Weitere 3 Punkte für die Zweite
25.10.2021, 09:26 Uhr von Joachim

Am vergangen Samstag empfingen die Herren 2 die Mannschaft des TSV Ellwangen. Nach dem perfekten Saisonstart war das Ziel auf Seiten des SSC klar, die Siegesserie weiter auszubauen. Aber auch der TSV Ellwangen war mit zwei Siegen aus drei Spielen gut in die Saison gestartet. Der SSC musste neben Kapitän Marcel Lonsdorfer auch auf Patrick Eberhardt und Joshua Nau verzichten, die an diesem Wochenende beim Bundespokal antraten. Dafür konnte man sich mit Tobias Hosch aus dem Bundesligateam Verstärkung auf der Zuspielposition holen.

Gleich von Beginn an zeigten die Ellwanger, dass sie die Punkte nicht kampflos in Karlsruhe lassen wollten. Der SSC tat sich schwer, den Ball auf den Boden im Ellwanger Feld zu bringen, und viel angeschlagene Blockabpraller konnte die Ellwanger Abwehr noch im Spiel halten. Im Gegenzug fand der Ellwanger Angriff immer wieder die Lücke im Karlsruher Block und konnte so erfolgreich punkten. Bis zum Stand von 22:22 konnte sich kein Team entscheidend absetzten. Bis Denir Hadzic mit drei direkten Aufschlagspunkten dann den Satz für den SSC entscheiden konnte.

Der zweite Satz verlief ähnlich, auch hier war es ein Kopf an Kopf Rennen und in einer spannenden Endphase behielt Ellwangen die Nerven und entschied den Satz knapp mit 26:24 für sich. In den beiden darauffolgenden Sätzen schafften es die SSC Jungs dann immer in der ersten Satzhälfte einen kleinen Vorsprung zu erspielen, den man bis zum Ende jeweils noch leicht ausbauen, und somit auch die nächsten beiden Sätze für sich entscheiden konnte. Damit steigt die Bilanz nach dem letzten Spieltag auf vier Siege aus vier Spielen.

Am nächsten Samstag empfängt man im Bundesliga Vorprogramm die zweite Mannschaft des SV Fellbach.

Weiterer Dreier in Stuttgart eingefahren
18.10.2021, 20:46 Uhr von Frank

Stuttgart, 17.10.2021: Zum dritten Spiel der Regionalliga Saison 2020/21 ging es für die zweite Garde des SSC gegen die zweite Mannschaft der TSV G.A. Stuttgart. In einem erwartet harten Spiel konnten die Mannschaft aus Karlsruhe sich mit 3:1 durchsetzen.

Zu Beginn des ersten Satzes begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, ehe die SSCler durch erhöhten Aufschlagdruck sich absetzen konnten. Profitiert von einer stabilen Annahme um Libero Daniel Brose konnten die beiden Zuspieler Tobi Hosch und Deni Hadzic erfolgreich die Bälle verteilen. Mit dem Spielsystem 4:2 (also der vordere Zuspieler greift mit an) konnte ein sehr variables (und für den Gegner ungewohntes) Angriffszuspiel aufgezogen werden. Erfolgreich waren dabei vor allem die Schnellangreifer über die Mitte. Den Satz spielten die Karlsruher konzentriert zu Ende (25:18). Die Stuttgarter, die wohl noch nicht so richtig im Spiel angekommen waren, erhöhten im zweiten Durchgang ihren Angriffsdruck und ließen den Karlsruher Block das eine ums andere Mal ins Leere springen. Von Beginn an rannte die Zweite vom SSC einem Rückstand hinterher. Nach einer Auszeit beim Stand von 12:17 begriffen die Jungs der beiden Trainer Greiner und Bonelli, dass mehr dafür getan werden muss, um etwas Zählbares aus Stuttgart mitnehmen zu können. Mit mehr Aggressivität im Angriff und Engagement in der Abwehr konnte der Rückstand etwas verkürzt, aber nicht mehr eingeholt werden. Somit ging der zweite Satz knapp an die Hausherren (23:25). Neu gesammelt und mit leicht veränderter Aufstellung (Loris Centrone kam auf Diagonal für Hadzic) ging es in den dritten Satz. Jedoch war zu Beginn etwas der Wurm drin. Zu viele Aufschlags- und Angriffsfehler führten zu einem erneuten Rückstand. Nichts destotrotz kämpften die SSCler um jeden Ball und belohnten sich im Angriff über die Außenpositionen, was dazu führte, dass die Alli ungeduldiger im Angriff wurde und selbst Fehler fabrizierte. Auch die beiden Mittelblocker Angele und Spintzko griffen immer wieder zu. Die Badener erkämpften Break für Break und konnten den dritten Durchgang mit 25:20 für sich entscheiden. Eine kleine Konzentrationsschwäche in allen Elementen zu Beginn des vierten Satzes führte wieder zu einem Rückstand. Bekannterweise keine ungewohnte Situation entsinnten die Jungs sich auf ihre Stärken zurück. Durch einen wiedererstarkten Aufschlag (vor allem von Alex „Asszyk“), Stabilität in der Annahme und erfolgreiches Angriffsspiel wurde der Rückstand bis zur Crunchtime wieder eingeholt. Nun galt es in den wichtigen Situationen Nerven bewahren und die wichtigen Punkte für sich entscheiden. Obwohl die Erfahrung sichtlich auf der anderen Netzseite stand, waren es die jüngeren noch spritzigeren Karlsruher, die am Ende die Oberhand behielten (25:23). Somit konnten erneut drei Punkte für das Tabellenkonto gesammelt werden.

