Durchwachsener Heimspieltag
08.11.2017, 09:01 Uhr von Damian

Zum zweiten Heimspieltag der Saison durften die H4 den TV Eppingen und den TV Öschelbronn in der Waldstadt willkommen heißen. Nach souveränen sechs Punkten beim ersten Heimspieltag wollten die Karlsruher natürlich am liebsten eine Heimserie starten und weitere sechs Punkte in der Eichendorffhalle behalten. Diese sollten außerdem ein verspätetes Geschenk zur Silberhochzeit von Trainer Arno sein, welchem die gesamte Mannschaft an dieser Stelle nochmals gratuliert.

Das erste Spiel des Tages sollte gegen die Eppinger ausgetragen werden, welche uns schon aus der vergangenen Saison bekannt waren. Am Anfang konnte sich keine der Mannschaften so wirklich absetzten und schon bald stand es 5:5. Nun kamen die Karlsruher langsam besser ins Spiel und konnten sich einen kleinen Vorsprung erspielen. Vor allem Kapitän Alex war gewohnt sicher in Annahme und Angriff und somit ging der erste Satz mit 25:19 an unsere H4. Was im zweiten Satz geschah, kann man am besten mit den Worten "Pleiten, Pech und Pannen" beschreiben: Mit leicht veränderter Startformation gingen die Karlsruher in den Satz und nach den ersten Punkten sah es wieder nach einer knappen Kiste aus; Punktestand 7:7. Dann funktionierte gar nichts mehr. Die sonst so sichere Annahme um Libero Damian wackelte; wenn die Bälle doch gut zuspielbar waren, wurden im Angriff zu viele Eigenfehler gemacht. Dazu kam noch ein Schreckmoment: nach einer schlechten Annahme knickte das Sprunggelenk von Steller Tom um, woraufhin dieser eine Zeit lang nur noch über das Feld humpelte. Der Satz ging dann erschreckend deutlich mit 9:25 an die Eppinger. Dies wollten sich die SSCler natürlich nicht einfach so gefallen lassen und drehten im nächsten Satz (wenigstens wieder etwas) auf. Die Gäste waren jetzt aber auch im Spiel angekommen und leisteten Gegenwehr. So entbrannte ein harter Kampf um jeden Ball den die Karlsruher mit 27:25 für sich entscheiden konnten. Im vierten Satz sah es zuerst nach einer klaren Sache aus: mit starken Angriffen und finsteren Blocks konnte ein 23:16 Vorsprung herausgespielt werden. Doch dann verpassten die SSCler den Sack zuzumachen und gaben den Satz mit 23:25 ab. Auch der TieBreak gestaltete sich spannend. Der SSC erspielte sich schnell eine Führung, die dann in der Crunchtime gefährlich schnell zusammen schmolz (14:14) aber letztendlich doch zum Spielgewinn mit 16:14 reichte.

Das zweite Spiel ging gegen die aus Bezirksligazeiten bekannten Öschelbronn. Auch dieses Spiel sollte sich als ein spannendes erweisen: Der erste Satz ging recht umkämpft los doch in der Satzmitte konnten sich die Karlsruher absetzten und so ein 25:20 für sich verbuchen. Im zweiten Durchgang zeigten die SSCler so richtig was sie können und fuhren einen ungefährdeten 25:13 Satzsieg ein. Doch so einfach gaben die Gäste aus Öschelbronn nicht auf: Fehler schlichen sich in das Spiel der H4, Öschelbronn nutze diese aus und gestaltete seinerseits das Spiel. 19:25 für die Gäste. Satz Nummer 4 war wieder hart umkämpft. Natürlich wollten die Gastgeber 3 Punkte aus diesem Spiel mitnehmen. Doch auch die Gäste wollten nicht punktlos abreisen und hielten stark dagegen. In der Crunchtime war das Glück eher auf der Seite des TVÖ und so ging der Satz mit 23:25 nach Öschelbronn. Im nun endgültig letzten Satz des Tages versuchte Trainer Arno nochmal mit sämtlichen Tricks, die die Trainerkiste hergibt, die zwei Punkte in Karlsruhe zu halten, doch leider vergebens, die Luft war raus. Der nervenzerreißende TieBreak ging mit 16:14 an die Gäste aus Öschelbronn. Den Bericht wollen wir mit dem Fazit des Trainers beenden: "Abgesehen vom Durchhänger im 1. Spiel haben wir eine tolle kämpferische Leistung geboten. Leider haben wir es versäumt, in einzelnen Phasen den Druck hoch zu halten, zudem hatte der Gegner mit einzelnen Bällen viel Glück. Die eingewechselten Spieler haben ihre Sache gut gemacht"

Es spielten: Alex, Björn, Chris, Damian, David, Flo, Jörg, Konstantin, Paul, Tom, Torsten

Bittere erste Niederlage der Saison
18.10.2017, 08:10 Uhr von Flo

Mit Respekt aber dennoch mit viel Vertrauen in die eigene Stärke war man am Samstag in die (nahezu perfekt an der A5 gelegenen) Halle der VSG Ubstadt-Forst gekommen. Das Spiel gegen den Absteiger aus der Verbandsliga sollte eine erste Richtung vorgeben, in die es diese Saison gehen könne. Leider wurde das Spiel von der Punkteausbeute her deutlich mit 1:3 verloren, dennoch war es trotz mäßiger Leistung ein relativ knappes Spiel.

Mit einen in dieser Saison gewohnt dünnem Kader (Besserung in Sicht!) war man angereist: Tom (Steller), Jörg (Diago), Alex, Flo, Philipp (Außen), Björn, David (Mitte) und Damian (Libero) unter Leitung von Trainer Arno – bedeutet nur eine Wechseloption. Diese besetzte im ersten Satz Philipp, der Rest stand auf dem Spielfeld. Nach einer Fehlangabe zum Start rannten wir schnell einem Rückstand hinterher, den wir nie endgültig aufholen konnten und somit im Punkten knapp, aber dennoch nahezu chancenlos den Satz abgaben (23:25).

Aufgrund leichten Schwächen in der Annahme kam im 2. Satz Philipp auf Außen zum Einsatz und Flo rotierte auf die Diagonalposition. Früh konnte man sich einen guten Vorsprung erarbeiten und zwang den gegnerischen Trainer zu einer frühen Auszeit (11:6). Diese zeigte leichte Wirkung und brachte die UFOs bis auf 17:15 heran (Auszeit von Arno). In einer sehr ausgeglichenen Crunch Time schafften wir es nicht, den Vorsprung bis ins Ziel zu bringen. Leichtsinnige Fehler führten zum Verlust des schon sicher geglaubten Gewinnes von Satz 2 (24:26).

