Die oben-ohne-T*-Bär Chroniken
19.09.2018, 08:00 Uhr von Chris K.

Tick, Tick, Boom. Der Ball schlägt auf den Boden auf. Wir gucken verwirrt wer da angegriffen hat und stehen einem oben-ohne-T-Bär gegenüber. Wir blinzeln, gucken uns gegenseitig an, schauen auf die andere Feldhälfte, dann auf unsere Feldhälfte. Gucken gerade aus und der oben-ohne-T-Bär ist immer noch da. So oder so ähnlich hat sich dieses Wochenende das erstmalige Auftreten des oben-ohne-T*-Bärs beim Sanwald Open abgespielt.

Aber von Anfang an. Samstagvormittag trafen sich die 4 SSC’ler (Alex, David, Tom und Chris) der Herren 4 bereits um 7.30 Uhr an der Bib zur Abfahrt zum Vorbereitungsturnier in Ludwigsburg. Da urlaubsbedingt quasi der gesamte Kader nicht zur Verfügung stand, wurden zwei ehemalige Spieler der Herren 4 reaktiviert. Christoph, der inzwischen in Stuttgart auf den Ball klopft, und Christian, der sich inzwischen in Frankfurt nur noch auf den eigenen Bauch klopft. In Ludwigsburg angekommen, musste die so „neu“ formierte Mannschaft in ungewohnter Aufstellung auch direkt im ersten Spiel gegen die Rottenburger Jugend antreten. Ein Spiel was man trotz 7:1 Führung im ersten Satz ganz unglücklich verlor... wir haben leider vergessen anzunehmen. Nachdem man sich nach dem Spiel wieder dran erinnert hatte, wie Volleyball eigentlich funktioniert, ging man danach hoch motiviert in die nächsten Spiele. Nach einer weiteren knappen und ärgerlichen Niederlage konnten wir die letzten zwei Spiele Spiele des Tages gewinnen. Irgendwo zwischen den Spielen war dann auch der bereits erwähnte erste Auftritt des oben-ohne-T*-Bärs. Mit seiner Unterstützung wurde dann auch die Annahme endlich besser und die Spiele konnten deutlich gewonnen werden. Nicht unerwähnt darf natürlich der Krampf im Bein von Christian bleiben, den er bereits im ersten Satz des dritten Spiels bekam.

Zum Abendessen ging es dann in die urschwäbische Kneipe „zum Urigen“, wo uns dann zu unserer Überraschung eine Bedienung wie im China-Imbiss erwartete. Der darauf auftretende Zweifel wurde dann aber kurze Zeit später aus dem Weg geräumt, als sie beim Abräumen von zwei Bierflaschen den U.W.E. in Davids Glas schüttete – es war also wirklich ein schwäbisches Restaurant! Nach dem Essen ging es kurz zur Schlafhalle und dann begann mit den Jungs aus Hagsfeld die Vorbereitung auf die Party. Dafür hatte Christian extra ein Fass Krombacher im Koffer aus Frankfurt mitgebracht. Nachdem sich dann nach langem Warten der Schaum in den Gläsern endlich gelegt hatte, mussten wir leider feststellen, dass das Bier warm und gut geschüttelt war. Naja der Wille zählt.

Am nächsten Morgen ereilte uns dann das gleiche Schicksal wie bereits am Samstag und zwar die zweifelhafte Ehre, direkt das erste Spiel bestreiten zu dürfen. Entgegen jeglicher Logik und trotz Übermüdung und eventuellem Restalkohol spielten wir stark auf. Die Annahme wurde noch besser als am Vortag und auch im Angriff konnten wir nicht gestoppt werden. Ob das an uns oder einem total besoffenen Mittelblocker der Gegner lag, konnte nicht abschließend geklärt werden. Auch das zweite Spiel des Tages machte trotz inzwischen schon richtig schwerer Beine mächtig Spaß und konnte aufgrund der besseren Balldifferenz trotz eines 1:1 Ausgangs gewonnen werden.

Abschließend möchten wir nochmal unseren zwei Aushilfen Christian und Christoph danken. Bis nächstes Jahr in Ludwigsburg.

Trainingslager 2018
29.08.2018, 12:58 Uhr von Joshua

Am Freitag, den 17.08.18 versammelten sich 12 wagemütige Athleten auf dem Turmberg in Durlach, um in den folgenden Tagen ihre gottgleichen Astralkörper zu stählen. Die zahlreichen Trainingseinheiten wurden von verschiedenen Spielern übernommen. Dadurch konnten wir ein abwechslungsreiches Training auf hohem Niveau sicherstellen. Videoanalysen und sogar eine extra Theorieeinheit mit digitaler Unterstützung sind nur zwei Beispiele für die technologische Hochwertigkeit der eingesetzten Methoden.

Natürlich wurde abseits des Volleyballfeldes auch fleißig am Mannschaftsgeist gearbeitet. Freizeitaktivitäten wie der Kegelabend oder der Turmbergblick sorgten für gute Stimmung. (Vor allem die am Kegelabend von Jörg ausgeführten Straf-Liegestützen.) H4 blickt auf ein erfolgreiches Trainingslager zurück und ist fit und wohlgenährt (verdammt gutes Essen haben die da oben) für die kommende Saison!

Vizemeister Vizemeister hey hey!
29.03.2018, 12:00 Uhr von Sebastian

Am 17. März 2018 bestritten die SSC Karlsruher Herren 4 ihren letzten (Heim-)Spieltag in der Eichendorfhalle in Karlsruhe. Auf dem Programm standen der AVC St. Leon-Rot und der VSG Durchlach-Wettersbach.

Vor Beginn des Spieltags durften die Herren 4 jedoch erstmal ihre Fähigkeiten als Handwerker zeigen und professionelle Ausbesserungen des Hallenbodens durch Panzertape und eine Reparatur des Netzpfostens vornehmen.

