Baden Derby bei den BADEN VOLLEYS
03.12.2021, 11:34 Uhr von Presse

Die 2. Bundesliga Spieler des SSC Karlsruhe empfangen am kommenden Samstag 19:00 Uhr die FT1844 Freiburg im heimischen Otto-Hahn-Gymnasium und möchten die beeindruckende Vorrunde mit einem Heimsieg im 2.Baden-Derby der Saison krönen. Bei den BADEN VOLLEYS voraussichtlich alle Mann zurück an Bord, hingegen kämpfen die Freiburger mit einigen Absenzen. Trotzdem erwarten beide Teams eine enge Partie.

Eine blütenreine Bilanz bisher unter Trainer Antonio Bonelli gegen seinen ehemaligen Verein als Spieler, die FT1844 Freiburg. „Beide Teams sind immer sehr motiviert im Derby, ganz besonders unsere Jungs. Da muss ich im Vorfeld keine großen Ansprachen halten“, so Trainer Bonelli, der nach drei Wochen auf nahezu alle Spieler im Kader zurückgreifen kann. Nur hinter Leon Zimmermann steht noch ein kleines Fragezeichen. Hingegen müssen die Breisgauer auf Paul Botho und den zuletzt stark aufspielenden Oli Hein verzichten. „In Freiburg wird es aber nie an der Anzahl der Spieler im Kader scheitern. Da sind sie sehr breit aufgestellt und werden sich schon auch eine passende Lösung einfallen lassen, ggf. läuft Dominic Salomon wieder auf,“ weiß Bonelli die Lage einzuschätzen.

Mit einem Sieg und den entsprechenden Ergebnissen könnten die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe frühzeitig die Herbstmeisterschaft feiern. Davon möchten die Karlsruher aber nichts wissen, denken von Spiel zu Spiel und konzentrieren sich lediglich auf die kommende Aufgabe. Seit langer Zeit wird das badische Derby zwischen diesen beiden Teams als recht ausgeglichen prognostiziert, auch wenn die BADEN VOLLEYS tabellarisch favorisiert sein sollten.

Ob allerdings die Partien am kommenden Samstag um 19.00 Uhr in der heimischen OHG-Sporthalle nochmal vor Zuschauern ausgetragen werden kann, ist bis heute unklar und wohl erst am Samstag endgültig entschieden. „Wir warten auch noch auf die offizielle Vorgabe vom Land“, sagt Teammanager Alexander Burchartz. Bislang dürfen bis zu 250 Zuschauer unter der 2G+ Regelung in die Halle (geimpft/genesen und tagesaktueller, offizieller, negativer Schnell- oder PCR-Test. Ausnahmen für Kinder und Schüler*innen bis 17 Jahren mit gültigem Schülerausweis und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, Nachweis erforderlich). Live übertragen wird wie immer auch auf www.sportdeutschland.tv . Weitere Infos und News unter www.heissaufvolleyball.de

BADEN VOLLEYS mit nächstem Dreier
30.11.2021, 10:47 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe konnten die Tabellenspitze durch den Erfolg beim TSV Mühldorf behaupten. Nach einem umkämpften ersten Satz mit dem glücklicheren Ende für den SSC legten die Karlsruher in der Folge eine Schippe drauf und konnten das Spiel letztlich sehr souverän mit 3:0 (28:26, 25:15, 25:21) für sich entscheiden.

Mit gerade einmal 9 Spielern traten die Baden Volleys die Reise ins oberbayrische Mühldorf an. Mit Jonathan Finkbeiner, Leon Zimmermann, Tobias Hosch und Johannes Mahl meldeten sich gleich vier Spieler krank, dafür war Lukas Jaeger nach zweiwöchiger Zwangspause erstmals wieder mit dabei. Für Trainer Antonio Bonelli erübrigte sich damit auch die Frage nach der Aufstellung, er schickte die gleiche Startformation wie beim Sieg gegen Hammelburg aufs Parkett. Diese konnte zunächst jedoch nicht an die Leistung der vergangenen Woche anknüpfen. Zu wenig Druck in Aufschlag und Angriff und kein Zugriff in Block und Abwehr – die Karlsruher schienen noch nicht ganz im Spiel angekommen. Mühldorf hingegen spielte mutig auf und konnte vor allem mit ihren starken Aufschlägen viel Druck erzeugen. Folgerichtig konnten sich die Mühldorfer auch einen Vorsprung erspielen und diesen bis zum Stand von 20:23 aus Karlsruher Sicht ausbauen. Die vermeintliche Vorentscheidung, doch gerade in dieser Phase zeigten die Hausherren zum ersten Mal Nerven: zwei direkte Angriffsfehler brachten Karlsruhe zurück ins Spiel, ein erfolgreicher Angriff von Felix Roos aus der Abwehr brachte den ersten Karlsruher Satzball und ein spektakulärer Einerblock von Baden Volleys Kapitän Jens Sandmeier sicherte den etwas glücklichen 28:26 Satzgewinn.

Karlsruhe nahm den Schwung gut mit in den zweiten Satz und agierte nun in allen Elementen deutlich verbessert. Zuspieler und späterer MVP Fabian Schmidt verteilte die Bälle gut und fand vor allem in Jens Sandmeier und Felix Roos dankbare Abnehmer und fleißige Punktesammler. Mühldorf konnte nicht mehr ganz an ihre Leistung im ersten Satz anknüpfen und streute nun mehr und mehr Eigenfehler mit ein. Deutlich und hochverdient ging der Satz über 12:6 und 20:9 mit 25:15 an die Baden Volleys.

Der dritte Durchgang schien dem gleichen Muster wie dem zweiten Satz zu folgen. Karlsruhe spielte ihren Stiefel souverän herunter und hatte Mühldorf bis zum Stand von 16:10 im Griff. Dann kamen die Gastgeber nochmals bis auf 13:16 heran und es entwickelte sich eine hochklassige Schlussphase, in der Karlsruhe ihren Kontrahenten jedoch nie näher als zwei Punkte an sich herankommen ließ. Aus einem stabilen Sideout heraus ging der Satz und damit das Spiel letztlich mit 25:21 an die Baden Volleys.

„Das war wichtig, im Hinblick auf die Personalsituation und die kommenden Aufgaben in drei Sätzen zu gewinnen. Wenn Mühldorf den ersten Satz gewinnt, wäre es für uns echt schwer geworden“, mutmaßte Kapitän Jens Sandmeier nach dem Spiel. Nun richtet sich der Fokus der Karlsruher auf das kommende Heimspiel gegen die FT Freiburg. Nach neuer Corona Verordnung darf die heimische Halle zu 50% ausgelastet werden, Voraussetzung für alle Zuschauer ist dabei die 2G+ Regel (geimpft/genesen + tagesaktueller, offizieller PCR- oder Schnelltest, Ausnahmen für Kinder und Schüler*innen bis 17 Jahre mit Schülerausweis und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, ärztlicher Nachweis erforderlich).

