenfehler abwechselten. Im 3. Satz reichte es noch für einen knappen 25:22 Sieg, auch weil es den Gästen aus Blankenloch trotz zweifacher Nachfrage nicht gelang, die richtige Aufstellung zu finden und sie dem SSC in der Endphase des Spiels so einen Punkt schenkten. Der 4. und 5. Satz gingen mit 21:25 und 5:15 verloren. In der Rückschau wurde analysiert, dass die Mannschaft eventuell noch nicht an häufige Wechsel gewöhnt war und zumindest ein Teil der Unruhe auf dem Feld darauf zurückzuführen war.

Im zweiten Spiel gegen Ettlingen/Rüppurr wurde ausgeruht und mit den Lehren aus dem ersten Spiel sehr stark begonnen. Die ersten zwei Sätze konnten mit 25:23 und 25:18 gewonnen werden. Der dritte Satz war bis zum Ende stark umkämpft, aber ging trotz weiterhin starker Leistung leider mit 27:29 verloren. Auch im 4. Satz konnte die Mannschaft sich nicht durchsetzen und verlor mit 20:25. Im entscheidenden Satz des Spiels und insgesamt 10. Satz des Spieltages unterlag die Mannschaft endgültig mit 12:15. Abschließend lässt sich sagen, dass man mit 2 von möglichen 6 Punkten nach 10 Sätzen nicht wirklich zufrieden sein kann und sich gegen den vermeintlich schwächeren Gegner Blankenloch mehr Eigenfehler und Unsicherheiten gezeigt haben als erwartet, aber anderseits gegen einen starken Gegner gute Spielanlagen gezeigt wurden und phasenweise gutes Volleyball zu beobachten war. Außerdem muss hervorgehoben werden, dass die Stimmung im Team auch nach einem weniger erfolgreichen Spieltag hervorragend ist.

Souveränes 3:0 gegen Öschelbronn
26.11.2018, 13:41 Uhr von Marian

Am Samstag ging es für die Herren 4 zum Spieltag nach Öschelbronn. 9 Mann traten die Reise an. Dabei waren Tom, Luka, Damian, Sebi, Flo, Kurt, Marian, Konsti, Alex und Trainerin Nici. Nach den zuletzt eingefahrenen Siegen, wollte man an die Leistung anschließen und weitere drei Punkte holen.

Um die Zeit bis zum zweiten Spiel zu überbrücken, wurde der Gegner im Spiel gegen Hagsfeld gründlich analysiert, um top vorbereitet ins Spiel zu starten. Nach einem 3:1 Sieg Öschelbronns begann für uns nun das Aufwärmen.

Beim Einschlagen zeigte sich bereits, dass die Mannschaft top motiviert und in Höchstform ist. Dies wurde auch sofort im ersten Satz gezeigt. Man konnte schnell die Oberhand durch gut platzierte Aufschläge und direkte Blockpunkte gewinnen. So kam es immer wieder zu Aufschlagserien von mehreren Punkten. Auch im Angriff konnte man sich, dank des gut eingesetzten Zuspiels, immer wieder gegen den gegnerischen Block durchsetzen und den Gegner so zunehmend unter Druck setzen. Dies führte zu zunehmenden Annahmeproblemen beim Gegner, wodurch immer mehr Bälle einfach an uns „geschenkt“ werden mussten. Somit konnte der erste Satz mit deutlichen 25:17 gewonnen werden.

Im zweiten Satz versuchten wie sofort, an die Leistung des ersten Satzes anzuknüpfen und den Gegner wieder unter Druck zu setzen. Dies gelang uns bis zum 8:8 leider nur sporadisch. Angriffe konnten nur schlecht platziert werden, was die Annahme für den Gegner zu einfach machte. Ebenfalls kam es punkteweise zu schlechten Annahmen. Eine gut gezielte Auszeit konnte hier Abhilfe verschaffen. So konnte schnell wieder eine Führung aufgebaut werden. Der Block stand wieder wie eine „eins“. Angriffe schlugen im gegnerischen Feld ein und unsere Angaben wurden oftmals von der Hand an die Wand gespielt. So konnte auch dieser Satz mit 25:17 gewonnen werden.

Im dritten Satz wollten wir nun den Sack zu machen und ein perfektes 3:0 einfahren. Jedoch konnten wir uns bis zu einem Stand von 8:8 wieder nicht richtig durchsetzen und ermöglichten dem Gegner, sein Spiel auszubauen und zu punkten. Doch eine weitere Auszeit half gegen dieses Problem und so konnte wieder eine Führung aufgebaut werden. Jedoch brach unser Spiel zum Ende des Satzes noch einmal ein. Jedoch konnte die Führung und damit auch der Sieg durch das letzte Timeout und eine überragende Aufschlagserie von Sebi gerettet werden.

So konnte im Anschluss bei Musik und Bier der verdiente 3:0 Sieg gefeiert werden. Nächste Woche Sonntag geht es im Heimspiel gegen Blankenloch und Ettlingen. Hier hoffen wir an die Leistungen des Spiels anknüpfen zu können oder sie sogar zu übertreffen.

Erster Saisonsieg - H4 nutzen Aufstellungschaos beim TV Bühl
30.10.2018, 23:10 Uhr von Tom

Am Sonntag Morgen zu viel zu früher Stunde reisten Mike, Flo, Chris, Sebi, Jörg, David, Tom und der dieswöchige Spielertrainer Damian zum TV Bühl. Nach zuletzt sehr ernüchternden Ergebnissen sollte diesmal endlich ein Sieg eingefahren werden.

Um die lange Reise nach Bühl ein bisschen zu verkürzen, bot Autofahrer Sebi seinen Mitreisenden mitreißende Rätselhefte sowie dubiose Massagebälle zur Unterhaltung. Ein kurzer Besuch beim Jugend-Handballspiel und eine kleine Offroad-Einlage rundeten das spannende Erlebnis ab und sorgte für gute Laune bei der Ankunft.