Trotzdem schickte Arno dieselbe Truppe in den 3. Satz. Sie sollte es ihm mit einem Satzgewinn zurückzahlen. Der SSC spielte nun bestimmender und hatte den gegnerischen Angriff immer besser im Griff während die eigenen Angreifer die Abwehrtaktik des Gegners durchschaut hatte und viele Lücken ausnutzte. Relativ deutlich wurde Satz 3 gewonnen (25:17) und er zeigte, welches Potential in der Mannschaft liegt.

Mit dieser Sicherheit startete man in Satz 4 – und rannte unerklärlicherweise schnell einem hohen Rückstand hinterher. (3:8). Jörg kam für Flo wieder auf die Diagonale zurück (6:11), aber dennoch schafften wir es nicht, den Angriff wie zuvor gewohnt sicher im gegnerischen Feld unterzubringen. Durch diverse Angabenserien schafften wir es dennoch und wieder zur Crunch Time heranzukämpfen und zwangen die UFOs zur zweiten Auszeit beim Stand von 19:20. Erneute leichte Fehler führten aber letztlich zum verdienten Sieg der UFOs (22:25), da das eigene Spiel zu fehlerbehaftet war und gleichzeitig zu wenig Druck über die Angaben aufgebaut werden konnte.

Perfekter Saisonstart perfekt gemacht
03.10.2017, 10:15 Uhr von Philipp

3:0, 3:0 – viel mehr müsste man zum erfolgreichen Auftakt in die diesjährige Landesligasaison nicht sagen. Ziemlich souverän wurden die VSG Hochstetten-Liedolsheim und der TV Ersingen wieder nach Hause geschickt. Die Spielweise der SSC 4-Recken passte sich zeitweilig sogar dem gutem Aussehen der neuen – von Hauptsponsor BEV Energie zur Verfügung gestellten -Trikots an. Für den SSC gingen aufs Feld: Käptn Alex, Björn, Chris, Damian, David, Jörg, Flo, Paul, Philipp und Zuspieler Tom. Ein- und aufgestellt hat unser neuer Coach Arno.

Als erster Gegner in der startenden Saison sollte die VSG Hochstetten-Liedolsheim erste Orientierung sein. In vergangener Saison musste eben gegen jene Liedolsheimer zu Hause eine empfindliche 1:3-Schlappe hingenommen werden. Das sollte dieses Jahr nicht wieder so sein, auch wenn man nur 10 Mann aufbieten konnte. Zudem mussten Spieler in die Ober-, Verbandsliga und ins Ausland abgegeben werden. Dennoch gings bestens vorbereitet und höchst motiviert aufs Feld, denn wir haben ja einen neuen Trainer. Angeführt von Käptn Alex bildeten, Björn, David, Flo, Jörg und Tom sowie Libero Damian die erste Aufstellung des Tages – und die Saison begann. Zunächst ohne den SSC. Ratzfatz stand es 0:4. Aber dann kam mit etwas Verspätung der SSC-Bus ins Rollen – wobei Arnoscher Hinweis, dass auch der Gegner Fehler machen könnte, wenn er die Gelegenheit dazu bekommt, Gold wert war. Ab da gab es kein Halten mehr. Die Annahme um Libero Damian glänzte, Zuspieler Tom spielte ein ums andere mal den gegnerischen Block aus und alle, die den Ball übers Netz hauen durften, taten es mit Freude und ziemlich viel Rums. 25:15 ging der erste Satz zu Ende und der Chronistenpflicht Folge leistend muss natürlich erwähnt werden, dass es in Satz 2 genauso weiterging – mit gleicher Aufstellung. Nur dass Liedolsheim drei Punkte mehr machen durfte. Grinsend nahm die Mannschaft vor Beginn von Satz 3 Arnos Ansage auf „Ab 8 Punkte Vorsprung wird ausgewechselt“. Während sich die Starting Six über die Spielgarantie freute, machten es sich die drei Ergänzungsspieler am Spielfeldrand bequem. Der enge dritte Satz war vorprogrammiert und so musste Arno selbst mit seiner Auszeit den Weg zum Matchball bereiten. Der wurde allerdings dann krachend versenkt und die ersten 3 Punkte auf der Habenseite verbucht.

Im zweiten Spiel des Tages stand dann der TV Ersingen auf der anderen Netzseite während für den SSC die frischen Kräfte Chris, Paul und Philipp für Alex, David und Flo aufs Feld durften. Und die waren #heißaufvolleyball und ballerten mit dem – fast ist man geneigt zu sagen: routiniert - Regie führenden Tom Ersingen im ersten Satz zu 15 ab. Mehr als 8 Punkte Vorsprung – da war doch was. Hatten die sechs eifrigen Schmetterhände im Eifer jene wechselhafte Zahl vergessen und so gab es zum 2. Satz eine neue Aufstellung. David kam für Björn sowie Flo für Jörg auf die Diagonale. Die paar Punkte Rückstand, die sich irgendwie nach dem Seitenwechsel einschlichen, wurden aber dank einer 10-Punkte-Aufschlagserie von Jungspund Philipp mehr als wett gemacht. Mit einem 25:18 ging der Satz an den SSC. Punktlandung: 7 Punkte Vorsprung, die gleichen durften wieder aufs Feld – denkste. Nun durfte wieder Björn ran und David musste raus. Flo bekam Pause und Jörg ging aufs Feld. Auch jetzt zeigte sich, dass die SSC-Jungs gewillt sind, zu lernen. Man daddelte so vor sich hin, ohne sich jetzt wirklich abzusetzen. Man hatte noch die 8 Punkte im Kopf. Doch als Chris zu offensichtlich dafür sorgte, dass auch auf das Ersinger Konto ein paar Zähler kamen, wurde das Treiben auf den 81 Quadratmetern doch zu bunt für Arno. Spielerwechsel – so einfach aus dem Spiel raus. Nach bereits 5 gespielten Sätzen, ohne 8 Punkte Vorsprung (auch 8 Punkte Rückstand waren noch lange nicht erreicht). Für Chris kam Alex und Schluss mit lustig, immerhin wollte er noch nach Freiburg zum Bundesliga-Team, die dort für ein Spiel länger brauchten, als die H4 für zwei – wenn man dem Spielbericht glaubt, der im zweiten Spiel nur 42 Spielminuten dokumentiert. Mit 25:23 ging also auch der dritte Satz an den SSC und der perfekte Saisonstart war perfekt.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass das komplette Team hervorragend auf dem Feld harmoniert hat – 2 Spiele, 6 Sätze, 150 (eigene) Punkte. Die Annahme um Libero Damian stand durchgehend sicher und Tom konnte die Angreifer in Szene setzen. Einen formierten Doppelblock gab es praktisch nicht auf der Gegenseite und so hatten es auch die Angreifer einfach. Umgekehrt auf der SSC Seite. Hier stand der Block wie eine Wand. Unzählige Blockpunkte konnten verbucht werden, oft war der Ball schon vor dem Angreifer auf dem Boden. Kurz ein Spieltag, der richtig Spaß gemacht hat.

