Leckerbissen? Mit Sicherheit kein Kaffeeklatsch.
20.10.2021, 09:51 Uhr von Diego

BADEN VOLLEYS SSC KARLSRUHE VS. TSV GRAFING, 24.10.2021 - 16Uhr, 2. BLSM

Die BADEN VOLLEYS des SSC Karlsruhe empfangen am bevorstehenden Sonntag den Vorjahresmeister aus Grafing. Anpfiff der Partie ist um 16 Uhr. Ein Leckerbissen zum Kaffeeklatsch?

Der Vizemeister empfängt den Meister des Vorjahres. Bessere Vorzeichen für ein Spiel der 2. Bundesliga Süd gibt es prinzipiell nicht. Erst recht wenn man bedenkt, was diese Partie in den vergangenen Spielzeiten versprochen und letztendlich auch immer geboten hat. Intensive und vor allem ausgeglichene Spiele, viel Leidenschaft und durch stets abwechselnde Sieger auch die notwendige Portion Spannung. Sozusagen: ein absoluter Leckerbissen. Oder etwa nicht?

Der TSV Grafing hat einen Umbruch hinter sich. Nachdem den Führungsspielern Wagner, Höfer, Zierhut & Co in der vergangenen Saison bereits die zweite Zweitligameisterschaft geglückt war, traten diese zurück. Ließen den Jüngeren den Vortritt. Der Altersdurchschnitt des Teams liegt mittlerweile bei lediglich 23 Jahren. Zudem ist derweil auch das Trainergespann Benedikt Doranth und Marvin Polte neu im Amt. Alles in allem spielt das Team des TSV Grafing diese Saison also mit einem vollständig „neuen Gesicht“ auf. Entsprechend holprig verlief auch der Saisonstart. Einem knappen Auftaktsieg gegen Gotha folgten mittlerweile drei Niederlagen gegen Dresden, Mainz und zuletzt Kriftel. Es brauch wohl noch ein wenig Zeit, bis sich die Grafinger Talentschmiede vollends gefunden hat.

Die Findungsphase weiter aufschieben wollen selbstverständlich die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe. Im Gegensatz zu Grafing äußerst stark und souverän in die Saison gestartet. Vier Siege aus vier Spielen. Spielerisch und personell weiterentwickelt im Vergleich zur Vorsaison. Und erstmals als klarer Favorit gegen den TSV Grafing. Es scheint alles für das top aufgelegte Team um Kapitän und Führungsspieler Jens Sandmeier zu sprechen an diesem Sonntag. Ein wenig vorsichtiger formuliert dies - derzeit ebenso äußerst stark aufspielend - Außenangreifer Lukas Jäger: „Grafing mag sicherlich eine schwächere Mannschaft als letztes Jahr haben, was auch der aktuelle Tabellenplatz widerspiegelt. Dennoch habe ich keine Lust, das neue junge Team zu unterschätzen. Vor allem dann kann es schwer werden für uns.“ Ganz getreu dem Motto, welches den Karlsruher in der Vergangenheit stets zu ihren Erfolgen verholfen hat - eine gesunde Mischung aus Selbstbewusstsein und Demut. Diese ist mittlerweile eindeutig auch auf die jüngeren Spieler der BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe übergesprungen. Und immer mehr tragen diese wesentlich zum Erfolg der Karlsruher bei. So zum Beispiel Laurin Derr. Mittlerweile Stammspieler auf der Mittelblockerposition. Pfeilschnell, stets hoch konzentriert und vor allem schlaggewaltig. Sozusagen eine ordentliche Gegenportion „junge Wilde“, die da auf den TSV Grafing wartet. Er freut sich jedenfalls auf die anreisenden Kontrahenten: „Nach langem Warten haben wir endlich wieder ein Heimspiel. Grafing hat gegen Gotha gezeigt, dass sie sich nicht unterkriegen lassen. Wir müssen alles dagegen setzen was wir haben. Ich freue mich jetzt schon riesig auf ein spannendes Match“. Und ein solches wird es mit Sicherheit. Auch wenn die Vorzeichen nicht die Gewohnten vor einem Spiel gegen Grafing sind. Zum Kaffeeklatsch ist man am Sonntag im Otto-Hahn-Gymnasium demnach fehl am Platz.

Wer es nicht in die Halle schafft, kann das Spiel im Livestream unter https://sportdeutschland.tv/badenvolleys anschauen. #heissaufvolleyball

Karlsruhe erkämpft sich Sieg in Kriftel
28.09.2021, 12:07 Uhr von Presse

Ein hartes Stück Arbeit lag hinter den Akteuren der BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe, als sie sich nach knapp zweieinhalb Stunden Spielzeit zum Siegesjubel in der Feldmitte versammelten. Mit 3:2 (22:25, 25:17, 25:21, 15:25, 15:11) konnten sie sich in einem umkämpften Spiel mit vielen Ups und Downs bei der bis dahin verlustsatzfreien TuS Kriftel durchsetzen. Damit ist Karlsruhe nach drei Spieltagen das einzige verbliebene Team der Liga ohne Niederlage.

Dabei hätte es aus Karlsruher Sicht gar nicht zu einem so engen Spiel kommen müssen. Im ersten Satz lagen die Badener bereits relativ komfortabel mit 15:10 in Führung. Es folgte jedoch eine beispiellose Schwächephase und ein daraus folgender 2:10 Negativlauf. Probleme in der Annahme ließen Fabian Schmidt im Zuspiel nur wenige Optionen und die folgenden Angriffe waren zu harmlos, um die an diesem Nachmittag außerordentlich starke Abwehr der Krifteler vor ernsthafte Probleme zu stellen. Die Gegenangriffe der Hausherren waren indes um einiges effektiver, sodass es bald 17:20 zugunsten der Hessen stand, die den Vorsprung bis zum 22:25 Satzgewinn verteidigen konnten.

Statt mit der vergebenen Chance der 1:0 Führung zu hadern, besonnen sich die BADEN VOLLEYS in der Folge wieder auf ihre Stärken. Die Gäste zeigten nun ihrerseits starke Abwehraktionen, sodass zuweilen lange und spektakuläre Ballwechsel zustande kamen. Auch die Blockabteilung um Laurin Derr und Thorben Sandmeier bekam nun immer besseren Zugriff auf das Spiel der Gegner und die Aufschläge, insbesondere von Lukas Jaeger, konnten mehr Druck erzeugen. Kriftel spielte in dieser Phase zwar gut mit, konnte die Karlsruher jedoch nicht wirklich in Bedrängnis bringen. Zu souverän zogen diese ihr Ding durch und gewannen Satz 2 und 3 jeweils recht deutlich mit 25:17 und 25:21).