Die Zeit, in der VT Hagsfeld gegen Bühl spielte, wurde neben dem Schiedsrichten zur Gegneranalyse genutzt. Schnell wurden die Schwächen im Angriff der Bühler erkannt und das Team in der Ansprache direkt vor dem Spiel dafür sensibilisiert.

Das Spiel begann und TV Bühl hatte schon vor dem Spiel den ersten Fehler gemacht: Ein Spieler war nicht im Spielbericht eingetragen, jedoch in der Startaufstellung eingesetzt. Nachdem das Schiedsgericht den Sachverhalt geklärt hatte, ging es los. Die H4 konnten sich zu Beginn wie gewohnt sehr gut auf den Gegner einstellen und nahmen beim Stand von 1:8 aus ihrer Sicht die erste Auszeit. Danach hinkten sie dem erkämpften Rückstand eine Weile hinterher, bis das Schiedsgericht den nächsten Fehler bemerkte. Der TV Bühl hatte seinen zweiten Libero zwar eingesetzt, jedoch auch ihn auf dem Spielberichtsbogen vergessen. Das Aberkennen von drei Punkten und die Unruhe auf den Zuschauerrängen brachte die noch sehr jungen Spieler aus dem Konzept und die H4 konnten durch druckvolle Angriffe und sehr gute Aufschläge den Satz am Ende mit 25:22 noch für sich entscheiden.

Auch die zwei nächsten Sätze waren sehr eng, konnten jedoch mit 25:22 und 25:23 gewonnen werden. Highlights waren eine perfekte Annahme durch Chris mit dem Fuß, den gebaggerten, aber leider nicht verwandelten Hinterfeldaufsteiger zwischen Damian und Jörg, die wiederholten Bewerbungen von Damian um die Trikotwäsche, sowie MVP Mike, der durch seine sehr guten und variablen Angriffe die Lücken in der gegnerischen Abwehr immer wieder ausnutzen konnte. Auch das Aufschlagniveau sowie die Angriffe über die Mitte waren vorbildlich.

Nach dem Spiel wurde ordentlich (wenn auch leise aufgrund fehlender technischer Unterstützung) gefeiert, schließlich war es der erste Sieg nach einer langen Durststrecke. Und auch der Hunger wurde mit adequat großen Pizzen gestillt, mancher Libero soll sogar eine ganze halbe Pizza gegessen haben!

Nächste Woche geht es wieder nach Bühl. H4 treten gegen die Kadermannschaft des NVV an und hoffen darauf, den nächsten Sieg einfahren zu können.

Lokalderby gegen VSG Durlach-Wettersbach
23.10.2018, 14:08 Uhr von Jörg

Nachdem sich vor zwei Wochen beim Heimspiel der Herren 4 nur ein einsamer Punkt erkämpfen lies, reisten die Herren 4 des SSC auf ihren Drahteseln zum ersten Lokalderby an. Hausieren durften die Herren bei der Spielgemeinschaft bestehend aus den Wettersbachern und Durlachern in Durlach selbst. Die Heimmannschaft hatte das Großfeld für das heutige Spiel zur Verfügung gestellt. Also ging es mit hoher Motivation und fast voll besetztem Kader - nur Alex musste mal kurz der Queen in London die Hand schütteln - in den ersten Satz. Aber wie auch schon in den ersten beiden Spielen zeigte sich gerade bei den Herren nicht das nötige Durchsetzungsvermögen im Angriff und die erste Auszeit musste bei einem Rückstand von 0:4 genommen werden. Zwar fand man im Folgenden wieder ins Spiel, aber den Vorsprung, den die VSG aufgebaut hatte, konnte man nicht wieder gutmachen und so ging der erste Satz mit 21:25 an die heimischen Volleyballer. Zwar hatte man den Satz nicht geholt, aber man konnte ins Spiel finden und mit dieser Handlungsstärke ging es in den zweiten Satz des Spiels. Diese Motivation zahlte sich aus und man baute einen kleinen Vorsprung von drei Punkten auf. Die Durlacher und Wettersbacher kämpften sich nun langsam aber sicher wieder ins Spiel. Dies konnte auch nicht gestoppt werden durch die Auszeit, die man bei einem Stand von 14:14 nahm, und somit wurde auch dieser Satz mit 21:25 an die Spielgemeinschaft gegeben. Zwar gab es auch im dritten Satz erste Startschwierigkeiten, aber die Herren des SSC konnten sich fangen und so gab es nun ein Spiel auf Augenhöhe. Dies sollte sich jedoch ändern als David zum Aufschlag kommt und ein Ball nach dem anderen auf das Punktekonto der Karlsruher geht. Dies resultierte in einer zwischenzeitlichen Führung von 18:11 für die SSCler und man brachte den ersten Satz des Tages mit einem Endstand von 25:21 auf das Konto der Gäste. Im nun darauf Folgenden Satz zeigten die Herren 4 wie auch schon in den ersten beiden Sätzen deutliche Probleme sich durchzusetzten. An dieser Tatsache konnten auch die zwei Auszeiten und drei Wechsel nichts ändern und der letzte Satz des Tages ging mit einem Endstand von 19:25 an die Spielgemeinschaft bestehend aus den Wettersbachern und Durlachern.

Die oben-ohne-T*-Bär Chroniken
19.09.2018, 08:00 Uhr von Chris K.

Tick, Tick, Boom. Der Ball schlägt auf den Boden auf. Wir gucken verwirrt wer da angegriffen hat und stehen einem oben-ohne-T-Bär gegenüber. Wir blinzeln, gucken uns gegenseitig an, schauen auf die andere Feldhälfte, dann auf unsere Feldhälfte. Gucken gerade aus und der oben-ohne-T-Bär ist immer noch da. So oder so ähnlich hat sich dieses Wochenende das erstmalige Auftreten des oben-ohne-T*-Bärs beim Sanwald Open abgespielt.