Das erste Spiel war die Konstellation SSC 4 gegen Leon-Rot. Hochmotiviert und mit Ausblick auf die abendlichen Saisonabschlussfeierlichkeiten begann der SSC einen erfolgreichen ersten Satz. Von 4:0 über 16:9 bis hin zum Satzende (25:7) konnte der SSC klar dominieren und selbst durch einfachere sicher gespielte Bälle punkten. Die Konsequenz des ersten Satzes wurde jedoch im Zweiten völlig verworfen und eine anfängliche Führung von 10:7 wurde abgegeben, die Eigenfehlerquote konsequent erhöht und somit der Gegner immer mehr ins Spiel gebracht. Dies führte, trotz wiederholter Mahnungen des Trainers und der Spieler gegenseitig, wieder das eigene Spiel zu spielen, zu einer Satzabgabe an den AVC (21:25). Das es so nicht weitergehen konnte, war klar und mit der Besetzung aus dem ersten Satz wurde in den dritten Satz gestartet: Flo (A), David (M), Tom (S), Alex (A), Sebastian (M), Jörg (D). Jedoch waren die Gegner inzwischen nicht mehr so leicht durch einfach gespielte Bälle zu irritieren und der Satz wurde ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis 22:21, aber letztendlich mit 25:22 für den SSC. Erst im letzten Satz der Partie konnten die Karlsruher ihre Stärken wieder zeigen und so brachten starke Angaben und Angriffe einen 25:12 Sieg ein. Das erste Spiel war somit 3:1 gewonnen. Wenn man ehrlich ist war der eine verlorene Satz kompletter Eigenverdienst und somit war sich die Mannschaft einig es nicht noch einmal so weit kommen zu lassen. Im zweiten und somit letztem Spiel der Saison gegen Durlach Wettersbach sollten solche Fehler nicht erneut passieren. Der erste Satz begann recht ausgeglichen und ging ausgeglichen weiter. Am Ende konnten die Karlsruher mit 27:25 gewinnen. Der zweite Satz war aus Karlsruher Sicht schnell entschieden mit einem 25:13 Sieg. Erneut waren es starke Aufschlagserien bspw. von David die alleine über sechs Punkte erzielten. Auch der letzte Satz konnte deutlich zu 19 gewonnen werden und somit ein satter 3:0 Sieg erzielt werden.

Es war also so gut wie entschieden: Die Herren 4 beenden die Saison mit einem sehr erfolgreichen letzten Heimspieltag als Tabellenzweiter und konnten sich als Vizemeister ordentlich feiern.

Es gilt zur allgemeinen Belustigung noch ein paar Situationen zu erwähnen: Auf Platz 1 ist dabei der Gesichtsblock meinerseits, der mir dazu verhalf diesen Bericht schreiben zu dürfen, das mehr oder minder selbstständige Einwechseln Jörgs, welches bis heute ein ungeklärter Fall bleibt, sowie ein falsch eingeschätzter Ball, der mir direkt vor die Füße viel.

Zum Erfolg des Spieltages halfen Alex, Jörg, Chris, Edu, Flo, David, Torsten, Konstantin, Tom und Sebastian, sowie Chef Arno.

Mission Pokalsieg
07.03.2018, 08:26 Uhr von Konstantin

Am Samstag stand das Pokalfinale auf dem Spielplan. Mit reichlich Erfahrung in Pokalfinalen haben wir den TSG HD-Rohrbach in Bretten besucht, um uns erneut im Pokalfinale zu messen. Mission Pokalsieg, auf gehts!

Nach dem verlorenen Spiel am vorherigen Wochenende ging der SSC viel stärker auf das Feld. Im ersten Satz standen zuerst: Alex (A), Chris (A), Tom (S), Jörg (D), Sebastian (M), Paul (M), Damian (L) auf dem Feld. Es wurden Punkte gesammelt und es wurden Punkte verschenkt und dann ausgerechnet auch noch der komplette 1. Satz an Rohrbach abgegeben. Seitenwechsel, neuer Satz und schon wurde die Annahme um einiges besser und unsere Steller mussten etwas weniger laufen. Alle beteiligten auf der SSC Seite haben ihre stärkeren Seiten gezeigt und sich auch bei Verlusten nicht niederzwingen lassen. Die Nadel des Stimmungmeters stieg immer weiter und die Pausenmusik übernahm der SSC selbstverständlich und lautstark mit weit bekannten, meist textlosen, Knallern. Nach einigen Wechseln ging der SSC im dritten Satz kurz in Führung. Auch nach Führungsverlust haben wir immer wieder gut aufholen und auch sehr lange Ballwechsel gewinnen können. Erstaunlich war, dass Rohrbach trotz großem Durcheinander doch immer wieder den Ball gerade noch regelkonform wieder zurückgeschoben bekommen und so auch den Satz 3 erobert hat. Leider konnten wir bei dieser Aktion unsere Punkte nicht gegen den Pokal einlösen, aber wir bleiben der Aktion treu und sammeln schon mal fleißig für die nächste Runde. Gratulation an Jörg, der noch die silberne MVP Medaille überreicht bekam!

Jetzt ist auf jeden Fall kein Anderer besser fürs Pokalfinale vorbereitet als wir.

Dabei waren: Alex, Chris, Damian, Edu, Flo, Jörg, Konstantin, Luka, Paul, Sebastian, Tom und Torsten Fans und Familie und ein begeisterter Trommler Cousin Coach: Nici

Am 17.02. um 14:00 steht unser letzter Saisonspieltag an, und das auch noch als Heimspiel in der Eichendorffschule. Wir werden da sein und den AVC St. Leon-Rot und VSG Durlach-Wettersbach zeigen wer auf dem 2. Tabellenplatz stehen bleibt. WIR!

Üblich knappe Kiste im Öschelbronner Hexenkesselchen
20.02.2018, 21:15 Uhr von Damian

Am Samstag trafen die Herren 4 zum zweiten Mal in dieser Saison auf den TV Öschelbronn. Wie schon öfter in den vergangenen Jahren sollte sich das Spiel in der recht kleinen Steighalle vor lautem lokalen Publikum als wahrer Krimi erweisen. Schon vor der Anfahrt sah sich Trainer Arno mit einem kleinen Personalproblem konfrontiert. So waren zwar 5 Außen- bzw. Diagonalangreifer im Aufgebot, doch konnte man aufgrund diverser Ausfälle nur einen Mittelblocker aufbieten. Konstantin erbarmte sich auf seine frühere Position zurückzukehren und sollte so dieses Problem beheben.

Zu Beginn des ersten Satzes wurden die ersten beiden Bälle in der Annahme verschlafen. Danach jedoch erwachten die SSCler aus ihrem Mittagsschlaf und drehten auf. Die Annahme stand stabil, das Zuspiel passte und die Angriffe landeten sicher im Feld. Für die Öschelbronner war in diesem Satz nicht besonders viel zu machen, 25:16 für den SSC.

