BADEN VOLLEYS müssen sich am Wochenende doppelt strecken
20.01.2022, 14:14 Uhr von Presse

Nach dem gelungenen Start in die Rückrunde gastieren am kommenden Wochenende die TuS Kriftel und das Internat VYS Friedrichshafen bei den Baden Volleys. Im Hinspiel gegen die Frankfurter war es ein enges Fünfsatz-Spiel mit dem besseren Ende für Karlsruhe, gegen die die Nachwuchsspieler aus Friedrichshafen ist es die erste Partie der Saison. Ein intensives Wochenende steht den Karlsruhern bevor, die aber beide Partien gewinnen sollten, wollen sie am Ende ganz oben stehen.

„Gegen Kriftel tun wir uns schon fast traditionell schwer, zumindest auswärts. Zuhause vor unserem Publikum wollen wir uns wieder von unserer besten Seite zeigen“, so Coach Antonio Bonelli, der den Frankfurtern eine solide und kontinuierlich gute Entwicklung über die letzten Saisons attestiert. Bisher konnte Kriftel 10 Punkte gegen die Top-Teams der Liga einfahren und zuletzt auch den Tabellenzweiten aus Hammelburg mit 3:1 schlagen. Es ist also höchste Vorsicht und Konzentration geboten für die SSC Karlsruher, trotz Heimvorteil. Spielbeginn am Samstagabend ist um 18 Uhr.

Am Sonntagnachmittag um 16 Uhr gastieren die Nachwuchsspieler der Volley Youngstars Friedrichshafen im heimischen Otto-Hahn-Gymnasium. Leon Zimmermann, Mittelblocker der BADEN VOLLEYS und ehemaliger Youngstars, sieht seine ehemaligen Mitspieler auf einem guten Weg: „In diesem Jahr sind die Young Stars eine Hausnummer, sie konnten schon fünf Siege einfahren und immer wieder starke Spiele abliefern. Sie werden alles von uns fordern, da freue ich mich schon sehr darauf.“ Drei Punkte sollten nichtsdestotrotz Pflicht sein, wollen die Fächerstädter am Ende der Saison ganz oben stehen. „Wir wollen natürlich die drei Punkte – das sollte unser Anspruch sein. Wir sind gut drauf und wollen unsere Heimstärke auch an diesem schweren Wochenende unterstreichen“, so Bonelli weiter, der auf alle Akteure zurückgreifen kann, bis auf Langzeitverletzten Julian Schupritt (Knieprobleme). Wieder mit von der Partie wird Linus Hüger sein, Jugendnationalspieler mit Doppelspielrecht bei den BADEN VOLLEYS, so wie der eine oder andere Nachwuchsspieler des SSC Karlsruhe. Weitere Informationen und Tickets gibt es unter www.heissaufvolleyball.de.

Karlsruhe startet erfolgreich ins neue Jahr
17.01.2022, 22:57 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe sind mit einem über weite Strecken überzeugenden 3:1 Sieg (25:11, 26:28, 25:15, 25:14) gegen die TGM Mainz-Gonsenheim ins neue Jahr gestartet. Lediglich im zweiten Durchgang leisteten sich die Karlsruher eine Schwächephase, ansonsten ließen sie den Gästen keine Chance sicherten sich auf souveräne Art und Weise die nächsten 3 Punkte.

Nach einem Blitzstart und überdeutlichen 25:11 im ersten Satz für Karlsruhe war es nur der zweite Durchgang, der an diesem Abend für Spannung sorgen sollte. „Das ist auf meinen Mist gewachsen mit meinen Wechseln“, kommentiert Chefcoach Antonio Bonelli den unnötigen Satzverlust, der die Partie hätte kippen lassen können. Mit 22:18 war sein Team bereits in Führung, ehe unnötige Fehler in Annahme und Angriff Mainz nochmals zurück brachten. Die Gäste wiederum nutzten die unverhoffte Chance zum 26:28 Satzausgleich und witterten kurzzeitig Morgenluft. Doch in der Folge ließen die Hausherren wie schon im ersten Durchgang nichts mehr anbrennen. Ihren Gegnern in nahezu allen Elementen überlegen spielten die BADEN VOLLEYS die Partie souverän herunter und gewannen die Sätze 2 und 3 entsprechend deutlich mit 25:15 und 25:11.

Ebenfalls sehr erfreulich waren der Einsatz von Neuzugang Linus Hüger, der die BADEN VOLLEYS in der Rückrunde bei einigen Spielen unterstützen wird, sowie die Zweitliga Debüts der beiden Nachwuchsspieler Patrick Eberhard und Loris Centrone, die ihre Sache sehr gut machten. Wenngleich Hüger noch etwas mit seiner Leistung haderte, konnte er dennoch sein enormes Potential zeigen und wird in den kommenden Partien sicherlich noch eine wichtige Rolle einnehmen.

Als MVPs wurden auf Mainzer Seite Zuspieler Lennart Fuchs und bei Karlsruhe Libero Johannes Mahl gewählt, der sich die goldene Medaille mit einer praktisch fehlerlosen Annahmeleistung und einigen spektakulären Abwehraktionen mehr als verdiente.

Alles geben um die Erfolgswelle weiter zu reiten
13.01.2022, 12:04 Uhr von Presse

Die diese Saison länger als gewohnt ausgefallene Winterpause neigt sich dem Ende entgegen. Und die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe sind selbstverständlich voll und ganz bereit weiterzumachen. Weiterzumachen wie in der Vorrunde. „Selbstverständlich werden wir alles geben um die Erfolgswelle weiter zu reiten“ floskelt Mannschaftsroutinier Jonathan-Leon Finkbeiner vier Tage vor dem Rückrundenauftakt. Ein kleiner aktueller Austausch mit ihm zur Einordnung der aktuellen Geschehnisse.

Man muss es sich noch einmal auf der Zunge zergehen lassen. 34 Punkte. 12 Siege aus 13 Spielen. Lediglich 10 Sätze hergegeben. Eine von den Ergebnissen her nahezu perfekte Hinrunde. Erneut Herbstmeister. In den vergangenen Monaten gab es also nicht viel zu meckern beim nordbadischen Zweitligisten. Und trotzdem rief Headcoach Antonio Bonelli zum Trainingsauftakt der Rückrunde zur außerordentlichen Teambesprechung auf. Ein kleiner Rückblick auf die Hinrunde. Und vor allem natürlich der Blick nach vorn. Rückrundenperspektive. Mittelblocker Finkbeiner fasst zusammen: „Das sind natürlich alles Interna was bei solch einer Besprechung diskutiert wird. Toni hat aber auf jeden Fall die richtigen Worte gefunden. Und ich sage mal so: satt ist von uns natürlich noch keiner - weder er, noch wir!“

Eine Eigenschaft für welche das Team von Kapitän und Spitzenspieler Jens Sandmeier in der Liga mittlerweile gefürchtet wird. Und welche sicherlich einer der Grundsteine für die so erfolgreichen letzten Spielzeiten ist. In diesen ist die Mannschaft unter Trainer Antonio Bonelli zu einem echten Spitzenteam herangewachsen. Der Kader ist vielseitig, agiert taktisch flexibel und die Spieler zeigen eindrücklich, dass sie von Tag zu Tag besser werden wollen. „Stimmt - und was ich persönlich am Schönsten daran finde ist, dass wir das Ganze mit einer gewissen Bescheidenheit, oder wie wir im Team selbst auch gerne sagen, Demut, praktizieren.“ ergänzt der sichtlich stolze Mannschaftsroutinier Finkbeiner.