Herren 4 Dritter beim Sanwald Open
18.09.2017, 08:51 Uhr von Jörg

Dieses Wochenende galt es für die Herren 4 den ersten Probedurchlauf auf den Sanwald Open 2017 für die kommende Saison zu starten. Daher trafen sich die Spieler Tom, Dr. Flo, Alex, Björn, Paul, Jörg und ihr treuester Fan Frau Burchartz in aller Frühe am Fächerbad um gemeinsam nach Ludwigsburg zu fahren. Nach kurz Fahrt stellte sich schon die erste Hürde, das Aufleuchten der Öllampe, in die Anreise der Herren 4. Durch geübtes herausziehen, abwischen und wieder hineinstecken des Ölstabes von Dr. Flo wurde dem Ford ausreichend Liebe hinzugeführt, um ihn für den Rest der Reise der Herren 4 zufriedenzustellen. In Ludwigsburg wurden die angereisten Herren von dem bereits seit Freitagabend anwesenden Chris und dem separat angereistem Trainer Arno unterstützt. Zusätzlich wurden die Reihen Mannschaft durch die Anwesenheit von den ehemaligen Herren 4 Spieler Christian und Christoph verstärkt.

An Tag 1 galt es sich in der eigenen Gruppe gegen 3 weitere Mannschaften zu behaupten. Im ersten Spiel durfte sich die Mannschaft dem Turnier zweitplatzierten entgegenstellen. Als Zuspieler agierte Tom, Außenangreifer waren Chris, Flo, Alex, auf der Mitte spielten Björn, Paul und Christoph, Diagonalspieler war Jörg und Christian übernahm die Rolle des Liberos. Zu der frühen Stunde taten sich gleich die ersten Probleme im Zusammenspiel der einzelnen auf. Eines der größten Probleme bestand darin den Ball auf die andere Seite des Feldes zu befördern. Im zweiten Spiel galt es für Björn, der sonst als Mittleblocker agiert, sich in der Annahme zu behaupten. Trotz der Tatsache, dass sich die Herren dem niedrigeren Niveau anpassten konnten sie am Ende einen Sieg für sich behaupten. Denn wenn der Gegner den Fluss rausnimmt, dann müssen wir den Fluss wieder reinbringen. In Spiel Nummer 3 wurde die übliche Aufstellung variiert und der bisher starke Libero als Außenangreifer eingesetzt. Dies hatte zur Folge, dass sich die Feldabwehr deutlich verschlechterte und der erste Satz verloren wurde. Im zweiten Satz wurde wie gewohnt aufgestellt und die Herren konnten sich auch in diesem Satz behaupten. Mit der überragenden Leistung der Herren von einem gewonnen, einem unentschiedenen und einem verlorenen Spiel qualifizierten sich diese im weiteren Turnierverlauf um die Plätze 1-6 am darauf folgenden Tag zu spielen. Dies sollte gebührend auf der Party am Abend gefeiert werden. Doch zuvor galt es noch den Bestand an hopfenreichem Erfrischungsgetränken sowie Socken und Unterhosen wieder aufzustocken. In der Schlafhalle angekommen waren die Schlafplätze hart umkämpft. Nach den Erfahrungen aus der Sanwald Open 2016 wollte jeder unbedingt neben Tom schlafen.

Am zweiten Tag galt es sich in einer Gruppe gegen 2 weitere Mannschaften durchzusetzen. Im ersten Spiel des Tages durften die Herren gegen den zukünftigen Turniersieger antreten. Dieser hatte den weiten Weg aus der Schweiz auf sich genommen und spielt dort üblicherweise in der dritten Liga. Schon beim Einschlagen wurde deutlich, dass dieser Gegner ein anderes Kaliber hat als die bisherigen. Obwohl man dem ein oder anderen noch die Party vom Vorabend ansehen konnte gingen die Herren mit voller Motivation in das Spiel kämpften und feierten jeden Ball den es in dem Spiel gab. Zwischen zeitig konnte man auch in Führung gehen und die Schweizer ordentlich ärgern. Am Ende hat es leider nicht für einen Sieg ausgereicht. Dr. Flo musste uns leider nach dem ersten Spiel verlassen damit er seinen Flug nicht verpasst. Im zweiten Spiel durfte dann Björn als Außenangreifer agieren. In dem hart umkämpften Spiel gab es immer wieder Ungereimtheiten zwischen den einzelnen Mannschaften und dem Schiedsgericht. Leider war dieses nicht in der Lage die jeweiligen Spieler ihre Grenzen aufzuzeigen. Trotz dieser Tatsache blieben die Herren 4 bei ihrem gewohnten Muster jeden Ball zu feiern. Leider mussten sie den ersten Satz knapp abgeben, konnten dann den zweiten Satz letztendlich aber für sich entscheiden. Dank des guten Punkteverhältnisses haben sich die Herren dann für das Spiel um Platz 3 qualifiziert. In diesem Spiel traf man die Esslinger Truppe, welche man schon aus dem Vorjahr im Spiel um Platz 1 kennengelernt hatte und hier noch die eine oder andere Rechnung offen hatte. Im letzten Spiel des Tages gab jeder nochmal sein bestes und die Herren motivierten sich stets gegenseitig. Dies hatte zur Folge, dass auch bei Rückstand von 19:23 jeder voll Anwesend war. Nach einer Erfolgreichen Aufholjagd konnte man den Satz schließlich mit 25:23 für sich entscheiden. Für den zweiten Satz galt es, nicht nochmals in einen so großen Rückstand zu geraten. Tja hätte man das besser nicht gesagt, ein paar Punkte später hatten die Herren einen Rückstand von 0:5. Aber das sollte den einzelnen Spieler nichts ausmachen. Durch starke Aufschläge konnte man sich wieder an den Gegner heran kämpfen und entscheidet auch den zweiten Satz für sich mit 25:23.

Trainingslager 2017
22.08.2017, 11:54 Uhr von Mike

Am Wochenende vom 18. bis 20. August 2017 trafen sich zehn sportbegeisterten Volleyballer (Alex, Flo, Tom, Jörg, Björn, Chris, Edu, Mike, David, Damin) und Juli in der Sportschule Schöneck zum Trainingslager der H4.

Nach der Anreise am Freitagmittag und dem Bezug der Zimmer stärkten sich die Volleyballer und Juli beim reichhaltigen Mittagessen für die erste Trainingseinheit. Unter Anleitung von Benny Loritz von H1 wurden Annahme und Aufschlag in Vorbereitung auf K1 trainiert. Nach einer verdienten Dusche einem ebenso reichhaltigen Abendessen fanden sich dann alle Volleyballer und Julian auf der Turmbergterrasse ein, um den Abend mit degenerationsfördernden isotonischen Getränken ausklingen zu lassen. In weiser Voraussicht des bekannter Maßen hohen Flüssigkeitsbedarfes nach dem Sport hatten Alex und Flo in der Woche zuvor für die ganze Mannschaft isotonische Getränkte in praktischer Darreichungsform (50L Fass) besorgt. Um die überhitzten Sportlerkörper (und Julians natürlich auch) zu unterstützen, wurde in vorbildlicher Weise auch an einen Durchlaufkühler gedacht. Der gesamte Aufbau konnte durch freundliche Unterstützung von Elon Musk (indirekt, direkt: Tesla Ladesäule) und einigen Kabeltrommeln stilecht direkt an der Aussichtsterrasse installiert werden.