Die Form in Mühldorf bestätigen
26.11.2021, 19:37 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe reisen am bevorstehenden Sonntag ins tiefste Bayern. Zu Gast laufen Sie dann beim TSV Mühldorf auf. „Jetzt müssen wir unsere Form in Mühldorf bestätigen“ gibt Kapitän Jens Sandmeier als Marschroute vor. Mit dem klaren Heimsieg gegen das Spitzenteam aus Hammelburg „haben wir gezeigt, dass wir zu Hause taktisch und spielerisch immer noch eine Schippe drauflegen können“. Nun gilt es dies ein weiteres Mal auch auswärts unter Beweis zu stellen.

Beim letzten Auswärtsspiel in Delitzsch hatten die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe erstmals in dieser Saison das Nachsehen. Verloren gegen willigere und stark aufspielende Sachsen mit 1:3. Eine perfekte und postwendende Reaktion zeigte Karlsruhe am vergangenen Samstag gegen den bis dato Tabellenführer aus Hammelburg. Angeführt von einem an diesem Tag unaufhaltbaren Thorben Sandmeier - verdientermaßen und langersehnt auch zum MVP des Abends gewählt - wurde Hammelburg sehenswert aus der Halle gefegt. Wiederholt eine Glanzleistung der so heimstarken Fächerstädter.

Wenn es überhaupt etwas an der bisher so gelungenen Hinrunde der BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe zu nörgeln gibt, sind dass wohl die vier auswärts liegen gebliebenen Punkte. Gegen Delitzsch und Kriftel setzte es Punktverluste. Und auch bei den anderen Auswärtspartien brauchten die Jungs von Cheftrainer Antonio Bonelli immer eine gewisse „Hochlaufphase“ zu Spielbeginn. Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe führen aktuell aber auch die Auswärtstabelle der 2. Bundesliga Süd an. Alles also halb so wild? Trotzdem, warnt Libero und Annahmeruhepol Benni Dollhofer: „Mühldorf ist eigentlich überhaupt nicht die Mannschaft für einen entspannten Sonntagnachmittag“ - anspielend auf die drei Siege der Mühldorfer aus ihren bisherigen vier Heimspielen. Diese befinden sich zur Zeit generell in guter Verfassung. Konnten auch drei ihrer vier letzten Ligapartien für sich entscheiden. Darunter ein deutlicher Heimsieg gegen die bekannt willigen Delitzscher. Floskelnd ergänzt ein demütiger Dollhofer: „…aber welche Mannschaft ist das diese Saison schon? Wir wissen, dass wir an unser Topniveau herankommen müssen um Mühldorf zu schlagen“.

„Ich freue mich auf das Spiel in Mühldorf. Vor Ort ist gute Stimmung und gegen den besonderen Spielstil der Bayern macht es immer Spaß zu spielen“ schließt Kapitän Jens Sandmeier die Einschätzungen zum kommenden Wochenende ab. Ein vorfreudiger und motivierter Jens Sandmeier - wenn das mal nicht schlechte Vorzeichen für Mühldorf sein mögen…

Allen Fans des Volleyballsports sei der sehr zu empfehlende Livestream der Mühldorfer ans Herz gelegt, zu finden wie immer auf sportdeutschland unter https://sportdeutschland.tv/tsvmuehldorfvolleyball/2blms-tsv-muehldorf-vs-baden-volleys-ssc-karlsruhe.

Karlsruhe siegt im Spitzenspiel
23.11.2021, 21:37 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe haben mit dem TV/DJK Hammelburg das nächste Topteam der Liga mit einer 3:0 Packung nach Hause geschickt. Wie schon gegen den TSV Mimmenhausen präsentierte sich das Team von Trainer Antonio Bonelli im Spitzenspiel des Tabellenzweiten gegen den -ersten in bestechender Form und ließ den Gästen aus Hammelburg keine Chance. Damit bleiben die Karlsruher in der heimischen Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums eine Macht (12 von 12 möglichen Punkten) und übernehmen zudem die Tabellenspitze.

Dabei waren die Vorzeichen zunächst nicht gerade die besten. Lukas Jaeger und Jonathan Finkbeiner mussten krankheitsbedingt passen, die dünn besetzten Außenpositionen stellten sich somit von selbst auf: Julian Schupritt gesellte sich zu Jens Sandmeier auf Annahme-Außen, Felix Roos übernahm die Diagonalposition. Dennoch schienen die Karlsruher die Niederlage in Delitzsch abgeschüttelt zu haben, denn sie legten los wie die Feuerwehr. Mit 8:5 ging es in die erste technische Auszeit, wenig später stand es 20:13. Karlsruhe spielte wie im Rausch, Jens Sandmeier und Julian Schupritt schoben die Annahmen mühelos nach vorne, sodass Zuspieler Tobias Hosch die Bälle nach Belieben an all seine Angreifer verteilen konnte. Die Hammelburger hingegen zeigten deutliche Schwächen in der Annahme, sodass der Spielaufbau sehr durchsichtig wurde und die Angriffe vielmals durch den Karlsruher Block-Abwehr-Verbund um die Mittelblocker Laurin Derr und Thorben Sandmeier sowie Libero Johannes Mahl entschärft werden konnten. Mit 25:16 ging der erste Satz deutlich und hochverdient an die Hausherren.

Auch im zweiten Durchgang dominierten die Karlsruher zunächst ihren Gegner, schnell stand es 11:6. Dann schritt bei den Hammelburgern jedoch Moritz Rauber zum Aufschlag und schmetterte den Karlsruhern die Bälle um die Ohren. Aus der 11:6 Führung war plötzlich ein 11:13 Rückstand geworden. Erst ein mutiges Zuspiel von Tobi Hosch und der anschließende erfolgreiche Angriff durch die Mitte von Thorben Sandmeier konnten den Hammelburger Lauf stoppen. Die Gäste schöpften neuen Mut und konnten sich die Karlsruher in der Folge stets mit ein bis zwei Punkten vom Leibe halten. Beim Stand von 20:21 bewies Coach Bonelli dann einmal mehr sein goldenes Händchen, indem er Denir Hadciz zum Aufschlag brachte. Der junge Zuspieler aus der zweiten Mannschaft servierte ein Ass und zweimal mit Wirkung, der Grundstein dafür, dass Karlsruhe den Satz schlussendlich mit 25:22 für sich entscheiden konnte.

Der dritte Satz begann ausgeglichen, bis zur ersten technischen Auszeit konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Dann gelang Karlsruhe mit Hosch am Aufschlag ein 5-Punkte Lauf zur 14:8 Führung, in vielen Köpfen war dies schon die vermeintliche Vorentscheidung. Doch Hammelburg bewies einmal mehr Comeback-Qualitäten. Mit starken Aufschlägen von Oscar Benner und Moritz Rauber konnten sie den Rückstand nochmals bis auf 21:20 aus Karlsruher Sicht verkürzen. Doch Karlsruhe zeigte anders als in Delitzsch keine Nerven in der Crunchtime. Einem souveränen Side-Out Punkt über den an diesem Abend bestens aufgelegten Julian Schupritt folgte ein krachender Einerblock von Thorben Sandmeier zum 23:20. Schließlich war es dann Felix Roos vergönnt, den Matchball zum 25:23 im Hammelburger Feld unterzubringen.