Diese Tugenden sollen nun also auch die Devise für die anstehenden Rückrundenpartien sein. Das Besinnen auf die eigenen Stärken. Tag für Tag. Zuerst also Mainz. Diese sind aktuell abgeschlagenes Tabellenschlusslicht der Liga und gastieren am kommenden Samstag, den 15. Januar 2022 um 18Uhr in der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums. Mit zwei Siegen aus vierzehn Spielen sozusagen das absolute Pendant zu den Karlsruher Herbstmeistern. Sollte doch kein Problem sein. „Ich würde es anders ausdrücken: Mainz ist der perfekte Gegner um uns in den beschriebenen Tugenden zu üben. Und was passiert wenn Sie gut drauf sind, wissen wir nur zu genau“. Wie immer: man bleibt bescheiden im schönen Karlsruhe.

Aufgrund der aktuellen Lage sind am Samstag nur 250 Zuschauer zugelassen, außerdem gilt die 2G+ Regelung und FFP2 Maskenpflicht. Alle weiteren Infos sind auch unter www.heissaufvolleyball.de zu finden.

Hart erarbeiteter Sieg zum Jahresende
22.12.2021, 23:32 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe beenden das Kalenderjahr 2021 mit einem Sieg. Gegen den VC Dresden mussten sie sich ordentlich strecken, konnten am Ende eines umkämpften Spiels jedoch einen 3:1 (25:17, 23:25, 25:23, 25:23) Erfolg bejubeln und sich damit vollends zufrieden in die Winterpause begeben.

Das Hinspiel gegen Dresden hatten die Karlsruher im September in heimischer Halle bereits souverän und deutlich mit 3:0 für sich entscheiden können. Doch damals war Dresden nicht in voller Besetzung angetreten, außerdem zeigte ihre Formkurve in den letzten Wochen stetig nach oben. Entsprechend vorgewarnt ging Karlsruhe auf die Reise nach Sachsen, mussten dabei aber auf Julian Schupritt, Leon Zimmermann und Johannes Mahl verzichten. Trotz der Ausfälle und der langen Anreise kamen die Badener exzellent ins Spiel. Aus einer sicheren Annahme heraus verteilte der spätere MVP Tobias Hosch die Bälle klug und seine Angreifer ließen kaum eine Punktchance aus. Nur ein einziges Break ließ Karlsruhe in diesem Satz zu, entsprechend deutlich konnten sie den Satz mit 25:17 für sich entscheiden.

In der Folge kamen jedoch auch die Hausherren besser ins Spiel. Aus einer nun ebenfalls stabilisierten Annahme heraus spielten sie schnell und variabel, womit der Karlsruher Block und Abwehr ihre Probleme hatten. Somit entwickelte sich ein ausgeglichener und spannender Satzverlauf bis zum Stand von 19:19. Anschließend waren es einige Schwächen in der Annahme und im Angriff auf Seiten der Karlsruher, die den Satz zugunsten der Dresdner entschieden.

In der Folge schien Karlsruhe wieder wachgerüttelt. Über 11:7 und 17:9 erspielten sie sich eine scheinbar komfortable Führung. Besonders Thorben Sandmeier in der Mitte war vom Dresdner Block nicht zu stoppen und auch das Annahme-Außen Dreieck aus Lukas Jaeger, Felix Roos und Jens Sandmeier punktete gewohnt zuverlässig. Beim Stand von 21:12 waren sich die Karlsruher ihrer Sache wohl zu sicher und die Gedanken bereits im nächsten Satz, anders kann man den plötzlichen Leistungseinbruch wohl kaum erklären. Mit einer schwächelnden Annahme und halbgaren Angriffen ließ man Dresden wieder ins Spiel kommen, die den Rückstand beim Stand von 23:23 sogar egalisieren konnten. Schlussendlich schafften es die BADEN VOLLEYS dann aber doch noch irgendwie, den Satz mit 25:23 ins Ziel zu retten.

Dresden merkte jedoch, dass an diesem Abend eventuell etwas zu holen war gegen den Tabellenführer. Entsprechend warfen sie noch einmal alles aufs Parkett. Doch auch Karlsruhe war nicht gewillt, die lange Heimfahrt mit einer Niederlage im Gepäck anzutreten. Beide Mannschaften agierten sehr sicher aus der eigenen Annahme, sodass es kaum zu Breaks kam und beide Teams im Gleichschritt dem Satzende entgegen gingen. Erst beim Stand von 23:22 gelang den Karlsruhern das vorentscheidende Break, den Schlusspunkt zum 25:23 setzte dann ein Dresdner Aufschlagfehler.

Die BADEN VOLLEYS gehen nun mit einer phänomenalen Bilanz von 12 Siegen aus 13 Spielen und 7 Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz als Tabellenführer in die wohlverdiente Winterpause. Eine Momentaufnahme, mit der alle im Karlsruher Lager freilich überaus zufrieden sind. Nun heißt es, die freie Zeit zur Regeneration zu nutzen um dann im ersten Heimspiel des neuen Jahres am 15. Januar wieder voll anzugreifen und die bisherigen Leistungen zu bestätigen.

Karlsruhe überwintert auf Platz eins
14.12.2021, 21:48 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe gewinnen beim gewohnt sehr sympathischen und gastfreundlichen VC Gotha nach starker Vorstellung mit 3:0 (25:23, 25:17, 25:19). Damit sind sie einen Spieltag vor der Winterpause nicht mehr vom Platz an der Sonne zu verdrängen und beenden die Hinrunde als bestes Team der Liga.

Dabei boten beide Teams über weite Strecken der Partie hochklassigen Volleyball auf Augenhöhe. Besonders der erste Satz war lange Zeit ausgeglichen und wurde durch ein sehr stabiles Sideout sowohl auf Seiten von Karlsruhe als auch von Gotha geprägt. Bis zum 23:22 konnte sich kein Team absetzen, ehe Karlsruhe das entscheidende Break zum 24:22 gelang. Den zweiten Satzball konnten die Badener in Person von Julian Schupritt nach langer Rallye mit mehreren Angriffschancen auf beiden Seiten nutzen und den Satz mit 25:23 für sich entscheiden.