Auch der zweite Satz fing aus Sicht der Karlsruher positiv an: Nach starker Aufschlagserie von Wieder-Mittelblock Konstantin stand es 9:3 für die Jungs aus der Fächerstadt. Wer aber dachte, dass das Spiel nun zum Selbstläufer werden würde, der hatte sich sehr geirrt. Nach umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen, lautstarken Einmischungen aus dem Öschelbronner Publikum und einigen (je nach Standpunkt un)glücklichen Bällen hatten die Öschelbronner ihren Kampfgeist wiederentdeckt und die Karlsruher ihre Effektivität schlagartig verloren. Trotz der Auszeiten von Trainer Arno stand es bald 13:13. Damit nicht genug konnten die Gastgeber die Führung erlangen und verteidigten diese bis zum Endstand von 21:25 aus Karlsruher Sicht.

In Durchgang Nummer drei wendete sich das Blatt auch noch nicht. Die Gastgeber sicherten sich von Anfang an die Führung. Zwar waren es nie mehr als zwei oder drei Punkte aber selbst diese reichten um Satz Nummer drei in Öschelbronn zu behalten.

In Satz vier besannen sich die die Karlsruher Jungs endlich wieder auf ihre Stärken und konnten nach knapper Anfangsphase (8:7) eine 12:9 Führung erspielen, welche bis zum Satzende sogar zum 25:18 ausgebaut werden konnte.

Nun ging es in den entscheidenden Tie-Break, in welchem die Karlsruher noch ein Hühnchen für die 3:2 Niederlage in der Vorrunde zu rupfen hatten. Nun voll motiviert die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen, warfen sich die SSCler voll ins Zeug und nun hatten die Gastgeber nichts mehr entgegen zu setzen. Zumal sie sich mit einer roten Karte beim Spielstand von 9:3 selber ein Bein stellten. Die Führung konnte bis zum 15:6 „gerettet“ werden und somit nahmen die SSCler nun 2 Punkte mit in die Fächerstadt.

Wir sind im … „FINALE OHHH“
04.02.2018, 12:44 Uhr von Sebastian

Am 3. Februar 2018 trafen die Herren 4 des SSC Karlsruhe zusammen, um in der Eichendorffhalle um den begehrten Platz im Bezirkspokalfinale zu kämpfen. Das Treffen war auf 12:30 Uhr angesetzt – wehe dem, der gutmütigerweise die Bahn vorher nahm, um auf jeden Fall pünktlich zu kommen… Für die H4 spielten: Alex, Tom, Chris, Konstantin, Damian, David, Tomas, Paul und Sebastian. Organisieren musste sich der SSC an diesem Turniertag ohne Trainer. Davon sollte man sich jedoch nicht ablenken lassen und so war jeder hochmotiviert mit bestem Einsatz ums weiterkommen zu kämpfen. Die Gegner waren die VSG Ettlingen/Rüppurr, sowie die VSG Ubstadt/Forst. An diesem Pokalspieltag spielte jeder gegen jeden auf lediglich 2 Gewinnsätze pro Spiel.

Die erste Partie war der SSC Karlsruhe gegen die VSG Ettlingen/Rüppurr. Mannschaftskapitän Alex heizte die Herren 4 vor dem Spiel nochmal an und so ging es motiviert in den ersten Satz. Hier konnten die Karlsruher eine Führung von 18:12 erarbeiten. Die Annahmen waren sauber und so konnte auch im Angriff gut gepunktet werden. Beendet wurde der erste Satz mit einer super Stimmung und einem verdienten 25:13. Man war nun motiviert, das Spiel im nächsten Satz zu entscheiden, jedoch gab es sowohl in der Annahme als auch im Angriff Probleme und vermehrt Chaos, so dass die VSG in Führung ging auf 13:12. Steller Tom fasste die Situation kurz zusammen: „DAS IST DOCH SCHEIẞE!“. Eine Auszeit von Aushilfscoach Nicole und der Appell an alle, wieder zu richtigem Volleyballspielen zurückzufinden - wieder Ordnung zu schaffen - half. Mit neuer Energie wurde der zweite Satz gedreht und erfolgreich mit 25:23 beendet.

Zum zweiten Spiel durfte der SSC als unparteiisches Schiedsgericht, sowie als Zuschauer bei der Partie VSG gegen VSG - Ettlingen gegen die Ufos werden. Hier zeigten die Ufos im ersten Satz Dominanz und gewannen 25:23, verloren jedoch jegliche Konzentration im zweiten Satz und mussten diesen 14:25 an die konsequenter spielenden Ettlinger/Rüppurrer abgegeben. Der letzte Satz war wieder deutlich ausgeglichener. Die Ufos konnten diesen jedoch, unter anderem aufgrund mehrerer Angabefehler der Ettlinger (15:12), für sich entscheiden.

Der gewonnene zweite Satz der Ettlinger motivierte die H4 besonders, diesmal das erste Mal gegen die Ufos zu gewinnen. Außerdem wollte man in das lang ersehnte Finale einziehen. Der erste Satz begann ziemlich ausgeglichen, bis die Jungs des SSC anfingen zu viele Eigenfehler zu machen und den Satz 25:21 verloren. Dass man deutlich besser spielen konnte, war jedem klar und das wollte man im nächsten Satz nun auch zeigen. Erfolgreich man baute sich eine Führung von 20:15 aus. Jedoch kehrten die Ufos zurück und es wurde mit 23:24 richtig spannend. Mehrere vergebene Satzbälle später konnte jedoch der SSC den Satz mit 24:26 für sich entscheiden. Der dritte und somit wichtigste Satz des heutigen Spieltags begann erneut ausgeglichen. Die Stimmung beim SSC war jedoch merkbar besser und man feierte jeden Punkt. Beim Stand von 14:13 für den SSC war nun die Gelegenheit für Alex da, mit seiner Angabe und den Herren 4 ins Finale einzuziehen. Der Ball entschied sich im Flug allerdings dafür, das Spiel nochmal spannend zu machen und so musste weiter gekämpft werden – Aber erfolgreich für die Karlsruher! Das Spiel wurde beendet mit einem 17:15 Sieg für den SSC. Mit einem Urschrei wurde der Matchpunkt bejubelt und man hörte sie wohlverdient singen: „FINAAALEE OHHHHHH“! Bei den folgenden Bieren wurde an den Gesang angeknüpft und in regelmäßigen Abständen wurde auf ein „TICK TICK BOOOM“ oder eben doch wieder ein „FINAALEEE OHHH“ angestoßen.

Mit starker Mannschaftsleistung zum Sieg
31.01.2018, 18:53 Uhr von Tom

"Es liegt ein Dorf im tiefen Tal in einer grünen Au" - solche und ähnliche Dorfhymnen klangen noch lange in den Katakomben der Pfinzhalle in Rußheim nach, als die Herren 4 um Trainer Arno nach einem engen Spiel den Sieg gegen die VSG Hohenstetten-Liedolsheim (HoLis) ausgelassen feierten. Dieser war insofern wichtig, um den Anschluss an den Tabellenersten VSG Ubstadt/Forst nicht zu verlieren. Aber alles der Reihe nach.