Der nächste Morgen begann mit einem leichten Regenerationslauf um 7 Uhr. Leider waren nicht alle Teilnehmer in der Lage dieses absolute Highlight wahrzunehmen, Damian und Chris fehlten auf Grund von akutem Mimimi, Juli und Mike waren motivationstechnisch stark eingeschränkt und sahen sich außerstande am Laufen teilzunehmen und schliefen schweren Herzens eine erholsame Stunde länger. Während ersteres im Sinne der Inklusion großmütig toleriert wurde, wurden Juli und Mike drakonisch sanktioniert. Nach dem Frühstück schloss sich die erste Trainingseinheit unter Diego Ronconi an, indem er den Volleyballern und Juli Annahme Technik und Taktik vermittelte. Zudem ließ Diego die Mannschaft während des Trainings und in der anschließenden Theorieeinheit (separates Protokoll folgt) an seiner Lebenserfahrung teilhaben und teilte seine Eindrücke zu Ehe, Bier, Frauen- und Mixed „Volleyball“ und der Affinität von Basketballern zu (fremden) Autos. In der zweiten Trainingseinheit befasste sich Diego hauptsächlich damit, der Mannschaft zwei Kerngedanken zu vermitteln: 1.“Diagonale ist immer ein Punkt“. 2.“Wenn der Trainer redet, hält die Mannschaft die Fresse“. Für beide Einsichten ist die Mannschaft Diego außerordentlich dankbar und arbeitet eifrig an der praktischen Umsetzung. Nach dem Abendessen und über eine Stunde nach dem Training versammelte sich die Mannschaft erneut an der Turmbergterrasse um wichtige Mannschaftsangelegenheiten (Strafenkatalog) zu besprechen und das 50L Fass für die Rückfahrt möglichst leicht transportierbar zu machen. Sein Amt als Kapitän voll ausfüllend, übernahm Alex nachts um halb 2 noch die wichtige Aufgabe von Zimmer zu Zimmer zu ziehen und durch sanftes und rhythmisches Klopfen in Erfahrung zu bringen, ob auch wirklich alle schon gut schlafen.

Am Sonntagmorgen traf nach Regenerationslauf und Frühstück eine der unmotiviertesten Mannschaften in der Geschichte der H4 in der Halle zum Abschlusstraining ein. „Leichter“ Muskelkater nach Diegos Angriffstraining und eine gewisse Müdigkeit forderten deutlich sichtbar ihren Tribut. Unter Anleitung von Julian und durch mangelnde Bewegungslust bedingt übte die Mannschaft hauptsächlich platzierte Aufschläge. Lediglich das durchaus ansehnliche Abschlussspiel erstickte den Verdacht, dass hier eigentlich eine Ü50 Kegelmannschaft in der Halle zu Beobachten war. Nach dem Mittagessen trennten sich die Wege dann wieder und die Teilnehmer machten sich auf den Heimweg, reich an Muskelkater und neuen Impulsen.

Die Mannschaft dankt Benny und Diego für die hervorragenden Trainingseinheiten und Alex und Flo für die Organisation und das Bier.

Herren 4 sichern sich drei weitere Punkte zum Saisonabschluss
04.04.2017, 08:08 Uhr von Christian

Es ist so weit die Sonne ist wieder zurück in unser Leben gekommen und die Beachfelder rufen. Doch bevor wir uns alle mit Badehosen im Sand tummeln, wollen wir noch mal einen Rückblick auf die vergangene Saison werfen. Und hier blicken wir als Aufsteiger des Letzten Jahres voller Stolz zurück. Das Ziel, die Liga zu halten und sich gut zu verkaufen, wurde mit dem dritten Platz am Ende der Saison weit überschritten. Auch wenn das Saisonende am vorige Wochenende leider nicht mit einem Doppelsieg am letzten Heimspieltag abgerundet werden konnte, gab es also trotzdem allen Grund zum Feiern.

Im ersten Spiel des Heimspieltags mussten sich die Herren 4 gegenüber dem Mitaufsteiger VSG Kleinsteinbach 2 mit 0:3 (20:25, 11:25, 18:25) geschlagen geben. Diese schafften damit den erneuten Aufstieg. Nach zwei grandiosen Saisons mit hart umkämpften Spielen müssen wir uns nun leider von unserem Lieblingsgegner verabschieden. An dieser Stelle bleibt uns nur viel Erfolg für die kommende Saison zu wünschen und darauf zu spekulieren, dass man sich in der übernächsten Saison wieder gegenübersteht. Vorzugsweise in der Verbandsliga.

Beim letzten Spiel der Saison sah es dann schon wieder besser aus. Mit einem klaren 3:0 (25:18, 25:20, 28:26) gegen den TS Durlach beendeten die Männer der Herren 4 die Saison. Mit einer neuen Startsechs und einigen Wechseln im Spiel durften sich noch mal alle für eine starke Saison belohnen.

Angeführt wurden die Männer von Christian S. der sich in seinem Abschiedsspiel nach sechs grandiosen Jahren von der besten Mannschaft aus Karlsruhe verabschiedete. nach zwei souveränen Sätzen kam es dann doch zu den zu erwarteten Konzentrations- und Ausdauerschwächen. Und so führte Kapitän Alex B. die Mannschaft nach drei abgewehrten Satzbällen zum Sieg und wohlverdienten Bier.

​ Punkte fasten in Ettlingen
12.03.2017, 17:44 Uhr von Alex

​Für den endlich wieder vollen H4 Kader ging es am Sonntag mit 12 Mann zur VSG Ettlingen Rüppurr. Hier konnte man mit einer soliden Leistung die ersten beiden Sätze zu 20 und zu 12 gewinnen. Im dritten Satz war, durch die voll besetzte Bank, die Versuchung groß das Wechselkarussell mal wieder in Gang zu werfen. Bis zum 18:18 ging dieser Plan mit einer Leichten Führung auch auf, dann könnte Ettlingen vorbei ziehen und den 3. Satz gewinnen. Beim SSC schlichen sich danach immer mehr Fehler ein, Ettlingen bekam nun auch die Angaben übers Netz und bei Karlsruhe begann die Annahme zu wackeln. Einen Tie Break später stand es nach Punkten 97:97, allerdings strategisch besser verteilt für die VSG. Ob die ungünstige Situation der fixen Tabellenposition für den SSC oder die Breite des Kaders ausschlaggebend für die Tie-Break Niederlage war, bleibt wohl vorerst unbeantwortet. Nun gibt es nur noch einen Silberstreifen am Horizont, wenn es in 2 Wochen gegen die VSG Kleinsteinbach geht. Hier stellt sich die Frage ob die Trainingsmotivation nochmal nach oben gefahren werden kann und man dann mit einem Sieg gegen den Lieblingsgegner diesen in der Liga halten kann? Wir freuen uns auf jeden Fall auf den Saisonabschluss beim Heimspieltag am 25.03. in der Eichendorffhalle in Karlsruhe ab 14 Uhr.