Aber von Anfang an. Samstagvormittag trafen sich die 4 SSC’ler (Alex, David, Tom und Chris) der Herren 4 bereits um 7.30 Uhr an der Bib zur Abfahrt zum Vorbereitungsturnier in Ludwigsburg. Da urlaubsbedingt quasi der gesamte Kader nicht zur Verfügung stand, wurden zwei ehemalige Spieler der Herren 4 reaktiviert. Christoph, der inzwischen in Stuttgart auf den Ball klopft, und Christian, der sich inzwischen in Frankfurt nur noch auf den eigenen Bauch klopft. In Ludwigsburg angekommen, musste die so „neu“ formierte Mannschaft in ungewohnter Aufstellung auch direkt im ersten Spiel gegen die Rottenburger Jugend antreten. Ein Spiel was man trotz 7:1 Führung im ersten Satz ganz unglücklich verlor... wir haben leider vergessen anzunehmen. Nachdem man sich nach dem Spiel wieder dran erinnert hatte, wie Volleyball eigentlich funktioniert, ging man danach hoch motiviert in die nächsten Spiele. Nach einer weiteren knappen und ärgerlichen Niederlage konnten wir die letzten zwei Spiele Spiele des Tages gewinnen. Irgendwo zwischen den Spielen war dann auch der bereits erwähnte erste Auftritt des oben-ohne-T*-Bärs. Mit seiner Unterstützung wurde dann auch die Annahme endlich besser und die Spiele konnten deutlich gewonnen werden. Nicht unerwähnt darf natürlich der Krampf im Bein von Christian bleiben, den er bereits im ersten Satz des dritten Spiels bekam.

Zum Abendessen ging es dann in die urschwäbische Kneipe „zum Urigen“, wo uns dann zu unserer Überraschung eine Bedienung wie im China-Imbiss erwartete. Der darauf auftretende Zweifel wurde dann aber kurze Zeit später aus dem Weg geräumt, als sie beim Abräumen von zwei Bierflaschen den U.W.E. in Davids Glas schüttete – es war also wirklich ein schwäbisches Restaurant! Nach dem Essen ging es kurz zur Schlafhalle und dann begann mit den Jungs aus Hagsfeld die Vorbereitung auf die Party. Dafür hatte Christian extra ein Fass Krombacher im Koffer aus Frankfurt mitgebracht. Nachdem sich dann nach langem Warten der Schaum in den Gläsern endlich gelegt hatte, mussten wir leider feststellen, dass das Bier warm und gut geschüttelt war. Naja der Wille zählt.

Am nächsten Morgen ereilte uns dann das gleiche Schicksal wie bereits am Samstag und zwar die zweifelhafte Ehre, direkt das erste Spiel bestreiten zu dürfen. Entgegen jeglicher Logik und trotz Übermüdung und eventuellem Restalkohol spielten wir stark auf. Die Annahme wurde noch besser als am Vortag und auch im Angriff konnten wir nicht gestoppt werden. Ob das an uns oder einem total besoffenen Mittelblocker der Gegner lag, konnte nicht abschließend geklärt werden. Auch das zweite Spiel des Tages machte trotz inzwischen schon richtig schwerer Beine mächtig Spaß und konnte aufgrund der besseren Balldifferenz trotz eines 1:1 Ausgangs gewonnen werden.

Abschließend möchten wir nochmal unseren zwei Aushilfen Christian und Christoph danken. Bis nächstes Jahr in Ludwigsburg.

Trainingslager 2018
29.08.2018, 12:58 Uhr von Joshua

Am Freitag, den 17.08.18 versammelten sich 12 wagemütige Athleten auf dem Turmberg in Durlach, um in den folgenden Tagen ihre gottgleichen Astralkörper zu stählen. Die zahlreichen Trainingseinheiten wurden von verschiedenen Spielern übernommen. Dadurch konnten wir ein abwechslungsreiches Training auf hohem Niveau sicherstellen. Videoanalysen und sogar eine extra Theorieeinheit mit digitaler Unterstützung sind nur zwei Beispiele für die technologische Hochwertigkeit der eingesetzten Methoden.

Natürlich wurde abseits des Volleyballfeldes auch fleißig am Mannschaftsgeist gearbeitet. Freizeitaktivitäten wie der Kegelabend oder der Turmbergblick sorgten für gute Stimmung. (Vor allem die am Kegelabend von Jörg ausgeführten Straf-Liegestützen.) H4 blickt auf ein erfolgreiches Trainingslager zurück und ist fit und wohlgenährt (verdammt gutes Essen haben die da oben) für die kommende Saison!

Vizemeister Vizemeister hey hey!
29.03.2018, 12:00 Uhr von Sebastian

Am 17. März 2018 bestritten die SSC Karlsruher Herren 4 ihren letzten (Heim-)Spieltag in der Eichendorfhalle in Karlsruhe. Auf dem Programm standen der AVC St. Leon-Rot und der VSG Durchlach-Wettersbach.

Vor Beginn des Spieltags durften die Herren 4 jedoch erstmal ihre Fähigkeiten als Handwerker zeigen und professionelle Ausbesserungen des Hallenbodens durch Panzertape und eine Reparatur des Netzpfostens vornehmen.