„Das war eine geile Reaktion der gesamten Mannschaft nach der Niederlage letzten Sonntag“ freute sich ein glücklicher Thorben Sandmeier nach dem Spiel, der sich zudem zusammen mit Moritz Rauber über die verdienten Auszeichnungen als MVPs freuen durfte. „Auch von den vielen Erkrankungen unter der Woche haben wir uns nicht unterkriegen lassen und im Kollektiv ein super starken Spiel abgeliefert.“ Auch Antonio Bonelli zeigte sich sehr zufriden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Die Jungs haben nichts anbrennen lassen und eine tolle Reaktion gezeigt, nach einer schwierigen Trainingswoche gegen einen schwierigen Gegner“. Für die BADEN VOLLEYS gilt es nun die gute Form auch ins kommende Auswärtsspiel in Mühldorf zu übertragen. Ein unangenehmer Gegner, gegen den die Karlsruher ihre Tabellenführung jedoch unbedingt verteidigen wollen.

BADEN VOLLEYS vor heimischem Spitzenspiel gegen Hammelburg
19.11.2021, 08:08 Uhr von Diego

Im Spitzenspiel der 2. Bundesliga Süd empfangen am Samstagabend die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe den punktgleichen Tabellenführer TV/DJK Hammelburg. Beide Teams sind mit jeweils nur einer Niederlage sehr gut in die Saison gestartet. „Hammelburg und auch wir sind stark in die Saison gestartet, doch vor heimischer Kulisse wollen wir ganz klar den nächsten Sieg einfahren“, so SSC Karlsruhe Trainer Antonio Bonelli, der die Chancen für einen Sieg auf beiden Seiten aber gleich einstuft. Die Saalestädter konnten ihre letzte Partie recht souverän mit 3:1 gegen Tabellenschlusslicht Mainz gewinnen. Etwas schwerer getan haben sich die Badener beim Doppelspieltag im Osten der Republik – ungefährdeter 3:0 Sieg gegen Leipzig, unglückliche und auch überraschende erste Niederlage der Saison mit 1:3 gegen stark aufspielende Delitzscher. „Klar, wir waren nicht glücklich über die erste Niederlage der Saison, hatten aber schon einige Spiele mit Pokal und der Doppelbelastung in den Knochen. Das wird am Samstagabend gegen Hammelburg ganz anders sein. Wir werden ausgeruht und mit vollem Enthusiasmus in das Spiel gehen“, urteilt der letzte MVP der Karlsruher Lukas Jaeger, der sich wieder gesund ins Mannschaftstraining zurückmeldet. Die Unterfranken aus Hammelburg sind zurzeit gut drauf und konnten auch in der Breite des Kaders überzeugen, beispielsweise mit guten Leistungen beider Diagonalspieler Damjanovic und Hauke. Doch auch Kapitän Oscar Benner kommt auf der neuen Schnellangreifer-Position immer besser ins Rollen. „Der neue Hammelburger Trainer Thiago Welter hat es geschafft ein System zu finden, dass die Mannschaft wohl sehr gut aufnimmt und umsetzt – das wird kein leichtes Unterfangen, doch auch wir sind durch die letzte Niederlage angestachelt und wollen vor heimischer Kulisse ein gutes Spiel zeigen.“ Coach Bonelli weiß, dass sein Team sich nur selten zwei Fehltritte hintereinander leistet, unter seiner Regie in den letzten zweieinhalb Jahren ist das auch nur einmal vorgekommen. Der Sieger der Partie wird die Tabellenführung übernehmen und vom Platz an der Sonne spielt es sich bekanntlich leichter. Dementsprechend werden beide Teams alles in die Waagschale werfen. Spielbeginn ist am Samstag, den 20.11.2021 um 19 Uhr in der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums (2G-Regelung). Auch wieder im Livestream zu verfolgen auf www.sportdeutschland.tv., weitere Infos unter www.heissaufvolleyball.de.

Ost-Wochenende mit Licht und Schatten
16.11.2021, 22:14 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS kehren mit drei von sechs möglichen Punkten vom langen Wochenende im Osten der Republik zurück. Am Samstag wurden sie ihrer Favoritenrolle noch gerecht und konnten einen souveränen 3:0 (25:22, 25:13, 25:20) Sieg gegen die L.E. Volleys aus Leipzig. einfahren. Am Tag darauf konnten die Karlsruher jedoch nicht an diese Leistung anknüpfen und mussten mit 1:3 (23:25, 29:31, 25:19, 22:25) beim GSVE Delitzsch die erste Saisonniederlage hinnehmen.

Mit dem ambitionierten Ziel von zwei Siegen und sechs Punkten waren die BADEN VOLLEYS in Richtung Leipzig aufgebrochen, mit drei Punkten im Gepäck kamen sie wieder zurück. Am Samstag war dabei noch alles weitgehend nach Plan verlaufen. Kapitän Jens Sandmeier ging zwar gesundheitlich angeschlagen in die Partie, konnte seine Leistung aber dennoch abrufen, wenn auch vor allem im Angriff nicht ganz auf dem von ihm gewohnten Niveau. Neben ihm vertraute Cheftrainer Antonio Bonelli auf Lukas Jaeger und Felix Roos über die Außenpositionen, Tobias Hosch im Zuspiel und Laurin Derr sowie Leon Zimmermann in der Mitte. Der erste Satz verlief noch relativ ausgeglichen. Karlsruhe war zwar stets ein bis zwei Punkte in Front, Leipzig ließ sich jedoch nicht abschütteln. Bis zum Stand von 22:21 war noch alles offen, dann konnten die Karlsruher wie so oft in dieser Saison nochmals einen drauf setzen und sich die beiden entscheidenden Breaks erspielen. Mit 25:22 ging der Satz an die Gäste.

Durchgang zwei war dann eine einseitige Angelegenheit. Bei Leipzig lief plötzlich rein gar nichts mehr zusammen. Die BADEN VOLLEYS ließen sich von den vielen Fehlern auf Seiten der Hausherren jedoch nicht beirren und zogen ihr Spiel weiter durch. 25:13 hieß das deutliche Ergebnis. Umso erstaunlicher war dann der Verlauf des dritten Satzes. Nach ausgeglichenem Beginn war es nun Leipzig, dass nun spielbestimmend war und sich bis auf 4 Punkte absetzen konnte (12:16). Dann bewies Coach Bonelli ein glückliches Händchen, brachte Fabian Schmidt, Julian Schupritt und Thorben Sandmeier ins Spiel. Mit Jens Sandmeier am Aufschlag gelang den Karlsruhern dann ein echtes Kuriosum in diesem Leistungsbereich: Ganze 10 Punkte am Stück konnte das Team für sich entscheiden, aus einem 12:16 Rückstand wurde eine 22:16 Führung und schließlich der 25:21 Satz- und Spielgewinn.