Sieg trotz unglücklicher Spieltagsvorbereitung
06.03.2017, 07:54 Uhr von Alex

H4 mussten nach der bedingten Pokalfinale-Spieltagspause am Wochenende wieder in der Liga gegen den TV Ersingen ran. Hier lief zwar nicht alles glatt, aber man konnte trotzdem 3 Punkte aus Ersingen entführen.

Die Trainingsbeteiligung der letzten Wochen lies es eigentlich erahnen. Bei 3 aus 4 Trainings seit dem Pokalspieltag vor 2 Wochen waren immer nur genau 12 Mann im Training, was eigentlich hervorragende Trainingsbedingungen bieten sollte. Es gilt aber zu beachten, dass bei den H4 andere Gesetzte gelten wie bei manch anderer Mannschaften. Bei 12 Spielern wird hier schon von einem stark dezimierten Kader gesprochen. Diese mangelnde Disziplin in der Trainingsbeteiligung wurde dann spontan in einer abendlichen Mannschaftssitzung bei Burger und Bier am Donnerstag vor dem Spieltag besprochen, wobei hier die Anwesenheit erfreulicherweise wieder deutlich höher lag. Leider konnten einige Spieler trotzdem ihre wichtigen Termine (Ski fahren, Mami besuchen, Freundin rumfahren, Volleyball anschauen, zu spät angefangen zu lernen) am Spieltag nicht verschieben. H4 mussten also mit geplanten 10 Mann (dem kleinste Spieltagskader der Saison) zum Spieltag nach Ersingen fahren. Dieser sollte sich aber nochmal dezimieren. Beim Richten der Spielerpässe fiel Kapitän Alex auf, dass Heimkehrer Paul’s (einer der zwei einzigen verfügbaren Mittelblocker) Spielerpass noch nicht verlängert wurde. Obwohl Trainer Uwe Mittelblocker Paul im Aufgebot haben wollte, hatte er vergessen diese Verlängerung zu beantragen. Erschwert wurde dies in der Kürze der Zeit vor dem Spieltag noch dadurch, dass SAMS-Beauftragter Konstantin sich in der Woche davor einfach nach Chile verabschiedet hatte. Mit einigen Schweißperlen auf der Stirn konnte dies aber gerade noch rechtzeitig geklärt werden. Bei der Ankunft in Ersingen dann der nächste Schreck. Außen/Diagonal/Universal Julian, der eigentlich mit seiner Freundin eine gemütliche, zweisame Samstagsausfahrt zum Spieltag geplant hatte, saß im Krankenhaus. Er hatte den Kampf mit dem Türscharnier eines Mercedes-Sprinter verloren und musste sich jetzt eine Platzwunde am Kopf nähen lassen. Auf diesem Wege nochmal gute Besserung!

Mit nur 9 Mann traten H4 deshalb ihr Spiel gegen den TV Ersingen an, welches dann aber trotzdem mit nur 8 Wechsel in 4 Sätzen gewonnen werden konnten. Ersingen musste wohl, durch den dick verbundenen Anfeuerer Juli, die offensichtlich zur Verwirrung der Gegner preisgegebenen SSC-Taktik und das erlaubte Handball bzw. Fang-und-wirf-den-Ball-Spiel so überrascht gewesen sein, dass diese nach ihrem 3:2 Sieg gegen Tabellenführer Flehingen, die zweite Niederlage der Rückrunde einfuhren. Hervorzuheben auf SSC Seite ist noch die Leistung von Diagonalangreifer Jörg, der nach dem Tief im Pokalfinale im Laufe des Spiels wieder sein Mojo zurückfand. Im 4. Satz brach er dann in einer 8er Angabenserie den Abwehrwillen der Gegner und führte den SSC mit diesem Vorsprung zum Sieg.

Abschließend gilt es noch festzuhalten, dass man zur Not auch im Restaurant Zucchini kaufen kann, man sich aber nicht zu sehr über den scheinbar billigen Preis freuen sollte, man sich nie auf den großen Kader der Karlsruher verlassen sollte und dass einem bei Spieltagsgegner-Angepasster-Preispolitik auch Verluste im Bierverkauf passieren können.

Pokalfinale in Karlsruhe!
21.02.2017, 19:27 Uhr von Juli

Am Samstag war der große Moment gekommen. Die ganze Mannschaft fieberte dem Pokalfinale seit dem Halbfinalsieg Mitte Dezember entgegen. Die Erwartungen wurden am letzten Wochenende jedoch erst einmal gedämpft, als wir in Flehingen in der Liga ranmussten und mit einer deutlichen, dem Spielverlauf nach leider auch völlig gerechtfertigten, 0:3 Klatsche nach Hause fuhr. Dieses Mal sollte dies nicht nochmal passieren! Das war allen klar. Vor allem vor heimischem Publikum wollte man eine deutlich gesteigerte Leistung zeigen. Alles sollte passen: frühzeitige Bewerbung für die Austragung, große Halle, Live-Übertragung des Spiels über den offiziellen SSC Karlsruhe Kanal auf Youtube, Musik, Bewirtung usw. Die Rahmenbedingungen waren einem Bezirkspokalfinal mehr als würdig! Nachdem die Halle hergerichtet, die Bewirtung angelaufen und die Damen mit ihrem Finale durch waren begann die heiße Phase für unsere Mannschaft. Aufwärmen! Mit mehr Publikum als bei allen Heimspielen der bisherigen Saison zusammengefasst. Und da waren bei weitem noch nicht alle Zuschauer in der Halle.

Dann war es endlich soweit. Spielbeginn. Die Sätze waren durchweg ein einziges Auf und Ab. Mal konnten wir eine Führung erspielen und ausbauen, mussten dann wieder einen Rückstand hinnehmen. Gegen Ende der Sätze zeigte sich jedoch immer wieder die Klasse und Ruhe von Flehingen die am Ende jedes Satzes die Oberhand gewinnen konnten. Somit verloren die Herren 4 das zweite Mal binnen einer Woche 0:3 gegen Flehingen. Auch wenn man die Sätze immer enger gestalten konnte (18:25, 22:25, 23:25) reichte es nicht um den Favoriten zu schlagen.