Das erste Spiel war die Konstellation SSC 4 gegen Leon-Rot. Hochmotiviert und mit Ausblick auf die abendlichen Saisonabschlussfeierlichkeiten begann der SSC einen erfolgreichen ersten Satz. Von 4:0 über 16:9 bis hin zum Satzende (25:7) konnte der SSC klar dominieren und selbst durch einfachere sicher gespielte Bälle punkten. Die Konsequenz des ersten Satzes wurde jedoch im Zweiten völlig verworfen und eine anfängliche Führung von 10:7 wurde abgegeben, die Eigenfehlerquote konsequent erhöht und somit der Gegner immer mehr ins Spiel gebracht. Dies führte, trotz wiederholter Mahnungen des Trainers und der Spieler gegenseitig, wieder das eigene Spiel zu spielen, zu einer Satzabgabe an den AVC (21:25). Das es so nicht weitergehen konnte, war klar und mit der Besetzung aus dem ersten Satz wurde in den dritten Satz gestartet: Flo (A), David (M), Tom (S), Alex (A), Sebastian (M), Jörg (D). Jedoch waren die Gegner inzwischen nicht mehr so leicht durch einfach gespielte Bälle zu irritieren und der Satz wurde ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis 22:21, aber letztendlich mit 25:22 für den SSC. Erst im letzten Satz der Partie konnten die Karlsruher ihre Stärken wieder zeigen und so brachten starke Angaben und Angriffe einen 25:12 Sieg ein. Das erste Spiel war somit 3:1 gewonnen. Wenn man ehrlich ist war der eine verlorene Satz kompletter Eigenverdienst und somit war sich die Mannschaft einig es nicht noch einmal so weit kommen zu lassen. Im zweiten und somit letztem Spiel der Saison gegen Durlach Wettersbach sollten solche Fehler nicht erneut passieren. Der erste Satz begann recht ausgeglichen und ging ausgeglichen weiter. Am Ende konnten die Karlsruher mit 27:25 gewinnen. Der zweite Satz war aus Karlsruher Sicht schnell entschieden mit einem 25:13 Sieg. Erneut waren es starke Aufschlagserien bspw. von David die alleine über sechs Punkte erzielten. Auch der letzte Satz konnte deutlich zu 19 gewonnen werden und somit ein satter 3:0 Sieg erzielt werden.

Es war also so gut wie entschieden: Die Herren 4 beenden die Saison mit einem sehr erfolgreichen letzten Heimspieltag als Tabellenzweiter und konnten sich als Vizemeister ordentlich feiern.

Es gilt zur allgemeinen Belustigung noch ein paar Situationen zu erwähnen: Auf Platz 1 ist dabei der Gesichtsblock meinerseits, der mir dazu verhalf diesen Bericht schreiben zu dürfen, das mehr oder minder selbstständige Einwechseln Jörgs, welches bis heute ein ungeklärter Fall bleibt, sowie ein falsch eingeschätzter Ball, der mir direkt vor die Füße viel.

Zum Erfolg des Spieltages halfen Alex, Jörg, Chris, Edu, Flo, David, Torsten, Konstantin, Tom und Sebastian, sowie Chef Arno.

Mission Pokalsieg
07.03.2018, 08:26 Uhr von Konstantin

Am Samstag stand das Pokalfinale auf dem Spielplan. Mit reichlich Erfahrung in Pokalfinalen haben wir den TSG HD-Rohrbach in Bretten besucht, um uns erneut im Pokalfinale zu messen. Mission Pokalsieg, auf gehts!

Nach dem verlorenen Spiel am vorherigen Wochenende ging der SSC viel stärker auf das Feld. Im ersten Satz standen zuerst: Alex (A), Chris (A), Tom (S), Jörg (D), Sebastian (M), Paul (M), Damian (L) auf dem Feld. Es wurden Punkte gesammelt und es wurden Punkte verschenkt und dann ausgerechnet auch noch der komplette 1. Satz an Rohrbach abgegeben. Seitenwechsel, neuer Satz und schon wurde die Annahme um einiges besser und unsere Steller mussten etwas weniger laufen. Alle beteiligten auf der SSC Seite haben ihre stärkeren Seiten gezeigt und sich auch bei Verlusten nicht niederzwingen lassen. Die Nadel des Stimmungmeters stieg immer weiter und die Pausenmusik übernahm der SSC selbstverständlich und lautstark mit weit bekannten, meist textlosen, Knallern. Nach einigen Wechseln ging der SSC im dritten Satz kurz in Führung. Auch nach Führungsverlust haben wir immer wieder gut aufholen und auch sehr lange Ballwechsel gewinnen können. Erstaunlich war, dass Rohrbach trotz großem Durcheinander doch immer wieder den Ball gerade noch regelkonform wieder zurückgeschoben bekommen und so auch den Satz 3 erobert hat. Leider konnten wir bei dieser Aktion unsere Punkte nicht gegen den Pokal einlösen, aber wir bleiben der Aktion treu und sammeln schon mal fleißig für die nächste Runde. Gratulation an Jörg, der noch die silberne MVP Medaille überreicht bekam!

Jetzt ist auf jeden Fall kein Anderer besser fürs Pokalfinale vorbereitet als wir.

Dabei waren: Alex, Chris, Damian, Edu, Flo, Jörg, Konstantin, Luka, Paul, Sebastian, Tom und Torsten Fans und Familie und ein begeisterter Trommler Cousin Coach: Nici

Am 17.02. um 14:00 steht unser letzter Saisonspieltag an, und das auch noch als Heimspiel in der Eichendorffschule. Wir werden da sein und den AVC St. Leon-Rot und VSG Durlach-Wettersbach zeigen wer auf dem 2. Tabellenplatz stehen bleibt. WIR!

Üblich knappe Kiste im Öschelbronner Hexenkesselchen
20.02.2018, 21:15 Uhr von Damian

Am Samstag trafen die Herren 4 zum zweiten Mal in dieser Saison auf den TV Öschelbronn. Wie schon öfter in den vergangenen Jahren sollte sich das Spiel in der recht kleinen Steighalle vor lautem lokalen Publikum als wahrer Krimi erweisen. Schon vor der Anfahrt sah sich Trainer Arno mit einem kleinen Personalproblem konfrontiert. So waren zwar 5 Außen- bzw. Diagonalangreifer im Aufgebot, doch konnte man aufgrund diverser Ausfälle nur einen Mittelblocker aufbieten. Konstantin erbarmte sich auf seine frühere Position zurückzukehren und sollte so dieses Problem beheben.