18:14, 24:22, 22:20. So lauteten die Zwischenstände in Delitzsch in den Sätzen eins, zwei und vier aus Karlsruher Sicht. Dennoch konnten die BADEN VOLLEYS keinen dieser Durchgänge für sich entscheiden. Sind die Nerven in der Crunchtime normalerweise eine der Karlsruher Stärken, so verließen sie sie an diesem Abend komplett. Unnötige Fehler im Angriff und Aufschlag brachten die Delitzscher ein ums andere Mal zurück ins Spiel, die ihrerseits mit Emotionen und Kampfgeist glänzten und in den entscheidenden Momenten kaum mehr Fehler machten. Die Karlsruher Akteure hingegen wirkten müde, Führungsspieler Jens Sandmeier hatte sichtlich mit seinem Infekt zu kämpfen. Doch gerade auf den Außenpositionen ist der Karlsruher Kader dünn besetzt, adäquater Ersatz ist derzeit nicht vorhanden. So blieben dem Kapitän und seinen Mannen keine andere Wahl, als auf die Zähne zu beißen und sich durchzukämpfen. Ohne spielerisch zu glänzen konnten sie sich immerhin in allen Sätzen Führungen erspielen, diese jedoch nur im dritten Satz auch bis ins Ziel bringen. Besonders den ersten beiden Sätzen trauerten die Karlsruher Spieler und Verantwortlichen nach. Gewinnen sie diese, hätte das Spiel auch mit 3:0 an die Gäste gehen können. So hingegen war es absehbar, dass am Ende die Kraft ausgehen würden gegen einen GSVE Delitzsch, der in den entscheidenden Momenten hellwach und fehlerlos agierte und somit auch als verdienter Sieger vom Feld ging.

Karlsruhe ohne Chance gegen Frankfurt
09.11.2021, 23:27 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS haben ihr DVV Pokal Achtelfinale gegen die United Volleys Frankfurt klar mit 0:3 (17:25, 20:25, 21:25) verloren. Zwar konnten die Karlsruher in allen Sätzen mithalten, richtig in Bedrängnis bringen konnten sie den haushohen Favoriten aus Hessen jedoch nicht. „Frankfurt war einfach zu souverän und abgeklärt. Wir haben uns aber nicht unter Wert verkauft“, fasste Kapitän Jens Sandmeier das Spiel zusammen. So konnten die Hausherren den zahlreichen und lautstarken Fans immerhin ein sehr ansehnliches Volleyballspiel auf hohem Niveau bieten. Somit hielt sich der Ärger bei den Karlsruher Spielern nach der Partie in Grenzen, auch wenn sie das Ziel, einen Satz für sich zu entscheiden, verpassten. „Wir wollten dieses Pokalspiel als Event veranstalten, das haben wir mit 500 Zuschauern und fast voller Halle geschafft“ so Sandmeier weiter.

Nachdem die BADEN VOLLEYS die ersten beiden Sätze relativ deutlich zu 17 und zu 20 verloren hatten, wurde es zumindest im dritten Satz nochmals kurzzeitig spannend. Karlsruhe konnte einen Sieben-Punkte-Rückstand bis auf 21:22 verringern und die Gäste immerhin zu einer Auszeit sowie personellen Wechseln zwingen. Im Anschluss agierte Frankfurt jedoch wieder gewohnt souverän und machte den Sack mit 21:25 zu. „Es war klar, dass die Frankfurter viel besser sind. Aber wir verlieren trotzdem nicht gern. Eine gewisse Enttäuschung ist schon da“, sagte Trainer Antonio Bonelli und fügte hinzu: „Im dritten Satz wäre mehr drin gewesen. Da haben wir dran geschnuppert.“

Schlussendlich bleibt den Karlsruher das Erlebnis, sich vor einer tollen Atmosphäre gegen eins der aktuell besten Teams Deutschlands gemessen haben zu dürfen. Zudem stand auf Frankfurter Seite nicht etwa eine B-Mannschaft auf dem Feld. „Sie haben mit ihrer Stamm-Mannschaft fast durchgespielt. Das zeigt ihren Respekt und ist ein Kompliment für uns“, meinte Sandmeier, ehe er den Blick wieder in Richtung Liga-Alltag richtete: „Am Wochenende haben wir einen Doppelspieltag im Osten. In Leipzig und Delitzsch sind wir wieder die Favoriten. Wir wollen sechs Punkte mitnehmen, das muss unser Anspruch sein.“

BADEN VOLLEYS laden erneut zum Achtelfinale des DVV-Pokals
03.11.2021, 18:56 Uhr von Diego

Mittlerweile ist es fast schon zur Routine geworden. Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe haben sich erneut für das Achtelfinale des höchstrangigen Pokals des deutschen Volleyballverbandes qualifiziert. In den vergangenen sechs Spielzeiten war dies fünf Mal möglich. Vier Mal davon gelang dies dem SSC Karlsruhe, was dessen außerordentlich gute und stabile Entwicklung der letzten Jahre unterstreicht.

Eingeläutet wurde diese doch sehr erfreuliche Tradition bereits im Jahr 2016. Als damaliges Spitzenteam der dritten Liga qualifizierte sich der SSC Karlsruhe das erste Mal für ein Achtelfinale des DVV-Pokals. Ein unvergessliches Event gegen den weiterhin amtierenden Rekordmeister VFB Friedrichshafen war die Belohnung. Was folgte waren zwei weitere Anläufe gegen die beiden Erstligisten der UNITED VOLLEYS Frankfurt im Jahr 2017 und die HELIOS GRIZZLYS Giesen im Jahr 2019. Coronabedingt war eine Qualifikation im Jahr 2020 nicht möglich (2018 scheiterte man eine Runde zuvor).