Ein sehr gemischtes Gefühl stellte sich ein. Einerseits hat man verloren, andererseits hat man sich spürbar besser geschlagen als beim letzten Aufeinandertreffen. Man muss sagen, dass die Stimmung wirklich gut war (hier ein riesen großer Dank an unsere Fans!!!) und wir uns daran gewöhnen könnten vor so einer Kulisse mit so einer technischen Unterstützung auf so einem Feld regelmäßig zu spielen. Abschließend bleibt nur noch die traurigste Nachricht des Tages zu überbringen: Das Nach-dem-Abbau-Belohnungs-Bierfass hatte noch weniger Druck als wir im Angriff und war so leider unzapfbar.

Der Manschaftskader, der von Trainer Uwe Ritter und Co-Trainerin/first-supporterin/Getränkeversorgerin Nicole Schülein für den großen Tag aufgestellt wurde, lautete: Zuspiel: Kai-Stephan Mahl, Jonas Vogel; Diagonal: Julian Gebauer, Jörg Gottmann; Mittelblock: Laurin Derr, Björn Nembach, David Wulf; Außenannahme: Alexander Burchartz, Mike Oesch, Florian Salah, Linus Wrba; Libero: Damian Stier

Deutliche Niederlage in Flehingen
16.02.2017, 15:13 Uhr von Flo

Im diesjährigen Dauerduell gegen die Flehinger haben die Herren 4 des SSC Karlsruhe im dritten Aufeinandertreffen leider eine deutliche Schlappe hinnehmen müssen. Mit 0:3 (18:25, 16:25, 20:25) wurde das Liga-Rückspiel verloren.

Die Starting-6 auf Seiten des SSC bildeten Burchartz und Salah auf Außen, Nembach und Wulf auf der Mitte, Mahl als Steller, Gottmann auf der Diagonalposition, sowie Stier und Wrba als wechselnde Liberos. Nach einem guten Start zog Flehingen durch starke Aufschläge von Jenz davon. Die SSC-Jungs schafften es während des gesamten Spiels nicht, dessen Jump Floats in den Griff zu bekommen. Zwar kam man durch ein ansehnliches Angriffsspiel wieder heran und schaffte es sogar Mitte des Satzes mit 14:12 in Führung zu gehen, allerdings verspielte man diese Führung erneut durch Jenz’ Aufschlagserie. Auch der Steller-Diagonal Wechsel beim Stand von 16:19 führte nicht zum erwünschten Erfolg sondern viel mehr zu einem Bruch im eigenen Spiel, sodass der Satz unglücklich mit 18:25 abgegeben wurde.

Mit einer deutlichen Portion Enttäuschung und Vogel/Gebauer statt Mahl/Gottmann ging es in den 2. Satz. Nach einem ähnlichen Start sorgten wieder Aufschlagserien von Jenz und Bambusch für einen hohen Rückstand zur Mitte des Satzes. Beim Stand von 7:14 wechselte Trainer Ritter zwei Drittel der Mannschaft und brachte Oesch/Mahl/Gottmann für Salah/Vogel/Gebauer und Wrba als Annahmelibero anstelle von Stier, der von da an als Abwehrlibero agierte. Zusätzlich wurde Kubar für Nembach eingewechselt um den Angabedruck zu erhöhen. Dies hatte zwar eine kurze Wirkung in Form eines Asses, allerdings keinen nachhaltigen Effekt. Der Satz ging sehr deutlich mit 16:25 verloren und zur Enttäuschung gesellte sich eine gehörige Portion Frust, die sich das ein oder andere Mal beim – fairen aber nicht immer fehlerfreien – Schiedsgericht entlud.

Satz 3 startete der SSC erneut mit einer durchrotierten Aufstellung: Gebauer/Oesch als Außen, Nembach/Wulf auf der Mitte, Mahl als Steller sowie Salah nun als Diagonal. Von Anfang an war eine deutliche Verunsicherung zu spüren, die sich in allen Mannschaftsteilen wiederspiegelte. Trainer Ritter sah sich beim Stand von 2:7 schon gezwungen zu reagieren und brachte Burchartz für Salah. Flehingen wechselte derweil auch ein wenig durch, konnte aber ihr druckvolles Spiel beibehalten. Das Spiel plätscherte nun ein wenig vor sich her, sodass sich Flehingen keinen großen Vorsprung erspielte und ein wenig Hoffnung aufkeimte als es plötzlich 17:17 stand. Leider konnte dies nicht genutzt werden und trotz Auszeit und Wechseln (Vogel für Mahl und Kubar für Oesch) baute Flehingen die Führung wieder deutlich aus und gewann letztlich verdient auch den 3. Satz mit 25:20.

Nun gilt es sich zu sammeln und gut zu trainieren um das Bezirkspokalfinale gegen Flehingen spannender gestalten zu können. Das Pokalspiel steigt um 18:00 (nach dem Damenfinale, das bereits um 15:00 beginnt) am 18. Februar in der Wildparkhalle. Zuschauer sind herzlich willkommen.

5 Punkte zum Heimspieltag
27.01.2017, 00:03 Uhr von Tom

Mit dem SC Wettersbach und dem TV Eppingen waren an diesem Wochenende der Viert- und der Achtplatzierte zu Gast bei uns.

Im ersten Spiel gegen TV Eppingen setzte Trainer Uwe anfangs auf Alex, Jonas, Juli, Geburtstagskind Mike, Björn, Linus und Tom. Das Team konnte durch solide Spielzüge und eine Angabenserie von Jonas einen 6-Punkte-Vorsprung aufbauen, der bis zum Schluss locker verwaltetet wurde. Trotz der angeblich unabsichtlichen Blutkrätsche von Mike an einem seiner beiden Lieblingsliberos (Linus) beendeten wir den Satz harmonisch und verdient mit 25:20.

Der zweite Satz begann mit Flo anstelle von Alex auf der Außenposition. Er verlief am Anfang ausgeglichener, jedoch konnten wir uns auch hier wieder absetzen und zwischenzeitlich erneut einen 6-Punkte-Vorsprung herausspielen. Ein besonderes Highlight war eine Aktion unseres Liberos Linus, der den Ball ein wenig zu weit in Richtung gegnerisches Feld annahm. Die Gegner erkannten geistesgegenwärtig und blitzschnell die Situation, dass Steller Tom zu diesem Zeitpunkt Hinterfeldspieler war und diesen Ball somit nicht über der Netzkante angreifen durfte. Dabei riefen sie laut "darf nicht, darf nicht!", vergaßen aber das Weiterspielen und ließen den Ball einfach in ihr Feld fallen. Diese Aktion wurde von uns allen natürlich ausgelassen gefeiert. Eventuell schlich sich dadurch ein bisschen Überheblichkeit bei uns ein und wir ließen den Gegner beim Spielstand von 22:16 immer mehr ins Spiel kommen. Auch einige Abstimmungsschwierigkeiten kamen hinzu, zum Beispiel zwischen Flo und Tom bezüglich zweiter Bälle, so dass wir den Satz am Ende nur noch glücklich mit einem 27:25 ins Ziel retten konnten.