Zu Beginn des ersten Satzes wurden die ersten beiden Bälle in der Annahme verschlafen. Danach jedoch erwachten die SSCler aus ihrem Mittagsschlaf und drehten auf. Die Annahme stand stabil, das Zuspiel passte und die Angriffe landeten sicher im Feld. Für die Öschelbronner war in diesem Satz nicht besonders viel zu machen, 25:16 für den SSC.

Auch der zweite Satz fing aus Sicht der Karlsruher positiv an: Nach starker Aufschlagserie von Wieder-Mittelblock Konstantin stand es 9:3 für die Jungs aus der Fächerstadt. Wer aber dachte, dass das Spiel nun zum Selbstläufer werden würde, der hatte sich sehr geirrt. Nach umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen, lautstarken Einmischungen aus dem Öschelbronner Publikum und einigen (je nach Standpunkt un)glücklichen Bällen hatten die Öschelbronner ihren Kampfgeist wiederentdeckt und die Karlsruher ihre Effektivität schlagartig verloren. Trotz der Auszeiten von Trainer Arno stand es bald 13:13. Damit nicht genug konnten die Gastgeber die Führung erlangen und verteidigten diese bis zum Endstand von 21:25 aus Karlsruher Sicht.

In Durchgang Nummer drei wendete sich das Blatt auch noch nicht. Die Gastgeber sicherten sich von Anfang an die Führung. Zwar waren es nie mehr als zwei oder drei Punkte aber selbst diese reichten um Satz Nummer drei in Öschelbronn zu behalten.

In Satz vier besannen sich die die Karlsruher Jungs endlich wieder auf ihre Stärken und konnten nach knapper Anfangsphase (8:7) eine 12:9 Führung erspielen, welche bis zum Satzende sogar zum 25:18 ausgebaut werden konnte.

Nun ging es in den entscheidenden Tie-Break, in welchem die Karlsruher noch ein Hühnchen für die 3:2 Niederlage in der Vorrunde zu rupfen hatten. Nun voll motiviert die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen, warfen sich die SSCler voll ins Zeug und nun hatten die Gastgeber nichts mehr entgegen zu setzen. Zumal sie sich mit einer roten Karte beim Spielstand von 9:3 selber ein Bein stellten. Die Führung konnte bis zum 15:6 „gerettet“ werden und somit nahmen die SSCler nun 2 Punkte mit in die Fächerstadt.

Wir sind im … „FINALE OHHH“
04.02.2018, 12:44 Uhr von Sebastian

Am 3. Februar 2018 trafen die Herren 4 des SSC Karlsruhe zusammen, um in der Eichendorffhalle um den begehrten Platz im Bezirkspokalfinale zu kämpfen. Das Treffen war auf 12:30 Uhr angesetzt – wehe dem, der gutmütigerweise die Bahn vorher nahm, um auf jeden Fall pünktlich zu kommen… Für die H4 spielten: Alex, Tom, Chris, Konstantin, Damian, David, Tomas, Paul und Sebastian. Organisieren musste sich der SSC an diesem Turniertag ohne Trainer. Davon sollte man sich jedoch nicht ablenken lassen und so war jeder hochmotiviert mit bestem Einsatz ums weiterkommen zu kämpfen. Die Gegner waren die VSG Ettlingen/Rüppurr, sowie die VSG Ubstadt/Forst. An diesem Pokalspieltag spielte jeder gegen jeden auf lediglich 2 Gewinnsätze pro Spiel.

Die erste Partie war der SSC Karlsruhe gegen die VSG Ettlingen/Rüppurr. Mannschaftskapitän Alex heizte die Herren 4 vor dem Spiel nochmal an und so ging es motiviert in den ersten Satz. Hier konnten die Karlsruher eine Führung von 18:12 erarbeiten. Die Annahmen waren sauber und so konnte auch im Angriff gut gepunktet werden. Beendet wurde der erste Satz mit einer super Stimmung und einem verdienten 25:13. Man war nun motiviert, das Spiel im nächsten Satz zu entscheiden, jedoch gab es sowohl in der Annahme als auch im Angriff Probleme und vermehrt Chaos, so dass die VSG in Führung ging auf 13:12. Steller Tom fasste die Situation kurz zusammen: „DAS IST DOCH SCHEIẞE!“. Eine Auszeit von Aushilfscoach Nicole und der Appell an alle, wieder zu richtigem Volleyballspielen zurückzufinden - wieder Ordnung zu schaffen - half. Mit neuer Energie wurde der zweite Satz gedreht und erfolgreich mit 25:23 beendet.

Zum zweiten Spiel durfte der SSC als unparteiisches Schiedsgericht, sowie als Zuschauer bei der Partie VSG gegen VSG - Ettlingen gegen die Ufos werden. Hier zeigten die Ufos im ersten Satz Dominanz und gewannen 25:23, verloren jedoch jegliche Konzentration im zweiten Satz und mussten diesen 14:25 an die konsequenter spielenden Ettlinger/Rüppurrer abgegeben. Der letzte Satz war wieder deutlich ausgeglichener. Die Ufos konnten diesen jedoch, unter anderem aufgrund mehrerer Angabefehler der Ettlinger (15:12), für sich entscheiden.