Als die UNITED VOLLEYS Frankfurt im Jahr 2017 erstmals im Otto-Hahn-Gymnasium zum Achtelfinale gastierten, waren diese noch relativ neu formiert. Der gerade erst in die zweite Volleyballbundesliga aufgestiegene SSC Karlsruhe gewann den ersten Satz und schnupperte im weiteren Spielverlauf mehrfach an einem zweiten Satzgewinn. Bis dato das beste Achtelfinale der Karlsruher. Am Ende musste man sich trotz dessen mit 1:3 geschlagen geben. Und in diesem Jahr? Die Frankfurter legen in Liga 1 seit Jahren ebenso eine sehenswerte Entwicklung hin. Haben sich mittlerweile zum absoluten Spitzenteam der ersten Volleyballbundesliga gemausert. Und sind bestens in die neue Spielzeit gestartet. Bis zum vergangenen Samstag waren Sie noch ungeschlagen. Fertigten sogar Friedrichshafen deutlich ab. Eine gesunde Mischung aus erfahrenen und jungen, internationalen und deutschen Spielern scheinen das Rezept für diesen Erfolg zu sein. Hinzu sind Sie vor allem auf der so wichtigen Diagonalposition bestens besetzt. Mit Daniel Malescha, dem aktuellen Topscorer der Liga, und Jochen Schöps, einem der wohl erfolgreichsten deutschen Volleyballer, werden sich die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe am kommenden Wochenende messen müssen. Also ein aussichtsloses Unterfangen? „Ganz und gar nicht. Das wäre die völlig falsche Herangehensweise. Wir sind super drauf und freuen uns riesig auf dieses natürlich auch besondere Spiel. Und na klar wird es gegen Frankfurt schwerer zu gewinnen als im gewohnten Ligabetrieb. Dafür aber auch um so geiler wenn wir es wirklich packen sollten.“ witzelt Mittelblocker und Mannschaftsältester Jonathan-Leon Finkbeiner. Sehr ähnlich sieht dies auch Cheftrainer Antonio Bonelli: „Klar wollen wir gewinnen. Wie immer. Entsprechend werde ich auch das Team einstellen. Aber der Ligabetrieb hat für uns klare Priorität. Das Spiel am Wochenende ist das Sahnehäubchen. Für uns und für uns unsere Fans.“ Das seine Jungs Ihre Priorität aktuell im Ligabetrieb sehen, haben sie am vergangenen Wochenende in eindrucksvoller Manier unter Beweis gestellt. Zu Gast war im Baden-Derby der „bis-dato-Tabellenführer“ aus Mimmenhausen. Ein herausragend aufgelegtes Team um den erneut bestechend aufspielenden Kapitän und MVP Jens Sandmeier fertigte den langjährigen Konkurrenten in Windeseile ab. Setzte ein Ausrufezeichen in der 2. Volleyballbundesliga Süd. Und freut sich nun auf den nächsten Gast. „Das wird ein richtiges Volleyballspektakel vor hoffentlich vielen Zuschauern!“.

Über www.heissaufvolleyball.de kommt man zum neuen Ticketvorverkauf der BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe. Wer es nicht in die Halle schafft, kann das Spiel im Livestream unter https://sportdeutschland.tv/badenvolleys anschauen. #heissaufvolleyball

BADEN VOLLEYS setzen Ausrufezeichen
01.11.2021, 11:31 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe haben am Samstagabend im Topspiel der 2. Bundesliga Süd nach einer grandiosen Vorstellung gegen den bisherigen Tabellenführer TSV Mimmenhausen gewonnen. Spannung kam dabei nur im zweiten Satz auf, ansonsten dominierten die Karlsruher die Partie souverän und gewannen deutlich und hochverdient mit 3:0 (25:19, 25:23, 25:16).

„Das war mit Sicherheit unsere beste Leistung in dieser Saison. Wir haben es auch zum ersten Mal geschafft, die taktischen Vorgaben (von Trainer Antonio Bonelli) beinahe zu 100% umzusetzen“, freute sich Jens Sandmeier über die starke Leistung. Der Kapitän der BADEN VOLLEYS stach wieder einmal aus einem überragenden und sehr ausgeglichenen Kollektiv hervor und wurde bereits zum vierten Mal in dieser Saison mit der goldenen MVP Medaille ausgezeichnet. „Meine Kollegen haben mich aber auch gut in Szene gesetzt“, meinte Sandmeier schmunzelnd. Aus einer an diesem Abend außerordentlich stabilen Annahme heraus konnte Zuspieler Fabian Schmidt, der diesmal von Beginn an ran durfte, nach Belieben schalten und walten. In der Mitte waren Laurin Derr und Thorben Sandmeier stets präsent und konnten den gegnerischen Mittelblock binden, wodurch sich für Jens Sandmeier, Lukas Jaeger und Julian Schupritt auf den Außenpositionen Freiräume auftaten, die diese mit teils spektakulären Angriffsschlägen zu nutzen wussten. Mit viel Druck im Aufschlag machte man es zudem den Mimmenhausenern schwer, einen geordneten Spielaufbau aufzuziehen. Auch sonst war das Spiel der Gäste ungewohnt fehlerbehaftet, nach eigener Aussage schafften sie es zu keinem Zeitpunkt, so richtig im Spiel anzukommen.

Anders als in den letzten Spielen, in denen die BADEN VOLLEYS den ersten Satz oftmals verschliefen, begannen die Hausherren die Partie hellwach. Eine schnelle 3:0 Führung konnte bis zur ersten technischen Auszeit bis auf 8:3 ausgebaut werden. Karlsruhe spielte sehr sicher und souverän und ließ Mimmenhausen nicht mehr näher als 5 Punkte an sich herankommen. Mit 25:19 ging der Satz an die Hausherren.

Satz 2 begann ähnlich wie Satz 1. Zur ersten technischen Auszeit war Karlsruher wieder in Front (8:6). Dann folgte jedoch die erste und einzige Schwächephase an diesem Abend. Mimmenhausen machte 5 Punkte in Folge und konnte sich auf 8:11 absetzen. Karlsruhe ließ sich aber nicht abschütteln und konnte den Rückstand Schritt für Schritt wieder aufholen (17:17). Es folgte eine spannende Schlussphase, in der am Ende die BADEN VOLLEYS die besseren Nerven bewiesen und den Durchgang mit 25:23 für sich entscheiden konnten.

Der dritte Satz war dann wieder eine deutliche Angelegenheit und ein Zeichen der Stärke der Karlsruher. Über 7:4, 14:7 und 20:12 ging der Satz mit 25:16 und damit auch das Spiel an Karlsruhe. Dabei ließen sie zu keiner Zeit Zweifel aufkommen, das Spiel nochmals aus der Hand geben zu können. „Das war eine nahezu perfekte Mannschaftsleistung und auch in der Höhe ein absolut verdienter Sieg. Unser dritter Satz – Chapeau!“ freute sich Coach Toni Bonelli. Der Karlsruher Übungsleiter nutzte in allen drei Sätzen all seine Wechselmöglichkeiten vollständig aus, ohne dass dadurch ein Bruch im Spiel erkennbar gewesen wäre. An diesem Abend erledigten alle Karlsruher Akteure ihre Aufgaben bravourös.

Nach dem überaus erfolgreichen Ligaauftakt mit sechs Siegen aus sechs Spielen wartet auf die BADEN VOLLEYS am kommenden Samstag ein richtiger Leckerbissen. Mit den United Volleys Frankfurt ist eins der Top-Teams der ersten Liga zu Gast in der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums, um das Achtelfinale des DVV-Pokals auszuspielen. Zwar als krasser Außenseiter, aber mit den heimischen Fans im Rücken werden die Karlsruher alles dafür geben, es den Frankfurtern so schwer wie möglich zu machen und vielleicht für eine Sensation sorgen zu können. Tickets gibt es online unter www.volleyball-karlsruhe.de.