MVP auf Karlsruher Seite wurde Außenangreifer Frank Kögel.

Als nächstes steht wieder ein Heimspiel gegen TSV Ellwangen an. Das Spiel findet am Samstag 23.10. um 20 Uhr im OHG statt. Für den SSC spielten: Hadzic, Brose, Spintzyk, Kögel, Hosch, Lieb, Angele, Wilhelm, Centrone

Hart erkämpfter Sieg beim ersten Heimspiel
11.10.2021, 19:21 Uhr von Simon

SSC Karlsruhe 2 – TG Bad Waldsee 3:1 (28:26, 23:25, 25:23, 25:18) Im ersten Heimspiel der Saison empfing die Karlsruher Zweite die Mannschaft der TG Bad Waldsee. In den vergangenen Regionalligasaisons hatte die TG Bad Waldsee den Karlsruhern nie eine Chance gelassen und alle Spiele deutlich für sich entscheiden können. Und auch in diesem Spiel sah Trainer Toni Bonelli die Favoritenrolle diesmal wieder auf Seiten der Gäste. Nach der starken Leistung im Auftaktspiel in Breisach wollten die Karlsruher allerdings dagegenhalten, um endlich die ersten Punkte gegen Bad Waldsee einzufahren.

Der Start in das Spiel verlief aus Karlsruher Sicht sehr unruhig und mit zu vielen Eigenfehlern vor allem in Annahme und Angriff, die auch nicht im Anschluss an die erste Auszeit (1:5) abgestellt werden konnten. Durch starke Aufschläge in die Schnittstellen des Bad Waldseeer Annahmeriegel und die wiederkehrende Ruhe im eigenen Spiel konnte man sich wieder bis zum Gleichstand (15:15) herankämpfen. In der Endphase war es dann ein echter Schlagabtausch bei dem sich zunächst keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte und auf beiden Seiten einige leichte Chancen zum Satzgewinn liegen gelassen wurden. Am Ende hatten die Karlsruher jedoch etwas mehr Durchhaltevermögen und konnten das eine Break zum entscheidenden 28:26 machen.

Mit dem Schwung vom zuvor gewonnen Satz war der Start in den zweiten Durchgang deutlich besser als zuvor (7:11). Immer wieder konnte die gegnerische Annahme unter Druck gesetzt werden, viele Bälle in der Abwehr erkämpft werden und im Angriff verwandelte der SSC Neuzugang Loris Centrone Punkt um Punkt auf der Diagonalposition. Beim Spielstand von 20:18 kam dann unerklärlicherweise der Bruch ins Spiel der Karlsruher Bundesligareserve und Bad Waldsee nutzte diese Situation direkt aus und legte einen Endspurt zum 21:24 hin. Am Ende ging der zweite Durchgang mit 23:25 an die Gäste.

Vor dem dritten Satz motivierten die beiden Trainer Toni Bonelli und Joachim Greiner die Mannschaft sich noch nicht geschlagen zu geben, denn die beiden Sätze zuvor hatten gezeigt, dass dieses Spiel nur über den Kampf gewonnen werden kann und welches Team in der Schlussphase die ein zwei schlaueren Entscheidungen trifft. Jedoch nahmen die Gäste diesen Kampf ebenfalls an und so entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. So entschied am Ende eine Einzelaktion diesen dritten Durchgang. Der Mittelangreifer Alexander Spintzyk blockte den gegnerischen Außenangriff ab, wodurch der Satz ganz knapp mit 25:23 gewonnen werden konnte. Im letzten Satz konnte man sich zur Mitte einen Vorsprung (13:10, 16:11, 21:17) herausspielen und diesen durch eine konzentrierte Leistung über den kompletten Satz hinweg verteidigen. Der Schlusspunkt des Spiels gehörte eindeutig dem Zuspieler Denir Hadzic, der mit seiner Aufschlagserie und vor allem mit zwei Assen den vierten Durchgang (25:18) beendete.