Umso schwieriger ist es, eine Erklärung für die Leistung im darauf folgenden Satz zu finden. Vielleicht haderten die Spieler insgeheim mit dem verlorenen ersten Satz und damit der vergebenen Chance, mit einem schnellen 3:0 im Gepäck bereits auf dem Heimweg zu sein. Karlsruhe konnte nicht an die Leistung in den beiden Sätzen davor anknüpfen, Kriftel wurde aber auch stärker und spielte sich phasenweise in einen emotionalen Rausch. Verdientermaßen ging der Satz mit 15:25 an die Hausherren.

Doch Karlsruhe zeigten wieder, dass sie sich von Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Dank starker Aufschläge von Lukas Jaeger begannen sie den Tiebreak direkt mit einer 2:0 Führung. Bis zum Seitenwechsel beim Stand von 8:7 konnte Kriftel noch dran bleiben, doch dann schlug die Stunde von BADEN VOLLEYS Kapitän Jens Sandmeier. Im eigenen Angriff nicht aufzuhalten sowie mit zwei spektakulären Einerblocks innerhalb kürzester Zeit stellte er fast im Alleingang die vorentscheidende 12:8 Führung her. Am Ende war es dann ein erfolgreicher Doppelblock von Thorben Sandmeier und Tobias Hosch, der den 15:11 Endstand herstellte. „Das war ein heiß umkämpftes Spiel mit spektakulären Ballwechseln. Toll, dass wir uns am Ende als Sieger durchsetzen konnten“, sagte ein glücklicher Lukas Jaeger nach dem Spiel, der sich zudem zusammen mit Jannik Weber auf Krifteler Seite über die Auszeichnung als MVP freuen durfte.

Am Sonntag spielten die BADEN VOLLEYS dann noch um den Verbandspokal des Nordbadischen Volleyballverbandes. Bereits im Halbfinale gesetzt, konnten die Karlsruher das Turnier durch zwei 2:0 Siege gegen die eigene zweite Mannschaft (Regionalliga) und den TV Bühl (Dritte Liga) gewinnen. Am 10.Oktober geht es im Regionalpokal gegen die Konkurrenz aus Württemberg und Südbaden, auf den dortigen Gewinner wartet das DVV Pokal Achtelfinale gegen die United Volleys Frankfurt.

Karlsruhe gewinnt erstmals glatt in Mainz
21.09.2021, 19:19 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe sind auch auswärts perfekt in die neue Saison gestartet. Am vergangenen Sonntag konnten sie sich mit 3:0 (25:20, 25:21, 25:20) bei der TGM Mainz-Gonsenheim durchsetzen. Es war das erste Mal, dass die Badener ohne Satzverlust in Mainz gewinnen konnten. Damit ist Karlsruhe neben Kriftel das einzige verbliebene Team der Liga, das sich bis jetzt schadlos gehalten hat und die volle Punkteausbeute aus den ersten beiden Spielen einfahren konnte.

Dabei war die Partie über weite Strecken enger und ausgeglichener, als es das Ergebnis vermuten lassen würde. Fast schon traditionell taten sich die BADEN VOLLEYS lange schwer gegen sehr abwehr- und spielstarke Mainzer. „Es war phasenweise etwas zäh, aber am Ende hat sich unsere Qualität durchgesetzt“, sagte Trainer Antonio Bonelli nach dem Spiel. „Wir haben als Team gut funktioniert, aber taktisch bin ich nicht ganz zufrieden.“ Damit meinte er vor allem phasenweise Schwächen und Undiszipliniertheiten im Aufschlag und im Block-Abwehrverhalten seiner Mannschaft, die den Gastgebern zu oft zu einfachen Punkten verhalfen.

Gleich der Start verlief unruhig aus Sicht der Karlsruher, sodass man bereits früh einem 5:8 Rückstand hinterherlaufen musste. Durch ein solides Side-Out sowie einige unerzwungene Fehler auf Seiten der Gastgeber konnte dieser jedoch Mitte des Satzes ausgeglichen und in eine 3-Punkte Führung für die BADEN VOLLEYS umgemünzt werden. Diese Führung ließen sie sich nicht mehr nehmen. Zwar kam Mainz nochmals bis auf 2 Punkte heran, doch ein Ass von Tobias Hosch sowie zwei gelungene Angriffe von Julian Schupritt und Kapitän Jens Sandmeier sorgten für die Entscheidung zugunsten der Karlsruher.

Der zweite Durchgang verlief über weite Strecken ausgeglichen, bis zum Stand von 19:18 konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Schwächen im Karlsruher Aufschlag sowie eine ganze Reihe von starken Abwehraktionen der Mainzer hielten die Gastgeber im Spiel. In der Crunchtime konnten die Karlsruher dann jedoch ihre Erfahrung und Nervenstärke ausspielen. Während Mainz nun der ein oder andere unerzwungene Fehler unterlief, spielte Karlsruhe ihr Spiel souverän herunter. Ein Ass von Lukas Jaeger besiegelte die 2:0 Führung.

Vor Beginn des dritten Satzes wechselte Bonelli nochmals kräftig durch, sodass an diesem Tag all seine Akteure (bis auf den erkrankten Felix Roos) Spielpraxis sammeln konnten. Der Durchgang verlief dennoch nahezu identisch zu dem zuvor. Mainz konnte den Satz lange offen halten, lag bis zum Stand von 15:15 die ganze Zeit knapp vorne. Am Ende konnten dann jedoch wieder die Gäste aus Karlsruhe das Zepter übernehmen und das Spiel klar auf ihre Seite ziehen. Die Gastgeber konnten in dieser Phase nichts mehr entgegensetzen und mussten zusehen, wie die BADEN VOLLEYS den Satz und damit auch das Spiel letztlich verdient und souverän gewannen. „Gegen sehr abwehr- und spielstarke Mainzer war es wie erwartet ein schweres Spiel und harte Arbeit. Auch wenn wir sicherlich nicht unser bestes Volleyball gezeigt haben, sind wir sehr froh, die drei Punkte mit nach Hause nehmen zu können“, so Kapitän Jens Sandmeier, der zusammen mit dem jungen Mainzer Zuspieler Lennart Fuchs verdientermaßen als MVP ausgezeichnet wurde.

BADEN VOLLEYS zu Gast in Mainz
17.09.2021, 12:59 Uhr von Presse

Nach dem gelungenen Auftakt gegen Dresden, peilen die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe den nächsten Dreier an gegen die TGM Mainz-Gonsenheim, die keinen guten Start in die Saison erwischt hat. Felix Roos fällt weiterhin krankheitsbedingt aus.