Nachdem der TV Ersingen die gut aufgestellte Mannschaft der HoLis nicht ärgern konnte, zogen die H4 hoch motiviert in den ersten Satz ein - um ihn wenig später mit genau 16 Punkten auf dem Konto zu beenden. Eine große Unkonzentriertheit bestimmte dabei das eigene Spiel und selbst das konsistente Schimpfen des Trainers in den zwei Auszeiten half nicht, diese zu beeinflussen.

Im zweiten Satz starteten die H4 etwas besser und bis zum 16:17 hielten sie Anschluss an die HoLis. Eine Aufschlagsserie von Tom zwang den Gegner zu zwei Auszeiten und einem Spielerwechsel, so dass die H4 kurz vor Satzende einen 4-Punkte-Vorsprung erlangen konnten. Den konnten die H4 allerdings nicht bis ins Ziel retten und sie verloren aufgrund diverser individueller Fehler letztendlich auch diesen Satz mit 23:25.

Der dritte Satz brachte beim SSC den Wendepunkt. Angespornt von zwei Spielerwechseln (Edu für Tom, Chris für Jörg mit späterem Rückwechsel) und durch diverse sehr einseitige Schiedsrichterentscheidungen ("Er pfeift bei uns die Annahmetechnik strenger als das Zuspiel des gegnerischen Stellers") konnten die H4 den sehr ausgeglichenen Satz am Ende doch noch für sich entscheiden und mit 25:22 Punkten gewinnen.

Auch im vierten Satz gab es einen offenen Schlagabtausch. Erst gegen Ende machte sich die Ausdauer der H4 bezahlt (der Gegner hatte ja auch schon drei Sätze mehr in den Beinen) und man konnte den Satz letztendlich mit 25:23 Punkten gewinnen.

In Satz 5 war der Widerstand der HoLis gebrochen und ein deutliches 15:6 für die SSC'ler besiegelte das Spiel. Mit ausgelassener Stimmung, isotonischen Getränken und unter anderem mit Gesang über einen Jan, der einen sehr unvorteilhaften Nachnamen hat, feierten nach dessen Vorbild ohne Schlaf: Alex, Jörg, Torsten, Tom, Chris, Edu, Konsti, Damian, David und Arno, sowie die Zuschauer Tomas und Hanka.

Da die VSG Ubstadt/Forst glücklicherweise gegen die VSG Durlach-Wettersbach verlor, stehen wir trotz eines Sieges mehr auf dem Konto jetzt mit einem Punkt hinter dem Tabellenersten.

Mit Nudeln, Muckis und vollem Einsatz zum Erfolg!
16.01.2018, 18:37 Uhr von Arno

Nachdem man die Unwissenheit des Trainers bzgl. örtlicher Gegebenheiten und Namen schamlos ausgenutzt hat und er nun diesen Bericht schreiben muss, fuhr die Mannschaft nach gutem Essen und Aufbauarbeiten für H1 wohlgelaunt zum Punktspiel nach Ersingen. Dort traf man auf einen Gegner, der trotz des Fehlens wichtiger Spieler nicht gewillt war, 3 Punkte so ohne weiteres abzugeben. So gelang es im 1. Satz keiner Mannschaft sich entscheidend von der anderen abzusetzen. Dies blieb so bis zum Ende des Satzes, den wir glücklich mit 27:25 für uns entschieden.

Wesentlich deutlicher verlief die Auseinandersetzung im 2. Satz. Aufgaben, Feldabwehr sowie die Angriffe über alle Positionen waren von wenigen Ausnahmen abgesehen durchweg erfolgreich. Auch die kämpferische Leistung, die schon im 1.Satz gut war, wurde noch stärker, so dass der Satz am Ende mit 25:16 souverän an uns ging.

Never change a winning team! Mit dieser Devise beschloss der Trainer in den letzten (!) Satz zu gehen. Ersingen hielt jedoch dagegen und führte zeitweilig mit 5 Punkten Vorsprung. Was vorher problemlos gelungen war, misslang jetzt. Der gegnerische Block stand gut, ihre Angriffe kamen durch und in manchen Aktionen war auch das Quäntchen Glück auf ihrer Seite. Zur Ehrenrettung der Mannschaft sei jedoch hinzugefügt, dass sie den Abstand durch großen Einsatz verringern, einmal noch sogar ausgleichen konnte, aber letzten Endes kostete dies zu viel Kraft und Konzentration. Da halfen auch die Auszeiten und das Ein-und Auswechseln seitens des Trainers nicht mehr. Diesen Satz gewann Ersingen mit 25:22.

Da man an der Tabellenspitze bleiben wollte und Ersingen als Tabellendritter nur 2 Punkte hinter uns lag, war klar, dass dem 4. Satz eine entscheidende Bedeutung zukommt. Unsere Mannschaft begann druckvoll und es gelang ihr sich bald punktemäßig abzusetzen. Wie im 2. Satz glänzte das Team durch viele schöne Aktionen in der Abwehr, im Zuspiel und im Angriff. Um jeden Ball wurde gekämpft. Dem hatte Ersingen nur noch wenig entgegenzusetzen, was sich auch in dem eindeutigen Ergebnis von 25:12 widerspiegelt.

3:1 Sieg für uns, aber Verlust der Tabellenspitze, da Ubstadt/Forst beide Heimspiele gewonnen hat. Wir sind jetzt „nur“ noch Tabellenzweiter.

Es spielten: Alex, David, Flo, Jörg, Konstantin, Paul und Tom; Trainer: Arno PS. Ein großer Dank gilt Luca, der bereit war Damian als Libero zu vertreten, aber aufgrund fehlenden Passes nicht zum Einsatz kam.

H4 beim Rückrunden-Vorbereitungsturnier in Esslingen
10.01.2018, 17:06 Uhr von Tom

Wie schon in den letzten Jahren nahmen die Herren 4 auch diesmal wieder am Rückrundenvorbereitungsturnier der SV 1845 Esslingen teil. Hochmotiviert traf man sich leicht ersatzgeschwächt am Samstag mitten in der Nacht, um rechtzeitig zu Turnierbeginn eine gute Leistung abrufen zu können. Mit dabei waren Alex, Björn, Chris, Edu, Jörg, Konsti, Paul und Tom.