Der dritte Satz verlief trotz geänderter Aufstellung (Kai für Tom, Jörg für Juli) genau wie der zweite: beim Spielstand von 15:9 wägten wir uns in Sicherheit. Mit einer hervorragenden Abwehrleistung griff uns der Gegner immer mehr Punkte ab und selbst die Wechsel Tom für Kai, Alex für Flo, Laurin für Jonas und Juli für Jörg konnten den am Ende knappen Satzverlust mit 25:27 nicht abwenden.

Im vierten Satz sollte gar nichts mehr funktionieren. Gute Aufschläge der Eppinger nahmen uns die Variabilität im Angriff, so dass unser Spiel durchschaubar wurde. Die perfekt arbeitende Eppinger Abwehr brachte uns zur Verzweiflung, kein Angriff wurde ein direkter Punkt und Frust und eine gewisse Ratlosigkeit sorgten immer mehr für direkte Fehler von uns. Auch ein 3er-Wechsel beim Spielstand 14:18 (Kai für Tom, Jörg für Juli und Philipp für Mike) konnte daran nichts ändern. Der Satz ging verdient mit 19:25 an Eppingen.

Im Entscheidungssatz stellte Uwe die Mannschaft komplett um. So kam Jonas als Steller, Laurin und Björn auf Mitte, Philipp und Alex auf die Außenpositionen und Flo als Diagonalspieler aufs Feld. Highlight hier war ein Patch-Block von Philipp, der im Sprung merkte, dass Björns Hände nicht zusammen waren damit eine Lücke im Block entstand. Diese Lücke stopfte er kurzerhand mit seinem eigenen Arm und konnte somit einen direkten Blockpunkt erzielen. Im Laufe des sehr ausgeglichenen Satzes konnten wir uns um ein bis zwei Punkte absetzen und das Spiel letztendlich noch mit 15:10 gewinnen.

Das zweite Spiel gegen den direkten Verfolger Wettersbach sollte auch denkbar eng werden. So war schon der erste Satz, besetzt mit Jörg, Philipp, Jonas, Kai, Alex und Laurin sowie Libero Damian, heiß umkämpft. Am Ende konnten wir ihn mit 28:26 knapp für uns entscheiden.

Auch der zweite Satz war am Anfang mit gleicher Aufstellung sehr ausgewogen. Die Auswechslung Flo für Jörg brachte auch keine großen Unterschiede und so konnten wir uns erst gegen Ende mit 3 Punkten absetzen und gewannen den Satz mit 25:22.

Im dritten Satz wollte Wettersbach uns noch einmal ärgern. Obwohl wir recht früh in Führung gingen konnten wir den Satz nicht für uns entscheiden und auch die Wechsel Juli für Philipp, Jörg für Alex (inklusive Rückwechsel kurz vor Ende) und Tom für Kai brachten nicht die gewünschte Wendung. Wir gaben den Satz wieder denkbar knapp mit 25:27 an die Wettersbacher ab.

Trainer Uwe wollte diesmal nichts anbrennen lassen und setzte schon im vierten Satz die Mannschaft ein, die im Spiel gegen Eppingen den letzten Satz gewonnen hatte. Diese konnte den Satz insbesondere durch eine 12er-Aufschlagsserie von Jonas mit 25:12 deutlich für sich entscheiden.

Trotz der Freude über die beiden Siege und den damit kurzfristig erreichten 2. Tabellenplatz überwog ein bisschen die Enttäuschung, einen Punkt an den für uns überraschend starken TV Eppingen abgegeben zu haben. Den vorzeitigen Klassenerhalt konnten wir uns an diesem Spieltag deswegen noch nicht sichern. Eventuell war das der Grund dafür, dass in dieser Nacht einer unserer Ultras seinem Unmut Ausdruck verleihen wollte und an einem belebten Ort heftigste Pyrotechnik zündete.

Jedoch sind wir hochzufrieden mit dem Ergebnis und der Tabellenposition als Aufsteiger. Wir freuen uns riesig auf die kommenden Spiele in Karlsruhe: Spieltag gegen Flehingen am 11.02. und Pokalfinale gegen Flehingen am 18.02.2017.

Sicherer Sieg ohne besondere Highlights
17.01.2017, 13:00 Uhr von Mike

Die durch Ausfall ihres Stellers geschwächten Gastgeber waren nicht in der Lage ein sicheres, druckvolles Spiel aufzuziehen, sodass es für die Herren 4 aus Karlsruhe durch sicheres und konstantes Spielen möglich war stets einen komfortablen Vorsprung zu halten und das Spiel souverän zu gewinnen.

Herren 4 starten mit der Aufstellung Laurin, Kai, Alex, David, Jörg und Philipp im 1. Satz und beginnen auch die folgenden Sätze mit „genau derselben“ Aufstellung, außer im 3. Satz. Dort dürfen Julian für Jörg und Jonas für Kai starten. Beste Auswechslungen des Spiels sind im 2. Satz zu bewundern. Dort wird Konstantin für David im Aufschlag eingewechselt, nur um die Angabe dann prompt ins Netz zu setzen. Kommentar von David: „Das hätte ich auch geschafft“. Zudem wird beim Spielstand von 21:14 Mike für Philipp eingewechselt, zeigt seine konstanteste Leistung der ganzen Saison und verlässt zum Satzende das Feld ohne einen einzigen Ballkontakt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, das Herren 4 verdient gewinnen, ohne den mitgereisten Fans (Nicki, Damian) allzu spektakuläre Spielszenen zeigen zu müssen.

Finale! Ooooho! Finale! Ooooooooho
21.12.2016, 10:35 Uhr von Christian

Nach einer überragenden Leistung erreicht die 4. Mannschaft des SSC das Finale des Bezirkspokals. Nach einigen Startschwierigkeiten im Punkto Aufbau und Verpflegung ging es im ersten Spiel gegen die Jungs von Flehingen – aktueller Tabellenführer der Landesliga – ordentlich zur Sache. Beide Mannschaften zeigten schon beim Einschlagen, dass sie mächtig dicke Eier und definitiv Bock auf Volleyball hatten. Mit einem 2:1 Sieg revanchierte sich der SSC für die 2:3 Niederlage aus der Landesliga. Im ersten Satz bewies die Mannschaft vom SSC Nervenstärke und gewann nach guter Teamleistung mit 27:25. Daraufhin gönnte sich die gesamte Mannschaft eine Auszeit und ließ sich nicht einmal durch die gelbe Karte wegen Zeitspiels aus der Ruhe bringen. Zu guter Letzt blieb dem Trainer nichts anderes übrig als beim Stand von 8:20 die luschigen Leistungen mit radikalen Wechseln zu würdigen. Leider war für die Einwechsler anschließend nichts mehr zu holen und der Satz ging mit 12:25 an Flehingen. Beflügelt von der Angst ausgewechselt zu werden und nach ein paar klaren Worten vor dem letzten Satz stand im Entscheidungssatz wieder die motivierte und konzentrierte Mannschaft des ersten Satzes auf dem Feld. Diesen gewann wiederum der SSC deutlich mitunter durch die starken Angaben von David mit 25:11.