Der zweite Durchgang begann zunächst ähnlich, beide Mannschaften schenkten sich nichts. Beim Stand von 10:11 schaltete Karlsruhe dann jedoch zwei Gänge hoch und Gotha konnte nicht folgen. Über Zwischenstände von 15:13 und 19:14 erspielten sie sich einen immer größer werdenden Vorsprung, der schließlich im deutlichen 25:17 Satzgewinn gipfelte. Der Block und die Abwehr standen nun ausgezeichnet, sodass Gotha kaum mehr einen Ball auf den Boden brachte. Zudem gaben die Gäste kein einziges Side-Out mehr aus der Hand, besonders Thorben Sandmeier in der Mitte und Julian Schupritt über die Diagonale punkteten fleißig und wurden dabei bestens in Szene gesetzt vom später als MVP ausgezeichneten Zuspieler Tobias Hosch.

Gotha nahm die deutliche Satzniederlage zum Anlass, um ein paar Wechsel in der Aufstellung vorzunehmen. Diese schienen zunächst auch Früchte zu tragen. Nach einer Aufschlagserie von Jannis Hopt gingen die Thüringer mit 6:8 in Führung und konnten diese bis 12:16 ausbauen. Es folgten jedoch zwei Aufschlagserien auf Karlsruher Seite durch Fabian Schmidt und Jens Sandmeier, welche die BADEN VOLLEYS zunächst wieder auf 16:16 heran brachten und anschließend eine vorentscheidende 22:18 Führung herstellten. Gotha wirkte in dieser Phase rat- und ideenlos, der Karlsruher Block- und Abwehrverbund schien ihnen immer einen Schritt voraus. Nach einem herausragenden 13:3 Punkte Lauf holten sich die Karlsruher den Satz mit 25:19 letztlich souverän und ungefährdet.

Karlsruhe beweist Comeback Qualitäten
06.12.2021, 22:15 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe drehen in einem fulminanten, hochklassigen und an Spannung kaum zu überbietenden Baden-Derby gegen die FT 1844 Freiburg einen 0:2 Satzrückstand und gewinnen mit 3:2 (13:25, 21:25, 32:30, 25:18, 15:13). Nach einem miserablen Start kämpften sich die Karlsruher in beeindruckender Manier zurück in die Partie und konnten damit den 10. Sieg im 11. Spiel einfahren.

„Respekt, wie wir uns zurück gekämpft haben.“ Damit fasste BADEN VOLLEYS Kapitän Jens Sandmeier die Partie kurz und dennoch treffend zusammen. In den ersten beiden Sätzen wurden die Hausherren regelrecht überrollt von famos aufspielenden Freiburgern und im dritten Durchgang mussten zunächst 4 Matchbälle abgewehrt werden, bis das Momentum schließlich zugunsten der Karlsruher kippte. „Das waren wahrscheinlich unsere zwei schlechtesten Sätze der Saison, Freiburg hat das aber auch sehr gut gemacht. Sie haben uns taktisch sehr gut analysiert und das sehr geil durchgespielt. Uns hat es einfach an Ideen gefehlt“, fügte Sandmeier hinzu. Mit den sehr variablen Aufschlägen der Südbadener kam Karlsruhe anfangs überhaupt nicht zurecht, im Angriff sahen sich Sandmeier und seine Kollegen oftmals einem stabilen Doppel- oder sogar Dreierblock entgegen. Schaffte es der Angriff am Block vorbei so stand die Freiburger Abwehr meist goldrichtig. Auf der anderen Seite spielte sich Freiburg regelrecht in einen Rausch, aus einer stabilen Annahme heraus setzte der bestens aufgelegte Zuspieler Sebastian Dinges seine Angreifer gekonnt in Szene, besonders den Mittelangriff um Pascal Ristl bekam Karlsruhe überhaupt nicht in den Griff. Folgerichtig gingen die ersten beiden Sätze deutlich und hochverdient an die Gäste.

Der Beginn des dritten Durchgangs ließ zunächst nicht viel Hoffnung auf Besserung zu. Mit 2:5 liefen die BADEN VOLLEYS nach nur wenigen Minuten wieder einem Rückstand hinterher. „Ich will, dass ihr aufmerksam seid“, forderte Coach Antonio Bonelli in der folgenden Auszeit von seinem Team. Und tatsächlich schien ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen. Schritt für Schritt kämpfte sich Karlsruhe wieder heran, übernahm beim Stand von 17:16 zum ersten Mal in der Partie die Führung. Im Angriff fanden Jens Sandmeier, Felix Roos und Lukas Jaeger nun deutlich bessere und intelligentere Lösungen und im Block hatten Laurin Derr und Thorben Sandmeier endlich Zugriff auf das gegnerische Angriffsspiel. Bis 24:21 konnte Karlsruhe die Führung ausbauen, doch Freiburg konnte drei Satzbälle abwehren und sich beim 24:25 den ersten Matchball erspielen. Es folgte eine furiose Schlussphase, in der Karlsruher seinerseits vier Matchbälle abwehrte und den Satz schließlich mit 32:30 für sich entscheiden konnten.

Damit waren die BADEN VOLLEYS nun vollends in der Partie angekommen. Mit ihrem gewohnt souveränen Spiel dominierten sie den vierten Satz und entschieden diesen ungefährdet mit 25:18 für sich. Auch im fünften Durchgang war Karlsruhe die spielbestimmende Mannschaft, hielt Freiburg durch viele unnötige Aufschlagfehler jedoch im Spiel. Nach dem Seitenwechsel beim Stand von 8:7 legten die Hausherren nochmals eine kleine Schippe drauf und Jens Sandmeier verwandelte schlussendlich den zweiten Matchball zum 15:13. Anschließend durfte der Kapitän dann noch seine insgesamt bereits siebte MVP Medaille entgegennehmen, auf Freiburger Seite wurde der an diesem Abend ebenfalls sehr stark aufspielende Diagonalangreifer Malachi Murch ausgezeichnet.

Baden Derby bei den BADEN VOLLEYS
03.12.2021, 11:34 Uhr von Presse

Die 2. Bundesliga Spieler des SSC Karlsruhe empfangen am kommenden Samstag 19:00 Uhr die FT1844 Freiburg im heimischen Otto-Hahn-Gymnasium und möchten die beeindruckende Vorrunde mit einem Heimsieg im 2.Baden-Derby der Saison krönen. Bei den BADEN VOLLEYS voraussichtlich alle Mann zurück an Bord, hingegen kämpfen die Freiburger mit einigen Absenzen. Trotzdem erwarten beide Teams eine enge Partie.