Trotz gesammelten Weihnachtsspecks und der Feiertagsmüdigkeit konnten wir eine sehr gute Leistung erbringen und damit einen hervorragenden siebten Platz erreichen - sogar ein Platz besser als letztes Jahr, dort wurden wir nur achter. Dabei stand die Platzierung für uns jedoch gar nicht im Vordergrund. Vielmehr wollten wir das Turnier nutzen, um die Bereiche zu identifizieren, an denen wir in den kommenden Wochen gezielt arbeiten müssen. Das sollte sich jedoch schwierig gestalten, da ja eigentlich auch alles zur vollsten Zufriedenheit klappte. Nun gut, bis auf die wenigen Punkte wie Aufschlag, Annahme, Abwehr, Zuspiel, Angriff, Ausdauer und der Abstimmung untereinander.

Die gute Stimmung entstand auch aufgrund der Preise, die man nach einem langen Turniertag gut gebrauchen konnte und die wir in kürzester Zeit verspeist hatten. Aufgrund unserer Platzierung waren wir auch die Ersten, denen der Preis überreicht wurde.

Doch ein Problem hatte sich während des ganzen Turniers aufgetan: Während es ein paar Kandidaten für die dümmste Spieltagsaktion gab, z.B. Chris und Tom für die angeblichen BoHos oder Björns Rechenkünste bei Punkteständen, konnte keine der Aktionen so richtig überzeugen.

Es machte sich bei dem ein oder anderen ein klein wenig Unbehagen darüber breit, dass wir am nächsten Spieltag die Trikots ungewaschen anziehen müssen werden würden. Doch unser Käpt'n Alex wollte uns dieses Schicksal ersparen. Völlig selbstlos ergriff er die Initiative und nutzte eine kurzfristig angemeldete und durch den ausgiebigen Genuss isotonischer Getränke motivierte Fahrtpause am Rasthof Pforzheim, um nun eben den Trikotwäscher zu ermitteln. Ein vorher genaustens inspizierter Parkour wurde aufgestellt, in dem die Kandidaten ihre Reaktionsgeschwindigkeit und ihr Können unter Beweis stellen sollten: Im ersten Teil ging es einen steilen Hang bergab, der einen durch gewisse Flüssigkeiten sehr durchweichten Untergrund hatte. Am Ende des Hangs wurde ein Hindernis aufgestellt, das mit einem Akrobatikelement passiert werden musste. Hatte man das gemeistert, musste man nur noch einen beliebigen Gegenstand hinterlassen und eine Stelle nach nach ars canum markieren. Gewinner würde die Person werden, die den Parkour in kürzester Zeit absolvieren und dabei die höchsten Punkte in der B-Note ergattern konnte.

Nachdem die Aufgabe definiert war, reihten sich alle Kandidaten auf und durchliefen nacheinander den Parkour. Alex fing an und legte gleich mit einer sehr eleganten Gleiteinlage auf dem Rücken und einem abschließenden Salto über das Hindernis vor. In der Ausführung tadellos gab es natürlich die höchste Punktzahl. Ein nicht mehr zu toppendes Ergebnis und am Ende der wohlverdiente Sieg. Unter anderem vielleicht auch deswegen, weil Alex vergessen hatte, die anderen über den Wettbewerb zu informieren und er somit der einzige Kandidat blieb.

Als nun die Rückfahrt fortgesetzt werden konnte, wollte Alex allen Verwandten und Bekannten von seinem großen Erfolg beim Parkourlauf berichten. Jedoch merkte er jetzt, dass der hinterlassene Gegenstand sein eigenes Handy gewesen war, welches sich jetzt noch am Ende des Parkours befand. Deswegen wurde der Mannschaftsbus von Tempo 200 abgebremst und zurück zum Parkplatz gefahren, wo Alex dann nach einer kurzen Suche auch sein Handy wieder fand.

Abschließend wurde der Tag in der Denkfabrik mit einem Abendessen gefeiert und die Erlebnisse noch einmal diskutiert und dokumentiert. So konnte auch der Videobeweis für Alex' Abschlusselement gefunden werden.

Wir bedanken uns bei der SV 1845 Esslingen für das hervorragend organisierte Turnier und kommen nächstes Jahr sehr gerne wieder - diesmal mit dem Ziel, mindestens den 6. Platz zu erreichen.

Topspiele zum Rückrundenauftakt
13.12.2017, 09:05 Uhr von Philipp

Es ist der 9. Dezember als die Recken von H4 zum letzten Spiel – oder wollen wir genauer sein – zu den letzten beiden Spielen des Jahres antraten. Sogenannte Highlightspiele, denn es warteten nicht geringere als die VSG Rüppurr/Ettlingen sowie die VSG UFO, die zwar weniger unbekannt dafür Ubstadt/Forst war. Aber da Zahlen vieles vereinfachen: 4 und 2 waren bei der 1 zu Gast und am Ende stand ein 3:2 (25:23; 25:10; 20:25; 25:27; 15:12) ein 0:3 (18:25; 14:25; 18:25). Daran konnte auch Bundesliga-Coach Diego nichts ändern, der Trainer Arno aufopferungsvoll vertrat. Zu gerne hätten wir alle nur einmal das Gefühl gehabt, wie es ist, bei 24:0-Führung das Ziel zu haben, beim nächsten Punkt unser bestes Volleyball spielen zu wollen. Dass wir diese dann mögliche Entschlossenheit nicht auch schon früher an den Tag legten, hat uns in Spiel eins fast das Genick gebrochen, und in Spiel zwei die Chance geraubt, mitzuspielen.Wir sind eben noch weit weg von der internationalen Spitze. Aber und das sei nun auch vorweggenommen – immer noch an der Spitze der Landesliga.