Im letzten Spiel der Gruppenphase spielte der SSC gegen Waldangelloch aus der Bezirksklasse. Entsprechend durften sich die Spieler aus dem ersten Spiel erholen und der Trainer gab allen Spielern von der Ersatzbank die Chance ihr Können zu zeigen und sich für ihren guten Trainingseinsatz zu belohnen. Dies tat die Mannschaft in den folgenden drei Sätzen und gewann routiniert mit 25:11, 25:11 und 25:9.

Im anschließenden Halbfinale stand der SSC dem aktuell 5.-Platzierten Landesligisten aus der Parallelliga SG Hohensachsen gegenüber. Doch auch hier ließ der SSC seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Mit einem klaren 2:0 in Sätzen (25:13 und 25:15) schoss sich der SSC ins Finale des Bezirkspokals. Erstaunlich und erfreulich war, dass sich Flehingen als Gruppenzweiter im zweiten Halbfinale ebenfalls durchsetzen konnte. Somit garantiert das Finale des Bezirkspokals am 18.2. zwischen dem SSC und Flehingen großartigen Volleyball und einiges an Spannung. Um die Ausrichtung haben wir uns bereits beworben um dieses hochklassige Volleyballspiel in Karlsruhe ausrichten zu können. In der Gerüchteküche brodelt es auch schon wieder und es ist vernommen worden, dass auch ein Trailer zum Finale bereits in Arbeit ist!

H4 Heimspieltag vs. Ersingen und Ettlingen
13.12.2016, 22:57 Uhr von Tom

Mit jeweils einer Currywurst und Tränen in den Augen. So endete ein erfolgreicher Spieltag für die vier härtesten Jungs von H4 (Alex, Flo, Björn und Tom). Sie hatten die glorreiche Idee, nach der Party in der Marktlücke noch schnell eine Wurst zu bestellen, aber bitte scharf.

Alle anderen hatten schon zuvor schlapp gemacht - teilweise nach Unmengen Hotdogs und Volleyball-Lehrvideos auf Kais Geburtstagsparty, teilweise schon direkt nach dem Spieltag.

Dieser war mit einem Pflichtsieg gegen Ersingen (25:18 25:22 25:18) und einem Kürsieg gegen Ettlingen sehr erfolgreich für uns (16:25 25:13 25:18 25:13). Leider sind die Durchschläge der Spielberichtsbögen und die Erinnerung des Schreibers verloren gegangen, so dass ein detaillierter Spielbericht diesmal ausfallen muss.

Mit dabei waren Kai, Björn, David, Laurin, Alex, Flo, Mike, Philipp, Jörg, Juli, Damian, Linus, Uwe, Nicki und Tom.

Lieblingsgegner VSG gnadenlos
29.11.2016, 23:41 Uhr von Tom

Top motiviert und voller Freude auf unseren Lieblingsgegner aus der letzten Saison starteten Alex, Laurin, Juli, Jörg, Tom, Kai, Björn, Flo, Philipp, Damian, Linus, David, Uwe und Nicki in Richtung Kleinsteinbach, wo wir am frühen Sonntagmorgen unseren 7. Spieltag bestreiten durften. Die Euphorie war groß, hatten wir doch auch vor dieser Saison schon Vorbereitungsspiele gegen Kleinsteinbach bestritten. Diese liefen zwar allesamt für uns gar nicht zufriedenstellend, aber wir hofften, diesmal eine bessere Leistung abrufen und unseren zweiten Tabellenplatz festigen zu können.

Mit unserer positiven Einstellung stellte sich jedoch auch gleich das erste Problem dar: Die sonst so sichere Methode, der letzte am Treffpunkt zu spät erscheinende Spieler habe die Ehre, den Spielbericht schreiben zu dürfen funktionierte diesmal nicht. Es waren alle pünktlich. Auch die Zweitregelung, dass wenn alle pünktlich sind, dem Ersten diese Ehre gebührt, konnte leider nicht greifen, da es diesmal aus organisatorischen Gründen unterschiedliche Treffpunkte gab. Somit durfte der jetzige Autor seinen versäumten Spielbericht durch diesen Artikel (und durch einen Gruß von Karsten) wieder gutmachen.

Wir starteten sehr nervös in den ersten Satz und mussten aufgrund starker Aufschläge des Gegners schon früh einem 1:7 Rückstand hinterher rennen. Auch ein Doppelwechsel (Jörg für Tom und Kai für Juli) und zwei etwas ungewöhnliche Wechsel auf den Außenpositionen (Flo für Philipp, David für Alex) erbrachten nicht den gewünschten Erfolg und wir mussten den Satz mit 19:25 abgeben.

Im zweiten Satz sollte es besser laufen und bis zum 11:10 sah es auch recht gut aus. Jedoch konnten wir auch dann keinen richtigen Druck auf den Gegner ausüben und die Wechsel Philipp für Alex sowie der Doppelwechsel konnten das Spiel nicht drehen. Auch dieser Satz ging mit 19:25 an unseren Gegner.

Im dritten Satz genau das gleiche Bild: Bis zum 13:13 konnten wir gut mithalten, die Wechsel brachten jedoch wieder Nervosität in unser Spiel und eine Aufschlagsfehlerserie am Ende nahm uns jeden Wind aus den Segeln. Mit 21:25 ging auch dieser Satz verdient an die starke Mannschaft aus Kleinsteinbach.

Bei ein paar isotonischen Mixgetränken plauderten wir wie immer noch ein bisschen mit unseren Gegnern. Im Gegensatz zu den Spielen in der Vorbereitung konnten zwar wir eine bessere Leistung zeigen, sind jedoch damit noch nicht zufrieden. Wir freuen uns auf das Rückspiel vor heimischen Publikum im nächsten Jahr und hoffen, dieses nach einer guten Leistung für uns entscheiden zu können.

Nach dem Spiel ging es etwas früher als geplant zum italienisch-italienischen Gastronom direkt neben dem Karlsruher Weihnachtsmarkt, auf dem wir danach durch gute Teambuilding-Aktionen die Stimmung in der Mannschaft wieder euphorischer werden lassen konnten. Hier durften wir auch den Weihnachtsmann und das enge Verhältnis eines Außenangreifers zu seinem Lieblingslibero bewundern.

In zwei Wochen werden wir die nächsten direkten Konkurrenten in einer sehr engen Tabelle zu Hause begrüßen dürfen: Ersingen und Ettlingen sind am 10. Dezember bei uns zu Gast. Bis dahin werden wir weiterhin hart trainieren!