Eine blütenreine Bilanz bisher unter Trainer Antonio Bonelli gegen seinen ehemaligen Verein als Spieler, die FT1844 Freiburg. „Beide Teams sind immer sehr motiviert im Derby, ganz besonders unsere Jungs. Da muss ich im Vorfeld keine großen Ansprachen halten“, so Trainer Bonelli, der nach drei Wochen auf nahezu alle Spieler im Kader zurückgreifen kann. Nur hinter Leon Zimmermann steht noch ein kleines Fragezeichen. Hingegen müssen die Breisgauer auf Paul Botho und den zuletzt stark aufspielenden Oli Hein verzichten. „In Freiburg wird es aber nie an der Anzahl der Spieler im Kader scheitern. Da sind sie sehr breit aufgestellt und werden sich schon auch eine passende Lösung einfallen lassen, ggf. läuft Dominic Salomon wieder auf,“ weiß Bonelli die Lage einzuschätzen.

Mit einem Sieg und den entsprechenden Ergebnissen könnten die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe frühzeitig die Herbstmeisterschaft feiern. Davon möchten die Karlsruher aber nichts wissen, denken von Spiel zu Spiel und konzentrieren sich lediglich auf die kommende Aufgabe. Seit langer Zeit wird das badische Derby zwischen diesen beiden Teams als recht ausgeglichen prognostiziert, auch wenn die BADEN VOLLEYS tabellarisch favorisiert sein sollten.

Ob allerdings die Partien am kommenden Samstag um 19.00 Uhr in der heimischen OHG-Sporthalle nochmal vor Zuschauern ausgetragen werden kann, ist bis heute unklar und wohl erst am Samstag endgültig entschieden. „Wir warten auch noch auf die offizielle Vorgabe vom Land“, sagt Teammanager Alexander Burchartz. Bislang dürfen bis zu 250 Zuschauer unter der 2G+ Regelung in die Halle (geimpft/genesen und tagesaktueller, offizieller, negativer Schnell- oder PCR-Test. Ausnahmen für Kinder und Schüler*innen bis 17 Jahren mit gültigem Schülerausweis und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, Nachweis erforderlich). Live übertragen wird wie immer auch auf www.sportdeutschland.tv . Weitere Infos und News unter www.heissaufvolleyball.de

BADEN VOLLEYS mit nächstem Dreier
30.11.2021, 10:47 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe konnten die Tabellenspitze durch den Erfolg beim TSV Mühldorf behaupten. Nach einem umkämpften ersten Satz mit dem glücklicheren Ende für den SSC legten die Karlsruher in der Folge eine Schippe drauf und konnten das Spiel letztlich sehr souverän mit 3:0 (28:26, 25:15, 25:21) für sich entscheiden.

Mit gerade einmal 9 Spielern traten die Baden Volleys die Reise ins oberbayrische Mühldorf an. Mit Jonathan Finkbeiner, Leon Zimmermann, Tobias Hosch und Johannes Mahl meldeten sich gleich vier Spieler krank, dafür war Lukas Jaeger nach zweiwöchiger Zwangspause erstmals wieder mit dabei. Für Trainer Antonio Bonelli erübrigte sich damit auch die Frage nach der Aufstellung, er schickte die gleiche Startformation wie beim Sieg gegen Hammelburg aufs Parkett. Diese konnte zunächst jedoch nicht an die Leistung der vergangenen Woche anknüpfen. Zu wenig Druck in Aufschlag und Angriff und kein Zugriff in Block und Abwehr – die Karlsruher schienen noch nicht ganz im Spiel angekommen. Mühldorf hingegen spielte mutig auf und konnte vor allem mit ihren starken Aufschlägen viel Druck erzeugen. Folgerichtig konnten sich die Mühldorfer auch einen Vorsprung erspielen und diesen bis zum Stand von 20:23 aus Karlsruher Sicht ausbauen. Die vermeintliche Vorentscheidung, doch gerade in dieser Phase zeigten die Hausherren zum ersten Mal Nerven: zwei direkte Angriffsfehler brachten Karlsruhe zurück ins Spiel, ein erfolgreicher Angriff von Felix Roos aus der Abwehr brachte den ersten Karlsruher Satzball und ein spektakulärer Einerblock von Baden Volleys Kapitän Jens Sandmeier sicherte den etwas glücklichen 28:26 Satzgewinn.

Karlsruhe nahm den Schwung gut mit in den zweiten Satz und agierte nun in allen Elementen deutlich verbessert. Zuspieler und späterer MVP Fabian Schmidt verteilte die Bälle gut und fand vor allem in Jens Sandmeier und Felix Roos dankbare Abnehmer und fleißige Punktesammler. Mühldorf konnte nicht mehr ganz an ihre Leistung im ersten Satz anknüpfen und streute nun mehr und mehr Eigenfehler mit ein. Deutlich und hochverdient ging der Satz über 12:6 und 20:9 mit 25:15 an die Baden Volleys.

Der dritte Durchgang schien dem gleichen Muster wie dem zweiten Satz zu folgen. Karlsruhe spielte ihren Stiefel souverän herunter und hatte Mühldorf bis zum Stand von 16:10 im Griff. Dann kamen die Gastgeber nochmals bis auf 13:16 heran und es entwickelte sich eine hochklassige Schlussphase, in der Karlsruhe ihren Kontrahenten jedoch nie näher als zwei Punkte an sich herankommen ließ. Aus einem stabilen Sideout heraus ging der Satz und damit das Spiel letztlich mit 25:21 an die Baden Volleys.

„Das war wichtig, im Hinblick auf die Personalsituation und die kommenden Aufgaben in drei Sätzen zu gewinnen. Wenn Mühldorf den ersten Satz gewinnt, wäre es für uns echt schwer geworden“, mutmaßte Kapitän Jens Sandmeier nach dem Spiel. Nun richtet sich der Fokus der Karlsruher auf das kommende Heimspiel gegen die FT Freiburg. Nach neuer Corona Verordnung darf die heimische Halle zu 50% ausgelastet werden, Voraussetzung für alle Zuschauer ist dabei die 2G+ Regel (geimpft/genesen + tagesaktueller, offizieller PCR- oder Schnelltest, Ausnahmen für Kinder und Schüler*innen bis 17 Jahre mit Schülerausweis und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, ärztlicher Nachweis erforderlich).

Die Form in Mühldorf bestätigen
26.11.2021, 19:37 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe reisen am bevorstehenden Sonntag ins tiefste Bayern. Zu Gast laufen Sie dann beim TSV Mühldorf auf. „Jetzt müssen wir unsere Form in Mühldorf bestätigen“ gibt Kapitän Jens Sandmeier als Marschroute vor. Mit dem klaren Heimsieg gegen das Spitzenteam aus Hammelburg „haben wir gezeigt, dass wir zu Hause taktisch und spielerisch immer noch eine Schippe drauflegen können“. Nun gilt es dies ein weiteres Mal auch auswärts unter Beweis zu stellen.