Zum besten Spieler der TG Bad Waldsee wurde der Mittelblocker Marc Moosherr (11 Punkte, 59 % Angriffsquote) gewählt. Die goldene MVP-Medallie bekam völlig verdient der Karlsruher Libero Daniel Brose überreicht. Nach den beiden Siegen zum Saisonbeginn steht die Zweite mit der maximalen Punktausbeute derzeit auf dem dritten Tabellenplatz. Die beiden Mannschaften Sindelfingen und Allianz Stuttgart 2 sind bislang ebenfalls noch ungeschlagen und aufgrund des besseren Satz- bzw. Punktverhältnisses auf Platz 1 und 2 in der Tabelle platziert. Am nächsten Sonntag um 16 Uhr kommt es auswärts zum Aufeinandertreffen gegen die erfahrene Stuttgarter Mannschaft. Wir freuen uns auf das Aufeinandertreffen und sind gespannt welche der beiden Siegesserien am nächsten Wochenende reißen wird.

Für den SSC 2 spielten: Denir Hadzic, Daniel Brose, Alexander Spintzyk, Frank Kögel, Marcel Lonsdorfer, Simon Lieb, Dorian Lehmann, Simon Angele, Loris Centrone und Joshua Nau.

Mit drei Punkten in die neue Saison
27.09.2021, 19:04 Uhr von Marcel

Letzten Samstag ging es zum Auftakt einer hoffentlich Corona-freien Saison nach Emmendingen. Gegner war die BEG United. Bei Abbruch der letzten Saison rangierten beide Mannschaften, jeweils ungeschlagen, auf den Tabellenplätzen 1 und 2. Nach dem Weggang von Achim Groner (Z), Philipp Oster (Z), Robin Stolle (D) und Christian Wuschek (D) waren alle gespannt, wie sich das stark verjüngte Team um Trainer Joachim Greiner unter Wettkampfbedingungen schlagen würde.

Das Spiel begann mit Simon A. und Alex in der Mitte, Mats auf Diagonal, Denir im Zuspiel, Simon L. und Frank auf Außen sowie Daniel als Libero. Aus einer stabilen Annahme konnte Denir oft seine Mittelblocker einsetzen, welche auch zuverlässig punkteten. Ein kleiner Vorsprung zu Beginn des Spiels wurde zur Satzmitte egalisiert und es entwickelte sich der, zu erwartende, enge Schlagabtausch. Gegen eine drohende Verlängerung hatte jedoch Alex etwas, als er beim Stand von 23:22 zum Aufschlag ging. Mit zwei krachenden Assen (Doppel-Ass-zik) beendete er den Satz.

Mit dem Schwung im Rücken ging man in den zweiten Satz, in welchem man sich schon früh absetzen konnte. Mit guten Aufschlägen und verbesserter Blockarbeit wurde der Vorsprung weiter ausgebaut, was schlussendlich in einem ungefährdeten 25:16 resultierte.

Noch etwas verschlafen begann dann der dritte Satz. Nach einem Fehlstart (0:5) musste man einem 4:11 Rückstand hinterher hetzen. Auch beide früh genommenen Auszeiten konnten den Lauf der BEG nicht stoppen. Erst als man sich wieder auf die Stärken der ersten beiden Sätze besann (Annahme, Aufschlag und ein immer besser stehender Block), wendete sich das Blatt. Nahezu alles was den Block denoch passierte wurde abgewehrt von den beiden Außen, Simon und den späteren MVP Frank, in Punkte umgewandelt. Am Ende stand ein 25:20 auf der Anzeigentafel.

Nach einem spielfreien Wochenende geht es am 9.Oktober im heimischen OHG gegen die TG Bad Waldsee. Anpfiff ist um 18:00 Uhr.

Erfolgreiches Debut für neues Trainerduo
12.10.2020, 20:46 Uhr von Marcel

Nachdem das erste Saisonspiel gegen die zweite Mannschaft des SV Fellbach aufgrund der aktuellen Situation verschoben werden musste, stand an diesem Wochenende das Auswärtsspiel gegen die Bundesligareserve der FT Freiburg an. Bis auf Mats Wilhelm und Achim Groner stand dem neuen Trainerduo Antonio Bonelli und Joachim Greiner der gesamte Kader zur Verfügung. Zusätzlich wurde das Team durch Julian Schupritt sowie Leon Zimmermann aus dem Kader der Herren 1 ergänzt.

Beide Mannschaften hatten sich für ihr jeweils erstes Saisonspiel viel vorgenommen. Über viel Druck im Aufschlag wollte man direkt den Gegner unter Druck setzen, entsprechend war die Fehlerquote. Durch eine sehr stabile Annahme um Libero Daniel Brose konnte Zuspieler Philipp Oster alle Angreifer variabel einsetzen. Vor allem Diagonalangreifer Robin Stolle war nur selten vom Freiburger Block zu stoppen. Im Gegenzug funktionierte das Zusammenspiel zwischen Block und Abwehr auf eigener Seite gut, sodass viele zusätzliche Punktchancen kreiert und häufig genutzt werden konnten. Entsprechend deutlich gingen die ersten beiden Sätze (25:16 und 25:20) an die Mannschaft aus der Fächerstadt.