„Wir dürfen nichts für selbstverständlich nehmen und jedes Spiel im Vollgas-Modus angehen“, so Trainer Antonio Bonelli mit warnenden Worten im Abschlusstraining an sein Team. Auf dem Papier eine klare Angelegenheit für die Badener, doch die Vergangenheit hat gezeigt, Mainz ist zu Hause unangenehm zu spielen. Und das krankheitsbedingte Fehlen von Felix Roos macht die Aufgabe nicht leichter. Co-Trainer Joachim Greiner dazu: „Felix ist auf dem Weg der Besserung, aber wir möchten zu Beginn der Saison nichts verfrüht riskieren und planen ihn erst im nächsten Spiel ein.“

Die Mainzer starteten denkbar schlecht in die neue Saison, mit einem deutlichen 0:3 gegen eine spielstarke Mannschaft aus Kriftel. Für die Heimspiele wird Zuspiel-Routinier Torben Tidick-Wagner ins Team rücken und die Mainzer im Spielaufbau mit all seiner Erfahrung unterstützen.

Spielbeginn ist Sonntag, der 19.09.2021 um 16 Uhr in der Neuen Sporthalle Otto-Schott-Gymnasium und live auch auf sportdeutschland.tv zu sehen. #heissaufvolleyball

Gelungener Saisonauftakt
12.09.2021, 20:14 Uhr von Presse

Den BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe ist ein Auftakt nach Maß geglückt. Im ersten Spiel der neuen Saison wurde das Team von Coach Antonio Bonelli seiner Favoritenrolle gerecht und gewann souverän mit 3:0 (25:19, 25:16, 25:22) gegen den VC Dresden.

Während die Gäste aus der sächsischen Landeshauptstadt stark dezimiert antraten, stand Bonelli bis auf den kurzfristig erkrankten Felix Roos der komplette Kader zur Verfügung. Darunter auch Neuzugang Tobias Hosch, der in seiner Premiere auch gleich von Beginn ran durfte und seine Sache ausgesprochen gut machte. Nach einem ausgeglichenen Beginn konnten sich die Karlsruher Mitte des ersten Satzes eine 3-Punkte Führung erspielen, die sie bis zum 25:19 Satzgewinn behaupteten. Spektakuläre Abwehraktionen und ein sehr variables und solides Side-Out waren die Schlüssel zum Erfolg.

Angespornt durch gut 150 frenetisch anfeuernde Fans starteten die BADEN VOLLEYS anschließend wie im Rausch in Durchgang Nummer zwei. Mit Tobias Hosch am Aufschlag gelang ein 6:0 Blitzstart, die Vorentscheidung für diesen Satz. Neben der Feldabwehr kam nun auch der Karlsruher Block immer besser ins Spiel, vor allem die an diesem Tag bestens aufgelegten Laurin Derr und Julian Schupritt brachten ihre Gegner immer öfter zum Verzweifeln. Folglich ging auch der zweite Satz deutlich mit 25:16 an die Hausherren.

Im dritten Durchgang wurde es dann doch noch einmal etwas spannender. Zwar lag Karlsruhe über die meiste Zeit mit 2-3 Punkten in Front, Dresden ließ sich aber nicht abschütteln und konnte dran bleiben. Dennoch hatte man nie den Eindruck, Karlsruhe würde die Kontrolle über das Spiel verlieren. Am Ende war es dann Julian Schupritt, der den Matchball zum 25:22 mit einem starken Diagonalangriff verwandelte.

„Es war super mit den Fans, echt cool, eine tolle Atmosphäre“, freute sich Tobias Hosch über das gelungene Debüt. Und auch Coach Bonelli war sichtlich zufrieden mit der Leistung seiner Jungs:„Das war ein guter Start, jetzt geht es weiter, jetzt gilt es, in den Rhythmus zu kommen.“ Womit er auf die beiden kommenden Auswärtsspiele in Mainz und Kriftel anspielt, in welche die BADEN VOLLEYS wieder als großer Favorit gehen werden.

BADEN VOLLEYS wollen mit Sieg starten
10.09.2021, 13:33 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe empfangen den Dentalservice Gust VC Dresden und möchten ihre Favoritenrolle annehmen und mit einem Sieg bestätigen. Karlsruhe mit einer nahezu perfekten Vorbereitung gegen den am Wochenende frisch gebackenen Sachsen-Pokalsieger. Es verspricht, trotz klarer Verteilung der Favoritenrolle, ein hochklassiges Spiel zu werden.

„Wir sind die krassen Außenseiter, die nichts zu verlieren haben.“ Etwas tief gestapelt seitens der Dresdner Spieler, doch dieses Statement zeigt klar auf, wer Herr im Hause sein sollte beim 2.Bundesliag Auftakt in die Saison 2021/22 in Karlsruhe. Für die Dresdner geht es darum die Klasse zu halten, trotz dem Erfolg im Sachsen Pokal am letzten Wochenende, wo man unter anderem die favorisierten Leipziger schlagen konnte.

Auf der anderen Seite konnte das Team des SSC Karlsruhe ihre acht Testspiele allesamt für sich entscheiden. „Doch am Ende ist es so, dass nur die Spiele in der Liga zählen. Da gilt es jetzt abzuliefern“, so BADEN VOLLEYS Coach Antonio Bonelli, der nach der letztjährigen Vize-Meisterschaf in die dritte Saison als Trainer der Karlsruher geht. „Das Team, der Verein und ich passen gut zusammen und es macht weiterhin Spaß hier das Projekt Bundesliga-Volleyball weiter mitzugestalten und voranzutreiben“, so Bonelli weiter. Ganz besonders freut sich der SSC Karlsruhe Coach auf Neuzugang Tobias Hosch auf der Zuspielposition. Eine klare Verstärkung für das Top-Team aus Baden. Zum Auftakt gegen Dresden wird Hosch auch gleich direkt von Anfang auflaufen und seine Qualitäten unter Beweis stellen können.

Spielbeginn in der der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasium ist am Samstag, den 11.09.2021 um 18 Uhr. Mit dem aktuellen Hygienekonzept dürfen 300 Zuschauer in die Halle, unter Einhaltung der 3G-Regeln und mit dem Tragen der Schutzmaske auf der Zuschauertribüne. Nichtsdestotrotz dürften sich die Fans allesamt freuen, ihre Akteure endlich wieder live in Aktion zu sehen und sie zum Auftaktsieg in die Saison 2021/22 zu unterstützen.