Der gewonnene zweite Satz der Ettlinger motivierte die H4 besonders, diesmal das erste Mal gegen die Ufos zu gewinnen. Außerdem wollte man in das lang ersehnte Finale einziehen. Der erste Satz begann ziemlich ausgeglichen, bis die Jungs des SSC anfingen zu viele Eigenfehler zu machen und den Satz 25:21 verloren. Dass man deutlich besser spielen konnte, war jedem klar und das wollte man im nächsten Satz nun auch zeigen. Erfolgreich man baute sich eine Führung von 20:15 aus. Jedoch kehrten die Ufos zurück und es wurde mit 23:24 richtig spannend. Mehrere vergebene Satzbälle später konnte jedoch der SSC den Satz mit 24:26 für sich entscheiden. Der dritte und somit wichtigste Satz des heutigen Spieltags begann erneut ausgeglichen. Die Stimmung beim SSC war jedoch merkbar besser und man feierte jeden Punkt. Beim Stand von 14:13 für den SSC war nun die Gelegenheit für Alex da, mit seiner Angabe und den Herren 4 ins Finale einzuziehen. Der Ball entschied sich im Flug allerdings dafür, das Spiel nochmal spannend zu machen und so musste weiter gekämpft werden – Aber erfolgreich für die Karlsruher! Das Spiel wurde beendet mit einem 17:15 Sieg für den SSC. Mit einem Urschrei wurde der Matchpunkt bejubelt und man hörte sie wohlverdient singen: „FINAAALEE OHHHHHH“! Bei den folgenden Bieren wurde an den Gesang angeknüpft und in regelmäßigen Abständen wurde auf ein „TICK TICK BOOOM“ oder eben doch wieder ein „FINAALEEE OHHH“ angestoßen.

Mit starker Mannschaftsleistung zum Sieg
31.01.2018, 18:53 Uhr von Tom

"Es liegt ein Dorf im tiefen Tal in einer grünen Au" - solche und ähnliche Dorfhymnen klangen noch lange in den Katakomben der Pfinzhalle in Rußheim nach, als die Herren 4 um Trainer Arno nach einem engen Spiel den Sieg gegen die VSG Hohenstetten-Liedolsheim (HoLis) ausgelassen feierten. Dieser war insofern wichtig, um den Anschluss an den Tabellenersten VSG Ubstadt/Forst nicht zu verlieren. Aber alles der Reihe nach.

Nachdem der TV Ersingen die gut aufgestellte Mannschaft der HoLis nicht ärgern konnte, zogen die H4 hoch motiviert in den ersten Satz ein - um ihn wenig später mit genau 16 Punkten auf dem Konto zu beenden. Eine große Unkonzentriertheit bestimmte dabei das eigene Spiel und selbst das konsistente Schimpfen des Trainers in den zwei Auszeiten half nicht, diese zu beeinflussen.

Im zweiten Satz starteten die H4 etwas besser und bis zum 16:17 hielten sie Anschluss an die HoLis. Eine Aufschlagsserie von Tom zwang den Gegner zu zwei Auszeiten und einem Spielerwechsel, so dass die H4 kurz vor Satzende einen 4-Punkte-Vorsprung erlangen konnten. Den konnten die H4 allerdings nicht bis ins Ziel retten und sie verloren aufgrund diverser individueller Fehler letztendlich auch diesen Satz mit 23:25.

Der dritte Satz brachte beim SSC den Wendepunkt. Angespornt von zwei Spielerwechseln (Edu für Tom, Chris für Jörg mit späterem Rückwechsel) und durch diverse sehr einseitige Schiedsrichterentscheidungen ("Er pfeift bei uns die Annahmetechnik strenger als das Zuspiel des gegnerischen Stellers") konnten die H4 den sehr ausgeglichenen Satz am Ende doch noch für sich entscheiden und mit 25:22 Punkten gewinnen.

Auch im vierten Satz gab es einen offenen Schlagabtausch. Erst gegen Ende machte sich die Ausdauer der H4 bezahlt (der Gegner hatte ja auch schon drei Sätze mehr in den Beinen) und man konnte den Satz letztendlich mit 25:23 Punkten gewinnen.

In Satz 5 war der Widerstand der HoLis gebrochen und ein deutliches 15:6 für die SSC'ler besiegelte das Spiel. Mit ausgelassener Stimmung, isotonischen Getränken und unter anderem mit Gesang über einen Jan, der einen sehr unvorteilhaften Nachnamen hat, feierten nach dessen Vorbild ohne Schlaf: Alex, Jörg, Torsten, Tom, Chris, Edu, Konsti, Damian, David und Arno, sowie die Zuschauer Tomas und Hanka.

Da die VSG Ubstadt/Forst glücklicherweise gegen die VSG Durlach-Wettersbach verlor, stehen wir trotz eines Sieges mehr auf dem Konto jetzt mit einem Punkt hinter dem Tabellenersten.

Mit Nudeln, Muckis und vollem Einsatz zum Erfolg!
16.01.2018, 18:37 Uhr von Arno

Nachdem man die Unwissenheit des Trainers bzgl. örtlicher Gegebenheiten und Namen schamlos ausgenutzt hat und er nun diesen Bericht schreiben muss, fuhr die Mannschaft nach gutem Essen und Aufbauarbeiten für H1 wohlgelaunt zum Punktspiel nach Ersingen. Dort traf man auf einen Gegner, der trotz des Fehlens wichtiger Spieler nicht gewillt war, 3 Punkte so ohne weiteres abzugeben. So gelang es im 1. Satz keiner Mannschaft sich entscheidend von der anderen abzusetzen. Dies blieb so bis zum Ende des Satzes, den wir glücklich mit 27:25 für uns entschieden.

Wesentlich deutlicher verlief die Auseinandersetzung im 2. Satz. Aufgaben, Feldabwehr sowie die Angriffe über alle Positionen waren von wenigen Ausnahmen abgesehen durchweg erfolgreich. Auch die kämpferische Leistung, die schon im 1.Satz gut war, wurde noch stärker, so dass der Satz am Ende mit 25:16 souverän an uns ging.

Never change a winning team! Mit dieser Devise beschloss der Trainer in den letzten (!) Satz zu gehen. Ersingen hielt jedoch dagegen und führte zeitweilig mit 5 Punkten Vorsprung. Was vorher problemlos gelungen war, misslang jetzt. Der gegnerische Block stand gut, ihre Angriffe kamen durch und in manchen Aktionen war auch das Quäntchen Glück auf ihrer Seite. Zur Ehrenrettung der Mannschaft sei jedoch hinzugefügt, dass sie den Abstand durch großen Einsatz verringern, einmal noch sogar ausgleichen konnte, aber letzten Endes kostete dies zu viel Kraft und Konzentration. Da halfen auch die Auszeiten und das Ein-und Auswechseln seitens des Trainers nicht mehr. Diesen Satz gewann Ersingen mit 25:22.