Glanzlos zu drei Punkten
27.10.2021, 20:38 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS schlagen den TSV Grafing zuhause nach einer sehr durchwachsenen Leistung mit 3:1 (21:25, 25:20, 25:17, 30:28). Die Karlsruher taten sich dabei deutlich schwerer als vielleicht erwartet und schafften es nur in den Sätzen 2 und 3, ihr Potential abzurufen. Am Ende zählen jedoch die drei weiteren Punkte auf dem Konto. So sah es nach dem Spiel auch Cheftrainer Antonio Bonelli: „Wir haben nicht unseren besten Volleyball gespielt, um so schöner ist die volle Ausbeute. Das Ergebnis ist entscheidend.“

Das Duell Vorjahresvize- gegen Vorjahresmeister schien auf dem Papier eine hochklassige Begegnung auf Topniveau zu versprechen. Beim TSV Grafing haben in der Sommerpause jedoch eine Vielzahl an Leistungsträgern ihre Karriere vorerst beendet. Stattdessen wurden junge Spieler aus der eigenen Jugend in das Team integriert, das somit nicht mehr viel mit der Vorjahresmannschaft gemeinsam hat. Nach einem zusätzlichen Blick auf die Tabelle war somit klar, dass Karlsruhe als großer Favorit in die Partie gehen würde.

Der Favoritenrolle wurden die BADEN VOLLEYS jedoch zunächst nicht gerecht. Der Auftritt wirkte verkrampft und unsicher. Ungewohnte Schwächen in der Annahme machten einen strukturierten Spielaufbau unmöglich und die Angriffe waren meist zu zögerlich. Das junge Grafinger Team spielte hingegen befreit auf und konnte die Hausherren vor allem mit ihren schnellen Float-Aufschlägen unter Druck setzen. Auch mit den vielen eher unkonventionellen Lösungen im Angriff kamen die Karlsruher in Block und Feldabwehr nicht zurecht. Folgerichtig ging der erste Satz relativ deutlich mit 21:25 an die Gäste. Leider fielen der ein oder andere Grafinger Spieler und Verantwortlicher im weiteren Verlauf des Spiels auch durch ständiges lamentieren und provozieren auf. Die Karlsruher ließen dies nicht unkommentiert auf sich sitzen (was besagte Grafinger seltsamerweise zu überraschen schien), wodurch es auf und neben dem Feld zeitweise etwas hitzig wurde.

Zu Beginn von Satz zwei schickte Coach Antonio Bonelli Felix Roos auf das Parkett mit dem Ziel, die bis dahin sehr wackelige Annahme zu stabilisieren. Der Plan ging auf. Aus einer sicheren Annahme heraus konnte Zuspieler Tobias Hosch die Bälle nun nach Belieben verteilen und seine Angreifer ein ums andere Mal freispielen. Besonders Lukas Jaeger und Jens Sandmeier waren über die Außenpositionen kaum mehr zu stoppen. Karlsruhe erspielte sich mehr und mehr Sicherheit und Selbstvertrauen. Auf der Grundlage eines sehr stabilen Seideouts kontrollierten die Badener die Durchgänge zwei und drei und gewannen diese ungefährdet mit 25:20 und 25:17.

Im vierten Satz machten sich die Hausherren zunächst durch eine ganze Reihe von Fehlaufschlägen selbst das Leben schwer. Grafing konnte diese Schwäche jedoch nicht wirklich nutzen und so schritten beide Teams im Gleichschritt dem Satzende entgegen. Beim Stand von 23:24 hatte Grafing Satzball, die BADEN VOLLEYS wehrten diesen ab und erspielten sich in der Folge vier Matchbälle, die sie aber auch nicht nutzen konnten. Letztendlich war es dann ein technischer Fehler auf Grafinger Seite, der den Satz und somit das Spiel mit 30:28 zugunsten der Hausherren entschied. „Wir müssen den Sack vorher zumachen, so wurde es dann zu einer Zitterpartie“, monierte Bonelli. Auf das kommende Spitzenspiel gegen den TSV Mimmenhausen angesprochen reagiert er gelassen: „Wir müssen in allen Elementen eine Schippe drauflegen, ich bin jedoch davon überzeugt, dass das gelingen wird. Wir passen uns meistens dem Niveau des Gegners an.“ Als MVPs wurden auf Grafinger Seite Florian Krenkel und auf Seiten der Karlsruher etwas überraschend aber nicht unverdient Libero Johannes Mahl ausgezeichnet.

Badisches Topspiel verspricht Hochspannung
27.10.2021, 10:22 Uhr von Diego

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe empfangen den TSV Mimmenhausen – mittlerweile ein Klassiker unter den badischen Derbys. Beide Teams liefern seit einigen Jahren konstant gute Leistungen in der 2. Bundesliga Süd ab und auch in diesem Jahr haben beide Teams Titelambitionen. Am Samstagabend geht der Trainer der BADEN VOLLEYS Antonio Bonelli von einer deutlich engeren Partie als im letzten Jahr aus: „Spielertrainer Christian Pampel ist fit, das macht es schon auch deutlich schwerer. Aber wir kennen Mimmenhausen sehr gut und werden uns sehr genau auf das Spiel vorbereiten und einstellen.“ Überraschungen in der Startformation wird es kaum geben. „Sie haben ihre Topleute und Pampel lässt diese nahezu immer durchspielen und hat kaum Wechselmöglichkeiten“, so Coach Bonelli weiter, der in der geringen Breite des Mimmenhausen-Kaders ihre größte Schwäche sieht. Mit fünf Siegen aus sechs Spielen scheinen die Südbadener allerdings davon bisher nichts zu spüren. Was den Saisonstart angeht konnten die Fächerstädter bisher sogar einen drauflegen, mit fünf Siegen aus fünf Spielen. „Wir sind sehr erfolgreich in die neue Spielzeit gestartet, sind sehr gut in den Wettkampfmodus gekommen, auch wenn wir spielerisch hier und da nicht vollends überzeugen konnten“, so der Kapitän der BADEN VOLLEYS Jens Sandmeier, der schon mit drei MVP Medaillen ausgezeichnet worden ist. Mit der wohl spannendsten Partie des Bundesliga-Wochenendes stellen die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe ihr Hygienekonzept auf 2G um und versprechen sich eine volle Halle. Das Spiel in der Karlsruher OHG-Sporthalle wird um 18:00 Uhr angepfiffen und wird wieder Live auf SPORTDEUTSCHLAND.TV übertragen.

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Leckerbissen? Mit Sicherheit kein Kaffeeklatsch.
20.10.2021, 09:51 Uhr von Diego

BADEN VOLLEYS SSC KARLSRUHE VS. TSV GRAFING, 24.10.2021 - 16Uhr, 2. BLSM

Die BADEN VOLLEYS des SSC Karlsruhe empfangen am bevorstehenden Sonntag den Vorjahresmeister aus Grafing. Anpfiff der Partie ist um 16 Uhr. Ein Leckerbissen zum Kaffeeklatsch?