Beim letzten Auswärtsspiel in Delitzsch hatten die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe erstmals in dieser Saison das Nachsehen. Verloren gegen willigere und stark aufspielende Sachsen mit 1:3. Eine perfekte und postwendende Reaktion zeigte Karlsruhe am vergangenen Samstag gegen den bis dato Tabellenführer aus Hammelburg. Angeführt von einem an diesem Tag unaufhaltbaren Thorben Sandmeier - verdientermaßen und langersehnt auch zum MVP des Abends gewählt - wurde Hammelburg sehenswert aus der Halle gefegt. Wiederholt eine Glanzleistung der so heimstarken Fächerstädter.

Wenn es überhaupt etwas an der bisher so gelungenen Hinrunde der BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe zu nörgeln gibt, sind dass wohl die vier auswärts liegen gebliebenen Punkte. Gegen Delitzsch und Kriftel setzte es Punktverluste. Und auch bei den anderen Auswärtspartien brauchten die Jungs von Cheftrainer Antonio Bonelli immer eine gewisse „Hochlaufphase“ zu Spielbeginn. Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe führen aktuell aber auch die Auswärtstabelle der 2. Bundesliga Süd an. Alles also halb so wild? Trotzdem, warnt Libero und Annahmeruhepol Benni Dollhofer: „Mühldorf ist eigentlich überhaupt nicht die Mannschaft für einen entspannten Sonntagnachmittag“ - anspielend auf die drei Siege der Mühldorfer aus ihren bisherigen vier Heimspielen. Diese befinden sich zur Zeit generell in guter Verfassung. Konnten auch drei ihrer vier letzten Ligapartien für sich entscheiden. Darunter ein deutlicher Heimsieg gegen die bekannt willigen Delitzscher. Floskelnd ergänzt ein demütiger Dollhofer: „…aber welche Mannschaft ist das diese Saison schon? Wir wissen, dass wir an unser Topniveau herankommen müssen um Mühldorf zu schlagen“.

„Ich freue mich auf das Spiel in Mühldorf. Vor Ort ist gute Stimmung und gegen den besonderen Spielstil der Bayern macht es immer Spaß zu spielen“ schließt Kapitän Jens Sandmeier die Einschätzungen zum kommenden Wochenende ab. Ein vorfreudiger und motivierter Jens Sandmeier - wenn das mal nicht schlechte Vorzeichen für Mühldorf sein mögen…

Allen Fans des Volleyballsports sei der sehr zu empfehlende Livestream der Mühldorfer ans Herz gelegt, zu finden wie immer auf sportdeutschland unter https://sportdeutschland.tv/tsvmuehldorfvolleyball/2blms-tsv-muehldorf-vs-baden-volleys-ssc-karlsruhe.

Karlsruhe siegt im Spitzenspiel
23.11.2021, 21:37 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe haben mit dem TV/DJK Hammelburg das nächste Topteam der Liga mit einer 3:0 Packung nach Hause geschickt. Wie schon gegen den TSV Mimmenhausen präsentierte sich das Team von Trainer Antonio Bonelli im Spitzenspiel des Tabellenzweiten gegen den -ersten in bestechender Form und ließ den Gästen aus Hammelburg keine Chance. Damit bleiben die Karlsruher in der heimischen Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums eine Macht (12 von 12 möglichen Punkten) und übernehmen zudem die Tabellenspitze.

Dabei waren die Vorzeichen zunächst nicht gerade die besten. Lukas Jaeger und Jonathan Finkbeiner mussten krankheitsbedingt passen, die dünn besetzten Außenpositionen stellten sich somit von selbst auf: Julian Schupritt gesellte sich zu Jens Sandmeier auf Annahme-Außen, Felix Roos übernahm die Diagonalposition. Dennoch schienen die Karlsruher die Niederlage in Delitzsch abgeschüttelt zu haben, denn sie legten los wie die Feuerwehr. Mit 8:5 ging es in die erste technische Auszeit, wenig später stand es 20:13. Karlsruhe spielte wie im Rausch, Jens Sandmeier und Julian Schupritt schoben die Annahmen mühelos nach vorne, sodass Zuspieler Tobias Hosch die Bälle nach Belieben an all seine Angreifer verteilen konnte. Die Hammelburger hingegen zeigten deutliche Schwächen in der Annahme, sodass der Spielaufbau sehr durchsichtig wurde und die Angriffe vielmals durch den Karlsruher Block-Abwehr-Verbund um die Mittelblocker Laurin Derr und Thorben Sandmeier sowie Libero Johannes Mahl entschärft werden konnten. Mit 25:16 ging der erste Satz deutlich und hochverdient an die Hausherren.

Auch im zweiten Durchgang dominierten die Karlsruher zunächst ihren Gegner, schnell stand es 11:6. Dann schritt bei den Hammelburgern jedoch Moritz Rauber zum Aufschlag und schmetterte den Karlsruhern die Bälle um die Ohren. Aus der 11:6 Führung war plötzlich ein 11:13 Rückstand geworden. Erst ein mutiges Zuspiel von Tobi Hosch und der anschließende erfolgreiche Angriff durch die Mitte von Thorben Sandmeier konnten den Hammelburger Lauf stoppen. Die Gäste schöpften neuen Mut und konnten sich die Karlsruher in der Folge stets mit ein bis zwei Punkten vom Leibe halten. Beim Stand von 20:21 bewies Coach Bonelli dann einmal mehr sein goldenes Händchen, indem er Denir Hadciz zum Aufschlag brachte. Der junge Zuspieler aus der zweiten Mannschaft servierte ein Ass und zweimal mit Wirkung, der Grundstein dafür, dass Karlsruhe den Satz schlussendlich mit 25:22 für sich entscheiden konnte.

Der dritte Satz begann ausgeglichen, bis zur ersten technischen Auszeit konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Dann gelang Karlsruhe mit Hosch am Aufschlag ein 5-Punkte Lauf zur 14:8 Führung, in vielen Köpfen war dies schon die vermeintliche Vorentscheidung. Doch Hammelburg bewies einmal mehr Comeback-Qualitäten. Mit starken Aufschlägen von Oscar Benner und Moritz Rauber konnten sie den Rückstand nochmals bis auf 21:20 aus Karlsruher Sicht verkürzen. Doch Karlsruhe zeigte anders als in Delitzsch keine Nerven in der Crunchtime. Einem souveränen Side-Out Punkt über den an diesem Abend bestens aufgelegten Julian Schupritt folgte ein krachender Einerblock von Thorben Sandmeier zum 23:20. Schließlich war es dann Felix Roos vergönnt, den Matchball zum 25:23 im Hammelburger Feld unterzubringen.