BADEN VOLLEYS SSC KARLSRUHE Kaderplanung Teil 2: „Willkommen“
10.06.2021, 12:31 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe können einen echten Transfercoup verzeichnen. Junioren-Nationalspieler Tobias Hosch wird die Fächerstädter ab der kommenden Saison auf der Zuspielposition verstärken. Hosch war in der vergangenen Spielzeit als Stammspieler für den VCO Berlin in der ersten Liga aktiv und konnte dabei wertvolle Erfahrungen gegen die besten Spieler Deutschlands sammeln. Zuvor spielte der 20-Jährige bereits drei Jahre bei der Talentschmiede der Volley Youngstars Friedrichshafen in der zweiten Bundesliga, was seine herausragende volleyballerische Ausbildung unterstreicht. „Er ist ein qualitativ hervorragender Spieler und konnte für sein junges Alter bereits viel Erfahrung auf Top-Niveau sammeln“, sagt Chefcoach Antonio Bonelli über den 1,92-Meter-Mann, „dass wir ihn zu uns holen konnten, das ist herausragend.“

Im Sommer wird der gebürtige Ludwigsburger seinen Lebensmittelpunkt nach Karlsruhe verlegen und neben seiner sportlichen Karriere auch ein Studium am KIT vorantreiben. „Das Umfeld hier in Karlsruhe sowie die guten und umfangreichen Trainingsbedingungen haben mich überzeugt“, so Hosch. „Ich möchte mich möglichst gut in die Mannschaft einbringen und die Zeit nutzen, um mich sportlich als auch persönlich weiterzuentwickeln“. Seine sportlichen Ziele decken sich derweil mit denen seines neuen Clubs: mittelfristig möchten sowohl Hosch als auch die BADEN VOLLEYS den Sprung in die erste Liga anvisieren. Coach Bonelli sieht ihn als die Zukunft auf der Zuspielposition und als wichtigen Bausteinen auf diesem Weg. „Zusammen mit Fabian Schmidt haben wir nun eines der besten, wenn nicht sogar das beste Zuspieler-Duo der zweiten Liga in unseren Reihen. Ich denke, die beiden werden sich super ergänzen, voneinander profitieren und gegenseitig zu Topleistungen pushen.“

Abgesehen von den beiden Abgängen Philipp Scholz und Sebastian Sent konnte der Kader der vergangenen Saison beisammen gehalten werden. Momentan sind die Verantwortlichen noch auf der Suche nach einem weiteren Annahme-Außen/Diagonalspieler, ansonsten ist der Kader mit der Verpflichtung von Tobias Hosch nun komplett.

BADEN VOLLEYS SSC KARLSRUHE Kaderplanung Teil 1: „Abschied“
08.06.2021, 11:59 Uhr von Diego

Das Bundesliga-Team verabschiedet Diagonalangreifer Philipp Scholz und Zuspieler Sebastian Sent. Die Verantwortlichen beim Vize-Meister der 2. Bundesliga arbeiten im Hintergrund schon an der neuen Mannschaft. Die Saisonvorbereitung startet kommende Woche, nach nur wenigen Wochen Saisonpause.

Das Ende einer Saison ist auch immer die Zeit der Abschiede. Mit Diagonalangreifer Philipp Scholz und Zuspieler Sebastian Sent verlassen gleich zwei Spieler die BADEN VOLLEYS. Ob sie dem SSC Karlsruhe als Spieler in der Regionalliga erhalten bleiben, ist noch offen. Dies hängt auch von der jeweiligen beruflichen Situation ab. „Auf der Zuspielposition steht ein Generationswechsel an und auch das Kürzertreten war jetzt ein Thema. Nichtsdestotrotz möchten wir beide Spieler weiterhin an den Verein binden, soweit es in irgendeiner Weise möglich ist“, so Cheftrainer Antonio Bonelli, der beiden Akteuren einen hervorragenden Job in der 2. Bundesliga attestiert.

Bei Sebastian Sent war es eine kurzfristige und eher zufällige Verpflichtung im letzten Sommer, die sich als Glücksgriff über die Saison herauskristallisiert hat. „Er hat, als es darauf ankam, Fabian Schmidt im Zuspiel immer gut vertreten können und ihn damit auch entlastet. Das war in dieser sehr schwierigen und langen Saison enorm wichtig. Aber auch menschlich hat Sebastian uns bereichert. Mit seiner Erfahrung stand er stets seinen jüngeren Mitspielern zur Seite. Und auch wenn es nur erstmal für dieses eine Saison war, war das trotzdem unbezahlbar“, so Bonelli weiter, der noch auf eine Zusage für die Bundesligareserve seinerseits hofft.

Schon länger dabei und ein Teil der BADEN VOLLEYS ist Philipp Scholz. Im Jahr 2015 kam der gebürtige Großheubacher zum Studium nach Karlsruhe und schloss sich zunächst der zweiten Mannschaft des SSC Karlsruhe an, um vor zwei Jahren endgültig den Sprung ins Bundesligateam zu schaffen. In seiner ersten Bundesligasaison noch von Verletzungen ausgebremst, konnte er in der vergangenen Spielzeit dann auch des Öfteren auf dem Spielfeld seine Qualitäten ausspielen und wusste durch kluge Lösungen im Angriff und seine positive Ausstrahlung zu überzeugen. In kürzester Zeit wurde Philipp mit seiner positiven und offenen Art zu einem der wichtigsten Charaktere im sozialen Mannschaftsgefüge. Zum jetzigen Zeitpunkt scheint die Zukunft noch offen, denn auch hier ist bei einer günstigen Konstellation ein Engagement im Regionalliga-Team durchaus möglich. Egal wohin es Philipp beruflich und privat verschlägt, die Verantwortlichen im SCC Karlsruhe und die gesamten BADEN VOLLEYS, würden ihn stets wieder willkommen heißen. „Nicht nur die Mitspieler, sondern auch das gesamte erweiterte Umfeld der Bundesliga und des Vereins werden Philipp mit seinem Charme vermissen. Unser Podcast wird damit leider eine seiner wichtigsten Stimmen verlieren, auch wenn dort sicherlich noch eine ordentliche Verabschiedung ansteht.“, sagt Teammanager Alexander Burchartz, der somit beiden Spielern noch eine letzte Aufgabe mit auf den Weg mitgeben möchte.

Die BADEN VOLLEYS selbst starten die Saisonvorbereitung schon in der nächsten Woche und bis dahin möchten die Verantwortlichen beim SSC Karlsruhe den neuen Zuspieler vorstellen. „Wir werden bis Ende der Woche einen Hochkaräter auf der Zuspielposition vorstellen können, kündigt der Vorsitzende der Volleyball Abteilung und Koordinator Talentförderung, Diego Ronconi, an.