Der Vizemeister empfängt den Meister des Vorjahres. Bessere Vorzeichen für ein Spiel der 2. Bundesliga Süd gibt es prinzipiell nicht. Erst recht wenn man bedenkt, was diese Partie in den vergangenen Spielzeiten versprochen und letztendlich auch immer geboten hat. Intensive und vor allem ausgeglichene Spiele, viel Leidenschaft und durch stets abwechselnde Sieger auch die notwendige Portion Spannung. Sozusagen: ein absoluter Leckerbissen. Oder etwa nicht?

Der TSV Grafing hat einen Umbruch hinter sich. Nachdem den Führungsspielern Wagner, Höfer, Zierhut & Co in der vergangenen Saison bereits die zweite Zweitligameisterschaft geglückt war, traten diese zurück. Ließen den Jüngeren den Vortritt. Der Altersdurchschnitt des Teams liegt mittlerweile bei lediglich 23 Jahren. Zudem ist derweil auch das Trainergespann Benedikt Doranth und Marvin Polte neu im Amt. Alles in allem spielt das Team des TSV Grafing diese Saison also mit einem vollständig „neuen Gesicht“ auf. Entsprechend holprig verlief auch der Saisonstart. Einem knappen Auftaktsieg gegen Gotha folgten mittlerweile drei Niederlagen gegen Dresden, Mainz und zuletzt Kriftel. Es brauch wohl noch ein wenig Zeit, bis sich die Grafinger Talentschmiede vollends gefunden hat.

Die Findungsphase weiter aufschieben wollen selbstverständlich die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe. Im Gegensatz zu Grafing äußerst stark und souverän in die Saison gestartet. Vier Siege aus vier Spielen. Spielerisch und personell weiterentwickelt im Vergleich zur Vorsaison. Und erstmals als klarer Favorit gegen den TSV Grafing. Es scheint alles für das top aufgelegte Team um Kapitän und Führungsspieler Jens Sandmeier zu sprechen an diesem Sonntag. Ein wenig vorsichtiger formuliert dies - derzeit ebenso äußerst stark aufspielend - Außenangreifer Lukas Jäger: „Grafing mag sicherlich eine schwächere Mannschaft als letztes Jahr haben, was auch der aktuelle Tabellenplatz widerspiegelt. Dennoch habe ich keine Lust, das neue junge Team zu unterschätzen. Vor allem dann kann es schwer werden für uns.“ Ganz getreu dem Motto, welches den Karlsruher in der Vergangenheit stets zu ihren Erfolgen verholfen hat - eine gesunde Mischung aus Selbstbewusstsein und Demut. Diese ist mittlerweile eindeutig auch auf die jüngeren Spieler der BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe übergesprungen. Und immer mehr tragen diese wesentlich zum Erfolg der Karlsruher bei. So zum Beispiel Laurin Derr. Mittlerweile Stammspieler auf der Mittelblockerposition. Pfeilschnell, stets hoch konzentriert und vor allem schlaggewaltig. Sozusagen eine ordentliche Gegenportion „junge Wilde“, die da auf den TSV Grafing wartet. Er freut sich jedenfalls auf die anreisenden Kontrahenten: „Nach langem Warten haben wir endlich wieder ein Heimspiel. Grafing hat gegen Gotha gezeigt, dass sie sich nicht unterkriegen lassen. Wir müssen alles dagegen setzen was wir haben. Ich freue mich jetzt schon riesig auf ein spannendes Match“. Und ein solches wird es mit Sicherheit. Auch wenn die Vorzeichen nicht die Gewohnten vor einem Spiel gegen Grafing sind. Zum Kaffeeklatsch ist man am Sonntag im Otto-Hahn-Gymnasium demnach fehl am Platz.

Wer es nicht in die Halle schafft, kann das Spiel im Livestream unter https://sportdeutschland.tv/badenvolleys anschauen. #heissaufvolleyball

Karlsruhe erkämpft sich Sieg in Kriftel
28.09.2021, 12:07 Uhr von Presse

Ein hartes Stück Arbeit lag hinter den Akteuren der BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe, als sie sich nach knapp zweieinhalb Stunden Spielzeit zum Siegesjubel in der Feldmitte versammelten. Mit 3:2 (22:25, 25:17, 25:21, 15:25, 15:11) konnten sie sich in einem umkämpften Spiel mit vielen Ups und Downs bei der bis dahin verlustsatzfreien TuS Kriftel durchsetzen. Damit ist Karlsruhe nach drei Spieltagen das einzige verbliebene Team der Liga ohne Niederlage.

Dabei hätte es aus Karlsruher Sicht gar nicht zu einem so engen Spiel kommen müssen. Im ersten Satz lagen die Badener bereits relativ komfortabel mit 15:10 in Führung. Es folgte jedoch eine beispiellose Schwächephase und ein daraus folgender 2:10 Negativlauf. Probleme in der Annahme ließen Fabian Schmidt im Zuspiel nur wenige Optionen und die folgenden Angriffe waren zu harmlos, um die an diesem Nachmittag außerordentlich starke Abwehr der Krifteler vor ernsthafte Probleme zu stellen. Die Gegenangriffe der Hausherren waren indes um einiges effektiver, sodass es bald 17:20 zugunsten der Hessen stand, die den Vorsprung bis zum 22:25 Satzgewinn verteidigen konnten.

Statt mit der vergebenen Chance der 1:0 Führung zu hadern, besonnen sich die BADEN VOLLEYS in der Folge wieder auf ihre Stärken. Die Gäste zeigten nun ihrerseits starke Abwehraktionen, sodass zuweilen lange und spektakuläre Ballwechsel zustande kamen. Auch die Blockabteilung um Laurin Derr und Thorben Sandmeier bekam nun immer besseren Zugriff auf das Spiel der Gegner und die Aufschläge, insbesondere von Lukas Jaeger, konnten mehr Druck erzeugen. Kriftel spielte in dieser Phase zwar gut mit, konnte die Karlsruher jedoch nicht wirklich in Bedrängnis bringen. Zu souverän zogen diese ihr Ding durch und gewannen Satz 2 und 3 jeweils recht deutlich mit 25:17 und 25:21).

Umso schwieriger ist es, eine Erklärung für die Leistung im darauf folgenden Satz zu finden. Vielleicht haderten die Spieler insgeheim mit dem verlorenen ersten Satz und damit der vergebenen Chance, mit einem schnellen 3:0 im Gepäck bereits auf dem Heimweg zu sein. Karlsruhe konnte nicht an die Leistung in den beiden Sätzen davor anknüpfen, Kriftel wurde aber auch stärker und spielte sich phasenweise in einen emotionalen Rausch. Verdientermaßen ging der Satz mit 15:25 an die Hausherren.