Da man an der Tabellenspitze bleiben wollte und Ersingen als Tabellendritter nur 2 Punkte hinter uns lag, war klar, dass dem 4. Satz eine entscheidende Bedeutung zukommt. Unsere Mannschaft begann druckvoll und es gelang ihr sich bald punktemäßig abzusetzen. Wie im 2. Satz glänzte das Team durch viele schöne Aktionen in der Abwehr, im Zuspiel und im Angriff. Um jeden Ball wurde gekämpft. Dem hatte Ersingen nur noch wenig entgegenzusetzen, was sich auch in dem eindeutigen Ergebnis von 25:12 widerspiegelt.

3:1 Sieg für uns, aber Verlust der Tabellenspitze, da Ubstadt/Forst beide Heimspiele gewonnen hat. Wir sind jetzt „nur“ noch Tabellenzweiter.

Es spielten: Alex, David, Flo, Jörg, Konstantin, Paul und Tom; Trainer: Arno PS. Ein großer Dank gilt Luca, der bereit war Damian als Libero zu vertreten, aber aufgrund fehlenden Passes nicht zum Einsatz kam.

H4 beim Rückrunden-Vorbereitungsturnier in Esslingen
10.01.2018, 17:06 Uhr von Tom

Wie schon in den letzten Jahren nahmen die Herren 4 auch diesmal wieder am Rückrundenvorbereitungsturnier der SV 1845 Esslingen teil. Hochmotiviert traf man sich leicht ersatzgeschwächt am Samstag mitten in der Nacht, um rechtzeitig zu Turnierbeginn eine gute Leistung abrufen zu können. Mit dabei waren Alex, Björn, Chris, Edu, Jörg, Konsti, Paul und Tom.

Trotz gesammelten Weihnachtsspecks und der Feiertagsmüdigkeit konnten wir eine sehr gute Leistung erbringen und damit einen hervorragenden siebten Platz erreichen - sogar ein Platz besser als letztes Jahr, dort wurden wir nur achter. Dabei stand die Platzierung für uns jedoch gar nicht im Vordergrund. Vielmehr wollten wir das Turnier nutzen, um die Bereiche zu identifizieren, an denen wir in den kommenden Wochen gezielt arbeiten müssen. Das sollte sich jedoch schwierig gestalten, da ja eigentlich auch alles zur vollsten Zufriedenheit klappte. Nun gut, bis auf die wenigen Punkte wie Aufschlag, Annahme, Abwehr, Zuspiel, Angriff, Ausdauer und der Abstimmung untereinander.

Die gute Stimmung entstand auch aufgrund der Preise, die man nach einem langen Turniertag gut gebrauchen konnte und die wir in kürzester Zeit verspeist hatten. Aufgrund unserer Platzierung waren wir auch die Ersten, denen der Preis überreicht wurde.

Doch ein Problem hatte sich während des ganzen Turniers aufgetan: Während es ein paar Kandidaten für die dümmste Spieltagsaktion gab, z.B. Chris und Tom für die angeblichen BoHos oder Björns Rechenkünste bei Punkteständen, konnte keine der Aktionen so richtig überzeugen.

Es machte sich bei dem ein oder anderen ein klein wenig Unbehagen darüber breit, dass wir am nächsten Spieltag die Trikots ungewaschen anziehen müssen werden würden. Doch unser Käpt'n Alex wollte uns dieses Schicksal ersparen. Völlig selbstlos ergriff er die Initiative und nutzte eine kurzfristig angemeldete und durch den ausgiebigen Genuss isotonischer Getränke motivierte Fahrtpause am Rasthof Pforzheim, um nun eben den Trikotwäscher zu ermitteln. Ein vorher genaustens inspizierter Parkour wurde aufgestellt, in dem die Kandidaten ihre Reaktionsgeschwindigkeit und ihr Können unter Beweis stellen sollten: Im ersten Teil ging es einen steilen Hang bergab, der einen durch gewisse Flüssigkeiten sehr durchweichten Untergrund hatte. Am Ende des Hangs wurde ein Hindernis aufgestellt, das mit einem Akrobatikelement passiert werden musste. Hatte man das gemeistert, musste man nur noch einen beliebigen Gegenstand hinterlassen und eine Stelle nach nach ars canum markieren. Gewinner würde die Person werden, die den Parkour in kürzester Zeit absolvieren und dabei die höchsten Punkte in der B-Note ergattern konnte.

Nachdem die Aufgabe definiert war, reihten sich alle Kandidaten auf und durchliefen nacheinander den Parkour. Alex fing an und legte gleich mit einer sehr eleganten Gleiteinlage auf dem Rücken und einem abschließenden Salto über das Hindernis vor. In der Ausführung tadellos gab es natürlich die höchste Punktzahl. Ein nicht mehr zu toppendes Ergebnis und am Ende der wohlverdiente Sieg. Unter anderem vielleicht auch deswegen, weil Alex vergessen hatte, die anderen über den Wettbewerb zu informieren und er somit der einzige Kandidat blieb.

Als nun die Rückfahrt fortgesetzt werden konnte, wollte Alex allen Verwandten und Bekannten von seinem großen Erfolg beim Parkourlauf berichten. Jedoch merkte er jetzt, dass der hinterlassene Gegenstand sein eigenes Handy gewesen war, welches sich jetzt noch am Ende des Parkours befand. Deswegen wurde der Mannschaftsbus von Tempo 200 abgebremst und zurück zum Parkplatz gefahren, wo Alex dann nach einer kurzen Suche auch sein Handy wieder fand.