Schwieriges Spiel nach grandioser Saison
24.05.2021, 09:52 Uhr von Pressesprecher

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe müssen sich im letzten Spiel der Saison mit 2:3 (25:19, 19:25, 20:25, 25:21, 11:15) gegen Leipzig geschlagen geben. Durch den zeitgleichen Sieg des TSV Grafing in Bliesen ist das Ergebnis jedoch bedeutungslos und die Karlsruher können trotz der Niederlage die Vizemeisterschaft feiern und auf eine grandiose Saison zurückblicken.

Lange Zeit war unklar, ob das letzte Spiel der Saison überhaupt noch ausgetragen werden würde. Aufgrund von Corona Fällen im Team der Leipziger musste die ursprünglich am 1. Mai angesetzte Partie zunächst abgesagt werden. Es folgte eine längere Zeit der Ungewissheit und Diskussionen zwischen der VBL und den L.E. Volleys, welche die verbliebenen Spiele wegen der Corona Infektionen nicht nachholen wollten und in ihrem Podcast gar gänzlich ausschlossen, in dieser Saison nochmals das Spielfeld zu betreten. Schlussendlich wollten sie die Strafe, die im Falle eines Nichtantretens angestanden hätte, wohl doch nicht zahlen und somit stand am vergangenen Mittwoch dann endlich fest, dass die Partie drei Tage später stattfinden wird.

Im Lager der Karlsruher hatte man indes nicht mehr so richtig an die Neuansetzung geglaubt. Die Trainingsintensität musste in den vergangenen Wochen zudem aufgrund von zahlreichen Verletzungen oder beruflichen bzw. privaten Verpflichtungen stark heruntergefahren werden, die überlange Saison zollte ihren Tribut. So traten die BADEN VOLLEYS auch die Reise nach Leipzig nicht in „voller Kapelle“, wie es seltsamerweise im Leipziger Nachbericht zu lesen ist, sondern stark dezimiert mit gerade einmal 10 spielfähigen Akteuren an, darunter 3 Spieler aus der Regionalligamannschaft. Der Kader wurde zwar mit verletzten Spielern aufgefüllt, dem geneigten Zuschauer dürfte aber aufgefallen sein, dass sich diese noch nicht einmal beim Warmmachen beteiligten. Aufgrund des Personalmangels musste zudem der etatmäßige Mittelblocker Thorben Sandmeier die Diagonalposition ausfüllen und Benjamin Dollhofer auf sein Liberotrikot verzichten, um zumindest eine Wechselposition auf der Außenannahme- bzw. Diagonalposition zu haben.

Dennoch meisterten die Karlsruher die Situation zunächst sehr gut und konnten den ersten Satz souverän für sich entscheiden. Mit Beginn des zweiten Durchgangs verbesserten sich jedoch auch die Gastgeber, die komplett ohne Druck aufspielen konnten. Die BADEN VOLLEYS hingegen haderten nun zusehends mit eigenen Fehlern, wirkten verkrampft und ließen sich sowohl von Provokationen auf Seiten der Leipziger als auch von fragwürdigen Entscheidungen des teilweise überfordert wirkenden Schiedsgerichts zu sehr aus der Ruhe bringen. Folglich lief in den Sätzen 2 und 3 nicht mehr viel zusammen und beide Durchgänge gingen an Leipzig. Im vierten Satz fingen sich die Karlsruher wieder etwas und konnten diesen relativ deutlich für sich entscheiden. Im Tiebrak konnte sich zunächst Leipzig eine frühe Führung erspielen, Karlsruhe blieb aber in Schlagdistanz. Zwei weitere strittige Schiedsrichterentscheidungen brachen dann jedoch den Karlsruher Widerstand und Leipzig gewann mit 11:15. Als wertvollste Spieler wurden Jannik Kühlborn und Julian Schupritt ausgezeichnet.

„Wir hatten in den letzten Wochen enorme Personalprobleme sowohl im Training als auch jetzt am Spieltag, auch wenn wir das im Vorfeld nicht so sehr zum Thema gemacht haben. Wir haben dennoch versucht, das beste aus der Situation zu machen. Als Grafing den zweiten Satz in Bliesen gewonnen hatte war klar, dass das Ergebnis unseres Spiels keinen Einfluss mehr haben wird. Ich wollte dann auch den Spielern aus unserer zweiten Mannschaft nochmal längere Einsatzzeiten geben und mich damit bei ihnen für ihr Engagement in den vergangenen Wochen bedanken. Ohne ihren Einsatz wäre ein Training in dieser Zeit nicht möglich gewesen“, so BADEN VOLLEYS Coach Antonio Bonelli.

Der verpatzte Saisonabschluss soll aber nicht davon ablenken, dass die Karlsruher eine grandiose Saison gespielt haben. In der vierten Spielzeit in der 2. Bundesliga Süd konnte sich das Team endgültig unter den Spitzenmannschaften etablieren, den Zuschauern im Livestream zahlreiche Highlight Spiele auf hohem Niveau bieten und die erste Vizemeisterschaft der Vereinsgeschichte feiern. An dieser Stelle auch Glückwunsch an den TSV Grafing, die nach ihrem Sieg in Bliesen als verdienter neuer Meister gekürt wurden. Bonelli: „Dieses Spiel werden wir schnell abhaken und nicht mehr lange drüber nachdenken. Wir haben eine tolle Saison gespielt und diese mit der Vizemeisterschaft gekrönt. Ich bin wirklich super zufrieden mit der Mannschaft und nächstes Jahr werden wir sicherlich wieder vorne angreifen.“

Vizemeisterschaft gesichert
26.04.2021, 13:35 Uhr von Presse

Mit einem eindrucksvollen Auftritt im letztem Heimspiel der Saison bezwingen die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe den Tabellendritten Hammelburg mit 3:0 (25:22, 25:19, 25:15) und revanchieren sich damit für die ebenso deutliche Hinspielniederlage. Mit dem Sieg sichern sie zudem den zweiten Tabellenplatz und bewahren sich weiterhin die theoretische Chance auf den Meistertitel, sollte Grafing in ihren verbliebenen Partien Punkte liegen lassen.

Beide Teams gingen personell geschwächt in die Begegnung. Die Gäste mussten auf Außenangreifer Moritz Rauber verzichten, bei Karlsruhe fiel neben den Langzeitverletzten Felix Roos und Benny Loritz auch Leon Zimmermann verletzungsbedingt aus, zudem waren Fabian Schmidt und Julian Schupritt angeschlagen. Für die beiden Letztgenannten rückten Sebastian Sent und Philipp Scholz in die Startformation. Das Spiel begann zugleich auf hohem Niveau. Beide Teams agierten auf Augenhöhe und bis zum Stand von 22:22 konnte sich niemand entscheidend absetzen. „Beide Teams haben nochmal richtig einen rausgehauen“, zeigte sich BADEN VOLLEYS Coach Antonio Bonelli vom hohen Niveau beeindruckt. In der Schlussphase bewiesen seine Schützlinge dann die besseren Nerven und konnten den Durchgang mit 25:22 für sich entscheiden.