Doch Karlsruhe zeigten wieder, dass sie sich von Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Dank starker Aufschläge von Lukas Jaeger begannen sie den Tiebreak direkt mit einer 2:0 Führung. Bis zum Seitenwechsel beim Stand von 8:7 konnte Kriftel noch dran bleiben, doch dann schlug die Stunde von BADEN VOLLEYS Kapitän Jens Sandmeier. Im eigenen Angriff nicht aufzuhalten sowie mit zwei spektakulären Einerblocks innerhalb kürzester Zeit stellte er fast im Alleingang die vorentscheidende 12:8 Führung her. Am Ende war es dann ein erfolgreicher Doppelblock von Thorben Sandmeier und Tobias Hosch, der den 15:11 Endstand herstellte. „Das war ein heiß umkämpftes Spiel mit spektakulären Ballwechseln. Toll, dass wir uns am Ende als Sieger durchsetzen konnten“, sagte ein glücklicher Lukas Jaeger nach dem Spiel, der sich zudem zusammen mit Jannik Weber auf Krifteler Seite über die Auszeichnung als MVP freuen durfte.

Am Sonntag spielten die BADEN VOLLEYS dann noch um den Verbandspokal des Nordbadischen Volleyballverbandes. Bereits im Halbfinale gesetzt, konnten die Karlsruher das Turnier durch zwei 2:0 Siege gegen die eigene zweite Mannschaft (Regionalliga) und den TV Bühl (Dritte Liga) gewinnen. Am 10.Oktober geht es im Regionalpokal gegen die Konkurrenz aus Württemberg und Südbaden, auf den dortigen Gewinner wartet das DVV Pokal Achtelfinale gegen die United Volleys Frankfurt.

Karlsruhe gewinnt erstmals glatt in Mainz
21.09.2021, 19:19 Uhr von Presse

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe sind auch auswärts perfekt in die neue Saison gestartet. Am vergangenen Sonntag konnten sie sich mit 3:0 (25:20, 25:21, 25:20) bei der TGM Mainz-Gonsenheim durchsetzen. Es war das erste Mal, dass die Badener ohne Satzverlust in Mainz gewinnen konnten. Damit ist Karlsruhe neben Kriftel das einzige verbliebene Team der Liga, das sich bis jetzt schadlos gehalten hat und die volle Punkteausbeute aus den ersten beiden Spielen einfahren konnte.

Dabei war die Partie über weite Strecken enger und ausgeglichener, als es das Ergebnis vermuten lassen würde. Fast schon traditionell taten sich die BADEN VOLLEYS lange schwer gegen sehr abwehr- und spielstarke Mainzer. „Es war phasenweise etwas zäh, aber am Ende hat sich unsere Qualität durchgesetzt“, sagte Trainer Antonio Bonelli nach dem Spiel. „Wir haben als Team gut funktioniert, aber taktisch bin ich nicht ganz zufrieden.“ Damit meinte er vor allem phasenweise Schwächen und Undiszipliniertheiten im Aufschlag und im Block-Abwehrverhalten seiner Mannschaft, die den Gastgebern zu oft zu einfachen Punkten verhalfen.

Gleich der Start verlief unruhig aus Sicht der Karlsruher, sodass man bereits früh einem 5:8 Rückstand hinterherlaufen musste. Durch ein solides Side-Out sowie einige unerzwungene Fehler auf Seiten der Gastgeber konnte dieser jedoch Mitte des Satzes ausgeglichen und in eine 3-Punkte Führung für die BADEN VOLLEYS umgemünzt werden. Diese Führung ließen sie sich nicht mehr nehmen. Zwar kam Mainz nochmals bis auf 2 Punkte heran, doch ein Ass von Tobias Hosch sowie zwei gelungene Angriffe von Julian Schupritt und Kapitän Jens Sandmeier sorgten für die Entscheidung zugunsten der Karlsruher.

Der zweite Durchgang verlief über weite Strecken ausgeglichen, bis zum Stand von 19:18 konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Schwächen im Karlsruher Aufschlag sowie eine ganze Reihe von starken Abwehraktionen der Mainzer hielten die Gastgeber im Spiel. In der Crunchtime konnten die Karlsruher dann jedoch ihre Erfahrung und Nervenstärke ausspielen. Während Mainz nun der ein oder andere unerzwungene Fehler unterlief, spielte Karlsruhe ihr Spiel souverän herunter. Ein Ass von Lukas Jaeger besiegelte die 2:0 Führung.

Vor Beginn des dritten Satzes wechselte Bonelli nochmals kräftig durch, sodass an diesem Tag all seine Akteure (bis auf den erkrankten Felix Roos) Spielpraxis sammeln konnten. Der Durchgang verlief dennoch nahezu identisch zu dem zuvor. Mainz konnte den Satz lange offen halten, lag bis zum Stand von 15:15 die ganze Zeit knapp vorne. Am Ende konnten dann jedoch wieder die Gäste aus Karlsruhe das Zepter übernehmen und das Spiel klar auf ihre Seite ziehen. Die Gastgeber konnten in dieser Phase nichts mehr entgegensetzen und mussten zusehen, wie die BADEN VOLLEYS den Satz und damit auch das Spiel letztlich verdient und souverän gewannen. „Gegen sehr abwehr- und spielstarke Mainzer war es wie erwartet ein schweres Spiel und harte Arbeit. Auch wenn wir sicherlich nicht unser bestes Volleyball gezeigt haben, sind wir sehr froh, die drei Punkte mit nach Hause nehmen zu können“, so Kapitän Jens Sandmeier, der zusammen mit dem jungen Mainzer Zuspieler Lennart Fuchs verdientermaßen als MVP ausgezeichnet wurde.

BADEN VOLLEYS zu Gast in Mainz
17.09.2021, 12:59 Uhr von Presse

Nach dem gelungenen Auftakt gegen Dresden, peilen die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe den nächsten Dreier an gegen die TGM Mainz-Gonsenheim, die keinen guten Start in die Saison erwischt hat. Felix Roos fällt weiterhin krankheitsbedingt aus.

„Wir dürfen nichts für selbstverständlich nehmen und jedes Spiel im Vollgas-Modus angehen“, so Trainer Antonio Bonelli mit warnenden Worten im Abschlusstraining an sein Team. Auf dem Papier eine klare Angelegenheit für die Badener, doch die Vergangenheit hat gezeigt, Mainz ist zu Hause unangenehm zu spielen. Und das krankheitsbedingte Fehlen von Felix Roos macht die Aufgabe nicht leichter. Co-Trainer Joachim Greiner dazu: „Felix ist auf dem Weg der Besserung, aber wir möchten zu Beginn der Saison nichts verfrüht riskieren und planen ihn erst im nächsten Spiel ein.“

Die Mainzer starteten denkbar schlecht in die neue Saison, mit einem deutlichen 0:3 gegen eine spielstarke Mannschaft aus Kriftel. Für die Heimspiele wird Zuspiel-Routinier Torben Tidick-Wagner ins Team rücken und die Mainzer im Spielaufbau mit all seiner Erfahrung unterstützen.

Spielbeginn ist Sonntag, der 19.09.2021 um 16 Uhr in der Neuen Sporthalle Otto-Schott-Gymnasium und live auch auf sportdeutschland.tv zu sehen. #heissaufvolleyball