Nach zwei gewonnenen Sätzen nahmen die Karlsruher dann etwas den Fuß vom Gas. Weniger Druck im Aufschlag sorgte auf Seite der Gastgeber für eine stabilere Annahme. Dadurch konnte die FT häufiger ihr schnelles Spiel aufziehen und kam so zu vielen leichten Punkten. Erst beim Stand von 21:24 erinnerte sich man wieder an die vorherigen beiden Sätze und konnte zum 24:24 ausgleichen. Zum Schluss hatte dann doch der Gegner mit 24:26 das bessere Ende für sich.

Die Geschichte des vierten Satzes ist schnell erzählt. Mit Druck im Aufschlag und der kämpferischen Leistung der ersten beiden Sätze ging der Satz mit 25:16 und somit der Sieg im Duell der Bundesligareserven an die Karlsruher. Jetzt heißt es den Schwung mitnehmen wenn nächste Woche das Auswärtsspiel gegen die MADS Ostalb ansteht.

Kurzer Ausflug nach Konstanz
05.03.2020, 21:41 Uhr von Achim

Am Wochenende stand eine Pflichtaufgabe für die Männer des SSC 2 in Konstanz an. Gegen den schon sicher abgestiegenen Tabellenletzten sollten wichtige Punkte erspielt werden um einen guten Puffer auf einen Abstiegsplatz zu sichern.

Bei bestem Frühlingswetter am Bodensee angekommen, legte die Mannschaft direkt los und konnte sich souverän im ersten Satz absetzen. Vor allem in der Annahme wurden wenig Fehler gemacht und man konnte von der Vielzahl an Eigenfehlern der Konstanzer profitieren. So wurde der erste Satz auch eine klare Angelegenheit und mit 25:13 gewonnen.

Der zweite Satz allerdings startete schwieriger und man ließ durch zwei drei kleine Fehler den Gegner ins Spiel kommen. Nach einem ausgeglichenen Satzbeginn konnte aber wieder an die Leistung des ersten Satzes angeschlossen werden und auch dieser Satz ging mit 21 zu 25 verdient an den SSC.

Der dritte Satz glicht stark dem ersten und wurde souverän mit 25 zu 11 gewonnen. Damit war die Pflichtaufgabe nach 63 Minuten schon erledigt.

Klare 3:0 Niederlage bei Stroti’s Abschiedsspiel
23.02.2020, 21:24 Uhr von Simon

Im vorletzten Heimspiel der Karlsruher Zweiten ging es gegen den USC Freiburg. Ein Sieg war gegen den Tabellendritten keine Pflicht, jedoch lautete die Devise vor dem Spiel von Trainer Zenon Matras frei aufspielen zu können, um sich eventuell „Bonuspunkte“ zu erkämpfen und sich von den Abstiegsplätzen weiter abzusetzen.

Der Start verlief durchaus vielversprechend, denn schnell konnte man durch eine Sprungaufschlagserie eine 5:1 Führung erzwingen. Gegen Mitte des Satzes schlichen sich allerdings immer wieder leichte Ungenauigkeiten sowohl in der Annahme als auch im Angriff ins eigene Spiel ein, wodurch sich der Gegner Stück für Stück absetzen konnte. Somit ging der erste Durchgang mit 25:18 an Freiburg.

Im zweiten Satz liefen die Karlsruher Jungs von Beginn an einem vier bis fünf Punkte Rückstand hinterher (0:4, 13:18). Erst beim Stand von 19:24 gelang es der Zweiten vom SSC die starken Freiburger Angreifer zu stoppen und kämpften sich nochmal bis auf einen Punkt heran. Jedoch konnte man sich für die Aufholjagd am Ende nicht belohnen, denn eine Misskommunikation auf Karlsruher Seite bedeutete den Satzgewinn für Freiburg.

Im dritten Satz stellte Trainer Zenon Matras auf einigen Positionen um und motivierte die Mannschaft sich noch nicht geschlagen zu geben, denn die Endphase des zweiten Satzes hatte gezeigt, spielerisch mit den Freiburgern mithalten zu können. Nach einigen starken Abwehr- und Blockaktionen konnte sich ein 14:11 Vorsprung herausgespielt werden. Jedoch hatten die erfahrenen Gäste gegen Ende des Satzes wieder die Nase vorne und gewannen diesen mit 25:21.

Dies war leider das letzte Spiel des Mittelblockers Marius Strotjohann, der uns nach seinem erfolgreichen Masterabschluss in Richtung Frankfurt verlassen wird. Vielen Dank für deinen Einsatz in den vergangenen acht Jahren im SSC-Trikot!

Nach der Niederlage steht die Zweite weiterhin auf dem siebten Tabellenplatz, da die beiden Verfolger MADS Ostalb und Friedrichshafen 2 ebenfalls nicht gewinnen konnten. Beim Auswärtsspiel nächste Woche ist gegen USC Konstanz 2 ein Sieg Pflicht, um weiterhin ein Punktepolster auf die Abstiegsplätze zu haben.