In Satz 2 begann Karlsruhe langsam aber sicher dominanter zu werden. Die abgesprochene Taktik in Aufschlag sowie Block-Feldabwehr zeigten nun immer mehr Wirkung. Vor allem den Hammelburger Hauptangreifer Lorenz Karlitzek bekam man nun besser in den Griff. „Wenn er hinten war, haben wir ihn mit kurzen Aufschlägen aus dem Spiel genommen“, zeigte sich Bonelli sehr zufrieden über seinen so gut aufgegangenen Matchplan. Über 12:8 und 19:15 ging der Satz relativ ungefährdet mit 25:19 an die Hausherren. Mit dem zweiten Satz- und damit verbundenen Punktgewinn war auch klar, dass Hammelburg die BADEN VOLLEYS nicht mehr vom zweiten Tabellenplatz verdrängen kann. Dementsprechend war auch die Moral der Gäste im dritten Satz gebrochen. Bis zum 12:11 konnten sie noch mithalten, doch drei aufeinanderfolgende Aufschlagserien von Jens Sandmeier, Thorben Sandmeier und Sebastian Sent führten Karlsruhe zum deutlichen 25:15.

„Ein geiles Spiel! Ich glaube, so kann man das kurz und präzise sagen.“ meinte der überaus glückliche Sebastian Sent nach dem Spiel, der wie auch seine Teamkameraden eine sehr starke Leistung ablieferte. „Das war richtig, richtig gut,“ konnte ihm auch Bonelli nur beipflichten. Wann es für die BADEN VOLLEYS weitergeht, ist indes noch unklar. Das ursprünglich am 1. Mai angesetzte letzte Saisonspiel in Leipzig musste aufgrund eines positiven Corona Befunds auf einen noch nicht bekannten Nachholtermin verschoben werden. Bis dahin bleibt den Karlsruhern also nur die Zuschauerrolle.

BADEN VOLLEYS mit Top-Duell im letzten Heimspiel
21.04.2021, 06:42 Uhr von Diego

Die BADEN VOLLEYS und Hammelburg spielen eine überragende Rückrunde, am Samstag Abend (19.00 Uhr) treffen sie im Kampf um die Vize-Meisterschaft in der 2. Bundesliga aufeinander. Beide Teams sind personell leicht angeschlagen, wollen aber zum Ende der Saison noch einmal „alles reinwerfen“. Dem SSC Karlsruhe reicht in diesem Spiel ein Punkt, um Platz zwei endgültig zu sichern.

Der Trainer der BADEN VOLLEYS, Antonio Bonelli, geht diesmal von einer deutlich engeren Partie aus und setzt mit seinem Team voll auf Sieg. „Wir haben noch etwas Wut im Bauch, da wir das Hinspiel klar und deutlich mit 0:3 verloren haben, das wollen wir zuhause wiedergutmachen. Die Jungs brennen schon auf die Revanche.“ Weiterhin nicht mit von der Partie wird Felix Roos sein, der zwar das Training wieder aufgenommen hat, aber noch lange nicht bei 100% ist. Auch hinter zwei weiteren Spielern steht ein dickes Fragezeichen – die medizinische Abteilung der Karlsruher hat gegen Ende der Saison alle Hände voll zu tun. Bonelli weiß, dass das am Ende ein Kraftakt ist: „Das ist eine außergewöhnlich lange und schwierige Saison, da ist es ganz normal, dass die Jungs an ihre Grenzen kommen. Bisher konnten wir aber das sehr gut wegstecken und ich bin für die letzten beiden Partien auch sehr positiv gestimmt.“

Der TV/DJK Hammelburg spielt auch eine überragende Saison, vor allem die Rückrunde gehört zu den besten in ihrer Bundesliga-Geschichte. Mit dem neuen Trainer Philipp Fischer auf der Bank (seit Januar 2021), konnten die Unterfranken 10 der letzten 12 Partien für sich entscheiden. „Der vorherige Trainer Closca hat schon hervorragende Arbeit geleistet, mit Philipp kam jetzt zusätzlich mehr Euphorie dazu. Diese neue Stärke, gepaart mit ihrem überragenden, wieder genesenen Außenangreifer Lorenz Karlitzek, macht Hammelburg zu einer Spitzenmannschaft in der Liga“, so SSC Karlsruhe Coach Bonelli weiter. Verzichten muss Hammelburg sehr wahrscheinlich auf Moritz Rauber, der im letzten Spiel verletzt ausgewechselt werden musste. „Hammelburg wird diesen Ausfall sicherlich gut kompensieren können und uns alles abverlangen. Wir werden auch in diesem Spiel wieder alles reinwerfen und uns für die großartige Saison belohnen“, gibt sich Kapitän Jens Sandmeier kämpferisch.

Das Spiel verspricht ein hohes Niveau und extreme Spannung, denn für beide steht einiges auf dem Spiel. Die BADEN VOLLEYS können auch noch Meister werden, falls wider erwarten Grafing patzt. Das Spiel ist wieder live im Stream auf sporttotal.tv zu ab 19:00 Uhr zu sehen. https://www.sporttotal.tv/cl9400cb47 #heissaufvolleyball

Bonelli bleibt weitere 2 Jahre beim SSC Karlsruhe
14.04.2021, 19:19 Uhr von Alex

Der Volleyball-Bundesligist BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe hat den Vertrag mit seinem Trainer Antonio Bonelli um zwei weitere Jahre verlängert. Seit der Saison 19/20 betreut der 42 Jahre alte Italiener das Bundesligateam und hat es zu einem Spitzenteam und Meisterschaftskandidaten in der 2.Bundesliga geformt.

Beim SSC Karlsruhe ist die erste Personalentscheidung, für die bevorstehende Saison 2021/2022 gefallen. Der Verein gibt hiermit die Verlängerung des Vertrages mit Antonio Bonelli um weitere zwei Jahre bekannt.

Der 42-Jährige gebürtige Italiener ist seit 2019 beim Verein als Cheftrainer des Bundesligateams und der Volleyballabteilung tätig. Er leistete in dieser Zeit einen herausragenden Beitrag an den erreichten Ergebnissen des Volleyball-Zweitligisten. Oberstes Ziel seiner Arbeit war und ist nicht nur die Spieler volleyballerisch weiter zu bringen, sondern auch die Entwicklung der sportlichen Strukturen des Bundesligisten für die Zukunft zu optimieren. Gemeinsam mit dem gesamten Trainerteam der Abteilung hat er hier bereits nachhaltig Akzente setzen können.