„Das war eine geile Reaktion der gesamten Mannschaft nach der Niederlage letzten Sonntag“ freute sich ein glücklicher Thorben Sandmeier nach dem Spiel, der sich zudem zusammen mit Moritz Rauber über die verdienten Auszeichnungen als MVPs freuen durfte. „Auch von den vielen Erkrankungen unter der Woche haben wir uns nicht unterkriegen lassen und im Kollektiv ein super starken Spiel abgeliefert.“ Auch Antonio Bonelli zeigte sich sehr zufriden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Die Jungs haben nichts anbrennen lassen und eine tolle Reaktion gezeigt, nach einer schwierigen Trainingswoche gegen einen schwierigen Gegner“. Für die BADEN VOLLEYS gilt es nun die gute Form auch ins kommende Auswärtsspiel in Mühldorf zu übertragen. Ein unangenehmer Gegner, gegen den die Karlsruher ihre Tabellenführung jedoch unbedingt verteidigen wollen.

BADEN VOLLEYS vor heimischem Spitzenspiel gegen Hammelburg
19.11.2021, 08:08 Uhr von Diego

Im Spitzenspiel der 2. Bundesliga Süd empfangen am Samstagabend die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe den punktgleichen Tabellenführer TV/DJK Hammelburg. Beide Teams sind mit jeweils nur einer Niederlage sehr gut in die Saison gestartet. „Hammelburg und auch wir sind stark in die Saison gestartet, doch vor heimischer Kulisse wollen wir ganz klar den nächsten Sieg einfahren“, so SSC Karlsruhe Trainer Antonio Bonelli, der die Chancen für einen Sieg auf beiden Seiten aber gleich einstuft. Die Saalestädter konnten ihre letzte Partie recht souverän mit 3:1 gegen Tabellenschlusslicht Mainz gewinnen. Etwas schwerer getan haben sich die Badener beim Doppelspieltag im Osten der Republik – ungefährdeter 3:0 Sieg gegen Leipzig, unglückliche und auch überraschende erste Niederlage der Saison mit 1:3 gegen stark aufspielende Delitzscher. „Klar, wir waren nicht glücklich über die erste Niederlage der Saison, hatten aber schon einige Spiele mit Pokal und der Doppelbelastung in den Knochen. Das wird am Samstagabend gegen Hammelburg ganz anders sein. Wir werden ausgeruht und mit vollem Enthusiasmus in das Spiel gehen“, urteilt der letzte MVP der Karlsruher Lukas Jaeger, der sich wieder gesund ins Mannschaftstraining zurückmeldet. Die Unterfranken aus Hammelburg sind zurzeit gut drauf und konnten auch in der Breite des Kaders überzeugen, beispielsweise mit guten Leistungen beider Diagonalspieler Damjanovic und Hauke. Doch auch Kapitän Oscar Benner kommt auf der neuen Schnellangreifer-Position immer besser ins Rollen. „Der neue Hammelburger Trainer Thiago Welter hat es geschafft ein System zu finden, dass die Mannschaft wohl sehr gut aufnimmt und umsetzt – das wird kein leichtes Unterfangen, doch auch wir sind durch die letzte Niederlage angestachelt und wollen vor heimischer Kulisse ein gutes Spiel zeigen.“ Coach Bonelli weiß, dass sein Team sich nur selten zwei Fehltritte hintereinander leistet, unter seiner Regie in den letzten zweieinhalb Jahren ist das auch nur einmal vorgekommen. Der Sieger der Partie wird die Tabellenführung übernehmen und vom Platz an der Sonne spielt es sich bekanntlich leichter. Dementsprechend werden beide Teams alles in die Waagschale werfen. Spielbeginn ist am Samstag, den 20.11.2021 um 19 Uhr in der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums (2G-Regelung). Auch wieder im Livestream zu verfolgen auf www.sportdeutschland.tv., weitere Infos unter www.heissaufvolleyball.de.

Ost-Wochenende mit Licht und Schatten
16.11.2021, 22:14 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS kehren mit drei von sechs möglichen Punkten vom langen Wochenende im Osten der Republik zurück. Am Samstag wurden sie ihrer Favoritenrolle noch gerecht und konnten einen souveränen 3:0 (25:22, 25:13, 25:20) Sieg gegen die L.E. Volleys aus Leipzig. einfahren. Am Tag darauf konnten die Karlsruher jedoch nicht an diese Leistung anknüpfen und mussten mit 1:3 (23:25, 29:31, 25:19, 22:25) beim GSVE Delitzsch die erste Saisonniederlage hinnehmen.

Mit dem ambitionierten Ziel von zwei Siegen und sechs Punkten waren die BADEN VOLLEYS in Richtung Leipzig aufgebrochen, mit drei Punkten im Gepäck kamen sie wieder zurück. Am Samstag war dabei noch alles weitgehend nach Plan verlaufen. Kapitän Jens Sandmeier ging zwar gesundheitlich angeschlagen in die Partie, konnte seine Leistung aber dennoch abrufen, wenn auch vor allem im Angriff nicht ganz auf dem von ihm gewohnten Niveau. Neben ihm vertraute Cheftrainer Antonio Bonelli auf Lukas Jaeger und Felix Roos über die Außenpositionen, Tobias Hosch im Zuspiel und Laurin Derr sowie Leon Zimmermann in der Mitte. Der erste Satz verlief noch relativ ausgeglichen. Karlsruhe war zwar stets ein bis zwei Punkte in Front, Leipzig ließ sich jedoch nicht abschütteln. Bis zum Stand von 22:21 war noch alles offen, dann konnten die Karlsruher wie so oft in dieser Saison nochmals einen drauf setzen und sich die beiden entscheidenden Breaks erspielen. Mit 25:22 ging der Satz an die Gäste.

Durchgang zwei war dann eine einseitige Angelegenheit. Bei Leipzig lief plötzlich rein gar nichts mehr zusammen. Die BADEN VOLLEYS ließen sich von den vielen Fehlern auf Seiten der Hausherren jedoch nicht beirren und zogen ihr Spiel weiter durch. 25:13 hieß das deutliche Ergebnis. Umso erstaunlicher war dann der Verlauf des dritten Satzes. Nach ausgeglichenem Beginn war es nun Leipzig, dass nun spielbestimmend war und sich bis auf 4 Punkte absetzen konnte (12:16). Dann bewies Coach Bonelli ein glückliches Händchen, brachte Fabian Schmidt, Julian Schupritt und Thorben Sandmeier ins Spiel. Mit Jens Sandmeier am Aufschlag gelang den Karlsruhern dann ein echtes Kuriosum in diesem Leistungsbereich: Ganze 10 Punkte am Stück konnte das Team für sich entscheiden, aus einem 12:16 Rückstand wurde eine 22:16 Führung und schließlich der 25:21 Satz- und Spielgewinn.