Leider keine Punkte für den SSC Karlsruhe 2 gegen den Tabellenführer TSV G.A Stuttgart
09.02.2020, 12:08 Uhr von Daniel

Am Samstag, den 08.02.2020 ging es für die Karlsruher Volleyballer in heimischer Halle, dem Otto-Hahn-Gymnasium, gegen den aktuellen Tabellenführer aus Stuttgart. Obwohl die Karlsruher auf wichtige Spieler auf der Außen- und Zuspielposition verzichten mussten, starteten sie gut in den ersten Satz und konnten bis zur Hälfte des Satzes gut mit den erfahrenen Stuttgartern mithalten. Doch eine instabile Annahme auf Karlsruher Seite und ein starker Stuttgarter Block, machten es den Karlsruhern immer schwerer zu Punkten, weswegen sich die Gäste einen immer größeren Vorsprung aufbauen konnten, welchen sie auch bis zum Satzende halten konnten. Somit ging der erste Satz mit 25:21 für Stuttgart aus.

Dieser Satzverlust sorgte für eine bedrückte Stimmung bei der Heimmannschaft, welche nicht förderlich war, um den Stuttgartern ein „hartes“ Spiel zu liefern. Im zweiten Satz war die Überlegenheit der TSV G.A deutlich zu sehen, weshalb sich der SSC 2 mit 18:25 geschlagen geben mussten.

Der dritte Satz startete und die motivierende Ansprache des Karlsruher Trainers Zenon Matras zeigte Wirkung. Es entstand ein Spiel auf Augenhöhe, welches sich durch einen ständigen Führungswechsel zeichnete. Gegen Ende des Satzes hatten jedoch die Gäste die Nase vorne und gewannen auch diesen mit 25:23. Spielentscheidend war hier die langjährige Erfahrung und die Konstanz, welche die Stuttgarter Spieler aufs Feld brachten.

Die „Zweite“ des SSC Karlsruhe ist weiter auf der Erfolgsspur und erkämpft sich 2 Punkte in Fellbach!
02.02.2020, 22:47 Uhr von Daniel

Am Samstag, den 01.02.2020 reiste Herren 2 mit anfänglichen (Motor)-Startproblemen in Fellbach an. Nach dem Anpfiff um 16.30 Uhr legte die Mannschaft aus Karlsruhe einen Glanzstart hin und konnte mit starken Aufschlägen die gegnerische Mannschaft gut unter Druck setzen. Dies verhinderte, dass die angriffsstarken Fellbacher ins Spiel finden konnten und erleichterte die Abwehr auf Karlsruher Seite. Dank dieser Dominanz konnten die Karlsruher Volleyballer den ersten Satz mit 25:21 für sich bestimmen.

Der zweite Satz begann und der Glanz der Karlsruher ging etwas verloren, was den Fellbachern verhalf, ordentlich Druck über die Außenpositionen zu machen. Nach einem langen Kopf-an-Kopf-Rennen, hatten die Spieler aus Fellbach am Ende die Nase vorn und entschieden den zweiten Satz mit 21:25 für sich.

Beide Mannschaften gingen hoch motiviert und energisch in den dritten Satz. Bis zur Mitte des Satzes verlief das Spiel sehr ausgeglichen. Doch dann spielten die Fellbacher ihre Abschlagshöhe auf den Aussenpositionen aus, was es dem Karlsruher Block nicht leicht machte. Selbst die sechs Wechsel des Karlsruher Trainers zeigten keine große Wirkung. Durch diese Überlegenheit konnten die Fellbacher den dritten Satz mit 21:25 für sich entscheiden.

Der vierte Satz begann und schnell konnten die Fellbacher ihre zuvor sehr erfolgreichen Angriffstaktiken durchsetzen. Dadurch konnten sie sich einen Vorsprung von 1:5 Punkten erspielen. Jetzt hieß es alles oder nichts für die Karlsruher! Durch einen Wechsel auf der Zuspielposition und einen Wechsel auf der Diagonalen, konnten die Karlsruher frischen Wind in ihr Spiel bringen. Durch eine hervorragende Abwehrarbeit von dem zuvor eingewechselten Kapitän Marcel Lonsdorfer, konnte der Rückstand wieder eingeholt werden. Dies motivierte die Karlsruher und die Stimmung stieg weiter an. Es entstand wieder ein Duell auf Augenhöhe, bis der vierte Satz mit einer Aufschlagserie der Karlsruher mit 25:20 beendet wurde.

Nun ging es in den Tiebreak. Die Karlsruher konnten ihre guten Aufschläge aus dem vierten Satz mitnehmen, was ihnen gleich zu Beginn einen Vorsprung von 5:1 Punkten verschaffte. Letzten endlich war die Dominanz der Karlsruher im fünften und letzten Satz dieses Spieles klar zu erkennen. Der SSC Karlsruhe gewann den fünften Satz mit 15:8. Durch den Auswärtssieg mit 3:2, konnten sich die Karlsruher zwei weitere wichtige Punkte holen.

Der erste Sieg des Jahres
26.01.2020, 22:53 Uhr von Justus

Nach den ersten beiden erfolglosen Spielen in diesem Jahr, die beide jeweils mit 1:3 verloren wurden, gelang es dem SSC II am 25.01 mit 3:0 den ersten Sieg des Jahres gegen SG MADS Ostalb, den direkten Tabellennachbarn, zu holen.