Achja gespielt wurde auch noch an diesem Samstag und das eigentlich gar nicht schlecht. Widerspruch zu vorherigem Absatz? Nein! Kommt immer auf den Sichtwinkel an. Individuelle Unkonzentriertheit, Schlampigkeit aber auch Unvermögen gehören mit dazu zum Volleyball-Leben in der Landesliga. Auch wenn wir dies in den ersten beiden Sätzen nicht bewiesen. Ziemlich entschieden konnten wir von Anpfiff an die VSG Ettlingen, die wir bereits eine Woche zuvor mit 3:1 bezwingen konnten unter Druck setzen und Satz 1 sowie viel besser noch Satz 2 für uns entscheiden. Alles was einem nach einer 2:0-Satzführung gegen die Burschen aus den etwas südlicheren Gefilden der Fächerstadt durch den Kopf gehen kann, ist schon im Bericht vom letzten Aufeinandertreffen beschrieben – und könnte hier, falls der H4-Webmaster mitliest und mitdenkt, verlinkt sein. Falls er mitliest und nicht mitdenkt, ist hier kein Link, falls er mitliest und mitdenkt aber nicht verlinken kann, stehen die letzten Zeilen nicht mehr hier... [Anmerkung des H4-Webmasters: Und wie ich Links kann: kleine, große und sich drehende!] Jedenfalls gelang es nicht, nach einem souveränen zweiten Satz, in dem die Gäste nur mühevoll die 10-Punktemarke erreichten auch im dritten annähernd konzentriert Volleyball zu spielen. Zu schlampig war die Annahme als dass jemand auf gegnerischer Seite überhaupt noch an einen Pass auf die Mitte glauben würde. Die Folge war ein gut positionierter Block, der uns das Leben schwerer und vor allem der VSG dieses Leichter machten. Dass man am Ende von Satz vier gar vier Matchbälle verballerte, muss an der Spielfreude eines älteren Herrn gelegen haben. (Wer weiß, wie wenige Tiebreaks noch kommen.) Aber halt, auch das eine Wort mit U könnte wieder geschrieben werden – dann aber bei den Kollegen waagrecht an der Wand. Sei es drum. Ein Tiebreak ist das Salz in der Volleyball-Suppe und die löffelten wir genüsslich aus bis zum 15:13. Eine 2:0-Satzführung willste ja nicht nochmal gegen Ettlingen/Rüppurr abgeben. Dass wir zwar nicht den Löffel, dafür aber einiges an Energie losgeworden sind, war dann leider in Spiel zwei zu merken. Ein müder Körper kann sich nicht konzentrieren und so ist das Spiel gegen die UFOs auch schnell erzählt. Die UFOs hatten eine starke Blockwand positioniert, die leider auch bei festestem Dagegenballern nicht fiel. Ronald Reagan soll ja seinen Ruf „Tear down this wall“ später bereut haben. Bei uns musste niemand eine ähnliche Ansage bereuen, sie gab es nicht. Vielmehr war Grund im Sturz des Blockes das Wohl zu suchen, Schlamperei. Unsauber die Annahme zwang sie zum Zuspiel aus dem Halbfeld, die verzweifelt blockziehenden Mittelblocker ernteten vom gemächlich auf Außen spazierenden Gegenüber nur ein müdes Lächeln und so war der UFO-Block nicht nur betoniert sondern auch trocken. RUMMMS. Dass es auch anders ging, zeigten wir auch – aber zu wenig um eine Chance zu haben.

Mit den 2 von 6 möglichen Punkten konnten wir uns aber an der Tabellenspitze halten und dürfen nun die Weihnachtspause von ganz oben genießen. Am 13. Januar geht es dann nach Ersingen zum aktuell Tabellendritten.

Es spielten: Alex, Chris, Damian, David, Edu, Jörg, Manuel, Paul, Philipp, Sebastian, Tom, Tomas. Coach Diego, Co Nicole Vielen Dank für die Fotos an Michael Chaussette!

Erste Pokalrunde überstanden
06.12.2017, 10:28 Uhr von Edu

Nach dem erfolgreichen Kampf um die Herbstmeisterschaft blieb nicht viel Zeit für ausgiebige Feierlichkeiten, denn am nächsten Tag ging es für die Herren 4 direkt wieder nach Ettlingen. Diesmal stand die erste Runde des Bezirkspokals in der Albgauhalle auf dem Programm. Aufgrund von simulierter Müdigkeit konnte man lediglich auf einen 8-Mann-Kader (ohne Libero) zurückgreifen, was sich im weiteren Spielverlauf deutlich auf die Annahmesituation auswirkte. Des Weiteren musste man auf die Anwesenheit von Startrainer Bassermann verzichten, wobei man mit N. Burchartz eine adäquate Interimslösung finden konnte.

Unter dem Spielmodus einer 3er-Gruppe, bestand die Aufgabe darin, unter den beiden Erstplatzierten zu landen, um die nächste Runde zu erreichen. Da man im ersten Spiel dem vermeintlich stärkeren Gegner aus Handschuhsheim entgegentrat, lautete das Motto vor Anpfiff: „Nichts zu verlieren, alles zu gewinnen“. Von der erwarteten Leichtigkeit konnte man zunächst jedoch wenig erkennen. Beide Mannschaften setzten auf druckvolle Aufschläge, mit denen der SSC weniger souverän in der Annahme umgehen konnte. Schmerzlich wurde der am Vortag glänzend auftrumpfende Libero Damian vermisst, denn eine Aufholjagd war bei ständigem Rückstand keineswegs in Aussicht. Die mangelhafte Leistung bestätigte sich auch im zweiten Satz und durch den dünn besetzten Kader bot sich auch keine wirkliche Möglichkeit mehr Variabilität ins Spiel zu bringen. Somit ging das erste Gruppenspiel verdient mit 0:2 an die Handschuhsheimer.

Im zweiten Spiel ging es nur noch darum die nötige Konzentration zu bewahren, um den Pflichtsieg gegen den Bezirksligisten VT Hagsfeld einzufahren und somit das Weiterkommen im Pokalwettbewerb zu sichern. Nach einem 0:2-Punkterückstand zu Beginn und dem selbstunterschätzenden Gejohle („Gegen Hagsfeld kann man mal verliern“), brachte Alex, mit einer Hammer-Aufschlagserie, erstmal Ruhe ins Spiel. Der souveräne Vorsprung konnte bis zur Crunchtime gehalten werden, wobei sich immer wieder Nachlässigkeiten einschlichen, die zu einem knappen Satzgewinn von 25:23 führten. Der zweite Satz beinhaltete das gleiche Szenario – sicherer Vorsprung bis zum letzten Drittel, danach wieder zu viel Hektik und stark kämpfende Hagsfelder, die die Karlsruher Führung zum Schmelzen brachten. Mit dem letzten Willen und der nötigen Klasse reichte es wieder mit einem 25:23 den Satz für sich zu entscheiden. Schlussfolgernd wurde die Pflicht erfüllt, wenn auch etwas glanzlos und unerwartet knapp, denn der Pokal hat seine eigenen Gesetze und der SSC ist immer noch da!

Dabei waren: Alex, Chris, David, Flo, Jörg, Paul, Tom, Edu und Trainerin Nicki

3:1 Sieg gegen Ettlingen -> Herbstmeister
03.12.2017, 20:28 Uhr von Paul

Am Samstag den 2.12. machten sich die SSC Herren 4 auf nach Ettlingen zum letzten Spiel der Hinrunde. Wir wussten, bei mindestens 2 Punkten ist man Herbstmeister, bei drei Punkten noch besserer Herbstmeister. Die Motivation entsprechend hoch, starteten wir direkt richtig stark in den ersten Satz. Nach nur 20 Minuten stand es 25:16. Trainier Arno sehr zufrieden, so konnte es natürlich weitergehen.