18:14, 24:22, 22:20. So lauteten die Zwischenstände in Delitzsch in den Sätzen eins, zwei und vier aus Karlsruher Sicht. Dennoch konnten die BADEN VOLLEYS keinen dieser Durchgänge für sich entscheiden. Sind die Nerven in der Crunchtime normalerweise eine der Karlsruher Stärken, so verließen sie sie an diesem Abend komplett. Unnötige Fehler im Angriff und Aufschlag brachten die Delitzscher ein ums andere Mal zurück ins Spiel, die ihrerseits mit Emotionen und Kampfgeist glänzten und in den entscheidenden Momenten kaum mehr Fehler machten. Die Karlsruher Akteure hingegen wirkten müde, Führungsspieler Jens Sandmeier hatte sichtlich mit seinem Infekt zu kämpfen. Doch gerade auf den Außenpositionen ist der Karlsruher Kader dünn besetzt, adäquater Ersatz ist derzeit nicht vorhanden. So blieben dem Kapitän und seinen Mannen keine andere Wahl, als auf die Zähne zu beißen und sich durchzukämpfen. Ohne spielerisch zu glänzen konnten sie sich immerhin in allen Sätzen Führungen erspielen, diese jedoch nur im dritten Satz auch bis ins Ziel bringen. Besonders den ersten beiden Sätzen trauerten die Karlsruher Spieler und Verantwortlichen nach. Gewinnen sie diese, hätte das Spiel auch mit 3:0 an die Gäste gehen können. So hingegen war es absehbar, dass am Ende die Kraft ausgehen würden gegen einen GSVE Delitzsch, der in den entscheidenden Momenten hellwach und fehlerlos agierte und somit auch als verdienter Sieger vom Feld ging.

Karlsruhe ohne Chance gegen Frankfurt
09.11.2021, 23:27 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS haben ihr DVV Pokal Achtelfinale gegen die United Volleys Frankfurt klar mit 0:3 (17:25, 20:25, 21:25) verloren. Zwar konnten die Karlsruher in allen Sätzen mithalten, richtig in Bedrängnis bringen konnten sie den haushohen Favoriten aus Hessen jedoch nicht. „Frankfurt war einfach zu souverän und abgeklärt. Wir haben uns aber nicht unter Wert verkauft“, fasste Kapitän Jens Sandmeier das Spiel zusammen. So konnten die Hausherren den zahlreichen und lautstarken Fans immerhin ein sehr ansehnliches Volleyballspiel auf hohem Niveau bieten. Somit hielt sich der Ärger bei den Karlsruher Spielern nach der Partie in Grenzen, auch wenn sie das Ziel, einen Satz für sich zu entscheiden, verpassten. „Wir wollten dieses Pokalspiel als Event veranstalten, das haben wir mit 500 Zuschauern und fast voller Halle geschafft“ so Sandmeier weiter.

Nachdem die BADEN VOLLEYS die ersten beiden Sätze relativ deutlich zu 17 und zu 20 verloren hatten, wurde es zumindest im dritten Satz nochmals kurzzeitig spannend. Karlsruhe konnte einen Sieben-Punkte-Rückstand bis auf 21:22 verringern und die Gäste immerhin zu einer Auszeit sowie personellen Wechseln zwingen. Im Anschluss agierte Frankfurt jedoch wieder gewohnt souverän und machte den Sack mit 21:25 zu. „Es war klar, dass die Frankfurter viel besser sind. Aber wir verlieren trotzdem nicht gern. Eine gewisse Enttäuschung ist schon da“, sagte Trainer Antonio Bonelli und fügte hinzu: „Im dritten Satz wäre mehr drin gewesen. Da haben wir dran geschnuppert.“

Schlussendlich bleibt den Karlsruher das Erlebnis, sich vor einer tollen Atmosphäre gegen eins der aktuell besten Teams Deutschlands gemessen haben zu dürfen. Zudem stand auf Frankfurter Seite nicht etwa eine B-Mannschaft auf dem Feld. „Sie haben mit ihrer Stamm-Mannschaft fast durchgespielt. Das zeigt ihren Respekt und ist ein Kompliment für uns“, meinte Sandmeier, ehe er den Blick wieder in Richtung Liga-Alltag richtete: „Am Wochenende haben wir einen Doppelspieltag im Osten. In Leipzig und Delitzsch sind wir wieder die Favoriten. Wir wollen sechs Punkte mitnehmen, das muss unser Anspruch sein.“

BADEN VOLLEYS laden erneut zum Achtelfinale des DVV-Pokals
03.11.2021, 18:56 Uhr von Diego

Mittlerweile ist es fast schon zur Routine geworden. Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe haben sich erneut für das Achtelfinale des höchstrangigen Pokals des deutschen Volleyballverbandes qualifiziert. In den vergangenen sechs Spielzeiten war dies fünf Mal möglich. Vier Mal davon gelang dies dem SSC Karlsruhe, was dessen außerordentlich gute und stabile Entwicklung der letzten Jahre unterstreicht.

Eingeläutet wurde diese doch sehr erfreuliche Tradition bereits im Jahr 2016. Als damaliges Spitzenteam der dritten Liga qualifizierte sich der SSC Karlsruhe das erste Mal für ein Achtelfinale des DVV-Pokals. Ein unvergessliches Event gegen den weiterhin amtierenden Rekordmeister VFB Friedrichshafen war die Belohnung. Was folgte waren zwei weitere Anläufe gegen die beiden Erstligisten der UNITED VOLLEYS Frankfurt im Jahr 2017 und die HELIOS GRIZZLYS Giesen im Jahr 2019. Coronabedingt war eine Qualifikation im Jahr 2020 nicht möglich (2018 scheiterte man eine Runde zuvor).