Da der Tabellenkeller dank den Niederlagen der letzten Spiele bereits bedrohlich nahe gerückt war, war es umso wichtiger beim Heimspiel gegen Ostalb drei Punkte zu holen und einen sicheren Abstand auf die Abstiegsplätze aufzubauen. Deshalb ging das Team um Trainer Zenon Matras nach einer Woche harten Trainings und einer guten Spielvorbereitung motiviert in die Partie am Samstag hinein.

Zu Beginn konnte der SSC trotz des Fehlens des verletzten Annahmespielers Lukas Theuer mit einer ungewöhnlich zuverlässigen Annahme glänzen und war in der Lage den ersten Satz ohne unnötige Eigenfehler mit einer komfortablen Führung souverän zu Ende zu spielen.

Ähnlich ereignislos verlief auch der zweite Satz, bei dem Ostalb es nicht schaffte ins Spiel zu finden, der SSC bei einer Führung von 16:10 einen Doppelwechsel durchführte und den Satz darauf erneut mit 25:20 gewann, ohne auch nur eine Auszeit zu benötigen.

Der dritte und letzte Satz begann recht ausgeglichen, bis zu einem Stand von 20:18 für den SSC, als etwas Unruhe ins Spiel kam, da Trainer Zenon eine rote Karte wegen zu lauter Beschwerden vom Spielfeldrand erhielt. Es gelang jedoch die Konzentration aufrecht zu halten und so wurde auch der dritte Satz mit 25:23 gewonnen.

Nächsten Samstag steht erneut ein Spiel um drei wichtige Punkte an, wenn der SSC beim SV Fellbach, dem zurzeit vorletzten der Tabelle, zu Gast ist.

Es spielten: Simon Angele, Daniel Brose, Florian Drescher, Justus Fabisiak, Achim Groner, Frank Kögel, Simon Lieb, Marcel Lonsdorfer, Erik Oberschulte, Philipp Oster, Marius Strotjohann, Christian Wuschek

H2 belohnt sich nicht
19.01.2020, 13:07 Uhr von Flo

Dieses Wochenende durfte die Zweite des SSC zum vermutlich kürzesten Auswärtsspieltag nach Rohrbach reisen. Die Erwartungen waren relativ hoch, da es gut möglich sein sollte, beim in der Mitte der Tabelle platzierten TSG Rohrbach zumindest einen Punkt zu holen.

Mit diesem Ziel vor Augen starteten die Karlsruher in den ersten Satz. Dabei machte sich vor allem das Annahmetraining der Woche bezahlt, sodass die H2 in diesem Element glänzen konnte und durch starke Aufschläge den Gegner hier Probleme machte. Auch der zuletzt schwächelnde Diagonalangreifer Christian Wuschek fand wieder zu alter Stärke zurück und konnte die Mannschaft zu einem unspektakulären, abgeklärten 20:25 Satzsieg führen.

In den zweiten Satz starteten die Rohrbacher, die einen Wechsel auf ihrer Außenposition vornahmen, von der ersten Annahme an mit einer Führung, die sie bis zum Ende nicht mehr hergeben und nur noch ausbauten. Auf Karlsruher Seite schlichen sich nur mehr und mehr Fehler in allen Elementen ein, sodass es am Ende zu einem sehr klaren und bitteren 13:25 kam.

Wieder auf der guten Seite, galt es nun den letzten Satz abzuhaken und eigentlich nur die, trotz der hohen Niederlage, stabile Annahme in den neuen Durchgang mitzunehmen. Dieser startete bereits kurios, da es dem Karlsruher Trainer nicht gelungen war, die sechs Felder der Aufstellungskarte korrekt auszufüllen, und somit bereits beim Spielstand von 0:0 der Kapitän Marcel Lonsdorfer ohne Ballkontakt das Feld wieder verlassen musste. Dies verwirrte den Gegner anscheinend jedoch mehr als die Karlsruher, sodass sie die Gäste erst einmal auf zwischenzeitlich 11:6 davon ziehen ließen. Im Laufe des Spiels gewann jedoch Rohrbach die Oberhand zurück und selbst spektakuläre Aktionen, wie eine Rückholaktion des Zuspielers Philipp Oster, der den Ball mit einem Fallrückzieher etwa 20 m ins gegnerische Feld bugsieren will und nur knapp dieses verfehlt, konnten daran nichts ändern. Nach dem der Punktevorsprung immer weiter geschmolzen war, machten die abgezockteren Rohrbacher dann auch beim 26:24 den Sack zu.

Der letzte Satz war dann wieder eine relativ klare Sache. Auch der in der Mitte des Satzes durchgeführte Wechsel auf beiden Außen- , einer Mitte- und der Diagonalposition, konnte die 17:25 Niederlage nicht mehr abwenden.

Zusammenfassend hat es leider wieder knapp nicht für einen Punkt gereicht, obwohl dieser wieder verdient gewesen wäre, und so kam es zu einem „typischen 3:1“ (Frank Kögel), das im Volleyball leider keinen Punkt für den Verlierer übrig hat.