Man sollte sich nur nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, im zweiten Satz lief es schon nicht mehr ganz so flüssig. Nur selten konnten wir uns mal zwei oder drei Punkte Vorsprung erspielen, bevor Ettlingen mit starken Angaben direkt wieder anschloss. Beim Stand von 13:12 sah Trainer Arno sich gezwungen die erste Auszeit zu nehmen: Direkter Trainerpunkt. Ein Kunststück, das ihm im weiteren Verlauf des Spiels insgesamt fünf (!) mal gelingen sollte! Besonders wichtig beim Stand von 24:23, sodass wir (wenn auch knapp) auch den zweiten Satz noch gewonnen haben.

Im dritten Satz ging es ähnlich knapp weiter, nur das dieses Mal immer Ettlingen die Nase um ein paar Punkte vorne hatte. Da konnte auch zwei Trainerpunkte aus zwei Auszeiten nichts dran ändern. Am Ende des Satzes stand es 21:25. An dieser Stelle hatte nun der ein oder andere Spieler ein Déjà-vu: vor ca. einem Jahr konnte man an gleicher Stelle ebenfalls eine 2:0 Führung vorweisen, bevor man nach einem filmreifen Leistungsnachlass mit 2:3 als Verlierer nach Hause fahren durfte.

Mit diesem Gedanken starteten wir dann anscheinend auch in den vierten Satz. Schnell stand es 2:5 für Ettlingen, bevor Arno uns mit einem weiteren Trainerpunkt wieder ins Spiel holte. Von da an lief es besser: Bis zu einem Stand von 16:16 waren beide Teams gleich auf, dann starteten wir in den Endspurt und konnten noch mit 25:20 den Sack zu machen. Spiel gewonnen!

Fazit: Wichtige drei Punkte geholt und damit wie schon erwähnt Herbstmeister geworden. Ein Titel, auf dem man sich nicht allzu lange ausruhen kann: Bereits kommenden Samstag erwarten wir Ettlingen zum Rückspiel in der heimischen Eichendorffhalle. Das Ziel ist klar: Unseren Platz wollen wir jetzt nicht mehr hergeben.

Es spielten: Alex, Jörg, Torsten, Tom, Edu, Flo, Philipp, Konstantin, Damian, David und Paul.

SSC setzt sich an der Spitzengruppe der Landesliga fest
28.11.2017, 21:32 Uhr von Konstantin

Motiviert und mit irischer Volksmusik gestärkt wurden die H4 am letzten Samstag von der überaus freundlichen Mannschaft des AVC St. Leon-Rot empfangen. Durch einige Ausfälle bedingt ging der SSC unerprobt mit H5-Jungspund Sebastian und der Ex-Mitte-aber-viel-lieber-Diago Konstantin als Mitten aufs Feld. So unerwartet, dass Trainer Bassermann Konstantin gleich auf die 7 (was, etwa sofort auf die Bank?! Ah nein, doch nur die Rückennummer...) stellen wollte.

Im ersten Satz konnte sich der SSC trotz ungewohnter Besetzung gut einspielen und es dauerte nicht lange bis eine weite Führung durchgesetzt war. Zwischenzeitlich konnte der AVC durch die Aufschläge ihres jüngsten und zugleich besten Spielers aufholen. Der SSC konterte dies durch einen an diesem Tag vor allem in der Angabe gut aufgelegten Captain Alex. Letztlich entschied der SSC den Satz mit einer 10 Punkte Führung.

An den Punktestand hätte man sich glatt gewöhnen können. Zwei behutsam aufgebaute Pritscher direkt ins Netz (irgendwer muss die Trikots ja waschen...) erklären gut die zwischenzeitlichen nicht ganz so optimalen Zustände auf Seiten des SSC. Das musste sich ändern – und tat es auch nach wieder einmal gut getimten Time-Outs des Trainers. Angefangen mit einem starken “öS öS Cöhö” wurde dem voll besetzten und lautem Gästefanblock die Front geboten. Dann noch einmal starke Aufschläge, die Konzentration zurück aufs Feld und na geht doch: 25:21.

Ähnliches Spiel im 3. Satz. Einige Eigenfehler führten dazu, dass der AVC immer auf den Fersen bleiben konnte, doch der Trainer hat gesagt er will 3 Punkte. Außerdem hatte der Captain eine Kiste Bier versprochen wenn es 3 Punkte gibt – was wohl am meisten Ansporn für ihn selbst war... Also holt die Helme raus, weil der Captain wieder am Aufschlag steht. Mit einem starken Aufschlag-Ass gewann der SSC den 3. Satz und damit die 3 Punkte.

Das Spiel gab dem SSC-Team erneut die Gewissheit, dass Trainer Bassermann trotz stark verändertem Personal eine beruhigende Stabilität in das Spiel bekommen hat. Nach dem Sieg konnten die H4 kurz an der Tabellenspitze schnuppern, bevor die VSG Ubstadt/Forst mit einem Punkt, aber auch einem Spiel mehr den Platz einnahm. Wir sind heiß aufs nächste Spiel am Samstag und freuen uns auf die VSG Ettlingen/Rüppurr.

Dabei waren: Alex, Chris, Damian, Edu, Flo, Jörg, Konstantin, Sebastian, Tom und Star-Trainer Bassermann und Star-Fan Nicki

Mal wieder legendär...
22.11.2017, 22:40 Uhr von Alex

Am letzten Samstag ging es für Herren 4 auf nach Wettersbach in der Nähe von Durlach. Für den unaufmerksamen Leser sei die Information genannt, dass Wettersbach Anfang der Saison von Durlach annektiert wurde und die Mannschaft des früheren SC Wettersbach nur als VSG Durlach-Wettersbach aufs Feld gehen (auch wenn die Mannschaft zu 11/12 aus ehemaligen SC Wettersbacher aufläuft). Auf Grund von einer extrem schweren Form der Männergrippe war die Mannschaft des SSC schon im Vorfeld vor allem auf der Mittelblockerposition stark dezimiert.