Teammanager Alexander Burchartz äußerte zur Weiterverpflichtung: „wir sind als Verein glücklich, weiter mit Bonelli zusammenarbeiten zu können. Mit seiner Arbeit sind wir absolut zufrieden und freuen uns auf zwei weitere Jahre und hoffen, mit ihm an die Erfolge der beiden letzten Saisons anknüpfen zu können“. Bonelli hat sich in den letzten zwei Jahren nicht nur um die 1. Herrenmannschaft gekümmert, sondern seine Expertise auch ehrenamtlich im Unterbau des Bundesligateams sowie im Marketingbereich der Abteilung eingebracht.

Nach der Vertragsunterzeichnung bemerkte Antonio Bonelli, „ich freue mich auf zwei weitere Jahre in Karlsruhe. Der SSC Karlsruhe ist meine zweite Heimat geworden und ich fühle mich in der Stadt sehr wohl. Der SSC Karlsruhe genießt inzwischen einen hervorragenden Ruf in der deutschen Volleyballlandschaft. Die BADEN VOLLEYS zählen derzeit zu den besten Mannschaften in der 2. Volleyball Bundesliga. Die Arbeit mit dem Bundesligateam aber auch in der ganzen Abteilung bereitet mir viel Freude“

Nach dem äußerst erfolgreichen 6-Punkte Wochenende im Osten bei den Blue Volleys Gotha und dem GSVE Delitzsch haben die BADEN VOLLEYS diese Woche spielfrei. Am darauffolgenden Wochenende steht dann das letzten Heimspiel gegen die TV/DJK Hammelburg an.

Spielbeginn gegen Hammelburg am Samstag 24.04. um 19 Uhr, wie immer live auf https://www.sporttotal.tv/cl9400cb47

Perfektes Ost-Wochenende
14.04.2021, 09:20 Uhr von Presse

Mit der vollen Ausbeute von 6 Punkten in Gepäck kehren die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe von ihrem Doppelspieltag im Osten der Republik zurück. In einem spannenden und hochklassigen Match konnten sie sich zunächst am Samstag in Gotha einen 3:1 Sieg erspielen (19:25, 25:21, 27:25, 25:23), ehe sie am Sonntag in Delitzsch mit einem 3:0 (25:18, 25:19, 25:21) den nächsten Dreier sichern konnten. Durch die zeitgleiche Niederlage des TSV Grafing beim VC Gotha wird es im Kampf um die Meisterschaft sogar nochmal spannend. Lediglich 2 Punkte trennen Grafing und Karlsruhe nun noch voneinander, bei noch zwei ausstehenden Spielen. „Super, dass es jetzt doch nochmal spannend wird“, reagierte BADEN VOLLEYS Cheftrainer Antonio Bonelli. „Solange es rechnerisch möglich ist, hauen wir alles rein.“

Diesem Kredo folgten seine Mannen am Samstag beim Spitzenduell in Gotha. Beim Tabellenfünften war in der Vergangenheit nicht viel zu holen für die Fächerstädter. 0 Punkte und 0:6 Sätze lautet die ernüchternde Bilanz aus Sicht der Karlsruher in den vergangenen beiden Saisons. Umso größer war die Motivation, diese Negativbilanz aufzubessern. Karlsruhe startete auch gut in die Partie, konnte sich bis auf 11:9 leicht absetzen. Dann folgte jedoch eine Schwächephase, vor allem in der Annahme, die den Satz zugunsten der Hausherren kippen ließ. Gotha erspielte sich beim Stand von 12:16 eine vorentscheidende 4 Punkte Führung und brachte diese souverän nach Hause. Doch die BADEN VOLLEYS zeigten die richtige Reaktion und legten einen fulminanten 10:3 Start im zweiten Durchgang hin. Dank eines sehr stabilen Side-Outs konnten sie diesen Vorsprung bis zum Ende halten und den Satz ungefährdet mit 25:21 für sich entscheiden.

Mit Beginn des dritten Satzes entwickelte sich das Spiel dann zu einem wahren Volleyball Spektakel auf allerhöchstem Niveau. Lange Ballwechsel, spektakuläre Abwehrreaktionen, krachende Angriffsschläge und Blocks lieferten den Zuschauern beste Unterhaltung. Mitte des dritten Satzes konnte sich Karlsruhe etwas absetzen (16:12), doch Gotha ließ nicht locker und konnte den Rückstand nochmals verkürzen (21:20). Bei 24:22 hatte Karlsruhe die ersten beiden Satzbälle, welche jedoch beide von Gotha abgewehrt wurden. Beim Stand von 26:25 und dem vierten Satzball für die BADEN VOLLEYS verirrte sich die Gothaer Annahme nach Aufschlag von Thorben Sandmeier direkt über das Netz auf die Seite der Karlsruher, deren Kapitän Jens Sandmeier sagte danke und verwandelte zum Satzgewinn. Der vierte Durchgang verlief wieder auf Augenhöhe und wurde durch spektakuläre, lange Ballwechsel geprägt. Karlsruhe hatte die Nase jedoch zumeist 1-2 Punkte vorn und beim Stand von 24:23 den ersten Matchball, welcher zu einem der besten Ballwechsel des Abends werden sollte. Nach mehreren Angriffsversuchen und erfolgreichen Abwehraktionen auf beiden Seiten landete der Ball schließlich wieder bei Jens Sandmeier, der den Ball im Gothaer Feld unterbringen konnte. „Ab dem zweiten Satz haben wir uns sehr gut gefangen. Dass wir es im dritten Satz nochmal spannend gemacht haben war etwas unnötig, aber die Jungs haben Charakterstärke gezeigt“ so der sehr zufriedene Coach.

Nach dem Highlight Spiel in Gotha folgte am Sonntag die vermeintlich leichtere Aufgabe gegen den GSVE Delitzsch. Bonelli rotierte kräftig durch, nur seine beiden Stammaußen Lukas Jaeger und Jens Sandmeier durften beide Spiele über die volle Distanz bestreiten. Eine solide, konzentrierte Leistung der gesamten Mannschaft sorgte für den letztlich ungefährdeten 3:0 Erfolg. Lediglich zu Beginn des zweiten Satzes leistete sich die Mannschaft eine Schwächephase, lag mit 4:10 hinten. Durch zwei Aufschlagserien von Lukas Jaeger und Sebastian Sent konnte der Rückstand jedoch schnell wieder aufgeholt und im Anschluss die zweiten 3 Punkte des Wochenendes eingefahren werden. Als MVPs des Wochenendes wurden verdientermaßen Lukas Jaeger und Jens Sandmeier gewählt.