Dennoch müssen die Augen nach vorne gerichtet bleiben, denn nächste Woche kommt der Tabellennachbar Ostalb nach Karlsruhe, dem unbedingt drei Punkte abgeknöpft werden müssen.

Die Zweite ist zurück aus der Winterpause
12.01.2020, 10:23 Uhr von Christian Wuschek

Im neuen Jahr empfängt die zweite Karlsruher Herrenmannschaft die TG Bad Waldsee. Für H2 ist es das zweite Rückrundenspiel, nach der geglückten Revanche gegen Sindelfingen, die im Tiebreak mit 17:15 bezwingt werden. Das Hinspiel gegen Bad Waldsee ist vor allem Frank Kögel, der sich nach einem gegnerischen Übertritt verletzte, noch in schlechter Erinnerung. Damals gingen die drei Punkte an Bad Waldsee, die derzeit um die Meisterschaft mitspielen. Die Gastgeber befinden sich dagegen im unteren Mittelfeld der Tabelle, somit sind die Rollen klar verteilt.

Nach den ersten Ballwechseln steht es 8:7 für die Gäste. Diese können sich durch eine Aufschlagserie auf 14:8 absetzen. Erst nach der zweiten Auszeit von Trainer Zenon gelingt H2 das nächste Sideout. Den Vorsprung können die Gastgeber auch mit einem Doppelwechsel nicht mehr aufholen, Satz eins geht mit 25:19 verloren.

Durch starke Aufschläge von Philipp erkämpft sich die Zweite eine Führung zu Beginn von Satz Nummer zwei. Lange hält die Führung jedoch nicht, Zwischenstand 6:5 für Bad Waldsee. Im Folgenden bauen die Gäste den Vorsprung weiter aus. Karlsruhe kommt nochmal auf 17:19 ran, muss den Satz am Ende allerdings abgeben.

Deutlich präsenter sind die Karlsruher in Durchgang drei. Dieses Mal starten im Zuspiel Achim und auf der Diagonalposition Marcel. Der Gegner ist irritiert, dass jetzt auch Bälle auf der Position eins abgewehrt werden. Zudem scheitert die TG immer wieder am Block von Simon Angele. In diesem Satz braucht Trainer Zenon nicht eingreifen, 25:19 für die Zweite.

Auf das Hoch folgt im vierten Satz leider ein Totalausfall. Am Ende verliert Karlsruhe den Satz und damit das Spiel deutlich.

Mehr Chancen rechnet sich das Team um Trainer Zenon am kommenden Samstag auswärts gegen Rohrbach aus.

Die Zweite verpasst es sich zu belohnen
08.12.2019, 23:23 Uhr von Lukas

Am Samstag durfte die zweite Mannschaft des SSC Karlsruhe beim Auswärtsspiel in der ZF Arena bei den Amateuren des Vfb Friedrichshafen zumindest in den 91 Minuten Spielzeit Bundesligaluft schnuppern. Dabei verpasste der SSC mit der 1:3-Niederlage (18:25; 22:25; 25:19; 19:25) beim direkten Tabellennachbarn einen wichtigen Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen und wartet so weiter auf den zweiten Auswärtssieg der Saison.

Nach verhaltenem Start und einer deutlich anzumerkenden Eingewöhnungsphase an die große Halle, kam die Zweite immer besser ins Spiel. Kämpfte sich mit einer 6er Aufschlagserie von unserer Wuschmaschine auf 18:20 zurück in den ersten Satz. Danach war aber die Luft auch schon wieder raus und kleine Konzentrationsschwächen kosteten den Durchgang. Der zweite Satz verlief bis zur Mitte ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die von Marcel Lonsdorfer gecoachte Sechs, der den privat verhinderten Trainer Zenon Matras vertrat. Doch auch am Ende von Satz Nummer zwei musste der SSC abermals in dieser Saison Lehrgeld bezahlen und lief von nun an einem 0:2 Satzrückstand hinterher. Davon sichtlich unbeeindruckt spielte man in der Folge groß auf. Wehrte viele Bälle ab und nutzte die eigenen Chancen effizient, so dass ein merklicher Ruck durch die Mannschaft ging und mit erstaunlich viel Emotionen der verdiente Satzgewinn eingefahren werden konnte. Eben diesen Schwung konnte man zunächst auch mit in die Anfangsphase des nächsten Abschnitts nehmen, ehe die Zweite sich abermals selbst ein Bein stellte und durch die zum Ende hin klare Satzniederlage erneut nicht mit Punkten belohnen konnte.

Festzuhalten gilt, es fehlt gegen viele Teams der Liga nicht viel. Lediglich die Souveränität und Cleverness in den letzten entscheidenden Punkten hindert uns an einer besseren Tabellensituation. In diesem Sinne das Wort zum Sonntag: Verlieren macht keinen Spaß! Nächste Woche gegen Sindelfingen soll es dann mit dem hoffentlich nächsten Sieg klappen.