Als die UNITED VOLLEYS Frankfurt im Jahr 2017 erstmals im Otto-Hahn-Gymnasium zum Achtelfinale gastierten, waren diese noch relativ neu formiert. Der gerade erst in die zweite Volleyballbundesliga aufgestiegene SSC Karlsruhe gewann den ersten Satz und schnupperte im weiteren Spielverlauf mehrfach an einem zweiten Satzgewinn. Bis dato das beste Achtelfinale der Karlsruher. Am Ende musste man sich trotz dessen mit 1:3 geschlagen geben. Und in diesem Jahr? Die Frankfurter legen in Liga 1 seit Jahren ebenso eine sehenswerte Entwicklung hin. Haben sich mittlerweile zum absoluten Spitzenteam der ersten Volleyballbundesliga gemausert. Und sind bestens in die neue Spielzeit gestartet. Bis zum vergangenen Samstag waren Sie noch ungeschlagen. Fertigten sogar Friedrichshafen deutlich ab. Eine gesunde Mischung aus erfahrenen und jungen, internationalen und deutschen Spielern scheinen das Rezept für diesen Erfolg zu sein. Hinzu sind Sie vor allem auf der so wichtigen Diagonalposition bestens besetzt. Mit Daniel Malescha, dem aktuellen Topscorer der Liga, und Jochen Schöps, einem der wohl erfolgreichsten deutschen Volleyballer, werden sich die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe am kommenden Wochenende messen müssen. Also ein aussichtsloses Unterfangen? „Ganz und gar nicht. Das wäre die völlig falsche Herangehensweise. Wir sind super drauf und freuen uns riesig auf dieses natürlich auch besondere Spiel. Und na klar wird es gegen Frankfurt schwerer zu gewinnen als im gewohnten Ligabetrieb. Dafür aber auch um so geiler wenn wir es wirklich packen sollten.“ witzelt Mittelblocker und Mannschaftsältester Jonathan-Leon Finkbeiner. Sehr ähnlich sieht dies auch Cheftrainer Antonio Bonelli: „Klar wollen wir gewinnen. Wie immer. Entsprechend werde ich auch das Team einstellen. Aber der Ligabetrieb hat für uns klare Priorität. Das Spiel am Wochenende ist das Sahnehäubchen. Für uns und für uns unsere Fans.“ Das seine Jungs Ihre Priorität aktuell im Ligabetrieb sehen, haben sie am vergangenen Wochenende in eindrucksvoller Manier unter Beweis gestellt. Zu Gast war im Baden-Derby der „bis-dato-Tabellenführer“ aus Mimmenhausen. Ein herausragend aufgelegtes Team um den erneut bestechend aufspielenden Kapitän und MVP Jens Sandmeier fertigte den langjährigen Konkurrenten in Windeseile ab. Setzte ein Ausrufezeichen in der 2. Volleyballbundesliga Süd. Und freut sich nun auf den nächsten Gast. „Das wird ein richtiges Volleyballspektakel vor hoffentlich vielen Zuschauern!“.

Über www.heissaufvolleyball.de kommt man zum neuen Ticketvorverkauf der BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe. Wer es nicht in die Halle schafft, kann das Spiel im Livestream unter https://sportdeutschland.tv/badenvolleys anschauen. #heissaufvolleyball

BADEN VOLLEYS setzen Ausrufezeichen
01.11.2021, 11:31 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe haben am Samstagabend im Topspiel der 2. Bundesliga Süd nach einer grandiosen Vorstellung gegen den bisherigen Tabellenführer TSV Mimmenhausen gewonnen. Spannung kam dabei nur im zweiten Satz auf, ansonsten dominierten die Karlsruher die Partie souverän und gewannen deutlich und hochverdient mit 3:0 (25:19, 25:23, 25:16).

„Das war mit Sicherheit unsere beste Leistung in dieser Saison. Wir haben es auch zum ersten Mal geschafft, die taktischen Vorgaben (von Trainer Antonio Bonelli) beinahe zu 100% umzusetzen“, freute sich Jens Sandmeier über die starke Leistung. Der Kapitän der BADEN VOLLEYS stach wieder einmal aus einem überragenden und sehr ausgeglichenen Kollektiv hervor und wurde bereits zum vierten Mal in dieser Saison mit der goldenen MVP Medaille ausgezeichnet. „Meine Kollegen haben mich aber auch gut in Szene gesetzt“, meinte Sandmeier schmunzelnd. Aus einer an diesem Abend außerordentlich stabilen Annahme heraus konnte Zuspieler Fabian Schmidt, der diesmal von Beginn an ran durfte, nach Belieben schalten und walten. In der Mitte waren Laurin Derr und Thorben Sandmeier stets präsent und konnten den gegnerischen Mittelblock binden, wodurch sich für Jens Sandmeier, Lukas Jaeger und Julian Schupritt auf den Außenpositionen Freiräume auftaten, die diese mit teils spektakulären Angriffsschlägen zu nutzen wussten. Mit viel Druck im Aufschlag machte man es zudem den Mimmenhausenern schwer, einen geordneten Spielaufbau aufzuziehen. Auch sonst war das Spiel der Gäste ungewohnt fehlerbehaftet, nach eigener Aussage schafften sie es zu keinem Zeitpunkt, so richtig im Spiel anzukommen.

Anders als in den letzten Spielen, in denen die BADEN VOLLEYS den ersten Satz oftmals verschliefen, begannen die Hausherren die Partie hellwach. Eine schnelle 3:0 Führung konnte bis zur ersten technischen Auszeit bis auf 8:3 ausgebaut werden. Karlsruhe spielte sehr sicher und souverän und ließ Mimmenhausen nicht mehr näher als 5 Punkte an sich herankommen. Mit 25:19 ging der Satz an die Hausherren.

Satz 2 begann ähnlich wie Satz 1. Zur ersten technischen Auszeit war Karlsruher wieder in Front (8:6). Dann folgte jedoch die erste und einzige Schwächephase an diesem Abend. Mimmenhausen machte 5 Punkte in Folge und konnte sich auf 8:11 absetzen. Karlsruhe ließ sich aber nicht abschütteln und konnte den Rückstand Schritt für Schritt wieder aufholen (17:17). Es folgte eine spannende Schlussphase, in der am Ende die BADEN VOLLEYS die besseren Nerven bewiesen und den Durchgang mit 25:23 für sich entscheiden konnten.

Der dritte Satz war dann wieder eine deutliche Angelegenheit und ein Zeichen der Stärke der Karlsruher. Über 7:4, 14:7 und 20:12 ging der Satz mit 25:16 und damit auch das Spiel an Karlsruhe. Dabei ließen sie zu keiner Zeit Zweifel aufkommen, das Spiel nochmals aus der Hand geben zu können. „Das war eine nahezu perfekte Mannschaftsleistung und auch in der Höhe ein absolut verdienter Sieg. Unser dritter Satz – Chapeau!“ freute sich Coach Toni Bonelli. Der Karlsruher Übungsleiter nutzte in allen drei Sätzen all seine Wechselmöglichkeiten vollständig aus, ohne dass dadurch ein Bruch im Spiel erkennbar gewesen wäre. An diesem Abend erledigten alle Karlsruher Akteure ihre Aufgaben bravourös.

Nach dem überaus erfolgreichen Ligaauftakt mit sechs Siegen aus sechs Spielen wartet auf die BADEN VOLLEYS am kommenden Samstag ein richtiger Leckerbissen. Mit den United Volleys Frankfurt ist eins der Top-Teams der ersten Liga zu Gast in der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums, um das Achtelfinale des DVV-Pokals auszuspielen. Zwar als krasser Außenseiter, aber mit den heimischen Fans im Rücken werden die Karlsruher alles dafür geben, es den Frankfurtern so schwer wie möglich zu machen und vielleicht für eine Sensation sorgen zu können. Tickets gibt es online unter www.volleyball-karlsruhe.de.