Abschließend wurde der Tag in der Denkfabrik mit einem Abendessen gefeiert und die Erlebnisse noch einmal diskutiert und dokumentiert. So konnte auch der Videobeweis für Alex' Abschlusselement gefunden werden.

Wir bedanken uns bei der SV 1845 Esslingen für das hervorragend organisierte Turnier und kommen nächstes Jahr sehr gerne wieder - diesmal mit dem Ziel, mindestens den 6. Platz zu erreichen.

Topspiele zum Rückrundenauftakt
13.12.2017, 09:05 Uhr von Philipp

Es ist der 9. Dezember als die Recken von H4 zum letzten Spiel – oder wollen wir genauer sein – zu den letzten beiden Spielen des Jahres antraten. Sogenannte Highlightspiele, denn es warteten nicht geringere als die VSG Rüppurr/Ettlingen sowie die VSG UFO, die zwar weniger unbekannt dafür Ubstadt/Forst war. Aber da Zahlen vieles vereinfachen: 4 und 2 waren bei der 1 zu Gast und am Ende stand ein 3:2 (25:23; 25:10; 20:25; 25:27; 15:12) ein 0:3 (18:25; 14:25; 18:25). Daran konnte auch Bundesliga-Coach Diego nichts ändern, der Trainer Arno aufopferungsvoll vertrat. Zu gerne hätten wir alle nur einmal das Gefühl gehabt, wie es ist, bei 24:0-Führung das Ziel zu haben, beim nächsten Punkt unser bestes Volleyball spielen zu wollen. Dass wir diese dann mögliche Entschlossenheit nicht auch schon früher an den Tag legten, hat uns in Spiel eins fast das Genick gebrochen, und in Spiel zwei die Chance geraubt, mitzuspielen.Wir sind eben noch weit weg von der internationalen Spitze. Aber und das sei nun auch vorweggenommen – immer noch an der Spitze der Landesliga.

Achja gespielt wurde auch noch an diesem Samstag und das eigentlich gar nicht schlecht. Widerspruch zu vorherigem Absatz? Nein! Kommt immer auf den Sichtwinkel an. Individuelle Unkonzentriertheit, Schlampigkeit aber auch Unvermögen gehören mit dazu zum Volleyball-Leben in der Landesliga. Auch wenn wir dies in den ersten beiden Sätzen nicht bewiesen. Ziemlich entschieden konnten wir von Anpfiff an die VSG Ettlingen, die wir bereits eine Woche zuvor mit 3:1 bezwingen konnten unter Druck setzen und Satz 1 sowie viel besser noch Satz 2 für uns entscheiden. Alles was einem nach einer 2:0-Satzführung gegen die Burschen aus den etwas südlicheren Gefilden der Fächerstadt durch den Kopf gehen kann, ist schon im Bericht vom letzten Aufeinandertreffen beschrieben – und könnte hier, falls der H4-Webmaster mitliest und mitdenkt, verlinkt sein. Falls er mitliest und nicht mitdenkt, ist hier kein Link, falls er mitliest und mitdenkt aber nicht verlinken kann, stehen die letzten Zeilen nicht mehr hier... [Anmerkung des H4-Webmasters: Und wie ich Links kann: kleine, große und sich drehende!] Jedenfalls gelang es nicht, nach einem souveränen zweiten Satz, in dem die Gäste nur mühevoll die 10-Punktemarke erreichten auch im dritten annähernd konzentriert Volleyball zu spielen. Zu schlampig war die Annahme als dass jemand auf gegnerischer Seite überhaupt noch an einen Pass auf die Mitte glauben würde. Die Folge war ein gut positionierter Block, der uns das Leben schwerer und vor allem der VSG dieses Leichter machten. Dass man am Ende von Satz vier gar vier Matchbälle verballerte, muss an der Spielfreude eines älteren Herrn gelegen haben. (Wer weiß, wie wenige Tiebreaks noch kommen.) Aber halt, auch das eine Wort mit U könnte wieder geschrieben werden – dann aber bei den Kollegen waagrecht an der Wand. Sei es drum. Ein Tiebreak ist das Salz in der Volleyball-Suppe und die löffelten wir genüsslich aus bis zum 15:13. Eine 2:0-Satzführung willste ja nicht nochmal gegen Ettlingen/Rüppurr abgeben. Dass wir zwar nicht den Löffel, dafür aber einiges an Energie losgeworden sind, war dann leider in Spiel zwei zu merken. Ein müder Körper kann sich nicht konzentrieren und so ist das Spiel gegen die UFOs auch schnell erzählt. Die UFOs hatten eine starke Blockwand positioniert, die leider auch bei festestem Dagegenballern nicht fiel. Ronald Reagan soll ja seinen Ruf „Tear down this wall“ später bereut haben. Bei uns musste niemand eine ähnliche Ansage bereuen, sie gab es nicht. Vielmehr war Grund im Sturz des Blockes das Wohl zu suchen, Schlamperei. Unsauber die Annahme zwang sie zum Zuspiel aus dem Halbfeld, die verzweifelt blockziehenden Mittelblocker ernteten vom gemächlich auf Außen spazierenden Gegenüber nur ein müdes Lächeln und so war der UFO-Block nicht nur betoniert sondern auch trocken. RUMMMS. Dass es auch anders ging, zeigten wir auch – aber zu wenig um eine Chance zu haben.

Mit den 2 von 6 möglichen Punkten konnten wir uns aber an der Tabellenspitze halten und dürfen nun die Weihnachtspause von ganz oben genießen. Am 13. Januar geht es dann nach Ersingen zum aktuell Tabellendritten.

Es spielten: Alex, Chris, Damian, David, Edu, Jörg, Manuel, Paul, Philipp, Sebastian, Tom, Tomas. Coach Diego, Co Nicole Vielen Dank für die Fotos an Michael Chaussette!