Mit von der Partie waren: Simon Angele, Daniel Brose, Florian Drescher, Justus Fabisiak, Frank Kögel, Simon Lieb, Marcel Lonsdorfer, Philipp Oster, Marius Strotjohann, Lukas Theuer, Dalim Wahby und Christian Wuschek!

Botnang zu abgeklärt für die Zweite
01.12.2019, 20:59 Uhr von Lukas

Das Heimspiel gegen den derzeitigen Tabellenführer aus Botnang, der zwar am letzten Spieltag seine erste Saisonniederlage einstecken musste, stand trotz (über-)vollem Kader unter keinen guten Voraussetzungen. Von Beginn an war die Marschroute klar: Jeder Punkt gegen den mit Ex-Bundesligaspielern ausgestatteten ASV ist Bonus! Doch schon schnell konnte sich Botnang durch unseren anfänglichen Respekt und leichte Eigenfehler auf 5:9 absetzen. Mit diesem Polster spielten sie ihren Stiefel, ohne dabei auch nur im Ansatz zu Glänzen, mit all ihrer Erfahrung und Souveränität zum 18:22, ehe eine erneute Mini-Aufschlagserie unseren ersten Satzverlust bedeutete. Den zweiten Satz begannen wir deutlich besser und konzentrierter, standen gut in der Annahme, so dass alle Angreifer aussichtsreich in Szene gesetzt werden konnten. Bis zum 11:10 gestalteten wir den Satz offen, doch dann waren es wieder 5 individuelle Fehler in Folge, die uns letztlich den Satzgewinn kosteten. Botnang wechselte in der Folge kräftig durch, doch auch wenn dadurch unser knappestes Satzergebnis zu Stande kam, muss man dennoch anerkennen, dass heute gegen einen in den entscheidenden Momenten abgeklärten Gegner mit dieser Vorbereitung nichts zu holen war. Vielleicht schaffen wir es in der Rückrunde mehr von unserem Potential auszuschöpfen, doch erstmal geht jetzt unser Fokus auf die beiden nächsten wichtigen Auswärtsspiele in Friedrichshafen und Sindelfingen, um nötige Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

Am Start waren: Simon Angele, Daniel Brose, Florian Drescher, Justus Fabisiak, Frank Kögel, Simon Lieb, Erik Oberschulte, Philipp Oster, Niels Simmet, Marius Strotjohann, Lukas Theuer und Captain des Spiels… Christian „Wuschmaschine“ Wuschek!

Zuhause einen Punkt verschenkt
10.11.2019, 22:13 Uhr von Marcel

Am 9.11.2019 war der bis dahin Tabellenletzte des USC Konstanz im heimischen OHG zu Gast. Die Ausgangslage war klar. Mit 3 Punkten könnte man den Abstand zu den Abstiegsrängen weiter vergrößern und sich im Tabellenmittelfeld festsetzen. Daher war allen 12 Spielern sowie Trainer Zenon Matras die Motivation anzusehen.

Entsprechend schwungvoll begann dann auch der erste Satz mit Philipp im Zuspiel, Wuschi auf Diagonal, Justus und Stroti in der Mitte sowie Simon und Lukas auf Außen. Jedoch zeigte sich schnell, dass die Gäste vom Bodensee nicht gekommen waren um die Punkte kampflos in der Fächerstadt zu lassen. Es entwickelte sich ein enges Spiel in dem wir uns erst gegen Satzende etwas absetzen konnten (18:14). Mit 25:22 ging der erste Satz an uns.

Im zweiten und dritten Satz gönnten wir uns dann ein verspätetes Mittagsschläfchen (18:25, 15:25). Zu wenig Druck im Aufschlag und mangelnde Aggressivität in Block und Abwehr stellten die Konstanzer Angreifer vor kein großes Problem. Auch einige interessante Entscheidungen des Schiedsgerichts waren nicht in der Lage uns aus der Lethargie zu wecken.

Erst der Wechsel auf der Außenposition (Florian für Lukas) weckte uns im vierten Satz wieder auf. Durch viele, teils spektakuläre, Punkte kam dann auch der Rest der Mannschaft wieder in Fahrt und brachte den Satz mit 25:16 nach Hause.

Die Entscheidung musste also im Tiebreak fallen. Nach gutem Beginn (9:6) ließen wir den Gegner wieder auf 9:9 herankommen um den vielen unterstützenden Zuschauern noch etwas Spannung bieten zu können. Unter dem tosenden Gebrüll der Zuschauer beschlossen wir dann, den Satz am Ende souverän zu gewinnen (15:12).

Jetzt haben wir 3 Wochen Zeit um uns auf das Heimspiel gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer ASV Botnang vorbereiten.

Es spielten: Simon Angele, Daniel Brose, Florian Drescher, Justus Fabisiak, Frank Kögel, Philipp Oster, Dominik Rudolf, Niels-Janos Simmet, Marius Strotjohann, Lukas Theuer, Christian Wuschek und Simon Lieb