Christian alias Karsten wurde zwar extra aus Frankfurt eingeflogen um die Annahme zu Verstärken da Philipp mit seiner jahrelangen Erfahrung (Zitat: "Als ich in dem Alter war, in dem die meisten meiner Mitspieler heute sind, hab ich mal Mitte gespielt, die Sätze gingen bis 15, der Ball war weiß und n Libero gab es beim Fußball") auf die Mitte wechselte, hatte aber seine Sportschuhe vergessen. Zum Glück konnte Manu von H5 kurzfristig als gelernte Mitte einspringen und so standen wir dann doch mit 9 Spielern pünktlich in Wettersbach in der Halle um das Netz aufzubauen. Das Spiel gewannen wir nicht glamourös aber doch relativ deutlich mit 3:0 (25:23, 25:20, 25:22), auch wenn es Trainer Arno manchmal doch ein bisschen zu eng war.

Der richtige Spaß begann aber erst nach dem Spiel. Hier die Kurzzusammenfassung: Karsten kam mit einer Überraschungs-Lange-Abwesenheits-Kiste + Flo mit einer Strafkisten = 2 Kisten isotonische Sportgetränke. Der erste Schiri musste seinen Kopf in den Auszeiten am Pfosten kühlen (warum auch immer, das weiß wahrscheinlich nur Miad), der 2. Schiedsrichter hatte übermäßigen Durst obwohl er gerade erst getrunken hatte, der Schreiber wollte zuerst nicht duschen, die restliche Mannschaft war auf der Zuschauerbank on fire und feuerte D-Wettersbach zum 3:1 Sieg über die VSG Ettlingen/Rüppurr. Im Spiel wurden wirklich alle erdenklichen Methoden benutz um den Ball über das Netz zu bekommen. Selbst am Boden liegend schafften es beide Mannschaften noch Angriffsbälle zu Punkten zu verwandeln. Ein höchst unterhaltsames Spiel für fast alle Beteiligten. Zum Abschluss gab es für alle SSCler noch eine Runde Pizza inklusive Wine & Chesse. Als Fazit bleibt nur zu sagen, alles in allem mal wieder ein legendärer Spieltag!

Durchwachsener Heimspieltag
08.11.2017, 09:01 Uhr von Damian

Zum zweiten Heimspieltag der Saison durften die H4 den TV Eppingen und den TV Öschelbronn in der Waldstadt willkommen heißen. Nach souveränen sechs Punkten beim ersten Heimspieltag wollten die Karlsruher natürlich am liebsten eine Heimserie starten und weitere sechs Punkte in der Eichendorffhalle behalten. Diese sollten außerdem ein verspätetes Geschenk zur Silberhochzeit von Trainer Arno sein, welchem die gesamte Mannschaft an dieser Stelle nochmals gratuliert.

Das erste Spiel des Tages sollte gegen die Eppinger ausgetragen werden, welche uns schon aus der vergangenen Saison bekannt waren. Am Anfang konnte sich keine der Mannschaften so wirklich absetzten und schon bald stand es 5:5. Nun kamen die Karlsruher langsam besser ins Spiel und konnten sich einen kleinen Vorsprung erspielen. Vor allem Kapitän Alex war gewohnt sicher in Annahme und Angriff und somit ging der erste Satz mit 25:19 an unsere H4. Was im zweiten Satz geschah, kann man am besten mit den Worten "Pleiten, Pech und Pannen" beschreiben: Mit leicht veränderter Startformation gingen die Karlsruher in den Satz und nach den ersten Punkten sah es wieder nach einer knappen Kiste aus; Punktestand 7:7. Dann funktionierte gar nichts mehr. Die sonst so sichere Annahme um Libero Damian wackelte; wenn die Bälle doch gut zuspielbar waren, wurden im Angriff zu viele Eigenfehler gemacht. Dazu kam noch ein Schreckmoment: nach einer schlechten Annahme knickte das Sprunggelenk von Steller Tom um, woraufhin dieser eine Zeit lang nur noch über das Feld humpelte. Der Satz ging dann erschreckend deutlich mit 9:25 an die Eppinger. Dies wollten sich die SSCler natürlich nicht einfach so gefallen lassen und drehten im nächsten Satz (wenigstens wieder etwas) auf. Die Gäste waren jetzt aber auch im Spiel angekommen und leisteten Gegenwehr. So entbrannte ein harter Kampf um jeden Ball den die Karlsruher mit 27:25 für sich entscheiden konnten. Im vierten Satz sah es zuerst nach einer klaren Sache aus: mit starken Angriffen und finsteren Blocks konnte ein 23:16 Vorsprung herausgespielt werden. Doch dann verpassten die SSCler den Sack zuzumachen und gaben den Satz mit 23:25 ab. Auch der TieBreak gestaltete sich spannend. Der SSC erspielte sich schnell eine Führung, die dann in der Crunchtime gefährlich schnell zusammen schmolz (14:14) aber letztendlich doch zum Spielgewinn mit 16:14 reichte.

Das zweite Spiel ging gegen die aus Bezirksligazeiten bekannten Öschelbronn. Auch dieses Spiel sollte sich als ein spannendes erweisen: Der erste Satz ging recht umkämpft los doch in der Satzmitte konnten sich die Karlsruher absetzten und so ein 25:20 für sich verbuchen. Im zweiten Durchgang zeigten die SSCler so richtig was sie können und fuhren einen ungefährdeten 25:13 Satzsieg ein. Doch so einfach gaben die Gäste aus Öschelbronn nicht auf: Fehler schlichen sich in das Spiel der H4, Öschelbronn nutze diese aus und gestaltete seinerseits das Spiel. 19:25 für die Gäste. Satz Nummer 4 war wieder hart umkämpft. Natürlich wollten die Gastgeber 3 Punkte aus diesem Spiel mitnehmen. Doch auch die Gäste wollten nicht punktlos abreisen und hielten stark dagegen. In der Crunchtime war das Glück eher auf der Seite des TVÖ und so ging der Satz mit 23:25 nach Öschelbronn. Im nun endgültig letzten Satz des Tages versuchte Trainer Arno nochmal mit sämtlichen Tricks, die die Trainerkiste hergibt, die zwei Punkte in Karlsruhe zu halten, doch leider vergebens, die Luft war raus. Der nervenzerreißende TieBreak ging mit 16:14 an die Gäste aus Öschelbronn. Den Bericht wollen wir mit dem Fazit des Trainers beenden: "Abgesehen vom Durchhänger im 1. Spiel haben wir eine tolle kämpferische Leistung geboten. Leider haben wir es versäumt, in einzelnen Phasen den Druck hoch zu halten, zudem hatte der Gegner mit einzelnen Bällen viel Glück. Die eingewechselten Spieler haben ihre Sache gut gemacht"

Es spielten: Alex, Björn, Chris, Damian, David, Flo, Jörg, Konstantin, Paul, Tom, Torsten