Baden Volleys mit Doppelspieltag im Osten
07.04.2021, 04:51 Uhr von Diego

Zurück in der Erfolgsspur, müssen die BADEN VOLLEYS des SSC Karlsruhe gleich zweimal am Wochenende ran: beim Spitzenteam aus Gotha und beim GSVE Delitzsch. Zwei Siege sollen es werden, um Platz zwei in der 2. Bundesliga zu verteidigen und die kleine Chance auf den Titel zu wahren.

Die Chance auf die Meisterschaft ist für den SSC Karlsruhe nur noch gering, „aber solange es rechnerisch möglich ist, nehmen wir den Kampf an“, so Coach Antonio Bonelli, der weiterhin auf den verletzten Universalspieler Felix Roos verzichten muss.

Nach dem souveränen Sieg beim ersatzgeschwächten TSV Mühldorf, erwartet die BADEN VOLLEYS mit dem Spitzenteam aus Gotha eine deutlich schwerere Aufgabe. Mit nur zwei Niederlagen und 11 Siegen und gehören die Thüringer zu den Spitzenteams in diesem Kalenderjahr und stehen zurzeit auf Platz fünf in der Tabelle. Im letzten Jahr gab es nichts zu holen für die Nordbadener, aber nach dem souveränen 3:0 aus dem Hinspiel im Rücken, will das SSC-Team es in diesem Jahr besser machen und etwas Zählbares aus der Ferne mitnehmen.

Mit etwas anderen Vorzeichen geht es am Sonntag nach Delitzsch bei Leipzig. Hier sind die BADEN VOLLEYS klarer Favorit. Diese Rolle scheinen die Fächerstädter mittlerweile gut angenommen zu haben, wurden alle Spiele als Favorit in diesem Kalenderjahr doch recht deutlich gewonnen. „Delitzsch ist immer gefährlich, vor allem im heimischen „Becker-Karton“. Wir werden uns trotz der klaren Vorzeichen ganz genau auf diesen Gegner vorbereiten. Wir wollen da nichts anbrennen lassen“, so Joachim Greiner, Co-Trainer der Karlsruher.

Spielbeginn gegen Gotha am Samstag 10.04. um 18 Uhr, live zu sehen auf https://www.sporttotal.tv/cl9400cb47 Am Sonntag den 11.04. ist um 15 Anpfiff in Delitzsch. #heissaufvolleyball

Karlsruhe zeigt Reaktion
05.04.2021, 19:54 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe zeigen nach der Niederlage am vergangenen Wochenende die gewünschte Reaktion und gewinnen deutlich mit 3:0 (25:18, 27:25, 25:17) beim TSV Mühldorf. Gegen die ersatzgeschwächten Oberbayern wurde Karlsruhe seiner Favoritenrolle gerecht und kontrollierte das Spiel über weite Strecken. Lediglich am Ende des zweiten Satzes wurde es spannend, als Mühldorf einen 4 Punkte Rückstand aufholen und zum 24:24 ausgleichen konnte. Die Karlsruher blieben jedoch cool und nutzten ihren dritten Satzball zum 27:25, was zudem die Vorentscheidung der Partie bedeuten sollte.

„Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, um die Niederlage gegen Grafing abzuschütteln“, sagte ein gut gelaunter Trainer Antonio Bonelli nach dem gelungen Auftritt seiner Schützlinge. „Wir haben das souverän und konzentriert runtergespielt, das war super“. Dabei ließen sich die Karlsruher auch nicht durch die Abwesenheit der Diagonalangreifer Felix Roos (Fußverletzung) und Benny Loritz (privat verhindert) aus der Ruhe bringen. Der Part des Diagonalen wurde zunächst von Julian Schupritt ausgefüllt, später bekam auch Philipp Scholz Einsatzzeiten. Beide erfüllten die Aufgabe mit Bravour. Im ersten Satz waren es jedoch vornehmlich die beiden Mittelblocker Laurin Derr und Leon Zimmermann, die den Gegner durch ihre Präsenz am Netz zur Verzweiflung brachten. Ganze sieben direkte Blockpunkte konnten die BADEN VOLLEYS im ersten Satz verbuchen, zusammen mit starken Aufschlägen vom später als MVP ausgezeichneten Lukas Jaeger war das die Grundlage für den deutlichen Satzgewinn.

Im zweiten Satz spielten sich dann Kapitän Jens Sandmeier und Julian Schupritt in den Vordergrund, die mit knallharten Angriffen und starken Aufschlägen zu überzeugen wussten. Nach ausgeglichenem Beginn konnte Karlsruhe sich so Mitte des Satzes absetzen und beim 19:15 eine 4 Punkte Führung erspielen. Mühldorf gab sich jedoch noch nicht verloren und kämpfte sich wieder heran, auch bedingt durch die ein oder andere Karlsruher Ungenauigkeit. Beim Stand von 26:25 und dem dritten Satzball für Karlsruhe machte jedoch ein Angriffsfehler auf Seiten von Mühldorf die Hoffnungen der Hausherren auf den Satzausgleich zunichte.

Der dritte Satz verlief nun sehr deutlich zugunsten der Gäste. Mühldorfs Moral war nach der nicht belohnten Aufholjagd merklich angezählt und die aufgrund von Verletzungen fehlenden Wechselmöglichkeiten machten sich bemerkbar. Karlsruhe hingegen machte seine Sache auch nach ein paar personellen Veränderungen weiterhin gut und ließ keine Zweifel aufkommen, dass sie das Spiel mit 3:0 eintüten würden. Mit 25:17 ging der Satz dann auch folgerichtig an die BADEN VOLLEYS. Besonderes Lob gilt auch dem Karlsruher Libero Johannes Mahl, der zum ersten Mal in dieser Saison als einziger Libero auf dem Spielberichtsbogen eingetragen war und somit die volle Verantwortung in Annahme und Abwehr tragen musste, diese Aufgabe jedoch souverän erledigte.

Durch den zeitgleichen Sieg des Tabellenführers Grafing in Mimmenhausen bleiben die Karlsruher mit 5 Punkten Abstand auf dem zweiten Tabellenplatz. Bei noch vier ausstehenden Partien sind die Chancen auf den Meistertitel somit nur noch theoretisch vorhanden. Vielmehr wird man sich auf Karlsruher Seite nun darauf konzentrieren, den zweiten Tabellenplatz abzusichern. Ein großer Schritt in diese Richtung soll am kommenden Ost-Doppelspieltag in Gotha und Delitzsch gemacht werden. Besonders in Gotha werden die BADEN VOLLEYS hochmotiviert auflaufen, gingen doch die Gastspiele in Thüringen in den vergangenen beiden Spielzeiten mit jeweils 0:3 verloren.